Genialer Aussichtsberg. Von Vils aus hoch zum Hundsarschjoch, vom Joch weiter zum Gipfel. Zurück zum Hundsarschjoch, auf der anderen Seite runter zur Vilser Alm und zurück zum Ausgangspunkt.
Ein typischer Herbsttag, in Kempten war noch dichter Nebel, je näher wir den Bergen kamen, umso schöner wurde es. Hach, dieser Augenblick, wenn sich die sonnigen Berge und der leuchtend blaue Himmel aus dem Nebel schälen.
Wenn die Vilser noch ein paar Euro in die Beschilderung stecken, dann finden auch Ortsfremde wie wir die Wanderparkplätze. So mussten wir das Auto am Ortsrand parken und stellten 5 Minuten nach dem Loslaufen fest, dass es einen prima Parkplatz gegeben hätte. Schon von unten kann man den Gipfel des Vilser Kegels sehen.
Der Aufstieg von Vils zum Hundsarschjoch ist nahezu bequem, nirgendwo übermässig steil und überall gut zu gehen. Vom Joch aus hat man einen tollen Blick hinüber zu Brentenjoch, Sebenspitze und Sefenspitze.
Der Weg vom Joch zum Gipfel sieht harmlos aus, hat es aber in sich, weil er recht steil ist. Weil der Vilser Kegel recht exponiert steht, hat man einen fantastischen Ausblick in alle Richtungen. Wir stiegen vom gut besuchten Gipfelkreuz noch die paar Meter zum höchsten Punkt auf, wo wir völlig allein eine knappe Stunde lang die Aussicht in uns aufsaugen konnten. Fotografieren liess sich die geniale Aussicht allerdings nur schwer, weil wir direkt gegen die Sonne blickten.
Der Abstieg zur Vilser Alm war recht steil und entsprechend stressig für mein armes Knie. In der Alm kehrten wir ein und ich kann den Kaiserschmarrn dort nur empfehlen! Der restliche Abstieg immer gegenüber des riesigen Vilser Steinbruchs war eher langweilig.