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Schmerzhafte Therapie

Montag, November 11, 2019

Ich schlief gut und beim Aufstehen konnte ich beinahe wieder Auftreten (obwohl das Knie etwas geschwollen und steif war). Das war super!

In München frühstückte ich lang und gemütlich und kramte dann das Winterradelzeug raus. Schuhspitzensocken, Daunen-Shorts, wärmere Handschuhe. Beim Radeln war es mir trotzdem kühl, nur das T-Shirt unter der Daunenjacke war vielleicht doch etwas wenig.

Den Vormittag verbrachte ich im Wesentlichen damit, erst einen IT-Support-Call aufzusetzen und dann die zusätzliche geforderten Informationen zusammen zu sammeln. Das neue Notebook friert weiterhin kommentarlos ein, wenn es benutzt wird. So bringt das nix. Nebenher hörte ich weiter einem Kurs über Projektmanagement zu. Nebenher, denn der Kurs ist eher langweilig, zwischendrin kommt dann aber doch immer wieder was Interessantes.

Am Nachmittag war ausnahmsweise Therapie (sonst ja immer am Dienstag), weil ich am Dienstag daheim arbeiten würde, weil die Rauchmelder getauscht werden müssen. Ich erzählte von der Sonntagstour und dass es dem Knie beim Laufen endlich wieder besser geht. Die C. fand, dass es ‘weicher’ sei. Damit konnte ich aber nicht so richtig was anfangen.

Sie massierte ein wenig an den Seiten herum, machte ein paar seitliche Bewegungen und streckte es. Das tat alles nur mäßig weh, was mich sehr freute. Dann bat sie mich, mein Knie selbst zu halten (ich lag auf dem Rücken und hob den Oberschenkel an) und liess dann den Unterschenkel langsam los. Das tat dann doch ordentlich weh. Sie stützte das Bein wieder und beschäftigte das Knie den Rest der Session mit Beugung. Nicht war sehr schmerzhaft, aber es tat halt doch alles irgendwie weh. Mit der Beugung ist sie übrigens sehr zufrieden.

Danach konnte ich noch immer ganz gut auftreten und laufen, aber das Knie schmerzte. Beim Beugen, beim Strecken, beim Bewegen, überhaupt. Ich radelte sehr langsam mit wenig Belastung heim. Das half ein wenig, aber ich hatte nicht das Gefühl, Training würde da jetzt gut tun.

Der restliche Abend war deswegen gemütlich. Internet lesen, ein wenig Recherche zu Code- und Programmier-Themen und ein paar Folgen Lucifer. Zum Essen gab es Linsen und Spätzle aus dem Tiefkühlfach. Das ist jetzt leer :/

Von engel am 11.11.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Sonntag, 10.11.2019: Berglein

Montag, November 11, 2019

Trotz des recht anstrengenden Samstags fühlte sich das Knie wieder besser an und ich war bereit, es an einem Berg zu testen. An einem kleinen Berg ehklar.

Der Versuch irgendwas südseitiges mit um die 400 Höhenmeter zu finden scheiterte, deswegen fuhren wir zum Falkenstein. Es war recht kalt (Frost und Reif allüberall), aber in der Sonne - im unteren Bereich hat man auch um diese Jahreszeit immer wieder mal Sonne - war es fast angenehm warm. Nur der Abschnitt nach dem Forstweg war wirklich kalt, da kommt aber auch überhaupt keine Sonne hin.

Wir stiegen bis zum Gipfel auf und gingen gleich wieder, weil das Bänkle oben besetzt war. Wir suchten uns stattdessen auf der Wiese vor dem Grat eine gemütliches Plätzchen in der Sonne. Leider ging es da aber recht zu, so dass wir bald auf den Grat umzogen, wo es genau eine einzige sonnige Stelle mit Gras hat. Das war dann richtig gemütlich, denn diese Stelle war zufällig total windstill und schöne Aussicht hat man da auch :-)

