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Der Samstag sollte ein halber schöner Tag vor schon wieder schweren Gewittern (da weiß man ja auch nie, ob es Weltuntergang oder ein paar Tropfen Regen geben wird) sein. Wir hatten erst was Längeres vor, entschieden uns dann aber doch für den guten alten Illertalhügel.

Der Tag begann kühl beim Frühstück, aber schon als wir kurz nach 9 in Weiher parkten, war es warm. Wir gingen über die schön schattige Nordseite hoch und gingen dabei gemütlich langsam wegen des Mitochondrien-Aufbaus (der beste Allgäuer hat vor Kurzem das Froböse-Stoffwechsel-Buch gelesen und seitdem gibt es gemächlicheren Sport und interessanteres Essen :-)) Mir tut beides gut :-)

Es war aber so schwül, dass wir trotz des langsameren Tempos und trotz des Schattens ziemlich ins Schwitzen kamen. Wir waren bis zum Gipfel völlig allein unterwegs, alles war wunderbar zugewachsen und super-grün, der gute alte Illertalhügel war beinahe ein neuer Berg ;-)

Der Gipfel war von drei Müttern mit 7 oder 8 Kindern besetzt, deswegen gingen wir weiter zum Nebengipfel, wo wir im Halbschatten schön Pause machen konnten.

Vor dem Abstieg drehten wir noch eine Runde im Wald (der Allgäuer hoffte auf Steinis), dann stiegen wir über den weitgehend schattigen Grat ab. An der Abzweigung zur Alpe Stockach kamen wir in die Sonne und beschlossen, auf dem schön einsamen schattigen Aufstiegsweg zum Auto zurück zu gehen.

Nette Runde :-) Abstieg ohne Stöcke, das Knie nahm es murrend, aber nicht wirklich beleidigt zur Kenntnis.

Am Nachmittag hatten wir noch Zeit für Pfannkuchen (mehr Eier und Vollkorn statt Weißmehl, das wird erstaunlicherweise knuspriger, schmeckt auch gut, aber anders), bevor die angekündigten Gewitter kamen. Alles richtig gemacht :-)


Auf schönem Weg durch den Wald


Auf der schattigen Nordseite


Blick vom Nebengipfel


Grüner Abstieg


Weitsicht

Von engel am 13.07.2024 18:58 • outdoorberg

Der Samstag sollte nach einer schon wieder komplett verregneten Woche endlich mal so richtig schön werden. Wir planten das Gaishorn in der Annahme, dass dort inzwischen der Schnee schon deutlich zurückgegangen sei (die wenigen kurzen Blicke auf die Berge beim Heimradeln von der Arbeit hatten das nahegelegt).

Wir kamen einigermaßen früh los und parkten in Tannheim. Der Parkplatz war voller, als wir erwartet hatten, aber auf dem Weg zur Älpele-Alpe waren wir weitgehend allein unterwegs.

Daheim war es noch relativ kühl gewesen, aber schon auf dem Tannheim-Parkplatz war es in der Sonne heiß und drückend. Und es war sehr schwül mit viel Dunst oder Staub in der Luft. Im Schatten war Radeln noch ganz OK, sobald wir in die Sonne kamen, lief der Schweiß ins Strömen. Und dann war auch noch die übliche Pause-Bank von Jungvieh besetzt! Wir machten an der Bank nach der langen Kehre direkt darüber Pause.

Danach war es nicht mehr weit zur Älpele-Alpe. Wir stellten die Räder am Zaun ab und gingen zu Fuß weiter. Wir hatten schon am Hochweg das Gaishorn und den vielen Schnee dort angeschaut und unsere Schuhe angeschaut: weiche, bequeme Leicht-Trekking-Schuhe. Dass wir nasse Füße bekommen würden, war das eine, aber die weichen Sohlen waren auf dem Schnee ganz definitiv kein Vorteil. Dann setzten mir auf den ersten Metern schon die Hitze und die Schwüle zu.

