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Sonntag, 26.02.2017: Neffenbergsteigen

Mittwoch, März 01, 2017

Wenn die Neffenbande ins Allgäu geschleppt wird, frage ich inzwischen immer erst mal vorsichtig an, ob und wenn ja wer denn mit uns mit auf einen Berg steigen will. Ganz erstaunlicherweise kommt bisher von allen immer ein ziemlich schnelles ‘Bin dabei.’ :-)

Nicht ganz so zuverlässig funktioniert die Sache mit dem Packen und vor allem damit, eventuell Fehlendes schon mal vorab zu melden. Naja, glücklicherweise gibt es ja zwei reichhaltige Depots, aus denen Fehlendes ergänzt werden kann.

Wir starteten gemütlich ins Tannheimer Tal und gedachten eigentlich, der Gaichtspitze einen Besuch abzustatten. Da könnte man dann ganz prima den Gipfelhang auf Tüten runterrodeln, hatten wir uns vorgestellt. Leider steht am Gaichtpass ein Schild, dass man da wegen Wildfütterung und so nicht hoch soll (natürlich steht es nicht ganz unten sondern erst ein Stück den Weg hoch). Pfff!

Wir fuhren zurück zum Ersatzziel, bei dem wir wegen der Querung entlang des Grats zum Gipfel ein etwas ungutes Gefühl hatten. Aber man muss ja nicht unbedingt ganz hinauf.

Glücklicherweise lag aber nicht so viel Schnee wie wir befürchtet hatten und der vorhandene Schnee war wunderbar trittfest. Auch die 3 Steilstufen am Gipfelgrat waren völlig problemlos zu meistern. Die beiden großen Jungs sausten wie üblich unaufhaltsam vorne weg und auch der kleine Neffe ist gar nicht mehr wirklich klein. Jedenfalls ist er größer als ich und kommt schon gut an den besten Allgäuer von Allen ran. Ich Zwerglein unter den Riesen hatte jedenfalls alle Mühe mitzuhalten.

Inzwischen muss man die Herren ja nicht mehr mit Essen bei der Stange halten, aber die ‘Leckerlis’ die ich dabei hatte, kamen trotzdem sehr gut an. Sie hätten auch Gipfelschnaps genommen, aber den hatten wir im anderen Rucksack vergessen.

Im Abstieg rodelten die Jungs auf dem Hosenboden alles runter, was sich rodeln ließ (lediglich in der Querung oberhalb der Felsen geboten wir Einhalt, wenn auch nicht ganz schnell genug) und ließen sich auch nicht von bolligem Gras, Steinen und Wurzeln abhalten. Wir verzichteten zugunsten unserer Rücken und Allerwertesten.

Das war eine sehr nette Tour (leider fast ohne Sonne) und das Knie nahm den recht schnellen Abstieg (ich kam zwar nicht wirklich nach, mühte mich aber doch, der Bande hinterher zu kommen) mit der Schiene gut mit. Es gab natürlich Muskelkater hinterher, was auch sonst :/
(Nachfrage bei den Neffen: Nein, denen geht es gut. Kein Kater, bloß ein paar blaue Flecken am Hintern ...)


Fehlstart am Gaichtpass


Auf dem Weg zum Ersatzziel


Gämsen beobachten uns


Die letzten Meter


Oben mit Aussicht


Abstieg (die Herren rodeln zum Teil)

Von engel am 01.03.2017 22:30 • outdoorberg

Diesen Start zur Gaichtspitze kenne ich gar nicht. Der Einstein ist auf alle Fälle ein passender Ersatz.
Es wird immer wärmer :-( - das sieht doch für das bevorstehende Wochenende eher nach Zu-Fuß-in-die-Berge als nach Skitour aus.

[1] Von Sabine am 03.03.2017 20:24

<b:angry:</b> Da hast Du Recht!
Allerdings haben wir dann doch noch zwei Touren mit Ski hingekriegt :-)

Der Start zur Gaichtspitze ist am Kiosk an der alten Passstraße.

[2] Von engel am 06.03.2017 07:34

Ah - am Kiosk. Danke. Ich starte meist etwas höher, an der Parkbucht. Oder ein ganzes Stück weiter unten.

[3] Von Sabine am 06.03.2017 07:57

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