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Sonntag, 22.11.2020: Sonnenspaziergang

Freitag, November 27, 2020

Die Grat-Überschreitung vom Samstag hatte doch irgendwie mehr reingehauen, als ich erwartet hatte und so hatte ich beim Frühstück keine wirkliche Lust auf die geplante Tour und ich schlug den Illertalhügel mit viel Sonne als Alternative vor. Dem Allgäuer war das auch Recht und so trödelten wir erst noch eine Weile daheim rum, bis es wärmer geworden war.

Wir parkten in Weiher und gingen von dort bald sonnenlos (was aber natürlich vorher schon klar war) zum Falkenstein, wobei wir den Gipfel gleich ausließen, es war nämlich allerhand los. Nach gemütlichem Einlaufen in der Sonne waren wir immer schneller geworden und als wir oben waren, war das fast schon Rekordzeit. Also für mich auf jeden Fall. Und das morgens noch motzige Knie hatte das klaglos mitgemacht :-)

Wir gingen direkt zum Sonnenplätzchen am Grat, wo es zwar ausnehmend gemütlich war, aber keineswegs ruhig, denn es kamen allenaselang Leute vorbei (total niedlich: 4 ältere Osteuropäer, die sich erst angeregt in ihrer Sprache unterhielten und beim Näherkommen laut flüsterten: ‘Jetzt leise, Leute schlafen!’). Als sich dann ein paar Schleier vor die Sonne schoben, gingen wir weiter.

Ich schaffte den gesamten Abstieg problemlos ohne Stöcke. Der Illertalhügel ist ja mein ohne-Stöcke-Trainingsberg (weil es halt nicht viel und selten wirkich steil ist und man überall gut gehen kann) und ich beobachte da immer sehr genau, wie sich das Knie wo anfühlt und das war alles echt super :-) Trotz der stressigen Grattour vom Samstag!


Start bei Weiher


Unten noch in der Sonne


Bankbesetzer ;-)


Am Grat vor dem Sonnenplätzchen


Abstieg

Von engel am 27.11.2020 14:16 • outdoorberg(0) Kommentare

Begegnung

Donnerstag, November 26, 2020

Ich begann den Tag gemütlich, packte gegen 10 meinen Kram fürn Berg und fuhr nach Burgberg. Nachdem mir der Einstein am Tag vorher doch recht schwer gefallen war, parkte ich an der Alpe Weiherle, auch wenn man da zahlen muss. Ich war bass erstaunt, dass die Parkgebühren da nach wie vor moderate 2,50€ kosten. Der zweite Vorteil beim Start dort ist, dass man direkt in der Sonne loslaufen kann :-)

Ich stieg den Winterweg hoch und bog dann gleich zum Hörnle ab. Es war zwar einiges los, aber voll war es nicht. Im Abstieg kam mir dann ein Mann entgegen, der bekannt aussah und ich brauchte auch nur kurz, um mich zu erinnern. Der, äääh, Dings, der Dings, mit dem ich in Irland war. Ich kam nicht auf den Namen, stoppte ihn aber trotzdem (eigentlich gegen meine Gewohnheit, ich bin ja nicht so die Soziale). Er hätte mich gar nicht erkannt, aber wir hatten dann doch ein kurzes nettes Gespräch. Und kaum war ich weiter gegangen, fiel es mir dann auch ein: der N. war das gewesen. Meine Güte, das mit dem Gedächtnis, das war echt schon besser!

Ich stieg zum Hörnle auf und ging dann gleich weiter, weil es da oben relativ voll war. Den Abstecher zum ‘Grünen Band’ (meine Bezeichnung, nichts Offizielles), wo ich mal runter schauen wollte, ob man da tatsächlich aufsteigen könnte, ließ ich lieber bleiben, denn da lag Schnee auf steilem abschüssigen Gras. Schade, da will ich echt mal hoch, wenn das geht.

