Dein Browser kann leider nicht vernünftig mit CSS umgehen. Den Inhalt siehst du, das Design dagegen ist futsch.

Kein Flug, Sport, Urlaub

Sonntag, März 19, 2023

Beim montäglichen Meeting mit meinem Chef hatte ich das erste Mal keine Fragen. ‘Ah’, meinte er, ‘Du bist also jetzt eingearbeitet.’ Hmm, dem würde ich noch nicht komplett zustimmen, aber ich kenne mich zwischen weitgehend in meinen Produkten aus, das ist ja schon mal was. Next Stop: die relevanten Standards lernen (und das sind einige).

Am Mittwoch entschieden wir dann, was wir mit der anstehenden Urlaubswoche machen wollten und ich versuchte, einen Flug und das bereits heraus gesuchte Hotel zu buchen. Erfolglos, denn wir hatten zu lang gewartet. Von Memmingen aus gab es keinen Flug mehr (und Stuttgart oder München oder gar Frankfurt sind uns für eine Woche zu viel Aufwand). Tja, selbst schuld. Wer Lastminute bucht, kann sich halt nicht aussuchen, was er bekommt. Nach kurzer Enttäuschung war das dann aber auch OK, bleiben wir halt hier.

Sportlich ging die Woche wieder was nach. Montags lief ich fast eine Stunde auf dem Crosstrainer (ich schaue gerade bei ‘Picard’ weiter und finde die Serie eigentlich gut, obwohl ich nach Kommentaren dazu anderswo eigentlich erwartet hatte, enttäuscht zu werden), am Dienstag war ich Schwimmen. Diesmal 1200 Meter, noch immer gemächlich mit 3er-Zug zum Eingewöhnen (und - Yay! - nur einer war schneller :-)).

Donnerstag gingen wir abends zum Fernsehturm und schafften gerade noch so die letzte Sonne da oben, Freitag wurde die Bike-Saison eingeläutet :-) Am wunderbaren Samstag ging es auf einen ‘richtigen’ Berg, den ersten in diesem Jahr. Es war wunderbar, endete aber wie erwartet mit fürchterlichem Muskelkater am Sonntag (der Gerechtigkeit wegen hatte der beste Allgäuer auch einen!). Wir schleppten unseren Muskelkater aber zum Fernsehturm hinauf (und dann hinten runter und wieder hinauf), um mit leichter Bewegung hoffentlich den Kater zu bekämpfen. Schaumermal.

Und jetzt: Urlaub.

Von engel am 19.03.2023 23:00 • diary(0) Kommentare

Bremslicht, Schwimmen, verschoben

Sonntag, März 12, 2023

Der Wind der letzten Woche hatte sich halbwegs gelegt und auch wenn es weiterhin kalt war, war es doch wenigstens nicht mehr so eklig beim Radeln. Die Tage sind inzwischen schon wieder so lang, dass es so gut wie hell ist, wenn ich Büro ankomme. Beim Heimradeln brauche ich gar kein Licht mehr - vom Rücklicht abgesehen, das jetzt ein schlaues Licht ist, das sich selbst abschaltet, wenn es hell ist und das einen Bewegungssensor hat und leuchtet, wenn ich bremse. Tolles Ding!

Die Arbeit ist noch immer weit von Routine entfernt und ist nach wie vor ausgesprochen spannend. Es vergeht keine Woche, in der ich nicht in ein Loch trete, bei dem sich keiner auskennt, aber auch kein Tag, bei dem ich nicht mit mehr Überblick rauskomme, als ich rein gegangen bin. Wird.

Dienstag war SAN-Telko, deswegen kam Sport ein bisserl kurz, an den restlichen Tagen der Woche gab es abwechselnd Gymnastik und Crosstrainer. Am Mittwoch war ich Schwimmen, um mal andere Bewegung zu bekommen. Das war prinzipiell prima, denn Schwimmen mag ich eigentlich, allerdings war es sehr voll im Schwimmerbecken, denn alle Schnellschwimmerbahnen und die Seite unter den Sprungbrettern waren von Vereinen belegt und alle anderen mussten sich auf den beiden restlichen Bahnen austoben.

