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Montag, 08.08.2022: Brombeeren

Freitag, August 19, 2022

Ein schöner Montag nach einem mauen Wochenende. Ich wollte das immer noch motzige Knie testen und ging zum Fernsehturm. Den besten Allgäuer schickte ich zum Laufen, für den war das besser als das bisserl Miniberg.

Auf dem Hochweg lagen die Hochlandrinder schläfrig im Schatten neben dem Weg, sonst war ich allein unterwegs. Ich wollte nicht in der Sonne über die Wiese runter laufen, deswegen drehte ich oben eine Runde durch den Wald und stieg dann zurück zum Gipfel. Auf dem sonnigen Stück des Weges gab es wunderbare Brombeeren :-)

Von engel am 19.08.2022 09:01 • outdoorberg(0) Kommentare

Besserung, Katzi, Urlaub

Sonntag, August 14, 2022

Arbeitstechnisch stand die Woche im Zeichen der anstehenden Urlaubswoche. Vorbereiten, Fertigstellen, dem Kollegen C., der natürlich die Vertretung machen musste, möglichst keine Fallen hinterlassen (klappte nur bedingt) und Ähnliches. Parallel gab es viele Probleme mit dem VPN, dem Firmen-Provider, BitBucket und ähnliche Lustigkeiten, sodass ich leider weder so gründlich sein konnte, wie geplant, noch so weit kam, wie gewünscht. Nun ja.

Dem Knie ging es tatsächlich besser, aber die Anlaufschwierigkeiten nach Ruhephasen (Zwicken, Streck-Probleme, etc.) blieben. Da es aber nach diesen Anlaufschwierigkeiten komplett und total OK war und ich auch (fast) tiefe Kniebeugen ohne Probleme schaffte, nahm ich die Anlaufschwierigkeiten halt hin. Würde mit der Zeit schon wieder werden.

Montag ging ich allein auf den Blender (den besten Allgäuer soll ich ja in den Hintern treten, damit er Laufen geht und das klappte). Das war sehr schön, unter anderem, weil so langsam die Brombeeren reif werden und dieses heiße trockene Jahr ist ideal für Brombeeren. Yummie :-)

Dienstag gingen wir beide abends noch zum Weiher, Baden und Schwimmen (der Allgäuer), den Rest der Abende der Woche brauchte ich dann zur Vorbereitung des übernächsten Urlaubs. Korsika war so schön, dass wir noch mal wegwollen. Berge und Meer, diesmal auf Sardinien. Lustigerweise kostet die Fähre nach Sardinien weniger als die Fähre nach Korsika.

Kurz vor dem Wochenende (und damit vor dem nächsten Urlaub) war ich fertig: Ticket gebucht, Bike- und Hike-Routen recherchiert, Campingplätze und Reiseroute geplant, Karten und Führer (physisch wie digital) organisiert. Neue Stühle (meiner ist ja zusammengebrochen) und eine größere Kühlbox haben wir inzwischen auch. Der übernächste Urlaub kann kommen :-)

Den anstehenden Urlaub läuteten wir mit 2 Mal Grillen ein. Einmal mit den Schwiegerleuten bei uns, einmal mit den besten Eltern, Schwester und Schwager und allen Neffen beim Schwesterle. Bei uns hatte es auch einen weiteren Gast: ‘Katzi’ (von den Nachbarskindern benannt), das neue Katz der Nachbarn gegenüber. Er oder sie ist noch sehr jung, aber sehr selbstbewusst und neugierig.

Wenn man nicht aufpasst, witscht das Katz mit in die Wohnung oder die Garage oder wohin auch immer und untersucht alles intensiv. Es mag nicht, wenn man auf es zugeht (die Kinder von drüben sind 6-4-2 oder so, verständlich), wenn man es aber machen lässt, kommt es von selbst und ist dann sehr zutraulich. Nett :-)


Sonnenwarme und -süße Brombeeren :-)


Neugierige Ente am Weiher

Von engel am 14.08.2022 23:00 • diary(0) Kommentare

Knie, Knie, Korsika

Sonntag, August 07, 2022

Schlechte Woche, die damit begann, dass mir das Knie wehtat, sobald ich es belastete. Das Knie war OK, so lange es nicht bewegt wurde, aber die letzten Zentimeter aus der Beugung in die Streckung oder zurück schmerzten, wenn Last drauf war sogar sehr. Ich machte das ausgiebige SUPpen vom Wochenende dafür verantwortlich, ohne aber eine Erklärung dafür zu haben, was daran, auf einem Board zu stehen oder zu sitzen denn nun so schlimm sein könnte.