Ich machte kurz Pause in der Sonne an den Wegabzweigungen und ging dann weiter über den Seichenberg. Danach hatte ich mir ja die erste Option zur Abkürzung eingeräumt, aber es lief gut und ich ging weiter zum Fernsehturm. Den Weg zum Jägerdenkmal schenkte ich mir aber. Vor dem BR-Haus setzte ich mich in die Sonne.

Für den Abstieg hatte ich mir die sonnige Südost-Seite ausgesucht, weil der Abstieg über den Normalweg viel im Schatten verläuft und gern mal eisig ist. Vielleicht wäre der Normal-Abstieg tatsächlich eisiger gewesen, aber von der erhofften Sonne sah ich nicht viel und eisig war es da auch. Oben ist Wald und der Rest wird von einem der Ausläufer der Stuhlwand weitgehend beschattet :/

Trotzdem war das ganz nett und ich war sehr zufrieden mit dem Knie :-)

Insgesamt habe ich aber so langsam ein schlechtes Gewissen, weil ich wegen des schönen Wetters zu wenig lerne oder programmiere. Dabei bin durchforste ich brav jeden Tag alle Stellenanzeigen und tue damit alles, was ich soll und muss. Mein Hirn ist ein Depp!


Das erste Ziel


Das zweite Ziel


Talblick


Rückblick

Von engel am 26.11.2020 23:00 • outdoorberg(0) Kommentare

Samstag, 21.11.2020: Schneetour

Donnerstag, November 26, 2020

Bei der freitäglichen Diskussion über ‘Wohin am Wochenende’ warf der beste Allgäuer Vorarlberg in den Ring. Da waren wir schon ewig nicht mehr (weil die Touren dort schlecht mit dem Bike verkürzbar sind). Eine passende Tour war schnell gefunden und die Webcams zeigten auch, dass das mit dem Schnee so wild nicht sein konnte. Trotzdem planten wir natürlich Schneestapfen mit ein.

Die Fahrt nach Baad war erfreulich ereignislos und der Parkplatz war fast leer. Dass man da jetzt 8€ legen muss, hatte ich vorher schon recherchiert. Typisch für da hinten war es erst mal eisig kalt. Sonne hat es so früh im Tal natürlich auch nicht. Wir gingen bibbernd mit kalten Fingern und Füßen los. Ich hatte die Einlagsohlen für die Stiefel vergessen, das machte die Füße auch nicht wärmer.

Bis auf die Füße wurde uns bald warm, zumal man auf dem Weg ins Tal hinter tatsächlich für eine Weile in die Sonne kommt. Der Schnee war super: kalt, locker, pulvrig, fein. Perfekt für Skitouren, wenn man mal von der fehlenden Unterlage absieht ;-)

An der Starzelalpe machten wir eine Teepause und durften dann bis ins Joch hoch spuren. Mit so wenig Schneeauflage ist das allerdings ein zweifelhaftes Vergnügen, weil man nicht gut sieht, wo Matsch ist und wo man durchbricht. Am Grat über die Köpfe hatte es dann schon Spuren, die allerdings kurz vor der Ochsenhofer Scharte aufhörten. Ab da war wieder schöner unberührter Pulverschnee.

Nach einer Pause an der Scharte machten wir uns an den zweiten Teil der Überschreitung. Ziemlich am Anfang kamen uns 4 Leute entgegen und damit war wieder Schluß mit Spuren. Der vordere Teil des Grates ist ein bisserl anspruchsvoller (und entsprechend interessanter) und das stresste mein Knie mit den hohen Stufen rauf wie runter ein wenig. Ein paar der tieferen Einschnitte nahm ich dann auch einfach mit dem Hintern (also: hinsetzen, dann weiter absteigen), weil ich mir den Balance-Akt auf spitzen Felsen mit tiefen Stufen nicht zutraute. Man muss sich halt zu helfen wissen ;-)

Als wir vorn bei den Liften ankamen, war ich dann aber wieder bereit für eine Pause, auch wenn das im Schnee natürlich nicht so gemütlich ist wie im Gras. Der Abstieg zurück nach Baad war oben noch sonnig und angenehm, unten aber leider komplett im Schatten. Brrrr!