Mit Kraulen kommt man aber immer ganz gut zwischen den Leuten durch, das braucht ja nicht so viel Platz. Ich bekam einmal einen Fuß in die Rippen, musste einmal bei einer Wende abrupt stoppen und sonst ein bisserl Kurven schwimmen. Für meine persönliche Eitelkeit war es ausgezeichnet, dass ich (trotz 3-er Zug und gemächlichem Tempo nach der langen Pause) die Schnellste war :-) Naja, von den Vereinsschwimmern abgesehen natürlich ;-)

Danach planschte ich noch ein bisserl im warmen (blau beleuchteten, Blau mag ich ja sehr :-)) Draußenbecken herum. Das war prima, denn um mich rum war warmes Wasser und von oben kam eiskalter Regen.

Donnerstag verzichtete ich aufs Radeln (Freitag wegen Einkaufen eh), weil es in der Früh wie aus Kübeln schüttete, deswegen durfte ich nicht wie der beste Allgäuer am Nachmittag bei frühlingshaften Temperaturen und strahlender Sonne heimradeln. Stattdessen gab es halt noch mal eine Crosstrainerrunde.

Die anstehende Urlaubswoche wurde wegen Wetter (an allen potenziellen Zielen) um eine Woche verschoben und ich durfte mich mit Planung ursprünglichen Ausweich-Ziels beschäftigen, das demnächst ziemlich sicher das tatsächliche Ziel werden wird. Das war prima und es wird auf jeden Fall schön werden.

Am Samstag gab es verspätete Faschingskrapfen bei der besten Mama, wo wir auch unsere Messer herzeigten. Der Schwager war sehr interessiert. Sonst gab es am Wochenende lediglich TV-Sport, obwohl das Wetter besser war als vorhergesagt.

Von engel am 12.03.2023 23:00 • diary(0) Kommentare

Samstag, 04.03.2023: Illertalhügel

Samstag, März 11, 2023

Was auch sonst?
Der eisige Nordwind der letzten Woche war inzwischen weg, hatte aber an machen Stellen ordentliche Schneewehen hinterlassen. Grundsätzlich war es kühl (+3 Grad), aber die Sonne hatte schon wieder so viel Kraft, dass es zwischendurch angenehm warm war.

Wir machten Pause am Bänkle vor dem Wald (leider waren da gerade mal wieder Wolken) und stiegen über Gipfel und Grat wieder ab. Da war das halbwegs schöne Wetter dann schon wieder vorbei.


Start bei fast Sonne


Rest-Wehen von der vorigen Woche


Ein Buntspecht


Kurz vor dem Gipfel


Im Abstieg wird das Wetter schon schlecht.

Von engel am 11.03.2023 09:34 • diary(0) Kommentare

Freitag, 03.03.2023: Messerschmieden

Montag, März 06, 2023

An diesem Freitag war es endlich so weit: das Weihnachtsgeschenk für den besten Allgäuer von Allen vom vorigen Weihnachten (also 2021) konnte eingelöst werden. Unser Termin zum Messerschmieden war gekommen.

Ich hatte mir ja im Vorfeld des Geschenks allerlei Gedanken gemacht, ob ich da mit will (Metall und Handwerk sind ja eher die Domäne des besten Allgäuers), ob ich das überhaupt aushalte (schlimme Erinnerungen an Muskelkater und übelste Ellenbogenentzündung nach dem Auseinandernehmen von irgendwas, wo ich den Zimmermannshammer vom Allgäuer benutzt hatte), ob ich das kann (Knick in der Optik, null Zielvermögen, keine handwerkliche Übung, etc.). Ohne mich wäre der beste Allgäuer aber mit irgendwem in einen Kurs gesteckt worden und irgendwie interessiert mich das halt doch. Nicht umsonst schauen wir immer wieder mal ‘Forged in Fire’.

Ich hatte aber vorsichtshalber mal nachgefragt und die Antwort war: “Und auch du schaffst das.”
OK, wenn der Fachmann das meint, dann wird das schon stimmen ;-)

Wir packten uns also in robuste Nicht-Outdoor-Kleidung (Wolle, Baumwolle, Leder statt synthetischer Materialien) und fuhren in ein kleines Dorf zwischen Aitrang und Friesenried zum ‘Blechernen Alex’. Das Wetter war wie die ganze Woche schon kalt und trist und trüb, grad Recht, um einen freien Tag irgendwo drin zu verbringen.

