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Dokumentation

Dienstag, August 15, 2006

Tod eines Amilo

Ich wusste es doch, der beste Allgäuer von Allen kann alles aufmachen. Nachdem ich vor der Niete kapitulieren musste, hab ich das Amilo mit ins Allgäu genommen.

Der Ralle hat die Niete ausgebohrt und die Abdeckung und den Metallschutz unter der Abdeckung abgenommen. Nach einigem Gefummel hatten wir auch das Combo-Laufwerk draussen.

Links oben war der Akku, links in der Mitte war die Festplatte und links unten der CPU-Lüfter. Die kupfernen Leitungen scheinen hohl zu sein und sind vielleicht sogar mit Kühlmittel gefüllt. Alles links unten dient der Kühlung der CPU, die unten etwa mittig sitzt. Ziemlich mittig sitzt senkrecht der Speicher, die Bank ist nur mit einem Modul bestückt. Oben rechts sieht man die Abdeckung, über der das Combo-Laufwerk sass. Und rechts unten einen Mords-Kühlkörper, unter dem das Problem sein muss, denn die Ecke unten rechts stinkt am meisten.

Die Platine mit dem riesigen Kühlkörper war nicht ganz einfach zu entfernen, da sie mit 3 Steckern an der Hauptplatine steckte und zusätzlich an zwei Seiten unter dem Notebook-Rahmen klemmte.

Schliesslich aber hatten wir auch das Ding draussen.

Nachdem wir ein weiteres gestecktes Bauteil entfernt hatten, war das Problem lokalisiert: ein IC auf der Hauptplatine ist durchgeschmort.

Und noch genauer:

Das ist dann wohl das Todesurteil für das Amilo. Ich glaube nicht, dass der erste Kostenvoranschlag für diesen Fehler gilt. Die wollten irgendein Bauteil für 240 Euro austauschen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Hauptplatine für 240 EUro zu haben ist. Ich schicke die Bilder jedenfalls zur weiteren Analyse mal an die Reparatur-Firma, schaumermal, was die dazu sagen.

Ich bin mir jetzt jedenfalls ganz und gar sicher, dass ich das neue Notebook nicht zu früh gekauft habe.

Von engel am 15.08.2006 12:16 • techblogdiary
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