Das Knie motzte nach der Häfte des Abstiegs über die harten Stiefel und ich kam relativ humpelnd am Auto an. Insgesamt hatte es die Schweirigkeiten aber echt gut mitgenommen und überhaupt war das eine großartige Überschreitung :-)


Frostiger Start


Auf dem Sommerweg


Sonne vor der Starzelalpe


Am Grat


Pause


Abstieg über hohe Stufen


Noch ganz schön viel Grat vor uns


Einer der letzten Anstiege


Schon lang nicht mher gesehen :-)


Abstieg (noch mit Sonne)


Die letzten Meter

Von engel am 26.11.2020 20:15 • outdoorberg(0) Kommentare

Sonnig und warm

Mittwoch, November 25, 2020

Ich begann den Tag damit, in der Früh als Allererstes den Tiefkühlschrank abzutauen. Das war höchste Zeit, aber weil wir den nicht leeren können, braucht man dazu ordentlich Minustemperaturen, um das Gefriergut zwischenlagern zu können. -5 Grad ist noch nicht ideal, aber wenn man schnell ist, reicht das auch. Ich setzte mich also mit Föhn vor den ausgeschalteten Gefrierschrank und friemelte da erst mal Eis raus. Selbstverständlich litten die Fingerknöchel, weil ich zu ungeduldig war.

Dann erst gab es Kaffee und Frühstück. Wegen der ungeplanten Aktion verschoben sich die restlichen Aktivitäten des Tages ein wenig und ich kam mit einer halben Stunde Verspätung bei den besten Eltern an, um da ausgelesene GEOs und Technology Reviews abzuliefern. Dann fuhr ich in die Berge.

Relativ spät anfangen hat auch Vorteile. Das Auto zeigte zwar nur 2 Grad an, aber beim Ausladen (diesmal direkt in Berg, ich weiß jetzt auch, wo man zahlen soll) war es in der Sonne angenehm warm. Ich ging gleich im T-Shirt los :-) Die Parkgebühren im Tannheimer Tal sind übrigens noch moderat und völlig normal.

Der Tag war nicht meiner. Das Knie motzte etwas, der Knöchel am anderen Bein jammerte und ich war total schlapp. Aber es war so schön und warm, dass ich trotz verschiedener Abbruch-Überlegungen (Bis <dort> noch, dann höre ich auf.) doch bis zum Gipfel stieg. Dort war es nur moderat voll und ich hätte da sicherlich auch noch ein Plätzchen gefunden, aber ich stieg gleich wieder zu dem Nebengipfel ab, wo wir letztens schon Pause gemacht hatten.

Da war ich schön allein und die Gespräche vom Gipfel kamen gedämpft rüber. Anscheinend kannten sich die meisten: ‘Hast Du die Ski schon vorbereitet?’ ‘Klar, die stehen gewaxt vorm Keller.’ ‘Ich hab Neue, weils mir letztes Jahr die Stahlkante rausgefetzt hat.’—- Es wird voll werden im Winter :/

Der Abstieg ging dann trotz des motzigen Knies erstaunlich gut :-)

Ich war den ganzen Tag im T-Shirt unterwegs gewesen und hatte kein bisschen gefroren. Daheim war mir dann aber trotzdem kalt und ich lag in einer Decke eingemummelt auf dem Sofa, als der beste Allgäuer heimkam ;-)


Start in Berg


Tiefblick ins winterliche Tal


Gipfelbild


Talblick

Von engel am 25.11.2020 23:00 • outdoorberg(0) Kommentare

Radeln: Meh.

Dienstag, November 24, 2020

In der Früh holte ich erst mal die Bearbeitung der vielen Mails vom Wochenende und von Montag nach und machte mich dann an den Update der SAN-Site, der schon seit einer Woche vorbereitet auf meinem Rechner liegt. Weil an der SAN-Site mehr dran hängt als bei meiner eigenen Site, ist das immer ein bisserl stressig. Schief gegangen ist der Update eigentlich nur einmal und der Grund dafür war ich selbst gewesen, aber der Stress von damals hängt mir immer noch nach. Alles klappte prima und nun ist die Site, man darf das eigentlich gar nicht laut sagen, das erste Mal seit ein paar Jahren tatsächlich auf dem aktuellsten Stand. Und zwar sowohl PHP als auch CMS. Yay! (Nicht, dass man das wirklich irgendwo sehen oder merken würde.)

