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WM ausnutzen

Donnerstag, Juni 28, 2018

Am Firmen-Standort haben wir inzwischen voll moderne Drucker. Man muss sich an einem Drucker mit dem Firmenausweis registrieren und druckt dann nicht mehr auf individuellen Druckern aus, sondern schickt die Aufträge an das zentrale System und kann seinen Auftrag dann an jedem x-beliebigen Drucker mit dem Ausweis rauslassen. Das ist bestimmt nichts besonders Neues, aber wir sind ja eine IT-Firma, da dauert sowas länger. Aber egal, das System funktioniert prima und da gibt es jetzt bestimmt deutlich weniger Fehldrucke, die irgendwo rauskommen, wo sie gar nicht sollten, nur weil sich wer bei der Druckernummer vertan hat (so wie ich letztens, glücklicherweise war das keine Gehaltsabrechnung oder gar das Steuerdings, ich habe nämlich keine Ahnung, wo der Druck gelandet ist).

Mittwochs sind traditionell immer ziemlich viele Kollegen im Büro, weil es da ein größeres Meeting hat, wo Anwesenheit für das Team von Vorteil ist. So auch heute. Am frühen Nachmittag, so gegen 15:00h lichteten sich die Reihen aber ungewöhnlich schnell. Kurz vor 5 saßen dann nur noch 3 Kollegen mit mir im großen Büro. Ich freute mich und hoffte darauf, dass auch der Rest der Welt eher leer sein würde, beispielsweise das Ungererbad :-)

Und so war das auch. Ich hatte zwischendurch das gesamte große Becken für mich allein. Das war echt prima :-) Das lag natürlich nicht nur an der WM, sondern auch am Wetter. Als ich ins Ungerebad radelte, grummelte es im Hintergrund und es hatte leichten Nieselregen. Kühl war es auch. Aber mehr als ganz leichter Niesel wurde es nie und zwischendurch kam sogar Sonne raus und beleuchete mich von oben und von unten (das große Becken hat einen Stahlboden).

Ich hatte mir 1500 Meter vorgenommen, weil ich mir vorher beim Zusammenstellen der Timeline (Arbeit, Schwimmen, Kino und die Radlerei dazwischen) ausgerechnet hatte, dass sich das grad so ausgehen würde. Nach 10 Mal Hin-und-Her Schwimmen musste ich dann aber aufhören, weil die Zeit nicht für mehr reichte. Ich war ein wenig enttäuscht, weil ich dachte, wie langsam ich wohl gewesen war, auch wenn ich wusste, dass das große Becken im Ungererbad länger als 50 Meter ist. Daheim stellte ich dann fest, dass das Becken 80-85 Meter hat (ist schwer genauer zu sagen, es hat eine Art Nierenform und ich schwamm immer im Bogen, einer der Nahtstellen der Bodenplatten folgend) und ich damit um die 1600 Meter geschwommen bin. Na also! :-)

Danach sah ich endlich You were never really here (der auf Deutsch A beautiful Day heisst, wie bescheuert ist das denn?). Spannend, faszinierend, schwer verständlich (ich war froh über die Untertitel, ich hätte sonst nämlich einiges, was sehr leise aber wichtig war, verpasst) und echt brutal mit viel, viel Blut. Letzeres passt aber zum Film und stört deswegen nicht.

Ich kam spät heim und ging fast direkt ins Bett.

Von engel am 28.06.2018 06:00 • diary

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