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Projektstart

Donnerstag, Januar 23, 2020

In der Früh hatte ich Mühe rechtzeitig wegzukommen. Auto + Donnerstag = Stau, wenn man später als 6 loskommt. Es wurde dann 6:10h und dabei hatte ich sogar noch das Frühstückgeschirr vergessen, dass nun wassergefüllt in der Spüle steht und am Montag vermutlich eklig ist :/ Immerhin gab es nur wenig Stau.

Ich verbrachte den Vormittag mit den Resten des Kurses, der mir objekt-orientiertes Denken beibringen sollte (Meine Güte: Von hinten durch die Brust ins Auge! Anders kann ich das momentan nicht beschreiben. Aber ich verstehe schon auch, wo die Vorteile liegen, zumindest, wenn man das richtig macht.).

Gegen Mittag fuhr ich dann ins Allgäu. Eigentlich hatte ich ja Stau vermeiden wollen, aber ich kam trotzdem 2 Mal in einen, weil 2 Mal ein defekter LKW irgendwo rumstand. Den ganzen Weg über war es eisig, teilweise neblig (sah großartig aus, alle Bäume und Büsche waren voll mit Frost) und trüb, kaum stellte ich das Auto daheim ab, kam die Sonne raus und schien ins Wohnzimmer. Aber das ist OK, mein ‘Arbeitsplatz’ ist weit hinten im Eck. Nur am späten Nachmittag müsste ich bei Sonne das Rollo halb runter lassen, aber da wurde es eh schon wieder trüb.

Den Nachmittag verbrachte ich mit teilweise rauchendem Kopf an meinem Projekt :-) Da ist total alles neu: die Entwicklungs-Umgebung, die Sprache, die Denkweise, der Build-Prozess (Mann, wo man nicht überall in Fallen laufen kann!) und vor allem auch der Hintergrund.

Ich will GPS-Files auswerten, darstellen und manipulieren. Selber, also will ich den ganzen Hintergrund verstehen, beispielsweise, wie man die Entfernung zwischen 2 GPS-Punkten berechnet. Boah, Mathe ist echt schon lang her!
(Ja, dafür gibt es schon haufenweise Tools, aber wenn ich kein Projekt mache, das mich interessiert, lerne ich nix. Und kein Tool allein kann alles, was ich will! Ob meines das irgendwann kann, steht in den Sternen, momentan ist es einfach interessant :-))
(Und ganz alles will ich auch nicht selber machen. Zum einem sinnvollen Projekt gehört auch, sinnvoll Libraries einzusetzen ;-))

Als der beste Allgäuer von Allen heim kam, ging schon ein bisserl was :-)

Von engel am 23.01.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Nixtun mal wieder

Mittwoch, Januar 22, 2020

Schlechte Nacht mit ständigem Aufwachen bis ich die Decke teilte. Dann war es erst leicht kühl, aber ich schlief durch bis zum Wecker. Ich werde auf Schlafklamotten (ich schlafe eigentlich nur im T-Shirt) umstellen müssen.

Ich radelte ins Büro, weil Klettern leider ausfiel, weil der R. irgendwas im BGL machte. Wo es im Gegensatz zu München bestimmt wunderbares Wetter hatte (wie auf allen Webcams, wo ich die Schneelage checkte). München lag im Hochnebel und war frostig. Brrrrr! Gegen Mittag kam ganz kurz mal die Sonne so halb durch und blendete, so dass ich die Rolläden runter lassen musste. Darauf hätte ich dann auch verzichten können.

Ich beschäftigte mich weiter mit Neuem und war am Ende doch so gefesselt, dass ich den Absprung für einen Film verpasst. Sonst gefiel mir nichts, deswegen radelte ich direkt heim. Mit Abstecher über die Tankstelle mit den Waschboxen, denn das Rocky hakelte beim Schalten fürchterlich. Sand in der Schaltung ist einfach nix.

Der vage Plan war eigentlich gewesen, dann noch Sport zu machen, aber nach dem Einkaufen passierte was immer passiert, wenn ich daheim bin: ich kam nicht mehr weg. War auch OK. Ich hatte einen netten Abend mit Pfannengemüse, viel Lesen und 2 Folgen Vikings. So langsam freunde ich mich mit denen an.