Dann bereitete ich mich aufs Radeln vor. Nach den Wochenendtouren, die Lange vom Samstag sogar ohne meine medizinischen Einlegesohlen (genau genommen sogar ganz ohne Innensohlen, weil ich die vergessen hatte), sassen mir noch ziemlich in den Füßen und ich wollte denen noch ein bisserl Pause lassen. Ich hatte mir am Vorabend eine Runde mit Fernsehturmhügel und ein paar neuen Wegen ausgesucht.

Aber das machte insgesamt wenig Spaß. Obwohl mir am Opiolkaberg innen ordentlich warm wurde, bekam ich kalte Füße und natürlich auch einen kalten Po. Am Mariaberg gab es dann abwechselnd Matsch oder gefrorenen Boden oder beides und ich bekam fast schon ein schlechtes Gewissen auf dem Wiesenweg, wo die Stollen im Matsch auf dem Eis drunter das Gras wegrutschten. Auf der Bank beim Kutscher-Denkmal machte ich Pause, schaute mir den Fernsehturmhügel an und beschloss abzubrechen.

Der Entschluss wurde gleich drauf noch bestätigt, denn runter zum Herrenwieser Weiher war es a…kalt und ich begann beinahe zu frieren. Ich radelte über Elmatried zurück und zog auf der letzten Abfahrt alles an, was der Rucksack hergab, auch die Daunenhose. Daheim war mir trotzdem kalt. Im Winter ins Büro radeln ist übrigens was total anderes, weil es nicht so lang dauert und weil der Zweck halt auch nicht Spaß an der Freude ist.

Daheim genoss ich gerade langsame Aufwärmung unter der Decke auf dem Sofa mit Sonne im Gesicht, als einer der Ex-Kollegen anrief. Das war nett und vielleicht können wir uns beim nächsten München-Besuch ja mal auf einen ToGo-Kaffee im Freien treffen. Schaumermal, was das Wetter dazu meint.

Von engel am 24.11.2020 23:00 • outdoormtb(0) Kommentare

Sonntag, 15.11.2020: Warm und sonnig

Dienstag, November 24, 2020

Nach der schattigen Fehlplanung wollten wir einen so sonnigen Berg wie möglich und es war uns egal, ob da viele Leute zu erwarten waren oder nicht. Wir suchten einen prominenten Berg mit garantiert sonniger Südseite aus und landeten beim Thaneller.

Auf dem Weg nach Österreich war geradezu gruselig wenig los auf der A7. Teilweise war der Kangoo das einzige Auto weit und breit. Der beste Allgäuer machte sich schon Sorgen, ob wir am Grenztunnel abprallen würden. Da stand zwar Polizei, aber der Polizist schaute nur von außen ins Auto und winkte uns durch.

Am Parkplatz in Berwang standen schon ein paar Autos (10 etwa), aber deutlich weniger, als wir erwartet hatten. Natürlich gingen wir im Schatten los, mit Jacke und Handschuhen, aber schon bald nach dem Verlassen der Piste kamen wir in die Sonne und es wurde angenehm und dann tatsächlich sogar warm! Wir stiegen bald im T-Shirt mit hochgekrempelten Hosenbeinen auf :-) Da unten ist zwar Wald, aber er ist so licht, dass gut Sonne durchkommt.

Als wir aus den Latschen kamen, sahen wir, dass insgesamt doch einigermaßen Betrieb war. Außerdem hatte es oben auf dem freien Rücken ein kühles Lüftchen. So lange wir in Bewegung blieben, war das aber weiterhin im T-Shirt gut aushaltbar. Wir stiegen zum Gipfel auf und gleich wieder ab. Platz für gemütlich Pause war da oben kaum und es war relativ kühl.

