Dein Browser kann leider nicht vernünftig mit CSS umgehen. Den Inhalt siehst du, das Design dagegen ist futsch.

Urlaub.

Freitag, Mai 03, 2024

Es geht nach Sizilien, wo es jetzt doch kühler ist als erwartet (aber immerhin weitgehend trocken), weswegen wir gestern Abend doch noch die wärmeren Schlafsäcke ins Auto geworfen haben. Das Auto ist jetzt echt voll!

Das schöne ‘Side-Project’, das den besten Allgäuer und mich 2 ½ Wochen wirklich intensiv beschäftigt hatte, ist leider nichts geworden, sonst hätte ich hier viel zu erzählen. Naja, habe ich auch sonst.

Kollege S. ist nun leider weg, die B. hat ihre Zwillinge per Not-Kaiserschnitt bekommen (die A. und ich haben sie besucht und – meine Güte! - sind die winzig!), meine Lieblings-Ersatz-Kandidatin hat leider nicht auf die Kontakt-Anfrage geantwortet, dafür haben wir aber vielleicht einen ganz passenden Entwickler aus Syrien. Der muss allerdings erst noch seine Zeugnisse beglaubigen lassen, sonst dürfen wir ihn nicht einstellen und das kann laut der neuen HR-Dame dauern. Schaumermal.

Mir ist ein weiteres Projekt in den Schoß gefallen, das vermutlich langfristig bei mir bleiben wird. Es ist spannend, zieht sich durch die ganze Firma, könnte aber sehr kompliziert werden. Schaumermal auch hier.

Sonst ist alles gut wie immer hier mit Sport und vielen Touren (mit manchmal Muskelkater und blödem Knieweh im anderen Bein). Und jetzt ist Urlaub mit erst mal einer langen Fahrt zur Fähre und dann mit einer noch längeren Fahrt mit der Fähre zur Insel. Diesmal haben wir eine Kabine, ich bin gespannt.

Von engel am 03.05.2024 04:50 • diary

Sonntag, 28.04.2024: Kurzausflug

Donnerstag, Mai 02, 2024

Am Sonntag war schon wieder Saharastaub unterwegs und wir konnten uns nicht so Recht zu einer Tour aufraffen. Der Kompromiss war dann, erst eine Runde über den Blender zu drehen und dann Pfannkuchen auf der Terrasse zu machen :-)

Die Runde ist die neue Walking-Runde des Besten Allgäuers und ist endlos variier- und erweiterbar. Ich bestand aber darauf, nur einmal über den Blender zu gehen.

Wir starteten am Blockhäusl und gingen einen steilen (mir völlig unbekannten) Pfad auf den großen grasigen Rücken hinauf, an dem wir schon gelegentlich vorbeigeradelt waren, und drehten dann eine wellige Runde (rauf, runter, rauf, runter) durch den Wald auf der Rückseite vom Blender. Es lag noch mehr Schnee, als ich erwartet hatte und es war des Öfteren ziemlich matschig.

Am Blender machten wir eine kurze Pause in fast-Sonne und gingen dann auf relativ geradem Weg zurück zum Auto. Das ist schon ganz nett da hinten, aber die Wege ziehen sich ganz schön lang hin.

Danach gab es feine Pfannkuchen und das war den Ausflug dann schon wert :-)


Start am Blockhäusl


Neuer Weg


Anstieg durch lichten Wald


Von hinten zum Fernsehturm


Bekannter Gipfel


Rückweg

Von engel am 02.05.2024 19:45 • outdoorberg

Samstag, 27.04.2024: Klare Sicht

Donnerstag, Mai 02, 2024

Am letzten Wochenende vor dem Urlaub hatte es in der Woche vorher heftig und weit hinunter in die Berge geschneit, das Wochenende sollte aber schön werden. Wir fanden keine größere Tour, die uns zusagte (und hatten wenig Lust auf Schneegewühle), deswegen nahmen wir uns ganz einfach mal wieder den Illertalhügel vor. Wir nahmen die ‘großen’ Kameras mit, um mit denen wieder vertraut zu werden.

Das Wetter war schön und weil der Schnee der letzten Woche den ganzen Sahara- und Blütenstaub aus der Luft gewaschen hatte, sah alles wunderschön aus.

Wir gingen auf der Nordseite hoch und direkt zum Nebengipfel, weil der Gipfel voll war. Oben hatte es Wind, deswegen gingen wir bald rüber zum Grat und machten dort in der Sonne Pause. Nicht allzu lang allerdings, denn die Ameisen waren schon unterwegs.

