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Not my day

Dienstag, November 30, 2004

Aber sowas von. *grmpf*

Nicht nur, dass ich heute morgen keinen Parkplatz mehr vor dem Fitnesscenter bekam, weil ich wegen der Krankengymnastik sehr spät kam (was bedeutete, dass ich auf dem Firmenparkplatz gaaaanz weit hinten parken musste), ich bin vorhin nach dem Fiasko mit der Notebook-Hotline auch noch auf der falschen Seite aus dem Standort gegangen und habe das erst gemerkt, als mein Auto nicht da stand, wo es immer steht - vor dem Fitnesscenter nämlich.

Ich musste also wieder zurück und auf der anderen Seite zu meinem Auto gehen. Da habe ich dann festgestellt, dass ich den Schlüssel zur Büro-Tür noch in der Hosentasche habe (es ist ein kleines Wunder, dass ich den überhaupt auf dem unbeleuchteten Parkplatz wieder gefunden habe, als er mir runter fiel), anstatt ihn in den Schlüsselkasten zu geben. Was bedeutet, dass ich morgen früh als erste da sein muss. Unbedingt. Nix Spaziergang im Ostpark in der Früh :-(

Ins Fitnesscenter kam ich also ziemlich spät und das führte dann dazu, dass mir der Penny die Tür vor der Nase zusperrte und deswegen habe ich jetzt keine Milch und kann folglich keinen feinen Kaba-Kaffee trinken. Morgen früh natürlich auch nicht. *grummel*

Aber schlechte Laune hält bei mir nie lange an :-)

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Von engel am 30.11.2004 21:27 • diary(0) Kommentare

§#&%$§*#$

Dienstag, November 30, 2004

Wegen zuviel zu tun habe ich glatt vergessen die Hotline wegen meines Notebooks anzurufen. Eingefallen ist mir das grad eben, als ich gehen wollte, etwa 1 Sekunde nach 18.00h.

Ratet mal, wie lange die Hotline arbeitet?

Argh!

Von engel am 30.11.2004 18:13 • diary(0) Kommentare

Ach Menno!

Montag, November 29, 2004

Mit meinem privaten Notebook habe ich kein Glück. Irgendwas auf dem Motherboard in der Umgebung des Netzanschlusses ist durchgeschmort und es wird mindestens 2 Wochen dauern, bis das behoben ist :-( Also 2 Wochen ist die Aussage der Hotline - wenn die das sagen dauert es bestimmt viel länger.

Am Sonntag Abend hat das Notebook beim Einlesen einer CD plötzlich unheimlich 'schmorig' gerochen und war ziemlich heiss rund um den Netzanschluss herum. Ich hab es sofort ausgeschaltet und habe als es wieder abgekühlt war ein paar Tests gemacht.

Fazit: Der Akku wird nicht mehr geladen und auch wenn es jetzt nicht mehr ganz so 'brandlig' riecht, wird es da hinten ziemlich schnell ziemlich heiss. Mist! Ich habe inzwischen immerhin alle Daten gesichert, so dass ich es abholen lassen kann. Ohne Festplatte! Die behalte ich.

Aber diese 'Collect & Return Warranty', die auf dem Ding drauf ist, die nervt mich ungemein. Ich habe heute ewig umher telefoniert, um herauszufinden, ob ich das Ding auch selber irgendwo reparieren lassen kann, anstatt es abholen zu lassen. Nö, geht nicht. Notebooks dieses Typs werden generell nur in Sömmerda (irgendwo in Ostdeutschland) repariert. Ach Menno!

Ich habe jetzt einfach mein Büro-Notebook mit heim genommen. So ganz ohne Computer und Netz-Zugang halte ich es so lange auf keinen Fall aus. Seit grad eben kann mein Büro-Notebook auch in mein WLAN hier rein ... wie man an diesem Eintrag sehen kann.

Mein Knie hat den ersten Tag Arbeit relativ gut überstanden. Momentan ist es dick und heiss obwohl ich es so oft wie möglich hoch gelegt habe. Zum Teil ist das sicher auch darauf zurück zu führen, dass ich angefangen habe, es im Fitnesscenter vorsichtig zu trainieren, in der Hoffnung den noch immer voranschreitenden Muskelschwund aufzuhalten und möglichst umzukehren.

