Dein Browser kann leider nicht vernünftig mit CSS umgehen. Den Inhalt siehst du, das Design dagegen ist futsch.

Geht doch!

Dienstag, Januar 20, 2004

Ziemlich kurz nach dem Kauf meines (inzwischen nicht mehr) neuen Notebooks hatte ich feststellen müssen, dass dieses ultromoderne (naja, nicht wirklich, aber im Vergleich zum alten) Teil keinen COM-Port. 'Wozu braucht die denn einen COM-Port?', fragt Ihr euch vielleicht. Naja, für meinen PDA zum Beispiel.

Vor einem Jahr etwa kaufte ich einen USB-Serial-Adapter, der laut Hersteller XP-fähig sein sollte. ich weiss nicht, welches XP die meinten, meines war's jedenfalls nicht. Der blöde Adapter war nicht zum Laufen zu bringen. Fluchend schleuderte ich ihn ins Eck und synchonisierte meinen PDA fortan im Büro - naja, da sind eh die meisten Termine fällig.

Nach Weihnachten wurde mein COM-Port Problem wieder akut. Ich bekam nämlich von meinen Eltern das Schätzchen hier links geschenkt (auf eigenen Wunsch und nur deswegen, weil mein Geburtstag ziemlich nah bei Weihnachten liegt, so was Teures gibt's sonst nicht). Hach!
(Für die Nicht-Fachleute: das ist ein kombinierter Höhenmesser von Suunto. 1 Meter Genauigkeit bis 9000m. Sagen die jedenfalls ;-))

Das Ding hatte Lieferverzögerung und so bekam ich ihn erst letzte Woche - und stellte fest, dass der Computer-Uplink via COM erfolgen sollte. *grummel*

Aber - oh Wunder - inzwischen gibt es tatsächlich einen XP-fähigen Treiber für meinen Adapter und grad eben hab ich die halbe Tour vom Sonntag hochgeladen :-)

Und jetzt wird gespielt ...

Von engel am 20.01.2004 20:22 • techblog(0) Kommentare

Kann nimmer lang dauern ...

Dienstag, Januar 20, 2004

... dann übernimmt WebControl meine Domains. Mit dem neuen Server spiele ich schon seit Mitte Dezember herum, daher sollte sich die Umstellung - abgesehen von den üblichen Problemen wegen der Umschaltung der DNS-Server - relativ problemlos gestalten. Hoffe ich ;-)

Ich weiss nicht, wann das Ganze starten wird. Die KK-Anträge habe ich letzte Woche losgeschickt, WebControl weiss Bescheid und wenn mein alter Provider halbwegs zeitnah reagiert, sollte die Umschaltung demnächst erfolgen. Ich hoffe darauf, dass das noch diese Woche passiert, nächste Woche habe ich nämlich Urlaub und ich hab dann viiiel Besseres zu tun, als hier irgendwelche Unstimmigkeiten zu reparieren :-) Vor allem weil ich gar nicht daheim bin.

Das sollte euch nicht abhalten, mir mitzuteilen, wenn es irgendwo klemmt. Würde mich wundern, wenn das Ganze reibungslos klappt ;-)

Also, ihr seid gewarnt ...

Von engel am 20.01.2004 09:20 • techblog(0) Kommentare

Bayern und das Gleichgewicht

Montag, Januar 19, 2004

*grins* Manche Leute wissen einfach, womit sie mir eine Freude machen können ;-)

