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Sonntag, 20.01.2019: Skiwandern mit Traumabfahrt

Dienstag, Januar 22, 2019

Der Plan war eigentlich gewesen, ins Lechtal zu fahren, aber in der Früh waren wir beide etwas zerschlagen (ich hatte Halsweh) und die Aussichten versprachen leichten Schneefall ab Mittag. Wir planten kurzerhand um und suchten uns ein leichteres, kürzeres und näheres Ziel.

Wir waren früh dran (der Plan war ja ein Größerer gewesen), aber es hatte natürlich schon eine ganze Menge Autos am Ostertalparkplatz. So wie es aussah, gehörten die aber fast alle zu einer sehr großen Skitourergruppe sie sich am Parkplatz gerade sammelten und nach Können aufteilten. Wir beeilten uns mit Umziehen und Aufrüsten und konnten unbehelligt den bekannten, total zerfahrenen unteren Hang aufsteigen und uns dann nach rechts wenden.

Wir marschierten ziemlich schnell zu unserem Ziel. Der Plan B war eigentlich gewesen, da ein paar Mal den buschigen Nordhang abzufahren, für den es endlich genug Schnee haben müsste (hat es, hab ich geguckt), aber die Sonne beleuchtete sehr hübsch den hinteren Teil des Tals und da kamen wir beide unabhängig voneinander auf die Idee, ganz einfach hinten runter abzufahren und noch weiter hinten wieder aufzusteigen. Und so machten wir das :-)

Die Abfahrt hinten runter ist nicht sehr lang, aber weil da nicht viele fahren, konnten wir durch fast unverspurten Schnee durch den Wald sausen. Auf der weiten ‘Hochebene’ (Anführungszeichen, weil das zwar eine relativ weite Ebene ist, aber halt nicht wirklich hoch ... immerhin aber deutlich über dem Talgrund ;-)) fellten wir wieder auf und marschierten unserem Ziel zu. Es hatte unerwarteterweise immer wieder Sonnenflecken und alles sah einfach nur wunderschön aus.

An unserem Ziel hatte es schon ein paar Spuren, aber auch noch genügend unverspurten Schnee für uns :-) Wir marschierten erst mal zum Gipfel und machten da gemütlich Pause. Allein und mit ein bisserl Sonne dazu.

Bei der Abfahrt durfte ich als erste in den total unverspurten Gipfelhang reinfahren. Oben auf dem Schnee war eine Schicht aus Eiskristallen, die regelrecht klingelten, als ich durch fuhr. Hach!

Zu unserem Erstaunen fand sich auch im langen Hang unter dem Hüttle noch nahezu unverspurter Pulverschnee. Wir kamen beide ein wenig atemlos und total begeistert unten an. Danach muss man die lange, lange Straße zurück fahren, auf der sich glücklicherweise noch eine dünne Schnee- und Eisschicht befand. Ohne die hätte man rechts oder links auf die meterhohe Schneewand klettern müssen (und zwischendrin ein paar Mal wieder runter und zurück hinauf) und da wären wir ganz sicher nicht fast ohne Schieben zurück zum Auto gekommen.


Auf dem üblichen Weg ...


... durch den üblichen verschneiten Wald :-)


Ganz kurz Sonne vor dem ersten Gipfel


Abfahrt ‘hinten’ runter


Auf der Ebene, das nächste Ziel im Blick


Kurz vorm zweiten Gipfel ... mit Sonne :-)


Auf in den unverspurten Traumschnee :-)


Die zweite Spur im selben Traumschnee :-)

Von engel am 22.01.2019 21:18 • outdoorski

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