Laufen ging raufwärts und geradeaus recht gut. Zum Abstieg nahm ich natürlich Stöcke, aber das war dann trotzdem recht stressig für das Knie. Am Ende war ich froh, als wir wieder am Auto waren. Und noch froher war ich, dass das insgesamt doch recht gut gegangen war :-)


Aufstieg in Sonne, hinten das Gipfelkreuz


Auf dem Weg


Am Gipfel mit besetztem Bänkle


Abstieg mit Bergblick


Herbstfarben

Von engel am 11.11.2019 20:00 • outdoorberg(0) Kommentare

Reha-Wochenende

Sonntag, November 10, 2019

Samstag war ein sehr anstrengender Tag. Zunächst begann er aber recht entspannt mit Frühstück, häuslichem Rumwurschteln und gemütlichem Mittagessen. Dann fuhr ich zum Bahnhof, denn die N. hatte nochmal ein Reha-Treffen organisiert. Diesmal am Wochenende, damit auch ein paar weiter weg wohnende Leute kommen konnten, die andere N. zum Beispiel, und der J. Ich freute mich sehr drauf, alle wieder zu sehen :-)

Die Zugfahrt nach München war gemütlich und ereignislos. Das einzig Interessante war, dass ich mein Bayern-Ticket diesmal nicht ausgedruckt hatte, sondern mich in der DB-Navigator App angemeldet hatte und es nur da drauf hatte. Das klappte wunderbar :-)
In München liefen viele schwarz-gelbe und rot-weisse Leute rum. Schon wieder Fußball :/

In München nahm ich die S-Bahn für die beiden Stationen zur Hackerbrücke, weil das mit dem Laufen noch immer nicht so ganz toll ist. Ich war - natürlich - fast die erste. Die N. und die J. waren schon da und standen vor dem Pappasitos. Das macht offiziell erst um 18:00h auf, aber die N. hatte organisiert, dass wir schon um 17:00h rein durften. Wir standen trotzdem erst mal noch eine Weile draußen rum und unterhielten uns. Als auch die A. dazu kam, gingen wir rein.

Nach und nach tauchten die anderen auf (die andere A., die N. aus Augsburg, der J., der S. und der P.), am Ende waren wir 9 Leute. Die U. hatte leider, leider nicht kommen können, das war schade. Reha-Treffen sind prima, weil man sich da endlich mal über die Verletzung unterhalten kann. Sonst interessiert das keinen wirklich und man braucht schon jemanden mit einer vergleichbaren Verletzung/OP um sich ‘richtig’ darüber unterhalten zu können. Auch wenn es immer heisst, dass man Verletzungen nicht vergleichen kann und soll.

Die N. aus A. zum Beispiel hat auch eine Prothese bekommen und ist auch viel zu jung dafür und da tut es schon gut, einfach mal drüber reden zu können und zu sehen, dass andere vergleichbare Probleme haben - vor allem für die N., die ist nämlich fast 2 Monate hinter mir. Aber auch sonst. Für niemanden läuft es so gut, wie man sich so vorgestellt hatte und alle laborieren an irgendwelchen Dingen rum. Das ist irgendwie beruhigend.

Das Pappasitos wurde langsam voll und damit sehr laut. Das war schade, denn mit der Zeit verstand man kaum mehr, was die anderen sagten und ich wurde langsam heiser. Als klar war, dass keiner sonst mehr kommen würde (2 fehlten noch, glaube ich), bestellten wir etwas zum Essen. Ich nahm - was Wunder - einen Burger. Inzwischen bin ich von der Kletterhalle aber sehr verwöhnt. Der Burger war OK, kam aber an die Freimann-Burger nicht mal ansatzweise ran. Das war etwas enttäuschend (ich freue mich auf nächsten Mittwoch!).

Kurz vor 9 ging ich, um den letzten ‘bequemen’ (ohne Umsteigen) Zug nach Hause zu erwischen. Der Bahnsteig war gesteckt voll mit Bayern-Fans, die wieder heim wollten. Ich befürchtete Schlimmes, aber von wenigen Ausbrüchen von Fan-Gesängen abgesehen waren die alle eigentlich ganz manierlich. Der Zug hatte eine halbe Stunde Verspätung, deswegen war ich ziemlich durchgefroren, als ich endlich in den Zug kam. Ich fand einen netten Platz in einem 6er-Abteil, wo es wunderbar warm war. Ich taute langsam auf und verschlief den größten Teil der Heimfahrt. Um halb 12 war ich weider daheim.

