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Eingemacht

Sonntag, September 03, 2006

Wochenlang schon hab ich immer schräg zu den Nachbarn und dem grossen Zwetschgenbaum rüber geschielt. Jetzt ist es so weit: Die ersten Zwetschgen sind reif :-)

Natürlich würden wir uns nie dazu versteigen zu fragen, ob wir vielleicht ein paar der tollen 100%-Bio-Zwetschgen bekommen könnten. Trotzdem steht um diese Jahreszeit unfehlbar die Nachbarin vor unserer Tür und bietet uns Zwetschgen an. Natürlich nehmen wir gerne an :-) Ich bin auch immer vorbereitet und habe alles im Haus, was man für einen Datschi braucht.

Als wir vorhin den Datschi gemacht haben, fiel mir ein, dass noch 'ein paar' der tollen Zwetschgen von letzten Jahr in unserer Tiefkühltruhe lagern. Ähem - es waren gute 2 Kilo, bereits entsteint und geschnitten. Für einen Datschi wollte ich sie nicht mehr nehmen, aber Zwetschgenmus ist doch auch eine feine Sache. Fünf Gläser voll, ich werde der Nachbarin eines geben, wenn sie kalt sind.

Ich hab die Zwetschgen eingekocht (Easy: 2 Kilo Zwetschgen, 400gr Zucker, reichlich Zimt, etwas gemahlene Nelken, eine gute Stunde köcheln) und wollte sie gerade mit dem Pürierstab bearbeiten, als der Herr des Hauses meine 'unbeholfenen' Pürierversuche (ich war sehr vorsichtig, weil ich nicht wollte, dass es spitzt) nicht mit ansehen konnte und die eingekochten Pflaumen kurzerhand 'dispergierte' ;-) Das ist also Gemeinschaftsmarmelade, Geschmack von mir, Konsitenz von ihm.

An dem Datschi, der momentan in der Küche abkühlt, will ich euch natürlich auch teilhaben lassen ...

Von engel am 03.09.2006 13:25 • essendiary(2) Kommentare

Zweiter Versuch

Sonntag, April 30, 2006

Die eingelegten getrockneten Tomaten, die ich beim ersten Mal produziert habe, waren - wie ich schon erwähnt hatte - sehr fein. Seit letztem Donnerstag sind sie weg, es war also Zeit, neue zu machen. Mit den Verbesserungen, die ich mir da schon überlegt hatte.

Ausserdem habe ich eine Mischung aus Oliven - und Sonneblumenkern-Öl verwendet, aus dem einfachen Grund, dass Olivenöl im Kühlschrank dick wird. In München muss ich das Zeug im Kühlschrank aufbewahren, woanders ist in meiner Mini-Küche kein Platz. Schaumermal, ob die Mischung den Kühlschrank besser verträgt.

Seit gestern steht das Glas also in der Küche und soll eigentlich durchziehen. Aber ich kann nicht widerstehen und schnüffle immer wieder an dem aromatischen Duft. Und da bleibt es nicht aus, dass die eine oder andere Tomate bereits verschwindet.

Schmeckt jetzt schon genial!

Von engel am 30.04.2006 08:47 • essendiary(4) Kommentare

Volltreffer!

Dienstag, April 11, 2006

Ich mag Antipasti. Ziemlich alles was da so angeboten wird und ganz besonders eingelegte getrocknete Tomaten. So ist es kein Wunder, dass ich nicht widerstehen konnte, als ich vor ein paar Wochen dieses Päckchen getrocknete Tomaten in unserem Supermarkt entdeckte. War ein Einzelfall, die gab es seitdem nie wieder.

Die Tomaten lagen eine Weile bei uns rum, bis ich mich schliesslich aufraffte und sie einlegte. Nach dem Abendessen eben, Salat, Oliven, Mozarella und natürlich eingelegte getrocknete Tomaten, kann ich ganz ehrlich sagen: Sie sind fantastisch geworden :-)

Allerdings kann man es sicherlich beim nächsten Mal noch ein wenig besser machen: die Tomaten ein wenig länger einkochen, die Kräuter nicht ganz so fein gerebelt verwenden, mehr Knoblauch und Kapern. Und beim nächsten Mal müssen Lorbeer-Blätter und Wacholderbeeren rein.