Der blecherne Alex und seine Frau Elke wohnen in einem alten Haus mitten im Dorf. Wir durften uns erst mal in die kleine Küche setzen und entscheiden, was wir machen wollen. Messertyp (Outdoormesser (mit 12cm eher kurz) oder Küchenmesser (mit um die 20cm eher lang)) und Klingenform erst mal. Wir bekamen um die 20 Messer in allen Variationen gezeigt, um zu sehen, für was wir uns da entscheiden. Wie üblich hatten der beste Allgäuer und ich unterschiedliche Vorstellungen davon, was schön und interessant ist und suchten uns unterschiedliche Klingenformen aus, er eine Normalklinge, ich eine Jagdmesserklinge, beide wollten wir ein Outdoormesser (darf man überall hin mitnehmen).


Die Schmiede


Drin hat es Werkzeuge und Geräte


Mehr Werkzeuge und Geräte


Und eine Alligatorhaut

Dann gingen wir rüber in die Schmiede und durften mit dem Aussuchen weiter machen: Stahlsorte und Griffe. Alex ist spezialisiert auf ‘historischen Stahl’, das ist Stahl aus irgendwelchen alten Kriegsgeräten, hat aber natürlich auch herkömmlichen Messerstahl im Angebot. Ich hätte ja aus Prinzip lieber ‘normalen’ Stahl gehabt, aber da wäre die Klinge hell geworden und ich mag ja gern Unterschiede, Struktur und Farbe, deswegen wurde es dann doch ein Stück historischer Stahl. Der beste Allgäuer nahm denselben Stahl: ein Stück aus dem Rohr einer Panzerhaubitze aus dem Ersten Weltkrieg. Alex hatte dazu dieses Bild an der Wand hängen.

Bei den Griffen suchten wir uns dann wieder völlig unterschiedliche Materialien aus. Ich nahm ein helles, krumm gewachsenes Holz mit Asteinschluss und hoffte auf viel Struktur, der beste Allgäuer nahm eine Geweihstange, weil das sein Messer noch einzigartiger machen würde.

Für den Anfang durften wir erst mal ein Mini-Übungsmesser aus Baustahl in unserem jeweiligen Stil schmieden. Wir lernten das Werkzeug kennen (genau 3 verschiedene Hammer) und in welchem Stadium man mit welchem Hammer wie aufs Metall hauen soll, um es dahin zu bewegen, wo man es haben will (Alex sagte: Metall verhält sich wie Knetmasse). Ich war als Erste dran und habe mich, fürchte ich, eher mäßig geschickt angestellt. Der beste Allgäuer machte seine Sache besser, hatte aber auch allerlei Probleme. Am Ende kam aber bei uns beiden etwas raus, was man tatsächlich als Mini-Klinge erkennen konnte :-)


Unsere Probestücke in der Esse


Andrea lernt Hämmern


Der Allgäuer kann schon Hämmern


Die fertigen Probestücke, links Andrea, rechts Allgäuer

Nach den Übungsstücken bereitete Alex den Messerstahl für unsere eigentlichen Klingen vor. Das sah cool aus, denn beim Teilen und Schleifen warf der Stahl Funken wie ein überdimensionierter Sternchensprüher :-)


Alex schneidet unseren Stahl zurecht


Daraus sollen unsere Messer entstehen. Oben Allgäuer, unten Andrea.

Dann begann das eigentliche Schmieden der Messer. Ich war wieder als Erste dran und suchte mir aus, den Erl meines Messers mit dem großen Federhammer zu schmieden (Ziel: Ellenbogen schonen). Das ist ein reichlich furchteinflößendes riesiges Gerät, mit dem Alex das flache Messerstück hinten eindellte und in die Länge zog. Ich hielt die Zange am hinteren Ende ;-)


Mein Stahl in der Esse


Am Federhammer


Erlspitze ausziehen


Der Stahl mit Erl

Dem vorbreiteten Erl sollte ich dann eine abgeflachte Spitze schmieden, was gefühlt katastrophal ablief, weil ich niemals richtig die Spitze traf, was, glaube ich, den Alex ein bisserl in die Verzweiflung trieb. Irgendwann war der Erl dann so, wie er sein sollte und wir machten uns ans Abflachen der Schneide. Das ging, abgesehen von einem völlig danebenen Schlag, den der Alex aber reparieren konnte, ganz gut.