An der ersten Pause schlug ich die Rohnenspitze als Ausweichziel vor. Weniger weit, weniger Höhenmeter, ohne Schneeberührung. Der beste Allgäuer war einverstanden.

Wir bogen also am Wegekreuz Richtung Zirleseck ab. Wo es geradeaus ging, ging es mir gut, je steiler der Weg wurde, umso anstrengender wurde es. Überproportional, heiß und schwül kann ich einfach nicht. Vorm Zirleseck war die Pulsuhr im tiefroten Bereich und meinte im Nachgang, ob sie die maximale Herzfrequenz hochsetzen soll, die eingestellte sei überschritten worden :/

Nichtsdestotrotz war es sehr schön und ich kam auf die Idee, statt der Rohnenspitze den Ponten zu nehmen. Das ist zwar länger, aber da waren wir schon sehr lang nicht mehr. Der beste Allgäuer war natürlich auch damit einverstanden, deswegen bogen wir am Zirleseck nach links ab. Ab hier war es angenehmer, denn uns erwischte gelegentlich der Wind und brachte Kühlung :-)

Wir nahmen den Weg ‘hintenherum’ zum Gipfel. Der ist sehr nett, weil da lustige Felsen in der Gegend herumstehen, zwischen denen man hindurch läuft :-)

Oben gingen wir natürlich rüber zum Gipfelkreuz, wo es gerade einigermaßen leer war. Nach ein paar Bildern und einer kurzen Trinkpause gingen wir wieder, denn es kamen weitere Leute. Wir nahmen den direkten Abstieg zum Weg und trafen auf viele Leute, die gerade zum Gipfel aufstiegen. Am Anfang der Querung zum Zirleseck machten wir Pause. Es war inzwischen so diesig, dass man weder Gaishorn noch Rohnenspitze klar sehen konnte.

Das war sehr gemütlich und es hätte nicht viel gefehlt, dass ich eingeschlafen wäre (der Anstieg war echt anstrengend gewesen!). Der Abstieg zur Älpele-Alpe war noch mal ziemlich warm, weil da der Wind wieder weg war. An der Alpe gönnten wir uns kühles Bier und Käsekuchen, beides sehr fein :-)

Dann fuhren wir zum Auto ab, oben über das viele lose Geröll sehr langsam und vorsichtig, unten auf der besseren Straße dann etwas entspannter. Die Pause-Bank war inzwischen wieder frei (kein Jungvieh, lediglich Hinterlassenschaften), deswegen machten wir dort Pause, um die restlichen Getränke zu leeren, bevor wir den Rest der Strecke zum Auto abfuhren.

Abends gab es tolle Kässpatzen beim Vater des besten Allgäuers und danach ein fürchterliches Gewitter. Danach war das schöne Wetter wieder weg :/


Unten ist die Straße zu zu radeln


Kurz vor der Älpele-Alpe


Auf dem Weg zum Gaishorn, hinten ist viel Schnee zu sehen


Super-anstrengender Anstieg zum Zirleseck


Ponten voraus


Auf dem langen Weg zwischen den Felsen


Weitblick mit Schnee


Am Übergang zum Gipfel


Gipfelbild


Abstieg


Abfahrt

Von engel am 13.07.2024 18:49 • outdoorbergmtb

Samstag, 22.06.2024: Riesen-Fund

Samstag, Juli 13, 2024

Der Tag begann schön (Nachmittags sollte es Gewitter geben, was auch sonst) und wir beschlossen, zum Fernsehturm zu radeln.

