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Der Whirlpool

Freitag, Februar 28, 2003

wartete gestern vergeblich auf mich. Nach dem Essen bei einem Chinesen (wo wir abgesehen von einem, der sein Essen mitnahm, völlig allein waren), wollte ich erst ein bisserl warten, damit mein Magen nicht ganz so voll war, bevor ich mich ins nasse Vergnügen stürzte.

Dann fiel ich in mein Buch und der späteste Zeitpunkt, um noch in die Therme zu gehen, verstrich ungenutzt. Nun, macht auch nix, schliesslich will ich mir nach dem Arbeitsstress nicht auch noch Freizeitstress machen. Nächste Woche ist die Therme noch immer da. Ich auch.

Aber woran ich wirklich arbeiten muss, ist mein Schlaf-Wach-Rhytmus. Heute Morgen hab ich mindestens 3 Mal auf die Uhr geguckt, bevor ich dann um 5:30h endlich aufstand. Vielleicht hätte ich doch in die Therme gehen sollen - das macht richtig müde ;-)

Der Kulturschock, den ich nach den Meldungen TV und Radio erwartet hatte - schliesslich war gestern Weiberfastnacht - ist übrigens bisher ausgeblieben. In der Früh gab's verkleidete Kinder auf den Wegen, sonst war alles normal. Gut, das. Ich bekenne hiermit, ein nicht bekehrbarer Faschingsmuffel zu sein. Das Beste am Fasching finde ich, dass man am Aschermittwoch wunderbar ungestört skifahren gehen kann ...

Knapp 4 Stunden noch, dann machen wir uns auf den Heimweg. Weisst ihr was? Ich freu mich drauf :-)))))

Von engel am 28.02.2003 08:19 • diary(2) Kommentare

Gezeichnet

Donnerstag, Februar 27, 2003

Mit dem Restaurant gestern hab ich mich verhaut. Es war ein Steakhouse. Ein sehr gutes Steakhouse, um das richtig zu betonen.

Der Flop des Abends erfolgte am Parkplatz vor dem Hotel. Die ganze Gegend hier ist so gut wie schneelos, aber genau da am Parkplatz, wo ich das Auto abstellte, hatte sich ein bisserl davon gehalten, aufbauend umgewandelt und schliesslich unter Druck zu Eis gesetzt. Es war dunkel. So musste wohl kommen, was kam: Mit einem schwungvollen Schritt trat ich ums Auto und ebenso schwungvoll zog es mir das tretende Bein unter dem Körper weg. Sssssp - Patsch!

Manchmal ist es nicht schlecht, an kritischen Stellen gut gepolstert zu sein. Das hat wahrscheinlich den Rumpler, mit dem mein Hirn an die Schädeldecke knallte nicht unwesentlich gedämpft. Mein Ellenbogen ist nicht gut gepolstert und der knallte mehr oder weniger ungebremst auf das Eis - wo er glücklicherweise gleich wegrutschte, was wahrscheinlich grösseren Schaden verhinderte.

Alles in allem ging es relativ glimpflich ab, auch wenn es sicherlich wunderhübsch aussah, wie ich mich da vor dem Auto flach legte. Mein Ellenbogen tut ein bisserl weh, meinen Hintern ziert ein angehender blauer Fleck und mein Hals hat Muskelkater auf der rechten Seite - wahrscheinlich vom reflexmässigen Hochreissen des Kopfes. Das Schädelweh von gestern nach dem Sturz hat sich wieder gelegt.

Von den gestrigen Tiefschlägen habe ich mich inzwischen auch mehr oder weniger erholt. Immerhin dürfen wir auch nächste Woche in diesem schönen Hotel bleiben. Man muss sich halt die Freude holen, wo man sie kriegen kann, denn der Anlass dazu ist ja nun reichlich unerfreulich.

Ach ja, der Kollege lässt ausrichten, er habe überhaupt nicht gelacht, als ich mich vor ihm auf den Boden warf.

Von engel am 27.02.2003 08:52 • diary(6) Kommentare

‘Eskaliert’

Mittwoch, Februar 26, 2003

heisst es in Firmen-Sprech, wenn die Herren unteren Manager die Herren oberen Manager über einen zu erwartenden (im Klartext: ganz sicheren) Terminverzug informieren. Die unter der Oberfläche schwelende Panik bricht daraufhin vollends aus und es werden massiv Massnahmen ergriffen.

Die Arschkarten haben in dem Fall mein Kollege und ich. Anstelle morgen Nachmittag nach Hause nach München zu fahren, werden wir wohl morgen Nachmittag erst hier weg dürfen. Für mich heisst das, dass ich frühestens um 22.00h in Kempten sein werde und das auch nur dann, wenn ich mein Auto in München stehen lasse und direkt mit dem Zug fahre. Ach, die Freude ist gross. Die Motivation übrigens auch.

Ach ja, der Berlin-Ausflug mit Walter ist auch soeben den Bach runtergegangen. Das mit dem Skiurlaub in KW11 steht ebenfalls auf der Kippe. Mann, hab ich Lust auf Arbeit!

Von engel am 26.02.2003 18:27 • büro(2) Kommentare

Klassische Musik

Mittwoch, Februar 26, 2003

war es, was mich gestern in der Therme berieselte. Moderne Klassik oder sowas. Schade, der Reggae hat mir besser gefallen.

Auch schade war, dass im Sportbecken Taucher waren. Deswegen waren nämlich die Sprungbretter gesperrt. Ich hatte vorher unzählige Male im Kopf diesen Rückwärtssalto vom 1m-Brett geübt und war ziemlich sicher, dass ich mich diesmal trauen würde. Tja, nun kann ich glauben, dass ich den Mut gehabt hätte oder auch nicht ;-)

Trotzdem, es war natürlich sehr schön und auch sehr entspannend. Geht doch nix über Rumhängen in warmem Wasser um so richtig zu relaxen. Nunja, Sauna vielleicht. Mich hat die Therme jedenfalls so entspannt, dass ich danach mit dem Buch in der Hand eingeschlafen bin. Viel zu früh, denn heute morgen um halb 6 war ich dann wach. Dieser komische taiwanesische Arbeitsrhytmus ist einfach nix für mich ...