Die Schmerzen wurden bis Mittwoch jeden Tag schlimmer (ich machte mir fast schon Sorgen) und ich war froh, dass am Donnerstag zufällig der jährliche Prothesen-Check-Termin anstand. Der Doc schaute sich die Röntgenbilder an und meinte, da sähe alles gut aus, Beugung, Streckung und generelle Beweglichkeit seien prima. Ich solle mal noch 1-2 Wochen abwarten und wieder kommen, wenn es nicht besser würde. Das hatte ich mir eh schon gedacht, manchmal muss man halt aggressiv abwarten.

Am Donnerstag in der Früh war es schon ein wenig besser geworden und bis Sonntag war es fast wieder gut geworden. Das war sehr erleichternd! Schön, dass das Wetter zum Nichtstun passte ;-)

Arbeitstechnisch war die Woche wie üblich intensiv. Kollege C. und ich hatten viele Diskussion, die vielleicht manchmal ein wenig länglich sind, aber am Ende doch immer zu einem guten Ergebnis führen. Diese Woche durfte C. 3rd-Level-Support machen und seinen Teil der neuen Projekte vorstellen. Erwartbar war, dass irgendwann Deadlines für die Projekte kommen würden und nun sind sie da. Wenn nichts ganz Schlimmes kommt, werden wir sie einhalten können, vielleicht sogar mit Bonus-Features.

Die ganze Woche über war Super-Sommer-Wetter. Montag ging der beste Allgäuer Laufen, ich machte die blöde Steuer fertig. Am Dienstag war das Knie noch eher so mittel, da fuhren wir zum Weiher hoch und gingen Baden, Mittwoch wollte ich mir nicht mal den echt kurzen Abstieg zum Weiher antun :-( Den Rest der Woche blieb ich konsequent daheim und tat gar nichts.

Das Wochenendwetter war dann so nett, am Samstag eher schlecht und am Sonntag eher unschön zu werden, das machte Nixtun einfach (wobei ich ja ehrlicherweise selten Probleme mit Nichtstun habe).

Der positive Nebeneffekt der erzwungenen Ruhe: Der Korsika-Urlaubs-Bericht ist ordentlich gewachsen und weit genug, verlinkt zu werden :-)

Von engel am 07.08.2022 23:00 • diary(0) Kommentare

Sonntag, 31.07.2022: Bergen und SUPpen

Sonntag, August 07, 2022

Da das Wetter entgegen der ursprünglichen Vorhersage eher so mittel wurde und weil ja neues Spielzeug im Auto lag, machten wir dasselbe wie am Sonntag vorher: eine kurze Runde über den Illertalhügel und dann ab zum Alpsee. War beides schön :-)

Leider trafen wir am Falkenstein diesmal kein nettes Langohr, aber weil es nicht ganz so heiß war, gingen wir mal wieder vorn runter. Und es gab eine gemütliche Pause in der Sonne, so wie sich das eigentlich gehört an so einem (halben) Bergtag.

