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Nach dem zweiten Weltkrieg

Nach dem zweiten Weltkrieg erwachte in den Bergsteigerkreisen das Interesse am Everest wieder, doch es schien, als seien alle Wege dorthin versperrt.

In Tibet fühlte sich der Dalai Lama bedroht und verweigerte den Zugang zum Everest. Auch im Süden, auf der Route durch Nepal sah es zunächst nicht besser aus. Traditionell hütete sich Nepal vor Fremden. Doch als sich die politische Lage in der Region änderte, erkannte Nepal den Sinn einer Zuwendung zum Westen und öffnete den Weg zum Everest.

1921 hatte Mallory von einem Pass aus das lange Gletschertal gesehen, das einen Zugang von Südwesten her zu versprechen schien und er hatte es ‘Western Cwm’ (gesprochen ‘Kum’, das walisische Wort für ‘Kar’) genannt.

Obwohl der Khumbu-Gletscher danach ein paar Mal als unüberwindliche Schranke bezeichnet wurde, liessen sich die Briten nicht entmutigen und schickten 1951 eine Expedition nach Nepal. Unter der Leitung von Eric Shipton fanden die Briten Bill Murray und Michael Ward und die beiden Neuseeländer Earle Riddiford und Edmund Hillary einen Weg durch den schrecklichen Khumbu Eisbruch.

Doch dann stiessen sie auf ein unüberwindliches Hindernis, obwohl sie die weitere Route durch das Western Cwm schon deutlich sehen konnten: Eine riesige Eisspalte, zwischen 100 und 300 Fuß breit, wenigstens 100 Fuß tief und mit glatten Eiswänden. “Wir waren geschlagen”, schrieb Murray und die Expedition musste umkehren. Doch sie hatten bewiesen, dass der Eisbruch zu überwinden war.

1952 bekamen die Schweizer die Erlaubnis für einen Besteigungsversuch. Nachdem sie den Khumbu Icefall durchstiegen hatten, waren sie die ersten Menschen, die im Westkar standen. Am 27. Mai 1952 machten sich die Schweizer auf in Richtung Gipfel.

Die Gipfelmannschaft bestand aus Raymond Lambert und dem Sirdar der Sherpa, Tenzing Norgay, und Rene Aubert und Leon Flory. Tenzing und Lambert blieben in Lager VII, um am nächsten Tag eine Besteigung des Gipfels zu versuchen. Ein Sturm zwang sie zum Umkehr, aber sie brachen den Höhenrekord, den 1924 Major Edward Norton und Edward Somervelle aufgestellt hatten.

Im nächsten Jahr, 1953, waren die Briten diejenigen, die die Erlaubnis bekamen.

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Die Entdeckung
Der Berg taucht auf
Name und Höhe
Wie der Everest zum Everest wurde
Vor Weltkrieg II
Die Suche nach dem Berg
Nach Weltkrieg II
Weitere Versuche
Die erste Besteigung
Der grosse Tag
Nun ja, hier fehlt noch Einiges. Kann sein, es kommt irgendwann, kann auch sein, es fehlt noch länger ...
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