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Reha-Abschluss 2019

Dienstag, Dezember 10, 2019

Ich schlief gut und erwachte relativ unhumpelig. Ohne Ibu :-) So langsam habe ich das Gefühl, es geht wieder was voran. Ich packte Sportzeug in den Rucksack, obwohl ich fast überzeugt war, dass nach der Therapie das Knie wieder erst mal motzig sein würde. Aber man weiß ja nie.

5 Minuten nach dem Losradeln merkte ich dann, dass ich doch was vergessen hatte: die warme Daunenhose nämlich. Aber ich hatte keine Lust zum Umdrehen und radelte ohne weiter. Folglich kam ich mit sehr kaltem Po im Büro an und fror erst mal. :/

Die letzte Therapie des Jahres war vergleichsweise nett ;-) Natürlich schmerzte die Sehnen-Massage und (Durch-)Strecken ist nach wie vor sehr unangenehm, aber das ist alles kein Vergleich zum Anfang und zu den 4 Wochen Überlastung nach dem Urlaub. Am unangenehmsten ist derzeit Beugung, weil das Bein da in Stellungen kommt, die es seit 10+ Jahren nicht mehr eingenommen hat. Das fühlt sich teilweise an, als wollte das Gelenk aus der Führung springen (was hoffentlich gar nicht möglich ist).

Die C. ist aber sehr zufrieden, denn inzwischen schafft sie es, das Bein so weit zu beugen, dass gerade mal eine gute Handbreit zwischen Ferse und Po ist. Selber komme ich noch nicht so weit, aber doch ein ganzes Stück weiter als bisher. Ich rechne aber nicht damit, mich jemals wieder auf die Fersen setzen zu können (das kann das andere Bein vermutlich mangels Übung auch nicht mehr).

Danach war das Bein wie vermutet motzig und ich wollte es lieber nicht weiter stressen. Im Kino lief zur rechten Zeit auch nicht Interessantes, deswegen bastelte ich noch weiter an den Projekten rum und radelte dann heim. Dort hatte ich eigentlich neben allerlei anfallenden Arbeiten auch noch ein wenig Gymnastik machen wollen, aber als mir das wieder einfiel, war schon Bettzeit und ich konnte mich nicht mehr aufraffen :/
Training daheim ist nix für mich.

Von engel am 10.12.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Unschönes Geblubber

Montag, Dezember 09, 2019

Ich fuhr nochmal mit dem Kangoo nach München, weil der Clio ja Scheibenwischer-Probleme hat. Inzwischen geht da gar nichts mehr :-( Die Erkältungssymptome vom Wochenende, insbesondere das Kopfweh, waren wieder verschwunden, das war erfreulich.

Im Büro beschäftigte ich mich weiter mit meinem neu erfundenen Projekt und konnte da die letzten Detail-Probleme lösen. Der nächste Schritt wird sein müssen, den verwurschtelten Spaghetticode leserlich und übersichtlich zu gestalten. Ich überlege auch Tests dafür zu schreiben, einfach nur, um das auch zu üben. Schaumermal.

Dem Knie ging es den Tag über immer besser (kein Ibu mehr seit Mittwoch, deswegen ist das besonders erwähnenswert) :-) Das zeigte sich dann am späteren Nachmittag auch im Fitnesscenter. Ich lief 30+5 Minuten auf dem Crosstreiner, bewusst ordentlich mit Kniestreckung am Ende des Schrittes und mit Level-Erhöhung alle 5 Minuten und Rückwärtslaufen beim Cooldown. Am Ende kamen 4,2 Kilometer raus, seit der OP das meiste für 35 Minuten :-)

Auch das Beintraining ging gut. Auf der Beinpresse bekomme ich inzwischen wieder einigermaßen Beugung mit zugegeben noch relativ wenig Gewicht hin und auf den Bein-Vorder- und Bein-Rückseite-Maschinen bekomme ich noch etwas mehr Bewegungsradius hin. Bei gleichem (leichtem) Gewicht wie bisher.

Ich hatte Kino danach angedacht, hatte dann aber doch keine Lust drauf und radelte lieber heim. Dort bastelte ich den Weihnachtskalender fertig und versuchte dann ein seltsames Problem mit dem SAN-Touren-Formular zu lösen. Ziemlich vergeblich, das Problem ließ sich nicht nachstellen und alle Ansätze, die mir einfielen, erzeugten das es nicht. Ich muss drüber nachdenken, wie ich mir im Normalbetrieb Analyse-Daten erzeuge, ohne die Nutzer mit kryptischen Meldungen zu belästigen.

