Dein Browser kann leider nicht vernünftig mit CSS umgehen. Den Inhalt siehst du, das Design dagegen ist futsch.

Samstag, 20.10.2018: Einsamer Gipfel mit Ausblick

Dienstag, November 06, 2018

Wir fuhren in dichtem Nebel nach Oberstdorf. Dort lichtete sich der Nebel zwar etwas, aber es war trotzdem kalt und zugig am Fellhornparkplatz. Bisher hatten wir ja immer am noch zugigeren Platz vor dem Tunnel geparkt, aber der ist inzwischen gesperrt. Man darf jetzt nur noch auf dem offiziellen und natürlich kostenpflichtigen Parkplätzen parken.

Wir radelten in leichtem Nebel das Stillachtal hinter und froren erst mal (trotz Jacke, Handschuhen und Buff). Nach der Abzweigung ins Rappenalptal geht es dann bergauf und es wurde uns warm. So warm sogar, dass wir Kleidung ablegten. Das war allerdings am allerungeschicktesten Platz der ganzen Tour, nämlich kurz bevor es zur Breitengehrenalpe runter geht. Wir froren. Sehr.

Nach der Alpe Breitengehren bogen wir rechts ab. Die kleine Straße wird ein paar Mal brutal steil und wir schoben. An der Ebene mit dem Jagdhäusl meinten wir uns zu erinnern, dass das Sträßchen dann noch steiler würde, deswegen parkten wir die Räder dort.
(Das war aber, wie wir bald merkten, eine Fehleinschätzung. Nach einem weiteren Steilstück wird die Straße wieder durchaus radelbar. Ist vorgemerkt für’s nächste Mal.)

Nach dem kleinen Häusl auf der nächsten Ebene, geht die Forststraße in einen sehr steilen und unschön zu gehenden breiten Weg über, von aber dem bald ein netter Weg abzweigt, den zu gehen viel mehr Spaß macht. Bald darauf kamen wir an den Krummbacher Höhenweg.

Von dort geht es weglos über schönes Alpgelände weiter. Der beste Allgäuer von Allen nutzte die Gelegenheit, um zum vermutlich letzten Mal in diesem Jahr nochmal barfuß zu laufen. Er ging barfuß bis ins hinterste Kar hinein. Dort wird es dann sehr steil und er stellte wieder auf Stiefel um. Von der Seite schauten Gämsen zu.

Wir stiegen erst steil in den Sattel auf und gingen auf dem Grat nach rechts weiter. Da wird es schnell auch sehr steil. Der Gipfelaufbau ist eine kleine Felsfestung, zu der man 4 oder 5 Meter hinauf klettern muss.

Oben hat es eine schöne Wiese, die einen großartigen Ausblick auf die ‘Großen’ Allgäuer hat. Und auf den Linkerskopf, dessen steile Grasflanken mir schon beim Anschauen Schauer über den Rücken jagen. Wir machten lang und gemütlich Pause und stiegen dann wieder ab.

Bei den Rädern (grad noch so in der Sonne, weiter unten war Schatten) zog ich alles bis auf die Regenjacke an, weil ich annahm, dass die Abfahrt kühl werden würde. Und wie die das wurde! Unten auf der Straße bei Birgsau hatte es niedrige einstellige Grade und die Hände froren beinahe zu Klauen um die Lenkergriffe. Kaum vorstellbar, dass wir kurz vorher noch im T-Shirt in der Sonne gelegen hatten!


Start im Nebel


Die letzten Meter Radeln (auf dem tollsten aller Bikes :-))


Sonne! Und warm :-)


Wegloser Aufstieg über Almgelände


Gämsen schauen uns zu :-)


Die letzten steilen Meter zum Sattel


Im Anstieg zum Gipfel


Die Felsfestung darf erklettert werden


Die letzten Meter zum Gipfel


Superwetter, Superaussicht :-)


Abstieg


Unten wird es schon wieder neblig


Kurz vorm Radl-Parkplatz

Von engel am 06.11.2018 22:30 • outdoorbergmtb

Name:  

E-Mail:  

URL:  

Angaben merken?

Nachricht bei weiteren Kommentaren?

Reiseberichte

Bücher :-)

Letzte Einträge

Letzte Kommentare


Have fun!