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Pause

Donnerstag, September 17, 2020

Nach dem sportlichen Dienstag und Mittwoch, war das Knie am Donnerstag ein wenig motzig. Ich beschloss, nichts zu tun, also nichts Sportliches.

Am Vormittag verarbeitete ich erst mal die restlichen Steinpilze. Erst mal eine Ladung ‘Schnitzel’ zum Einbacken für’s Abendessen, dann feine Stücke für Spaghetti oder Risotto und den Rest in gröbere Stücke für ‘Gulasch’. Yummie, ich sehe pilzige Zeiten auf uns zukommen. Ich musste nicht viel wegschneiden, brauchte aber insgesamt fast anderthalb Stunden. War schon gut, das nicht noch abends zu machen.

Den restlichen Tag verbrachte ich mit etwas Hausarbeit, dem Aufbereiten der letzten Touren, um für den Urlaub gerüstet zu sein und mit weiterem Lernen. Abends gab es eingebackene Steinpilzschnitzel.

Von engel am 17.09.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Mittwoch, 16.09.2020: Endlich Pilze!

Donnerstag, September 17, 2020

Nachdem uns am Vortag beim Heimradeln, fast schon im Stockfinsteren, ein paar Steinpilze angefallen hatten, hatten wir für den freien Tag des besten Allgäuers fix umgeplant und uns für Bike-Hike in einem potentiellen Pilzgebiet entschieden, statt auf einen Gipfel mit See zu gehen.

Somit begann der Tag mit einem sehr gemütlichen Frühstück. Dann fuhren wir zum Parkplatz, luden die Räder aus und radelten los. Der beste Allgäuer mit seinem Adlerblick (echt, gegen den bin ich ein blindes Huhn), erspähte auch gleich am Anfang einen Steini am Waldrand. Der war dann zwar recht weich, aber nebendran war ein junger fester Steinpilz, der direkt in die Sammeltüte (Stoff natürlich) wanderte. Ich fand nix.

Und so ging das erst mal weiter. Der Allgäuer verschwand zu verschiedenen Gelegenheiten im Wald, sammelte da schöne feste Jungpilze ein, ich ging mit und fand nix. Meh. Weiter oben war der Waldrand so steil, dass ich da nicht hoch wolte, weil ich ohne Stöcke (dabei, aber natürlich am Rucksack) nur schwer wieder runter gekommen wäre. Da füllte der beste Allgäuer die erste Tüte schon mal komplett auf. Ich setzte mich halt am Straßenrand in die Sonne.

So kamen wir natürlich nur langsam voran und waren bereit für K&K an der Alpe. An der war gerade Vorbereitung für den Viehscheid. Allen Kühen wurden große Glocken an schweren befransten Halsbänder umgehängt und dann durften sie auf die untere Weide. Das war ganz schön laut, so alles in Allem (und den Kühen gefiel das nicht, glaube ich, da gab es allerlei Protestgebrüll), aber auch halt auch nett irgendwie beim gemütlichen Zwetschgen-Kokos-Kuchen-Essen :-)

Nachdem wir dann weitergeradelt und oben angekommen waren, war dann endlich meine Zeit gekommen. Erst sprang mich ein wunderbarer Steini von der Forststraße aus an, dann fand ich eine halbe Tüte voll mit schönen großen festen Pilzen im Aufstieg, denen ich die Pilzschnitzeltauglichkeit direkt ansehen konnte :-) Der beste Allgäuer hatte oben Pech und fand kaum noch Pilze.

Wir gingen gar nicht erst zum Gipfel, sondern machten in einer netten Mulde Pause. Die Arbeit war ja nun getan :-)

Auf der Abfahrt kehrten wir nochmal auf der Alpe für ein zweites Mal K&K ein und der beste Allgäuer musste nochmal hier und da in den Wald. Er fand überall nochmal was, aber wir hatten ja auf dem Hochweg schon abgeräumt, viel war das nicht mehr.

Abends gab es Steinpilzspaghetti :-)


Der Tag fängt gut an


Geschmückte Kuh


Viehscheid-Vorbereitungen


Bergblick


Junger Scheidenstreifling (haben wir nicht mitgenommen)


Kommitee auf der Abfahrt


Ausbeute :-)

Von engel am 17.09.2020 19:10 • diaryoutdoorbergmtb(0) Kommentare

Sonntag, 13.09.2020: Lieber doch nicht!

