Dein Browser kann leider nicht vernünftig mit CSS umgehen. Den Inhalt siehst du, das Design dagegen ist futsch.

Samstag, 13.04.2019: Hörnletour

Freitag, April 19, 2019

Nach gemütlichem Ausschlafen und Frühstücken drucksten wir noch ein wenig rum und entschlossen uns dann (auf Drängen des besten Allgäuers von Allen, zugegeben), doch noch rauszugehen. Zu Fuß.

Wir parkten am unteren Parkplatz (der noch umsonst ist) und stiegen dann auf dem Normalweg Richtung Grünten auf. Es lagen, wie fast überall in letzter Zeit, einige Bäume über dem Weg. Kurz vor dem Abzweig zum Hörnle lag dann sogar dermaßen viel Wald über dem Normalweg, dass wir auf den Winterweg ausweichen mussten. Der Anstieg zum Hörnle war dann nahezu frei von umgefallenen Bäumen.

Das Knie nahm das zu-Fuß-Gehen eher so mittel auf. Ich musste vor allem bei den Kletterstellen gut aufpassen, wo und wie ich den Fuß setzte. Ich überlege ja schon seit einer Weile, ob ich nun eher die Unzulänglichkeiten wahr nehme, weil ich den OP-Entschluss gefasst habe. Vorher habe ich eigentlich eher bewußt drauf aufgepasst, was alles gut geht, z.B. bergauf gehen, abfahren, manchmal ein Stück Abstieg. Ich bin ziemlich sicher, dass das so stimmt, also dass das Unterbewusstsein auch die Wahrnehmung steuert.

Am Hörnle durfte ich wählen, ob wir noch weiter bis zum Grünten gehen würden oder wieder absteigen würden. Ich nahm den Abstieg, weil ich auch bei 700 Höhenmetern nach einer Pause bösen Muskelkater fürchtete (oh, und wie der böse war, danach!). Und für den zu-Fuß-Anfang reichten die Höhenmeter auch wirklich, denn unten tat mir das Knie ganz schön weh.

Aber es war eine gute Idee, raus gegangen zu sein. Wegen Training für den letzten Urlaub vor der OP und weil es echt nett war, da. Ich mag den Abstieg über den Normalweg nicht besonders, aber der Aufstieg (auch ohne den Grat) und das Hörnle sind den eigentlich immer wert. Nur vorher weiß ich das nicht immer ;-)


Das Ziel im Blick ... mit ganz kurz Sonne


Verhau im Aufstieg


Auch der Normalweg ist nett


Der Übergang ist fast komplett schneefrei


Frühling :-)

Von engel am 19.04.2019 06:04 • outdoorberg(0) Kommentare

Christo

Mittwoch, April 17, 2019

Beim Aufstehen konnte ich feststellen, dass der Muskelkater vom Wochenende endlich besser wurde. Nach 4 Tagen war es aber auch wirklich Zeit dafür!

Im Büro bin ich nun wieder richtig im neuen Projekt drin und - Tadaa! - sehe sowas wie Land. Das soll heißen, ich weiß, was ich vorhabe und wie es aussehen soll, nicht, dass das bald fertig ist. Und schwupps, schon macht das wieder richtig Spaß, was man von Doku lesen, erfolglos Rumprobieren und Recherche ja nicht wirklich behaupten kann. Dabei ist gar nicht wirklich klar, was mit dem Produkt mal werden soll und ob es nicht einfach unter die Räder kommt. Mei, wurscht, rumsitzen und Däumchen drehen ist ja auch nix.

Am späten Nachmittag sah ich dann Christo - Walking on Water. Christos Projekte mag ich meistens (also, die, von denen ich was weiß), deswegen wollte ich dieses Ponton-Dingens sehen. Der Film ist eine komplett unkommentierte Doku darüber, wie die Ponton-Brücken im Iseo-See aufgebaut wurden und über die 16 Tage der ‘Ausstellung’ selber. Die Installation wurde 2016 von Menschen geradezu überrannt und dass das zu Probleme führen kann, ist ja klar. Es war sehr interessant da zu zuschauen und für mich kam mal wieder rüber, dass alle Leute nur Menschen sind und dass manche für das, was sie machen, wirklich brennen.

