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Nepal und Zahmer Kaiser

Montag, Februar 11, 2002

Ein richtig interessantes Wochenende liegt hinter mir :-) Ich hab super-klasse-mega-geniale Nepal-Bilder gesehen und ich hab mal wieder einen 'fremden' Berg bestiegen - nunja, 3/4 bestiegen oder so. Aber ich fange mal vorne an:

Samstag Nachmittag. Der beste Allgäuer von allen und ich machen uns auf den Weg ins Chiemgau - bzw, in die Nähe davon. Wir gehen Yak besuchen (Sorry, ziemlich leere Site. Wird aber vielleicht noch.), den Mann, der unverschämterweise völlig unvermutet ohne uns im Herbst nach Nepal geflogen ist. Als Strafe ward ihm auferlegt, uns zumindest die Dias zu zeigen und ein halbes Wochenende lang zu verköstigen ;-) Dass seine Frau einen Teil der Strafe tragen musst, war halt Pech ;-))

Der Samstag Abend war Klasse! Super 'nepalesisches' Essen, vom Meister höchstpersönlich nachgekocht, tolle Bilder (*seufz* *schwärm*), nette Leute und ein freundlicher grosser blonder Hund :-) Zu trinken gab's auch genug, der Abend konnte also gar nicht schief gehen ;-) Ein bisserl warm war's allerdings und die Fussbodenheizung heizte unseren Füssen ordentlich ein, was zumindest meine Füsse mit unangenehmen Schwellungen zu Kenntnis nahmen.

Nach den Dias diskutierten wir den nächsten Tag. Obwohl alle Bergsteiger beim Planen noch hellauf begeistert davon gewesen waren, am Sonntag eine Tour zu machen, kapitulierten Gabi und Andy dann doch vor dem Wetterbericht (Regen, Sturm, Sauwetter) und Yaks 'Spaziergang' (man kennt den Mann ;-)). Wir nicht - wo wir doch schon mal da waren ...

Am Sonntag weckte uns Chelly - glücklicherweise machte Claudia es gnädig und liess sie wirklich nur kurz ins Zimmer ;-) Kaum zu glauben, schon beim Frühstück wurde das Wetter besser und als wir (Yak, Ralle und ich) in Ebb (?) losgingen, um den höchsten Berg des Zahmen Kaisers, die Pyramidenspitze, zu besteigen (korrigier mich wer, wenn das falsch ist), schien die Sonne.

Bis zur Schneegrenze waren wir zügig unterwegs, dann wurden wir langsamer, was zur Folge hatte, dass der beste Allgäuer meist allein vorne weg stieg. Als wir das Petersköpfel (1800m oder so) erreichten, zog die angesagte Kaltfront rein und wir stapften in gemässigtem Schneesturm über den langen Grat (eher Plateau). Als sich abzeichnete, dass wir zur Pyramidenspitze nochmal absteigen und dann wieder aufsteigen mussten (und auf dem Rückweg natürlich dasselbe), streikte ich, was die Herren nicht mal ansatzweise murrend zur Kennnis nahmen. Wir drehten um.

Der Abstieg war ein bisserl stressig und heute hab ich Muskelkater, aber es war wunderbar :-) Danke Rolf :-))

Von engel am 11.02.2002 16:02 • outdoor
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