Donnerstag, September 17, 2020

Für den Sonntag hatten wir uns einen markanten Zacken im Ostrachtal ausgesucht, denn wir oft betrachten, auf dem wir aber noch nie gewesen waren. Ich hatte ihn mir genauer angeschaut, weil der Hike-Anteil für den Spitz vergleichsweise gering ist (der baldige Urlaub sollte nicht gefährdet werden) und wir fanden das beide gut. Der alte und der neue Führer schrieben ‘weglos’ und ‘unschwierig (I+)’ (der alte Führer sprach auch von ‘Steilgrasspezialisten’). In der OSM ist ein ‘T5’-Pfad eingezeichnet.

Wir waren nicht wirklich spät dran (aber auch nicht früh), deswegen waren wir total baff, dass der Parkplatz am Jägersteig schon total voll war (Naja, es hätte schon noch Platz gegegeben, aber am Parkautomaten stand um die 30 Leute Schlange, wer braucht denn sowas?). Wir fuhren ein Stück zurück und parkten halt dort. 6 Kilometer mehr Radeln ist bei der Gesamtlänge der Touren in der Gegend vernachlässigbar.

Anfangs hatte es noch viele Leute und nervige E-Biker, ab dem E-Werk war es dann aber einigermaßen ruhig. Naja, abgesehen von den Wechs-Bussen, der derzeit total rücksichtslos rumfahren. Wir radelten bis zur Pointhütte und stellten dort die Räder ab.

Von da geht es erst mal auf einem Quad-Track (ich sollte präzisieren: Kettenfahrzeug-Track) bis auf eine Art Hochschräge (-Ebene wäre übertrieben, es ist aber deutlich flacher als drunter und drüber). Der ‘Fahrweg’ ist mit Abstand der steilste, der uns je untergekommen ist. Meistens ist es festgefahrener Dreck/Kies, manchmal aber auch Beton mit metallenen Querblechen für Halt. Wir schnauften wie kleine Dampfmaschinen da hinauf.

Oben machten wir erst mal Pause zum Erholen und Umschauen. Tolle Gegend und vor der Seite hatten wir sie noch nie gesehen. Das Ziel konnten wir auch sehen. Sah ordentlich steil aus!

Wir querten zum letzten Hüttchen rüber und schauten uns den Zacken genauer an. Eigentlich hatten wir Pfadspuren erwartet, aber da war nix, nur steiles Gras, und teilweise - wo sich kein Gras halten konnte - steiler Schotter. Wo es entlang gehen müsste war aber klar. Wir nahmen Stöcke und stiegen los.

Das Gelände wurde schnell steil und dann noch steiler und es gab Flecken mit Schotter statt Gras, wo man quasi gar einen Halt mehr hatte (das wir überhaupt in den Schotter gekommen waren, war natürlich blöd, da hätte man direkt drum herum steuern sollen). Raufgehen ist ja das Eine, aber mir wurde beim Gedanken an den Abstieg immer unwohler.

Das Knie ist inzwischen wirklich schön stabil, aber gerade beim Runtergehen ist es einfach (noch, hoffe ich) nicht sehr belastbar. Und oben würde es noch steiler werden, von Trittspuren, wie gehofft, war weit und breit nichts zu sehen. Das war alles irgendwie nix, ich wollte da nicht hoch, auch wenn der Giebel meine Idee gewesen war.

Der beste Allgäuer stimmte zu. Alles zu unsicher, vor allem beim Abstieg. Wir gingen also wieder runter (was an der Stelle noch relativ einfach war) und müssen halt mal wieder kommen. Dann vielleicht mit der Überschreitung bis zum nächsten Gipfel, von dem man - nach dem vermutlich bröseligen Felsgrat - dann ganz einfach über weite Matten absteigen kann.

Nach einer langen Sonnenpause gingen wir den supersteilen Fahrweg wieder runter. Vor dem hatte ich ja etwas Bammel gehabt, aber ohne Stufen kann man die Füsse setzen wie man will und ich kam mit Trippelschrittchen (also gefühlt zumindest) da völlig problemlos wieder runter. Das Knie war auch an der Pointhütte noch total gut drauf :-)

Am Giebelhaus war es dann leider noch sehr voll, deswegen fuhren wir dran vorbei und hofften auf die Konstanzer Jäger, aber die haben dieses Jahr gar nicht auf. So musste K&K ausfallen, aber wir waren ja am Vortag 2 Mal eingekehrt, das reicht dann ja auch für 2 Tage ;-)

Der Radweg geht am Rückweg dann nochmal kurz total steil hinauf und das wo man doch eigentlich mit Anstrengung schon abgeschlossen hat! War trotzdem besser als auf der verkehrreichen Straße.

