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Telefonlos

Mittwoch, Mai 03, 2017

Heute war der große ‘alle-Telefone-kommen-weg’-Tag im Büro. Wir hatten ja seit langem schon nur noch IP-Telefone, da war es nur konsequent, direkt auf die Computer umzusteigen. Das Gute daran: Wo immer ich jetzt Skype mit dem Firmen-Konto aufmache, bin ich mit meiner ganz eigenen Telefonnummer zu erreichen. Also auch daheim. Das lästige Umleiten, das ich eh immer vergessen hatte, fällt endlich weg.

Den Anblick meines Schreibtischs, wo jetzt endlich mein persönlicher Kalender mit den besten Aktivitäts-Bildchen des letzten Jahres an prominenter Stelle steht, finde ich allerdings noch gewöhnungsbedürftig. Kein Telefon ist noch gewöhnungsbedürftiger als ein neuer Schreibtisch, auf dem Haupt-Monitor und aufgeklapptes Notebook vertauscht sind ;-)

Am frühen Abend schaffte ich es dann endlich mal zum Schwimmen. Im Michaelibad war es um 18:00h, als ich ankam, schon ziemlich voll und es waren auch zwei Bahnen für Vereine gesperrt. An der Aussenseite der Bahnen kraulte schon einer und ich reihte mich dann ganz einfach hinter ihn ein. Als dann auch noch ein 3. Schwimmer dazu kam, konnten wir zu dritt mit etwa einer halben Bahn Platzbedarf ziemlich ungestört schwimmen. Als ich kurz vor 19:00h ging, war es noch voller.

Da ich seit Jahren nicht mehr ‘richtig’ geschwommen bin, war es anfangs ein wenig schwierig, wieder reinzukommen. Natürlich verlernt man Kraulen nicht, aber die Bewegung war erst mal schon ziemlich ungewohnt und die Schultern und Arme protestierten.

Anfangs hatte ich auch Probleme meinen bevorzugten Dreier-Zug durchzuhalten. Aber längere Strecken Zweier-Zug belasteten meinen Nacken zu sehr, so dass ich doch wieder zum Dreier-Zug zurückkehrte. Erst mal mit weniger Kraft, damit die Luft reichte ;-)

Nach 500 Metern war ich dann wieder drin :-)
Als ich nach den vorgenommen 1000 Metern (erst mal langsam anfangen) aus dem Becken stieg, hatte ich leichte Gleichgewichtsprobleme. Sowas gab es früher nach einer Stunde Intensiv-Training, aber nicht nach nur 1000 Metern :/

Das Schwimmen hat echt Spaß gemacht, auch wenn das Drumherum - Umkleiden, Duschen, nasse Haare, usw. - ziemlich nervig ist. Die Hallenbäder in München haben abends alle bis 11 Uhr auf. Da sollte es doch möglich sein, wenigstens einmal in der Woche Schwimmen einzubauen. Schaumermal.

Der interessante Link des Tages kommt von Spiegel Online: Die Muttersprache steuert das Zeitgefühl.

Von engel am 03.05.2017 20:53 • diary

So - das ist nun eine Sportart mit der ich leider nichts anfangen kann: schwimmen. Kann ich nicht gut und finde ich furchtbar langweilig. Aber es ist natürlich sehr effektiv und anstrengend und verbrennt haufenweise Kalorien und schont die Gelenke - wenn man denn kraulen kann, was ich natürlich nicht kann :-(

[1] Von Sabine am 07.05.2017 17:16

Schwimmen als Sport (also nicht Baden) ist wie so vieles reine Übungssache. Und Übung habe ich, seit ich als Kind im Schwimmverein war. Wie bei allem: muss man mögen.

Erstaunlicherweise finde ich Schwimmen nicht langweilig, obwohl ich da (bisher) noch nicht mal Musik oder Hörbücher oder was auch immer hören kann. Ohne solche Hilfsmittel würde ich Crosstrainer-Laufen und Ähnliches nicht mal ansatzweise durchhalten ;-)

[2] Von engel am 08.05.2017 20:16
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