Dazwischen sah ich weiter Lucifer (bei den letzten beiden Folgen der Staffel 3 haben die Produzenten aber zu viele Drogen genommen, oder?) und las Zeug im Internet.

Irgendwann am Abend blubberte es laut im Abfluß der Küche und als ich nachschauen ging, roch es da sehr ungut raus. Ich kann mich an 2 unschöne Vorfälle in der alten Wohnung erinnern, wo ich am Montag in der Früh das Spül-Becken in der Küche voller ekligem Dreck vorfand, der da hoch gekommen war. Hatte ich hier noch nicht und das brauche ich nicht. Überhaupt nicht!

Sonst läuft in letzter Zeit wieder der Luftreiniger, weil hin und wieder aus dem Bad leichter Rauchgeruch kommt. Tolles Ding! Und weil der so toll ist, der Reiniger, habe ich ihm jetzt einen Namen gegeben. Amenadiel ;-)

Von engel am 09.12.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Wochenende, gemischt

Montag, Dezember 09, 2019

Am Freitag lieferte ich den besten Allgäuer von Allen bei seiner Geschäfts-Weihnachtsfeier ab und bereitete die diversen Kalender vor, die wir verschenken und auch selbst verwenden. Das war nett, denn durch alte Bergbilder kramen macht immer wieder Freude.

Den Samstag begannen wir gemütlich und fuhren dann nach Bad Kohlgrub, weil auf der Hörnlehütte die SAN-Weihnachtsfeier stattfand. Das Wetter liess arg zu wünschen übrig, aber immerhin liess der Regen nach, als wir uns gen Osten bewegten. Im Aufstieg nieselte es dann nur noch hin und wieder.

Der Aufstieg ist steil und war erstaunlicherweise ziemlich glatt und eisig. Schnee lag kaum, aber es hatte Eis auf dem Weg, das ist eine bescheuerte Kombination. Meinem Knie ging es so mittelgut (kein Ibu seit Mittwoch, also war inzwischen alles aus meinem Körper raus), aber Aufstieg ging trotzdem ganz gut. Gelegentlich Zwicken an der Innenseite, sonst nix. Und das Bein wird langsam stärker, Stufen mit rechts gehen immer besser.

Auf der Hütte dachten wir zunächst, dass wir die ersten sind, weil wir doch deutlich vor dem offiziellen Beginn da waren, aber der Schlafraum war schon deutlich belegt. Wir hatten die Wahl zwischen einem kleinen 2-er Abschnitt unten mit sehr knappem Kopfraum oder irgendwo in der Mitte oben zu liegen. Nichts davon fanden wir ansprechend und als der beste Allgäuer von Allen dann auch die Matratze arg hart fand, beschlossen wir, doch lieber wieder abzusteigen und in unserem guten Rücken-freundlichen Bett daheim zu schlafen.

Es stellte sich raus, dass wir nicht mal annähernd die ersten waren, die anderen waren ganz einfach alle gerade unterwegs. Sie trudelten ein, als wir uns gerade umentschieden hatten und dann füllte sich der Nebenraum schnell.

Dann wurde es sehr nett mit guter Unterhaltung, eher so mittelgutem Essen (Ausnahme der Kaiserschmarrn, der war echt prima) und dem Auftritt vom SANta, der wieder mit tollen Geschenken und wunderbaren Lobreden (und seinem mega-gefährtlichen uralt-Pickel) unterwegs war.

Der beste Allgäuer von Allen bekam für die ‘meisten Kilometer’ im Tourenbuch eine Geschenkbox mit Fendt Dieselross-Öl. Das war perfekt getroffen, denn zu diesem Traktor hat der Mann eine besondere Beziehung, die sich bis zum Auseinanderbauen des tiefsten Inneren mit allerlei selbsgebasteltem Werkzeug erstreckt :-)

Wir gingen bevor ich allzu müde wurde gegen halb 10. Es war nicht ganz so kalt geworden wie befürchtet, deswegen war es auch nicht ganz so glatt wie befürchtet. Oben ging der Abstieg gut, da spielte das Bein noch ganz gut mit, im unteren Drittel schmerzte das Knie dann bei jedem Schritt mehr (Mantra: ‘Das ist normal, kein Ibu!’). Boah, ich hoffe wirklich, das wird bald besser!