Von engel am 22.01.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Mehr Training

Dienstag, Januar 21, 2020

Die Nacht war nur solala. Ich wachte oft auf, schlief aber auch schnell wieder ein. Ein Grund dürfte das Training gewesen sein (mehr Last, mehr weh), aber in München ist auch meine doppelte Winter-Decke sehr schwer und das macht Umdrehen schwierig für das Bein. Ich würde eine neue Decke kaufen, wenn ich nicht dächte, meine Zeit in dieser Wohnung sei absehbar. Muss ich da halt durch. Abend-Ibu gibt’s auch nicht mehr.

Im Büro machte ich mit dem Umsetzen des neu gelernten weiter und stieß da bald wieder an Grenzen, wo mir Verständnis fehlt. Im Prinzip ist das so wie mit allen neuen Projekten bisher, nur dass ich diesmal eher weiß, wo ich nachschauen und weiter lernen kann. Da ist der Frust-Level nicht ganz so hoch und - Tadaa! - die Erfolgserlebnisse stellen sich ein wenig früher ein. Ich stelle aber fest, dass mein eigenes Projekt doch ambitionierter ist, als ich zunächst angenommen hatte ;-)

Am späten Nachmittag radelte ich ins Fitnesscenter in der Mitte der Stadt, lief da 20+5 Minuten mit noch mehr Intensität als am Vortag und trainierte meine Beinmuskeln. Da geht so langsam echt was, sowohl beim Bewegungsradius als auch bei der Last. Bis zum anderen Bein ist aber noch ein weiter Weg, ehklar.

Danach sah ich im Mathäser Bad Boys For Life. War nett zu gucken und wie nicht anders zu erwarten schön voller Action und Will Smith und Martin Lawrence funktionieren noch immer miteinander.

Daheim gab es diesmal was Warmes zu essen (Müsli, war nix anderes mehr da) und da wurden dann auch die vom Radeln kalten Füße wieder warm :-) Nach Rumräumen und Internetlesen schaute ich noch eine Folge Vikings. Gefällt mir ganz gut bisher, ist aber schon arg grundlos blutrünstig. Ich hab nichts gegen Gewalt und Gemetzel in Filmen, aber so einen halben Grund dafür hätte ich schon gern. Und Rollo hat einen Knacks, glaube ich.

Von engel am 21.01.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Spies in Disguise

Montag, Januar 20, 2020

Trotz des faulen Wochenendes (oder vielleicht auch wegen des) fiel mir das Aufstehen relativ schwer. Dafür hatte ich echt gut geschlafen, ich war nur einmal aufgewacht! Als ich dann aber mal auf war, war ich wach, so wie sich das gehört.

Nach dem Frühstück in München hatte ich eine harte Diskussion mit mir selber, ob ich das unbequeme Winterbike mit den Spikes (das EightBall) oder das bequeme gefederte Rocky nehmen sollte. Es war nicht allzu kalt oder allzu feucht und so ‘gewann’ das Rocky.

Ich kam total problemlos ins Büro, allerdings schob ich über die Straßenbahnschienen vor der Isar (da muss man 2 mal schräg queren) und die Idee durch den Englischen Garten zu fahren war eher so mittel, denn da war es reichlich feucht und danach war das Rocky so dreckig wie letzte Woche :/

Den Vormittag verbrachte ich damit, das Ultrabook fertig einzurichten. Es war nun eine Woche lang problemlos gelaufen und das heisst wohl, dass es jetzt OK ist. Ich richtete es als ‘Büro-System’ ein. Das alte Notebook bleibt mein Entwicklungssystem, denn da ist schon alles drauf, was ich brauche und um das alles umzuziehen wären haufenweise Installationsorgien nötig und gewonnen hätte ich gar nichts. Mit dem Ultrabook als Büro-System habe ich jetzt aber wieder ein Notebook zum Mitnehmen. Hat was, denn es ist wunderbar leicht und klein :-)

Am Nachmittag lernte ich weiter über das Build-System (der Kurs vom Wochenende) und beriet einen Kollegen bezüglich Skitouren-Zeug. Letzteres machte natürlich viiiiel mehr Spaß ;-) Dann radelte ich ins Museum (mit kleinem Umweg, ich mag keine Straßenbahnschienen mehr) und schaute Spies in Disguise. Großer Spaß, tolle Optik und ich war total allein im Kino :-)

Nach dem Kino radelte ich ins Fitnesscenter. Dort war es natürlich reichlich voll, aber ich bekam direkt den vorletzten freien Crosstrainer (den im Eck ohne Sicht auf die Fernseher, den mag ich eh am liebsten :-)). Ich lief 20+5 Minuten mit steigender Last und am Ende noch 5 Minuten rückwärts.

