Davos/Parsenn verreissen. Weil, da waren wir am Samstag und es war halbwegs enttäuschend. Einmal ‘gscheit’ Skifahren in diesem schneelosen Winter, dachten wir uns und fuhren mit dem Rothermel da hin. Obwohl das Wetter eher mässig angesagt war.
Ich will nicht sagen, der Skitag war schlecht, aber doch ein wenig enttäuschend. Der Schnee in Davos war OK, klar hart, aber inzwischen ist der Schnee auf allen Pisten, echt oder Kunst, überall hart, so wie der ‘gepflegt’ wird. Das Wetter war auch OK, am späten Vormittag zogen Wolken auf, was der Sicht nicht gut tat, aber es fing nicht wie angekündigt an zu schneien, so dass man ziemlich unbeschwert fahren konnte.
Enttäuschend in Davos waren die Pisten. Kaum was Herausforderndes, überall platt gewalzte Autobahnen, zu 99% eher flach und unglaublich viele Ziehwege, wo bloss noch tiefe Abfahrts-Hocke und Ski sausen lassen geht, weil man sonst laufen muss. Nach Wolfgang runter hätte es vermutlich ein paar schöne Offpiste-Abfahrten gegeben, aber bei der aktuellen Schneelage wollten wir das den Skiern nicht zumuten. Reicht schon, dass wir die Tourenski so strapaziert haben.
So war das mit dem Skifahren halt SoLaLa, nicht mal richtig anstrengend, was man gut an meinem rechten Knie merkt, dem es prächtig geht, obwohl ich das vorsorglich mitgeschleppte ‘Gummknie’ nicht angelegt habe. Ein Highlight gab es dann am Ende doch noch: eine Speedstrecke, wo man messen konnte, wie schnell man Schuss fahren kann (sich traut, um genau zu sein).
Manchmal ist es gar nicht schlecht, wenn man schwer ist. Ich hab 95.98 km/h hingekriegt. Das ist übrigens beängstigend schnell, abseits einer abgesperrten Strecke nicht zu kontrollieren, nicht von mir jedenfalls. Der Ralle schaffte ‘nur’ 91.72 km/h ;-)