Heimfahren ging super, weil es kaum Verkehr hatte.

Der Sonntag war quasi bewegungslos. Ich hatte schon im Abstieg von der Hütte Kopfweh bekommen (und ich hab nie Kopfweh) und wachte in der Früh mit elenden Kopfschmerzen und arger Verschleimung auf. Das Knie war empfindlich, schmerzte aber nicht sehr, das war gut und erleichternd (keine Überlastung! :-)). Das Wetter war zwar schön, aber wir bewegten uns nicht raus, weil ich Kopfweh hatte. Vielleicht wäre es mit Bewegung ja besser geworden (glaube ich eigentlich nicht), aber dem Knie ging es ja auch nur so mittel und dauernd nur Blender ist ja auch langweilig.

Wir läuteten stattdessen den Winter ein und guckten Skirennen nach und genossen die ersten Laible.


Wenig Schnee, aber ordentlich Eis auf dem Weg


Der letzte Hang zur Hütte


Weitblick bei zweifelhaftem Wetter


Vorbereitung zum Abstieg


Auf den letzten Metern

Von engel am 09.12.2019 08:04 • outdoorberg(0) Kommentare

Entwöhnung

Donnerstag, Dezember 05, 2019

Wenn ich morgens aufwache, strecke ich mich zu erst mal gründlich. Das führte lang dazu, dass das Knie dabei schmerzte, weil Streckung nicht gut ging. Seit geraumer Zeit, mindestens 2 Monate, geht das aber völlig problemlos.

Ausserdem lege ich mich in München (wo ich mehr Platz habe) einmal auf die linke und einmal auf die rechte Seite und ziehe die Beine an, sozusagen die erste Beugung des Tages. Das tat lang weh, seit Kurzem aber weniger und an diesem Donnerstag Morgen gar nicht. Wow! Ich beschloß, das Ibu wegzulassen.

Ich arbeitete zunächst zuhause und ging dann zum Doc wegen der Besprechung der Blutwerte. Termin war um 10, ich durfte gegen 11 ins Arztzimmer und kurz drauf kam auch der Doc. Das ist einerseits natürlich nervig, aber dieser Doc nimmt sich Zeit für seine Patienten, das wiederum finde ich prima. Meine
Schildrüsenwerte sind nach wie vor prima, aber nach 5 Jahren wollte er sich die Schildrüsen doch nochmal anschauen, da besteht ja nach wie vor der Verdacht auf Hashimoto. Scheint aber nicht der Fall zu sein, denn die Dinger sind natürlich noch immer recht klein und ‘unstrukturiert’, er konnte aber keine Anzeichen für Verfall (mein Wort) entdecken. Sie produzieren also nach wie vor nicht genug Thyroxin, aber richtig kaputt sind sie wohl nicht. Sehr schön :-)

Ich kam also ziemlich spät von da weg und kam auch ziemlich spät im Büro an. Gerade so, dass ich noch einen Kaffee trinken und die mitgebrachte Brotzeit essen konnte und dann musste ich schon wieder weg, zur Therapie. Da gab es aber keine freie Kabine. Das ist bisher noch nie passiert. Die C. meinte, wir können warten oder in den Trainingsraum gehen. Warten ist doof, wir gingen also in den Trainingsraum, wo ich statt auf einer relativ weichen Liege auf relativ harten Matten lag und die C. um mich herum auf dem Boden kniete.

Die C., frische 26, meinte, das sei gar kein Problem, aber für mich war der Unterschied von Liege zu Matten ganz schön krass. Dass inzwischen kaum mehr Ibu durch meine Adern kreiste, war da natürlich auch nicht hilfreich. Auf solch hartem Untergrund geht dann Streckung plötzlich gar nicht mehr so gut, wie ich gedacht hatte, und überhaupt schmerzte die Therapie wieder ganz schön ordentlich. Uff! Beugung machten wir natürlich auch und auch da: Aua!

Zurückradeln ging allerdings problemlos :-)
Laufen nicht so sehr.

