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Weihnachtsurlaub II

Samstag, Januar 09, 2010

Und weiter geht es mit der Aufarbeitung. Diesmal die netten Tage in der fernen Steiermark, die wir mit dem Super-Stau-Samstag bezahlen mussten.

31.12.2009: Gesäuse, Beinahe-Gsuchmauer
Wie im Jahr zuvor waren wir auf diese entzückend urige Alm am Ende der Welt eingeladen. Auf dem Weg dahin wurde der Schnee erst mal ganz wenig, verschwand auf weite Strecken komplett und kam dann leider kaum wieder. Am Hof auf etwa 1000m lagen 2cm auf der grünen Wiese, südseitig war schon fast alles wieder weg und die Hänge waren grün. Auf Höhe der Alm auf etwa 1300 Meter war immer noch nicht viel Schnee, grad mal 5cm vielleicht, und überall wo es nicht ganz flach war, schaute das Gras raus.

Skitouren wären mit etwas Geschick schon möglich gewesen, aber nicht für unsere Anfänger, denen wir das neue Material und vor allem den Spass nicht gleich zu Anfang verderben wollten. Also ging es zu Fuss auf die Gsuchmauer. Auf dem Sommerweg, den wir mühsam im Latschengürtel suchen mussten. Oben war dann doch mehr Schnee, was die Angelegenheit dann doch einigermassen anstrengend gestaltete und aus einem mir nicht ersichtlichen Grund meine Hüfte kaputt machte. Im Glaneggkar liessen wir es dann gut sein, der weitere Aufstieg lag im Schatten und schien uns die Anstrengung nicht wert. Ich war froh, denn am Ende tat jeder unerwartete Ausrutscher hinterhältig weh und ich konnte mich Abends nur mehr wie eine alte Frau bewegen.


Schneereste vor dem Admonter Reichenstein


Claudia und ich auf Irrewegen durch den Latschengürtel


Susan und Ralle im Abstieg vom Glaneggkar


Silvesterhüttenfeuerwerk

01.01.2010: Gesäuse, Gscheideggkogel
Da man an Neujahr ja eher nicht ganz so fit ist, nahmen wir uns von vornherein nur den Hausberg der Alm vor. Als Ralle und ich gegen Mittag auf der Alm eintrafen, sortierten sich die verbliebenen Almschläfer eben erst nach den Frühstück. Der Plan war, der Schneeverhältnisse wegen zu Fuss auf den Gscheideggkogel zu gehen, was aber für unsere beiden Skitouren-Besessenen nicht in Frage kam. Die nahmen die Ski mit und trugen sie unten durch den Wald.

Der fünfte im Bunde war zunächst sehr froh, keine Ski dabei zu haben, als wir aber im Gipfelhang wirklich Traumpulverschnee vorfanden, war er doch etwas traurig. Ich auch - allerdings eher, weil dort die Lauferei wieder so ‘ungleich’ war, dass meine Hüfte bei jedem Schritt jammern musste. Abends gab es dann Kässpatzen ala Yak, sehr fein und sehr viel ;-)


Die Optimisten sind auf Skiern unterwegs


Versuch, die Schneehöhe anzuzeigen: knietief.


Ohne Ski bewies sich: korrekt


Steiermark-Panorama vom Gscheideggkogel


Das Abendessen

Am Samstag lagen in der Früh dann ganz 5 Zentimenter neuer Schnee und es schneite weiter. So eine Skitour auf den Leobner wäre schon eine nette Sache gewesen, aber ich kam kaum aus dem Bett oder die Treppe rauf oder runter. Dass es keine gute Idee gewesen war, direkt in der Früh ins Allgäu zurück zu fahren, hab ich ja inzwischen schon dokumentiert ;-) Abends gab es dann das erste Voltaren, was meine Beweglichkeit umgehend verbesserte. Tolles Zeug, das, meine Lieblingsdroge!

Die Allgäu-Urlaubstage folgen demnächst ...

Von engel am 09.01.2010 10:04 • outdoor

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