Das ging alles ganz gut, auch wenn das Knie gelegentlich komisch ‘nackelte’. Ich glaube, das passiert dann, wenn die Spannung der Drumherum-Muskeln nicht passt. Bisher passierte das selten, in letzter Zeit wird es häufiger. Vielleicht - total geraten - weil früher noch mehr Flüssigkeit im Knie war? Das tut nicht weh, ist aber komisch.

Mit den Geräten danach hatte ich ein paar Probleme, weil andauernd alle für mich interessanten Geräte besetzt waren. Ein paar der Bein-Geräte bekam ich, konzentrierte mich sonst auf Bauch und Rücken und werde hoffentlich demnächst wieder mehr Glück haben.

Daheim versuchte ich nochmal eine Folge Magicians, aber damit kann ich mich nicht anfreunden. Blöde oder langweilige Leute und noch dazu ein echt schlechter Hogwarts-Abklatsch.

Von engel am 20.01.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Nixtunwochenende

Sonntag, Januar 19, 2020

Das war so eigentlich nicht geplant, aber irgendwie ergab es sich halt, wegen Wetter, Verpflichtungen, Unlust und weil halt Anderes interessanter war. Ich hatte (und habe noch) ein schlechtes Gewissen wegen dem Nixtun (das Bein muss ja noch ordentlich trainiert werden), aber das war schon nett, das faule Wochenende :-)

Für mich verschwinden so langsam die Grenzen zwischen Arbeit und Privatvergnügen, weil ich auch von daheim aus Zugang zu dem Lernsystem habe, das uns die Firma bereit stellt. Als ich mich dabei, ein Fremdprojekt zu verstehen, ein wenig schwer tat und recherchierte und dabei feststellte, dass ich schon wieder was nicht weiss und kann, loggte ich mich halt ins Lernsystem ein und startete einen Kurs. Das hat schon was.

Sonst gab es viel TV-Sport. Wir schauten die Kombi, die Abfahrt und den Slalom der Herren aus Wengen und den Riesenslalom und den Parallel-Riesenslalom der Damen aus Sestriere. Bei Zuschauen bei der Abfahrt in Wengen bekam ich einen Adrenalin-Schub nach dem anderen. Alle Abfahrten sind schlimm, aber die ist schon besonders. Naja und Kitzbühel natürlich, das ist dann nächstes Wochenende.

Sonst gab es - völlig unverdient, weil wir ja nix gemacht hatten - feine Dinge zu Essen :-)
Und ich habe bei der Schwägerin einen Haufen Süßkram abgestaubt. Ganz unverdient, aber die wollte das Zeug wegschmeissen und das geht ja gar nicht!

Von engel am 19.01.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Samstag war eher solala, aber der Sonntag sollte schön werden. Weil die Sache mit den Skitouren mangels Schnee immer schwieriger wird (es sei denn, man kann weit rauf und/oder in schwieriges Gelände), gingen wir wieder zu Fuß. Wenn Sonne und zu Fuß dann Südseite, aber nicht allzuviele Höhenmeter, da ist dann nicht allzuviel Auswahl. Wir fuhren nach Rauth und stellten den Kangoo bei -7 Grad (Brrrr!) auf dem total vereisten Parkplatz ab.

Beim Losgehen war es noch fröstelig, aber mit der Bewegung und der Sonne wurde es schnell wärmer. Ich nahm bald Stöcke, denn es hatte gefrorene Stellen, über die ich mich ohne nur schwer drüber traute. Am Hüttchen, wo der Berg frei wird, machten wir eine Teepause in der Sonne. Es war wunderbar warm :-)

Ziemlich genau da (naja, kurz davor) fing dann wirklich Schnee an. Man geht ab dem Hüttchen auf einem kleinen Rücken den Berg hoch und es hatte nur einzelne Tritte, keine durchgehende Spur. Links schien Sonne in den Schnee, rechts war Schatten und da brach man immer wieder mal durch. Insgesamt ist es da recht steil und das war dann schon ganz schön anstrengend zu gehen und da nahm auch der beste Allgäuer von Allen Stöcke.

Nachdem man die oberen Hüttchen erreicht hat, geht der Sommerweg eigentlich nach links raus und folgt dann dem Rücken zum Gipfel. Der Winterweg - oder zumindest die Spuren - gingen aber direkt über eine flache Rippe hinauf. Und das war auch gut so, denn auf dem Sommerweg hatte es viel eingewehten Schnee und Gleitschnee-Mäuler.