Schneide hämmern

Das Geradeziehen der Klinge dagegen war dann schon wieder problematischer, denn da muss man mit einem abgerundeten Kreuzhammer auf das abgerundete Horn des Ambosses hauen und noch dazu nur die halbe Klinge treffen. Ich sag jetzt mal, das ging so mittelgut, aber der Alex konnte im Nachgang alle meine Fehlschläge ausgleichen :-)

Nachdem wir den Erl geradegezogen hatten, ging es darum, den Griff einzubrennen. Der Alex bohrte den Griff aus, dann wurde der Griff eingespannt und der glühend heisse Erl so lang immer wieder in den Griff gedrückt, bis der gesamte Erl drin steckte. Das produzierte eine ordentliche Rauchwolke ;-)

Zum Schluss dufte ich noch mein Kürzel in die Klinge hauen (die 105 der Panzerhaubitze ließ ich weg), dann wurde die Klinge noch mal erhitzt und schließlich in Öl abgeschreckt (eine sehr stinkige Angelegenheit). In der kurzen Pause danach gaben wir meine Klinge zum Anlassen bei Elke ab und gingen mit Kaffee zurück zur Schmiede. Nach der Kaffeepause war der beste Allgäuer dran.


Initialen einschlagen

Er entschied sich (wegen kalter Füße) dafür, seinen Erl per Hand zu schmieden. Das ging schneller, als wir gedacht hatten und der Allgäuer wurde vermutlich nicht mal richtig warm dabei. Das Schmieden seiner Klinge ging besser und schneller als meine, weil das Metall nicht so oft wieder erhitzt werden musste (stärkere und gezieltere Hammerschläge) und der Alex nicht so viele Fehlschläge reparieren musste.


Der Allgäuer schmiedet seinen Erl


Schneide formen


Der krumme Stahl mit Schneide in der Esse


Rücken abflachen, damit das Messer wieder gerade wird


Initialen einhämmern


Griffstück und fertig geschmiedete Klinge des Allgäuers

Das Einbrennen des Griffs in die Geweihstange war dann noch mal abenteuerlich, denn das organische Material produzierte zwar nicht ganz so viel Rauch, stank dafür aber bestialisch (fand ich, der Allgäuer fand es ganz OK). Nach dem Abschrecken seiner Klinge gingen wir für die Mittagspause zurück zum Haus.

Es gab Würstelgulasch mit Seele und es schmeckte prima. Nach einem Nach-dem-Essen-Kaffee gingen wir zurück zur Schmiede, um die Messer fertigzustellen.

Als Erstes wurde meine Klinge mit haufenweise Epoxidkleber in den Griff geklebt, dann durfte ich mich an diversen Schleifmaschinen damit abmühen, die Epoxidreste zu entfernen und dem Griff eine Form zu geben, während die Klinge des besten Allgäuers eingeklebt wurde. Der durfte dann auch noch ein bisserl schleifen, aber natürlich nicht so viel, weil die Geweihstange ja eh schon mehr oder weniger die Form hatte, die sie haben sollte.


Die Klinge wird eingeklebt (mit Seitendruck, damit sie gerade wird). Unten sieht man meinen Rohgriff.


Überschüssiges Epoxid abschleifen


Griff schleifen

Das helle Holz meines Griffes war dann tatsächlich schön gemasert (auch wenn ich auf mehr gehofft hatte) und netterweise blieb auch das Aststück im Griff. Zusammen mit dem dunkel abgesetzten Holz vor der Schneide sah das aber super aus :-)

Zum Schluss wurden die Griffe noch 3 Mal in Schellack getaucht und trocken gerieben. Das brachte die Holzmaserung und die Details der Geweihstange noch mal richtig schön raus.


Der Allgäuer muss weniger schleifen


Die beiden Messer auf dem Amboss. Links Andrea, rechts Allgäuer

Wir gingen zurück zum Haus, um uns dickes Leder (knapp ein halber Zentimeter) und Faden passend zum Messer auszusuchen. Mithilfe eines dünnen Kartons wurde am Messer eine Schablone für die Messerscheide abgemessen und dann aus dem dicken Leder ausgeschnitten. Der Alex ging dann die Messer schleifen, wir nähten Scheiden.