Insgesamt war das eine prima Tour, auch mit dem Abbruch (und Wiederkommen geht ja immer) und ich bin mit dem Knie sehr zufrieden :-)


Das Ziel im Blick


Auf dem Weg zur Pointhütte


Der ‘Fahrweg’ ...


... ist viel steiler als es aussieht!


Tiefblick


Weitblick


Das Ziel ist links vor dem oberen Felsaufschwung


Anstieg


Tja.


Abstieg


Murmelfamilie


Abfahrt

Von engel am 17.09.2020 16:49 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Samstag, 12.09.2020: Bikerunde mit Abstecher

Donnerstag, September 17, 2020

Nach langer Pause war der Samstag endlich wieder ein schöner Tag, an dem wir beide Zeit hatten. Nach ein wenig hin- und her-überlegen, entschieden wir uns für eine lange Bikerunde mit kurzem zu-Fuß-Abstecher, wo wir nicht durch den Tunnel fahren mussten (zur Zeit gibt es da in der einen Richtung Stau, weil die Tiroler gern mal Blockabfertigung machen, und in der anderen Richtung, weil die Bayern neuerdings Kontrollen durchführen *seufz*).

Wir parkten in Rieden und radelten am romantsich benebelten Moorsee vorbei zum Rotlechstausee. Auf dem langen Bike-Anstieg zur Raazalpe begegneten uns nur wenige Radler (2 E-Biker von hinten). Ich fand den Anstieg wieder sehr anstrengend, war diesmal aber schlau genug zu merken, dass ich sehr erschöpft war (ich hab’s echt nicht raus, mich gut einzuschätzen).

Wir kehrten also erst mal in der Raazalpe ein, wo ich guten Apfelstrudel mit Kaffee und der beste Allgäuer von Allen ein üppiges Käsebrot mit Bier bekam. Dann radelten wir das kurze Stück zum Wanderweg wo wir die Räder absperrten. Der Allgäuer bekannte, dass so ein Bier zum Mittagessen schon ganz schön gewöhnungsbedürftig sei ;-)

Der Anstieg zum Galtjoch war - mal wieder - reichlich frisch. Irgendwie hat es da ganz schön oft Wind (vielleicht weil der durchs Tannheimer Tal kanalisiert wird?) und natürlich hatte es wieder Wolken. WIr schlugen nur kurz am Gipfelkreuz an und stiegen erst mal ein Stück weit ab. Den ersten Versuch einer Pause brachen wir bald wieder ab, weil sich die Sonne viel schneller als erwartet verzog und es kühl wurde. Weiter unten hatten wir dann Glück und konnten eine gute Weile in einer bequemen Mulde Sonne geniessen. Das war schön :-)

An den Rädern vermisste der Allgäuer sein GPS und war ganz sicher, dass er es an der Raazalpe hatte liegen lassen. Wir fuhren zurück, fanden es aber nicht und auch die Wirtsleute hatten auf unserem Tisch kein GPS-Gerät gesehen. Der Allgäuer hatte es eben innerlich schon abgeschrieben, da sah ich eine sehr bekannte Form in seiner Rucksack-Seitentasche. Das Navi! Er konnte sich absolut nicht erinnern, es dort hingesteckt zu haben (weil er es da nie hinsteckt). Wir schoben den Ausfall aufs Mittags-Bier ;-)

Wir hatten beschlossen, zur Abwechslung mal die Abfahrt über Rinnen und die lange Runde zum Rotlechstausee zu nehmen. Da kommt man an der schönen Ehenbichler Alm vorbei und wo wir dann schon mal da waren, kehrten wir gleich nochmal ein ;-) Eine Mini-Rast am schönen Bänkle vorm Thaneller gab es natürlich trotzdem.

Der Anstieg nach Rinnen war nach so viel Abfahrt ganz schön anstrengend, dafür ist die Forststraße von Rinnen zum Stausee wirklich schön. Und man kann sehr gut bestaunen wie steil der Anstieg zur Raazalpe ist. Diese Erweiterung der Runde ist Klasse, das haben wir sicherlich nicht zum letzten Mal gemacht!


Start am Moorsee


Steiles Radeln überm Rotlechstausee


Vor der Raazalpe


Kühler Anstieg zum Galtjoch


Yay, oben! (Saukalt, nix wie weg!)