An der großen Wiese nach dem Grat suchten wir uns dann ein Plätzchen in der Wiese und machten dort ‘richtig’ Pause. Der restliche Abstieg ging dann schnell und bot noch mal tolle Aussicht.

Danach war noch viel Zeit für Sonne auf der Terrasse :-)


Start mit neuem Schnee in den Bergen


Windbruchverhau


Sonne und neue Blätter an den Bäumen


Neuen Schnee hat es auch


Blick aufs Kreuz


Rückweg am Grat


Sonnenpause in der Wiese


Bergblick mit Pavillon

Von engel am 02.05.2024 18:09 • outdoorberg

Sonntag, 14.04.2024: Neuentdeckung

Dienstag, April 30, 2024

Nach der Bergtour am Samstag wollte ich am Sonntag radeln (weil die Tour natürlich doch Muskelkater produziert hatte). Zur Abwechslung mal ‘anderswo’, deswegen stellten wir nach einem gemütlichen Tagesanfang den Kangoo auf den Parkplatz am Eingang des Tannheimer Tals.

Beim Ausladen war es noch relativ kühl (wegen Wind natürlich), als wir dann aber durch Schattwald durch zum Forstweg zum Einstein geradelt waren, wurde es schnell warm. Radeln war super. Es war jahreszeitlich bedingt noch wenig los und die Luft war wunderbar klar, was für tolle Aussicht sorgte.

Bevor wir zur vermutlich noch schneebedeckten Passage direkt vor dem Einstein kamen, machten wir Pause in der Sonne im Gras, um etwas zu trinken. Das war sehr gemütlich.

Danach ging es noch ein Stück hinauf und wie erwartet trafen wir auf dem nordseitigen Stück Piste auf Schnee. Wir mussten etwa 300 Meter schieben. Danach ging es wieder runter ins Tal, das war doch noch etwas kühl.

Oberhalb der Schäferhütte radelten wir über den Höhenweg nach Grän und nahmen auf der anderen Seite die Mountainbikeroute zum Adlerhorst. Die war komplett neu für uns und ist sehr schön. Oben legten wir noch einen Extra-Schlenker zu einem Aussichtspunkt ein (den wir nicht fanden) und machten dann dort, wo die Skiroute die Piste quert, noch mal Pause. War ein wenig stachlig und ein bisserl arg warm, aber wir dösten trotzdem kurz weg. Danach war uns heiß ;-)

Wir radelten weiter, am Adlerhost vorbei (scheint geschlossen und verkauft zu werden), durch Haller durch und sehr schön auf der anderen Seite des Haldensees Richtung Tannheim. Das zog sich dann schon ziemlich und wir freuten uns darauf, in Tannheim irgendwo einkehren zu können, aber nach Ostern ist natürlich normalerweise keine Touristen-Zeit, deswegen war alles zu. Bis auf die Eisdiele, da hatte es dafür eine sehr lange Schlange, das wollten wir dann auch nicht.

Von Tannheim aus radelten wir auf der ‘Südroute’ weiter. Ich hatte mir das auf der Karte so genau nicht angeschaut, deswegen war es eine Überraschung, als die Piste immer weiter unterhalb der Rohnenspitze hinauf führte. Und immer noch weiter hoch.

Dann war da ein ‘Höfersee’ angeschrieben. Ein unbekannter See im Tannheimer Tal? Sachen gibt’s, das glaubt man gar nicht! Wir radelten hin (ein kurzer Abstecher von der Südroute) und da gab es tatsächlich (natürlich, war ja angeschrieben) einen sehr hübschen kleinen See, in den ein netter Wasserfall von der Rohnenspitze hinein plätscherte) :-) Wir machten noch mal eine Pause auf einer Bank im Schatten.

Danach ging es nur noch sehr kurz bergauf und endlich wieder bergab und rüber nach Schattwald. Die ‘Post’ war offen und dort konnten wir endlich auf wohlverdienten B&K&K einkehren :-)

Schöne Runde und noch deutlich ausbaubar ;-)


Start in Schattwald


Auf dem Weg zum Einstein


Schnee!