Anfahrt wie üblich über den Mariaberg, dann am Tennisplatz hoch und schließlich über die steile Straße zum Blender hinauf. Ich fuhr kleine Kringel die steile Straße hinauf und schaffte es damit ohne absteigen hochzukommen :-)

Wir radelten zum Kreuz vor und der beste Allgäuer fand kurz vorher einen Riesenbovist mit 10 Zentimeter Durchmesser, den wir natürlich sofort mitnahmen. Nach der Pause am Kreuz hielten wir die Augen offen und fanden noch einen Riesenbovist, ähnlich groß. Auch den nahmen wir mit und planten gleich mal das Sonntags-Abendessen um: Wir hatten noch nie panierte Bovist-Scheiben :-)

Auf dem Rückweg stand ein Jungbulle der Hochlandrinder auf der rechten Seite der Straße und versuchte mit dumpfem Grollen und gelegentlichem Scharren den riesigen massiven Bullen der hellbraunen Herde auf der linken Seite der Straße zu provozieren. Das war ein wenig beunruhigend, denn so ein bisserl Stacheldraht hält einen über 2 Tonnen schweren Bullen bestimmt nicht auf. Aber der helle Bulle war liess sich von dem kleinen Angeber rechts nicht beeindrucken und kehrte ihm ganz gemütlich den Hintern zu. Wir sausten trotzdem schnell zwischen den beiden Weiden durch.

Den restlichen Rückweg nahmen wir wie den Hinweg und kamen früh genug zurück, um noch auf der Terrasse Kaffee trinken zu können.

Sonntag gab es dann die panierten Boviste mit Bratkartoffeln aus der Heißluftfritteuse. Die Bratkartoffeln waren wie immer prima, das mit den panierten Bovist-Scheiben … naja, das brauchen wir nicht noch mal. Nächstes Mal wieder Steinis :-)


Kurz vorm Mariaberg


Das Ziel im Hintergrund


Auf den letzten Metern


Gipfelbild


Der kleine Angeber


Rückweg mit Sonne


Sonntags-Abendessen

Von engel am 13.07.2024 18:37 • outdoormtb

Mittwoch, 19.06.2024: Hausberg

Freitag, Juli 12, 2024

In einer komplett verregneten Woche sollte der Mittwoch schön werden. Da traf es sich gut, dass ich unbedingt noch vor Monatsende Stunden abbauen musste. Netterweise hat auch mein neuer Chef Verständnis für solch wichtige Anliegen und ich konnte den Mittwoch sehr kurzfristig freinehmen.

Wir parkten in Rauth und luden die Räder aus. Der beste Allgäuer sauste dann schon mal vor, während ich der Bergwacht spendete und das Auto abschloss. Vor dem ersten Gatter trafen wir uns dann wieder.

Am Auto war die Luft noch kühl gewesen, im Windschatten am Berghang wurde es aber schnell warm. Und weil es recht schwül war, wurde uns auch bald heiß. Wir radelten die lange Querung bis zur Bank an der Kehre und machten dort wie üblich Pause. Der Weiterweg zur Rauther Alm ist dann etwas weniger steil.

Danach kommt der wunderbare Meraner Steig, die Querung auf der Nordseite mit dem tollen Ausblick auf die Tannheimer Berge. Obwohl es viel loses Geröll hatte, schaffte ich zur Abwechslung das steile Stück am Wasserfall mal wieder. Das Stück unter dem Lift klappte aber natürlich nicht ;-) Der beste Allgäuer radelte alles gemächlich (seine Worte) hoch und hatte überhaupt kein Problem.

Wir parkten die Räder am Sattel vor der Gräner Ödenalpe und starteten zum Litnisschrofen. Der beste Allgäuer ging barfuß. Inzwischen ist da am Wochenende ja immer recht viel los, aber unter Woche begegnet man nur wenigen Leute. Kurz vorm Gipfelaufbau trafen wir auf zwei ältere Herrschaften (so langsam sind wir das ja auch, aber die waren noch älter), der Sprache nach ziemlich sicher Locals, die höchst erstaunt und bewundernd die nackten Füße des besten Allgäuers kommentierten. Wir hörten sie noch eine ganze Weile, nachdem wir weiter gegangen waren.