Der liebe Gott ist seit 6 Tagen nicht mehr gesehen worden. Am 7. Tag findet der heilige Petrus Gott und fragt: "Wo warst Du denn in der letzten Woche?"
Gott zeigt nach unten durch die Wolken und sagt stolz: "Schau mal was ich gemacht habe!"
Petrus guckt und fragt: "Was ist das?".
Gott antwortet: "Es ist ein Planet und ich habe Leben darauf gesetzt. Ich werde es Erde nennen und es wird eine Stelle unheimlichen Gleichgewichts sein."
"Gleichgewicht?" fragt Petrus.
Gott erklärt, während er auf unterschiedliche Stellen der Erde zeigt: "Zum Beispiel Nordamerika wird sehr wohlhabend aber Südamerika sehr arm sein. Dort habe ich einen Kontinent mit weißen Leuten, hier einen mit Schwarzen. Manche Länder werden sehr warm und trocken sein, andere werden mit dickem Eis bedeckt sein."
Petrus ist von Gottes Arbeit sehr beeindruckt. Er guckt sich die Erde genauer an und fragt: "Und was ist das hier?".
"Das", sagt Gott, "ist Bayern! Die schönste und beste Stelle auf der ganzen Erde. Da werden nette Leute, traumhafte Berge und Wälder, idyllische Altstädte und gemütliche Parks sein und es wird ein Zentrum für Kultur und Geselligkeit werden. Die Leute aus Bayern werden nicht nur schöner, sie werden intelligenter, humorvoller und geschickter sein. Sie werden sehr gesellig, fleißig und leistungsfähig sein."
Petrus ist zutiefst beeindruckt, fragt Gott jedoch: "Aber Herr, was ist mit dem Gleichgewicht? Du hast doch gesagt, überall wird Gleichgewicht sein!"
"Mach' Dir mal keine Sorgen", sagt Gott, "...es gibt auch noch den Rest Deutschlands..."

War heute morgen in der Mailbox. Gelesen hab ich's allerdings eben erst :-)

Von engel am 19.01.2004 14:48 • diary(2) Kommentare

White-Out

Montag, Januar 19, 2004

Oder wie nennt man das, wenn Himmel und Erde in weissem Weiss ineinander übergehen.

Der Wetterbericht für Sonntag war gar nicht so schlecht. Da wir es am Samstag nicht geschafft hatten einen Fuss vor die Tür zu setzen, war klar, dass wir am Sonntag raus mussten. Unbedingt.

Als wir an der Auenhütte im kleinen Walsertal losgingen, hingen die Wolken tief und die Welt sah aus wie ein Schwarz-Weiss-Film. Als hätte jemand die Farbe rausgedreht. Aber war nur mässig kalt und der Schnee versprach viel Vergnügen bei der Abfahrt.

Wir waren früh dran und als wir in Richtung Liechelscharte abbogen, war vor uns nur jungfräulicher Schnee. Keine Aufstiegspur, keine Abfahrtspuren, nur Schnee.

Wir waren bereits in den Wolken und konnten die Umgebung nur noch schemenhaft sehen, doch wir trafen den nächsten Wegpunkt, eine kleine Sennhütte, punktgenau. Inzwischen hatte es ausserdem zu schneien angefangen. Die Hütte war so zugeweht, dass von der Tür nur noch das obere Viertel zu sehen war.

Theoretisch wussten wir, in welche Richtung wir weitergehen mussten und so lange wir noch ein paar Schatten von der Umgebung sehen konnten, hatten wir auch das Gefühl, zu finden, wo wir hinwollten. Dann wurde der Nebel/die Wolken noch dichter und um uns herum war alles nur noch weiss. Wir gingen noch ein paar hundert Meter weiter, dann hatten wir total die Orientierung verloren und wussten einfach nicht mehr wohin.

Wir verkrochen uns für ein kurzes Päuschen mit Tee unter ein paar niedrige Bäume (um ein wenig aus dem Wind zu sein) und fuhren dann wieder ab. Exakt an der Aufstiegsspur entlang, um uns nicht zu verfahren. Es machte sogar da Spass, denn da lagen etwa 20cm lockerer Neuschnee auf einer härteren Schicht. Schwingen war traumhaft leicht.