Morgen habe ich hier in München das erste mal Krankengymnastik, mal schaun, was die dazu sagen. Die Fäden sind seit heute auch draussen. Wie immer habe ich Feigling mich davor gegrault, dabei ist das nun wirklich nicht schlimm, nicht mal dann wenn die Fäden wie bei mir schon ziemlich eingewachsen sind. 2 Piekser, fertig.

Dem Ersatz-Doc, der der mir diesen Rat zur Vorsicht gab und der zwar Orthopäde aber kein Sportmediziner ist, wie ich festgestellt habe, habe ich nochmal Lymphdrainage und ein neues Gummi-Knie (mein Wort für so eine stützende Knie-Bandage) aus dem Kreuz geleiert. Ach nee, das ist das falsche Wort. Ich habe darum gebeten und habe es bekommen.

Von engel am 29.11.2004 21:11 • techblog(4) Kommentare

Effektiv

Freitag, November 26, 2004

Ein anderes Wort dafür fällt mir nicht ein, wenn es darum geht, schnell Unnötiges zu erkennen und zu beseitigen was nur Energie kostet aber keinen Nutzen bringt. Eine gute Sache oder?

Nicht so ganz, zumindest nicht in diesem Fall. Effektiv ist nämlich mein Körper und beseitigen tut er gerade etwas, das nur scheinbar unnötig ist - die Muskeln an meinem rechten Bein nämlich.

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Von engel am 26.11.2004 13:02 • diary(0) Kommentare

Ich gebe zu

Mittwoch, November 24, 2004

... gestern war ich nach dem angefangenen und abgebrochenen Spaziergang um den See und dem zweiten Versuch Abends, wo ich kein Stück weiter kam, doch ein klitzekleines Bisschen (lies: ziemlich) frustriert.

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Von engel am 24.11.2004 15:37 • diary(11) Kommentare

Falsches Wetter gibt es nicht

Dienstag, November 23, 2004

... nur falsche Kleidung, sagt man.

Ich hab mir das zu Herzen genommen und habe vorhin trotz Sauwetter meinen ersten Spaziergang gemacht. Langsam, bedächtig, konzentriert und leider nur halb so lang wie ich eigentlich vor hatte.

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Von engel am 23.11.2004 10:43 • diary(0) Kommentare

Strahlendes Wetter

Sonntag, November 21, 2004

und Schnee im Allgäu. Die Schicht ist zwar (noch, hoffe ich) nicht dick, etwa 5cm im Garten, aber dennoch - da draussen ist WinterWonderLand und ich habe meinen Allgäuer gerade dort hinaus geschickt, damit wenigstens er etwas davon hat.

Ich bin inzwischen zwar ziemlich mobil (hey, ich kann inzwischen Treppen steigen, hinauf sogar ziemlich gut, runter noch eher mässig), aber wegen der widersprüchlichen Aussagen des Arztes am Freitag traue ich mich nicht so recht.

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Von engel am 21.11.2004 10:44 • diary(2) Kommentare

Erstaunlich gut

Donnerstag, November 18, 2004

Geht es mir, stelle ich erfeut fest :-)

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Von engel am 18.11.2004 08:17 • diary(8) Kommentare

Die Knie-Operation

Dienstag, November 16, 2004

Der OP-Bericht für die, die's interessiert ...

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Von engel am 16.11.2004 22:24 • diary(2) Kommentare

“... mehr machen als ich gedacht hatte.”

Dienstag, November 16, 2004

Sagte der Chirurg, als ich heute Vormittag noch halb groggy einen ersten Überblick über die OP bekam. Der Knorpel war/ist kaputter als befürchtet, die Menisken ebenfalls. Details bekomme ich morgen anhand von Bildern erklärt.

*seufz* Ich bin ein Montags-Produkt. Das Drama mit dem Knie fing schon in der Schule an und bei der ersten OP vor etwa 10 Jahren bekam ich erklärt, dass meine Kniescheibe deformiert war und daher Schäden am Knie verursacht hatte. Naja und das jetzt ist halt die logische Fortsetzung.

Bereue ich, dass ich mich und das Knie nicht geschont habe? Nein. Das was ich erlebt habe kann mir niemand nehmen und wer weiss schon wie lange er lebt.

Positiv ist, dass es mir prima geht. Diese OP, also die Narkose, habe ich viel besser vertragen als die letzte (wo ich ziemlich bald nach dem Aufwachen alles erbrach, was mir bis zu dem Zeitpunkt eingeflösst worden war).