Abstieg mit Blick auf den Thaneller


Pause am Bänkle


Rückweg zum Rotlechstausee


Auf der anderen Seite des Stausees

Von engel am 17.09.2020 11:53 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Sonnenuntergangsbaden

Dienstag, September 15, 2020

Ich begann den Tag in der Früh mit gemütlich Lesen und Lernen (ja, trotz ‘Urlaub’, irgendwann sind die Lizenzen weg und das wird mich hart treffen).

Am späten Vormittag hatte ich im neuen Fitti einen Termin für die Einführung in die Zirkeltraining-Geräte. Ich radelte mit ordentlich Zeitpuffer hin und legte erst mal eine sehr erfreuliche Crosstrainer-Runde ein. Ich bin noch vorsichtig und laufe nicht allzu intensiv. 5 Kilometer (naja, was das Gerät halt zählt, ich bin nicht sicher, wie realistisch das wirklich ist) in 40 Minuten. Lief super, nichts tat weh.

Danach war dann die Geräte-Einführung. HmmmNja. Das sind so Dinger wie in der Reha in Bad Wiessee, wo der persönliche Startpunkt und Endpunkt der Bewegung eingestellt wird und sowohl die Anspannung des Muskels als auch die Gegenbewegung elektronisch geregelt geführt wird. Man soll in beide Richtungen eine bestimmte Gewindigkeit einhalten und die entsprechenden Muskeln benutzen.

Das Gute daran ist, dass man sich auf keinen Fall falsch bewegen kann, aber ich finde diese Führung extrem nervig (fand ich in der Reha ja auch schon). Schade, schnell mal den Zirkel machen, wenn man nicht über Training nachdenken will, fand ich immer gut, aber so taugt das nix. Naja, schaumermal.

Den Nachmittag verbrachte ich weiter mir Lernen und Lesen, bis der beste Allgäuer heim kam. Weil das Wetter so schön war, hatte er früh Schluß gemacht. Wir radelten zum Weiher, wo der Mann im letzten Licht der untergehenden Sonne noch eine Runde Schwimmen ging. Das klingt so wunderbar romantisch und war auch echt schön da, aber es war schon ganz schön kühl. Ich verzichtete.

Wir nahmen den Heimweg über den Blender und wurden dort von ein paar Steinpilzen regelrecht überfallen. Der Heimweg verzögerte sich dann sehr und es zahlte sich aus, dass wir vorsichthalber die Mini-Lichter eingesteckt hatten. So langsam wird es schon ganz schön früh dunkel!

Wir warfen die Pläne für den freien Mittwoch des besten Allgäuers um. Wenn es daheim schon Pilze hat, dann muss es doch eigentlich anderswo auch welche haben!

Von engel am 15.09.2020 08:14 • outdoormtb(0) Kommentare

Ausruhen

Montag, September 14, 2020

Ich begann den Tag gemütlich mit der Aufarbeitung der Wochenend-Touren. GPS-Tracks und Fotos runter laden, Bilder ineinander sortieren, das Tourbook aktualisieren und Ähnliches. Dann wurde es plötzlich ungemütlich, weil der letzte Physiotermin nämlich 2 Stunden früher angesetzt war, als ich im Kopf gehabt hatte. Ist schon prima, wenn einen die elektronischen Helferlein dann in die Spur bringen.

Ich packte eilends meinen Kram und sauste zur Physio-Praxis, wo ich arg erhitzt ankam. Die neuen Übungen, die die Therapeutin mir dann zeigte, trugen dann nicht wirklich zum Abkühlen bei, denn sie waren ganz schön kompliziert und anstrengend. Zu meiner Genugtuung war die Therapeutin bei der letzten Übung (sowas wie ein statischer Lunge auf nem Step hinten und einem Ball vorn) genauso wackelig wie ich, dabei hat die kein kaputtes Knie und ist viel jünger ;-)

Mit dem abrupten Aufbruch waren meine ganzen noch unausgegoren Pläne umgefallen. Ich hatte überlegt, vielleicht entweder an dem einen oder dem anderen See schwimmen zu gehen (Freibad hat ja zu) und entweder hinzuradeln oder halt mit dem Auto zu fahren. Aber der windige Samstag hatte mir einen rauen Hals beschert, mein Po war vom vielen Radeln gestresst und das Knie war ein bisserl motzig und wollte Ruhe.

Ich ruhte mich dann doch lieber auf dem aktiven Wochenende aus und tat gar nichts. Naja, ein bisserl weiter lernen halt, Internet leer lesen und ein wenig Recherche. Oh, und Minesweeper spielen ;-) Hab ich neu für’s Tablet entdeckt und habe da grad viel Spaß dran.

