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Schneegestöbertour

Montag, März 09, 2009

Mit leichtem Schrecken hab ich letzte Woche festgestellt, dass der einst in so weiter Ferne liegende nächste Urlaub mit grossen Schritten näher kommt. Was an sich ja sehr erfreulich ist, aber auch heisst, dass es höchste Zeit ist, wieder ernsthaft mit dem Training anzufangen. Schlechtes Wetter kann keinesfalls mehr als Entschuldigung herhalten (und dem Fitnesscenter-Schweinehund muss ich auch wieder die Zähne zeigen).

Somit spielte es also keine Rolle dass der Samstag so schlecht anfing wie angekündigt, mit Schneefall und Schneeschippen. Danach ging es Richtung Hinang, um den Sonnenkopf zu besteigen. Diesmal nicht von der Sonnenklause wie üblich sondern von Hinang aus, gute 200 Höhenmeter zusätzlich.


Das Wetter lässt zu wünschen übrig

Der untere Teil ist zwar ein bisserl umständlich, weil man ein paar Mal die Strasse queren und die Durchlässe in den Weidezäunen finden muss, aber es macht die kleine Tour doch ein bisserl ‘vollwertiger’.


Im langen Hang

Anfangs waren wir allein unterwegs, doch ab der Sonnenklause hatte es dann auch andere Tourengeher. Im grossen Hang zur Schneise im Wald trafen wir sogar auf eine Riesengruppe mit Führer, der seinen Schützlingen bedauerlich wenig Unterstützung zuukommen liess. Der letzte der Truppe wusste offensichtlich nicht mal, dass Skitourenbindungen Steighilfen haben und tat sich entsprechend schwer.


Es hat noch immer Unmengen Schnee

Dem Trainigsgedanken folgend strengte ich mich sehr an, aber der beste Allgäuer von Allen, der von Haus aus um Welten fitter ist als ich, hat inzwischen ganze 11 Skitouren (das sind über 10.000 Höhenmeter) mehr als ich und hat mal wieder nichts davon gemerkt. Naja. Durchhalten konnte ich das bis zum Gipfelgratrücken.


Am Sonnenkopf-Gipfel

Oben genossen wir trotz des immer dichter werdenden Schneefalls eine gemütliche Pause, bevor wir uns wieder an die Abfahrt machten. Die war ganz oben mit viel Neuschnee prima, auf dem grossen Hang wegen der Schneeverwehungen und dem hart gefrorenen zerfahrenen Untergrund recht stressig für’s Knie und unten wieder nett, weil da kaum Spuren unter dem wenigen Neuschnee vorhanden waren.

Von engel am 09.03.2009 21:40 • outdoorski

Oh ja, das, was da oben gleich im 1. Satz steht, kenne ich nur zu gut: Teneriffa rückt in greifbare Nähe, einige ausgiebige Bergtouren sind geplant, und ich habe in diesem Jahr schon 2 dicke Erkältungen hinter mir und noch nix richtiges für die Kondition getan. Bin wieder gesund und muss jetzt noch gegen diesen Dauerregenwetter-Schweinehund ankämpfen. Hier schüttet es momentan den lieben langen Tag derart, dass auch die Goretex-Klamotten nach 3 Stunden Wandern durchgeweicht sind. Macht nicht wirklich Laune.

[1] Von Petra am 10.03.2009 13:15

Also mein Dauerregenwetter-Schweinehund wäre nahezu unüberwindlich, da kann ich Deine Probleme wirklich gut nachvollziehen, Petra.
Glücklicherweise bedeutet Sauwetter hier um diese Jahreszeit so gut wie immer Schnee, man kann im Fall des Falles ja nach oben hin ausweichen ...

[2] Von engel am 10.03.2009 18:05
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