Ich habe meine Mom jetzt zu Freunden geschickt, auch wenn ich eigentlich heute nicht allein sein sollte. Ich falle bestimmt nicht um. Meine Mama soll ja auch was davon haben , dass sie in München sein muss. Sie hat mir Pizza geholt und ist dann gegegangen, mit sichtlich schlechtem Gewissen aber sie hat sich eindeutig gefreut.

Momentan ist mein ganzes rechtes Bein eingebunden und am Wadl kommt ein blutgefüllter Schlauch raus, der in eine Vakuum-Flasche mündet, die ich meistens in der Hosentasche verstaue. Fotografiert habe ich das Ding schon, aber sehen mag das bestimmt niemand ;-)

Drei Übungen soll ich heute schon machen und ich bin auch fleissig dabei, auch wenn es ein bisserl weh tut. Den Oberschenkel-Muskel anspannen geht recht gut, ein Kissen zwischen den Knien zusammenpressen auch. Aber das Bein im Liegen heben - unmöglich. Das kann ich nicht.

Überhaupt ist es erstaunlich was man für Probleme kriegt, wenn man 'bekrückt' ist. Ich hatte das völlig vergessen. Ich bin wirklich froh, dass mein linkes Bein stark und funktionstüchtig ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass man es sonst nicht mal mehr schafft, aufs Klo zu gehen.

Kaffee trinken ist ohne Mama leider nicht drin (wie soll ich die Tasse transportieren?), aber den Rest schaffe ich mit kreativen Transport-Möglichkeiten. Ich muss weder hungern noch dürsten

Ich hoffe jetzt, dass die Heilung trotz des düsteren Kommentars des Chirurgen gut und schnell vonstatten geht. Der Blutfluss in die Flasche ist inzwischen zum Erliegen gekommen und was da jetzt noch im Schlauch ist, sehr schon recht klar aus. Ich übe mich jetzt jedenfalls in 'positive thinking'. Und in Gymnastik. Das wird schon wieder :-)

Von engel am 16.11.2004 18:52 • diary(0) Kommentare

Uff!

Montag, November 15, 2004

Heimarbeiten, in Augsburg arbeiten, zum Doc, in München arbeiten, ins Kino (Machurian Candidate, hat mir sehr gut gefallen), aufräumen, putzen, Mama-Bett bauen. Und all das ohne wirkliche Pause.

Jetzt bin ich alle. Macht aber nix, morgen werde ich vermutlich zum grössten Teil verschlafen (wobei das wahrscheinlich nicht das richtige Wort für Narkose ist).

Morgen Termin um 7.00h mit dem Anästhesisten, 7:30h OP. Meine Mom soll so gegen Mittag frühen Nachmittag auftauchen. Seit 9.00h darf ich nichts mehr essen und trinken. Tu ich sonst abends auch eher nicht, aber wisst ihr was - jetzt hab ich Hunger (ein wenig) und Durst (bisserl mehr). Kaum darf man nicht ...

Von engel am 15.11.2004 23:21 • diary(0) Kommentare

Beinahe ...

Montag, November 15, 2004

... wäre ich ins Fernsehen gekommen. Impressive.

Der einzige Grund, warum es nicht dazu kam ist, dass ich mich nicht dazu überreden liess. Dabei war der Grund dafür keineswegs der, dass das Thema irgendwie anstössig gewesen wäre oder so. Nein, ich will einfach nicht ins Fernsehen.

Dabei waren die beiden Redakteure des SAT1 Automagazins sehr nett und haben sich wirklich Mühe gegeben, mich zu überreden, aber - *schüttel* - neee, das ist nix für mich. Andere würden sonstwas dafür geben, mir graut da nur ;-)

Witzig ist, wie die mich gefunden haben. Es soll einen 5-minütigen Beitrag darüber geben, wie gefährlich das Schnellfahren mit Winterreifen ist. Boy, do I know! Mir ist nämlich mal ein runderneuerter Winterreifen bei Tempo 180 geplatzt. Vorne rechts. Und ich war selber schuld, denn die Reifen waren nur bis 160 km/h zugelassen, aber ich hatte es eilig.

Passiert ist damals nichts, was ich meinem Schutzengel zuschreibe, der wirklich auf Draht war. Der Reifenplatzer kündigte sich damit an, dass das Auto (Nissan Sunny) vorne plötzlich zu hüpfen anfing. Ich ging vom Gas und schon tat es einen ohrenbetäubenden Knall und der Sunny zog urplötzlich stark nach rechts. Ich stiefelte auf die Bremse und konnte den Wagen wieder gerade ziehen, was mir nach genau einer Spurbreite gelang.