Heute wird's wohl nichts mit dem abendlichen Abstecher in die Therme. Cheffe lädt noch mal zum Mahl. Ein Grieche soll es werden, hab ich gehört. Da gehe ich natürlich mit. Feines Essen umsonst soll man nicht ausschlagen ;-)

Von engel am 26.02.2003 09:35 • diary(2) Kommentare

Grrrrrr!

Dienstag, Februar 25, 2003

Wenn mir was wirklich auf die Nerven geht, dann ist es diese ständige Bevormundung, der man auf M$-Systemen ausgesetzt ist. Zum Beispiel diese komische automatische Rechtschreibkorrektur. Wenn ich FRU schreibe, dann meine ich auch FRU und nicht Frau, du blödes mistiges Excel!

Da kam grad eine verwirrte Anfrage zurück: 'Was meinst du eigentlich mit 'Frau' in Feld XY?'

Von engel am 25.02.2003 12:11 • diary(5) Kommentare

Reggae im Whirlpool

Dienstag, Februar 25, 2003

Kann ein Tag besser ausklingen?

Diesmal hab ich mit dem Hotel einen echten Glücksgriff getan :-) Das ist an eine Therme angeschlossen, die man als Hotelgast auch benutzen kann. Und die hat bis 23.00h auf, also kann ich da trotz der taiwanesischen Arbeitszeiten hin. Das Beste ist: man ist da mehr oder weniger allein. Alle Erlebnisbäder, die ich so kenne, sind hoffnunglos überfüllt und wenn man da mal in den Whirlpool will, muss man meist erst mal jemanden rausbefördern. Nicht so hier. Ich hatte den gesamten Pool für mich, blickte nach oben in ein Glaskuppeldach, durch das man Sterne sehen konnte, genoss im Hintergrund dezente Lichtspiele und hatte Reggae im Ohr. Hach!

Unabsichtlich hab ich dann einem anderen Hotelgast die Show gestohlen, als ich mich ganz selbstvergessen auf den Sprungtürmen (1m und 3m) im Sportbecken vergnügte. Ich weiss gar nicht, wann ich das letzte Mal von einem 3m-Brett gesprungen bin, aber gelernt ist gelernt. Das bisserl, das ich im Turmspringen zu Schwimmer-Zeiten mal gelernt hatte, kam sofort wieder - auch wenn ich erst mal Bammel hatte ;-)

Witzig, wenn auch ein wenig anstrengend war der Junge, der sich nach meiner Showeinlage auf dem Sprungbrett an mich ranmachte ;-) Passiert ja nun mangels Gelegenheit nicht oft und es geht runter wie Öl. Schade nur, dass die Unterhaltung mit dem Bub mangels Substanz schnell langweilig wurde.

Ich freu mich auf heute Abend. Vielleicht organisiert sich bis dahin der Kollege eine Badehose und kommt mit ...

Von engel am 25.02.2003 09:55 • diary(5) Kommentare

Tage die so anfangen ...

Montag, Februar 24, 2003

... können eigentlich nur besser werden.

Als ich heute morgen in aller Herrgottsfrüh meine Siebensachen packen und zum Auto gehen wollte, um nach München zu fahren, traute ich meinen Fingern kaum. Die Jackentasche, die normalerweise angenehm schwer und beulig ist, war leicht und flach. Mein Geldbeutel war nicht da!

Hektische Suche im Haus und intensives In-mich-gehen (auch den besten Allgäuer von allen weckte ich kurz) brachten kein Ergebnis: das Ding war weg! Dabei hatte ich ihn das ganze WE lang nicht ein einziges Mal gebraucht. Aber jetzt, wo eine Bahnfahrt, eine Wagen-Miete und ein paar Hotel-Nächte anstanden, da musste ich meine Kreditkarte haben. Unbedingt.

Ich düste nach München (diesmal wirklich viel zu schnell) und was ich gehofft hatte, war wahr: Ich hatte den Geldbeutel gar nicht erst mitgenommen, als ich Freitag Nachmittag in aller Eile ins Allgäu fuhr. Friedlich lag er im Schreibtisch in der Firma und harrte meiner. Puh! So sitze ich jetzt im ICE München-Kassel und bin zumindest bedingt froh ...

Das Wochende war wunderbar. Viel Sonne, zum grossen Teil noch immer wunderbarer Schnee und eine kleine nette komplette und eine ebenfalls kleine aber beeindruckende und abgebrochene Skitour liessen mich soviel Landschaft und Erholung tanken, dass ich eine weitere Woche Hotel in Fremdstadt wohl überstehen werde.

Schon am Freitag empfing mich der beste Allgäuer von allen mit der Nachricht, dass er den grossen Krottenkopf (2656m), den höchsten der Allgäuer Berge, besteigen wolle. Uff! Nix gegen Skitouren, aber soviel wollte ich dann doch nicht machen. Und das nach der Stresswoche und wo doch wieder so eine Stresswoche vor mir lag. Aber wie soll man diesem flehenden Blick widerstehen? OK, der grosse Krottenkopf sollte es sein - auch wenn mir furchtbar vor den 1500 Höhenmetern Anstieg graute.

Am Samstag verpennten wir erst mal den Wecker. Für den grossen Berg war es zu spät, als wir aufwachten, und so nahmen wir eben am Samstag einen kleineren in Angriff. Der Tennenmosskopf im Gunzesrieder Tal hat eine schöne steile Nordseitige Abfahrt, in der wir hofften, schönen Pulverschnee zu finden. Fanden wir auch, wenn auch recht zerfahren.