Den Nachmittag über schrieb ich ausserdem an einer Bewerbung rum. Das Formulieren meiner Qualitäten fällt mir erstaunlich schwer, dabei finde ich durchaus, dass ich viel kann und weiß und an den Tisch bringen kann. Aber das so zu formulieren, dass ich mit der Formulierung leben kann, das ist nicht einfach. Irgendwann schickte ich sie dann doch ab.

Dem besten Allgäuer war es Abends auch nicht nach Anstrengung, deswegen wurde auch der Abend gemütlich. Ach, das ist doch ein netter Beginn des ‘Resturlaubs’ (noch ist es ja Gleitzeit).

Gelesen:

Von engel am 14.09.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Draussen!

Sonntag, September 13, 2020

Am Freitag schloß ich mit meiner Arbeit für die Firma ab. Nun steht nur noch Gleitzeitabbau, Urlaub und schließlich die Übergabe meines Krams an. Die Lernplattform-Lizenzen werde ich aber noch so lang nutzen wie möglich, daran habe ich viel zu viel Spaß, um die brach liegen zu lassen.

Vormittags unterbrach ich die Rest-Arbeit kurz, um endlich mal ins Studio zu gehen. Der Crosstrainerlauf war sehr schön, das Krafttraining war auch gut. Ich liess alles langsam und vorsichtig angehen, schließlich war danach ja gleich Wochenende und da mit Muskelkater zu starten wäre mindestens unschlau gewesen ;-)

In Vorbereitung aufs Wochenende gingen wir am Freitag Nachmittag nochmal zum Pilzspot in der Nähe, um vielleicht ein feines Abendessen zu holen. Gleich am Parkplatz wurde der beste Allgäuer von einem Steinpilz überfallen und wir hatten große Hoffnung. Aber das war’s dann auch mit Funden. Der restliche Wald glänzte mit absoluter Leere :-(

Das Wochenende über waren wir dann unterwegs, das war super! Nach der vielen Faulzeit in den letzten 3 Wochen liessen wir es hinsichtlich Abstieg gemütlich angehen, die Touren insgesamt waren aber schon ordentlich fordernd, vor allem der lange Bike-Anstieg zur Raaz-Alpe am Samstag. Diesmal kehrten wir erst mal ein und füllten ein paar der verbrauchten Kalorien auf, bevor wir zu Fuß weiter gingen. Folglich brach ich dann auch nicht ein. Ich kenne mich erstaunlichweise nicht gut genug, um Zeichen von Überforderung deuten zu können.

Am Sonntag wollten wir eigentlich auf den steilen Spitz, der prominent im Ostrachtal aufragt. Die beiden Führer sprachen von ‘weglos’ und ‘unschwierig (I+)’ und wir dachten, das sollten wir doch wohl hinkriegen. Die Passage mit den ‘Steilgrasspezialisten’ überlasen wir. Wir brachen etwa 100 Meter unter dem Gipfel ab, weil ich mir nicht sicher war, ob ich das steile Gras auch absteigen kann. Da müssen wir nochmal hin, dann allerdings mit besserer Ausrüstung. Und statt direktem Abstieg machen wir dann vielleicht lieber die Überschreitung bis zum nächsten Gipfel, von dem man (nach dem Abstieg über einen felsigen Grat), dann ganz bequem über weite Matten runter kommt!

Hach, das war toll!
Und mein Knie hat alles problemlos mitgemacht, am Samstag sogar komplett ohne Ibu :-) Sonntag in der Früh war es dann aber doch leicht motzig und ich nahm doch ein Ibu.

Von engel am 13.09.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Letztes Team-Meeting

Donnerstag, September 10, 2020

Noch ein Lern-Tag. Ich bin auf der englischen Plattform auf einen guten Lektor gestossen, der eigentlich Themen hat, die gar nicht so wirklich meine sind (‘So you want to be an entrepreneur’), aber ich finde auch in diesen Lektionen so viel Interessantes, dass ich das halt auch anhöre.

‘Eigentlich’ hatte ich ja am Vormittag zum Fitti gehen wollen, um eine Runde zu laufen. Aber es kam eins zum anderen, einkaufen musste ich auch und plötzlich war es so spät, dass ich ein Zeitproblem mit dem vorletztem Team-Meeting ( das Letzte für mich, beim wirklich Letzten hab ich Urlaub) bekommen hätte (unter anderem auch, weil ich beschlossen habe, auch in Kempten so weit wie moglich alles zu radeln und manches dauert dann halt entsprechend länger). Naja, dann halt nicht.

