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Mittwoch, 15.08.2018: Nochmal ein Ausweichziel

Samstag, September 01, 2018

Am Dienstag war wie angekündigt den ganzen Tag über schlechtes Wetter (mehr oder weniger, mal Regen mal nicht, eher kühl) und wir nutzten den Tag zum Erholen (nach dem beschleunigten Abstieg am Montag durchaus nötig) und für den Kram, den man daheim halt auch im Urlaub so machen muss.

Am Mittwoch (Feiertag in Bayern) wurde das Wetter dann doch nicht so schnell so schön, wie wir uns das gewünscht hätten, deswegen verschoben wir die geplante lange Tour auf den nächsten Tag. Für das Ausweichziel parkten wir an der Bärenfalle bei Musau und luden dort die Räder aus, um zur Musauer Alm zu radeln.

Es war mehr los als, als wir selbst mit Feiertag vermutet hatten. Wo sich der ‘Fußweg’ (auch eine Forststraße) von der Mountainbike-Strecke trennt, war dann weniger los. Wir waren die absolute Ausnahme mit unseren ‘echten’ Bikes, sonst waren fast nur E-Bikes unterwegs und ich sah, wie ein paar Leute ganz erstaunt den fehlenden Akku registrierten.

An der Musauer Alm stellten wir die Räder ab und gingen zu Fuß weiter. Der Weg führt über ein nettes schmales Steiglein in das Hochtal unter der Schneid und verschwindet da dann. Das Hochtal ist ziemlich sumpfig (auch jetzt) und man muss es erst mal irgendwie queren und findet dann früher oder später auf der anderen Seite ein noch schmaleres Steiglein, mit dem man in Gehrenjoch aufsteigt. Das ist eine schlammige und matschige Angelegenheit, wo man gelegentlich so vorsichtig wie auf Eis gehen muss ;-) Auch bei der aktuellen Trockenheit!

Es war auch weiterhin feucht und erdig auf der Querung rüber zur Gehrenspitze (was natürlich ganz prima ist, wenn man danach klettern will), aber das ist inzwischen nichts Neues mehr. Das ist da scheints immer so.

Wir waren natürlich nicht allein unterwegs, mit uns waren 5 Leute auf dem Weg zur Scharte, von denen 2 nach ‘richtigen’ Kletterern aussahen. In der Rinne kamen uns 2 Leute entgegen und am Gipfel saßen 4 Jungs (um die 20, schätzungsweise, und dem Geplapper nach ein wenig aufgeregt) und noch 2 Leute. So war der Aufstieg problemlos und es fand sich auch noch ein Gipfel-Plätzchen. Sonne schien auch grad, deswegen blieben wir eine Weile.

Der Abstieg war dann ein wenig langwierig, weil die 4 Jungs, trotz eines gehörigen Zeit-Vorsprungs, eine Weile brauchten. Auch sonst war der Abstieg ereignisreich, denn die halb-und-halb Ziegen, die im Aufstieg weit links oben auf einem grasigen Gratstück gewesen waren, hatten die Seite gewechselt und waren nun auf der anderen Seite. 2 Ziegen hatten aber wohl den allgemeinen Aufbruch verpasst und liefen mit uns den Weg runter, immer knapp über uns in reichlich steilem Gelände. Die sind schon sehr geländegängig, die Ziegen!

Am Gehrenjoch standen uns zunächst Kühe im Weg, die den Zaun-Durchschlupf blockierten. Der beste Allgäuer schritt entschlossen auf die Kühe zu und schob sie weg. Ich sauste dann schnell hinterher, bevor sie die Lücke wieder schlossen :-)

Wir stiegen über den rutschigen Dreckweg zurück ab ins Hochtal (ich musste zwischendrin meine Stiefel von einem dicken Dreck-Gras-Bollen befreiden, wegen dem ich gar nicht mehr richtig laufen konnte, was für eine Sauerei!) und machten unten eine kleine Pause, als gerade mal Sonne war. Das dauerte allerdings nicht lang.

Wir stiegen weiter ab zur Musauer Alm und kehrten auf Kaffee und Kuchen ein. Weder Kaffee noch Kuchen waren schlecht (eigentlich sogar gut), aber die Alm ist schon arg auf Massenbetrieb ausgelegt, das gefiel mir nur solala. Die Abfahrt zum Auto ging dann schnell.


Anfahrt


Anstieg


Im Kar


Auf dem Weg zum Gipfel


In der Rinne


Kurz vorm Gipfel


Gipfel


Geländegängige Ziegen


Gruppenbild mit Ziege


Kuhblockade


Abfahrt

Von engel am 01.09.2018 15:17 • outdoorbergmtb
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