Ich hätte auf die vielen Artikel hören sollen, die alle mehr oder weniger sagen, dass Eragon nicht lohnt. Der Film meine ich, die Bücher sind überaus empfehlenswert! Wenn man Fantasy mag, heisst das.
Der Film dagegen ist ärgerlich. Weniger deswegen, weil da angeblich soviel geklaut ist als weil er schlecht umgesetzt ist. 'Ohne Seele' steht irgendwo, so seh ich das auch. Am besten ist der Saphira, der Drache. Eragon ist zwar ein niedlicher Bub, aber hölzern, Brom ist flach und unüberzeugend, aus Arya ist eine völlig andere Figur geworden, Galbatorix ist zwar OK, aber der ist ja auch nur ingesamt 5 Minuten zu sehen, mit der Darstellung von Dursa konnte ich mich anfreunden, aber überhaupt, die ganze Story ist kaputt. Am ehesten verzeihe ich noch, dass viel weggelassen werden musste, weil das Buch so dick ist.
Hach, enttäuschend! Ich hatte mich wirklich drauf gefreut, weil ich die Bücher (Eragon und Eldest I und II) so gut gefunden habe. Im Film hab ich ernsthaft erwogen zu gehen, das heisst was.
Irgendwie ist das FF immer ein wenig ein Glückspiel. Nicht jeder Fim, den man gern sehen würde, läuft zu Zeiten, wo man ihn auch sehen kann, wenn der Film zu 'normalen' Zeiten kommt ist nicht sicher, dass man auch Karten dafür kriegt und bei diesen Temperaturen ist auch die Wahl des Kinos ein Kriterium - nur im Cinema hat es eine Klima-Anlage.
Abgesehen davon gibt es zu den wenigsten Filmen ordentliche Kritiken, es gibt nur Beschreibungen. Bei diesen Voraussetzungen ist es kein Wunder, dass man da leicht mal daneben langt. Anfangs haben wir (Walter und ich) auch nicht so recht auf die Kategorie geachtet und haben daher ein paar Filme gesehen, die einfach nur schlecht waren. Allen voran ein paar asiatische Splatter-Movies, die durch die Bank grottenschlecht waren (gruselig waren dabei vor allem nicht die Kopf-ab-Blut-spitzt Szenen sonden die wo Selbstverstümmelungs-'Künstlern' ganz offensichtlich 'in echt' Haken durchs Fleisch gerammt wurden und Ähnliches. Davor grault es mich heute noch.)
Inzwischen haben wir aber dazu gelernt und so ist die diesjährige Ausbeute gar nicht schlecht. 3 durchwegs schaubare Filme, die zwar zum Teil reichlich seltsam waren, aber das gehört ja zum FF dazu:
Auch interessant am FF ist das Publikum, da kommen Leute, die man normalerweise nie zu Gesicht bekommt. Mir scheint, ich werde alt und spiessig, denn ich kann nicht anders als mich hin und wieder zu fragen, ob der- oder diejenige das wirklich ernst meint. Das Mädel im Goth-Look und Neon-Rosa Haaren. Der Typ mit den 3 mal um den Kopf gewickelten Dreadlocks. Das hübsche Mädchen, dessen Rücken über und über mit bunten kindlichen Comic-Figuren tätowiert war, dazu ein Mini und Netzstrumpfhosen. Die vielen Nerds, Geeks, Freaks, erkennbar vor allem an der schwarzen Kleidung und der superhellen Hautfarbe, die noch keinen Strahl Sonne gesehen hat. Naja und die üblichen Kinogänger halt. Ich war immer eine halbe Stunde zu früh da und hatte viel Zeit für eine meiner Lieblingsbeschäftigungen: Leute gucken :-)
Sehr lesenswert: Die Filmkritik von Anke Gröner zu Brokeback Mountain. Quintessez: Vergesst alle Kritiken, geht den Film unvoreingenommen gucken! Da kann ich nur zustimmen.
Wenn ein Film schon im Vorfeld mit soviel Lob bedacht wurde wie Brokeback Mountain, dann geh ich grundsätzlich mit einer sehr vorsichtigen Einstellung ins Kino. Wenn man sich zuviel erwartet, dann kann auch der beste Film enttäuschen. In diesem Fall waren alle Vorschusslorbeeren völlig gerechtfertigt und der Film war beeindruckend, schön und tat weh, alles auf einmal.

