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Restaufräumen und SAN-Sitzung

Sonntag, Oktober 15, 2017

Den ersten Teil des Wochenendes verbachten wir mit weiterem Nach-dem-Urlaub-Aufräumen, was im Wesentlichen 3 weitere Ladungen Wäsche bedeutete. Abgesehen von den neuen Wolljacken des besten Allgäuers von Allen und den Daunenjacken ist nun alles, was mit dabei hatten, Vulkanstaub-frei. Fast - ich muss noch rausfinden, wer unsere dicken Schlafsäcke waschen kann. Unsere Maschine schafft die wahrscheinlich nicht (erst mal Wasch- und Gebrauchs-Anleitung lesen).

Die ausgelagerte Chilifarm wohnt nun wieder in unserem Chilihaus, aber sie sieht arg traurig aus. Das Wetter war ja in unserer Abwesenheit kalt und nass und windig und das gefiel unseren verhätschelten Pflänzchen überhaupt nicht. Sie stellten das Wachstum über die 4 Wochen komplett ein und verkümmerten bedauerlich. Wir hoffen jetzt darauf, dass der gewohnte Platz und die warmen Herbsttage noch ein paar reife Chilis hervor bringen.

Bei der Urlaubs-Nachbereitung bin ich jetzt fast so weit, dass alle GPS-Tracks bereinigt und verwendbar sind :-) Nerd-Zeugs, ich habe unendlich Spaß daran.

Sonntag verschlug es mich wegen Sektions-Verwaltungs-Kram ans Hörndl über Bad Kohlgrub. Ich setzte mich über das Radl-Verbot hinweg und fuhr mit meinem feinen Bike bis zur Hütte hinauf. Der Straße ist breit und teilweise (fast?) unradelbar steil, aber von der Steilheit abgesehen gibt es keinen wirklichen Grund, warum man da nicht radeln sollte. Naja, von Rücksicht vielleicht mal abgesehen. Es war dermaßen viel los, dass es fast schon wieder sehens- und erlebens-wert gewesen wäre, wenn es nicht zwischendurch so nervig gewesen wäre (Schlangen über Schlangen, egal wo). Ich vermute ja, ganz München war am Hörnle - der Kollege aus Holzkirchen behauptet allerdings, ganz München sei am Brauneck gewesen ;-)

Ein ganz wunderbarer Seiten-Effekt der totalen Überfüllung war übrigens, dass die Parkplatz-Situation zu ‘nach mir die Sintflut’ eskalierte. Ich hatte den Kangoo in der Früh auf dem völlig leeren Parkplatz weit hinten geparkt, weil ich die Bahn ja nicht benutzen und deswegen den Bahnbenutzern die kurzen Wege lassen wollte. Als ich am Ende der Sitzung wieder runter kam, stand der Kangoo in einem ‘Loch’ ohne Ausgang. Irgendwer (ich würde ja den fetten Audi am einen Eingang verdächtigen, es hätte aber genauso auch der Ford am anderen Eingang gewesen sein können) hatte einfach den letzten Ausgang zugeparkt. Ist ja wurscht, ob da noch wer raus kommt.

Außer mir waren natürlich auch andere eingeparkt und ähnlich fassungslos. Glücklicherweise löste sich die Situation während ich noch das Bike einlud: Ein Auto fuhr los und öffnete eine Lücke. Yay! Richtung Allgäu hielt sich sogar der Stau in Grenzen, in die jeweils andere Richtung sah ich überall Autos in Reihen stehen. Nochmal Yay!

Angesichts des Wetters war aber die Idee, in einer Hütte zu tagen trotzdem gut. Wir saßen den ganzen Tag auf der Terrasse in der Sonne und konnten so wenigstens ansatzweise den genialen Herbsttag genießen :-) Und der Kaiserschmarrn war riesig und gut!

Zur Hütte raufzuradeln war allerdings nur eine mäßig gute Idee gewesen, denn was mich die letzte Woche über schon immer wieder mal belastet hatte - das Zwicken hinten im Knie bei Belastung - hatte da reichlich Gelegenheit sich zu richtigen Schmerzen auszuwachsen. Irgendwas ist (neu) kaputt im Knie und führt dazu, dass die Beugung den Knies gerade eingeschränkt ist. Und am Ende der Beugung zwickt dann irgendwas, wenn Last drauf kommt. Ob und wenn ja wie das lösbar ist, muss sich zeigen. Ich hoffe sehr auf ‘irgendwie lösbar’ und dass die Schmerzen jetzt Teil der Lösung sind! Schaumermal.

Von engel am 15.10.2017 20:00 • diary
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