Wir nahmen stattdessen ein Plätzchen in einer sonnigen, grasigen Rinne am langen Rücken. Und nach einem weiteren Stück Abstieg dann noch mal eines auf der freien Wiese, ganz unten im Eck, wo kaum Wind hinkam. Das war warm und ausgesprochen gemütlich :-)

Der restliche Abstieg war dann wieder im Wald und dementsprechend nur halb-sonnig. Aber nett, der ganze Waldweg dort ist sehr nett. Bevor wir zurück zum Parkplatz kamen, nahmen wir auch noch das letzte Sonnen-Bänkle mit. Hach, toll!

Sowohl Aufstieg als auch Abstieg liefen prima. Viel besser als beim letzten Besuch, wo ich im Abstieg das erste Mal tatsächlich ernsthaft über eine Knie-Prothese nachgedacht hatte ...


Start im Schatten


Dann aber: Aufstieg in Sonne und mit T-Shirt!


Aussicht: großartig


Am Gipfel ist Betrieb


Abstieg mit Aussicht


Immer noch Sonne und T-Shirt :-)


Fast unten

Von engel am 24.11.2020 17:18 • outdoorberg(0) Kommentare

Arbeiten für Essen

Montag, November 23, 2020

Für den Montag hatte ich IT-Hilfe bei den besten Eltern eingeplant. Ich hatte mit dem Bike des besten Allgäuers hochradeln und das Rad auf dem Rückweg beim Willi zur Reparatur abgeben wollen. Viele Fliegen mit einer Klappe sozusagen. Aber dann wurde ich gebeten, die besten Eltern vom Toyota-Händler hier gleich ums Eck mit nach Hause zu nehmen und so fuhr ich natürlich mit dem Auto.

Bei den Eltern brachte ich erst den ‘großen’ Computer so halbwegs auf Vordermann (Start beschleunigen, unnötiges Hintergrundzeug stoppen, haufenweise Zeug der Original-Installation rauswerfen, Ähnliches). Der Rechner startet nun wieder schneller und läuft auch wieder besser. Jetzt hoffe ich, dass ich nicht irgendwas rausgeworfen habe, das der beste Papa unbedingt braucht, aber wenn dem so ist, kriegen wir das zeitnah wieder geregelt ;-) Das Handy der besten Mama zu verarzten war schon schwieriger, da kenne ich mich nicht so gut aus. Aber wir haben auch da eine Lösung gefunden, wenn auch nicht die, die ich gern gehabt hätte.

Meine ‘Bezahlung’ erfolgte wie üblich in Naturalien: Apfelküchle aus ‘geklauten’ (also irgendwo auf einer Radtour vom Boden aufgesammelten) Äpfeln. Yummie! Ein Glas Apfelmus bekam ich auch gleich in die Hand gedrückt. Das war ausgezeichnet! Kaffee gab es natürlich auch dazu :-)

Als ich wieder daheim war, fuhr ich das Rad vom besten Allgäuer zum Willi und spazierte nach Hause, damit das auch erledigt war. Auf meine tägliche ‘Arbeit’, also Job-Angebote sondieren und eventuell Lernen hatte ich dann aber keine Lust mehr. Ich beschäftigte mich stattdessen mit der neuesten Karte für die GPS-Geräte. Seit dem letzten Karten-Update kann man die Höhenlinien so schlecht erkennen (mag schon auch daran liegen, dass ich auf die Nähe immer schlechter sehe) und ich wollte endlich wieder eine Karte auf dem GPS, wo ich sehen kann, wie hoch ich bin.

Ich brauchte eine Weile, um rauszufinden, was genau die Höhenlinien definiert und noch länger, um verschiedene Varianten auf den GPS-Geräten auszuprobieren (die sind alle 3 beim Datenübertragen fürchterlich langsam), aber am Ende hat das vermutlich doch geklappt. Der eigentliche Test steht natürlich noch aus.