Heimradeln im T-Shirt, das war nett. Daheim packte ich das meiste München-Zeug von meiner Liste zusammen und sammelte die Software auf, die ich nächste Woche aufs kleine Notebook spielen will. Da bin ich noch gar nicht sicher, ob die Entwicklungsumgebung da überhaupt läuft, das ist ja so schwach auf der Brust, das Ding. Naja, wenn nicht, dann halt nicht, ich hab auch so bestimmt genug zu tun ;-)

Von engel am 17.04.2019 23:00 • diary(2) Kommentare

Hellboy

Dienstag, April 16, 2019

Morgens tauschte ich erst mal Fahrradsättel. Der superweiche Gelsattel auf dem Rocky hat inzwischen ziemlich das Zeitliche gesegnet, da reisst die Oberfläche mehr und mehr auf und mit Tape kleben geht halt auch nur bedingt lang. Auf das Rocky kam der andere superweiche Gelsattel vom EightBall und auf das machte ich den alten, nicht ganz so weichen, weißen Sattel. Der ist zwar inzwischen ziemlich unansehnlich, aber das ist ja gut. Unansehnliches will keiner. Dann Radeln in Sonne und kühler Luft, traumhaft :-)

Das SSL-Zertifikat für die Engelchronik funktionierte inzwischen seit einer Woche nicht. Ich formulierte eine ziemlich genervte Email und ließ die ein wenig liegen. Dann formulierte ich das freundlicher um und schickte sie los. Kaum 2 Stunden später war das Zertifikat da. Na also!

Ich überlege, was das zu sagen hat, dass da nun jemand anderer dran war. Jemand, der auch ganz richtig ‘Frau’ in der Anrede schrieb, was man sicherlich aus meinen Kundendaten rauslesen kann und was der andere trotz Hinweis ignorierte. Letzteres ärgert mich ungemein. Andrea kann auch ein Männername sein, OK, verstehe ich, aber trotz Hinweis weiter Herr Kullak zu schreiben, dass ist schon extra-ignorant.

Dass die Engelchronik via SSL noch immer nicht funktioniert, liegt nun an mir, ich hab die Umleitung von Obadoba nicht richtig genug, glaube ich. Ich bin überhaupt nicht sicher, ob ich die Umleitungen in der .htaccess auch nur halbwegs richtig oder gar schlau habe. Ich hab mal wieder nur Halbwissen, da ist noch Recherche nötig.

Am Nachmittag sah ich Hellboy und amüsierte mich prächtig. Zwischendrin, zugegeben, auch deswegen, weil manches halt echt albern ist. Man fragt sich, ob die Macher ihr Publikum nicht für voll nehmen oder einfach annehmen, dass die Dämlichkeiten auch vom Publikum verstanden werden. Was am Ende egal ist, ich fand’s lustig.

Abends nochmal Fleiß für die SAN, dann wollte ich eigentlich Ruhe haben, Lesen und ins Bett gehen. Aber in meinem Kopf trudelt ständig die Packliste für Krankenhaus und Reha rum und belästigt mich andauernd. Ich nahm mir also die Zeit und schrieb sie endlich detailliert auf. Es fehlt noch die Dreiteilung (KH, Reha1, Reha2), aber das ist eine Kleinigkeit. Dann war das Ding aus meinem Hirn raus und ich konnte ins Bett.

Von engel am 16.04.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Arbeitsames

Montag, April 15, 2019

Im Allgäu war es morgens noch recht kalt, ich musst sogar Eis von der Scheibe kratzen. Die Temperaturen in München waren schon deutlich moderater (5 Grad), ich nahm aber trotzdem die Daunenhose zum Radeln. Den Tag über wurde es schön und wärmer.