Im Meeting waren wir zu fünft, alle anderen haben Urlaub. War trotzdem nett, das Meeting ist ja inzwischen eine reine Plauderstunde - genau genommen eher eine Plauder-Halbe-Stunde ;-)

Am Nachmittag machte ich nebenher Kartoffelsalat, denn vom Samstags-Treffen waren noch Grillwürste übrig. Üblicherweise haben wir bei Grillplänen zu wenig Zeit sowas zeit-raubendes wie Kartoffelslaat zu machen. Das war dann sehr fein :-) Das übliche Nachmittags-Kaffeetrinken verlegten wir halt auf den Abend.

Angeschaut: Finalisten des Comic Wildlife Photography Contest. Wunderbare Bilder!

Von engel am 10.09.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Sporttag

Mittwoch, September 09, 2020

Ich verbrachte den Tag weitgehend mit Lernen. Ich muss die Plattformen noch nutzen, so lange ich sie habe.

Am Vormittag wollte ich eigentlich zum Schwimmen gehen, aber das Freibad hat seit Montag zu. Macht leider Sinn, denn die Ferien sind ja seit Dienstag zuende. Wir hatten für Abends Radeln ausgemacht, also ging ich Laufen. Das heisst natürlich nicht joggen sondern zu Fuss gehen. Auf den Fernsehturmhügel, wohin sonst.

Der beste Allgäuer kam realtiv früh heim und nach dem obligatorischen Kaffee gingen wir Radeln. Auch auf den Fernsehturmhügel, wohin sonst ;-) Mein Bike ist wieder prima (und ich finde die Scheiben noch immer extra-cool ;-)), beim Bike vom Allgäuer knackt es noch immer irgendwo. Da muss er wohl nochmal suchen.

Wir radelten über den Mariaberg und den Waldtrail runter, dann am Tennisplatz hoch und die steile Straße rauf. Puh! Aber ich kam radelnd oben an :-) Es wird inzwischen schon weider relatv früh dunkel. Nicht dass wir auch nur annhähernd in die Dunkelheit kamen, aber die Sonne stand schon sehr schräg (tolles Licht!) und als wir uns am Ende auf das Bänkle bei Elmatried setzten, war direkt Sonnenuntergang. Um halb acht schon!

Und es war reichlich frisch. Trotz Jacke froren wir beide auf der letzten Abfahrt und kamen fröstelnd daheim an. Das heisse Bad danach war total angenehm :-)


Fernsehturmhügel zum Ersten


Fernsehturmhügel zum Zweiten


Sonnenuntergang

Von engel am 09.09.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Coole Scheiben!

Dienstag, September 08, 2020

Der Tag begann arg frisch. Es hatte deutlich unter 10 Grad und war total neblig. Der beste Allgäuer radelte mit Handschuhen und Mütze ins Büro. Als ich kurz vor 10 zum Willi radelte begann der Nebel eben, sich aufzulösen. Auf dem Hinweg war es kühl, auf dem Rückweg dann schon warm.

Ich verbrachte den Tag wieder mit Lernen und Programmieren, stündlich unterbrochen um irgendwas tun (unter anderem Reha-Gymnastik), weil ich soviel sitze in letzter Zeit.

Als der beste Allgäuer heim kam, fuhr er mich zum Willi und ich holte mein schönes Ghost mit neuen Bremscheiben (und Belägen) ab. Mit sauteuren neuen Bremsscheiben sollte ich sagen, denn sowohl der Willi als auch sein Mechaniker entschuldigten sich für den Preis, nämlich 60€ pro Stück. Aber ernsthaft: Wer ein Auto fährt, den kann sowas doch nicht schocken. Das hat jetzt 0,01 Cent pro Höhenmeter oder 3 Cent pro Kilometer gekostet. Der laufende Betrieb eines Autos kommt da doch etwas drüber :/

Na, egal, jetzt ist alles wieder gut und ich finde, die neuen Bremscheiben schauen super-cool aus. Die haben vermutlich eine Extra-Kühlung. Brauche ich vermutlich nicht (ich bin ja so ein Feigling und fahre eher langsam runter), aber schadet auch nicht. Der beste Allgäuer findet die Scheiben übrigens total häßlich.

Gelesen:

Von engel am 08.09.2020 23:00 • diary(0) Kommentare
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