Alles in Allem war das viel Aufwand für ein relativ kurzes Treffen, aber es war den Aufwand wert :-)

Sonntag war schönes Wetter (wenn auch reichlich kalt) und ich traute mir einen kleinen Berg zu. Das Hochlaufen ging prima, wir trafen nicht auf Schnee, fanden ein nettes, sonniges Plätzchen zum Rumdösen und sogar der Abstieg war so halbwegs OK. Schöner Tag :-)

Von engel am 10.11.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Werkstatt-Termin

Donnerstag, November 07, 2019

Wegen der Clio-Reparatur musste ich wieder mit dem Auto fahren. Ich kam wirklich früh los (obwohl ich erst noch das Rocky ins Auto laden musste) und sauste - total ungewohnt - einfach an der Autobahn-Einfahrt vorbei direkt in die Einfahrt zu den Towers. Yay!

Bevor ich das Auto zum Renault fuhr, bastelte ich noch ein wenig am neuen Rechner rum. Daten aussortieren und übertragen und benötigte Programme installieren. Das neue Notebook hat möglicherweise ein Problem, denn es friert gern mal ein. Mal abwarten, ob sich das noch beruhigt, wenn alles up-to-date und das ganze lästige ‘muss-noch-installiert-werden’-Zeug mal durch ist. Momentan wird nach jedem Reboot noch irgendwas nach-installiert. Die Büro-Systeme kommen inzwischen aus Japan (deswegen 6 Wochen Lieferzeit), als sie noch aus Augsburg kamen, war das besser.

Dann fuhr ich zur Werkstatt, lud das Rocky aus und gab das Auto ab. Ich bat darum, es bis 14:30h fertig zu haben, denn dann hätte ich einfach direkt nach der Therapie zur Werkstatt radeln können, aber darauf wollte sich der Meister nicht festlegen. Bis 16:00h, wie ursprünglich ausgemacht, das würde auf jeden Fall klappen. Aber man würde es versuchen.

Am frühen Nachmittag radelte ich zur Therapie. Das Knie ist noch immer recht motzig, aber es wird besser. Die C. beschäftigte sich vor allem damit, die seitlichen Bewegungen, die neuerdings doof sind, zu verbessern. Das tat weh wie üblich, aber danach fühlte sich das Bein besser an. Beweglicher war es allerdings erst mal nicht.

Gerade als ich das Rocky wieder am Tower abstellte, rief die Werkstatt an: das Auto sei fertig. Das traf sich prima. Ich erledigte oben noch ein paar Dinge und radelte dann zur Werkstatt, wo ich dann noch etwas warten musste, weil das Auto noch gewaschen wurde. Ich kam trotzdem früh genug los, um fast ohne Stau über den mittleren Ring zu kommen.

Daheim recherchierte ich noch etwas über Software-Dinge nach, die im Abteilungsmeeting hoch gekommen waren und von denen ich - Elektrotechnik-Ingenieurin, die niemals formal Objekt-Orientes Programmieren gelernt hat - bislang bestenfalls am Rand gehört hatte. So langsam wird die Liste der Dinge, die ich auf meiner Lernliste habe, ganz schön lang. Also es wird nicht langweilig werden :-)

Dann machte ich mir etwas zum Essen und sah dazu eine Folge Lucifer. Und das war es dann. Kino-Pläne und Gymnastik-Pläne fielen alle um, weil ich dann doch immer noch eine Folge sehen wollte. Naja, Faultag und Faulabend, muss auch mal sein und ob Kino oder Serie ist dann ja auch egal.

Von engel am 07.11.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Wieder Klettern :-)

Mittwoch, November 06, 2019

Ich schlief mittel-gut, aber wie in letzter Zeit üblich schmerzte das Knie beim Auftreten. Egal, es war Klettertag und ich wollte Klettern gehen!

