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Restlos eingeweiht

Montag, November 12, 2007

Die schöne neue Küche in München :-)

Vorhin hab ich auch den Ofen endlich mal benutzt, damit ist die Küche in der Mini-Wohnung jetzt restlos eingeweiht, passt prima, dass sich Schwesterle für Mittwoch zum Essen eingeladen hat, da können wir das gleich mal ordentlich feiern (wie ordentlich hängt dann davon ab, ob ich sie danach noch zurückfahren muss ;-)). Was ich gemacht habe? Ähem. Pizza :-)

Mit dem Rest der Eigenheiten der Wohnung kämpfe ich noch ein bisserl. Dass ich hier Fussbodenheizung habe, fand ich zunächst eine feine Sache, klingt einfach prima. Aber so ganz glücklich bin ich mit dieser Heizung noch nicht.

Grundsätzlich ist mir die Wohnung ganz einfach noch zu warm. Der alte Mann, der hier vorher gewohnt hat, muss hier entweder ständig halbnackt rumgesessen sein oder einen Kreislauf im negativen Bereich gehabt haben. Das (ungenaue) Galileo-Thermometer im grossen Zimmer steht auf 26 Grad. Zu warm für mich. Im kleinen Zimmer, dem Schlafzimmer ist es zwar etwas kühler, aber auch da heizt es auch fröhlich vor sich hin, obwohl ich da am liebsten gar nicht heizen würde. Wozu heizen, wenn ich Nachts sowieso das Fenster offen habe (Immer! Bei ‘zunem’ Fenster kann ich nicht schlafen.). Nicht sehr sinnvoll.

Hier hat es leider keine Thermostate, die man vernünftig einstellen kann sondern die Temperatur-Reglung läuft über 4 geheimnisvolle Regler hinter dem Badspiegel, zu denen mir leider eine Gebrauchsanweisung fehlt. Meine zaghaften Versuche, über diese Regler die Temperatur besser einzustellen, sind bisher noch nicht von Erfolg gekrönt, was durchaus auch daran liegt, dass der Regelkreis so furchtbar langsam reagiert. Was immer ich einstelle, ich muss wenigstens einen Tag warten, um zu sehen was das Einstellen gebracht hat.

Immerhin hab ich inzwischen raus, in welche Richtung es kühler wird. Schaumermal, ob ich morgen dann friere ;-)

Von engel am 12.11.2007 22:24 • diary

...das passt ich aber gut, dein Thema hier -
Ich habe nämlich zieml. Probleme mit der Heizerei und der Raumtemperatur in meinem 1,5 Zi. Appartement. Das ist der reinste Kühlkörper - ohne ständig feste zu heizen hält der Bau nur den Wind und den Regen ab. (ist sowas wie ein Hausmeister Bungalow mit unbeheiztem Keller darunter) Neben dran im Haupthaus ist alles temeriert vom “beheizten” Keller angefangen, da die Heizung und Rohre dort ebenfalls selten schlecht isoliert sind.
Na ja selber schuld - aber ich war jung und brauchte eine Wohnung ;-)

Da meine Bettstatt nur mit einer Nische und Vorhang von meinem Hauptraum abgetrennt ist, der ohnehin unbotmäßig Heizenergie aufnehmen würde, wenn man es angenehm warm haben wollte - liegt der KOmpromiss eindeutig beim kühlen Raum zum Schlafen - wobei in der Früh dann schon das Fell senkrecht von der Haut absteht beim Ankleiden ;-)

Was ist dann Deine Temperatur-Vorstellung für das Schlafzimmer und die Nacht außerhalb der Bettdecke? ;-)

else18

[1] Von Rudi am 13.11.2007 08:11

Oh, das kenne ich Rudi. Wir haben mal etwa 1 1/2 Jahre lang in einer Wohnung über einem Garagenblock gewohnt, wo der Hausherr irgendwas mit der Isolierung versaubeutelt hatte. Die Wohnung war nicht warm zu kriegen, weil der Boden im Winter wie ein Eisschrank immer knapp über dem Gefrierpunkt lag. Naja, so in etwa. Zieh um, das kriegst Du nie in den Griff.

Meine Vorstellung von angenehmer Schlaftemperatur ausserhalb der Bettdecke liegt bei etwa 10 bis 15 Grad. Ich würde es gern auch kälter nehmen, aber das ist innerhalb der Wohnung unrealistisch. Meine Idealvorstellung ist sowas wie jetzt in Nepal: Ich liege eingekuschelt in eine dicke warme Decke (Schlafsack) und atme frische Luft, die so kühl ist, dass meine Nasenspitze kalt ist. Hatte ich, als ich mal in den Weihnachtsferien auf einer Berghütte gearbeitet habe, wunderbar. Eine Variation für Wohnungen ist, wenn es zum offenen Fenster reinzieht und kalte Luft an meiner Nase vorbei zieht. Nach wie vor natürlich eine dicke kuschlige warme Decke über mir.

Beim Aufstehen kommt mir zugute, dass ich ein Morgenmensch bin. In der Früh läuft mein Kreislauf auf Hochtouren und mir machen (kurzfristig) nicht mal Minus-Temperaturen auf nackter Haut was aus. Im Urlaub bin ich bei den unvermeidlichen nächtlichen Boxenstops (man muss ja so furchtbar viel trinken da, hauptsächlich Tee) auch bei -10 Grad in langer Unterhose und T-Shirt zum Toilettenzelt gesaust, kein Problem. Abends muss ich dafür dicke Socken und einen dicken Pulli und eine Decke auf dem Sofa haben.

[2] Von engel am 13.11.2007 08:43

...d. h. Du warst mal Hütten-Föhl auf einer Berghütte und hast bei Zimmer-Richten und in der Küche / Theke geholfen ;-)?


term79

[3] Von Rudi am 13.11.2007 10:23

Buah ! 26 Grad in der Wohnung. Ich glaub’ ich würde kaputt gehen. Auch ich mag’s - in der Wohnung zumindest - angenehm kühl, d.h. selten mal über 20 / 21 Grad.
Meine Mutter hat übrigens auch ewig Probleme mit ihrer Fußbodenheizung. Irgendwie lässt die sich nicht richtig einstellen. Bei einem Besuch bei ihr ziehe ich mich regelmäßig schon fast bis auf’s Hemd aus, und anschließend habe ich auch noch geschwollene Füße - nicht gerade gesund.

[4] Von Petra am 13.11.2007 13:25

Ja, war ich, Rudi. Aber das ist so lang her, dass es fast schon nimmer wahr ist ;-) Vielleicht erzähle ich mal davon ...

Naja, Petra, das ist so ein Galileo-Thermometer mit schwimmenden Blasen, die die Temperatur anzeigen und noch dazu steht es oben auf einem Regal. Die 26 Grad sind also mit angemessener Vorsicht zu geniessen. Aber selbst wenn es ‘nur’ 24 Grad wären, es ist zu warm momentan. 20 Grad im Wohnzimmer wären OK, schaumermal, wann ich das hinkriege ;-)

[5] Von engel am 13.11.2007 14:33
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