Ich gucke gerne Filme aus/über Afrika, weil man da unweigerlich fantastische Landschaften serviert bekommt. Das ist hier nicht anders :-)

****°
Justin Quayle ist ein typischer Brite und leidenschaftlicher Gärtner, nicht aus der Ruhe zu bringen, bewahrt immer Haltung und neigt zu sehr verhaltenen Reaktionen. Dass er mit der impulsiven Tessa zusammenkommt ist Zufall, das tut der intensiven Beziehung der beiden aber keinen Abbruch.
Justin wird als Diplomat nach Kenia geschickt und macht dort seinen unaufregenden Job während sich Tessa engagiert um die Armen kümmert und entdeckt, dass in den Townships von grossen Pharma-Konzernen neue Medikamente an den unwissenden Menschen ausprobiert werden und das deswegen Menschen sterben. Ihre Recherchen kosten sie das Leben.
Justin entdeckt zunächst eher zufällig, dass Tessa einer heissen Sache auf der Spur gewesen sein könnte, verstrickt sich aber dann durch seine weiteren Nachforschungen in dieselben Machenschaften, die Tessa das Leben kosteten. Am Ende benutzt er seinen eigenen Tod für eine öffentliche Anklage eines korrupten Politikers.
Die Handlung im Film besteht auf Justins Seite vor allem durch Nicht-Handeln und ist oft erst im Nachhinein verständlich. Dafür sind in Afrika die Bilder wie erwartet grossartig, bunt und beeindruckend. Die Geschichte läuft sehr langsam an und gewinnt sehr langsam Tempo ;-) Trotzdem ist sie nicht langweilig, man muss aber grosse Gefühle und grosse Bilder mögen.
Website: http://www.theconstantgardener.com/