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Nach einer wahren Begebenheit.
1989 (!). In der harten Welt der Minenarbeiter Minnesotas sind Frauen nicht erwünscht, dennoch müssen sie eingestellt werden, weil der Oberste Gerichtshof verfügt hat, dass auch Frauen ein Recht auf einen Job dort haben. Auch Jessie Aimes fängt an dort zu arbeiten, nachdem sie ihren prügelnden Eheman verlassen hat und zu ihren Eltern geflüchtet ist.

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Die Geschichte einer Geisha, die zunächst als kleines Mädchen an ein Geisha-Haus verkauft wurde und dann alle Höhen und Tiefen einer Geisha-Karriere durchlebt.

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Casanova kennt jeder. Casanova ist der Mann, dem die Frauen reihenweise zu Füssen lagen. Auch dieser Film schöpft mit vollen Händen von der Legende, das aber mit Witz und Charme, tollen Kostümen vor der Kulisse des echten Venedig (da wollte ich immer schon mal hin, muss ich jetzt vielleicht gar nicht mehr, denn schöner ist es 'in echt' bestimmt auch nicht) und einer gehörigen Portion Ironie. Die wahre Liebe kommt übrigens auch nicht zu kurz.

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Wie lebt ein Mann, der weit abseits der 'Zivilisation' im wilden weiten Norden Alaskas zuhause ist? Die Vorschau versprach atemberaubende Bilder einer unberührten Landschaft. Von der Story erwartete ich mir nicht allzuviel, Leben in einfach eben.

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Nach der Vorschau hatte ich eigentlich eine Slapstick-Komödie über die Psychiaterin erwartet, deren Patientin ausgerechnet mir ihrem eigenen Sohn was anfängt. Nun, das ist durchaus eine Komödie, aber die Probleme, die die Hauptpersonen mit dieser Situation haben, werden nicht einfach unter den Teppich gekehrt, wie ich erwartet hatte.

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Ich gucke gerne Filme aus/über Afrika, weil man da unweigerlich fantastische Landschaften serviert bekommt. Das ist hier nicht anders :-)

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Kriegsfilme (auch Anti-Kriegsfile, da mach ich keinen Unterschied) sind ja eigentlich 'Index-Filme' für mich, diesen habe ich aber trotzdem angeschaut, weil ich die Vorschau und die Kritiken interessant fand. Das war kein Fehler.
Was passiert, wenn man junge Soldaten in den Krieg schickt und die dürfen dann nichts anderes tun als warten, weil der Krieg woanders stattfindet? Anthony Swoffold, ein Marine, hat das im ersten Golfkrieg so erlebt und ein Buch darüber geschrieben, das jetzt verfilmt wurde.

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Eigentlich ist das eine nette Idee: da weiter zu machen, wo ein anderer Film aufgehört hat.
In diesem Fall knüpft der Film an 'The Graduate' (Die Reifeprüfung) an. Es ist fast 40 Jahre später und Sarah Huttinger muss nach Hause zur Hochzeit ihrer Schwester. Noch immer auf der Suche nach sich selbst kann sie mit ihrer Familie überhaupt nichts anfangen und fühlt sich als Kuckuckskind.
Traditionell trifft sich die Familie Stone zu Weihnachten daheim bei den Eltern. Diesmal bringt Everett, der Älteste Sohn, seine Verlobte Meredith mit, eine erfolgreiche Managerin, die ihre Unsicherheit mit steifen Manieren und einem endlosen detail-versessenen Redeschwall überspielt und die so gar nicht zu den recht unkonventionellen lockeren Stones passt. Erschwert wird Merediths Zusammentreffen mit der Familie durch die jüngste Tochter Amy, die sich über ihr einziges Treffen mit Meredith lustig macht.
Meredith hat es also nicht einfach und macht es sich durch ihren Drang, alles überkorrekt zu machen, noch zusätzlich schwer, dabei gibt sie sich unheimlich Mühe und versucht trotz allen Widrigkeiten (und derer gibt es viele) irgendwie bei den Stones zu bestehen. Vergebens.
»» weiterlesen ...Die Story ist ja bekannt. Filmemacher fährt nach Skull Island, wo wüste Eingeborene die Heldin seines Films einem Monster-Affen opfern; der Affe verliebt sich in das Mädchen, wird deswegen gefangen genommen und nach NY exportiert, wo er schliesslich am Empire-State-Building von Flugzeugen abgeschossen wird.
Ich hab die Ur-Version nie gesehen, weiss also nicht, wie das dort dargestellt wurde, in diesem Film macht die Umsetzung jedenfalls Spass. Auch wenn man streckenweise das Gefühl hat, manche Szenen sind nur deswegen drin, damit es nachher im Computerspiel verwertet werden kann, ist der Film insgesamt sehr sehenswert.
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