Gemacht hab ich das so:

Etwa einen halben Liter Wasser mit 3 Esslöffeln Zucker, 3 Teelöffeln Salz und 4 Esslöffeln Essig aufkochen, 200gr getrockenete Tomaten reinschmeissen und etwa 5 Minuten kochen. Dann über einem Sieb abgiessen.

Die Tomaten schichtweise mit Knoblauch, Kapern und Gewürzen (Kräuer der Provence) in ein Einmachglas schichten, mit guten OlivenÖl auffüllen und mindestens eine Woche ziehen lassen. Geniessen!

Von engel am 11.04.2006 19:30 • essendiary(2) Kommentare

Älplar Nudla

Mittwoch, August 25, 2004

Dieses Gericht bekamen wir beim Skitouren in der Schweiz auf der Chamanna Jenatsch vorgesetzt. Im ersten Moment misstrauisch ob der seltsamen Kombination von süss und herzhaft haben wir schnell festgestellt, dass das himmlisch gut schmeckt. Das Nachkochen hat auf Anhieb funktioniert :-)

  • 1 Zwiebel
  • 750gr Kartoffeln
  • 250gr Nudeln (gosse Nudeln, Penne beispielsweise)
  • Butter
  • 1 Esslöffel Mehl
  • 250gr würziger Hartkäse, z.B. Emmentaler
  • 1/4 - 1/2 l heisses Wasser
  • Milch oder Sahne (Milch reicht, das Gericht ist eh gehaltvoll)
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • Apfelmus

Kartoffeln schälen und kochen, Nudeln kochen. Beides kann gut am Vortag oder bei Gelegenheit vorher gemacht werden. Die Kartoffeln halbieren und in mitteldicke Scheiben schneiden (geht besser wenn die Kartoffeln schon kalt sind :-)) Zwiebeln grob hacken, Käse reiben oder in kleine Würfel schneiden.

Butter in einer hohen Pfanne oder einem beschichteten Topf zerlassen (nicht zu heiss stellen, sonst geht dei Butter kaputt). Zwiebeln darin glasig anbraten. Mehl einstreuen, gut durchrühren, dann das heisse Wasser langsam unter Rühren zugeben bis die Sosse dick und cremig ist. Unter Rühren Milch zugeben, bis die Sosse hell und immer noch dickflüssig ist.

Dann langsam den Käse zugeben, immer noch rühren. Wenn sich der Käse aufgelöst hat, Sosse abschmecken, evtl. nochmal Milch zugeben. Dann die geschnittenen Kartoffeln und die Nudeln in die Sosse geben, gut durchrühren und auf kleiner Flamme heiss werden lassen. Zwischendrin vorsichtig durchrühren (nicht zu heftig, sonst werden die Kartoffeln kaputt und matschig).

Dann zusammen mit dem Apfelmus servieren. Profis geben das Apfelmus direkt auf die Käse-Kartoffel-Nudeln. Wer sich das nicht traut, isst das Apfelmus aus einem Extra-Teller dazu.

Guten Appetit!

Dieses Rezept steht auch in den KüchenZeilen: Älplar Nudla

Von engel am 25.08.2004 04:31 • essendiary(5) Kommentare

Nussige Knoblauch-Pasta

Sonntag, Juni 13, 2004
  • 100 gr Pinienkerne
  • 100 gr Pistazien
  • 200 gr Schinken
  • Knoblauch (Menge nach Geschmack, viel ist gut)
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Becher Sahne, evtl. Milch
  • Nudeln (am besten selbst gemachte)

Nudeln kochen. Die Sauce geht schnell, die Nudeln sollten gleichzeitig fertig sein.

Schinken würfeln, Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden oder würfeln. Nicht pressen.

Die Pinienkerne und die Pistazien trocken in der Pfanne anrösten. Achtung, nicht zu heiss, die verbrennen schnell. Nüsse beiseite stellen, Knoblauch und Schinken in wenig Fett anbraten, die Hitze runter drehen, Sahne dazu geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken, eventuell mit Milch verlängern und gleich über die heissen Nudeln geben.

Dieses Rezept steht auch in den KüchenZeilen: Nussige Knoblauch-Pasta.