Das ging erstaunlich einfach. Die Scheiden wurden einfach mit einer Zwischenschicht am Rand zusammen geklebt und mit einer Naht versehen. Für die Naht ritzten wir eine Nut ins Leder, zeichneten mit einem Stichel Markierungen vor und bohrten dann an einer Standbohrmaschine kleine Löcher durch alle Schichten. Der dicke Wachsfaden bekam an beiden Enden eine Nadel und dann nähten wir mit dem Sattlerstich (und ein paar Knotenstichen zwischendrin) die Naht durch die vorgezeichneten Löcher nach.


Nut ins Scheidenleder schneiden


Scheide nähen

Am Ende wurden die Scheiden gewässert und um die Messer herum mit einem flachen Knochen angepasst. Die Scheiden mussten dann noch 3 Tage lang trocknen, um die Anpassung zu erhalten. Und dann waren wir fertig, sowohl die Messer und Scheiden als auch wir ;-)

Das war ein toller Tag und ganz und gar das nicht ganz wenige Geld für 2 Messer und Selber-Schmieden wert :-)

Ein bisserl nervig ist, dass man nie alles selber halten darf. Dadurch wird das Hämmern und Treffen noch schlechter als es (bei mir) eh schon ist, weil dadurch das gesamte eigene Körpergefühl (Propriozeption) ausgeschaltet wird. Ich verstehe durchaus, warum der Alex immer die Hand auf dem glühenden Eisen (800-1000 Grad sagt Wikipedia) haben will, einfacher wird das Ganze dadurch aber nicht.

Insofern ist ‘selbst-geschmiedet’ ein bisserl relativ. Mein Messer hat der Alex geschmiedet und ich habe ein paar Mal drauf gehauen. Das ist durchaus OK, denn ich hätte aller Wahrscheinlichkeit nach das richtige Messer ruiniert und es war auch so eine tolle Erfahrung. Der beste Allgäuer hat an seinem Messer deutlich mehr gemacht und hätte ganz sicher noch mehr und das gut machen können.

Die Messer sind aber trotzdem ganz und gar unsere (auch meins) und besonderer als alle anderen Messer :-)
Deswegen: Yay!


Messerparade Andrea: Probestück, Messer, Scheide


Messerparade Allgäuer: Probestück, Messer, Scheide

Von engel am 06.03.2023 20:25 • diary(4) Kommentare

Eiswind, Sport, Schmieden

Sonntag, März 05, 2023

Die Woche begann kalt und windig und eisig und ganz und gar gruselig und das wurde die ganze Woche über nicht besser. Anfangs war es auch noch teilweise glatt auf den Straßen, deswegen gab es 2 Tage lang das Spikerad und ich stieg erst am Mittwoch wieder aufs Rocky um. Mit dem fährt es sich schon deutlich angenehmer (und einfacher).

Die Arbeit bleibt ausgesprochen interessant und es ist schon spannend, in wie viele Löcher ich schon getreten und worauf ich schon überall reingefallen bin. Es gibt viel zu tun und das macht wirklich Spaß. Kollege C. aus der alten Firma hat inzwischen meinen alten Jobtitel bekommen und ich wünsche ihm das Allerbeste. Mich beißt noch immer gelegentlich, dass ich da so sang- und klanglos und ohne Erklärung rausgeflogen bin, aber ich trauere dem Autofahren und dem Job nicht wirklich nach.

Die Woche gab es wieder Sport (Crosstrainer, Gymnastik, Training) und die Hüfte machte brav mit. Puh! Ich finde eigentlich, nach den vielen Jahren Probleme mit dem rechten Knie brauche ich jetzt nicht mit Problemen mit der linken Hüfte anfangen! Der andere Sport, der aus dem TV, nimmt gerade noch mal Fahrt auf (WM in Planica, dann Ski-Alpin-Weltcup-Abschluss irgendwo) und dann ist Schluss mit Wintersport gucken.

Freitag hatten wir frei, denn der lang erwartete Termin zum Messerschmieden stand an. Das war ein super-interessanter Tag und an den (fast) selbst-geschmiedeten Messern werden wir noch lange Freude haben. Freitag Abend gab es gleich mal Brotzeit und wir konnten feststellen, dass wir mit unseren Messern tatsächlich Salami, Käse und Gemüse schneiden können ;-)

Am Samstag gingen wir eine Runde über den Illertalhügel und konnten dort sogar ein wenig Sonne mitnehmen. Sonntag schafften wir es nicht raus, dafür produzierte der beste Allgäuer aber ein Schmiede-Filmchen :-)
(BTW: meine Güte, stelle ich mich ungeschickt an, das ist beim Zuschauen noch schlimmer als beim Dabeisein!)