Dann blieb ich auf dem Standstreifen stehen. Der Sunny hatte eine Beule im Kotflügel (dort wo die Lauffläche des Reifens eingeschlagen hatte) und ich hatte das grosse Zittern. Als ich meine Gliedmassen wieder unter Kontrolle hatte, wechselte ich den Reifen (bzw. liess wechseln, denn der Samariter im Trachten-Anzug, der auf mein Hilfe-Winken wegen fehlendem Wagenheber reagierte, liess sich nicht davon abhalten, alles zu machen).

Und ich hatte sooooooo Glück! Wäre rechts neben mir ein Auto gewesen oder wäre ich nicht auf der Überholspur sondern auf der rechten Spur gefahren - ich glaube nicht, dass ein Unfall, ein schlimmer Unfall bei knapp 180 km/h, vermeidbar gewesen wäre. Mein Schutzengel ist auf Zack, stelle ich immer wieder fest :-)))

Zurück zu SAT1: Ich hab den Vorfall ein paar mal irgendwo in den Archiven der Chronik erwähnt und deswegen kamen die auf mich. Ich finde die Einträge selber nicht wieder, also muss ich die Gründlichkeit der Recherche sehr bewundern ;-)

Von engel am 15.11.2004 16:28 • longgone(4) Kommentare

Aua

Freitag, November 12, 2004

Mein Arm ist weh.

5 Pullen Blut hat mir die Arzthelferin grad abgenommen. Eigentlich hat sie sich auch ganz geschickt angestellt, denn obwohl meine Armvenen nicht ganz leicht zu finden sind, hat sie gleich beim ersten Mal getroffen. Aber trotzdem - jetzt tut mir die Armbeuge weh.

Damit ist jetzt alles getan was getan werden muss. Am Dienstag noch das Gespäch mit dem Anästhesisten direkt vor den OP und dann hilft nur noch Daumen drücken ...

Von engel am 12.11.2004 09:23 • diary(4) Kommentare

War gar net schwer :-)

Freitag, November 12, 2004

das Wireless DSL aufzusetzen.

Und nun sitze ich bequem in meinem Lieblings-Sessel (der so steht, dass man die Beine bequem aufs Sofa legen kann - da muss nur noch ein fettes Kissen drauf, dann ist die Nach-OP-Forderung 'Sitzen mit den Füssen über Herzhöhe' schon erfüllt) und alles ist prima.

Den Router habe ich auch schon mit allen Empfehlungen des Setups möglichst sicher konfiguriert. Neben Verschlüsselung dürfen vor allem nur eingetragene MAC-Adressen durch, das dürfte die Tür effektiv für alle anderen sperren :-))

Von engel am 12.11.2004 06:33 • techblog(0) Kommentare

Wieder daheim

Donnerstag, November 11, 2004

Puh! Und was bin ich froh drum. So Fremdland-Aufenthalte stessen ungemein.

Auch dieser Zug war proppenvoll. Vielleicht ist das ja inzwischen der Normalzustand und ich habe das einfach noch nicht mitbekommen. Eigentlich ist es ja gut, wenn viele Leute Bahn fahren, aber ... wenn der Zug so voll ist, ist das mit dem Bahnfahren plötzlich verdammt unbequem. Vor allem deswegen weil man keinen Platz mehr hat, seine Beine auszustrecken.

Mein Knie ist wohl doch ein bisserl angegriffener, als es sich zur Zeit anfühlt (genau genommen, geht es meinem Knie derzeit prima und ich fühle mich ein wenig hypochondrig, wegen OP und so, und ich muss mir hin und wieder klar machen wie das ist, wenn das Knie ordentlich belastet wird), denn schon nach einer Stunde machte es sich schmerzlich bemerkbar und wollte gestreckt werden.

Der ICE hatte 20 Minuten Verspätung, wegen spielender Kinder auf den Gleisen irgendwo bei Hannover. Irgendwie machen einen die 20 Minuten dann sogar froh, denn das heisst, dass nichts passiert ist. Ich hoffe mal, ICE-Trassen sind grundsätzlich wie Autobahnen gesichert und die Kinder haben nur irgendwo ein Schlupfloch gefunden.

