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Fertigpacken

Donnerstag, Oktober 10, 2019

Morgens baute ich das große Bett im Wohnzimmer auf, räumte noch ein wenig Kram ins kleine Zimmer und ging. Ich hatte noch ein paar Kleinigkeiten eingepackt, die ich mit den Urlaub nehmen wollte und hoffte, nichts vergessen zu haben. Aber wir würden ja am Freitag Abend wieder kommen.

Gefühlt war ich nicht später dran als sonst, aber es war halt erst Donnerstag, deswegen landete ich im (glücklicherweise nicht allzu langen) Stau an der Autobahneinfahrt vor den Türmen. Gna.

Die Therapie war diesmal am Vormittag. Ich ging sehr zeitig hin, weil ich ja laufen musste, und war viel zu früh da. Die C. sah mich und war total glücklich, dass ich einverstanden war, die Therapie direkt anzufangen, denn sie musste ein kompliziertes Telefonat mit einem Professor an ihrer Uni in Verona führen und würde nach meinem Termin dafür nun mehr Zeit haben. Anscheinend macht meine Therapeutin gerade einen Bachelor für Physiotherapie :-)

Sie war wieder wenig zärtlich und bog und streckte mein Bein fast gewaltsam. Einerseits war das natürlich schmerzhaft, andererseits ... ist schon cool, was es so langsam aushält. Das wäre vor 4 Wochen noch nicht gegangen. Auf dem Rückweg war ich natürlich recht humpelig unterwegs.

Nach dem Mittagessen hatte unser Chef zu einem Meeting der am längsten da bleibenden Mitarbeiter eingeladen, damit wir mal bereden, wie wir das nächste Jahr gestalten. Fast alle machen natürlich Weiterbildung und haben eigene Projektpläne. Wir haben ausgemacht, uns alle 2 Wochen mal zusammen zu setzen und jeweils zu besprechen, was wir gerade machen und gemacht haben, was wir gelernt haben, wo wir Probleme haben und ob jemand helfen kann. Ich finde das gut, denn sonst wurschteln wir alle irgendwann allein und einsam vor uns hin und so bekommt man vielleicht Lösungen und Hilfe und lernt auch noch anderes und wir bleiben noch ein wenig länger ein Team.

Direkt danach fuhr ich ins Allgäu und schaffte es 2 Mal ganz knapp noch, vor einem Stau von der Autobahn runter zu kommen. Keine Ahnung, was das Problem war, aber nach jeweils der nächsten Anschlußstelle lief es wieder und davor standen alle.

Daheim dauerte es nicht lang, bis der beste Allgäuer von Allen kam. Wir tranken Kaffee und gingen nochmal das zu packende Zeug durch, dann holte ich die letzte Wäsche aus dem Dachboden und ich machte mich dran, alles Zeug von der Liste in meine große Tasche zu packen (der beste Allgäuer war schon fertig). Für 2 Wochen leichtes Wandern und Baden ist ganz schön viel zusammen gekommen!

Von meiner Riesentasche bricht immer wieder irgendwelches Plastik ab und der Mittelreißverschluß hält auch nicht mehr richtig zu (da muss immer ein Zurrgurt drum herum), vielleicht brauche ich doch mal eine neue Tasche. Das wird nicht einfach: Ich will riesig, robust (vielleicht sogar wasserdicht), Rollen und ein Rucksack-Trage-System. Und natürlich leicht ;-)

Von engel am 10.10.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Augsburg-Besuch

Mittwoch, Oktober 09, 2019

Ich schlief gut und dem Knie ging es in der Früh etwas besser :-) Draußen regnete es in Strömen, deswegen kam ich reichlich durchnässt im Tower an. Ich hatte aber vorgesorgt und eine zweite, jetzt trockene, Jacke mitgenommen, denn um halb 9 fuhren wir im Auto eines Kollegen nach Augsburg.

Nachdem wir nun alle unsere Projekte los sind, geht es demnächst darum, die beiden Rechenzentren in Augsburg abzubauen und die Hardware, einschließlich der Infrastruktur, die sich die Japaner, bzw. die Polen ausgesucht haben, bis Ende des Jahres dorthin zu verschicken. Der Rest wird vermutlich verschrottet werden, aber das passiert dann erst nächstes Jahr. ‘Meine’ Server werden sehr wahrscheinlich zu denen gehören, die am Ende übrig bleiben, denn ich habe einen großen Haufen von echt altem Zeug.