Von engel am 05.03.2023 23:00 • diary(0) Kommentare

Sonntag, 26.02.2023: Kalt und windig

Freitag, März 03, 2023

Nachmittagsspaziergang zum Fernsehturm. Es hatte mehr Schnee als wir erwartet hatten und es war deutlich kühler und ungemütlicher, als wir gehofft hatten. Nordwind halt.

Wir gingen einmal um den Turm und stiegen dann doch wieder den Weg durch den Wald ab. Das war ein wenig rutschig, aber wenigstens nicht so windig ;-)


Weitblick (mit beschlagener Handy-Linse, ganz so neblig war es nicht)


Vorm Fernsehturm


Gut eingepackt am Kreuz

Von engel am 03.03.2023 18:04 • diary(0) Kommentare

Rocky, Chilis, Luzi-Käse

Sonntag, Februar 26, 2023

Die Woche war ungewöhnlich warm, ich konnte jeden Tag das Rocky nehmen. Und sie war schön, aber davon hat man beim Arbeiten ja nicht so sehr viel.

So wie es aussieht, könnte es im Sommer in unserem süd-ausgerichteten Büro ganz schön heiß werden. Wenn Sonne scheint, muss man ja allein schon wegen der Bildschirme die Rollläden runterlassen, aber das ist auch wichtig, um nicht in der Sonne zu sitzen und zu überhitzen. Bei Hitze hoffe ich auf Homeoffice.

Die Chilis hatten das Umsetzen gut vertragen. Am Montag nahm ich den beiden, die ich am Sonntag gestützt hatte, die Stäbchen wieder weg, damit sie von allein stark werden :-) Seitdem scheinen alle eingefroren zu sein, aber das heißt hoffentlich, dass sie jetzt erst mal eifrig Wurzeln machen.

Der besten Mama hatte ich zum Geburtstag Bergkäse von Crowdfarming geschenkt (von einer Kuh Luzi - das wird hoffentlich Schwesterles Hundi Luzi freuen, die Käserinden liebt). Das erwies sich als reichlich kompliziertes Geschenk, denn das Annehmen klappt sehr lang nicht und der Kontakt zu Crowdfarming war zwar nett, aber wenig hilfreich. Irgendwann klappte es dann aber doch und deswegen rückt demnächst Bergkäse aus Oberstdorf an.

Am Samstag gab es die Kässpatzen, die sich die beste Mama gewünscht hatte. Ohne Weißlacker (ist anscheinend gerade mal wieder Mangelware), dafür mit viel Romadur, das schmeckte auch gut. Für den besten Papa gab es extra viele gebratene Zwiebeln :-)

Das Wetter war pünktlich zum Wochenende schlechter geworden. Am Sonntag gingen wir trotzdem auf den Blender und das war wegen des kalten Nordwinds reichlich ungemütlich.

Von engel am 26.02.2023 23:00 • diary(0) Kommentare

Mittwoch, 15.02.2023: Abendsonne

Donnerstag, Februar 23, 2023

An seinem freien Mittwoch (mit strahlend schönem Wetter) schlug der beste Allgäuer im Lauf des Tages vor, abends noch auf den Fernsehturmhügel zu gehen.

Natürlich war ich da gleich dabei und hörte ein wenig früher auf. Beim Heimradeln war es sehr warm, auf dem Weg zum Fernsehturm - nordseitig und schattig - eher nicht so und es war auch deutlich glatter als erwartet.

Oben war die Sonne knapp schon weg, aber wir bekamen immerhin schöne Ausblicke auf die Berge im Abendlicht :-)

Der Abstieg war dann wegen der Glätte anspruchsvoller als erwartet und ich war froh um das Handy-Licht. Es ist aber auch echt doof, um diese Jahreszeit abends keine Lampe mitzunehmen!


Anstieg im Schatten


Knapp nach der Sonne am Turm


Abstieg im Abendlicht

Von engel am 23.02.2023 19:34 • outdoorberg(0) Kommentare

Radeln, HO-Panne, Chilis

Sonntag, Februar 19, 2023

Eine weitere Woche ins-Büro-Radeln. Ich freue mich da tatsächlich noch immer jeden Tag drüber - auch an den Tagen, an denen das Wetter eher unerfreulich ist. Einfach weil es geht und weil ich viel lieber Fahrrad als Auto fahre. Dem Auto merkt man das übrigens deutlich an. Seitdem ich nur noch damit zum Einkaufen fahre (und aktuell ist ja angeblich Winter), ist der Spritverbrauch von 4,6 auf 6.4 Liter gestiegen. Das ist ordentlich!