Morgen früh muss ich noch zum Internisten, Blut abgeben und irgendwas EKGiges machen lassen als OP-Vorbereitung. Und ich muss hier noch so weit Ordnung schaffen, dass meine Mom nicht gleich rückwärts aus der Tür fliegt ;-) Ich bin mir sicher, dass sie inzwischen vergessen hat, wie mein Zimmer früher aussah, also darf ich sie nicht allzusehr stressen ;-))

Und man glaubt es kaum ... zum Installieren des Wireless DSL bin ich noch immer nicht gekommen. Mist. Will ich bis Dienstag aber unbedingt haben. Das muss ich also morgen früh hinkriegen, denn heute Abend bin ich definitiv zu faul und der Montag ist schon mit Kino voll ...

Von engel am 11.11.2004 22:44 • diary(0) Kommentare

So klein ...

Donnerstag, November 11, 2004

... und dennoch so unübersichtlich. Dieser New Beetle ist zwar niedlich und hat witzige Kleinigkeiten eingebaut (eine kleine Blumenvase auf dem Armaturenbrett neben dem Lenkrad beispielsweise und ich liebe blaue Armaturen), aber er ist furchtbar unübersichtlich, was sicherlich auch daran liegt, dass das ein Cabriolet ist.

Ich habe echt Probleme mit dem Autole rückwärts einzuparken, völlig ungewohnt für mich (Sagt da wer, Frauen könnten nicht einparken? Not me. Normalerweise.). Naja, dann geht es eben seeehr langsam, ich hab das Auto auch im Parkhaus von Paderborn immerhin in einen ziemlich schmalen Parkplatz bekommen.

Und ausgerechnet im kleinen Paderborn hab ich gestern etwas für meine weltmännische (weltfrauliche?) Bildung getan - ich hab ein Sandwich bei Subway gegessen. Irgendwas mit Huhn und viel Salat. Subway kannte ich bis gestern nur den Namen. Doch, das war fein.

Der Film war leider nicht so fein, dabei bin ich eh schon mit relativ geringen Erwartungen hinein gegangen. 7 Zwerge. Ähem. Ja, also ... Es fällt mir schwer das richtig zu verpacken, aber albern und langweilig trifft es ziemlich gut. Ich muss den Walter schimpfen, der mir erzählte, er hätte sich amüsiert. 'Besser als das Traumschiff.' sagte er. Ja, schon, aber nur knapp.

Von engel am 11.11.2004 06:00 • diary(5) Kommentare

Ein Dienstag

Mittwoch, November 10, 2004

Aufstehen 3:30h, nix Besonderes. Duschen, Zeug packen, ab zum Bahnhof.

Wie schnappte ich mir eines von den feinen Tomate-Mozzarella-Sandwiches, die es am so früh einzig offenen Fressstand gibt, Yummie! Dann ab in den Zug. Klar, meine Reservierung war im vordersten Wagen (= der mit dem weitesten Weg), das machte aber nix, denn ich hatte dafür einen ganzen Dreier-Tisch für mich allein. Bis Nürnberg.

Das mit der Bestätigung auf dem Ticket wegen existierender Bahncard jedoch noch nicht vorhandener Nummer machte wider Erwarten keine Probleme, die Zugführerin schien das zu kennen. Ich hoffe mal, das mit dem Umbuchen klappt ebenso problemlos.

In Augsburg fielen Unmengen Leute in den Zug ein, der Ausstattung und dem Gehaben nach Marketing-Leute. Ich tippte auf eine Messe in Hannover und tatsächlich, die ganze Meute stürzte mit mir in Nürnberg von dem einen ICE in den nächsten.

Hier zahlte sich die Reservierung endlich mal richtig aus. Im Normalfall findet man immer irgendwo ein Plätzchen, aber dieser Zug war voll. Heerscharen von Leuten wanderten durch den Zug, um entweder ihre Plätze oder überhaupt einen Platz zu finden. Als sich der Trubel gelegt hatte, sassen überall Leute auf dem Boden.

Ich allerdings hatte ein nettes Plätzchen an einem Tisch und es störte nicht mal, dass der Mensch mir gegenüber ein sozial inkompetenter Stoffel war. Er hatte sein Frühstück über den gesamten Tisch ausgebreitet und machte keinerlei Anstalten, mir Platz zu machen. Och, kein Problem, ich schob das Zeug eben selbst beiseite.