Den Gipfel bestiegen wir allein und blieben auch allein dort oben, deswegen machten wir zur Abwechslung auch mal oben Pause. Natürlich hatte es wie üblich Flugameisen.

Dann stiegen wir zur Gräner Ödenalpe ab, trafen auf dem Weg die Ziegen, die schon die ganze Zeit in den Felsen rumgebimmelt hatten und kehrten dort auf ein B&K (ich brauchte Flüssigkeit, deswegen alkfreies Bier statt Kaffee) ein. Es gab Kirsch-Schoko-Kuchen, ein ordentliches Stück und gut :-) Die Älpler unterhielten sich am Nebentisch übers Vieh: die Ziegen seien schon oben (die hatten wir ja getroffen), Die Rinder und die Pferde kämen am nächsten Tag.

Dann ging es an die Abfahrt. Schön einfach (3 kleine Steigungen), schön kühl (Fahrtwind :-)) und mit schöner Aussicht (der Anblick der Tannheimer begeistert immer wieder).

Feiner Überstundenabbau, gerne wieder (Wetter, das geht an Dich, es darf gerne mal wieder trocken sein)!


Start in Rauth


Auf dem Meraner Steig


Kurz vorm Wasserfall


Aussicht


Unterm Lift muss ich schieben


Tannheimer mit Trollblumen


Start zu Fuß


Blumenwiese :-)


Barfuß-Kraxeln


Ausstieg zum Gipfelgrat


Gipfelbild


Abstieg


Ziegenbegegnung


Abfahrt

Von engel am 12.07.2024 18:10 • outdoorbergmtb

Der Samstag sollte schön werden. Ganz kurz überlegten wir, ob wir auf einem Berg steigen sollten, aber dann entschieden wir uns doch für eine Bikerunde. Zur Abwechslung mal in die andere Richtung, um die Gegend dort anzuschauen.

Wir radelten zur Iller runter, wo es schön kühl, aber nach dem Hochwasser auch ziemlich matschig war. Neben den Fahrspuren konnte man aber ganz gut radeln. Dann ging es über die Gräbelesmühle und den Pferdehof nach Leubas und weiter die Leubas hinauf, wenn auch meistens in einiger Entfernung. Das ist sehr nett da und es war ziemlich leer.

An einem der Höfe nahmen wir vermutlich die ungeschickte Variante, denn wir landeten auf einem tief zerfurchten Lehmweg mit Pfützen. Danach war auch das letzte saubere Fleckchen an den Rädern futsch ;-)

Der Weiher, den ich in der Karte als möglichen Badeweiher identifiziert hatte, entpuppte sich als Fischweiher mit ‘Baden verboten’-Schild. Dafür hatte es da einen sehr netten Steg mit Bank, ideal für Pause.

Danach radeln wir über einen Umweg zur Burgruine Wagegg. Direkt am Anfang kam noch mal ein Fischweiher, etwas kleiner und auch sehr schön hergerichtet, dann bogen wir auf einen in meiner Karte als ‘Feldweg’ deklarierten Track ab, der schmal und sehr feucht und entsprechend schwer zu radeln war. Immerhin war er nicht allzu steil, deswegen musste ich nur einmal absteigen.

Die Burgruine Wagegg ist eigentlich nicht mal mehr eine Burgruine. Es hat nur noch den Burgfelsen, erkennbar an einer einzigen Mauer direkt am Felsen. Der Anstieg ist sehr steil und nahezu weglos und weil es so feucht war, war es auch recht rutschig. Oben hat es eine kleine Fläche und vorn eine Bank mit schöner Aussicht. Da saßen aber schon Leute, deswegen gingen wir gleich wieder. Im Abstieg zeigte sich, dass die Joggingschuhe des besten Allgäuers dem feuchten Burgfelsen nicht gewachsen waren, denn er rutschte ein paar Mal und fiel einmal hin. Das Ergebnis war ein blauer Finger :/

Eigentlich hatte ich auf dem Wanderweg (deklariert als ‘M1’, also leicht radelbar) weiterradeln wollen, aber den verpassten wir und landeten erst mal auf der Forststraße, die parallel zum Wanderweg verläuft. Ein Stück weiter vorn gab es eine Querung zum Wanderweg, die wir nahmen. Das schien anfangs keine gute Idee, weil es unglaublich matschig war, aber dann wurde der Weg ausgesprochen nett und gut radelbar. Wo es dann wieder bergab ging, waren viele Wurzeln zu queren und ich schob ein paar Mal.