Das Wochenende war sehr arbeitsam (ich arbeitete für die SAN, der beste Allgäuer von Allen für Musik), aber am Samstag hatten wir uns doch losreißen können und stiegen aufs Hörnle. Das ging natürlich ordentlich aufs Knie und produzierte ebenso natürlich einen Mords-Muskelkater im linken Oberschenkel (dem ‘guten’ Bein, das ja alles abfangen muss, das wird lustig, sich das wieder abzutrainieren). Der Bericht mit Fotos muss warten, ich habe vergessen, die Kameras zu entladen.

Ich habe das Gefühl, dieser Muskelkater-bei-der-ersten-Tour-nach-Pause wird jedes Jahr schlimmer, dabei ist es ja nicht so, als würden wir zwischendrin gar nichts machen. Bei jedem Aufstehen und bei den ersten Schritten musste ich mich sehr beherrschen, um nicht zu stöhnen oder ‘Aua, aua, aua!’ zu jammern. Gut, dass es noch eine Woche bis zum Urlaub ist!

Meine Fleißarbeit vom Wochenende waren die Team-Seiten der SAN, zu denen ich mir schon ganz am Anfang was überlegt hatte, was ich dann aber doch nie umgesetzt hatte. Ganz am Anfang heisst 2008. *hust*

Jetzt hat es da also Team-Seiten und mein Ziel, irgendwann die gesamte SAN-Site aus dem CMS zu liefern, um die unschönen Frames loszuwerden, ist ein Stück näher gerückt. Da fehlt allerdings immer noch Einiges. Kommt Zeit, kommen Seiten, wenn mir nicht zwischendrin wieder die Lust auf die SAN Site abhanden kommt ;-)

Ich sah den ganzen Tag immer wieder mal nach, ob das noch alles läuft wie es soll. Ja :-)

Am späten Nachmittag ging ich zum Optiker und kündigte das Linsen-Abo. Ohne Reinigungsmittel wollen die das nicht machen, naja, dann halt nicht. Und dann eröffnete man mir, dass die Monatslinsen für ein halbes Jahr für ein Auge ohne Abo in etwa so viel kosten würden wie die exakt selben Linsen im Internet für beide Augen. Meine Güte, für wie dämlich halten die ihre Kunden? Ich hätte die Dinger da ja sogar gekauft (weil, die haben ja die Arbeit gehabt), aber nicht für doppelt so viel Geld. Tja mei, dann halt nicht.

Danach sah ich Border. Das ist ein Film aus Schweden und da geht es um Trolle. Die ganz normal unter den Menschen leben und halt einfach nur (für die Menschen)  dick und hässlich sind. Drum herum hat es einen Krimi und es geht um Mitgefühl und um Anderssein. Das war sehr sehr fesselnd, zwischendrin spannend und immer ein wenig überraschend. Am Ende hätte ich allerdings gern gewußt, was mit dem Wechselbalg von Tinas Freundin/Nachbarin passiert ist.

Daheim dann noch Restarbeiten an den SAN-Team-Seiten und die große Rundmail dazu.

Von engel am 15.04.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

SSL und so

Donnerstag, April 11, 2019

Es nieselte leicht in der Früh, aber nicht genug, um eine Regenjacke zu rechtfertigen. Das war gut so, denn mir war auch so warm genug. Auf halbem Weg steckte ich die Handschuhe weg.

Im Büro Restaufräumen der alten Projekte (naja, ich warte noch auf allerlei Rückmeldung, aber ob und wann die kommen, steht in den Sternen), dann wandte ich mich wieder dem neuesten Projekt zu. Das hatte ich vor 3 Wochen das letzte Mal auf dem Schirm und dieses On/Off bei was Neuem ist nicht gut. Ich habe mindestens die Hälfte von dem vergessen, was ich mir da gedacht habe (trotz - zugegeben spärlicher - Doku). Na, immerhin läuft das Zeug noch.