SUPpen auf dem Alpsee war dann ordentlich anstrengend, weil es so viel Wind hatte. Auf dem Rückweg fiel ich dann auch mitsamt meinem Handy im Bauchgurt vom Board. Das erste Mal überhaupt. Aber sowohl Handy als auch ich überstanden den Tauchgang schadlos :-)

Von engel am 07.08.2022 10:58 • outdoorberg(0) Kommentare

Überaschung, Steuer, Paddeln

Sonntag, Juli 31, 2022

Der Arbeits-Montag startete mit einer Überraschung: Ich war für den 3rd-Level Engineering Support eingeteilt und durfte am Donnerstag eine Präsentation für den Backend-Teil unseres Zeugs halten. Kollege C. war schon zwei Mal für Support eingeteilt worden, ich war da bislang entkommen ;-) Überraschend war es übrigens nur deswegen, weil ich mir die Engineering Support Seite bislang nicht angeschaut hatte. Selber schuld ;-)

Backend ist ein bisserl langweilig für alle (außer für die, die es machen), deswegen hätte ich da maximal eine halbe Stunde angesetzt, aber ich ließ mich dann doch zu einer Stunde breitschlagen. Früher aufhören ist besser für alle Beteiligten als überziehen. Um wenigsten ein bisserl Pepp reinzubringen, suchte ich mir die erstaunlichsten Fakten raus (ich staunte vermutlich am meisten) und bastelte halt Folien. Denn: Backend, da sieht man nichts und man kann es schlecht zeigen.

Ich brauchte dann knapp über eine halbe Stunde und es kamen sogar 2 Fragen ;-) Und ich bereitete den Boden für Kollege C., der für die Woche drauf für Support und die Präsentation des Frontend-Teils eingeteilt war - für ihn dann weniger überraschend, denn ich hatte ihn nach Studium der Support-Seite vorgewarnt.

3 Abende der Woche gingen dann noch mal für Steuer drauf, deswegen kam ich sonst leider zu wenig. Auch zu wenig Sport, das muss auch mal wieder besser werden.

Am Dienstag kam dann (überraschend, weil ohne Ankündigung) doch endlich das SUP des besten Allgäuers, was ganz praktisch war, der hatte sich den Mittwoch freigenommen. So konnte er da nach dem Illertalhügel mit seinem eigenen SUP (das sich eigentlich nur durch die Farbgebung unterscheidet) auf dem Alpsee rumpaddeln.

Der Freitagnachmittag war eigentlich als eher mau angesagt, aber wir haben ja nun neues Zeug und das will bespielt werden. Wir SUPpten den Nieso runter und dann wieder rauf, was in der einen Richtung mit Rückenwind ganz wunderbar ging und in der anderen Richtung mit nicht mal allzu viel Gegenwind ganz schön anstrengend wurde. Wenn man so als breites großes Segel auf dem Board steht, dann hat der Wind ordentlich Angriffsfläche!

Samstag und Sonntag waren mit dem Näherkommen immer schlechter geworden und so SUPten wir auch am Samstag rum (diesmal auf dem Rottachspeicher mit noch mehr Wind) und gingen am Sonntag nach dem Illertalhügel noch mal zum Alpsee. Neue Erkenntnis: der Alpsee liegt ganz toll in Westwindrichtung zwischen Nagelfluh und dem Salmaser Hügelzug und wenn es bläst, wird der Wind da ganz wunderbar kanalisiert. Das wissen die Segler, Surfer, Kiter und sonstigen Windnutzer auch und so kamen wir neben echt anstrengendem Paddeln (diesmal Kajak-style und sitzend) auch zu tollen Blicken auf all die Windsportler.

Ich war vor allem von denen beeindruckt, die auf einem Mini-Board mit Hydrofoil unten drunter und entweder Kite oder Flügel mit irrer Geschwindigkeit über den See sausten und lustige Kunststückchen machten. Nope, will ich nicht, zuviel Ausrüstung für zu wenig Anwendung, aber das sah schon nach echt viel Spaß aus :-)

Ein Hoch auf mein Handy übriges, das tatsächlich, wie die Werbung versprochen hatte, Schutzklasse IP67 zu haben scheint. Ich hatte es in der Bauchgurttasche und fiel am Rückweg, vermutlich wegen Unachtsamkeit, vom Board. Die 3 Minuten vollständig Eintauchen und die halbe Stunde danach im feuchten Gurt gingen spurlos (naja, es war nass) dran vorbei :-)


Der Weg zum hinteren Badeplatz am Rottachspeicher ist lang


Zweifelhaftes Wetter


Am Ende dann doch noch Sonne :-)


Kajak-style auf dem Alpsee


Nass nach dem Sturz

Von engel am 31.07.2022 23:00 • diary(0) Kommentare

Sonntag, 24.07.2022: Halbe-Halbe

Mittwoch, Juli 27, 2022

Das Wetter sollte zwar ganz OK werden, aber da war ja dieses neue SUP, das weiter getestet werden wollte. Wir schliefen also gemütlich aus, frühstückten und fuhren dann mit dem SUP im Auto zum Illertalhügel, denn so ganz ohne ‘echte’ Bewegung sollte der schöne Sommertag ja auch nicht vorbeigehen.