So war der Ausflug deutlich kürzer als geplant. Interessant war es auf jeden Fall. Wenn man so wenig sieht, dann spielen die Sinne verrückt. Ich hatte zum Beispiel das Gefühl zu fliegen, als ich in diesem weissen Weiss (ziemlich langsam) abfuhr. Es war nichts zu hören, die Augen hatten nichts (kaum was, da war zumindest unsere Aufstiegspur), auf das sie fokussieren konnten und irgendwie fühlte man sich wie in dicke Watte gepackt.

Ausflüge bei schönem Wetter sind irgendwie - schöner halt. Aber sowas hat auch was. Den Hauch von Abenteuer oder so was in der Art ;-)

Von engel am 19.01.2004 05:40 • outdoor(0) Kommentare

3 Baustellen gleichzeitig

Freitag, Januar 16, 2004

erfordern eine gewisse Flexibilität und sind ganz schön anstrengend. Gut, dass heute Freitag ist ;-)

Baustelle 1 hab ich grad geschlossen, Baustelle 2 macht den Eindruck in der nächsten halben Stunde zu schliessen zu sein und Baustelle 3 ist eh mein aktuelles Projekt (somit ist 'Baustelle' eigentlich der falsche Ausdruck). Die Dinge normalisieren sich also. Puh!

Das bisserl Hilfe, das ich an der 4. Baustelle leisten musste, zähle ich mal nicht mit. Das war schön einfach und schön kurz und hat noch dazu Spass gemacht. Wobei - mir macht meine Arbeit eh Spass. Irgendwie sogar die Baustellen, von denen ich eigentlich dachte, dass sie auf immer und ewig geschlossen seien ;-)) Glück muss man haben.

Das Wetter und der Schnee in Arabba sehen schon die ganze Woche prima aus, das ist auch ein Lichtblick :-) Warum das wichtig ist, kann ich hier und jetzt so kurz nicht erzählen, das erfordert einen eigenen, längeren Eintrag. Nach dem Wochenende. Worum es geht, dürfte schon anhand des Ortes klar sein ;-)

Jetzt aber das Wichtigste: Schönes Wochenende!

Von engel am 16.01.2004 12:16 • diary(0) Kommentare

Zielgruppe erkannt

Donnerstag, Januar 15, 2004

würde ich zu dieser Heisemeldung sagen ;-)

Infineon und O'Neill haben eine Snowboard-Jacke mit integriertem MP3-Player und Bluetooth Handy entwickelt. Oder werden entwickeln, ein Foto habe ich leider nicht gefunden, sie ist eh erst für die nächste Saison angekündigt. Klar, das ist was für trendige Leute bei denen Kohle keine Rolle spielt. He, nicht schlagen, ich fahr auch Snowboard (unter anderem), aber man muss seine Vorurteile pflegen ;-)

Und wenn man sich bei den Boardern so umschaut, dann ist sind meine Vorurteile gar nicht so weit hergeholt ;-) Ich würde sagen, es wäre ziemlich verkaufsfördernd, wenn THE HUB (so der Name der Jacke) überdeutlich als diese Super-Hightech-Jacke zu erkennen ist. Und zwar auch von weit weg.

Aber das wissen die Designer/Entwickler sicherlich auch.

Nachtrag:
Prinzipiell finde ich natürlich den Gedanken von 'Wearable Electronics' prima und ich gehöre sicherlich zur Zielgruppe --- irgendwann ;-) Ich musste nur drüber lachen, dass gerade Boarder die erste Testgruppe sind.

Von engel am 15.01.2004 07:17 • diary(4) Kommentare

Fluchtartig

Mittwoch, Januar 14, 2004

Anders kann man meinen Abgang heute Abend vom Radl im Fitnesscenter nicht bezeichnen.

45 Minuten lang radelte ich schwitzend und eine Zeitschrift lesend vor mich hin und liess mich von den Leuten um mich herum nur dann stören, wenn ich eine Bekannte oder einen Bekannten grüsste.