Am Nachmittag sah ich Qu’est-ce qu’on a encore fait au bon Dieu? (Monsieur Claude 2). Auf den hatte ich gar keine rechte Lust, weil der ja nur Klamauk ist und laut der Kritiken nicht mal Guter. Aber ich will ja mein Französisch aufpolieren und dazu gehört halt auch, sich der Sprache ‘auszusetzen’. Der Film war OK und nicht halb so blöd wie ich befürchtet hatte :-) Verstanden hab ich anfangs mal wieder nicht viel (die reden alle sehr schnell), am Ende dann schon wieder so einigermaßen.

Franösisch übe ich derzeit mit der DuoLingo App. Da muss ich sagen, das ist echt eine gelungene App. Man hat da laute kleine Lektiönchen zu verschiedenen Themen, die man in etwa 5 Minuten gut machen kann. Das geht also wunderbar kurz mal zwischendurch. Man sammelt da auch Awards und Lingots und so Zeug, aber was das soll, will ich gar nicht verstehen. Man kann auch Leuten folgen und sich vergleichen, aber wozu? Ich lerne für mich, der Rest ist mir egal.

Das Ganze ist werbe-finanziert, d.h. nach jeder Lektion kommt eine Anzeige, die man erst nach 5 Sekunden wegklicken kann, das finde ich sehr moderat. Ich denke trotzdem drüber nach, die App zu kaufen, weil was gut ist, soll auch belohnt werden. Schaumermal, ob mir das in der Reha auch noch Spaß macht.

Sonst habe ich seit ein paar Tagen (!!!) Spaß mit meinem Provider. Ich habe für obadoba.de und engelchronik.de SSL-Zertifikate gekauft und die haben nicht funktioniert. Ich bin noch immer nicht sicher, ob ich da was falsch gemacht habe, ob mein Verwaltungs-Interface nicht vollständig ist (war ja auch schon mal) oder ob da Unfähigkeit auf deren Seite das Problem ist.

Inzwischen kann man über SSL auf HTTPS://www.obadoba.de zugreifen (man beachte das Schloß im Browser!), aber noch nicht auf die engelchronik.de (nur auf die einzelnen Einträge, weil die über obadoba.de geliefert werden).

Nach einem 2-tägigen Tanz für obadoba.de, kann ich dasselbe Spiel jetzt auch noch mal für engelchronik.de machen. Dabei habe ich beide Zertifikate gleichzeitig gekauft und da sollte man doch meinen, wenn obadoba.de repariert wird, dann würde auch gleichzeitig engelchronik.de repariert.

Was mich mal wieder am meisten ärgert, ist dass es keine Erklärung dafür gibt, warum das Verwaltungs-WebUI jetzt anders ist und da jetzt ein Zertifikat vorhanden ist. Stimmt schon, ich hab meinen Provider vor kurzem noch gelobt, aber ich glaube, der war da halt gut, weil ich da direkt bei der Technik war und jetzt nicht, weil ich mit Sales oder Marketing zu tun habe.
Und ja, es besteht natürlich noch immer die Möglichkeit, dass ich mich einfach blöd anstelle. Aber das glaube ich natürlich nicht :-)

Wie mir schon gedacht hatte, ist da jetzt im Hintergrund einiges zu tun. Ich habe gestern schon einiges gerade gezogen, aber angesichts der Menge Zeug auf obadoba.de gibt es sicherlich noch einiges, was nicht ganz so ist, wie es sollte. Na, kommt Zeit, kommt Reparatur ;-)

Von engel am 11.04.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Klettern zum Letzten

Mittwoch, April 10, 2019

... erst mal jedenfalls. Ich hab zwar noch Zeit bis zur OP, aber Führungstouren, Urlaub und Feiertag fallen alle so zusammen, dass es nur noch diesmal geht.

