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Das ging aber fix

Mittwoch, November 07, 2007

Nach einem Monat nahezu auschliesslich Tee (hauptsächlich Schwarztee aus riesigen Blechkannen, zwischendrin diverse eigene andere Tees) und insgesamt grad mal um die 10 Tassen Kaffee, hat sich mein Kaffeekonsum seit gestern wieder bei den 6 üblichen Tassen pro Tag eingependelt. 4 im Büro, 2 daheim. Ohne Nebenwirkungen, ein Monat reicht offensichtlich nicht aus, die mageninterne ‘Hornhaut’ (oder was immer es ist, was die Schleimhaut da drin entwickelt, um Kaffee zu widerstehen) massgeblich zu beeinträchtigen.

So richtig helfen tut das aber nicht, seitdem wir wieder da sind, bin ich permanent müde. Das kann entweder noch Jetlag sein (ich hab keine Erfahrung mit Jetlag, der Urlaub war doch meine erste grosse Reise nach woanders) oder es hat damit zu tun, dass der Rückflieger so eine Art Pestbomber war. 12 Stunden in einem Flugzeug mit haufenweise schniefenden und hustenden Menschen scheint auch mein Immunsystem geschafft zu haben. Ich schniefe und huste inzwischen auch. Diesmal mit Schleim, das kann also kein Überbleibsel des Höhenhustens sein.

Das Immunsystem des besten Allgäuers von Allen hat schon am Wochenende angekündigt, mit dem Viren-Ansturm nicht fertig geworden zu sein, dem geht es noch schlechter, ich hab wenigstens nur Schnupfen.

Mist, das hätte es zum Abschluss nicht unbedingt gebraucht, eigentlich hatten wir vorgehabt, nächstes Wochenende auszuprobieren, ob man merkt, dass momentan in uns ganze Heerschaaren roter Blutkörperchen gierig auf Sauerstoff zum Transportieren warten. Ich hätte wirklich gern gewusst, ob man hier unten was von der Höhenanpassung merkt. Die Höhenanpassung in der Höhe hat man tatsächlich gemerkt, das Gehtempo liess sich mit der Zeit von ‘Zeitlupe’ auf ‘extrem langsam’ steigern ...

Von engel am 07.11.2007 16:40 • diary
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