Ich kam eigentlich nicht zu spät los - dachte ich - aber bei der Autobahneinfahrt vor den Towers war trotzdem schon wieder Stau. *nervnervnerv* Ich werde noch früher los müssen, wenn ich Auto fahre.

Im Büro beschäftigte ich mich vor allem mit dem neuen Notebook, das mit Win10 und einer viel neueren Office-Version echt nett ist. Allerding nervt es sehr mit Nag-Meldungen zur offiziellen Company-Sicherungs-Methode. Ich sichere noch immer über die Methode, die wir vor Jahren selber eingeführt haben und ich sehe keinen Grund, warum ich das ändern sollte.

Am Nachmittag fuhr ich zur Kletterhalle und staunte nicht schlecht, als es da schon ziemlich voll war. Dann kamen mir zwei Leute mit rot-weissen Schals entgegen und alles war klar.

Klettern lief trotz des Motzknies recht gut. Ich arbeitete mich gleich mal an der ersten Route, die ziemlich überhängend war, ordentlich ab und schaffte dann noch 3 weitere Routen, bevor ich wegen des Knies lieber aufhörte. Das war am Ende schon recht gestresst, sowohl vom Rumstehen als auch von den verschiedenen Schrägbelastungen. Danach gönnte ich mir einen Rocklands Burger und kleine Pommes :-) Neben dem Hunger (das Mittagessen war etwas mager gewesen) wollte ich auch eine Grundlage für ein potentielles Ibu schaffen. Das nahm ich daheim dann aber doch nicht, weil es dem Knie in Ruhe ganz gut ging.

Ich las noch ein wenig im Internet und sah eine Folge Lucifer und ging dann früh schlafen.

Von engel am 06.11.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Wieder KG bei der C.

Dienstag, November 05, 2019

Ich schlief recht gut, aber dem Knie war beim Aufstehen trotzdem nicht recht wohl. Ich machte dennoch etwas Reha-Gymnastik und radelte dann ins Büro. Radeln war wie immer prima, Laufen ... nicht so sehr. Was nicht heissen soll, dass ich gar nicht laufen kann, es schmerzt halt und ich humple, was ja nicht sein soll.

Gegen Mittag kam die Mail, dass ich mein neues Notebook abholen kann. Ich tat das direkt (der Poststellenmann war total baff) und sperrte das neue Notebook erst mal in mein Lockerfach, weil ich keine Zeit mehr hatte. Ich musste zur Therapie.

Die C. war wieder da und quälte mein Knie. Sie war auch der Meinung, dass die aktuellen Schmerzen wohl mit dem Urlaub und der Überlastung zu tun haben (wobei, ich hab ja erklärt, was ich denke und da kann sie nicht viel tun als zustimmen) und dass reines Wandern/Laufen nichts kaputt machen kann. Sie führte zudem, ins Feld, dass meine Vorgeschichte - das jahrelange nicht-Strecken und Humpeln auch noch Auswirkung haben könnte und vermutlich hat. Naja, das ist nicht von der Hand zu weisen.

Sie stimmte zu, dass das Bein streckbarer ist, als ich mich aber auf den Rücken legte, war es doch nicht mehr ganz so viel, wie ich gedacht hatte. Aber meine Annahme, dass es dem Knie ‘eigentlich’ recht gut geht, wenn ich nicht gerade laufe, war etwas verfrüht. ‘Uneigentlich’ kann man es nämlich noch immer sehr quälen, mit Streckung und seitlichen und schrägen Belastungen. Also da ist noch viel zu tun :/

Nach der Therapie radelte ich ins Cinema und sah Das perfekte Geheimnis (der erste deutsche Film, den ich im Cinema seit 20+ Jahren gesehen habe). Wie die Vorschau versprach, ist das ein netter und natürlich auch ein peinlicher Film, auch wenn ich wirklich nicht glauben kann, dass 7 Menschen wirklich so viele Geheimnisse haben würden. Aber sonst wäre es ja langweilig. Ich mag all die Schauspieler, also war das ein wirklich netter Nachmittag. und ich war - noch eine Premiere - allein im Cinema. Das war sehr seltsam.