Dann ging ich Kaffee holen und als ich wieder kam, war der Tisch schon wieder voll, diesmal mit Notebook und Papieren. Och, kein Problem, ich parkte mein Notebook eben genau auf diesen Papieren, die er dann einzeln da unten heraus ziehen musste. Ich hob das Notebook die ersten Male sogar, da ich dachte, er würde seinen Krempel da unten heraus ziehen, aber Fehlanzeige. Ich sparte mir dann auch das.

Am Europcar-Schalter in Kassel war niemand, neben mir wurden die Sixt- und Avis-Kunden (genau 2) zügig bedient und ich wartete. Und wartete. Und wartete immer noch, inzwischen schon ein bisserl angefressen. Schliesslich kam die Dame vom Freikratzen der Mietautos am fernen Parkplatz und bescherte mir ein New Beetle Cabriolet in Nachtblau-Metallic. Ich war auf der Stelle versöhnt :-) Schade nur, dass die Jahreszeit grad gar so nicht-Cabriolet ist.

Fix war er auch, der neue Käfer, ich kam genau richtig zum Frühstück im Werk an. Dann Arbeit, bis 19:00h, wo ich dann zugegeben die Erklärungen unseres Gurus zum neuen Konzept irgendwie nicht mehr aufnehmen konnte. Er versprach mir, mir das heute nochmal zu erklären. Ist sicherlich sinnvoller.

Dann Lidl und ins Hotel, wo ich ein winziges aber nettes Zimmerchen habe, in dem aber leider der Fernseher nicht ging - der rauschte nur. Nicht dass ich gar so versessen auf TV bin, aber das Zeug um mich herum soll gehen, alles andere nervt. Es dauerte ziemlich lang, bis der Fernseher wieder das tat, was er sollte, nämlich bunte Bildchen zeigen, weil sich erst ein Angestellter bemühte und genau das tat, was ich schon probiert hatte, nämlich an sämtlichen Antennensteckdosen rumwackeln, dann erst wurde nach dem Spezialisten geschickt, dar nach ähnlichen Versuchen schliesslich einen neuen Fernseher herbei schaffte.

Wäre mein innigster Wunsch nicht gewesen, mit Schoki und Chips und etwas zu trinken im Bett zu lesen, hätte mich das wohl auch nicht so gestört, so aber musste ich die Zeit bis die Glotze repariert war, irgendwie anders überbrücken, denn so halbnackt im Bett ist Handwerkern gegenüber doch nicht angemessen.

Am Ende schaffte ich es nicht mal mehr, mehr als ein paar Seiten zu lesen, bevor ich 'umfiel'. Mann, ich glaube ich brauche die OP zur Erholung ;-)

Von engel am 10.11.2004 06:00 • diary(2) Kommentare

Gimme 5 (Arbeit)

Dienstag, November 09, 2004

1. Zug oder Auto?
Auto.
Immerhin mit schlechtem Gewissen von Zeit zu Zeit. Züge sind vergleichsweise unfexibel und umständlich.

2. Wie kommst du zu deinem Arbeitsplatz?
Auto oder Fahrrad.

3. Hast du einen bequemen Büro-Stuhl?
Ja.

4. Hörst du Musik während der Arbeit?
Nein.

5. Was gefällt dir am besten an deiner Arbeit?
Dass ich so viel Verschiedenes machen darf, auch wenn das öfter mal ziemlich stressig ist, denn auch wenn ich zunächst nichts vom Thema weiss, gibt es Termine und die sind selten grosszügig.

gimme-five.org

Von engel am 09.11.2004 05:05 • fragen(0) Kommentare

Ein Montag

Montag, November 08, 2004

Aufstehen 3:15h, das ist nix Besonderes. Besonders ist: Schnee und Eis von den Scheiben kratzen. Auf den Wiesen ist nur ein gaaanz dünner Gaupel-Belag, aber auf den Auto-Scheiben ist das Zeug mehr und hält recht gut. Jaja, ich bin krank - ich hab mich gefreut :-) Gut auf jeden Fall, dass wir uns gestern doch noch zum Reifenwechseln aufgerafft haben.

Die Fahrt nach München: Wie immer ereignislos, allerdings merke ich nach dem Schwesterle-Besuch am Samstag jetzt auch, dass der neue Fahrbahnbelag vor der A96 tatsächlich ziemlich hoppelig ist. War mir bisher nie aufgefallen, den spannenden Hörbüchern (über das andere Schwesterle direkt in Amiland besorgt) sei Dank.