Abfahrt mit Aussicht


Auffahrt zum Adlerhorst


Rückweg am Haldensee


Zurück nach Tannheim


Am Höfersee


Die letzten Meter

Von engel am 30.04.2024 18:45 • outdoormtb

Samstag, 13.04.2024: Steinschlag

Sonntag, April 28, 2024

Das Wochenende sollte schön und sehr warm werden, man konnte aber trotzdem nicht allzu hoch in die Berge, weil es oben unter der Woche noch mal reingeschneit hatte. Ich schlug den Aggenstein vor und der beste Allgäuer stimmte zu, obwohl er Bedenken hatte, dass es da fürchterlich voll werden würde.

Auf dem Parkplatz in Gran bewahrheiteten sich die Befürchtungen auch, der war schon ziemlich voll. Wir gingen trotzdem los (auch weil es nur wenige Alternativen gab) und stiegen (nachdem unten erst mal viel Betrieb war), dann doch einigermaßen allein bis zur Kissinger Hütte auf.

Der beste Allgäuer ist ja inzwischen noch fitter als eh schon und ich strenge mich deswegen immer sehr an. Bis zur Hütte hinauf war ich nahezu durchgehend im roten Bereich meiner Pulsuhr und war darauf echt stolz. Der beste Allgäuer fand das Tempo (erfuhr ich erst hinterher) ‘gemütlich’. Pfffffff! Ich konnte das Tempo bis zur Pause kurz vor der Hütte halten.

Nach der Hütte trafen wir dann doch auf viele Leute, vor allem der Gipfelaufbau war ständig voll. Wir kamen aber sehr günstig an die Felsen, als wirklich nur wenige Leute unterwegs waren und auch der Gipfel einigermaßen leer war. Wir waren nach knapp 2 Stunden – mit Pause! - oben. Yay!

Da es nicht allzu voll war oben, machten wir Pause am Gipfel, obwohl es relativ windig war. Die Pause war echt nötig ;-)

Wir stiegen den Gipfelaufbau ab, als gerade wenige Leute unterwegs waren. Dann nahm ich Stöcke und wir gingen die vielen Kehren bis zum Querweg runter. Unterdessen stiegen viele Leute auf und auch viele Leute ab. Plötzlich hatte es viel Geschrei oben, darunter ‘Achtung!’. Wir schauten hoch und sahen eine Menge Faust- bis Kopf-große Steine den steilen Hang hinunter poltern. Genau auf uns zu!

Das Blöde bei Steinschlag ist, dass man nicht gut abschätzen kann, wo das Zeug beim nächsten Mal aufschlagen hinspringt. Zunächst sah es so aus, als würden die Steine beim besten Allgäuer den Weg queren und er sauste zu mir hinauf (10 Meter oder so). Dann änderten die Steine den Weg und kamen auf uns zu. Natürlich nicht alle, ein paar blieben auf Kurs. Wir versuchten alle Steine im Auge zu behalten und hatten Glück, sie sauten dann doch rechts und links an uns vorbei.

Das war einigermaßen erschreckend (mit ein Grund, warum es am Aggenstein nicht allzu voll sein sollte). Wir stiegen zügig weiter ab und waren froh, als wir auf dem Querweg waren. Auf der flachen Wiese vor der Hütte machten wir noch mal Pause – bequem mit Matten im Gras. Es war so warm, dass ich direkt auf kurze Hose und kurzes T-Shirt umstellte, um die Haut schon mal auf Urlaub einzustellen.

Der restliche Abstieg ging dann schnell. Trotz des Schreckens war der Aggenstein wie immer ein schöner Berg :-)


Das Ziel voraus


Frühlingsbild


An der Hütte


Vor dem Gipfelaufbau


Auf den letzten Metern


Gipfelbetrieb


Abstieg


Sommer-Einstimmung


Kurz vorm Parkplatz

Von engel am 28.04.2024 07:59 • outdoorberg

Sonntag, 07.04.2024: Kein K&K

Samstag, April 27, 2024

Nach dem steilen Abstieg vom Vortag hatte ich Muskelkater und weil es so schön warm war, gingen wir radeln. Kurz überlegten wir, ob wir vielleicht mal wieder anderswo radeln sollten, dann wurde es aber doch wieder eine Runde von daheim aus, zumal an diesem Wochenende die Löwenzahnwiesen in voller Pracht standen.

Nach dem üblichen Weg über den Mariaberg fuhren wir am Tennisplatz hoch und bogen zur steilen Straße hinter dem Blender ab. Hier saust der beste Allgäuer neuerdings öfter herum und er hatte ein paar neue Wege gefunden, von denen er mir einen zeigen wollte. Er war sich allerdings nicht sicher, ob der wirklich radelbar sein würde.