Ich ließ wieder das Studio-Training ausfallen, weil das Knie beleidigt war und macht stattdessen daheim noch etwas Reha-Gymnastik. Ich finde das doof, wie soll ich wieder Kraft bekommen, wenn ich das Bein nicht belaste? So langsam verstehe ich die ständigen Warnungen vor ‘Übertreiben’ besser. Wenn das immer so lang dauert, bis man wieder was tun kann, wenn man mal übertrieben hat (und echt, sooo übertrieben war das nicht!), dann kommen ja lustige Zeiten auf mich zu. Ich bin etwas genervt.

Nach weiterem vergnüglichen Rumspielen am Design für den Türkei-Bericht (inzwischen bin ich zufrieden, Bilder hat es auch schon, aber der Text fehlt noch), suchte ich mir eine neue Serie zum Gucken und fand nach ein paar Fehlstarts ‘Lucifer’. Die erste Folge ist vielversprechend :-)

Von engel am 05.11.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Nix Studio-Training

Montag, November 04, 2019

Nach einer durchschlafenen (!) Nacht erwachte ich 10 Minuten vor dem Wecker (der natürlich um 04:00h los ging, deswegen ist ‘durchschlafen’ vielleicht eher relativ). Auf dem Weg zum Auto stolperte ich über unseren großen Sonnenschirm, den der Sturm vom Sonntag umgeblasen hatte und der leider von der Terrasse gefallen und zerbrochen war. Blöder Sturm, der war echt gut, der Schirm.

In München frühstückte ich und wollte dann wie geplant - die Woche Schonzeit nach dem Urlaub ist rum - wieder Reha-Gymnastk machen. Aber da ging nicht viel. Das Knie war steif und unwillig, zu viel Ruhe vielleicht. Ich verschob die Gymnastik auf den Abend und radelte erst mal ins Büro. Das Radeln tat gut, allerdings war auch danach Laufen noch immer eine Herausforderung, wenn auch eine kleinere als die Woche zuvor. Aktuell bin ich noch auf einem Ibu pro Tag.

Tagsüber lernte ich weiter Webmasterzeug. Manches kannte ich schon, manches war neu und ein paar Dinge für mich überflüssig. Aber insgesamt kann ich gut sehen, wo ich mit dem Türkei-Bericht, wo ich das Neue anwenden werde, hin will. ‘Lustig’ wird sein, dass man all die tollen Verbesserungen im Hintergrund vermutlich gar nicht sehen wird, weil ich mein aktuelles Design mit Detail-Navigation links, Übersichts-Navigation rechts und dem eigentlichen Text in der Mitte nach wie vor prima finde. Und auch wenn ich mich so umsehe, die Lösungen anderswo finde ich alle schlechter.

Am späten Nachmittag sah ich The Addams Family im Museum. Ich war komplett allein im Kino, das passiert nicht oft, auch nicht in den Nachmittags-Vorstellungen. Der Film ist gut gemacht, gut anzuschauen und witzig, nette Unterhaltung.

Danach hatte ich eigentlich ins Fitnesscenter gehen wollen, aber dem Knie war beim Laufen immer noch so unwohl, dass ich nach einiger Überlegung doch darauf verzichtete. Mit leicht schlechtem Gewissen, weil ich beim Verzicht auf Training immer auch denke, ich sei bloß zu faul, was zu tun. Was vielleicht nicht falsch ist, aber halt doch nicht immer die einzige Motivation.