Wir kletterten draußen. Es nieselte gelegentlich ganz leicht und es war ein bisserl kühl und windig (vor allem oben in der Wand), aber mit warmer Jacke beim Sichern und Pulli beim Klettern war das sehr gut machbar. Voll war es da draußen natürlich auch nicht. Als wir nach dem Klettern durch die Halle gingen, stellten wir fast zeitgleich fest, wie schön es draußen gewesen war, denn drin war es voll und roch intensiv nach Eau de Sporthalle (klar, wären wir drin gewesen, wäre das natürlich nicht so intensiv aufgefallen).

Klettern lief insgesamt recht gut. Ich schaffte ein paar nominell eher schwierigere Routen total problemlos und musste mich bei ein paar nominell weniger schwierigen ordentlich anstrengen. Die Bewertungen sind halt sehr individuell ;-)

Danach gönnte ich mir einen Burger mit Pommes zur Feier des letzten Kletterns, den Rocklands (mit Bergkäse, Speck und Avocado), wenn schon, denn schon. Yummie!

Danach SAN-Telko, Bildchen-Suche für das Scharnitzkar und Bett.

Von engel am 10.04.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Wir planten nochmal eine interessante Tour im Lechtal und standen früh auf, um früh in Boden zu sein. Waren wir auch, aber da war es zu unserem Erstaunen schon ganz schön voll. Erstaunlich viele Leute gingen wie wir links hinauf statt geradeaus, wie wir eigentlich erwartet hatten.

Natürlich war alles hart gefroren, aber die minimale Neuschneeauflage (auch gefroren) der letzten Tage hielt gut. Wir stiegen bis zu den ersten Häusern von Pfafflar auf und gingen dann etwa auf dem Sommerweg ins Fundeistal hinein. Andere bogen ein Stück früher ab und querten unten in den Wald rein (ich überlegte, ob die was wussten, was wir nicht wussten), aber die kamen dann oberhalb des sandigen Abbruchs wo das Wanderschild steht auf auf unseren Weg. Der Schnee war relativ hart, also zogen wir bald Harscheisen an, da waren wir aber in der Minderheit, die meisten liefen ohne.

Weiter vorn teilten sich Skitourengeher und Spuren auf. Die einen gingen noch weiter hoch, andere folgten dem Sommerweg abfallend in den Talgrund hinein. Wir nahmen den unteren Weg, weil im Führer stand man solle eher früher als später in den Talgrund abfahren.

Wir querten noch über den Abbruch drüber, dann war der beste Allgäuer von Allen genervt vom Quergehen, weil das weder den Druckstellen der Skistiefel noch dem Kreuz gut tat und stellte auf Steigeisen um. Ich fand das keine schlechte Idee und nahm die auch. Allerdings brach ich dann andauernd ein (ich bin halt schwerer) und als ich dann noch dazu mit den Eisen in einer Latsche stecken blieb, beschloss ich wieder auf Ski umzustellen. Der beste Allgäuer von Allen ging schon mal weiter.

Ich stand recht ungeschickt und musste erst mal Leute vorbei lassen. Dann packte ich die Steigeisen weg und zog wieder Ski an. Unterdessen kam der beste Allgäuer von Allen zurück und meinte, da vorn ging es wieder steil bergauf, wir hätten mal besser die andere Spur genommen. Und überhaupt sei das hier alles total doof, weil abartig steil. Wir gerieten in einen kleinen Streit (unterdessen gingen weitere Leute an uns vorbei, es waren wirklich erstaunlich viele hier unterwegs) und hatten dann keine Lust mehr auf die Tour und gingen erst mal zurück in die Sonne in Pfafflar.

Dann war natürlich die Luft raus.