War er dann auch nicht, nicht für mich jedenfalls. Der beste Allgäuer schaffte auch das allerletzte supersteile Stück mit einmal absteigen und viel und lautem Fluchen (Letzteres ist offensichtlich wichtig zur Selbstmotivation).

Wir fuhren auf der Teerstraße vom Blender runter (der Waldweg ist noch komplett von Harvestern umgegraben und über Eschach zum Hohen Kapf. Danach wollten wir eigentlich zum Brotzeitstüble, aber da war es dermaßen voll, dass wir direkt wieder umdrehten und heimfuhren.

Kaffee und Nicht-Kuchen auf der Terrasse war dann gemütlich und entspannt :-)


Start daheim mit vielen Löwenzähnen


Anfahrt vom Tennisplatz


Auf dem neuen Weg


Unradelbar für mich


Aussicht am Blender (wieder Saharastaub in der Luft)


Am Hohen Kapf


Direkter Rückweg

Von engel am 27.04.2024 09:03 • outdoormtb

Samstag, 06.04.2024: Noch eine Südseite

Donnerstag, April 25, 2024

Nach einer Woche Muskelkaterpflege vom Osterwochenende sollte es wieder schön und warm werden. Wir nahmen den Berg gegenüber ins Visier und stellten den Kangoo als erstes Auto auf den hinteren Parkplatz in Rauth.

Es war so warm, dass wir unten schon im T-Shirt (und mit halblangen Hosen) losgingen. Der Anstieg durch den Wald war komplett schneefrei. Erst oberhalb des kleinen Querwegs trafen wir auf die ersten Reste. Der Anstieg über die steile Wiese war noch schneefrei, danach legten wir Gamaschen an, denn mit den ersten Schattenstellen wurde der Schnee schnell viel und tief. Mit der Wärme brachen wir natürlich auch ständig und manchmal weit durch.

Der ‘Winterweg’ den Rücken hinauf oberhalb der Hütten war natürlich wieder schneefrei (hatten wir am letzten Wochenende schon gesehen), dafür wie üblich steil und anstrengend. In der Rinne rechts hatte es wirklich beeindruckende Schneerutsche, die vom Gipfel bis weit unter die Hütten (nebendran natürlich) reichten. Links waren die üblichen Wechten, die zwar schon zerbröselt, aber noch nicht abgebrochen waren.

Während wir aufstiegen, figelte jemand am Rand der Schneefelder runter. Das sah auch nicht besser aus als das, was wir gelegentlich machen (wenn ich den Bammel wegen Einsinken überwinde).

Am Gipfel hatte es 4 Leute und – was sonst? - Wind. Die flache Stelle unterhalb des Gipfels war aber weitgehend windgeschützt und bot eine gute Gelegenheit für eine lange Pause. Mit Sonne :-)

Der Abstieg zu den Hütten war unerwartet warm, um nicht zu sagen heiß. Uns erreichte ein Lüftchen und die Sonne knallte voll auf den Rücken. Der Versuch, schnell und bequem im Schnee abzusteigen, ging deswegen auch voll daneben, dann man sackte immer wieder weit ein. Ich war froh, endlich die ersten Bäume mit Schatten zu erreichen.

Im letzten Schnee legten wir die Gamaschen ab und stiegen dann zum Auto ab. Das war weitgehend im Wald und angenehm kühl :-)

Schöne Tour. Natürlich gab es wieder Muskelkater für mich, aber nicht ganz so schlimm wie am letzten Wochenende.

Abends läuteten wir die Grillsaison ein. Im April :-)


Frühlingshafter Start


Hindernis im Aufstieg


Anstieg zu den Hütten


Auf dem steilen Rücken


Vor dem Schneebrett


Aussicht


Blick auf die Schneebrettspur


Am Gipfel


Abstieg mit Wechten


Abstieg mit Aussicht


Blick zum Berg vom letzten Wochenende


Angrillen

Von engel am 25.04.2024 19:44 • outdoorberg

Sonntag, 31.03.2024: A…-Rodeln

Donnerstag, April 25, 2024

Nach der Radtour nutzten wir den letzten schönen Tag des Osterwochenendes für einen der typischen Frühlingsberge: südseitig und (hoffentlich) mit Möglichkeiten, im Gras rumzuliegen.

Wir parkten am Kiosk. Wie üblich war es am Parkplatz frisch, im steilen Anstieg und mit der Sonne wurde es dann schnell warm.