Kurz drauf bog der Pfad steil nach rechts unten ab. Hier hatte es zwar Bike-Spuren, aber so steil wollte auch der beste Allgäuer nicht radeln, deswegen schoben wir, was für den besten Allgäuer gar nicht so gut war, weil er so rutschige Schuhe anhatte. Meine Trekkingschuhe hielten gut.

Auf dem nächsten Absatz konnten wir wieder radeln, mussten aber wegen eines umgefallenen Baums weiter unten wieder absteigen und die Räder drüber heben. Der beste Allgäuer war schon ein Stück weiter, weil ich für so was immer etwas länger brauche, deswegen sah er auch nicht, wie ich beim ersten Schritt hinter dem Baum, noch mit dem Bike in der Hand, inzwischen mit dicken Lehmklumpen unter den Schuhen (was ich aber nicht gemerkt hatte), ausrutschte und mich dann volle Breitseite in den Lehm legte. Er hörte mich nur und erschrak sich sehr.

Er sauste sofort zu mir zurück, aber da hatte ich mich schon wieder aufgerappelt. Und ich sah toll aus: die ganze linke Seite war voller Lehm, das Bike eingeschlossen! Aber ich war sehr weich gelandet ;-)

Irgendwas zu säubern war hoffnungslos, deswegen streifte ich nur die gröbsten Lehmbrocken ab und radelte dann halt zur Hälfte mit Lehm bedeckt weiter. Auf dem Rest der Runde erntete ich viele amüsierte Blicke und gelegentliche Kommentare.

Zur Forststraße war es nicht mehr weit. Die (unscheinbare) Abzweigung zur nächsten Piste verpassten wir zunächst und mussten umdrehen. Diese Piste war aber sehr nass und steinig und steil (eigentlich ein Bach), deswegen mussten wir die Räder schieben. Wir erreichten aber bald Fleschützen.

Ab da hatten wir wieder ordentlich radelbare Pisten vor uns. Als erstes ging es steil hinauf zum Wald zwischen Wildpoldsried und Börwang, dann radelten wir sehr bequem auf breiten Pisten eine große Runde im Wald, auf der der beste Allgäuer mittendrin ein Büschel Stockschwämmchen entdeckte. Das nahmen wir natürlich mit :-)

Wir kamen fast zurück nach Fleschützen und fuhren dann nach Haldenwang ab. Von dort führt eigentlich ein schöner breiter Radweg nach Leubas, aber wir wollten ja die Gegend erkunden, deswegen hatte ich mir auf der Karte einen reichlich gewundenen Weg erst auf der anderen Seite der Leubas, dann auf unbekannten Wegen unter der Autobahn durch und durch Lauben und schließlich zur Iller runter rausgesucht.

Dort radelten wir auf der ‘anderen’ Seite zurück nach Hirschdorf und dann auf direktem Weg (statt weiter an der Iller, inzwischen tat uns das Sitzfleisch schon weh) zurück nach Hause. Nette Runde mit tollen und spektakulären Einlagen. Das ist ausbaufähig :-)


Start an der Iller, alles ist sehr grün


Ein Wiesensee


Am Fischteich mit Steg


Aussicht von der Burgruine Wagegg


Auf dem Track nach der Burg


Weiter hinten hat es viele Wurzeln


Das Steilstück schieben wir


Hingefallen


Eingelehmt


Rückweg an der Iller

Von engel am 12.07.2024 17:43 • outdoormtb

Samstag, 08.06.2024: Halbtagsrunde

Mittwoch, Juli 10, 2024

Ein halber schöner Wochenend-Tag zwischen lauter Regentagen, da kann man dann nicht viel machen. Aber so ein bisserl ‘raus’ ist halt doch schön, deswegen nahmen wir den Vormittag für eine kleine Runde.