Wir taten das, was wir in derselben Situation (ohne den Streit) schon mal gemacht hatten: wir gingen weiter ins Scharnitzkar. Weil im Bach diesmal wirklich beeindruckend große (und dreckige!) Lawinen lagen, gingen wir direkt rechts rauf und fanden so auch gleich einen viel schöneren Weg ins Scharnitzkar, von dem aus man anscheinend allerlei sehr interessante Dinge machen kann, denn da hatte es eine Spur, die die Nordwand des Muttekopfs hinauf führte, in ein Gelände, in dem ich wirklich keine Skispuren erwartet hätte.

Es zogen Wolken rein und die Ski stollten in dem kupierten Gelände (mal Sonne mit sehr nassem Schnee, mal fast Schatten mit eiskaltem Pulver) bald unerträglich und wir beschlossen, Pause zu machen und aufzuhören. Einen Gipfel würden wir ja eh nicht mehr erreichen.

Das war interessant, denn so konnten wir den beiden Muttekopf-Nordseite-Besteigern bei der Abfahrt zuschauen. Die fuhren nämlich nicht da ab, wo sie aufgestiegen waren sondern fuhren über 2 Rinnen und eine Querung ab, bei denen ich von unserem Standpunkt aus nie und nimmer einen Durchlass erwartet hätte. Cool, echt!

Die Abfahrt war ... sehr gemischt. Die schönsten Stellen hatten eine dünne Pulverauflage auf harter Unterlage (mit gelegentlichen, natürlich unsichtbaren, Spuren drin), sonst hatte es bremsenden nassen Neuschnee, fast Firn und Eis. Alles wechselte lustig durcheinander und man konnte sich nicht wirklich auf irgendwas einstellen. Am schönsten war die Abfahrt unterhalb von Pfafflar, wo es ‘richtigen’ Firn hatte.

So war das halt ein netter Skispaziergang statt einer fordernden Skitour. Und das Scharnitzkar ist sehr schön und ich glaube, da müssen wir wirklich mal als eigenes Ziel hin.


Wir starten nicht allein


Auf dem Weg ins Fundeistal


Zu Fuß mit Skiern am Rucksack


Immer wieder nett: Im Winter auf alter Motorradstrecke


Allein unterwegs


Netter Anstieg ...


... in ein wunderschönes Kar


Abfahrt

Von engel am 10.04.2019 21:22 • outdoorski(0) Kommentare

Pet Sematary

Dienstag, April 09, 2019

Ich schlief etwas länger und ließ mir viel Zeit in der Früh (weitere leider fruchtlose Recherche zu PHP Versionen und Einstellungen). Beim Radeln war es grau aber mehr oder weniger trocken (minimalster Niesel, kaum merkbar).

Im Büro kam allerlei Verwaltungskram auf mich zu (Server, Locations, Asset Tags, Kram), ich vertröstete alle auf den nächsten Tag in der Früh. Ich mag sowas eh nicht, also will ich wenigstens so wach und aufmerksam wie möglich sein, wenn ich mich damit beschäftige. Mein anderes Zeug macht eh mehr Spaß, also muss das Lästige vor dem Erfreulichen gemacht werden.

Vormittags radelte ich kurz zum Radiologie-Zentrum für das Thorax-Röntgen, das ich für die OP mitbringen soll. Die sind echt super organisiert, das dauerte mit Radeln (ist nicht weit weg) gerade mal eine gute halbe Stunde. Hingehen, DSVGO (so was Ähnliches jedenfalls) ausfüllen, Röntgen, Zeug mitnehmen, fertig. Die Wartezeiten dazwischen reichten lediglich dafür, das Handy rauszukramen und wieder wegzustecken ;-)

Am Abend (deswegen hatte ich in der Früh so viel Zeit vertrödelt) radelte ich zum Cinema und weil ich noch eine halbe Stunde Zeit hatte, gab es ein Eis in der nahegelegenen Eisdiele. Draußen. Gerade als mein Eis kam, lief ein Mädchen, vielleicht 10, mit ihrer Mutter vorbei: “Oooh, schau mal, so ein schönes Eis!” Sie wurde weiter gezogen: “Es ist viel zu kalt für Eis!” So ein Schmarrn!