Oben am Gipfel hatten wir viel Zeit und machten endlich mal einen Ausrüstungstest: Ralles Spaten ist schwerer als meine Schaufel, dafür kann man damit besser in verfestigten Schnee stechen. AUf meine Schaufel geht dafpür mehr drauf. Und mit der Lawinensonde kann man wunderbar sonden ... 155 - 185 cm Schnee massen wir auf dem Gipfel dieses kleinen Vorberges. Ehrlich gesagt, waren wir selber total überrascht, dass wirklich so viel Schnee lag.

*räusper* Wie gesagt, wir hatten viel Zeit da:

Am Sonntag klappte das mit dem Aufstehen und wir machten uns auf den langen Weg ins Lechtal, nach Holzgau, um den höchsten Allgäuer Berg sozusagen von hinten zu besteigen. Holzgau hat eigentlich nur 20 Häuser und eine Kirche, trotzdem schaffte ich es, mich da einmal zu verfahren, bevor wir zum Parkplatz fanden. Wahrscheinlich war das ein Zeichen ...

Zum Einstieg der Tour mussten wir erst mal mühsam ein Holzgatter von der Brücke in den Höhenbachtobel wegheben, auf dem ein Schild in riesigen Lettern verkündete: 'Wegen Lawinengefahr gesperrt!' Nunja, so ist das mit Skitouren - es kann Lawinen geben. Der Tobel war eine Schau. Alles dick vereist, rechts und links senkrechte Felswände und am Ausgang ein kleiner Klettersteig. Nunja, ein mit Seilen gesicherter schmaler Pfad. Er war durchaus auch mit Ski zu begehen, auch wenn eine gewisse Vorsicht auf dem hart gefrorenen Schnee durchaus angebracht war. Durch den ganzen Tobel mussten wir immer wieder mal über alte Lawinen steigen. Kleine zwar, aber sie unterstrichen die Nachricht auf dem Schild mit Nachdruck.

Nach dem Tobel folgte ein ziemlich langer Talhatsch, bei dem wir recht froh waren, dass vor uns 3 andere Skitourer unterwegs waren. So ganz klar war uns nicht, wo es aus diesem Tal mit den steilen Wänden nach oben gehen sollte. Wenn da schon eine Spur war, war das mit dem Weg finden weniger kritisch ... dachten wir.

2 Stunden später jammerte mein eingebauter Richtungssinn so laut, dass es nicht mehr zu überhören war: Wir sind hier falsch! Ein Kontrollblick in die Karte bestätigte: Wir hätten vor einer Stunde etwa 400 Höhenmeter weiter unten nach rechts abbiegen müssen. Die 3 denen wir folgten gingen ganz woanders hin. Aus der Karte war schwer zu erraten, wo die hin wollten, aber es war zu spät, um umzudrehen und richtig abzubiegen. Wir beschlossen, den Spuren weiter zu folgen. Das Wetter war Klasse, die Landschaft grossartig - was sollte da schon schief gehen?

Eine halbe Stunde später wussten wir was: die Spur führte geradewegs in einen sonnenbeschienen steilen Hang, der über und über mit (noch) hart gefrorenen oberflächlichen Schneebrettern aus den noch steileren Latschenhängen darüber bedeckt war. Es war furchtbar zu gehen und ich sah es vor mir, wie sich am Nachmittag der von der Sonne aufgeheizte Schnee aus dem steilen Latschenhang lösen würde. Noch dazu würde es keine Freude sein, durch den teils sulzigen, teils gefrorenen Schnee zu fahren. Ich streikte.

So ganz unrecht war's dem Ralle wohl nicht, denn ich brauchte nicht lang, um ihn z6um Umdrehen zu überreden. WIr fuhren zu einer Alpe ab, um da Brotzeit zu machen und zu bereden, wie wir weitermachen sollten.

Gar nirgendwohin beschlossen wir. Hier war's schön, einsam, warm. Ich hatte eine Blase, Ralle eine Druckstelle und warum sollten wir nicht die grossartige Landschaft völlig ohne Stress geniessen? Der Krottenkopf würde uns nicht wegrennen ...

Und so wurde aus der vermeintlichen Stresstour ein gemütlicher Ausflug in ein Hochtal. Das letzte Highlight war dann die Abfahrt durch den Tobel und hier besonders der kleine Steig. Auch wenn der Schnee ein wenig weich geworden war, wurde man auf dem schmalen Weg, wo das Bremsen recht schwierig war, bedenklich schnell ;-)

Von engel am 24.02.2003 12:05 • outdoor(2) Kommentare

Yepp!

Donnerstag, Februar 20, 2003

Es klappt! Ich fahre heute Abend wieder heim. Puh!

Bin sehr erleichtert :-) Das heisst auch, dass es mit dem Kino heute doch noch klappt. Ich hab ja, um ehrlich zu sein, vergessen, was es genau ist, was Walter und ich da anschauen wollen, aber das ist egal. Was zählt ist, dass mich spätestens heute Abend das normale Leben wieder hat. Dieses Hotelleben ist doch recht trist.

Auch wenn zugegeben, das Essen gestern Abend vorzüglich war :-) Cheffe hat zum Essen geladen und uns mit den Taiwanesen (Heissen die eigentlich so? Oder doch Taiwaner?) zu einer exzellenten Trattoria geführt. Ich hatte ja Pizza und Pasta erwartet, schliesslich ist das ein Italiener, aber was es gab, war erstklassiges traditionelles italienisches Essen jenseits von Pizza. Ich hab mich erst mal auf die Antipasti gestürzt und habe dann Spaghetti Frutti di Mare gegessen. Ooooh, war das gut! Und reichlich, vor allem von dem Meerzeug. Hach! Das hat mich glatt wieder mit dem kulinarischen Reinfall vom Dienstag versöhnt.

