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Samstag, 24.03.2018: Skidepot und Gipfel

Dienstag, März 27, 2018

Wir hatten schon letztes Wochenende, als wir ja am Skidepot wegen Nebel abgebrochen hatten, beschlossen, an diesem Wochenende denselben Gipfel nochmal zu machen. Diesmal mit Gipfel und wenn möglich auch mit Nordabfahrt.

Da hatte sich schon abgezeichnet, dass der Samstag ein toller Tag werden würde und das hatte sich die Woche über nicht geändert. Wetter und Bedingungen zeichneten sich sogar so gut ab, dass wir beschlossen, den großen Neffen mitzunehmen, damit der nach der SoLaLa-Skitour auch noch eine richtig tolle Skitour bekommen würde.

Wir sammelten also Samstag in der Früh den großen Neffen ein (ein wenig verspätet) und fuhren zum selben Parkplatz wie letztes Wochenende. Dort war - obwohl es noch früher war - schon ganz schön viel los, aber damit hatten wir gerechnet. Man kann nicht erwarten, an einem perfekten Tag mit perfekten Bedingungen an einem tollen Berg allein zu sein.

Unserem Fitness-Zustand angemessen (beide mit doofer Halberkältung) gingen wir gemütlich bis ins Kar unter der Nordwand. Dem Neffen war das anscheinend zu langsam, denn als wir nach einer kurzen Teepause weiter gingen, sauste er uns erst mal davon. Vielleicht lag es ja auch am Energy-Drink, der, so versicherte er, echt was bringen würde ;-)

Natürlich waren wir keineswegs allein unterwegs. Vor uns im Nordhang waren mindestens 30 Leute, hinter uns kamen auch andauernd welche (von denen uns viele überholten) und weiter unten waren ganz sicher auch noch viele Nachzügler. Trotzdem verteilten sich die Leute ganz gut auf die lange Strecke und es gab weder nervige Drängler, laute Gruppen oder andere Lästig-Menschen. Im Gegenteil, es waren alle sehr freundlich und nett. Das muss am großartigen Wetter und der großatigen Umgebung gelegen haben :-)

Im Nordhang kämpfte der Neffe mit den Spitzkehren im immer steiler werdenden Hang. Die waren auch zugeben nicht ganz einfach, weil gerade im oberen Teil die Spur teilweise auch schon zerfahren war. Nahezu jeder Überholer schien einen Tipp auf Lager zu haben, aber da fehlt ganz einfach Übung, das wird schon noch.

Am Skidepot schnallten wir die Ski an den Rucksack und stiegen zu Fuß bis auf den Grat. Man hätte schon auch mit Skiern gehen können, aber da kamen ein Paar Spitzkehren zwischen Felsen und ein arges Steilstück, das ging zu Fuß besser. Auch mit den glatten Skistiefeln des Neffen. Oben gingen wir mit Skiern über den Grat bis zur ein Mündung des Sommerwegs, wo wir die Ski stehen ließen und schon mal einen Blick in die Nordseite warfen. Also sooo besonders steil sah das gar nicht aus.

Am Gipfel war es natürlich voll, aber nach ein paar Fotos fanden wir ein ablegeneres Plätzchen für die Pause. Wir bewunderten die Aussicht, identifizierten Berge und diskutierten, ob wir die Nordrinne fahren sollten oder nicht. Alles hing natürlich am Neffen, ob der sich das zutraute. Wir waren der Meinung, er könne das.

Zurück an der Einfahrt zum Nordhang warfen wir nochmal ein paar Blicke hinunter. Der Nordhang war noch immer nicht so steil, wie wir gedacht hatten und auch der Neffe traute sich die Abfahrt zu. Na dann! Ich gab noch ein paar obligatorische Ermahnungen von mir, “Geschwindigkeitskontrolle!”, “Achtung, Felsen!” und sowas und dann konnte es los gehen.

Ein bisserl nervös war er dann wohl doch, der Neffe, denn beim Einstieg in seine Ski hatte er ein paar Probleme. Dann fuhren wir ein und alles klappte prima. Der Schnee war sogar viel besser, als wir befürchtet hatten, nur ganz unten war die Auflage recht dünn und man ratschte gelegentlich über den harten Firn unter der lockeren Auflage.

Die Sache mit der Geschwindigkeitskontrolle hat der Neffe dann allerdings doch nicht so drauf und ich bezweifle wirklich, dass er überall so schnell hätte stoppen können, wie ich für nötig befunden hätte, aber er sauste sicher den Hang hinunter und hatte sichtlich Freude. Weiter unten versuchte er, über alles zu springen was wie ein Hügel aussah, war aber dann doch recht vorsichtig, so dass meistens nur kleine Hüpferle rauskamen.

Am Älpelekarkreuz gab es nochmal eine Pause in der Sonne, dann fuhren wir zum Parkplatz ab. Diesmal nicht über die Forststraße, denn wenn man eh abschnallen muss, dann wenigstens in der hübscheren Umgebung ;-) Der Neffe fand auch da noch ein paar Hügelchen und freute sich dran.

Das war eine wirklich großartige Tour und hat uns allen viel Spaß gemacht.


Mit vielen Anderen laufen wir los


Im Älpele


Auf dem Weg zum Berg (wie voll der Hang ist, sieht mal kaum)


Im oberen Teil des Aufstiegs (unten viele Menschen)


Am Skidepot


Aufstieg zum Grat


Am Grat zum Gipfel


Gipfelbild


Kritscher Blick hinab


Abfahrt I


Abfahrt II


Abfahrt III


Ein Hüpferle


Zurück im Tal

Von engel am 27.03.2018 20:54 • outdoorski

Ach toll! Und noch besser, dass es euch mit dem Kind Spaß macht :-)

[1] Von Gabi am 28.03.2018 07:09

Jaja, das ‘kleine Kind’ ;-)

[2] Von engel am 04.04.2018 07:03
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