Die Literaturprofessorin Frances bekommt von ihrer besten Freundin ein Ticket für eine Reise durch die Toskana geschenkt, um Frances nach ihrer Scheidung, die sie sehr mitgenommen hat, wieder aufzubauen. Frances lebt auf der Reise wieder auf und als sie zufällig die Verkaufsanzeige für eine alte Villa sieht, kauft sie diese nahezu verfallene Villa in einem spontanen Entschluss, weil sie das Gefühl hat, nie wieder zurück in ihr altes Leben zu können.

Wie Frances ihr Leben wieder in den Griff bekommt, ihre anfängliche Verzweiflung über die baufällige Villa, wie das Leben in der Toskana und die Italiener sind, all das wird in wunderschönen Bildern und genau mit der richtigen Mischung aus Kitsch und Ironie erzählt.
Nie geht alles so gut wie man es in solchen Filmen erwarten würde und doch klappt am Ende alles irgendwie, wenn auch selten so wie vorher geplant, wie im 'richtigen' Leben eben auch. Es sind die Kleinigkeiten am Rand der Story, die in diesem Film die meiste Freude machen, wie beispielsweise der alte Mann, der jeden Morgen frische Blumen an eine Madonna steckt und der Frances beharrlich ignoriert - und sie am Ende dann doch zur Kenntnis nimmt.
Mir hat der Film sehr gut gefallen. Ich hatte eine viel kitschigere Story erwartet, eine die so gut ausgeht, dass sie einen mit strahlender Laune aus dem Kino entlässt. So ist der Film aber nicht und dennoch hat man hinterher gute Laune :-)
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