1 Stunde hatte ich eingestellt, aber als sich dieser Typ auf das Radl schräg hinter mich setzte, war es aus, ich musste gehen. Hab ich schon mal erwähnt, dass ich ziemlich stark auf Gerüche reagiere? Nein, nicht was ihr denkt, der Typ stank nicht nach Schweiss oder ekligem Rasierwasser. Das hätte ich ausgehalten, gequält zwar, aber ich hätte es ertragen.

Nein, der hatte ein Problem mit Mundgeruch, aber sowas von! Er sass etwa einen Meter schräg hinter mir, aber als er anfing, schneller zu schnaufen, da war es aus. Fauliger Mundgeruch schlägt für mich wirklich so ziemlich alles. Das halte ich nicht aus.

Ich bin dann zum Crosstrainer gegegangen, um die restliche Viertelstunde Ausdauertraining zu machen. Dabei sollte ich eigentlich mein Knie schonen. Naja, lieber Stress für's Knie als Ersticken ...

Von engel am 14.01.2004 21:10 • diary(0) Kommentare

Hui!

Dienstag, Januar 13, 2004


Das nenne ich mal einen intelligenten Virus:

Sehr geehrte Damen und Herren,
das herunterladen von Filmen, Software und MP3s ist illegal und somit Strafbar.
Wir möchten Ihnen hiermit vorab mitteilen, dass Ihr Rechner unter der IP 172.209.166.62 erfasst wurde. Der Inhalt Ihres Rechner wurde als Beweismittel sichergestellt und es wird ein Ermittlungsverfahren gegen Sie eingleitet.
Die Strafanzeige und die Möglichkeit zur Stellungnahme wird Ihnen in den nächsten Tagen schriftlich zugestellt. Die von uns gesammelten Daten unter dem Aktenzeichen #17882 sind für Sie und ggf. Ihrem Anwalt beigefügt und einsehbar.
Da wir negative Erfahrungen mit Mailbomben in der Vergangenheitgemacht haben, wurde die Herkunft dieser Mail verschleiert.
Nähere Auskunft erteilt Ihnen die Kriminalpolizei Düsseldorf,
Europa Sonderkommission "Internet Downloads"
Rufnummer innerhalb Deutschland (0211) 870 - 0 oder (0211) 870 - 6868
Rufnummer außerhalb Deutschland (0049211) 870 - 0 oder (0049211) 870 - 6868
Hochachtungsvoll
i.A. PK Mollbach

Und in der Anlage: aktenz17882.txt.com

Nachtrag:http://www.heise.de/newsticker/data/dab-20.12.03-000/
Der ist wohl schon länger unterwegs. Hat mich erst jetzt erreicht, ganz schöne Verspätung ...

Von engel am 13.01.2004 18:59 • diary(3) Kommentare

Manchmal frag ich mich ...

Dienstag, Januar 13, 2004

... wo manche Leute ihre Prioritäten setzen. *kopfschüttel*

Als ich mir grad eben auf dem Klo die Hände wusch, klingelte in einer Kabine ein Handy. Ich hätte den Anruf ja auf der Stelle abgewürgt oder (je nach aktuellem Beschäftigungsgrad ;-)) es einfach klingeln lassen. Naja, um genau zu sein nehme ich mein Handy überhaupt nicht mit auf's Klo.

Aber die Dame hat das Gespräch tatsächlich angenommen. Also nee! So wichtig kann absolut nix sein, dass es nicht die 5 Minuten Zeit hat, die mna auf dem stillen Örtchen (sic!) eben braucht. Die typischen Nebengeräusche (*plätscher* *plumps*) müssten doch jeden Gesprächspartner in lautes Lachen ausbrechen lassen ;-)

Was bei Privatgesprächen vielleicht noch nicht allzu schlimm wäre, aber für Geschäftsgespräche dürfte das fatal sein ...

Von engel am 13.01.2004 09:01 • diary(0) Kommentare

Ebay-Auktion 2

Dienstag, Januar 13, 2004

Ondaatje - English Patient

AudioBook: The English Patient, read by Ralf Fiennes

English AudioBook,
Title 'The English Patient'
by Michael Ondaatje,
consists of 4 CDs,
read by Ralph Fienes.