Bei Weiher gibt es inzwischen einen vernünftigen Parkplatz, das ist super. Danke Weiher! Der beste Allgäuer ging barfuß, das erste Mal seit gut vor dem Urlaub und hatte auf der schrottrigen Forststraße erst mal wenig Spaß. Im Wald wurde es dann besser. Überhaupt Wald, so was Schönes bei heißem Wetter! :-)

Wir sausten zum Gipfel, wo das Bänkle gerade für uns frei gemacht wurde und machten kurz Pause. Gerade so lang, bis die nächsten Besucher kamen. Wir stiegen über den Grat ab zu mittleren Wiese und machten da eine Weile richtig Pause. Mit Matten und im Schatten (wo es aber ganz schön kühl war).

Beim Weitergehen trafen wir einen langohrigen Gesellen, der sich sogar streicheln ließ :-) Wir stiegen über den Wald ab, da war es noch nett und kühl.

Der Tag wurde danach kurz nervig, weil es am Nieso unglaublich voll war und kein Parkplatz finden war. Das Ausweichen an den Alpsee war eine prima Idee und der restliche Tag wurde doch noch sehr nett mit dem neuen SUP.


Ungewöhnlich: Mitten im Sommer zum Illertalhügel


Weitblick mit Schäfchenwolken


Das Langohr


Abstieg


SUPpen

Von engel am 27.07.2022 19:11 • outdoorberg(0) Kommentare

Kater, Support, SUP

Sonntag, Juli 24, 2022

Die Woche begann mit fürchterlichem Muskelkater im linken Oberschenkel (wieder nur links, gna). Ich kam kaum die ersten Stufen der Treppe runter, dann wurde es besser. Dabei war es dem Bein am Sonntag beim Radeln noch ganz gut gegangen, was nur bestätigt, was ich eh schon glaube: Je später der Kater kommt, desto schlimmer wird er! Das Bein lahmte bis Donnerstag. Ich mache die Steilheit der Ruitelspitze dafür verantwortlich, denn die läppischen 1000 Höhenmeter allen können es ja nicht gewesen sein. Auf Korsika hatten wir mehr, aber da war es nie so lang so steil.

Die Abende der Woche waren gut ausgefüllt. Montag ein weiteres Stück lästige Steuer und das Drumherum, Dienstag fuhren wir zum Weiher zum Baden, das war schön. Mittwoch nahm ich meine töchterlichen Pflichten wahr und fuhr zu den besten Eltern, um Technik-Support zu leisten. Meine Güte, Postbank, ein bisserl besser beschreiben könntet ihr die Installation dieses Freigabe-Dingens ja schon! Wir nahmen einen völlig unnötigen Umweg über die Handy-App (wurde danach wieder gelöscht), bevor das Teil endlich funktionierte. Die Test-Überweisung klappte dann auch. Puh! Ich nahm im Austausch Bergkäse mit heim :-)

Der Donnerstag erfreute mit Netz-Problemen. Für eine halbe Stunde war das Netz daheim weg und ich hatte schon üble Befürchtungen, aber dann kam es wieder und blieb. Dafür zickte dann der VPN der Firma rum, was alle möglichen anderen Probleme verursachte. Diese Probleme hatten die Jungs im Office in KF auch, weil bei denen der VPN auch andauernd ausfiel. Unsere System-Leute waren gut beschäftigt, konnten aber genau gar nichts machen.