Daheim machte ich dann etwas Gymnastik. Die erste Erkenntnis: Ohja, die Streckung ist über den Urlaub nochmal ein ganzes Stück besser geworden (Vermutung: wegen der langen Forstwegwanderung und der längeren schnelleren Schritte dort). Auf der Matte sitzend kann ich mich inzwischen über die gestrecken Beine nach vorne beugen, ohne dass das Knie deswegen motzt. Das ging vorher nicht. Dafür konnte ich bei den Dehnübungen schön feststellen, dass ich inzwischen brutalst steif geworden bin. Naja, noch eine Baustelle, an der gearbeitet werden muss. Schön ist, dass ich da nun wieder dran arbeiten kann :-)

Streckung geht also inzwischen wirklich prima, bei der Beugung hapert es etwas, auch weil das Knie da momentan einfach weh tut. Dafür - Tadaaa! - habe ich im Urlaub tatsächlich Beinmuskelkraft aufgebaut :-) Ein Wunder ist das keines, wir waren ja doch gut unterwegs, aber es fällt mir erst jetzt, beim Vergleich der Übungen ‘vorher’ gegen ‘jetzt’, auf. Ich bin hocherfreut!

Danach bastelte ich noch etwas mit dem neu Gelernten herum und sah eine Serie über Evolution mit Sir David Attenborough.

Von engel am 04.11.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Ruhewochenende

Sonntag, November 03, 2019

Das schlechte Wetter am verlängerten Wochenende war gut für mich. Die Ruhe tat dem Bein gut, auch wenn es immer noch druckempfindlich ist. In der Nacht konnte ich am Ende sogar wieder durchschlafen und Durchschlafen finde ich wirklich prima.

Wir waren aber trotz der vielen Ruhe auch einigermaßen fleißig. Im Keller ist jetzt wieder Platz, weil wir viel Müll zum Wertstoffhof brachten (den gleichen Gedanken hatten aber auch Andere, es war unglaublich voll da) und der neue Kangoo hat jetzt wieder eine Plattform und der Clio Winterreifen. Naja, und die restlichen Urlaubs-Nachbereitungen wie Wäsche waschen und fertig aufräumen sind auch endlich durch.

Ich brachte direkt auch meine große Reisetasche zum Wertstoffhof, denn im Türkei-Urlaub fiel sie noch ein Stückchen weiter auseinander. Bei der Recherche nach einer neuen Reisetasche (mit Rollen, Rucksacktragesystem, viel, viel Platz und leicht) fand ich ganz unerwartet die genau richtige Tasche in der Ausführung ‘hübsch’ (also mit netten Farben statt langweilig schwarz) und mit Halloween-Discount. Da blieb ja nicht viel übrig, als gleich eine Tasche zu bestellen (der nächste Urlaub kommt bestimmt!) und weil der beste Allgäuer von Allen nur eine recht kleine Rollen-Reisetasche hat, bestellten wir gleich 2 davon.

Das freut mich seitdem innerlich ungemein, denn eine Reisteasche bedeutet ja Reisen zu planen und das wiederum bedeutet implizit, dass es dem Knie gut gehen wird :-)

Von engel am 03.11.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Kontaktprobleme

Mittwoch, Oktober 30, 2019

Noch eine schlechte Nacht mit häufigem Aufwachen und argem Gehumpel in der Früh. Ich frühstückte wieder ordentlich, und nahm dann ein Ibu. Noch immer eines für den Tag.

Ich kam trocken ins Büro und lernte dort mit dem neuen Lernsystem, zu dem ich einen Zugang bekommen hatte (bislang besser als das firmeneigene), neues Zeug. Webmasterei-Dinge, die sich bisher sehr interessant anlassen und bei denen ich viele Anwendungen für obadoba und die SAN sehe - wenn ich die Zeit (also die Lust) finde, irgendwas umzusetzen, heisst das.

Den Vormittag über checkte ich immer wieder meine Mails, weil ich am Dienstag Nachmittag wegen Knie Klettern abgesagt hatte. Aber vom R. kam keine Antwort. Ich schickte eine SMS und versuchte später auf dem Handy anzurufen und eine Ferstnetznummer rauszukriegen, alles vergeblich. Analoge Menschen sind echt schwierig (Wie hat das früher nur alles geklappt?). Es würde wohl darauf rauslaufen, dass der R. allein vor der Kletterhalle auflaufen würde. Ich hatte ein sehr schlechtes Gewissen.