Von hinten über die Pulvermühle auf den Mariaberg (sehr steil), runter nach Ermengerst, auf der Bahnstrecke zum Herrenwieser Weiher und über den Waldweg (teilweise sehr matschig) zurück zum Mariaberg und über Elmatried zurück.

Das war nett und weil wir was getan hatten, gab es danach Pfannkuchen auf der Terrasse, bevor es wieder regnete :-)


Auf dem Weg zum Sonnenbad


Auf der Bahnstrecke zum Herrenwieser Weiher


Hochkonzentriert am Matsch vorbei

Von engel am 10.07.2024 19:19 • outdoormtb

Sonntag, 26.05.2024: Erholungsbaden

Mittwoch, Juli 10, 2024

Um dem Knie die wohlverdiente Pause nach dem Urlaub zu geben, sollte es eine Radltour werden. Das Wetter spielte mit, der Tag sollte schön und trocken und sogar einigermaßen warm werden. Wir planten einen Weiher-Besuch.

Wir nahmen die übliche Runde über den Mariaberg zum Blender, fuhren am Tennisplatz hoch, radelten nicht über die steile Straße zum Gipfel hinauf (zwengs Schonung), nahmen dafür aber die nette Allee bei Eschach und fuhren über den Hohen Kapf zum Weiher. Das war alles sehr nett und nicht allzu anstrengend.

Am Weiher legten wir uns in die Sonne und gingen schwimmen. Nur der beste Allgäuer natürlich, in kaltes Wasser gehe ich nur zu besonderen Gelegenheiten ;-)

Dann sausten wir zurück nach Hause und genossen noch ein wenig Sonne auf der Terrasse. Sehr schön und sehr gemütlich :-)


Start bei schönem Wetter


Am Tennisplatz


An der Allee


Weiherbild mit Bergen :-)

Von engel am 10.07.2024 19:14 • outdoormtb

*meep*

Dienstag, Juli 02, 2024

War lang ruhig hier, aber nicht, weil ich nichts zu erzählen hätte, sondern weil ich einfach keine Zeit hatte vor lauter diesem und jenem. Aber alles ist gut und es wird bald noch besser :-)

Auf der Arbeit hatte ich ja zu meinem eigentlichen Projekt ja noch zwei weitere Aufgaben bekommen und aus der einen hat sich nun eine dritte ergeben, wegen der ich demnächst nach Italien (mit-)fahren darf. Das wird spannend und ich freue mich drauf (wenn auch mit etwas Bauchgrimmen, weil mir so viel Hintergrund fehlt).

Mein ursprüngliches Projekt habe ich inzwischen recht gut im Griff und da, wo ich keinen Überblick habe, hat ihn die A. Beim Nebenprojekt hält sich mein Überblick in engeren Grenzen, aber auch habe ich die A. für die Details. Wir sind ein recht gutes Team, finde ich. Und die A. wird hier sehr unterschätzt, das will ich ändern!

Das erste neue Projekt ist inzwischen von sehr turbulentem Fahrwasser in vergleichsweise ruhiges gekommen. Daran bin ich nicht direkt beteiligt, dafür hat es da gute Entwickler, aber ich habe es geschafft, mittels guter Kommunikation die Wogen zu glätten :-) Und so langsam habe ich auch einigermaßen Überblick, wenn auch noch immer wenig Ahnung von Details.

Das zweite Projekt ist eines, da kennt sich noch keiner so richtig aus, aber da geht es auch eher darum, die Fäden beieinander zu halten und zu schauen, dass überall was vorangeht. Ich habe das Gefühl, so langsam bewegt sich auch da was.