Am Nachmittag sah ich dann The Irishman. Da hatte ich viel Lob vorab mitbekommen und der kurze Abschnitt Vorschau, den ich gesehen hatte, war auch ganz interessant gewesen. Also wollte ich den sehen, obwohl ich mit Mafia-Filmen sonst eher wenig anfangen kann. Vermutlich habe ich deswegen viele Anspielungen auf Scorseses alte Filme nicht verstanden, aber das macht nichts, denn der Film ist trotz der immensen Länge von über 2 1/2 Stunden echt interessant. Und natürlich ist er hochkarätig besetzt. Im hinteren Drittel hat er dann ein paar Längen, sonst aber: durchaus sehenswert.

Weil der Film so lang war und mein Knie bei jedem Schritt jammerte, liess ich Training ausfallen. Radeln ging aber super!

Von engel am 05.12.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Klettertag

Mittwoch, Dezember 04, 2019

In der Früh musste ich am neuen Kangoo Eis kratzen. Ich bin ein klizekleines Bisserl zu klein für das Auto ... mit unserem normalen Eiskratzer komme ich nicht ganz bis zur Mitte der Frontscheibe, deswegen fuhr ich mit einem schmalen Streifen Eis genau in der Mitte los. Der hielt aber nicht lang.

In der Tiefgarage musste ich ein wenig mehr als sonst manövrieren, um das Auto auf meinen üblichen Platz zu stellen. Wahrscheinlich bräuchte der Kangoo gar nicht so viel mehr Platz, ich habe einfach die Abmessungen noch nicht verinnerlicht.

Vormittags weiteres Lernen. Dann schliff ich die (vorerst) letzten Kanten an meinem Reisebericht-Script ab und fing mit dem Säubern einiger SAN-Scripts an. Aber Säubern und Aufräumen macht halt nur so halb Spaß (wenn es auch eine gewisse Befriedigung verschafft). Als mir gegen Mittag (beim Nachdenken über Weihnachtsgeschenke) etwas einfiel, was ich anderer Stelle neu machen könnte, fing ich direkt da an. Wie nicht anders zu erwarten ist es sowohl einfacher und also auch komplizierter als gedacht. Schlau wäre gewesen, auch da erst aufzuräumen, aber Neues macht halt mehr Spaß ;-) Aufräumen kommt später ...

Klettern lief relativ gut. Ich traue mich so langsam wieder an schwierigere Routen. Das Knie machte alles anstandslos mit (Belastung bei viel Beugung geht halt noch nicht), dafür jammerte die Haut an den Händen bald und - das hatte ich schon lang nicht mehr - meine Armmuskeln motzten. Ha! :-)

Daheim lud ich den erneuerten Türkei-Bericht mit 2 neuen Tagen, Kale und Patara, hoch. Sieht so gut aus wie vorher und ist viel besser :-)
Dann war noch SAN-Telko und Bett.

Von engel am 04.12.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Blutabnehmen

Dienstag, Dezember 03, 2019

Ich arbeitete zunächst von zuhause aus, weil ich mal wieder Blutwerte checken lassen musste. Das war auch eine gute Gelegenheit, den Hausmeister die nicht-funktionierende Klingel checken zu lassen. Ich hatte ihn deswegen am Montag angerufen und ihm dann per WhatApp (Boah, voll modern!) noch eine Erinnerung geschickt.

Punkt 7 klingelte es von unten und der Hausmeister kam. Das funktionierte also schon mal. Oben klingelte allerdings zunächst nichts. Dann aber doch und des Rätsels Lösung ist: Wenn mal jemand geklingelt hat, muss man den Hörer der Gegensprechanlage einmal abnehmen, sonst klingelt es nie wieder. Das sei bei ein paar Wohnungen so und habe möglicherweise damit zu tun, dass die Klingelanlage des Hauses moderner sei als die Gegensprechteile in der Wohnung (oder anders herum, ist ja egal) und die Teile irgendwie nicht vollständig kompatibel seien, meinte der Hausmeister.

Das heisst also, dass ich, wenn ich mal Besuch erwarte, vorsichthalber einmal den Hörer abnehmen muss, denn ob zwischenzeitlich jemand bei mir geklingelt hat, kann ich ja nicht wissen. Ich bin gespannt, wie lang ich mich daran erinnere. Aber so oft wie ich Besuch bekomme, lohnt es sich nicht, deswegen einen Aufstand zu machen. Das kann dann meine Wohnungsnachfolgerin machen.