Von engel am 23.11.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Raus

Sonntag, November 22, 2020

Am Freitag kam die Bestätigung dessen, was ich eh schon angenommen hatte: der Firma von dem Erstgespräch von vor anderhalb Wochen bin ich zu teuer und kann ein paar Dinge nicht gut genug. Es ist anscheinend vor allem die Kombination der beiden Fakten, sagte die Recruiterin. Einerseits ist mir das relativ egal, weil mir die eigentlich zu weit weg waren, andererseits ist es halt schon doof und frustrierend, wenn man für unzulänglich befunden wird. Zumal ich sicher bin, alles von dem die Rede war, zu jedermanns Zufriedenheit erledigen gekonnt zu haben und ein Gewinn für jedes Team bin ich sowieso :/ Auf der positiven Seite: schaut so aus, als könne ich demnächst nette Skitouren unter der Woche machen.

Samstag machten wir eine Schneestapftour über einen Grat und das war super, voll winterlich und schön, aber angesichts der gar nicht sooo vielen Höhenmeter dann doch erstaunlich stressig am Ende. Harte Stiefel mag das Knie nicht besonders ...

Sonntag war ich der Früh noch immer recht kaputt und konnte keine rechte Begeisterung für die eigentlich geschmiedeten Pläne aufbringen. Wir planten um, ließen uns viel Zeit zum Warmwerden und gingen dann auf den Illertalhügel. Mit einem rekordverdächtig schnellen Aufstieg übrigens :-) Also rekordverdächtig für mich, versteht sich. Oben und im Abstieg nahmen wir noch alle Sonne mit, die wir kriegen konnten und so war auch der Sonntag ein prima Tag. Abstieg ohne Stöcke und ohne Probleme :-)

Von engel am 22.11.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Samstag, 14.11.2020: Grandiose Fehlplanung

Freitag, November 20, 2020

Ein schöner Samstag, da war wie in letzter Zeit üblich viel Betrieb zu erwarten. Wir hatten eine nette Idee im Tannheimer Tal, aber da ist leider ab November, egal wie das Wetter und die Schneelage sind, Radeln auch auf den frei gegebenen MTB-Strecken verboten (ich hatte extra bei der Touri-Auskunft nachgefragt) und derzeit ist es vermutlich keine allzu gute Idee, sich über egal welche Verbote hinweg zu setzen. *seufz* Dann halt nicht.

Wir suchten uns halt was anderes aus und hofften darauf, nur oben viele Leute zu treffen. In der Früh war es natürlich reichlich frisch, aber ins Retterschwanger Tal geht es gleich bergauf und man kommt - Tadaaa! - auch ziemlich bald in die Sonne. Wir überlegten schon, die Jacken und Handschuhe abzulegen, da war sie schon wieder weg, die Sonne. Und sie blieb weg, weil das Tal so tief und eng ist, dass um diese Jahreszeit ganz einfach überhaupt keine Sonne rein kommt.

HHoch geht es nach der anfänglichen Steigung auch nicht mehr und deswegen wurde uns kalt und kälter. Und der Verdacht drängte sich auf, dass es hinten im Tal auch keine Sonne haben würde. Rechts neben uns beschien die Sonne warm leuchtende Almwiesen, alle in unerreichbarer Nähe. Ich bekam schlechte Laune, denn an einem sonnigen Herbsttag in einem tiefen Tal zu frieren, ist die totale Verschwendung. Als dann vor der letzten Steigung ein uns bisher unbekannter Weg abzweigte, der direkt in die Sonne zu führen schien, hatte ich die Nase voll und schlug vor, ganz einfach dort hinauf zu gehen. Dem besten Allgäuer von Allen war alles egal, also änderten wir das Ziel.