Der direkte Weg führte schnell hinauf, war aber, weil steil, ordentlich anstrengend. Das Knie machte das alles wunderbar mit, so lange die Stufen nicht allzu hoch wurden. Aber das hat man im Schnee ja einigermaßen im Griff.

Am Gipfel waren viiiiele Leute, fast alle mit Skiern, ein paar mit Schneeschuhen und nur wenige zu Fuß und alle bis auf uns und 3 andere waren über die Skitourenroute aufgestiegen. Wir machten nur kurz eine Pause (es wehte ein kühler Wind) und stiegen dann wieder ab, über die Rippe, bis zu den Hüttchen, wo sich dann eine grasige trockene warme Stelle in der Sonne fand, wo wir ausgiebig rasten konnten :-)

Der Abstieg bis dort war ganz gut gegangen, gelegentliches Einbrechen (nicht allzu tief) eingeschlossen. Der Weiterweg zum unteren Hüttchen dagegen war dann total stressig. Der Schnee lag im Schatten und war vergleichsweise tief und man brach bei jedem zweiten Schritt ein. Und dann gleich ordentlich tief. Wenn das linke Bein einbrach, konnte ich gelegentlich das rechte Bein nicht weit genug beugen, um den Fuß nach vorn zu bringen und auf das Knie drauf knien geht auch noch nicht. Das war manches Mal schon sehr blöd. Ich war froh, als wir den Teil hinter uns hatten!

Danach war der Schnee nahezu weg und es hatte nur noch ein paar eisige Stellen auf dem Weg, nicht weiter problematisch. Das Bein war aber inzwischen schon sehr gestresst und motzte unleidig herum. Mich beschlich im Abstieg der Gedanke, dass das vielleicht wieder ein Fall von ‘Übertreibung’ werden könnte und war sehr froh, als wir unten beim Auto ankamen (im Nachhinein: Nein, keine Übertreibung :-)).


Start in Rauth. Es ist kalt.


Im Wald hat es eisige Stellen


Auf dem Weg zum ersten Hüttchen


Anstieg zu den anderen Hüttchen - mühsam ;-)


der Weitweg zum Gipfel (Mitte rechts)


Steil, anstrengend, aber ganz gut zu gehen


Am Gipfel ist es echt voll


Wir gehen wieder. Abstieg ganz oben.


Abstieg.


Pause gibt es bei den 3 Hüttchen :-)


Unten ist schon Schatten drin


Auf den letzten Metern

Von engel am 18.01.2020 12:53 • outdoorberg(0) Kommentare

Heimtag

Donnerstag, Januar 16, 2020

... sowas von, das überraschte mich am Ende selber.

Der Tag begann damit, dass ich nach dem Frühstück mein kleines Schlafzimmer mehr oder weniger ausräumte - zumindest den Teil vor dem Fenster, wo mein Bett steht. Das Zimmer ist exakt 2 Meter breit und mein Bett steht quer vor dem Fenster (wegen frischer Luft um die Nase und so), davor steht auf der einen Seite ein Nachkästl und ein Schrank und auf der anderen Seite auch ein Schrank. Das Bett ist also richtiggehend eingebaut. Und nun sollten da Handwerker kommen, um die Fenster einzustellen und die brauchten natürlich Zugang zum Fenster.

Es war ein ordentliches Stück Arbeit, aber am Ende hatte ich den Zugang zum Fenster geschaffen (und das erste Mal seit Einzug 2007 dort gesaugt). Die Handwerker kamen erfreulicherweise schon um halb 9, so dass ich den restlichen Tag quasi ‘frei’ hatte.

Ich hatte Heimarbeit ausgemacht, weil ich ja nicht gewusst hatte, wann die Fenster-Einsteller bei mir aufschlagen würden. Und wo ich dann schon mal daheim war, warf ich zwischendurch Wäsche in die Maschinen im Keller und brachte beim Gang zur Apotheke haufenweise Zeug zur Wertstoffinsel. Und ich arbeitete natürlich. Wobei ich sagen muss, das 2-wöchentliche Abteilungsmeeting ist als Telko schon ein rechtes Durcheinander, dem schwer zu folgen ist. Da ist es wirklich besser, tatsächlich ‘da’ zu sein.