Am Nachmittag kam erfreulicherweise die Mitteilung der Renault-Werkstatt, dass das letzte fehlende Ersatzteil für den Clio endlich da sei. Wir machten einen Termin für nächste Woche aus, dann ist mein Auto wieder vollständig.

Am späten Nachmittag sah ich dann Terminator: Dark Fate im Cinema. Das ist wie erwartet wilde Action ohne eine besonders einfallsreiche Story, aber ich habe mich dennoch prächtig amüsiert. Ganz besonders hat mich wieder Linda Hamilton gefreut, die da wieder eine echte Badass-Lady spielt. Und natürlich Herr Schwarzenegger, der ja (inzwischen?) überhaupt kein Problem damit hat, sich selbst zu parodieren. Das war schon nett :-)

Der Heimweg war recht kühl (3 Grad oder so) und ich kam mit kalten Füßen daheim an. Zeit, die Schuhspitzensocken wieder einzustecken!

Passend zu Hamilton und Schwarzenegger hab ich heute ein Video, das mich sehr amüsiert hat :-)

Von engel am 30.10.2019 23:00 • diary(2) Kommentare

Blödknie

Dienstag, Oktober 29, 2019

Ich schlief so schlecht wie schon lang nicht mehr. Gefühlt wachte ich jede Stunde einmal auf, weil das Bein jammerte. Ich war echt froh als der Wecker klingelte. Beim Aufstehen humpelte ich erst mal fast wie in der Reha. Ich frühstückte ordentlich und nahm dann doch ein Ibu. Eines für den ganzen Tag, hoffte ich.

Es regnete beim Radeln und zwar mehr als ich gedachte hatte. Als ich nach den 45 Minuten im Büro ankam, war ich ziemlich feucht und freute mich an den trockenen Ersatz-Klamotten. Auf den Platz vom Ex-Werkstudenten zu wechseln, wo ein Schrank steht, war eine Super-Idee!

Bezüglich des Hardware-Abbaus in Augsburg stellte ich kurzzeitig ein ziemliches Durcheinander an, als ich morgens mitteilte, dass ich aller Wahrscheinlichkeit nach doch nicht mitmachen könne, weil es meinem Knie nicht gut geht und sich heraus stellte das das Zimmer nicht kündbar ist (naja, doch, gegen 80% des Preises). Im Lauf des Tages renkte sich das dann wieder ein und es sieht so aus, als fände sich an anderer Abnehmer.

Dem Knie ging es den Tag über in Ruhe prima (warum es dann nachts blöd tut, ist unverständlich), auch in gestrecktem oder sehr gebeugtem Zustand, beim Laufen und Draufstehen aber schlecht. Natürlich bin ich selbst schuld, weil ich es überfordert habe, aber ich finde trotzdem: das hätte es nicht gebraucht!

Bei der Therapie war die C. krank und wurde von der K. vertreten. Der musste ich natürlich erst mal einiges noch erklären, dann arbeitete sie sich an meinen Muskeln und etwas Streckung ab. Das war ausnehmend schmerzhaft, aber in den Muskeln und nicht im Knie selber. Das steckte auch die Streckung zwischendurch mit nur leisem Ziehen weg. Ich bin momentan unsicher, was ich davon halten soll :-(

Am späten Nachmittag sah ich Joker im Cinema. Der Film ist für einen Super-Helden-, bzw. Super-Villain-Film erstaunlich schwere Kost und auch wenn man nie richtig mitbekommt, warum Arthur Fleck so kaputt ist, wie er halt ist, ist er total kaputt und man hat immer wieder Mitleid oder wünscht sich, dem armen Mann würde endlich geholfen. Wie dann aus dem kaputten Arthur dann irgendwann der fiese Joker werden soll, habe ich aber nicht verstanden. Egal, der Film ist gut und allüberall wird Joaquin Phoenix dafür ein Oskar angetragen. Schaumermal.

Daheim war es inzwischen wärmer und ich konnte den Abend gemütlich mit Internet-Nachlesen beschließen. Weil es so schön gewesen war, ging ich wieder mit Wärmekissen schlafen :-)

Von engel am 29.10.2019 23:00 • diary(0) Kommentare
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