Es war insgesamt viel weniger nass, als wir erwartet hatten, mit dem ersten Schnee, der schön langsam auf den Weg schmolz, war es bei der oberen Hütte aber doch kurz ordentlich matschig. Dann begann der Schnee. Die Querung war aber noch recht gut zu gehen.

Nachdem wir auf die Gipfelwiesen gekommen waren, fanden wir wie erwartet eine geschlossene Schneedecke vor und der Anstieg war entsprechend anstrengend. Es hatte zwar eine Spur, aber die hielt nicht gut und wir brachen immer wieder in den Altschnee unter der Neuschneedecke ein. Im oberen, noch steileren Teil auch mal bis zum Oberschenkel, was mich mit Dreiviertelhose und langen Gamaschen eher weniger störte, für den besten Allgäuer mit kurzen Hosen und kurzen Gamaschen aber sicherlich nicht toll war (er beschwerte sich nicht).

Oben war es windig und kalt, deswegen stiegen wir relativ bald wieder ab. Abwärts brach man noch tiefer in den Schnee ein. Als ich im steilsten Teil bis zur Hüfte eingebrochen war und mich mühsam wieder rausgewühlt hatte, rutschte beim Rauswühlen der Neuschnee auf dem Altschnee weg. Das schien mir praktisch und ich rutschte den richtig steilen Teil einfach auf dem Hosenboden runter. Das ging erstaunlich gut und war weder so kalt noch so feucht, wie ich befürchtet hatte :-) Weiter unten war es leider nicht steil genug.

Bevor wir in die Querung kamen, suchten wir uns noch ein nettes Plätzchen zwischen den Bäumen, wo der Schnee schon (gerade so) weg war und machten ausgesprochen gemütlich und angenehm warm Pause. Der beste Allgäuer baute einen Ostergruß, den wir an verschiedene WhatsApp und Signal-Konten schickten. Sooo nett! :-)

Der restliche Abstieg ging schnell (wie üblich, da ist einer der steilsten An- und Abstiege). Je tiefer wir kamen, umso wärmer wurde es, bis auch ich kurze Hosen anzog. Unten merkte ich dann schon, dass ich müde Beine hatte (und natürlich gab es danach einen fürchterlichen Muskelkater).

Wir kehren noch im Gaichtpasskiosk ein, das war ein ausgesprochen schöner Abschluss des Osterwochenendes :-)


Auf den ersten Metern


Kurz behost und im T-Shirt


Seidelbast


Der erste Schnee mit Weitblick ins Lechtal


Anstieg im Schnee


Die letzten Meter


Gipfelbild


Abstieg - man beachte die Rodelspur :-)


Weiter unten leider ohne Rodeln


Ostergruß


Abstieg


Unten mit kurzer Hose

Von engel am 25.04.2024 19:22 • outdoorberg

Samstag, 30.03.2024: Turmbesuch

Samstag, April 20, 2024

Nach dem Feiertagsberg hatte ich (nicht unerwartet) Muskelkater und wir beschlossen, zur Erholung zum Radeln zu gehen. Wir diskutierten Wege und Ziele und entschieden uns dann dafür, direkt von zu Hause aus loszuradeln.

Wir nahmen den üblichen Weg über den Mariaberg, fuhren den Weg vom Tennisplatz aus hoch (noch immer matschig, aber radelbar), radelten die Straße über den Blender und fuhren nach Eschach, wo wir die nette Allee zum Weiherparkplatz nahmen und weiter Richtung Hohen Kopf radelten. Das Wetter war eigentlich schön angesagt, aber es hatte unheimlich viel Saharastaub in der Luft, deswegen war von der Sonne wenig zu sehen, obwohl es recht warm war. In den Schattenbereichen hatte es überall noch Neuschnee.

An der Abzweigung zum Schwarzen Grat war ich eigentlich drauf und dran, zum Hohen Kapf abzubiegen, um dann zum Brotzeitstüble zu radeln, aber der beste Allgäuer deutete zum Schwarzen Grat. Ich seufzte innerlich (den Weg zum Schwarzen Grat finde ich nervig, da geht es ständig rauf und runter), dann bogen wir ab.

Die Wenger Egg Alpe hatte zu unserem Erstaunen geöffnet. Wir radelten aber erst mal zum Schwarzen Grat hinauf, drehen eine Runde um den Turm (ordentlich viel los da oben) und fuhren dann zur Wenger Egg Alpe, wo es B&K&K gab. Für mich sogar zweimal Kuchen, weil ich echt Hunger hatte :-)

Dann sausten wir (über die vielen kleinen Hügel) zurück, am Eschacher Weiher vorbei zur Bahnstrecke und (wie immer) über den Mariaberg nach Hause.