Neben weiterem Java-Lernen bastelte ich aus den Rohdaten endlich mal einen Lebenslauf. Das dauerte um einiges länger als ich gedacht hatte, denn die eigentlichen Lebenslauf-Daten hatte ich ja schon längst mal aufgesammelt. Aber da gibt es so viele Regeln zu beachten, was da rein soll, man muss Aussagen über sich selbst formulieren, was mir unglaublich schwer fiel und der soll ja auch nach was aussehen, der Lebenslauf.

Für Letzteres schaute ich mir allerlei Vorlagen an und lud auch ein paar runter. Word-Dokumente, die aber so katastrophal formatiert waren (haufenweise Tabulatoren und Leerzeichen statt Einzügen, x-Mal extra formatierte Absätze statt vernünftigen Formatvorlagen, lauter fürchterliches Zeug, das dem Ersteller eigentlich um die Ohren gehauen gehört), dass ich 2 der best-aussehenden erst mal nachbauen musste. Lebensläufe verschickt man als PDF, da sieht also am Ende niemand, ob was Vernünftiges oder was Schreckliches dahinter steckt, aber sowas geht mir total gegen den Strich.

Dann hatte ich echt Mühe, mich auf 2 Seiten zu beschränken. Prinzipiell arbeite ich ja seit Arbeitsanfang in derselben Firma (auch wenn sich der Name und die Zusammensetzung und die Abteilungen zwischendrin geändert haben), aber wenn jemand sehen soll, was ich gemacht habe, muss das aufgeschlüsselt werden. Am Ende kamen trotz harter Kürzungen doch 2 1/2 Seiten zusammen. Immerhin heisst es auf den einschlägigen Seiten, dass das bei Arbeitnehmern über 50 grad noch so akzeptabel sei. Tja.

Mein Chef hat angeboten, sich die Lebensläufe seiner Leute mal kritisch anzuschauen und ich bin gespannt, was er dann dazu sagt.

Der Grund für den LL ist übrigens, dass unter den vielen Headhunter-Angeboten auf den einschlägigen Profilseiten ein interessantes für ‘in der Nähe von Kempten’ dabei war. Ich überlege, ob ich da tatsächlich einen Lebenslauf hinschicken soll, denn es ist ja noch viiiiiel zu früh. Aber wenn das demnächst wieder vorkommt, möchte ich einen parat haben. Dass man einen LL nicht in ein paar Minuten zusammenklöppeln kann, hab ich jetzt ja mal gesehen ...

Bis ich mit allem, Lernen, Lebenslauf, Test-Programmieren, fertig war, war es dann - schuppdiwupp - schon 18:00h und ich hatte Hunger. Und nach dem Einkaufen hatte ich dann weder Lust auf Sport noch auf Kino. Auch egal. Ich machte einfach weiter das, was ich eh schon machte.

Den Donnerstag versuchte ich wieder ohne Ibu zu schaffen und das ging auch sehr gut, so lange ich mich nicht allzu viel bewegte. Aber nach dem Einkaufen - ist nicht weit, aber ich ging zu Fuß - tat das Bein dann unspezifisch weh. Quasi überall. Und es war empfindlich wie Teufel. So ist das noch nix.

Von engel am 16.01.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Kletterstart

Mittwoch, Januar 15, 2020

Die Nacht war nicht so gut mit mehrfachem Aufwachen (wieder kein Abend-Ibu), aber richtig schlecht war sie auch nicht. Auswirkungen des Trainings und vielleicht auch der Therapie vermute ich. Nach dem Frühstück nahm ich wieder ein Ibu, denn Mittwochs ist Klettern und das ist immer stressig für’s Bein. Ja, das ist ein bisserl Feigheit, aber ich hab es so satt, dass das Knie schmerzt ...

Den Tag über beschäftigte ich mich abwechselnd mit meinem ursprünglichen Lern-Projekt, nämlich endlich mal richtig Java zu lernen (eine Idee für ein Programmier-Projekt habe ich auch, aber ich brauche endlich mal Grundlagen) und damit, das Ultrabook (das nicht-mehr-so-neue Notebook) einzurichten.

Dann fuhr ich zur Kletterhalle und diesmal tauchte auch der R. auf :-) Ich fing nach der langen Pause bedächtig an, also mit eher leichten Routen. Das Knie machte auch relativ gut mit (ich kann es inzwischen recht gut beugen, aber Last drauf ist noch nicht so gut), aber meine Handhaut machte schlapp. Nach 4 Routen konnte ich nichts mehr anfassen und musste die 5. Route aufgeben.