Auch am Donnerstag kam das Erste der beiden SUPs, die wir bestellt hatten :-) Ich hatte mir das ja schon lang mal überlegt, aber der beste Allgäuer war nicht überzeugt gewesen, bis er dann im Urlaub jemanden am Meer rumSUPpen sah und das interessant fand. Es kam mein SUP, das ich blumig und rosa gewählt hatte. Das vom besten Allgäuer, ganz normal blau-weiß, stand noch immer im Versand herum. Wir bauten das rosa SUP im Garten auf, das war schon mal lustig :-)

Am Freitag fuhren wir dann an den Nieso zum SUP testen und es war total easy, damit rumzupaddeln. Ich fing an, war ja mein SUP. Der beste Allgäuer legte sich mit dem Foto auf die Lauer, um festzuhalten, wie ich mich andauern ins Wasser werfen würde, aber das passierte einfach nicht. SUPpen ist total einfach - zumindest wenn man so ein stabiles Einsteigerboard hat wie wir ;-)

Den regnerischen Samstag verbrachten wir daheim und ich brachte endlich meine Tourendatenhaltung auf Stand. Das war echt mal höchste Zeit! Korsika ist allerdings noch nicht drin. Sonntag gingen wir dann erst mal auf den Rottachberg und wollten dann noch mal zum SUPpen gehen und weil es am Freitag da nett gewesen war, fuhren wir wieder zum Nieso. Da traf uns erst mal der Schlag, denn es war proppenvoll und auf den Parkplätzen kreisten Autos.

Nach kurzer Diskussion beschlossen wir, es mit dem Alpsee zu versuchen. Die Badewiesen an der B308 sind ja nicht sehr schön, vielleicht fände sich da noch ein Platz für den Kangoo. Und das klappte tatsächlich :-) Wir fanden auf Anhieb einen Parkplatz an der Straße und einen Platz auf der Wiese. Und: Der Alpsee ist viel schöner als der Nieso :-) Das war dann doch noch ein sehr schöner Nachmittag!

Von engel am 24.07.2022 23:00 • diary(0) Kommentare

Sonntag, 17.07.2022: Alternativweg

Sonntag, Juli 24, 2022

Nach dem langen steilen Lechtaler brauchten wir Erholung, was natürlich Radeln und Baden mit K&K im Brotzeitstüble bedeutete.

Wir nahmen zur Abwechslung mal wieder die Anfahrt über Buchenberg und die Wirlinger Wälder, aber das ist bei vergleichbaren Kilometern und Höhenmetern doch ganz schön langweilig, weil man so viel auf Straßen unterwegs ist.

Insgesamt war das aber natürlich trotzdem ein schöner Sommertag :-)


Der übliche Start zum Mariaberg


An der kleinen Skispungschanze bei Buchenberg


Endlich: das Brotzeitstüble


Wie üblich sind Gatter zu bezwingen


Auf dem Weg zum Weiher


Heimweg

Von engel am 24.07.2022 05:58 • outdoormtb(0) Kommentare

Den Plan hatten wir schon die vorherige Woche gehabt, aber da hatten wir dann doch umgeplant. An diesem Samstag klappte es: früh aufstehen, Räder ins Auto und ab ins Lechtal. Wir nahmen den Weg durch Tannheimer Tal, um nicht versehentlich in Blockabfertigung am Tunnel zu kommen.

In Bach luden wir die Räder aus und radelten los. Für das vergessene Nachschauen, wo die Forststraße zur Wase tatsächlich beginnt, zahlten wir mit einem kleinen Umweg und ein paar Extra-Höhenmetern (dafür gab es eine Hasensichtung), dann waren wir richtig und es ging bergauf. Es war gleichzeitig kühl und schwül, was den besten Allgäuer sehr stresste. Der hatte es eh schwer, weil er am Freitag noch beim Joggen gewesen war.

Bis zur Jausenstation Wase ist die Forststraße recht gut und nur mittelmäßig steil. Danach wird sie immer ruppiger und steiler, nach jeder Abzweigung (es hat viele) noch ein bisserl mehr. Die letzten beiden Kehren sind dann ordentlich anstrengend.