Inzwischen bin ich auch über diesen Anfall von 'Ich-mag-keine-kleinen-Asiaten' wieder weg. Die armen Menschen können ja auch nix dafür, dass sie hier sein müssen und sie haben es ungleich schwerer. Bevor sie am Montag zum Werk kamen, waren sie 24h (!) unterwegs, haben sie erzählt. Oder hat einer erzählt. Der kann passabel Englisch, die anderen schweigen eher und lassen übersetzen. Das macht so ein gemeinsames Abendessen ziemlich anstrengend. Immerhin musste ich gestern abend nicht allein die Unterhaltung bestreiten. War schon ein Fortschritt.

Ich will nächste Woche auf jeden Fall in ein anderes Hotel. Mal schaun, was sich da heute machen lässt ...

Von engel am 20.02.2003 08:37 • diary(0) Kommentare

Man sollte einfach nicht

Mittwoch, Februar 19, 2003

woanders - in Paderborn, bzw Delbrück, beispielsweise - heimatliches Essen - in diesem Fall Kässpatzen - essen. Das muss ja schief gehen.

Verführt hat mich die englische Ausgabe der Speisekarte (ich war mit den Taiwanesen zusammen essen), in der von 'small dumplings with cheese' die Rede war. Ich sah selbstgemachte Spatzen vor mir, die ja wirklich wie kleine Knödelchen aussehen. Auf Fleisch hatte ich keine Lust (der gute Grieche vom Montag liess grüssen) und das war das ansprechendste der vegetarischen Gerichte.

Ich hatte geistig sogar Abstriche gemacht, denn hier ist Bergkäse sicherlich noch teurer als bei uns und woher sollen die Weisslacker haben, der doch wirklich ein ganz lokaler Allgäuer Käse ist. Aber was ich dann vorgesetzt bekam, spottete jeder Beschreibung :-( Matschige Fertig-Spätzle in fettiger Käsesosse mit Cheddar oder ähnlich geschmacklosem Käse überbacken. Und dann waren auch noch Paprika-Stückchen drin. Ich war versucht, dem Koch zu erklären, was genau denn Kässpatzen sind. Hab dann Abstand genommen - das kann man eben nur bei uns essen. Heut Abend geh ich zu McDonalds oder BurgerKing. Da weiss man was man kriegt ;-))

Das feine Frühstück hier hat die Pleite wieder wett gemacht. Ich bin satt und es geht mir wieder gut. Ich muss jetzt noch eine Stunde warten, bis die Taiwanesen fertig sind, dann fahren wir in die Firma. Kein Wunder, dass die Abends lang arbeiten - wenn man erst um halb 10 in der Früh anfängt, sieht 21-22 Uhr schon ein bisserl anders aus. Das ist ja nun meinem Biorythmus überhaupt nicht angemessen. Ich wachte heute morgen um dreiviertel 5 auf. Eigentlich gut, denn den Wecker in meinem neuen Handy hab ich offensichtlich noch nicht im Griff, auch wenn der erst später losgehen sollte ;-))

Jetzt dürft ihr mir die Daumen drücken, dass ich am Donnerstag Abend erst mal wieder heim darf. Dass ich nächste Woche wieder hier sein werde, steht schon fest ...

Von engel am 19.02.2003 09:45 • diary(0) Kommentare

18:30h

Dienstag, Februar 18, 2003

Und noch in der Firma. Im Testraum - mit vielen lärmenden Maschinen und 3 arbeitsgeilen Taiwanesen. Erwähnte ich schon, dass ich unser Büro in München liebe?

Heute wollen sie nur bis 19:00h machen, sagten sie. Morgen dann aber schon länger. Ach? Ich bin als Fahrer der Herren eingeteilt, weil ich dummerweise im selben Hotel wohne. Ich entdecke grad latente feindselige Gefühle gegenüber 3 kleinen (naja, eigentlich sind nur 2 klein) in meiner sonst so friedfertigen Seele ...

*seufz*

Von engel am 18.02.2003 18:37 • büro(0) Kommentare

ICE-Gebabbel

Dienstag, Februar 18, 2003

So, 7.00h. Wach. Aufgestanden, geschlafen, gefrühstückt und nun kann der Tag kommen.

2 Nächte hintereinander mit etwa 4 Stunden Schlaf fordern doch ein wenig Tribut. Ich hab von München bis Nürnberg durchgeschlafen. Hat was, wenn man immer, überall und in jeder Position schlafen kann. Ich fühle mich sogar für die Taiwanesen gewappnet ;-)

Der Mädel-Abend gestern war richtig nett. Schad nur, dass der einzige Herr in der Runde nicht kommen konnte. Nun, da ich mich informiert hatte, war ich doch neugierig ;-) Und das Essen war wie versprochen sehr gut. An dem vielen Knoblauch darin wird heute bestimmt noch irgendwer Freude haben ;-))

Ich hoffe ja, dass die Autovermietung in Kassel wieder keinen Golf hat und mir sowas Nettes wie vor Kurzem den Audi TT anbietet, aber das hab ich schon ein paar mal gehofft und es hat nie geklappt. Diesmal wär ich allein und könnte ihn die ganze Zeit selber fahren :-) Beim letzten Mal hatte Chef nur äusserst ungern das Steuer aus der Hand gegeben ;-) Naja, ich hoffe ja eh vergebens ...