Zum Abschluß-Ratsch gab es einen Rocklands Burger, dann fuhr ich erstaunlich staufrei heim und schaute da noch eine Folge Taboo. Ich glaube das ist bald aus, das ist echt schade.

Von engel am 15.01.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Montag, 06.01.2020: Berg mit Leiter

Mittwoch, Januar 15, 2020

Der letzte Urlaubstag (eigentlich ja ‘nur’ ein Feiertag, aber am Ende vom Urlaub fühlt sich der halt auch an wie Urlaub) sollte nochmal schön werden. Der Beste Allgäuer von Allen hatte meinen eigentlichen Plan eher ungut gefunden, weil das Bein ja noch arg reaktionsschwach ist und wir hatten uns deswegen für ein näheres Ziel entschieden, wo dann auch beim Rückweg kein Stau zu erwarten war.

Wir parkten in Gunzesried und hatschten erst mal die Straße entlang. Aktuell braucht man ja dichte Stiefel mit guter Sohle, aber das macht mich anfangs immer total fertig. Mein linker Fuß bekommt beim Straßen-Hatschen immer fürchterliche Krämpfe unter dem Spann, so dass ich anfangs nur humpeln kann. Links schmerzt der Fuß, rechts das Knie. Wobei, an diesem Tag tat mir eigentlich nur der Fuß wirklich weh.

Als wir dann auf den Wald-und-Wiesen-Pfad abbogen gab sich das erfreulicherweise schnell. Unten war es teil gefroren, teils (wo die Sonne schon drin war) matschig, wie immer. Der Schnee begann weiter oben als beim letzten Mal hier, wurde dann aber schnell genauso hoch. Inzwischen hatte sich ein recht guter Weg im Schnee gebildet und der lief sich gut (diesmal brauchte ich keine Stöcke beim Aufstieg).

An der Alpe Vordere Krumbach machen wir auf dem Bänkle eine lange gemütliche und wirklich warme Pause in der Sonne und gingen dann weiter. Am Sattel wandten wir uns nach links und stapften - nun leider im Wald, wo es bald kühl wurde - die vergleichsweise wenig begangene Spur hinauf. Ich ging weiterhin ohne Stöcke und das ging gut (naja, abgesehen von dem Mini-Abstieg vor der Querung).

In der Querung zum Gipfelaufbau wurde die Spur dann deutlich schmaler - einzelne Tritte statt durchgehender Spur. Und es wurde kalt, denn wir kamen in den Schatten. Ich zog erst mal Handschuhe an, um in den Schnee greifen zu können, denn noch fühlte sich das Gehen ohne Stöcke gut an. Die Handschuhe waren dann auch hilfreich, denn den einen oder anderen hohen Tritt schaffte ich dann mit Rechts doch nicht gut. Und der steile Anstieg zur Leiter, wo es ziemlich hohe Stufen hatte, war echt anstrengend!

Wir waren nicht ganz allein, aber mit insgesamt 3 Leuten (und einem Kleinkind) am Gipfel und unterwegs war wirklich nicht viel los. Leider wehte oben ein kalter Wind, gegen den auch die Sonne nicht viel ausrichten konnte. Wir blieben nicht allzu lang.

Für den Abstieg wollte ich gern auf der Südseite runter. Einerseits, weil das dann eine Runde ergab und ich mag Runden und andererseits, weil mir vor dem steilen Abstieg unter der Leiter graute. Die hohen Stufen! Der beste Allgäuer von Allen wäre lieber auf der bekannten Seite runter gegangen, liess sich dann aber doch überzeugen.

Für den Abstieg nahm ich dann natürlich Stöcke. Es hatte nur wenige Spuren, deswegen liefen wir im fast unberührtem Schnee, das ging trotz gelegentlichem Durchbrechen recht gut. Der Schnee war nicht sehr hoch. Wir folgten dem Sommerweg und mussten deswegen die kleine Felswand queren, was ein bisserl blöd war. Oben nach links queren und dann die steile Rinne runter laufen, wäre besser gewesen. Nach der Alpe geht es nach links und man kommt bald in Wald. Kurz vorher war es windstill und wir fanden eine sonnige Mulde, in der wir beinahe bequem nochmal Pause machen konnten. Im Schnee allerdings, deswegen wurde es dann doch irgendwann kühl von unten.