Nachdem wir in großer Runde die Modalitäten diskutiert hatten, gingen wir zum zweiten Zweck des Augsburg-Besuchs über: nochmal in großer Runde mit den Kollegen beisammen zu sitzen. Wir arbeiten in unterschiedlichen Konstellationen ja immerhin seit 20-30 Jahren zusammen und das trotz der räumlichen Trennung gut. Die Kollegen hatten Brezeln und Weißwürste besorgt und sogar Bier bereit gestellt. Weißwürste sind ja nun wirklich nicht mein Lieblingsessen, aber diese waren echt OK. Und es gab auch Wasser zu trinken.

Das war eine sehr nette Runde und ich bin froh, dass der Kollege das so organisiert hatte. Wir werden sicherlich noch ein paar Mal nach Ausgburg fahren müssen, denn ich zumindest kann meinen Kram nicht guten Gewissens von den Augsburgern abbauen lassen.

Mein Knie, die OP und die Prothese war natürlich von großem Interesse (es gibt so viele, die ‘Knie’ haben und ich bin eine der Jüngsten, da ist es natürlich von besonderem Interesse). Es war etwas seltsam, in so großer Runde mein Knie zu diskutieren. Und wo ich da doch gezwungen war, nochmal im Zusammenhang drüber nachzudenken und den Status festzulegen: doch, das war richtig und ja, ich bin zufrieden. Zumal ja zu erwarten ist, dass das noch besser wird und ich eigentlich ja jetzt schon ganz gut drauf bin, Motzorgien hin oder her.

Auf dem Heimweg kamen wir kurz in Stau, dann lief es wieder. Wir hatten schon am Hinweg über Stau, Routenplanung und ähnliches diksutiert und waren uns alle einig, dass man Stau unter allen Umständen vermeiden muss. Als ich dann regendicht verpackt auf dem Heimweg war, traf ich im Aufzug auf eine der Damen aus dem vorderen Teil des Stockwerks.

Wir kamen ins Gespräch über Regen und Radeln und Wetter und so und ich sagte: “Alles ist besser als Stau!” Und sie erwiderte (sinngemäß): “Ach, an den Stau habe ich mich schon lang gewöhnt. Und dann hat man halt endlich auch mal Ruhe.” Hallo?!? Das verschlug mir total die Sprache und ich habe auch jetzt noch keine Antwort. Mit einem die Umwelt verpestenden Karren im Stau stehen, um mal Ruhe zu haben? Ich muss da was falsch verstanden haben.

Den Abend verbrachte ich gemütlich auf dem Lieblingsessel und sah Queen of the Desert, den Film über Gertude Bell, die Königin der arabischen Wüste und der Beduinen. Ich muss sagen, der kam im Kino schon deutlich besser rüber als auf dem kleinen Notebook-Bildschirm. Ich muss mir Serien suchen, wo viel los ist und die nicht so auf Bilder setzen. Sowas wie Good Omens ;-)

Dann räumte ich mein Wohnzimmer fertig auf, damit wir da am Freitag übernachten können und erledigte auch noch die Vorbereitung zur Ankündigung der Weihnachtsfeier auf der SAN-Site. Damit sind alle vor-dem-Urlaub-Aufgaben erledigt :-)

Von engel am 09.10.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Gemini Man

Dienstag, Oktober 08, 2019

In der Früh jammerte das Knie weiter herum und ich entschloß mich wieder Ibu zu nehmen. Am Vormittag hatte ich eine Termin beim Orthopäden, deswegen fing ich daheim mit Arbeiten an und radelte dann dort hin. Man hatte mir bei der Terminvereinbarung Geduld empfahlen, aber allzuviel brauchte ich davon gar nicht, ich war schon nach einer halben Stunde dran, das ist beim Orthopäden meiner Erfahrung nach ganz normal.

Ich bekam mein möglicherweise letztes Therapie-Rezept (bis zu 6 Monate nach der OP bekommt man so viel Reha wie man will, dann reduziert sich das auf die üblichen 3*6 Termine pro Quartal) und eines für neue Einlagen. Ich diskutierte mit dem Doc, wann und wie lang ich weiterhin Ibu nehmen soll/darf und er meinte tatsächlich: nach Bedarf so lang ich will. Wie lange ich noch Schmerzen haben werde, kann keiner sagen und er meinte auch, das Knie könne auch später noch immer wieder ‘einfach so’ schmerzen. Das ist jetzt unbedingt was ich hören wollte, aber auch nicht wirklich unerwartet. Ich nahm auch ein weiteres Ibu-Rezept mit.