Das dritte neue Projekt, das sich irgendwie aus dem ersten ergeben hat, habe ich kurz nach dem Mittagessen vom Chef über den Zaun geworfen bekommen: ‘Haben Sie Zeit, Frau Kullak? Prima, wir haben hier gerade ein Kick-Off und ich hätte gern, dass Sie die Software-Seite übernehmen.’ Und dann saß ich zwischen den Italienern, hörte und schaute Hardware-Details an und stand dann als Software-Verantwortliche in den Dokumenten. Sehr spannend :-) Und deswegen nächste Woche Italien.

Natürlich bin ich nirgendwo allein gelassen, aber me being me, muss ich Hintergrund haben, bevor ich irgendwo auftreten kann und deswegen lerne ich schon wieder neue Dinge.

Nebenher haben der beste Allgäuer und ich nach dem Vor-dem-Urlaub-Projekt ganz zufällig (naja, eher so mittelzufällig, wir haben ja gelegentlich geschaut) ein Nach-dem-Urlaub-Projekt gefunden und werden noch dieses Jahr umziehen :-) Sehr, sehr große Freude und auch ein bisserl Bauchgrimmen (wird aber schon so langsam) :-)

Der Doc-Besuch wegen des linken Knies verlief wie erwartet: fortgeschrittene Gonarthrose. Beim rechten Knie hatte man in diesem Zustand die Knorpel geglättet und den Meniskus entfranst, aber das macht man inzwischen nicht mehr, weil das riskant ist und nicht viel bringt. Demnächst gibt es noch ein MRT, um abzuklären, ob vielleicht irgendwas in die Gelenkflächen ragt und Probleme bereitet, was dann doch ein Grund für eine OP wäre. Schaumermal.

Ich habe nichts anderes erwartet, aber mehr Information ist immer besser als weniger Information. Mit ein Grund für die Knie-Prothese war ja, dass ich eben erwartet habe, dass das irgendwann passiert und jetzt ein einigermaßen stabiles rechtes Knie habe, um das linke zu entlasten. Naja, und Zeit dafür wegen des rechten Knies war es auch. Bis das linke Knie so weit ist, dauert es aber noch! Und bis dahin mache ich halt so weiter wie bisher :-)

Das Wetter ist aktuell tollen Touren eher nicht zuträglich, es gab aber welche. Am schönsten war der Mittwoch, an dem ich für den Litnis Überstunden genommen hatte. Am interessantesten war die neue Mountainbiketour an der Burgruine Wagegg, an der ich mich volle Breitseite mitsamt dem Bike in den Matsch geschmissen habe. Ist nichts passiert, aber auf dem Rest der Runde erntete ich viele amüsierte Blicke und Kommentare. Und am anstrengendsten war der Ponten, wo ich wegen zu heiß und zu schwül wirklich nur im Schneckentempo laufen konnte. Natürlich gab es zwischendrin auch noch andere Touren, aber zu keiner konnte ich bislang Bilder aussuchen oder gar Text schreiben. Kommt irgendwann.

Allerdings konnte (und wollte natürlich) ich mich mit der Aufarbeitung des Sizilien-Urlaubs beschäftigen und habe das Gelernte des SAN-Site-Umbaus dabei umgesetzt :-) Das hat viel Spaß gemacht und es ist etwas dabei herausgekommen, dass mir nach wie vor gefällt (ich bin ein Kind von Web 0.1 und mag die meisten modernen Webseiten nicht) und trotzdem reaktiv ist und auf kleinen wie großen Bildschirmen funktioniert. Zumindest auf denen, die ich getestet habe.

Ich präsentiere: Sizilien :-)

Oder zumindest den Anfang davon ;-) Wer Fehler oder Unstimmigkeiten findet, möge mir bitte Bescheid geben.