Von engel am 13.06.2004 19:43 • essendiary(0) Kommentare

Nudelteig

Sonntag, Juni 13, 2004
  • 350 gr Mehl
  • 150 gr Hartweizengries (macht die Nudeln bissfest)
  • 3 Eier
  • Salz
  • etwas kaltes Wasser

Mehl, Hartweizengries und Salz gründlich vermischen, die 3 Eier drüberschlagen und mit einer Gabel mit der Mehlmischung verrühren. Dann gründlich durchkneten, bis der Teig schön gleichmässig ist, dabei soviel Wasser verwenden, dass der Teig leicht feucht aber nicht klebrig wird.

Eine halbe Stunde ruhen lassen, dann dünn auswellen und die gewünschten Nudeln formen. Dazu bietet sich eine Nudelmaschine an (eins meiner liebsten Küchengeräte

Je nach Dicke 3-5 Minuten in sprudelnd kochendem Wasser gar kochen.

Tipps:

  • Feuchte Geschmackszutaten (z.B. Spinat) möglichst gut vorher ausdrücken und vorher mit den Eiern vermischen, um eine möglichst gleichmässige Verteilung im Nudelteig hinzukriegen. Trockene Geschmackszutaten mit (z.B. Muskat oder Knoblauchgranulat) der Mehlmischung vermischen.
  • Bei Spinatnudelteig aus dem in der Nudelmaschine Bandnudeln gemacht werden sollen, keinen Blattspinat verwenden, denn die Fasern des Spinats machen der Nudelmaschine zu schaffen. Die Nudeln lassen sich hinterher schwer trennen.

Dieses Rezept steht auch in den KüchenZeilen: Nudelteig.

Von engel am 13.06.2004 19:37 • essendiary(0) Kommentare

Kochen und so

Donnerstag, April 01, 2004

Auch wenn's manche nicht glauben mögen (*zwinkert einem ganz bestimten Kollegen zu*), ich habe die eine oder die andere hausfrauliche Fähigkeit.

Zugegeben, saubermachen und Ordnung schaffen und sowas gehören nicht dazu, aber Kochen und ein paar andere angeblich typische weibliche Tätigkeiten gehören zu den Dingen, die ich gern und gut mache.

An dieser Stelle kann ich nun endlich mal auf die KüchenZeilen hinweisen, bei denen ich mitblogge, sporadisch zwar, aber immerhin. Schaut ruhig mal hin, da stehen interessante Rezepte - die neuesten stehen hier rechts unter dem KüchenZeilen-Button :-)

Zurück zur EngelChronik: Wär doch schad, wenn ich die Rezepte hier nicht zweitverwerten würde, geschrieben ist geschrieben ;-) Deswegen gibt es jetzt hier eine neue Rubrik: essen, in der sporadisch landen wird, was wir (ohja, mein Allgäuer kann auch kochen - deftig und vorzüglich) am Wochenende kochen.

Guten Appetit :-)

Von engel am 01.04.2004 19:16 • essendiaryessen(6) Kommentare

Kräuter-Quark

Sonntag, März 28, 2004
  • 250 gr. Quark (Sahne-Quark schmeckt am besten)
  • 1 Päckchen TK-Salatkräuter (oder viele frische Kräuter)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Teelöffel Gemüsebrühe-Granulat
  • Pfeffer
  • Milch (oder Wasser)
  • Essig
  • Zucker

Die Zwiebel und den Knoblauch fein schneiden (bzw. den Knoblauch pressen) und mit den Kräutern und dem Sahnequark in eine kleine Schüssel geben. In einer Tasse etwas Milch oder Wasser bis kurz vorm Kochen erhitzen (Mikrowelle), das Gemüsebrühe-Granulat und den Zucker auflösen und mit dem Essig abschmecken. Die Sosse in die Schüssel mit den anderen Zutaten geben und alles gut vermischen. Wenn die Masse zu trocken ist und sich schwer rühren lässt, etwas Milch zugeben. Mit Pfeffer abschmecken und im Kühlschank eine Stunde abgedeckt ziehen lassen.

Dieses Rezept steht auch in den KüchenZeilen: Kräuterquark.