Text on back of book:
Set in the chaotic months following the end of the second world war, The English Patient focuses on a small band of stunned survivors as they try to come to terms with its devastating effects. As their stories unfold, Ondaatje recreates with skill and understanding the adventure, romance and pain of life itself.

Diese Ebay Auktion findet zugunsten von Mobil-Macher statt, einer Spendenaktion für den vom Hals abwärts gelähmten Künstler Jannis Minopulos. Der Erlös geht zu 100% an Jannis.

mobilmacher.de

Vielleicht mag ja einer von Euch mitbieten?

Von engel am 13.01.2004 05:41 • diary(0) Kommentare

Ebay-Auktion 1

Dienstag, Januar 13, 2004

Hohlbein - Intruder

Hörbuch: Wolfgang HOHLBEIN / Intruder

Hörbuch,
Titel 'Intruder - der Albtaum beginnt ...'
von Wolfgang Hohlbein,
bestehend aus 6 CDs,
gelesen von Jörg Schüttauf.

Klappentext:
Es hätte ein unbeschwerter Urlaub werden können: mit dem Motorrad über die legendären Routen der Vereinigten Staaten brausen und die unendliche Weite und das Gefühl der Freiheit geniessen. Doch die Tour der drei deutschen Freunde steht von Anfang an unter einem schlechten Stern. Als die Urlauber einer Indianer-Familie begegnen und einer ein Indianerkind überfährt, nimmt der Schrecken kein Ende mehr.

Diese Ebay Auktion findet zugunsten von Mobil-Macher statt, einer Spendenaktion für den vom Hals abwärts gelähmten Künstler Jannis Minopulos. Der Erlös geht zu 100% an Jannis.

mobilmacher.de

Vielleicht mag ja einer von Euch mitbieten?

Von engel am 13.01.2004 05:34 • diary(0) Kommentare

Alles wieder in Butter ...

Montag, Januar 12, 2004

... sagt der Vermieter :-) Und er hat sogar alles wieder zusammengebaut. Wenn ich also nachher nach Hause komme, dann muss ich das grausliche Zeugs nicht mal mehr anfassen. Ich glaub ich geh nachher Merci oder Pralinen kaufen :-)

wapiti merkte in den Kommentaren zum vorigen Eintrag an, dass das in den unteren Stockwerken wohl durchaus mal vorkommen kann, dass sich der Dreck der oberen Mieter den Weg in die Küche der unteren bahnt. Mein Vermieter sagte auch sowas in der Richtung. Aber ich wohne im 2. Stock! Bei der Mieterin unter mir muss auch sowas passiert sein und es war wahrscheinlich noch schlimmer. *grusel*

Ich hoffe sehr, dass sowas nicht mehr vorkommt. In unserem Häuschen in Kempten würde ich das meinen besten Allgäuer von allen machen lassen, seinen Flüchen zuhören und an den richtigen Stellen immer wieder zustimmend und mitfühlend Nicken und im Grossen und Ganzen hätte ich nix damit zu tun. Hier dagegen ... selbst muss die Frau sein. Dabei will sie gar nicht immer ;-)

Von engel am 12.01.2004 11:11 • diary(0) Kommentare

Iiiiih! Bäh!! Pfui Deibel!!!

Montag, Januar 12, 2004


Als ich grad eben hier in meine Münchner Wohnung kam, roch es etwas seltsam. Ich hab es darauf zurückgeführt, dass über's Wochenende immer alle Fenster geschlossen sind und habe erst mal gelüftet und abgeladen. Dann hab ich das Notebook angeschaltet und wollte mir einen Kaffee machen.