Gegen 8 ging ich zum Blutabnehmen. Das war bislang immer eine Pipifax-Prozedur, aber seitdem im näheren Bekanntenkreis eine mit einer Prothese einen Bakterienbefall da drauf bekommen hat, von dem nicht klar ist, wo er her kommt, fühlte sich sich das plötzlich invasiv und gefährlich an. Dabei war die Arzthelferin so sorgfältig wie sonst auch.

Bei der Therapie massierte die C. wieder an den Sehnen herum und machte etwas Streckung (das geht inzwischen wirklich gut und ich hoffe sogar auf etwas Überstreckung mit der Zeit, so wie das andere Bein halt) und ging dann wieder zur Beugung über. Die C. ist da zwar zufrieden, aber ich nicht. Hinten zwickt es immer noch irgendwo (ich sehe vor meinem inneren Auge, wie ein Muskel zwischen die beiden Teile der Prothese kommt und hoffe, dass das nicht sein kann) und die starke Beugung schmerzt irgendwo mitten im Knie, dabei kann da wirklich nur Metall sein. Sonst zerrt das halt an allen Muskeln, die sich seit Jahren nicht mehr in dieser Richtung bewegen mussten und heftig protestieren. Nach der Therapie war das Knie recht motzig.

Am späten Nachmittag sah ich Official Secrets, den Film über die Whistleblowerin Katharine Gün, über die ich vor Kurzem zufällig gelesen hatte. Nicht dass man wirklich nochmal darauf hingewiesen werden müsste, dass man von der Politik ständig belogen und betrogen wird, aber das bringt der Film schon sehr gut rüber. Und Disclaimer: Ich glaube nicht, dass alle Politiker lügen und betrügen (ich glaube nicht mal, dass das die meisten tun, sondern dass die meisten versuchen, nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln), aber die, die es tun, versauen die Welt massiv. Sehr spannend, sehr sehenswert.

Danach ging es dem Knie wieder besser und ich radelte ins Studio. Ich nahm mich allerdings etwas zurück und lief nur 20+5 Minuten auf dem Crosstrainer, wo ich sehr auf Streckung am Schrittende achtete (ging sehr gut) und ließ die Beinpresse aus. Beugung mit Belastung mochte das Bein nicht. Dafür konnte ich aber die vorderen und hinteren Oberschenkelmuskeln wirklich gut trainieren. Am besten war, dass ich den VMO dabei wirklich spüren konnte :-)

Daheim machte ich dann den Schneebericht (Hach! Diese Bilder!) fertig und sah noch ein wenig Lucifer :-)

Von engel am 03.12.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Samstag, 30.11.2019: Schnee!

Dienstag, Dezember 03, 2019

Die Wochenendwetterübersicht hatte den Samstag als den vermutlich schöneren Tag ausgeweisen, deswegen hatte ich auf Samstag als den Tourentag gesetzt. In der Früh begrüßten uns aber Wolken und wir brauchten eine Weile, um uns aufzuraffen. Als dann kurz Sonne auf die Terrasse schien und wir einen klitzkleinen blauen Fleck am Himmel sahen, fuhren wir aber doch los.

Wir parkten an der Sonnenklause (als drittes Auto, obwohl es schon recht spät war) und zogen die allerersten Spuren Richtung Entschenalpe in den Schnee. Erst als wir an die steile Teerstraße kamen, gab es Vorgängerspuren :-)

Bis zum Abzweig des Bergwegs hatte es immer wieder mal etwas Sonne gehabt, ab da waren wir in den Wolken, bzw. im Hochnebel, und es wurde schlagartig ein paar Grad kälter. Und der Schnee wurde mehr :-)

Oben wird der Wald immer lichter und wo man rausschauen konnte, sah es nach Winterwonderland aus :-) Es hatte etwa 40-50 cm Schnee, der am Vortag ohne Wind gefallen war und alle Bäume waren dick verschneit aus wie im tiefsten Winter. Und als wir uns dem Gipfel näherten, kam sogar die Sonne raus!

Hach! Das war sooo großartig.
Wir setzten uns in die Sonne und tranken Tee und genossen die Landschaft. Es war aber trotz Sonne ziemlich kalt.