Der Abstieg führt dann erst auf einem schmalen Weg durch den Wald und dann auf der kurvigen Forststraße zurück zum Aufstiegsweg. Die Forststraße war relativ ungut zu gehen, weil es viele Tritte, aber keine Spur hatte und man gelegentlich einbrach. Das halte ich noch nicht gut aus. Ich versuchte genau in den Spuren des besten Allgäuers zu gehen, aber der macht größere Schritte als ich, das war gelegentlich auch schwierig. Irgendwas ist immer.

Als wir die Straße erreichten, machten wir am letzten Bänkle in der Sonne noch mal Pause und stiegen dann zum Auto ab. Das war am Ende dann relativ stressig für das Knie, aber es hatte keine weiteren Folgen :-)

Feine Tour und so langsam geht echt was :-)


Anfangs noch totales Herbstfeeling ...


... aber bald fängt der Schnee an ...


.. und dann sieht es doch nach Winter aus


Wo man einbrechen kann, laufe ich vorsichtig ;-)


Der Gipfelaufbau


Der Anstieg zur Leiter ist steil ...


... und entsprechend schwierig


Gipfelpause mit Dohle


Verfroren am Kreuz mit Illertal


Abstieg mit wenigen Spuren ...


... aber einem netten fast warmen Sonnenplätzchen


Abstieg zur Forststraße


Abendsonne

Von engel am 15.01.2020 22:13 • outdoorberg(4) Kommentare

Theapie-Neustart

Dienstag, Januar 14, 2020

Gute Nacht, auch ohne Ibu, ich wachte nur 2 Mal auf. Dem Knie ging es auch recht gut, aber nach dem Frühstück nahm ich doch wieder eines. Wegen Feigheit und aus ‘Notwehr’ quasi, denn am frühen Nachmittag sollte es mit Therapie weitergehen. Ich erwartete, dass das wieder schmerzhaft sein würde. Ich steckte auch Sportzeug ein.

Den Vormittag im Büro verbrachte ich mit der Installation des nicht-mehr-so-neuen Notebooks. Das zog sich etwas hin, weil ich natürlich erst mal vergaß verschiedene Dinge im Bios und für die Firmen-Selbst-Installation einzustellen (neues Bios, neues Mainboard, neue Serienummer, neue IP, das musste alles erst mal wieder bekannt gemacht werden), aber dann lief das problemlos durch. Es dauerte zwar sehr lang, aber als ich vom Mittagessen kam, stand da das dicke grüne OK. Na also!

Am frühen Nachmittag dann das erste Mal wieder Therapie. Ich erzählte vom Radl-Unfall und dass es dem Knie inzwischen fast prächtig geht und die C. stimmte zu: sehr locker, sehr beweglich. Natürlich tat die Therapie trotzdem weh. Aber nicht immer, nur immer wieder. Die C. übt inzwischen nicht nur Streckung und Beugung direkt mit mir, sondern auch schiefe und schräge Belastungen. Irgendwann trifft sie immer was, wo ich entweder Luft anhalten oder hart einatmen muss ...

Am späten Nachmittag sah ich dann endlich Jumanji: The Next Level. Feiner Film mit viel Action und Klamauk und mal wieder Danny DeVito, großartig grantig und giftzwergig. Und sonst natürlich die üblichen Leute, allen voran Dwayne Johnson. Ich hatte echt viel Spaß :-)

Danach ging es Knie gut und ich fand einfach keine Entschuldigung, um nicht ins Fitnesscenter zu gehen (ich hatte wirklich arg wenig Lust drauf). Wie erwartet es es proppenvoll, aber ich fand direkt einen Crosstrainer (25 Minuten, einigermaßen schnell sogar) und kam auch an die Maschinen, die ich haben wollte. Das war vor allem die Beinpresse und so langsam geht da was, sowohl beid-beinig als auch mit dem rechten Bein allein. Mit dem rechten Bein schaffe ich 15 Kilo mit noch relativ mäßigem Weg, aber das ist ein Anfang.

Daheim gab es dann Kaffee und etwas zu essen und später SAN-Telko, wo ich mich breitschlagen liess, eine Sammel-Aufgabe zu übernehmen. Nicht direkt was ich gern mache, aber irgendwer muss ja und bislang bin ich da recht bequem dran vorbei gekommen ...

Von engel am 14.01.2020 23:00 • diary(0) Kommentare
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