Der Weg verlief sich erst mal unauffindbar in der Kuhwiese (und ist nicht auf der GPS-Karte eingezeichnet), aber weil ziemlich klar war, wo er in den Wald führen musste, fanden wir ihn dort wieder. Und dann kamen wir tatsächlich in die Sonne! Halbsonne zwar, weil wir im lichten Wald unterwegs waren, aber es wurde sofort wärmer, sah ungleich schöner aus und die Laune hob sich ungemein :-)

Und dann war alles wieder vorbei, denn der Weg begab sich in den tiefen, dunklen, kalten Schatten des Entschenkopfs. Hätte man sich denken können, denn da ist eine steile Felswand und den oberen Teil des Weges kennen wir. Nunja, wenn man läuft, ist es nicht so kalt, der Weg war neu und deswegen interessant und es war - Warum nur? - total einsam.

Leute trafen wir erst, als wir oben am Sattel vor dem Entschenkopf auf den Normalweg trafen. Da war dann ordentlich was los und am Schnippenkopf, dem eigentlichen Ausweichziel sah es so aus, als stapelten sich da die Leute. Wir setzten uns erst mal abseits des Weges auf einen sonnigen windgeschützten Buckel und wärmten uns auf. Und da blieben wir dann. Anderthalb Stunden, in der Sonne, in der Wärme, ganz allein, und schauten den vielen Menschen zu, die auf den Entschenkopf gingen.

Irgendwann war es dann auch genug mit der Sonne und wir stiegen auf unserem einsamen Weglein im Schatten zurück zu den Rädern. Unten in der Kuhwiese verloren wir sogar im Abstieg den Weg, kein Wunder, dass wir ihn im Aufstieg nicht gefunden hatten. Die Abfahrt war wie erwartet ziemlich kühl.

Das war planungstechnisch der totale Reinfall, aber dank des einsamen Weges und der langen schönen Sonnenpause aber insgesamt doch irgendwie OK. Vielleicht ist inzwischen die Radlzeit ja auch vorbei ...


Radeln in Halb-Sonne ...


... und dann im tiefen Schatten.


Weglos zur Sonne


Wieder Halb-Sonne ....


... und dann tiefer Schatten. Aber einsam ;-)


Endlich warm!


Abstieg


Abfahrt

Von engel am 20.11.2020 16:36 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Spannend

Donnerstag, November 19, 2020

Nach dem wunderbaren Mittwoch bewegte ich mich am Donnerstag nur vom Sofa, um einkaufen zu gehen (und natürlich stand ich stündlich auf und erledigte Kleinigkeiten). Das Knie nahm das erfreut zur Kenntnis, nachdem es nach dem Aufstehen erst mal gründlich gemotzt hatte. Die Tour war doch ganz schön lang gewesen.

Nachdem nun in mehreren Stellenbeschreibungen QT als gewünschte Kenntnis drin gestanden hatte, hatte ich beschlossen, mich nun auch mal damit zu beschäftigen. Wie ich gewusst gemeint zu haben hatte, geht es da durchaus darum, Oberflächen zu definieren und zu aktivieren, aber QT ist anscheinend noch ein bisserl mehr als das. Ein Framework halt. Und das, was ich bislang darüber gelernt habe, ist durchaus spannend.

Ich hatte mir eine Einführungs-Lektion auf der amerikanischen Lernplattform rausgesucht, in der erst mal erklärt wird, wie man an ein QT-IDE kommt und dann anhand eines Beispiels alle Features erklärt werden sollen. Die Lektion ist schon ein bisserl älter und ich tappte deswegen bei der Installation in allerlei Fallen, weil inzwischen alles irgendwie anders ist. Der Vormittag war weg, bis ich endlich zum ersten ‘Hello World!’ kam ;-)

Naja, das war ja bei Java und den Oberflächen-Tools dafür auch der Fall gewesen und Fehlersuche übt ja auch. Als sich die Beispiel-Anwendung dann endlich übersetzen und starten liess, konnte ich der Lektion dann folgen. Als der beste Allgäuer heimkam, brach gerade das Netz zusammen, aber ich war nach den ganzen Einführungserklärungen endlich so weit gekommen, dass ich mit der Beispiel-Anwendung beginnen konnte. Das verspricht sehr interessant zu werden :-)

Von engel am 19.11.2020 23:00 • diary(0) Kommentare
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