Wir befanden uns oben ziemlich am Schnittpunkt zwischen Hochnebel und Sonne. Als der Nebel mal wieder hoch zog, gingen wir.

Der Abstieg war oben erstaunlich einfach. Da hatte ich Bammel vor dem Rumgerutsche im tiefen Schnee gehabt, aber das steckte das Knie gut weg. Sonst ist Schnee ja prima, weil er wunderbar dämpft. Weiter unten war dann nicht mehr viel Dämpfung, weil nicht mehr genügend Schnee lag, dafür war es rutschig und der Weg ist sehr steil. Das war also ganz schön anspruchsvoll, aber das Knie steckte auch das ganz gut weg :-)
Dafür bekam aber das ‘gute’ Bein fürchterlichen Muskelkater ...


Start in unverspurtem Schnee


Kurz sieht man übers Illertal


Fast sowas wie Sonne


Zwischendurch Aufstieg im Hochnebel


Weiter oben wird der Schnee mehr und Sonne kommt langsam durch


Aufstieg zum Gipfelkreuz


Oben ist Sonne!


Hochnebelblick


Im Abstieg bald wieder ...


... dicker Hochnebel

Von engel am 03.12.2019 20:02 • outdoorberg(0) Kommentare

Kangoo fahren

Montag, Dezember 02, 2019

Ich stieg morgens in den neuen Kangoo, um nach München zu fahren, weil der Clio am Freitag Probleme mit den Scheibenwischern gehabt hatte (die gehen nur noch auf der letzten Stufe). Der Clio soll in den Weihnachtsferien zur Werkstatt, bis dahin fahre ich Kangoo.

Das war recht nett, denn der neue Kangoo hat allerlei Spielereien und der Tempomat, der hat was. Zumindest da, wo nicht viel los ist oder alle vergleichbar schnell fahren. Auf der B12 war er prima, auf der A96 nicht. An den Regensensor werde ich mich aber wohl nicht gewöhnen. Ich weiß nicht, was der ‘senst’, Regen ist es jedenfalls nicht. Bei viel Regen wurde er langsamer, bei wenig schneller und dazwischen änderte er sich auch dauernd. Sehr nervig.

Den Vormittag im Büro verbrachte ich damit, das neue Notebook - das so neu inzwischen ja auch nicht mehr ist - nochmal zu installieren, weil der Support meinen Abbruch von letztem Dienstag als möglichen Fehler betrachtete. Nun denn, ich hab ja sonst nix zu tun. Wie zu erwarten gewesen war, fror das Notebook während der Installation ein. Ich teilte das mit und man glaubte mir diesmal tatsächlich. Zeichen und Wunder! Sonst passierte allerdings nichts, aber wer würde sowas schon erwarten?

Mittags gingen wir zu Microsoft, weil ‘unsere’ Kantine, also die CSU Kantine, unvermutet geschlossen hatte (passiert immer wieder mal, meistens stehen dann haufenweise fette Wagen rum und versperren die Straße). Es gab Burger und ich nahm gleichmal einen. Seit dem missglückten Burger im Pappasitos teste ich gern. Dieser Burger war einfach, aber gut!

Den Nachmittag über lernte ich weiter PHP, las allerlei ‘Best Practice’ Guides und versuchte mir, aus dem endlosen Wust aus Ratschlägen und Hinweisen, ein Bild zu machen. Schließlich will ich, wenn ich mein Zeug schom umstricke, das bestmöglich und schönstmöglich machen. Am Ende war mein Fazit: nach den eigenen Regeln richten und da halt konsistent bleiben, in dieser Suppe rühren zu viele Köche. Damit spielte ich dann noch etwas herum.

Am späten Nachmittag radelte ich durch den Englischen Garten zu den Museum Lichtspielen und musste dabei an 2 Pferden der berittenen Polizei vorbei. Meine Güte, sind die Tiere hoch! Da kann man mit dem Rad fast unten drunter durch fahren! Ich klingelte von sehr weit weg schon und fuhr dann so nah am Rand des Weges wie möglich vorbei. So ein Pferd zu erschrecken scheint mir ausnehmend unschlau!

