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Nebel

Montag, April 22, 2002

heute morgen. Und was für eine dicke Suppe! Grösstenteils nur so um die 50m Sicht.

So lange ich noch ziemlich allein unterwegs war (also auf der B12 bis Buchloe), bin ich furchtbar langsam gefahren. Furchtbar langsam für mein Gefühl. Objektiv gesehen war's immer noch verdammt schnell für die Sichtweite.

Nebel ist Teufelszeug. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich auf einer Strasse wie der B12 (oder der A96, also breite, gerade, viel befahrene Strassen) plötzlich ein unbeleuchtetes Hindernis befindet ist verschwindend gering. Unerwartete oder scharfe Kurven oder sowas gibt's auch nicht - die paar Biegungen haben einen Radius, den man vermutlich auch mit 200 nehmen könnte - aber trotzdem bleibt immer ein ungutes Gefühl. Massenkarambolagen bei Nebel gibt's ja genau deswegen, weil die Leute denken, dass da nichts sein kann.

Erst auf der Autobahn wurde das Tempo erträglich. Nö, der Nebel war da genauso dick, aber ich hab mich in gebührendem Abstand an ein mässig schneller fahrendes Auto gehängt. Ich dachte, wenn der jetzt irgendwo rein rast, kann ich locker noch bremsen. An einen der ganz schnellen Wagen habe ich mich lieber nicht gehängt. Tempo 180 oder mehr war mir auch in sattem Abstand zu schnell für die Sichtweite. Das ist doch super-bescheuert! Was denken die sich eigentlich?

Jetzt werde ich dann erst mal ins Büro radeln. Im Nebel, klar. Jetzt wird der Nebel aber nur den Effekt haben, dass sich meine Mähne ein bisserl mehr kringelt, als sie es eh schon tut :-)))

Schönen Montag wünsche ich :-)

Von engel am 22.04.2002 05:53 • diary
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