Dann Kaffee, Mails und packen. Den kleinen Rucksack mit Röntgenbildern, Befunden, Buch und neuem Büro-Tee (Messmer Raji Chai-Vanille, absolut empfehlenswert aber kein Link, weil die Messmerseite zwar schön aber link-unfreundlich ist) befüllt, in den Grossen das Sportzeug gestopft.

Im Büro erst mal mit den Reibungsverlusten der Source-Code-Verwaltung zwischen PB und M gekämpft, dann ab zum Doc, wo ich nach für einen Orthopäden erstaunlich kurzer Wartezeit wieder mit der Standard-Frage konfrontiert wurde: 'Wie alt sind Sie denn? - Also dafür dürfte Ihr Knie aber nicht so aussehen!' Schön. Das hört man gern. Noch relativ jung, aber schon Schrott.

Nach kurzem aber effizientem Gepräch den OP-Termin auf nächsten Dienstag festgelegt (Uaah!), die erste Hälfte des Nachmittags mit dem Organisieren des Drumherums verbracht (Blutuntersuchung, EKG, Gespräch mit dem Narkose-Arzt, Begleitperson für den OP-Tag (Mama :)), Krücken, Medikamente).

Fast den ganzen restlichen Nachmittag an ausgebuchte Hotels in Paderborn und die Bahn (Schon mal versucht, mit einer vorläufigen Bahncard eine ermässigte Reise Online zu buchen? Es ist eine Erfahrung, aber die Leute am Telefon waren zumindest ausgesucht freundlich.) verschwendet. Absolut frustrierend ist, dass das schöne Hotel mit der Therme ausgebucht ist. *grummel* Ich meine, wenn ich schon meinen Feierabend hier in M opfere, dann hätte ich schon gern einen vollwertigen Ersatz! Kannmannixmachen.

Im Fitness-Center mit dem Therapeuten/Trainer schon mal Übungen ausgesucht, mit denen ich die Muskulatur ums Knie stärken kann. Schön, dass meine Instinkte und mein Körpergefühl genau zu wissen scheinen, was gut für mein Knie ist.

Mit vor Hunger wackeligen Knien (Mittagessen fiel aus) heimgesaust, etwas Schnelles zum Essen gebastelt und umgepackt: Büro-Zeug in den kleinen Rucksack, Privat-Zeug, einschliesslich des privaten Notebooks (OK, das kommt da erst nachher rein) in den Grossen. Hoffnungsfroh auch das Badezeug dazu gesteckt - vielleicht hat es ja ein Hallenbad zum Schwimmen irgendwo (mein Hotel hat zumindest ein kleines Becken und eine Sauna, die ich sogar benutzen kann, weil die Gefahr Kollegen zu treffen verschwindend gering ist). Erstaunlich, wie schnell Gepäck viel und schwer wird.

Jetzt Kaffee und ein bisserl Surfen, aber nicht mehr lang, das Bett ruft. Der Zug verlässt M um 4:45h, das heisst Aufstehen um 3:30h ...

Von engel am 08.11.2004 21:44 • diary(6) Kommentare

Ich bin beschämt

Freitag, November 05, 2004

Da hab ich mich doch schon ein paar Mal über meine Nachbarin lustig gemacht, die mir immer irgendwelche Gespräche ins Knie schraubt, eine Puppenstuben-Wohnung hat, der es nie sauber genug geputzt ist, die ihre Tür ungefähr 20-fach verriegelt und nur normalerweise nur auf einen Klopf- und Klingel-Code hin aufmacht und die sich erschreckt, wenn man Nachts oder in der Früh die Treppe putzt.

Diese Nachbarin ist gerade eben extra für mich augestanden, um mir ein Päckchen zu geben, weil man mich ausser ganz früh niemals sicher daheim antrifft. Und sie ist eben wieder ins Bett gegangen, weil sie erst später aufstehen muss.

Also ich leiste ihr grad innerlich Abbitte. Das war wirklich sehr nett!

Und ich hab jetzt die Zutaten für wireless DSL daheim und es ist Freitag. Gleich ist Wochenende, also muss ich das bis Montag liegen lassen. Mist.

Von engel am 05.11.2004 06:07 • diary(2) Kommentare

Das kommt davon

Mittwoch, November 03, 2004

... wenn man kein Radio dafür aber einen Fernseher in einem Hotelzimmer vor der Nase hat: Ich bin ein Star, holt mich hier raus

Herrje! Ich sag jetzt mal, das war Bildung, damit ich auch mal mitreden kann. Mehr sog' i ned.