Ich sah Where d’you go Bernadette?, den ich nur sehen wollte, weil Cate Blanchett mitspielt. Eine Weile lang war ich etwas underwhelmed und gelangweilt, aber dann nimmt der Film doch noch Fahrt auf und das Ende versöhnt dann auch mit den Längen in der Mitte :-)

Ich hatte zwar Sportzeug dabei, aber der Muskelkater vom Wochenende im ‘guten’ Bein war so arg, dass ich dachte, ich mache doch lieber Reha-Gymnastik daheim. Was ich dann über allerlei Computerdingen aber vergaß. Naja :/

Von engel am 02.12.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Muskelkater!

Sonntag, Dezember 01, 2019

Das Wochenende war einerseits voll aktiv und andererseits sehr inaktiv.

Am Freitag fuhren wir nach Immenstadt ins dortige Krankenhaus, um die Schwägerin zu besuchen. Vorher nahmen wir in Sonthofen noch den Schwager und den Neffen mit und gingen nach dem Besuch in Sonthofen zum Essen. Der Italiener dort war unerwartet gut. So gut sogar, dass ich tatsächlich sagen muss: der Beste seit langem. Wit müssen echt mal wieder nach neuen Retaurants suchen! Na, die Weichen sind gestellt, schaumermal, was rauskommen wird.

Am Samstag sah das Wetter nicht toll aus, aber ich wollte raus und Schnee sehen. Und das war sooooo großartig. Wir stiegen in Kälte und Hochnebel auf, zu Fuss natürlich, und kamen oben gerade so über den Wolken raus, wo strahlendes Wetter war. Oben, auf gut 1600m hatte es viellecht 40cm Schnee, der ohne Wind gefallen war. Perfekte Bedingungen für das perfekte Winterwonderland :-)

Der Aufstieg lief super, trotz Schnee und Rumgerutsche. Der Abstieg - immerhin 680 Meter! - ging oben super. Auch mit Rumgerutsche, was das Knie aber ganz gut wegsteckte. Da war aber auch genug Schnee, um die Schritte gut zu dänpfen. Weiter unten war zu wenig Schnee für Dämpfung und es war recht rutschig auf der matschigen Wiese unten drunter. Trotzdem fand ich, das ging ganz gut. Das operierte Bein schaffte viele kleine Abstiegschritte ohne Protest, aber natürlich nahm das ‘gesunde’ Bein die meiste Last. Da merkte ich schon unterwegs wie es müde wurde und natürlich gab das einen großartigen Muskelkater hinterher :/

Sonntag war dann mehr als ruhig, was auch damit zu tun hatte dass es mir in der Früh schlecht war und ich den Vormittag mehr oder weniger auf dem Sofa verschlief. Danach passierte nichts mehr ...
Naja, abgesehen davon, dass ich schöcklichen Muskelkater hatte, sobald ich mich bewegte :-)

Von engel am 01.12.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Weihnachtsfeier

Donnerstag, November 28, 2019

Das Mittwochstraining war doch etwas stressig gewesen. Ich schlief nur mittelgut und stand sehr humpelig auf. Beim Radeln wurde das aber schnell besser.

Im Büro beschäftigte ich mich weiter mit Webkram, machte mit der Anwendung der sauberen Konzepte weiter (wobei mir da noch ein Best Practices Guide für meine Anwendungen fehlt, vielleicht finde ich dafür ja auch noch was) und bastelte am Urlaubsbericht weiter. Immer schön abwechselnd etwas Theorie, also Lernen, und Praxis, also Rumbasteln an meinem Zeug. Ich hab echt Spaß :-)

Die Therapie war wieder wenig schmerzhaft, obwohl die C. ehrlich begeistert über sowohl die Streckung als auch die Beugung war und beides herzhaft durchführte. Mich erfreut das auch sehr!

Am Nachmittag kamen unvermutet schlechte Nachrichten über WhatsApp, zusätzlich zu dem Zeug, das mich eh schon die Woche beschäftigt. Das war doof.

Am Abend war dann die private Abteilungsweihnachtsfeier, zu der auch die Ex-Kollegen kamen. Nettes Gespräche und gutes Essen, was will man mehr. Ich ging gegen 9 und war nach dem Radeln und mit dem Gedankenkarussel daheim zu wach, um direkt ins Bett zu gehen, obwohl so um 10 rum durchaus meine Zeit ist. Ich schaute noch etwas Lucifer und ging viel zu spät schlafen.

Von engel am 28.11.2019 23:00 • diary(0) Kommentare
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