Es ist wirklich schade, dass ich diese Woche keine Kamera dabei habe. Meine kleine Küche bot ein Bild der Verwüstung! Um genau zu sein, sah es aus, als sei der Abfluss der Spüle explodiert und so ähnlich roch es auch. Das Spülbecken war halbhoch voll mit schwarzem Schlamm, aus dem Ablauf der Abtropffläche war auch massenweise schwarzes Zeug hochgequollen und sowohl Wände als auch die Arbeitsfläche und der Boden waren voll mit schwarzen Klümpchen. Igitt!

Ich hab keine Ahnung, was da passiert ist, aber es sieht so aus, als wäre der Abflussdreck mit immensem Druck von unten nach oben gepresst worden und ist dann da rausgekommen, wo Platz war - in meinem Spülbecken. Das muss am Freitag oder am frühen Samstag passiert sein, denn das Zeug war schon völlig eingetrocknet.

Ich habe die letzte Stunde versucht, das wieder in Ordnung zu bringen, doch ich hatte leider keinen Erfolg. Ich hab unter der Spüle alles abgebaut, was abzubauen war und den schwarzen stinkenden Dreck da raus geholt und habe auch versucht, das weiterführende Rohr so weit wie möglich zu säubern. Aber da bin ich dann gescheitert. Mein längstes Werkzeug - ein langer Schraubenzieher ist grad mal 30cm lang ...

Dieses Rohr muss jedenfalls total verstopft sein, denn nachdem ich alles wieder zusammengesteckt hatte, ist nichts abgelaufen, ganz im Gegenteil. Oh toll! Ich frag mich, wie sowas zustande kommt. Üblicherweise fliesst doch nichts von unten nach oben, wer hat mir also diesen ganzen Mist in meine Küche gepumpt? Schweine!

Ich werd nachher mal den Vermieter kontaktieren. Vielleicht kann er was machen oder weiss zumindest, welchen Klemptner er rufen will. Mannomann, musste das wirklich sein?

Die Lust auf Kaffee ist mir jedenfalls gründlich vergangen. Ich rieche bloss noch Abflussdreck, ob das wegen der offenen Rohre ist oder ob es von mir kommt, weil das so eine Drecksarbeit war, weiss ich nicht. Ich glaub ich geh erst mal Duschen, bevor ich ins Büro gehe ...

Von engel am 12.01.2004 05:23 • diary(4) Kommentare

Endlich Weg!

Freitag, Januar 09, 2004

Vor ziemlich genau 1 1/2 Jahren kam ich auf die Idee, mir eine Dauerwelle machen zu lassen. Erst sah es super aus, dann wurde es lästig (weil einfach mal Waschen und Trocken nicht drin war, denn dann sah das Ganze aus wie Astrolook in Blond) und schliesslich wurde es hässlich.

Naja, mehr oder weniger hässlich. Mit genügend Aufwand (etwas, das ich überhaupt nicht mag) war die Frisur (wobei man bei Zottellocken eigentlich nicht wirklich von Frisur sprechen kann) durchaus OK, aber eben nur mit Aufwand. Jetzt sind so ziemlich die letzten der künstlichen Locken wieder raus und ich hab nur noch die weichen Wellen, die meine Haare von Natur aus machen :-)

Ein bisserl kurz sind sie allerdings zur Zeit, grad mal etwas mehr als schulterlang. Das gibt sich aber mit der Zeit :-) Und jetzt ist Waschen, Fönen, Gehen kein Problem mehr.

War aber auch eine Schnapsidee. Das war die erste und definitiv die letzte Dauerwelle meines Lebens ...

Von engel am 09.01.2004 06:44 • diary(2) Kommentare

Bevor ich gehe ...

Donnerstag, Januar 08, 2004

... noch schnell dies:

http://www.mobil-macher.de/


                                                                                                                                                                                                                                                         

Von engel am 08.01.2004 16:29 • diary(0) Kommentare

Fängt gut an ...