Dann sah ich Pet Sematary. In meiner Schul- oder Studizeit hatte ich das Buch gelesen (mehrfach) und mich dabei fürchterlich gegruselt, deswegen wollte ich den unbedingt sehen. Der Film ist vor allem in den ersten zwei Dritteln auch wirklich gruselig und erschreckend mit brutalster Spannung und ich sank immer weiter in meinen Kinosessel rein. Meine Kinosnacks (Salat, geschnippeltes Gemüse) legte ich vorsichtshalber immer ein Stück weit weg von mir, denn wenn ich erschrecke, zucke ich gelegentlich heftig zusammen. Und wie ich erschrak ;-)

Am Ende wird es dann eher splatterig, was ich aber ganz OK fand, denn ich hatte schon ernsthaft überlegt, ob ich schlafen können würde ;-) Aber mit dem Splatter-Ende und Heimradeln war das dann überhaupt kein Problem :-)

Von engel am 09.04.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Unschönes

Montag, April 08, 2019

Ich fuhr in teilweise heftigem Regen nach München. In der Stadt war es aber nahezu trocken und ich kam völlig unberegnet ins Büro. Nicht dass ich was dagegen hätte, aber ich habe schon das Gefühl, so langsam bräuchte es mal richtig Regen.

Vormittags war Betriebsversammlung (zu der ich wie üblich nicht gegangen bin) und anschließend eine längliche Diskussion unter den Kollegen, was die Abwesenheit von konkreten Informationen (obwohl die ja ursprünglich ab April hätten vorhanden sein sollten) und die weitere Schweigepflicht der beteiligten Verhandler, denn nun bedeuten sollte. Ein paar Gerüchte gibt es natürlich doch, beispielsweise, dass die Abfindungen sehr stark gedeckelt werden sollen. Es scheint doch darauf rauzulaufen, dass wir wohl schlechter wegkommen werden, als die Paderborner Ex-Kollegen. Alles in allem bleibt es beim Bekannten: Nix Genaues weiß man nicht.

Mich belastet das alles momentan nicht sehr, weil ich mir selber ja bis Ende des Jahres eine Pause in Form von OP und danach gründlicher Reha verordnet habe, aber nach solchen Diskussion wird einem doch wieder klar, wie wenig der Firma wert ist, was wir tun und das ist schon einigermaßen frustrierend. Und das Nicht-Wissen was wird, ist auch doof, denn deswegen habe ich eine nette Gelegenheit, eines meiner Projekte anderswo zertifizieren und promoten zu lassen, leider absagen müssen. Das hätte mir Spaß gemacht.

Am Nachmittag radelte ich zu dem Optiker, bei dem ich das Gleitsichtlinsen-Abo habe und wollte das Abo so ändern, dass ich von denen nur die Linsen bekomme, aber keine Reinigungsflüssigkeit mehr. Davon bekomme ich viel zu viel, finde ich. Leider machen die das Abo nur genau so und Abweichungen sind nicht vorgesehen. Das ist dumm von denen, denn jetzt werde ich mich umschauen, wo und wie ich die Linsen woanders her bekomme (was wahrscheinlich sogar günstiger ist) und das Abo dann kündigen. Ich wäre schon bei denen geblieben, weil die ja die Arbeit gemacht haben, aber halt ohne die Reinigungsflüssigkeit.