Wir stellten die Räder am Seilbahnkreisel ab und gingen zu Fuß weiter. Der Berg ist sehr steil und der Weg macht nicht viele Kehren. Der beste Allgäuer hatte gleich Stöcke genommen und war froh drum, ich stieg erst mal ohne auf. Gleich am Anfang des Almgeländes trafen wir auf die Hochlandrinder, die schon seit Jahren dort oben wohnen. Ein junges schwarzes Rind lief auf uns zu, um an uns vorbei zu den anderen zu gelangen, traute sich dann aber doch nicht vorbei. Es stand am Zaun und schaute mit großen Augen. Wir blieben auf dem Weg und gingen langsam vorbei, damit es keine Angst bekam. Die haben schon ordentliche Hörner, die Rinder!

Nach dem Almgelände muss man unter der WolfWildebnerspitze durch Latschen queren, da war der Weg teilweise ganz schön zugewachsen. Die große Rinne in der Mitte war komplett abgerutscht, da muss man inzwischen bis zu den Felsen hoch, um weiter zu kommen. Der Anstieg zur WolfWildebnerspitze ist nach der Querung dann sehr steil und sehr geröllig. Das ist eh schon nicht angenehm zu gehen, dass man außerdem ständig sehen kann, wie weit es noch ist, macht den Anstieg auch nicht schöner. Von oben kamen 3 Leute und verschwanden ungesehen irgendwo, da muss es noch einen Weg geben, der nirgendwo eingezeichnet ist.

Der Anstieg am Rücken war windig und erstaunlich kühl. Auch dort ist es steil und geröllig und es wird im oberen Teil auch felsig. Weil nicht viele Leute gehen, liegt viel loses Gestein auf den Felsen. Ganz oben quert man zum Vorgipfel und hat einen schönen Blick auf den Hauptgipfel. Da sieht man dann einen steilen Einschnitt, abfallende Wände an beiden Seiten, Bänder und viel Geröll. Sehr viel Geröll. Und der Einschnitt ist ganz schön tief. Ich hatte mich an schönes Kraxeln in festem Fels erinnert und hatte augenblicklich keine Lust mehr auf den Hauptgipfel. Auch wenn es da inzwischen Drahtseile hat.

Der beste Allgäuer meinte aber, wenn wir jetzt schon hier oben sind (immerhin 1600 Höhenmeter), dann gehen wir auch rüber. Auch wenn es schon relativ spät war. Und natürlich hatte er recht. Wir querten also den Vorgipfel zum gut markierten Abstieg in den Einschnitt und begannen den Abstieg. Aber das war echt unangenehm. Abfallende Felsen mit losem Gestein oben drauf und an dieser Seite hat es kein Drahtseil. Da verging auch dem besten Allgäuer die Lust auf den Hauptgipfel.

Wir stiegen also ab. Zwischendrin überlegten wir kurz, ob wir den Abstieg der anderen versuchen sollten (es sah so aus, als ob es von der Wolfebnerspitze Trittspuren zu einem Direkt-Abstieg gäbe), nahmen dann aber doch den bekannten Weg. Es war steil und geröllig. Als wir dann auf den Almwiesen waren, suchten wir ein nettes Plätzchen und machten ausgiebig Pause :-)

Die netten Hochlandrinder trafen wir auf dem restlichen Abstieg leider nicht mehr. An den Rädern waren wir dann beide sehr froh, die restlichen 500 Höhenmeter abfahren zu dürfen - langsam allerdings, die Forststraße ist wirklich ruppig. Unten trafen wir noch mal einen Hasen, der uns lang nicht bemerkte ;-) Wir nahmen den direkten Weg zum Auto und ließen den Umweg von der Früh aus.

Durch die lange Pause war es schon relativ spät geworden, deswegen ließen wir die Abendessenpläne sausen und kehrten in der Pizzeria in Weissenbach ein. Das war dann sehr nett draußen in der Sonne auf der Terrasse, toller Salat, Okaye Pizza und viele Locals.