Und wieso sind das eigentlich 'Stars'? Ich kenn da keinen von. Wobei, so richtig schlimm ist eigentlich der moderierende Gummiball und das blonde Dings. Uaah!

Dann doch lieber die DVD vom Kollegen, L'Union Sacree, obwohl ich eigentlich zu relaxed für Französisch bin ...

Von engel am 03.11.2004 21:47 • diary(3) Kommentare

Luxus ist ...

Mittwoch, November 03, 2004

.. ein ganzes Schwimmbecken für sich allein zu haben :-)))

1000m und dann ein wenig unter funkelnden Sternen im warmen Wasser rumpaddeln, einmal die dunkle Rutsche runter (auf dem Bauch, Kopf nach vor - Boah!) und ein bisserl heisser Whirlpool ganz für mich allein. *wohliger Seufzer*

Von engel am 03.11.2004 21:20 • diary(6) Kommentare

Eine gute Sache

Mittwoch, November 03, 2004

... sind hier in Paderborn die Teeküchen mit dem 'umsonstenen' Kaffee :-)

Wahrscheinlich ist es gar nicht gut für mich, ungehindert Zugang zu unlimitiertem Kaffee zu haben. Spätestens wenn ich ein paar Mal mehrere Tage hier oben bin (eine Nervigkeit, um die ich wahrscheinlich nicht herum komme), wird mein Magen vermutlich rebellieren.

Bis dahin ... feine Sache, das!

Von engel am 03.11.2004 14:37 • büro(4) Kommentare

Lehrreich

Mittwoch, November 03, 2004

... so eine Zugfahrt, besonders wenn der Zug recht voll ist und man alleine reist (was bedeutet, dass dauernd irgendwer anders mit am Tisch sitzt).

Ich weiss jetzt beispielsweise genau Bescheid über die Probleme, die Augsburge Taxi-Unternehmer so haben - mit den Fahrern, der Polizei, der Gewerkschaft und was weiss ich. Auch bin ich jetzt informiert, welche Daimler-Typen wie gut für Rückenprobleme sind. Muss man wissen, ganz klar.

Ausserdem bin ich jetzt voll informiert darüber, was für Probleme Immobilienmakler bei Präsentationen haben und wie man welche Features besonders gut verkauft. Wenn ich noch einmal das Wort 'Eyecatcher' (insbesondere mit Stuttgarter Akzent: AaiiKetscher) höre, fange ich wahrscheinlich an zu schreien.

Dabei ist nicht das Problem, das sich die Leute unterhalten sondern die Lautstärke in der die das tun. Würde man mir all diese Informationen nicht so in die Ohren blasen, müsste ich jetzt nicht so viel nutzlosen Ballast mit mir herum schleppen ...

Egal. Ausgleichend für die Zugfahrt habe ich in Kassel einen Mercedes Irgendwas mit richtig satt Power unter der Haube bekommen, den ich leider wegen Winterreifen nicht schneller als 210km/h fahren durfte, aber es war auch so die reine Freude. Auch bei 180 bergauf war es kein Problem, nochmal ordentlich zu beschleunigen. Hach!

Ja, ich mag Power :-) Ich kann bei meinem Audi gut damit leben, dass die 90 PS mit dem schwerem Diesel-Avant nur mässig Schub geben, aber so hin und wieder habe ich meine helle Freude an solchen Autos ;-)

Von engel am 03.11.2004 11:53 • diary(0) Kommentare

Ganz schön frech

Dienstag, November 02, 2004

oder geschäftstüchtig, je nach dem, wie man das sieht. Aber ich finde es frech. Und definitiv unmoralisch.

Grad eben ist mir eine Mail ins Postfach geflattert, in der jemand für Kohle (20 Euro!) eine beliebige Amazon-Rezension (also eine, die ich sogar selber schreiben soll) unter seinem Namen ins System setzen würde.

So wie es aussieht, wendet er sich besonders an BOD-Autoren, weil die ja ihre Werke selber vermarkten müssen (was in meinem Fall eben keine Vermarktung bedeutet, aber ich hab ja auch kein Geld für das Verlegen setzen müssen).

Und das schreibt der Typ:

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Von engel am 02.11.2004 20:04 • diary(6) Kommentare