Mittwoch hatte der beste Allgäuer seinen freien Tag und schlug vor, abends noch zum Fernsehturm zu gehen, weil das Wetter so prächtig war. Da war ich gleich dabei und ging auch früher heim. Sonne gab es allerdings trotzdem nicht, wir waren zu spät dran.

Wegen eines wichtigen Termins am Freitag nahm ich am Donnerstag mein Büro-Notebook mit heim, um am Freitag vor dem Termin von dort zu arbeiten. Daheim stellte ich dann fest, dass ich zwar das Notebook, aber kein Netzteil hatte. Kollege S. schickte freundlicherweise noch ein Bild der technischen Daten des Netzteils, aber nachdem ich unseren Fundus durchwühlt hatte, fiel mir dann auf, das das Büro-Notebook ja ein Lenovo ist und dass deren Netzteile diese komischen viereckigen Stecker haben. Sowas haben wir nicht. Na, immerhin hatte ich feststellen können, dass meine Peripherie und das Büro-Notebook miteinander können (alles andere wäre aber auch sehr erstaunlich gewesen). Das erste HomeOffice muss dann halt wann anders stattfinden.

Der Freitags-Termin war dann sehr schön gemacht (die Vortragende war wirklich großartig) und alle Anwesenden rissen sich zusammen, sodass es trotz des Anlasses auch nebenher und nachher eine schöne Angelegenheit war.

Das Wochenende war ruhig (mit den letzten Rennen der Ski-WM). Am Samstag nutzten wir das trockene und leider sehr windige Wetter, um die Chilis umzupflanzen. Von 40 Samen sind 35 Pflanzen gekommen und haben dieses Mal sehr schnell nicht nur Keimblätter sondern direkt drauf auch ‘richtige’ Blätter gemacht. Nach dem Umpflanzen sahen sie wirklich sehr traurig aus, aber im Lauf des Sonntags standen dann auch die schlappsten Pflänzchen wieder aufrecht :-)
Jetzt muss das nur so weiter gehen :-)


01.02.2023: Der erste Keimling


03.02.2023: 2 Tage später starten die anderen


11.02.2023: Noch eine Woche später kommen schon die ersten richtigen Blätter


18.02.2023: In der Woche dazwischen mussten ein paar der Chilis gestützt werden


18.02.2023: Lauter schlappe Pflanzen in neuen Töpfen


18.02.2023: Mitleiderregend


01.02.2023: Einen Tag später sieht das schon wieder ganz anders aus

Von engel am 19.02.2023 20:28 • diary(2) Kommentare

Sonntag, 12.03.2023: Frühling

Sonntag, Februar 19, 2023

Bei Sonne und frühlingshaften Temperaturen gingen wir ein weiteres Mal über den Illertalhügel. Unten war der Frühling tatsächlich in vollem Gange, die ersten Löwenzähne wagten sich raus :-)

Unten wehte noch ein frisches Lüftchen, im Aufstieg wurde es aber bald warm, sodass wir im T-Shirt und mit hochgekrempelten Hosen über die Südseite aufsteigen konnten.

Wir gingen über den Grat hoch und setzten uns an ‘unserem’ Plätzchen am Grat in die Sonne. Und in den Schnee, so viel Frühling ist dann doch noch nicht. Warm war es trotzdem.

Den Abstieg nahmen wir erst über die große Wiese auf der Südseite und dann über den Weg auf der Nordwestseite, um den Sonnenplatz dort für eine weitere Pause mitzunehmen. Das erste Mal in-der-Sonne-im-Gras-liegen der Saison :-)


Vorwitziger Löwenzahn


Anstieg zum Pavillon


Aufstieg über den Grat


Weiterweg nach der Pause


In-der-Sonne-im-Gras-liegen

Von engel am 19.02.2023 11:50 • outdoorberg(0) Kommentare
Page 1 of 483 pages
 1 2 3 >  Letzte »

Reiseberichte

Bücher :-)

Letzte Einträge

Letzte Kommentare

Blogroll


Have fun!