Nach dem Mittagessen radelte ich zur Therapie und erzählte der C., dass das Knie grade motzig ist. Sie nahm aber wenig Rücksicht darauf (keine Beschwerde!) und quälte mich wieder mit Streckung. Ich hatte mir ja am Wochenende und am Montag noch eingeredet, dass sich das Knie streckbarer anfühlt, aber auf der harten Liege und unter C.s unerbittlichen Händen: schöne Vorstellung aber leider nicht wahr (wahr ist allerdings, dass ich besser schlafe, weil mich das Bein beim auf-dem-Rücken-Liegen seltener weckt). Nach der Therapie war das Knie noch beleidigter als vorher :/

Am späten Nachmittag ging ich Gemini Man im Mathäser gucken. Der Film ist gut gemacht und hat mir trotz einigermaßen übertriebenen Action-Szenen (das akzeptiere ich eigentlich nur bei Kung-Fu-Filmen so wirklich) gut gefallen. Er ist sehr lang, was mir aber erst auffiel, als ich aus dem Kino kam und es schon dunkel war. Ich radelte direkt heim, dem Knie ging es zwar besser aber ich wollte es nicht mit Training stressen.

Daheim schaute ich Good Omens fertig (Große Empfehlung!) und bin nun auf der Suche nach einer weiteren Serie, die ich schauen kann. Das ist ein bisserl schwierig, denn es hat unendlich viele Serien und wenig Beschreibung dazu.

In meiner Mailbox war ein unsonstenes Spektum kompakt zum Thema Klima gelandet. Damit verbrachte ich den Rest des Abends.

Von engel am 08.10.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Motzknie

Montag, Oktober 07, 2019

Ich schlief ziemlich gut, aber beim Aufstehen schmerzte das Bein wieder. Ich glaube aktuell daran, dass sich das Bein streckbarer anfühlt als vorher und dass dieses neue Strecken nun halt schmerzt. Wobei ‘streckbarer’ bestenfalls Millimeter oder Bruchteile von Millimetern meint. Ich versuche aber immer und überall dieses Mini-Fuzzl-Bisserl Streckung auszunutzen, deswegen das Aua. Naja, womit man sich halt so tröstet ;-)

Es regnete mal mehr, mal weniger, als ich nach München fuhr und es regnete auch als ich ins Büro radelte. Mit Handschuhen und Buff, obwohl es immerhin 7-8 Grad hatte. Ich bin noch Sommer-verweichlicht, fürchte ich. Ich wurde nicht allzu nass.

Im Büro kam die Information, dass man für uns Spät-Ausscheider den Windows7-Support verlängern würde und dass deswegen keiner neue Rechner brauchen würde. Das traf sich ja super, wo ich doch gerade eben erst ein neues Notebook bestellt und auch genehmigt bekommen hatte! Eigentlich will ich ja gar keinen neuen Rechner, das war nur Notwehr, um nicht abgehängt zu werden. Ich versuchte die Bestellung zu stornieren, aber dafür war es zu spät. Das Ding ist schon produziert und auf dem Weg nach D.

Diese Woche ist Blutspendewoche im Tower und überall liegen Zettel rum, dass man das bitte tun solle. Am Dienstag und Mittwoch kommt das Blutspendemobil des DRK, aber die wollen mich ja nicht, wegen meines Studiums in Nordirland. Das beschäftigt mich noch immer etwas, dass das irgendwelche Spätfolgen haben könnte.

Bei der Durchsicht des Kino-Programms hatte mich nichts zu passender Zeit angesprochen. Ich radelte also direkt ins Fitnesscenter, Motz-Knie hin oder her. Das Wochenende mit dem vielen Rumstehen hatte dem Knie ja nicht so besonders gut getan und das mit der Reha-Gymnastik bekomme ich daheim nicht so recht auf die Reihe. Vielleicht wäre leichter Sport ja gut?