Mittwoch, Januar 07, 2004


... das Arbeitsjahr 2004 :-)

Heute werde ich um 15:30h schon aufhören mit dem Arbeiten und dann ins Kino gehen. Mehr oder weniger am Nachmittag (genauer gesagt, um 16:35h) um einen Film anzuschauen, bei dem die Vorschau das reinste Vergnügen versprach :-)

Calendar Girls nämlich.                                                                                                                                                                                                                                                         

Von engel am 07.01.2004 13:43 • diary(7) Kommentare

Wieder da

Mittwoch, Januar 07, 2004

- soll heissen: in München. Und das heisst auch: Nachher geht es wieder los mit Arbeiten. Nein, das ist keine Beschwerde - diese 2 1/2 Wochen waren wunderschön. Der Winter hat punktgenau mit dem ersten Urlaubstag angefangen und scheint heute wieder aufzuhören. Da draussen schüttet es grauslich.

Bevor ich aber hier anfange zu erzählen, wünsche ich Euch erst mal: Ein wunderbares 2004! Es kommt ein wenig spät, schiebt es auf die schönen Tage und den Analog-Anschluss im Allgäu, ist aber deswegen nicht weniger herzlich gemeint :-)

Bei der Bestandsaufnahme gestern Abend waren der beste Allgäuer von Allen und ich selbst erstaunt, was wir in diesen Tagen neben Weihnachten, Jahreswechsel, Familie und sonstigem Trubel so alles gemacht haben: 6 Skitouren, 1 Bergtour und 1 mal Skifahren. Lässt sich gut an, dieser Winter :-))

Die wunderbarste Skitour von allen war die im Kleinen Walstertal auf die Güntlespitze. Es war zwar eiskalt, aber genau das beschert uns gut knietiefen, traumhaft lockeren Pulverschnee, der zum Teil noch völlig unberührt vor uns lag. Als wir unten in Baad losgingen, wagten wir grad mal zu hoffen, dass es oben am Gipfel nicht allzu zugig sein möge, doch kurz vor'm Gipfel tauchten wir dann unvermutet aus dem Nebel auf und hatten über uns strahlend blauen Himmel und vor uns die schneebedeckten Berge :-)

Eigentlich waren wir auf den Berg gar nicht richtig vorbereitet. Nicht, dass uns der Aufstieg Probleme bereitet hätte, das Abfahren war das Problem. So richtig Tiefschneefahren erfordert doch eine ganze Menge Kraft in den Oberschenkeln und da hakte es dann zumindest bei mir gewaltig. Anstatt den ganzen Hang in lockeren Schwüngen hinunter zu schweben (so wie es diese 3 Ur-Allgäuer vor uns so locker taten), musste ich zwischendrin 2 Mal mit brennenden Oberschenkeln eine Pause machen. Optisch machte sich das gar nicht gut in der Spur ;-)

Irgendwo da drin sind unsere Spuren. Man kann sehen, dass auch unsere 'Nachfahrer' noch genügend Platz hatten, um in unverspurtem Tiefschnee schöne Schwünge zu machen.

Nicht ganz so Tolles gab es natürlich auch. Schon am Samstag vor Weihnachten zog ich mir beim Spazierengehen (ist fast schon peinlich, bei sowas!) 2 Blasen an den Fersen zu. Glücklicherweise waren die in den Skistiefeln nicht zu spüren.

Dann nahmen wir am Neujahrstag Schwesterlein und Schwager mit auf eine kleine Skitour. Die beiden bekamen die gute Ausrüstung, wir nahmen die Minis und ich zog meine uralten Tourenstiefel an - das gab eine riesige Blase am linken Fuss, die ich für jede weitere Tour sorgfältig verpflasterte und die ich mir jedes Mal wieder auflief. Heilt sowas in 3 Tagen? ;-) Aber egal, der Ausflug war sehr schön und hat allen Beteiligten Spass gemacht. Und irgendwie wird diese Blase schon irgendwann mal zuheilen ...

So, ich starte dann mal ins Arbeitsleben 2004. Schöne Restwoche wünsche ich Euch und mir :-)

Von engel am 07.01.2004 05:35 • diary(9) Kommentare