Schöne, wenn auch lange, Runde.


Viel Saharastaub vor dem Blick zum Blender


Radelbarer Matschweg


Kurz Sonne am Blender


Auf dem Weg zum Schwarzen Grat


Am Schwarzen Grat


Rückweg von der Wenger Egg Alpe


Am Eschacher Weiher


Saharastaub

Von engel am 20.04.2024 17:58 • outdoormtb

Das lange Osterwochenende sollte weitgehend schön und warm werden, allerdings auch windig. Die Woche vorher war es kühl gewesen und hatte wieder in die Berge hinein geschneit, deswegen war nicht abzusehen, welche Bedingungen es haben würde. Wir bereiteten uns auf alles vor (Grödel, Gamaschen, Stiefel, T-Shirts, kurze Hosen).

In Gunzesried war der Kangoo das erste Auto auf dem Dorfparkplatz. Da wehte ein sehr kalter Wind (wie immer) und es hatte nur wenig Sonne. Wir gingen gut eingepackt los. Nachdem wir das letzte Haus hinter uns gelassen hatten, war der Wind weg und es wurde umgehend warm :-)

Wir trafen sehr bald auf den ersten Schnee, aber der ganze südseitige Anstieg bis zur Vorderen Krumbach war so gut wie schneefrei. Fast hart abgeschnitten hatte es ab da eine mehr oder weniger geschlossene Schneedecke.

Der Aufstieg über die Südseite war ein wenig anstrengend, weil wir auf ein weit auseinander gezogene, sehr große Gruppe irgendwas Arabisches sprechende Menschen trafen und ständig jemanden überholen mussten (da geht man dann ja nicht minimal schneller vorbei, sondern nach Möglichkeit deutlich schneller). An der Alpe hatten wir dann alle hinter uns und konnten wieder bequemer laufen.

Wir gingen am Ende der Straße geradeaus auf den Rücken zum Steineberg zu, was zu lustigem unerwarteten Einbrechen in den Schnee führte, weil es keine Spur hatte. Die Spur auf dem Rücken war dann sehr angenehm.

Der Schnee war fest und gut zu gehen. Was immer es an Neuschnee gegeben hatte, war schon geschmolzen oder hatte sich direkt mit dem Altschnee verbunden, deswegen war der Aufstieg zur Leiter ausgezeichnet zu gehen. Oben kamen wir in viel Wind, fast Sturm raus und waren ganz unerwartet sogar allein (auf dem Weg hatten wir vereinzelt Leute getroffen).

Es war nahezu ohne Sonne reichlich kühl, deswegen stiegen wir nach ein paar Fotos nach Süden ab. Auf dieser Seite war keine Spur, deswegen brach man da immer wieder mal unerwartet ein, es war aber insgesamt ganz gut zu gehen. Am ‘Pausenstein’ (der mit dem netten Stück Wiese davor) hatte es leider auch Wind und eh keine Sonne, deswegen verzogen wir uns für die Pause unter einen Baum. Der bot zwar etwas Windschutz, aber auch da wurde es bald kühl. Die Pause war nicht lang.

Im Abstieg auf der weitgehend schneebedeckten Forststraße im Wald hatte sich dann endlich ein Sonnenloch an uns heran geschlichen. Wir nahmen die nächstbeste schneefreie Wiese, um die kühle Pause ‘richtig’ nachzuholen :-)

Danach verzog sich die Sonne wieder und wir machten uns an den restlichen Abstieg zum Auto. Der war dann unten so warm, dass auch ich auf kurze Hosen umstellte :-) Schöne Runde und weniger voll als befürchtet.


Start in Gunzesried, noch hat es Sonne


Die Sonne ist recht bald weg


Anstieg durch viele Leute


Oben hat es Schnee


Das Ziel in Sicht


Querung zur Leiter


Steiler Anstieg


Auf der Leiter


Am Gipfel


Am Gipfel


Abstieg


C-Falter bei der Pause in der Sonne


Krokusse :-)

Von engel am 20.04.2024 17:49 • outdoorberg
Page 1 of 499 pages
 1 2 3 >  Letzte »

Reiseberichte

Bücher :-)

Letzte Einträge

Letzte Kommentare

Blogroll


Have fun!