Von engel am 28.03.2004 04:54 • essendiaryessen(0) Kommentare

Sellerie-Schnitzel

Sonntag, März 28, 2004
  • 1 mittelgrosse Sellerieknolle
  • 1 Ei
  • Mehl
  • Semmelbrösel
  • Fett
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskatnuss gemahlen

Wasser mit Salz zum Kochen bringen. Die Sellerieknolle sparsam schälen und in etwa 3/4 Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Die grossen Scheiben vierteln, die kleinen dritteln oder halbieren, so dass die Stücke in etwa gleich gross sind. Alle Sellerie-Stücke in heissem Salz-Wasser 10 Minuten lang kochen, dann abgiessen, mit kaltem Wasser abschrecken, trocken tupfen und abkühlen lassen.
Auf 3 Tellern so anrichten, dass der Boden der Teller gut bedeckt ist:

  • 1: das Ei verquirlen
  • 2: Mehl mit Gewürzen vermischen
  • 3: Semmelbrösel

In einer Pfanne Fett erhitzen, die Sellerie-Stücke von allen Seiten erst in das verquirlte Ei, dann in das Gewürzmehl und schliesslich in die Semmelbrösel tunken und dann von allen Seiten im heissen Fett anbraten. Fertige Sellerie-Schnitzel im Herd bei 120-150 Grad warm halten bis alle Stücke fertig sind.

Dazu passt: Kräuterquark und Salat

Dieses Rezept steht auch in den KüchenZeilen: Sellerie-Schnitzel.

Von engel am 28.03.2004 04:51 • essendiaryessen(0) Kommentare

Majoran-Kartoffeln

Mittwoch, März 24, 2004
  • 1 1/2 Kilo möglichst gleichmässig grosse festkochende Kartoffeln (vorwiegend festkochend geht auch, macht das Gericht etwas klebriger)
  • 3 Teelöffel Mehl
  • 1/4 l Gemüsebrühe
  • 1/4 l Milch
  • Butter
  • Majoran gerebelt, Pfeffer

Die Kartoffeln schälen und kochen (10 min im Dampfkochtopf, 1 1/2 Stunde im Wasser).
10 Minuten bevor die Kartoffeln fertig sind, in einem grossen Topf aus Fett, Mehl, Gemüsebrühe und Milch eine helle Einbrenne herstellen. Mit Majoran und Pfeffer abschmecken, dabei mit Majoran nicht sparen. Die Sosse auf kleiner Hitze warmhalten (Achtung, brennt leicht an).
Die gekochten Kartoffeln in gleichmässig dicke Scheiben schneiden und vorsichtig unter die Majoran-Sosse heben. Kurz durchziehen lassen, heiss servieren.

Dazu passen sehr gut: Fleischpflanzl

Dieses Rezept steht auch in den KüchenZeilen: Majoran-Kartoffeln.

Von engel am 24.03.2004 05:44 • essendiarytechblogessen(0) Kommentare

Fleischpflanzl

Montag, März 22, 2004
  • 300 gr. Hackfleisch (evtl. ein Teil davon Brät)
  • 2 alte Semmeln
  • Semmelbrösel
  • 1 Ei
  • 1 grosse Zwiebel
  • 1/2 Bund Petersilie
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Thymian, Muskatnuss gemahlen
  • Fett zum Anbraten

Zwiebeln und Persilie (gewaschen) grob hacken, mit Butter die Zwiebeln und die Petersilie anbraten, bis die Zwiebelstücke glasig werden und zum abkühlen beiseite stellen.
Die Semmeln in Wasser einweichen und dann soviel Flüssigkeit wie möglich wieder ausdrücken. Das Hackfleisch (und das Brät) in einer grossen Schüssel mit den eingeweichten Semmeln, dem Ei, der Petersilie-Zwiebel-Mischung und den Gewürzen gut zu einem homogenen Teig verkneten. Soviele Semmelbrösel hinzufügen (um die überschüssige Flüssigkait aufzusaugen), dass der Teig gut formbar wird. 10 Minuten ruhen lassen.
Flache runde Fladen formen, in heissem Fett von beiden Seiten scharf anbraten und bei reduzierter Hitze fertig braten. Heiss servieren.

Wenn die Fleischpflanzel nicht alle auf einmal in die Pfanne passen, kann die erste Lage gut im Herd bei etwa 120-150 Grad warm gehalten werden, bis die nächste Lage fertig ist.
Übrig gebliebene Fleischpflanzel schmecken sehr gut kalt aufgeschnitten auf Brot oder im Semmel.

Dazu passen sehr gut: Majoran-Kartoffeln

Dieses Rezept steht auch in den KüchenZeilen: Fleischpfanzl.

Von engel am 22.03.2004 05:45 • essendiaryessen(0) Kommentare