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Sonntag, 30.07.2017: Skitour im Sommer

Donnerstag, August 03, 2017

Schon am Samstag war uns eingefallen, wo wir vermutlich allein unterwegs sein würden, aber da war es zu spät um noch den Tunnel am Ende der A7 zu riskieren. Sonntag starteten wir also recht früh, kamen problemlos durch den Tunnel und bogen ins Lechtal ab.

In Namlos, wo wir normalerweise mit Skiern starten, gingen wir diesmal zu Fuß los. Zunächst ein paar hundert Meter am Bach entlang (es war wunderbar kühl), dann nicht über die Viehbrücke sondern am Wasserfall vorbei und dann rechts über die (erstaunlich aufwändige) Fußgängerbrücke. Der Karleskopf stand da sogar angeschrieben. Der beste Allgäuer von Allen nahm deswegen an, dass es einen Pfad bis zum Gipfel geben müsse, ich war da nicht so sicher, denn die OSM hat nur einen eingezeichneten Weg bis zum See.

Das Weglein führt anfangs schmal aber deutlich und gelegentlich steil an der linken Bachseite ins Tal hinter. Die Skitour führt über die Weiden auf der rechten Seite und wir konnten die steilen Grashänge ‘bewundern’ über die immer die Lawinen rutschen. Später kommen Sommerweg und Skitour zusammen.

Kurz vor der Steilstufe neben dem Wasserfall biegt der Sommerweg von der Skitour ab und ein schmaler, steiler (und wegen der Feuchtigkeit recht rutschiger) Steig schlängelt sich neben dem Wasserfall durch die Büsche ins untere Kar hinauf. Der Steig verliert sich danach fast im Gras und wird erst vor der nächsten Steilstufe - wieder feucht und rutschig - wieder deutlicher.

Nach der zweiten Steilstufe vereinigt sich der Sommerweg wieder mit der Skitour und führt zum wunderschönen blaugrünen Treiensee im oberen Kar hinauf. Da ist dann Schluss mit Weg. Anfangs finden sich noch ein paar Steigspuren, aber die verlaufen sich bald im Gras und man muss den restlichen Aufstieg über die steilen Wiesen zum Grat hinauf weglos zurücklegen. Das ist nicht schwierig, aber anstrengend.

Zum kleinen Gipfelkreuz sind es dann nur noch ein paar Meter. Wir legten uns ins Gras und genossen die Umgebung und die wohlverdiente Pause.

Der Abstieg zum See war erstaunlich steil (mit den Skiern ist das ein toller Hang, da fällt gar nicht auf, wie steil er wirklich ist), kein Wunder, dass der Aufstieg anstrengend gewesen war. Der Abstieg war heiß und schwül, sich unten mit dem kalten Bachwasser zu waschen war sehr angenehm.

Kaffee und Kuchen gab es auf dem Rückweg im Jamdo in Stanzach.


Bachquerung


Waldweg


Alpgelände nach der ersten Steilstufe


Kurz vorm Treiensee


Steiler Anstieg


Am Grat


Das Gipfelchen


Abstieg mit See


Rückweg durch Alpgelände


Die letzten Meter

Von engel am 03.08.2017 06:03 • outdoorberg
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