Mein Pet Project, das ich vor einer Weile öfters erwähnt hatte, hat übrigens einen wahren Senkrechtstart hingelegt und geht nun in die letzte Phase. Erfolgreich, versteht sich, sonst würde ich's hier nimmer erwähnen :-) Ihr dürft gespannt sein, denn bald wird es hier die feierliche Enthüllung geben :-)

Nachtrag: Eine A-Klasse hab ich bekommen. Pöh! Ist ein Hupferle und man muss sie ziemlich hochtourig fahren. Das ist übel, wenn man einen schweren Diesel gewöhnt ist, der satt auf der Strasse liegt. Jetzt wo ich sie kenne, kann ich sagen: A-Klasse mag ich nicht.

Von engel am 18.02.2003 09:57 • diary(0) Kommentare

Ganz schön kalt

Montag, Februar 17, 2003

war es am diesem Wochenende.

Und damit meine ich nicht nur die absolute Temperatur, die bei uns irgendwo um -6 Grad lag. Im Tannheimer Tal, wo wir am Sonntag eine Skitour machten, muss es noch ein Stückchen kälter gewesen sein, ich schätze -15 Grad in der Früh.

Ich meine die sogenannte 'gefühlte Temperatur', die wegen des eisigen Windes bei mindestens -30 Grad auf dem Gipfelgrat lag und das ist keine Übertreibung. Einmal Handschuhe ausziehen, um irgendwas im Rucksack zu verstauen und schon hatte man gefühllose Fingerspitzen ...

Aber ich fang mal vorne an. Am Samstag haben wir Geburtstag gefeiert. Wegen meiner Mom haben wir uns alle bei meinen Eltern versammelt und wegen mir gab's Mousse au Chocolat. Selbergemacht natürlich, nicht aus dem Päckle. Mmmmh! Schad nur, dass man davon nicht so viel essen kann, wie einem schmecken würde ;-)

Rodeln mit den Neffen war nett, wie könnte es anders sein. Allerdings ist es auch ziemlich anstrengend, wenn man so halbgebückt 3 Kids auf aneinandergehängten Rodeln den Berg hochziehen muss. Kringeln könnte ich mich über die ersten Skiversuche der Rasselbande auch wenn es nachher interessanter war, mit den Skistiefeln im Baum zu rumzuklettern :-)

  

Als Skitour hatten wir uns am Sonntag endlich mal das Gaishorn vorgenommen. Da wollten wir schon lang mal hin, aber der lange steile Nordhang und die Bedenken wegen der Lawinen hatten uns bisher immer abgehalten. Jetzt muss es sein, beschlossen wir und waren auf riskante Beedingungen und einen langen, ziemlich unberührten Tiefschneehang eingestellt.

Stattdessen mussten wir feststellen, dass sich der Berg zu einer Modetour entwickelt hat. Mit uns liefen ganze Heerscharen den Berg hoch und der Hang war gründlich zerfahren. Nun gut, so war es wenigstens nicht so riskant. Aber auch wenn viele Leute da hoch gehen, das Gaishorn ist nach wie vor ein beeindruckender Berg und wenn es auf dem Bild da unten kalt aussieht, dann ist das völlig richtig!


Von engel am 17.02.2003 06:17 • outdoor(5) Kommentare

Jetzt steht es fest ...

Freitag, Februar 14, 2003

... ich werde nächste Woche von Montag bis Donnerstag in Paderborn verbringen. War eigentlich klar, aber wenn es dann wirklich fest steht, ist man trotzdem enttäuscht. Ich bin aber schon froh, dass der Montag da nicht drin ist.

Ich wollte am Montag ein paar nette Leute treffen und mir mit denen den Bauch voll schlagen und das klappt nun doch noch. Ich hatte echt schon Sorge. Und freu mich jetzt natürlich, dass dem netten Abend nichts im Wege steht :-))

Der Dienstag wird allerdings stressig, da muss ich um 3.30h aufstehen, um den ICE nach Kassel zu erwischen. Aber so ein ICE ist bequem, da kann man leicht Schlaf nachholen. Vor allem wenn man in München einsteigt und schon mal vorsorglich den gegenüberliegenden Sitz belegen kann - zum Füsse hochlegen, da schläft es sich leichter.

So, nachher ist aber erst mal Wochenende angesagt. Die beste Mom von allen hat Geburtstag und die besten Neffen von allen sind auch eingeladen und so kann das nur ein nettes Wochenende werden :-)

Nachtrag: Tse! Da hat sich der Tippfehlerteufel eingeschlichen. Am Montag bin ich noch in München. Ab Dienstag muss ich in PB sein ...

Von engel am 14.02.2003 11:50 • diary(2) Kommentare

Neee

Donnerstag, Februar 13, 2003

Das ist nicht langweilig, immer wieder in dasselbe Skigebiet zu fahren. Wie kommt ihr denn darauf? Mal geguckt, wie gross das ist? In einer Woche kann man gar nicht alle Pisten fahren und mit den ganzen Offpiste-Möglichkeiten, die es da gibt, kann es gar nicht langweilig werden :-))

Von engel am 13.02.2003 11:13 • diary(2) Kommentare

Gebongt :-)

Donnerstag, Februar 13, 2003

Es war nicht einfach diesmal, weil es offensichtlich vielen Leuten an Geld mangelt. Vielleicht war auch der bis vor kurzem so ganz und gar nicht winterliche Winter daran schuld, dass so eine Unsicherheit herrschte. Wir hätten natürlich umdisponieren können, aber warum sollten wir, wo wir doch die letzten Jahre immer so zufrieden waren?

Jetzt klappt das jedenfalls :-) KW11 ist gerettet :-))

Genau, mal wieder Skiurlaub in Val d'Isere. Und wieder mit dem netten Busunternehmer aus dem kleinen Dorf bei Kempten. Wenn es jetzt noch klappen würde, dass wir endlich mal in der ersten Reihe (Beifahrerseite!) in Val einfahren, dann wär's perfekt ...

