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Vor dem zweiten Weltkrieg

Der Erste, der eine Besteigung des Mount Everest überhaupt für möglich hielt und offiziell andachte, war 1889 der Arzt und Bergsteiger Clinton Dent. Er meinte, das Problem der Höhe könne durch Akklimatisation gelöst werden und zog den Schluß: “Ich möchte absolut nicht behaupten, dass es sinnvoll sei, den Mount Everest zu besteigen, doch bin ich der festen Überzeugung, dass eine Besteigung im Bereich des Menschen möglichen liegt.”

Die erste richtige Himalaya-Expedition unternahm 1892 Martin Conway, der einen Gipfel von 22.600 Fuß in der Nähe des K2 im Karakorum bestieg. Das entfachte die Diskussion über die Möglichkeit einer Besteigung des Mount Everest erneut.

Von diesem Zeitpunkt an mischte die hohe Politik mit und alle Versuche, Expeditionen zum Everest zu organisieren, scheiterten am Staatssekretär für Indien, John Morley, der alle Vorstöße abblockte.

Dem Everest am nächsten kam in dieser Zeit der britische Abenteurer und Fotograf Captain John Noel, der bei einer illegalen Aktion 1913 verkleidet und getarnt bis auf 60 Meilen von Osten herankam.

Der erste Weltkrieg legte weitere Aktionen in Richtung Everest erst mal auf Eis.

1921 gründeten die Royal Geographic Society (RGS) und der Alpine Club ein ‘Everest Commitee’ und schickten trotz großem politischen Widerstand eine 8-köpfige Expedition nach Darjeeling. Sie sollte eine Route zum Everest auskundschaften und ihn, wenn möglich, auch besteigen.

Trotz großer Schwierigkeiten und Spannungen im Team erreichte die Expedition Ende Juni das tibetische Dorf Tingri, 50 Meilen vom Everest entfernt. Die nächsten drei Monate verbrachte die Expedition damit, einen Weg zum Berg zu finden und die Pässe, Berge, Gletscher und Täler im nördlichen Teil des Everest-Massivs zu erkunden. Am 24. September 1921 erreichte George Mallory den Nordsattel des Everest und kam zu der Aussage, dass von hier ein Weg zum Gipfel führte.

Die erste Expedition, die 1922 versuchte, den Berg zu besteigen, war für damalige Verhältnisse so etwas wie heute eine Weltraum-Mission. Als die Bergsteiger nach einem langen Marsch im April das Rongbuktal erreichten, drangen sie mit einer Ausrüstung, die eher in die Alpen passte, in völlig unbekannte Bereiche vor.

Sie hatten keine Ahnung, welche Auswirkungen die Höhe haben würde. Der erste Versuch, den Gipfel zu erreichen, entging nur um Haaresbreite einer Katastrophe. Den zweiten Versuch unternahmen ein Gurkha-Offizier, Teijbir Bura, Geoffrey Bruce, der nie zuvor geklettert war, sein Bursche und George Finch, der zwar in Australien geboren, aber in der Schweiz aufgewachsen war. Bruce und Finch kamen am höchsten. Sie durchlitten Höllenqualen, schafften es aber unter Verwendung von Sauerstoff bis auf 27.300 Fuß. Dann mussten sie aufgeben.

Während der Expedition von 1924 unternahmen George Mallory und Geoffrey Bruce den ersten Vorstoß. Sie errichteten auf 25.300 Fuß (7100 Meter) das Lager V am Nordgrat. Major Edward Norton, ein Heeresoffizier und Edward Somervelle, ein Chirurg an einem Londoner Krankenhaus, versuchten den zweiten Gipfelansturm. Sie erreichten Lager V ohne zusätzlichen Sauerstoff. Unter großen Schwierigkeiten kamen sie bis auf 28.100 Fuß. Dieser Höhenrekord blieb bis 1952 ungeschlagen!

In den folgenden Jahren versuchten viele Expeditionen ihr Glück, doch alle scheiterten. Der zweite Weltkrieg legte alle weiteren Bemühungen um den Everest lahm.

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Die Entdeckung
Der Berg taucht auf
Name und Höhe
Wie der Everest zum Everest wurde
Vor Weltkrieg II
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Nach Weltkrieg II
Weitere Versuche
Die erste Besteigung
Der grosse Tag
Nun ja, hier fehlt noch Einiges. Kann sein, es kommt irgendwann, kann auch sein, es fehlt noch länger ...
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