Dein Browser kann leider nicht vernünftig mit CSS umgehen. Den Inhalt siehst du, das Design dagegen ist futsch.

Weihnachtsurlaub III

Samstag, Januar 09, 2010

Der Schnee im Allgäu hatte doch um einiges mehr gelitten, als wir uns im schneearmen Gesäuse vorgestellt hatten, aber mit der richtigen Auswahl der Touren nach Ausrichtung, Gefälle und Ähnlichem (Lawinenlage natürlich auch, aber die sank eh bald), fanden wir doch noch viel schönen Schnee :-)

03.01.2010: Sonnenkopf / Rangiswanger Horn
Voltaren-gedopt konnte ich mich zumindest daheim ziemlich problemlos bewegen, was lag also näher, als auszuprobieren was die geführte Bewegung des Skitourengehens damit anstellen würde (Doc? Ja doch, demnächst oder so.). Das erste Ziel war der Sonnenkopf, wo wir nach anfänglichen Zweifeln wegen der Schneelage trotzdem losgingen. Nicht weit allerdings, nach 100 Höhenmetern war Schluss: schon in der Spur traten die Steine heraus und der Hang sah echt erbärmlich aus.

Der Abstecher ins Gunzesrieder Tal war dann lohnend. Zwar ist auch dort unten nicht allzuviel Schnee, aber der liegt wenigstens auf einer dünnen Altschneeschicht und ist somit vorsichtig befahrbar. So ab 1500 Metern ist der Schnee dann ausreichend und wir fanden sogar ein paar kleinere Hangabschnitte, in denen noch keine Spuren waren. Hüft-Fazit: Skitouren sind machbar!


Am Sonnenkopfhang kann man nur die Ski und das Gras ruinieren


Blick Richtung Ifen kurz vorm Rangiswanger Horn


Am Gipfel

04.01.2010: Karleskopf
Nachdem die Skitourerei im Allgäu sich so schlecht nicht angelassen hatte und die Hüfte mit der gleichmässigen Bewegung anscheinend ganz gut zurecht kam, zog es uns als nächstes ins Lechtal. Nach Namlos, um den Karleskopf zu besteigen. Sollte nach den Windverhältnissen der letzten Zeit oben ganz gut sein und den bewachsenen Hang vor der Treienhütte würden wir schon irgendwie hinkriegen.

Schon bei der Anfahrt sah es im Lechtal verdammt schneearm aus. Deutlich weniger Schnee als daheim! Trotzdem starteten wir durch und hatten erst mal viel Freude an der harten steilen Querung ganz am Anfang. Das konnte ja heiter werden! Wurde es auch. Der Bach, den wir eigentlich nur völlig zugeschneit kennen, erfreute uns mit steinigen Querungen und es hatte plötzlich Latschen an Stellen, an denen wir noch nie welche gesehen hatten!

Der Aufstieg durch den gebüschigen Steilhang war dann ziemlich abenteuerlich. Es hatte genug Schnee, um den Sommerweg nicht mehr zu finden, aber nicht genügend, um die meisten Büsche und Latschen zuzudecken, so dass wir zwischendrin nicht sicher waren, ob wir da überhaupt oben raus finden würden. Mein ganz persönlicher Pfadfinder navigierte da aber bravurös durch!

Oben dann fast so weite und freie Hänge wie wir gedacht hatten, allerdings hat es auch da oben Latschen, von denen wir bislang nichts wussten ;-) Der Gipfelhang war im oberen Drittel grenzwertig. Über einer widerlichen Gries-Schicht auf dem Gras war ein abgeblasener Harschdeckel, der schwer zu gehen war und die Schicht bereitete uns einige Sorgen. Wir gingen mit weitem Abstand und nie direkt untereinander.

Sehr sehr spät waren wir oben und konnten quasi die letzten Sonnenstrahlen geniessen, bevor die Sonne hinter der Namloser Wetterspitze verschwand. Die Abfahrt war nach den ersten Metern absolut genial, wir schwebten geradezu hinab. Und der Weg durch den Gebüschhang und entlag des Bachs war runterwärts viel einfach als hinauf. Wir mussten nie abschnallen und alles war fahrbar - echt erstaunlich ;-) Klasse Tag!


Die anfängliche Querung hat so ihre Schwierigkeiten


Spass im Bachbett


Kampf mit den Latschen


Spitzkehren zwischen den Büschen


Ein kurzes Stück spure ich


Ralle kurz vorm Karleskopf


Am Gipfel :-)


Traumspuren :-))))

Weiter geht es demnächst ...

Von engel am 09.01.2010 15:15 • outdoor

Name:  

E-Mail:  

URL:  

Angaben merken?

Nachricht bei weiteren Kommentaren?

Bitte gib das verzerrte Wort ein:


Reiseberichte

Bücher :-)

Letzte Einträge

Letzte Kommentare


Have fun!