Von engel am 13.02.2003 08:27 • diary(0) Kommentare

Ganz allein

Mittwoch, Februar 12, 2003

war ich im Kino. Ein Film nur für mich :-)

Es gab Sweet Home Alabama. Ich hab mir nicht viel erwartet, und war deswegen sehr positiv überrascht. Nett, unterhaltsam und die wichtigen Männer waren sehr sehenswert. Alle beide ;-)

Daran könnte ich mich gewöhnen. Niemand, der unpassend lacht, schwätzt oder eklige Gerüche verbreitet ...

Von engel am 12.02.2003 22:35 • kino(7) Kommentare

Petition

Mittwoch, Februar 12, 2003

Klick!
                                                                                                                                                                                            

Von engel am 12.02.2003 16:20 • diary(0) Kommentare

*seufz*

Mittwoch, Februar 12, 2003

Mails vom besten Allgäuer von allen sind was Feines. Vor allem weil sie so selten kommen.

Freu ich mich also, weil eine im Postfach liegt :-) Und dann fällt mir das Gesicht runter, weil er mir mitteilt, dass er mit seinen Jungs am Freitag Skifahren geht. *heul* Ich will auch!

Aber nein, nix is mit Skifahren. Ich werde am Freitag brav hier sitzen und mich rund machen lassen. Oder auch nicht, das kommt noch auf. Jedenfalls werde ich ganz sicher nicht mit denen skifahren. Och Menno!

Von engel am 12.02.2003 12:50 • diary(5) Kommentare

Geht nicht

Dienstag, Februar 11, 2003

Im Büro den Tee die richtige Zeit lang ziehen zu lassen, ist völlig unmöglich. Die Ablenkung von den wichtigen Dingen (Teeziehzeit) ist viel zu gross. Und so hingen diese Rooibos-Beutelchen grad um die 20 Minuten anstelle der geforderten 6 im heissen Wasser.

Sieht ein wenig dunkel aus und riecht stark. Was durchaus damit zusammenhängen könnte, dass das ein vanille-mässig aromatisierter Tee ist (mmmh, fein, Vanille). Der Testschluck: Hmm, streng. Braucht Zucker.

Was passiert eigentlich mit zu lange gezogenem Rooibos? Ist das wie bei Schwarztee und er wird unverträglicher?

Von engel am 11.02.2003 08:28 • diary(6) Kommentare

Rundrum erfolgreich

Montag, Februar 10, 2003

war dieses Wochenende :-)

Am Freitag habe ich sofort neue Winterrreifen bekommen. Die allerletzten in dieser Grösse und sie wurden sofort montiert, ohne warten. Fahren sich prima auf der Autobahn, sind Klasse im Schnee, und ich frag mich, wieso ich so lange gewartet hab, bis ich die alten Schlappen weg geworfen habe. Achja, wahrscheinlich wegen der Kleinigkeit von 300 Euro ...

Am Freitag herrschte Lawinenwarnstufe 4 und es war weiterer Schneefall angesagt. Die Tour, die sich der Ralle ausgedacht hatte, trauten wir uns dann doch nicht zu und so sind wir nur kurz mal aufs Wertacher Hörnle spaziert. Da kann man so gut wie immer hoch, hiess es und ich denke, diese Aussage kann ich bestätigen. Ich seh nicht, wann und wie da was runter kommen sollte - was natürlich nicht heisst, dass da nichts passieren kann. Schnee kann tückisch sein.

Sonntag sollte es ja schön werden, auch wenn es in der Früh eher trüb aussah, als es so langsam hell wurde. Im Kleinwalsertal aber war der Himmel klar und strahlend blau. Hach!

Wir waren völlig allein auf 'unserem' Berg, dem Schusser. Von Anfang bis Ende war ausser uns kein Mensch auf diesem Berg unterwegs. Wir haben uns alles sehr gut angeschaut. Lawinenwarnstufe 3, günstigeste Hangausrichtung und kleine Gruppe. Bis auf die Hangneigung (steil) sprach alles für uns. Trotzdem gibt es ein leicht mulmiges Gefühl, wenn man ganz offensichtlich völlig allein unterwegs ist. Ich schickte erst mal eine SMS an meine Eltern, damit überhaupt jemand wusste, wo wir waren.

Wir diskutierten aus, wo wir wohl am günstigesten aufsteigen könnten und dann stapfte der Ralle los. Ich wartete und blieb dann immer so 50 bis 100 Meter hinter ihm. Spuren im knietiefen Tiefschnee ist eine Mordsarbeit. Nach dem ersten Drittel des Aufstiegs zeigt mein sonst unermüdlicher Allgäuer erste Ermüdungserscheinungen und wir kamen unendlich langsam voran. Etwa 20 Minuten lang spurte ich auch mal aber dann musste ich an einer nicht zu umgehenden Steilstelle aufgeben. Boah! Was war das anstrengend.

Wir schafften es bis zur Hütte auf etwa 2/3 Höhe zum Gipfel. In der Pause rutschten auf der Südseite links von uns ein paar oberflächliche Schneebretter ab. Es war 2 Uhr Nachmittags und in der Sonne total warm. Uns wurde unwohl und so drehten wir um. Natürlich spielte auch eine Rolle, dass noch 400 Meter Aufstieg in diesem nahezu grundlosen Schnee vor uns lagen und wir auch noch nicht sicher waren, wie gut das Abfahren gehen würde.

Völlig grundlose Sorge :-) Das Abfahren in lockerem oberschenkeltiefem Tiefschnee war wundervoll. Der Schnee war weich wie Watte und federte jeden Schwung perfekt ab. Klar, anstrengend war es trotzdem. Und natürlich liessen wir auch bei der Abfahrt Vorsicht walten.

Offensichtlich haben wir alles richtig gemacht. Keine Lawinen und wir kamen heil und glücklich wieder am Auto an. Was für eine wundervolle Skitour! Bei meinen Eltern meldeten wir uns dann gleich persönlich zurück und wurden mit Kaffee und Kuchen belohnt :-)

Von engel am 10.02.2003 06:34 • outdoor(2) Kommentare

Support? Bah!