Von engel am 02.07.2024 18:29 • diary

Regen, Knie, CSS

Sonntag, Juni 02, 2024

Die Woche war kurz und wie angekündigt sehr, sehr nass. Ich bin direkt erst mal mit dem Auto gefahren, konnte am Mittwoch aber sogar einmal radeln. Und danach wurde es richtig schlimm, konnte dann ja jeder in allen Medien anschauen.

Mein motziges linkes Knie wurde wie erwartet noch motziger, als ich dann ganz vom Ibu runter war. Radeln ging gut, Laufen eher so mittel, Ruhe war echt schlecht. Ich bin inzwischen wieder bei einem (kleinen) Kissen unter dem Knie auf dem Sofa und im Bett und wohin das langfristig führen kann, habe ich ja mit dem anderen Knie schon durchgespielt. Doc-Termin ist vereinbart, bin gespannt, was er sagt.

Am Dienstag gab es trotzdem Studio und das ging erstaunlich gut. Offensichtlich ist die Streckung beim Crosstrainer gar nicht so besonders wichtig. Danach gab es Oberkörper-Training, was 2 Tage danach in Bauchmuskelkater endete. Naja, das letzte Training ist halt auch schon wieder eine Weile her ;-)

Das komplett verregnete lange Wochenende durfte ich mit Urlaubs-Nachbereitung verbringen. Nachdem ich beim Umbau der SAN-Site so cooles Zeug gemacht habe, versuche ich das jetzt bei mir auch mal umzusetzen. Das war spannend :-) Bislang gibt es nur mäßig Fortschritt, dafür hatte ich viel Spaß.

Von engel am 02.06.2024 22:59 • diary

Reinkommen

Sonntag, Mai 26, 2024

Die kurze Woche nach dem Urlaub war sehr arbeitsintensiv. Sowohl in der Arbeit als auch daheim ;-)

In der Arbeit ist ja nun noch ein Projekt zu dem dazu gekommen, dass ich geerbt hatte, und da ist erst mal viel zu lesen und nachzuarbeiten und zuzuhören. Spannende Sache! Allerdings war ‘mein’ Produkt am aufwendigsten, weil da sehr direkt Kunden dahinter stehen und lustige Fehlermeldungen schicken.

Inzwischen kann ich besser mit WireShark umgehen und so konnte eines der rätselhaften Probleme von vor dem Urlaub mithilfe eines Kollegen schnell analysiert werden. Die Lösung zieht sich aber durch mehrere Tools, die nicht meine Verantwortung sind, deswegen wird es eine Weile dauern. Der Kunde nimmts freundlicherweise gelassen.

Zuhause gab es natürlich auch viel Arbeit, wie üblich nach einem Urlaub, und irgendwie dauert es dann doch immer eine ganze Weile, bis alles sauber und aufgeräumt und vor allem dort ist, wo es hingehört. Am Ende tauchte tatsächlich fast alles wieder auf. Was fehlt, ist meine Radl-Regenhose, die ich in Sizilien nie ausgepackt habe. Sehr rätselhaft. Und ungünstig, bei der Wettervorhersage für nächste Woche brauche ich die eigentlich :/

Die netteste Arbeit war natürlich die Bilder alle runterzuladen und zu sortieren (knapp 2000 :-)) und die Tracks zu holen und anzuschauen und zu analysieren. Das mochte ich auch am liebsten machen, deswegen war das als erstes fertig. Der Bericht braucht natürlich noch eine ganze Weile, auch und vor allem, weil ich nach dem tollen (finde ich) SAN-Site-Umbau jetzt auch hier mal was Schickes und Reaktives bauen will. Da freue ich mich drauf :-)

Sport gab’s keinen, mein Körper brauchte Erholung. Und weil ich den Urlaub über wegen Knie Ibu gebraucht hatte (morgens und abends 400), musste ich da langsam wieder runter, was unangenehmer war, als ich gedacht hatte. Naja, muss halt. Und feine Sache, dass es Ibu gibt :-)

Von engel am 26.05.2024 22:59 • diary
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