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Sonntag, 25.03.2018: Schon wieder keine Rinne

Mittwoch, März 28, 2018

Sonntag in der Früh waren wir alle beide erst mal ziemlich kaputt. Halsweh, Schluckbeschwerden, Schleim und sowas. Die Skitour hatte Spuren hinterlassen und die Zeitumstellung mit noch früher Aufstehen als sowieso half auch nicht wirklich. Aber das Wetter war super, der Schnee ganz sicher auch noch und ‘richtig’ krank waren wir ja nicht ...

Wir rafften uns also auf und fuhren wieder ins Tannheimer Tal. Es war erstaunlich wenig los, obwohl es wirklich nicht mehr früh war. Auch der kalte Parkplatz am Haldensee war nicht besonders voll.

Auf dem Forstweg hat es noch erstaunlich viel Schnee, da kommt man noch eine Weile problemlos hoch. Im Schatten war er sogar noch pulvrig, aber wo am Vortag die Sonne reingekommen war, gab es stellenweise fast Blankeis. Nach dem Hüttchen, bei dem der Sommerweg beginnt, nahmen wir Harscheisen und waren echt froh drum, denn an manchen Stellen würde man beim Ausrutschen direkt 50 Meter nach unten in den Bach rauschen.

Dem Neffen hatten wir am Vortag direkt gesagt, dass wir ihn auf diese Tour nicht mitnehmen würden, allerdings hatte ich dabei nicht an den Sommerweg gedacht, sondern an den Gipfelgrat. So oder so, hier wäre ich mit ihm ohne Harscheisen nicht weiter gegangen. Wir gingen natürlich weiter.

Der abenteuerlich hohe Schnee am Brückle (Bild 2) war inzwischen umgefallen und die Querung sah nicht mehr so beeindruckend aus, dafür schnallten wir aber kurz die Ski ab, um einfach bis aufs Brückle runter zu kommen. Nachdem wir der Spur bis direkt unter die Nordrinne gefolgt waren, bogen wir nach Osten ab, um über die Südseite weiter zu gehen.

Wir hatten uns ein sonniges warmes Plätzchen in einer Mulde für eine Pause erhofft, doch obwohl es durchaus sonnig war, wehte ein kühler Wind. Wir machten trotzdem Pause, aber halt nicht warm ;-) Weil der Neffe am Vortag den Energy-Drink so sehr gelobt hatte, hatten wir dann noch einen gekauft und tranken ihn jetzt. Da wir vergessen hatten, den Touren-Schoki-Vorrat aufzufüllen, passte das ganz gut.

Naaaaja. Das Zeug schmeckt nach wie vor nach aufgelösten Gummibärle, aber kalt und frisch (also mit Kohlensäure), kann man das schon trinken. Schoki ist aber besser! Und besondere Energie hatten wir danach auch nicht.

Beim Weiterweg versuchten wir einer früher bewunderten Spur zu folgen, die es inzwischen aber nicht mehr gab. Das klappte nur so halb, aber der Weg war trotzdem besser als die lange Querung des Sommerwegs und beim nächsten Mal wird das noch besser.

Auf der Südseite hatte sich inzwischen schöner Firn gebildet. Wir kippten die Nordrinnen-Pläne (da war eh eine große Wechte oben drin) und planten stattdessen eine Firnabfahrt. Damit die nicht im Sulz enden würde, sausten wir vom Skidepot ganz schnell zum Gipfel hinauf, machten ein paar Fotos und stiegen direkt wieder ab. Die Südseitenabfahrt war dann auch ganz und gar so prima wie erwartet :-)

Nach einer weiteren Pause - diesmal tatsächlich warm, fast heiss sogar - machten wir uns auf die restliche Abfahrt und fanden auf der Nordseite zum Bach runter sogar noch sehr schönen Pulverschnee. Der Sommerweg war inzwischen auch angetaut und problemlos zu fahren.

Eine sehr schöne und auch sehr gemütliche Tour. Und die Nordrinne, naja, die läuft uns ja nicht weg. Irgendwann klappt das dann schon noch mal ...


Start mit (ganz kurz) Sonne


Das Brückle mit ohne Schnee


Pause


Auf Abwegen


Am Gipfelgrat


Oben :-)


Auf dem Rückweg


Firnabfahrt :-)


Pulverabfahrt :-)

Von engel am 28.03.2018 21:29 • outdoorski

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