Freitag, Februar 07, 2003

Seit gestern kann ich mich nicht auf unserem Rechenzentrum-Server (grosse UNIX-Kiste, ordentlich gesichert) anmelden. Das ist schlecht, denn da fahre ich nachts meine Notebook-Sicherungen drauf. Da das grad Probleme gemacht hat, bin ich natürlich zur Zeit besonders ordentlich - so ein Datenverlust ist hart und schmerzt heftig. Die Fehlermeldung beim Anmelden da unten ist Klasse: 'Es ist ein erweiterter Fehler aufgetreten.' Was hab ich gelacht ...

Ich ruf also heute morgen bei den verantwortlichen Technikern im Rechenzentrum an und melde das Problem. Na gut, dass um 7 Uhr noch nicht alle da sind, verstehe ich und lasse mich also auf den zuständigen Kollegen vertrösten. Ist eh egal, denn die nächste Sicherung starte ich frühestens heute Nachmittag (das lähmt den Betrieb des Notebooks ziemlich).

Grad eben hat der Mann zurück gerufen. Ich schildere also mein Problem, einschliesslich der aussagekräftigen Fehlermeldung. 'Hmmm.' macht der Mann. Und: 'Ja, also ...' und lacht verlegen oder schweigt beredet. Nicht mal als ich ihm Vorschläge mache, was er tun soll, um mein Probem zu lösen (Logdateien checken und so), kommt was dabei raus. Was ist denn das für'n Support? Wir zahlen dafür und das nicht wenig! *tob*

Nachher käm der andere Kollege, sagte er, der kenne sich damit aus. Na, da bin ich ja mal gespannt! Die nette Dame, die ich eigentlich direkt angerufen hatte und die bisher alle Probleme so kompetent gelöst hat, ist wohl nicht da. *grmpf*

Von engel am 07.02.2003 08:45 • büro(3) Kommentare

Busse tun

Donnerstag, Februar 06, 2003

für gaaaanz alte Fehler musste ich heute. Nö, muss ich schon seit geraumer Weile, denn das Projekt ist reichlich umfangreich: Ich möchte ganz obadoba per Script verwalten.

Dabei ist nicht das Script das Problem. Das hab ich in Grundzügen schon geschrieben. Aufwendig ist es, auf diesen unendlich vielen Web-Seiten (ich weiss schon, es gibt Leute, die haben deutlich mehr Seiten auf dem Server - mir reicht das erst mal) den Inhalt von der Formatierung zu trennen. Mannomann, was sich da inzwischen angesammelt hat! Und was da für grausliches HTML zu Tage kommt. Uiuiui. Wird wirklich mal Zeit, dass da gründlich aufgeräumt wird.

Naja, mit der Zeit grabe ich mich da schon noch durch. Für heute ist jedenfalls Schluss. Mein Bettchen ruft und ein tolles Buch liegt auch auf dem Nachtkästl ...

Von engel am 06.02.2003 22:36 • diary(0) Kommentare

Bei dem Wetter

Donnerstag, Februar 06, 2003

ist es gut, ein schweres Auto mit Vorderradantrieb und ordentlich Drehmoment zu haben.

Ich hab seit Montag beim Autofahren richtig Spass und bedaure all die armen Menschen ins diesen Floh-Autos, die nur rutschen und rutschen und rutschen. Naja, da spielt wohl nicht nur das Auto, sondern auch das fahrerische Können eine Rolle ;-) Ich hab jedenfalls keine Probleme, obwohl meine Winterreifen echt mistig sind.

Nee, nicht abgefahren. Einfach schlecht. Die hab ich mit dem Auto bekommen und wahrscheinlich lagen sie seit 10 Jahren irgendwo rum. Die haben seit 2 Jahren kein bisserl Profil eingebüsst und ich fahre viel. Bisher war der Winter so lasch, dass ich es nicht für nötig befand, mir neue zuzulegen und jetzt - naja, ist es mal wieder zu spät ;-) Wobei das im Flachen nicht wirklich die grosse Rolle spielt.

Mal schaun, was mir morgen Nachmittag mein Reifenhändler anbietet. Der nächste Montag morgen, an dem ich bei Schnee vor dem Pflug unterwegs bin, kommt bestimmt. Wahrscheinlich genau am nächsten Montag ;-)

Von engel am 06.02.2003 08:55 • diary(0) Kommentare

Ganz schön trist ...

Mittwoch, Februar 05, 2003


... so ein Testraum :-( Laut und allein und überhaupt.
Naja, das geht auch wieder vorbei.

Ich geh jetzt heim. Mit einem Umweg übers Fitnesscenter ;-) Das gestrige Training in moderatem Leistungsbereich hat mir kein Stückchen schlecht getan (ganz im Gegenteil), ich werd das heute ein wenig steigern. Nicht viel, nur ein kleines bisschen :-)

Schliesslich ist bald Wochenende und wenn ich richtig gerechnet habe, dann hat der beste Allgäuer von allen inzwischen seit Montag schon um die 2 Stunden Schnee geschaufelt. Ich hab da einen ganz bestimmten Lift im Auge, an dem keine Pistenraupen fahren können :-)))

Von engel am 05.02.2003 16:53 • diary(0) Kommentare

Uff!

Dienstag, Februar 04, 2003

Grad eben hab ich XP SP1 hinter mich gebracht. Weil Onkel Ebola sagte, man solle das machen. Er macht den Eindruck zu wissen, wovon er schreibt, und so hab ich brav gefolgt. War eh mal Zeit für ein Update. Zwischendrin war ich duschen und trotzdem sass ich Ewigkeiten vor dem Rechner und hab mich gelangweilt. 35 MB Download. Was machen Menschen ohne DSL?