Mit den Gleitsichtlinsen bin ich inzwischen sehr zufrieden. Im Alltag, wo ich zwischen GPS, Straße, Ampeln, Schildern, Computer, Handy, allerlei Zetteln und Wapperln wechseln muss, sind sie perfekt. Prinzipiell ist aber die Weitsicht nach wie vor schlechter als ohne und Feinheiten wie Nähen (die Nadel an der Nähmaschine einfädeln!) gehen mit passender Lesebrille auch besser, aber die Mischung mit Abstrichen hier und da ist echt praktikabel. Ich will die Linsen also behalten und wenn sich da was ändert, muss ich halt wieder hin und dann mit veränderten Linsen nochmal ein halbes Jahr Abo machen und danach wieder kündigen. Ist ein bisserl lästig, aber mei, wenn’s denn sein muss ....

Nach dem Vormittagsfrust wollte ich was Nettes zur Aufmunterung und sah Die Goldfische im Mathäser (auch weil der Optiker da in der Nähe ist). Netter Film, nette Story, nett gemacht und unterhaltsam und nicht halb so peinlich wie ich befürchtet hatte.

Von engel am 08.04.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

SAN Site-Ausfall :-(

Donnerstag, April 04, 2019

Gemütliches Ausschlafen (nicht dass Missverständnisse entstehen, das heisst Wecker um 5 und dann 2 Mal Snooze ;-)), noch gemütlicheres Frühstück, dann mit relativ voll bepacktem Rucksack ins Büro. Es war kühl, sollte kühl bleiben und am Nachmittag regnen. Spoiler: nichts davon trat ein.

Tagsüber immer wieder SAN-Site-Check. Alles blieb gut. Noch ein Spoiler: später dann nicht mehr.

Am Nachmittag radelte ich ins Theatiner, um La Villa zu gucken. Der Film interessierte mich nicht besonders, aber ich habe mir aus Gründen fest vorgenommen, mein leider langsam total verfallendes Französisch aufzupolieren. Ich hab mir inzwischen sogar die DuoLingo App installiert und übe da fleißig. Letzteres ist momentan ein Klacks, weil mich der Einstiegstest wohl ein wenig weit unten verortet hat. Macht nix, erst mal haufenweise Erfolgserlebnisse, das wird dann schon noch schwieriger werden.

Zurück zum Film: bisserl langweilig und sprachlich ein wenig kompliziert, weil der Text meistens wenig mit der Handlung zu tun hat. Bei nachdenklichen Filmen ist das ja oft so. Die Untertitel waren unverzichtbar. Gegen Ende kam ich dann aber schon ganz gut mit und alles in Allem gefiel mir der Film am Ende dann doch einigermaßen.

Auf dem Heimweg hatte es ekligen kalten Wind, der - natürlich! - andauernd von vorn kam.

Daheim las ich ein wenig im neu erstandenen Reiseführer und schaute die Tracks dazu an. Ach, Planen, einfach großartig ;-)
Als ich heim kam und ein bisserl später wieder ein SAN-Site-Check und plötzlich ging die Seite nicht mehr. Komplett und ganz und gar nicht mehr, weder mit meinen 3 Browsern, noch mit dem Handy über das Mobilfunknetz. Nix. Dreck!

Ich verbrachte eine gute halbe Stunde mit einem Herrn vom Support, der zwar die SAN-Site aufrufen konnte, aber lediglich HTML-Daten ohne CSS bekam. Am Ende musste er aufgeben und bat, am Freitag in der Früh nochmal anzurufen, wenn die Technik wieder da sei. Tja, was soll man machen als da halt zuzusagen? Der kann ja auch nicht hexen und mit Support-Menschen habe ich eh Mitleid.
(Status Freitag Früh: unverändert, aber wir sind nicht die Einzigen. Der Provider hat wohl ein größeres Problem.)

Danach hatte ich die Freude am Planen verloren und es war eh schon spät, also mit Buch ins Bett und den Kram vergessen (klappte natürlich nur so halb).

Von engel am 04.04.2019 23:00 • diary(0) Kommentare
Page 1 of 382 pages
 1 2 3 >  Letzte »

Reiseberichte

Bücher :-)

Letzte Einträge

Letzte Kommentare

Blogroll


Have fun!