(Falscher) Start in Bach


Forststraße zur Wase


Radl-Ende an der Seilbahn


Steiler Waldanstieg


Hochlandrind


Alpgelände hoch über dem Lechtal


Über der Wolfebnerspitze


Ruitelspitze


Auf dem Weg zum Hauptgipfel


Hauptgipfel


Abstieg


Latschenquerung


Abstieg im Wald


Endlich wieder bei den Rädern!


Abfahrt


Hase :-)

Von engel am 23.07.2022 09:46 • outdoorbergmtb(2) Kommentare

Netzausfall, Clio, Steilanstieg

Sonntag, Juli 17, 2022

Der Office-Montag begann damit, dass kurz nach 8 das Netz weg war. Die üblichen Reparaturversuche (Router checken, Router stromlos machen, Rechner neu starten, haben andere Geräte Netz, etc.) führten zu keinem Ergebnis. Da ich in der Vodafone-Warteschleife zwar hörte ‘Sie haben gerade ein Telefonie- und Internet-Problem.’, aber dann so lang in der blöden Warteschleife hing, dass das Montags-Entwickler-Meeting anfing, wählte ich mich da mit dem Handy ein. Das klappte zu meiner Überraschung problemlos mit gutem Klang und sogar vernünftigem Bild :-)

Auch das KF-Meeting musste ich so machen, inzwischen war ich aber bei Vodafone an einen Support-Mitarbeiter geraten, der mein Problem aufnahm und mich informierte, dass es eine generelle Netzstörung in meiner Gegend gäbe und dass das Problem voraussichtlich am Mittwoch um 0:15h behoben sein werde (Whaaaat?!!). Ich war ganz kurz versucht, den Supportmenschen anzuschnauzen, aber schaffte es dann doch, nur meinen Unglauben auszudrücken. Der kann da ja auch nichts dafür und Support machen ist eh nicht der tollste aller Jobs. Aber: Boah, echt ey!

Das Netz war dann aber irgendwann am Nachmittag einfach wieder da. Da ich keine Auflösung des Tickets bekommen hatte, erwartete ich danach ständig, direkt wieder aus dem Netz zu fliegen, aber es blieb stabil. Die Ticket-Auflösung kam spät am Abend.

Dienstag wurde der Clio repariert (Ich trage der Werkstatt noch immer nach, dass sie das nicht direkt beim Kundendienst gemacht haben - mit Nachfrage natürlich. Grattler!) und ich fuhr mit dem Kangoo nach KF. Mittwoch hatte ich den Clio dann wieder und er fuhr sich endlich wieder ohne komisches Geräusch von vorne rechts. Sooo schön!

Im Büro gab es wie in letzter Zeit eigentlich immer rege Diskussionen zwischen Kollege C. und mir. Wir starten gelegentlich von unterschiedlichen Punkten, landen am Ende dann aber doch immer bei einer gemeinsamen Sicht und das ist nicht immer das, bei dem ich gestartet bin. Das neue Projekt, dessen Umsetzung der C. nahezu allein stemmt (ich habe ein schlechtes Gewissen deswegen, aber er meint, das passt schon so) nimmt so langsam tolle Formen an. Mir bleibt dafür halt neben dem Back-End der ganze Feuerwehr- und Analyse-Kram, aber das passt auch.

Das Wochenende war dann ein Super-Sommerwochenende, auch wenn die Temperaturen am Wochenende kurz deutlich zurückgegangen waren. Freitag grillten wir, Samstag bestiegen wir einen supersteilen, gerölligen Saubuckel, an dem wir den ganzen Tag komplett allein waren. Den Hauptgipfel ließen wir aus, obwohl es da inzwischen Drahtseile hat. Ich hatte an diesem Gipfel Kraxeln in schön festem Gestein im Kopf, frage mich aber wieso, denn da sind Abstieg wie Gegenanstieg steil und ausgesetzt und komplett mit Bröselgestein bedeckt. Sonntag waren wir dann platt und radelten zum Baden. Über die Wirlinger Wälder, aber das ist insgesamt doch vergleichsweise langweilig, weil so viel Straße dabei ist.

Von engel am 17.07.2022 23:00 • diary(0) Kommentare
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