Jetzt muss ich da nochmal hin und gucken, ob es nach dem SP1 noch für mich relevante Updates gibt. So ein Brocken ist hoffentlich nicht mehr dabei. Dann muss aber wieder Schluss sein mit Updates für die nächste Zeit ...

Von engel am 04.02.2003 21:00 • diary(5) Kommentare

Jetzt aber!

Dienstag, Februar 04, 2003

So, Notebook gerettet :-) *freu*

Bin also wieder online, wenn auch schwer beschäftigt. Zumindest bis grad eben. Jetzt ist Feierabend :-) Furchtbar früh und völlig verdient :-)

Und wisst ihr was ich jetzt mach? Sport! *losdüs*

Von engel am 04.02.2003 16:22 • diary(0) Kommentare

Was für’n Tag

Montag, Februar 03, 2003

Heute morgen begrüsste mich mein Büro-Notebook mit einem Bluescreen. Und mit noch einem und noch einem. Es sagt nette Dinge wie 'unkown hard error' und 'KERNEL_STACK_INPAGE_ERROR'. Haha, was hab ich gelacht.

Ich brachte es schliesslich zum Humpeln und konnte sogar die aktuellsten Daten noch sichern. Nebenher versuchte ich, das fertig zu kriegen, was ich schon am Freitag hätte abgeben sollen - unter erschwerten Bedingungen ohne eigenen Rechner im lauten Testraum. Bäh!

Die Notebookdaten hab ich tatsächlich alle von der Platte bekommen, auch wenn ich zwischendrin noch ein paar Bluescreens begucken durfte. Morgen früh kommt einer und schaut sich das an.

Wegen der erschwerten Bedingungen hat heut alles furchbar lange gedauert, aber mit 12 Stunden war es tatsächlich zu schaffen. Abgabe morgen früh, das muss reichen. Hinterher war ich so alle, dass ich einfach nur noch heim wollte. Nix Sport - heute bin ich noch mal brav.

Hmm. Irgendwie hatte ich mir diesen Tag heute ein wenig anders vorgestellt ...

Von engel am 03.02.2003 21:17 • büro(0) Kommentare

Skiiii-foarn :-)

Montag, Februar 03, 2003

Der Skitag in Serfaus war super. Nicht nur, dass das Wetter dermassen Klasse war, dass es kaum zu fassen war, es war noch dazu überall so gut wie leer. Nirgendwo mussten wir länger als 2 Minuten (wenn überhaupt - so lange braucht man ja schon, um die Stockschlaufen über die Handschuhe zu fummeln) warten und die Pisten waren erfeulich leer.

Es war zwar wirklich kalt (irgendwen hörte ich mittags herum sagen, es habe -18 Grad), aber was ein richtiger Skifahrer ist, der hat auch passende Kleidung. Bis auf ein paar ganz kurze Momente war es mir nie kalt. Fast jedenfalls - meine Füsse wurden den ganzen Vormittag nicht warm, aber wen stört das schon angesichts freier Hänge?

In der Früh lösten sich in den tieferen Lagen die letzten Wolkenreste auf und zerfielen in winzig kleine Schneeflöckchen. Die Sonne schien hinein und das sah geradezu überirdisch schön aus. Man konnte glatt das Skifahren darüber vergessen :-)

Alles in allem hatte es viel weniger Schnee, als wir gedacht hatten (vor allem weil es im Allgäu jetzt endlich richtig Schnee hat), doch es reichte dicke, um uns in ein paar kurzen Hängen viel Spass im Tiefschnee zu bereiten. Zugegeben, das war Spass mit leichtem Bauchgrimmen, aber wir haben 'unsere' Hänge wohl richtig eingeschätzt, denn sie hielten. Das einzige Schneebrett ging woanders ab.

Mittags wärmten wir uns in einer riesigen Skihütte auf, die inmitten eines völlig abgelegenen Bereichs des Skigebietes lag, den man nur mit Schleppliften erreichen konnte. Was diese Riesenhütte da hinten zu suchen hat, ist uns ein Rätsel. Die paar Liftchen aussen herum haben absolut nichts zu bieten. Trotzdem war die Hütte brechend voll, denn sie liegt super und hatte ausser Wärme auch einen recht gemütlichen Raum mit prima Aussicht zu bieten. In die Hütten-Deko vor dem Eingang habe ich mich gleich verliebt:

Da dies ein Skiausflug mit Ralles Badminton-Club war, war nach dem Skifahren noch ein wenig Apres-Ski angesagt. Das ist nun etwas, was wir normalerweise überhaupt nicht machen und ich war ein wenig gespannt.

Als wir mit unserem kleinen Grüppchen auf der Suche nach den restlichen Club-Mitgliedern durch die ersten paar Apres-Ski-Bars an der Piste zogen, wurde mir fast übel: dunkle rauchige Löcher, in denen in irrer Laustärke primitive Sauflieder gespielt wurden. Pfui Deibel! Ich hab aber nichts gesagt, denn ich war ja irgendwie nur 'Gast' bei diesem Ausflug. Nach dem zweiten Etablissement der Sorte meinte der Ralle leise zu mir: 'Ich glaub, ich werde alt!' und ich wusste ich war nicht allein :-)

Wir fanden die Gruppe dann in einer Schirmbar (Riesen-Schirm mit abnembaren Glaswänden). Die Musik war genauso übel wie in den anderen Bars, aber es hatte Licht und Luft und so wurde es dann doch noch ganz lustig, nachdem wir uns ein wenig Platz geschafft hatten. Ralle und ich einigten uns danach darauf, das als kuturelles Erlebnis zu werten. Wer sagt denn, dass einem jede Kultur zusagen muss?

Von engel am 03.02.2003 06:14 • outdoor(0) Kommentare