Ich lief 25 Minuten auf dem Crosstrainer, moderat langsam und betont korrekt, und das fühlt sich unerwartet gut an. Dann versuchte ich die verschiedenden Beinkraft-Geräte mit sehr wenig Gewicht, das war aber nicht so gut. Dann halt nicht. Ich machte 2 Runden Arme und ging dann wieder.

Auf dem Heimweg und den restlichen Abend über war das Knie dann steif und motzig. Meh! Es wird noch so weit kommen, dass ich wieder auf Ibu setzen muss, dabei dachte ich, ich könne das so langsam lassen.

Zum Abendessen gab es einen Berg Gemüse (Wochenendreste, weil einmal Kochen ausgefallen war) und dazu 2 Folgen Good Omens. Sehr nett :-)

Von engel am 07.10.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Auto-Wechsel, Basteln und Packen

Sonntag, Oktober 06, 2019

Das lange Wochenende ließ wettermäßig ja sehr zu wünschen übrig, aber das war uns ausnahmweise total egal. Am Mittwoch ging ich am Vormittag zur Gyn und fuhr dann direkt ins Allgäu, wegen Stauvermeidung und so. Das klappte prima, ich war nur unwesentlich langsamer als in der Früh.

Als der beste Allgäuer von Allen am Nachmittag heim kam, gingen wir zum Dealer unseres Vertrauens und tauschten den alten silbernen Kangoo gegen einen neuen ein, leider nicht mehr silber (der neue Kango war ein super-duper Sonderangebot eines Vorführwagens), dafür aber ohne komische Geräusche beim Um-die-Ecke-fahren, die man hätte reparieren müssen.

An den neuen Kangoo müssen wir uns erst mal gewöhnen. Er ist aussen größer und innen kleiner als der Alte (was natürlich eine blöde Kombination ist), dafür ist er aber komfortabler, leiser und (theoretisch) sauberer.

Den Rest vom Wochenende verbrachten wir zum einen damit, für den neuen Kangoo wieder eine Bike- und Schlaf-Plattform zu basteln und zum anderen damit, für den kommenden Urlaub zu planen und mit dem Packen anzufangen.

Die neue Plattform zu basteln stellte sich - wie zu erwarten war - als nicht ganz so einfach raus, wie wir uns gewünscht hätten. Unter anderem deswegen, weil der neue Kangoo niediger ist als der alte und mein Bike, bei man ja den Sattel wegen der Hydraulik-Stütze nicht heraus nehmen kann, mit der unveränderten alten Plattform nicht mehr hinein passte. Auch dann nicht, als der beste Allgäuer es mit einem Zurrband vorn und hinten in die Federung zwang. Wir mussten also neu planen und denken.

Inzwischen haben wir die Plattform so, dass der hintere Teil immer drin bleiben kann und der vordere Teil leicht ein- und auszubauen ist. Damit kann man den Kangoo relativ problemlos auch wieder als Auto nutzen und nicht nur als Zweisitzer. Die Räder passen drauf, wir auch, aber der Platz unter der Plattform ist leider nun weniger. Bei unserer normalen Nutzung des Autos ist das kein Problem, im Camping-Modus könnte das aber problematisch werden. Naja, schaumermal, ob das mit Kangoo-Camping überhaupt nochmal relevant wird. Nett war’s ja schon :-)

Für den Urlaub haben wir auch so gut wie alles fertig, so dass wir am Freitag oder Samstag einfach nur alles nehmen und zum Flughafen starten müssen. Mit Zwischenstopp und Übernachtung in München, oder auch nicht, ich überlege noch.

Von engel am 06.10.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Fensterputzen

Dienstag, Oktober 01, 2019

Weil ich am Montag zuviel angehabt hatte und beim Radeln andauernd geschwitzt hatte, nahm ich nochmal eine kurze Hose zum Radeln. Es sollte ja schön werden und bis zu 20 Grad haben. Mit Stulpen allerdings, denn in der Früh war es schon noch recht frisch. Anfangs war es kühl, dann aber OK und ich kam relativ wenig verschwitzt im Büro an. Ich fror Vormittags trotzdem.

Dem Knie war es schon in der Nacht nicht gut sehr gegangen und das wurde weder beim Radeln noch während des Vormittags besser. Bei Belastung und Beugung schmerzte es (nicht sehr, aber halt merklich). Weil das ja (aus meiner Sicht) total unprovoziert gekommen, nervte mich das sehr, sehr, sehr.

Der C. erzählte ich das auf die Frage, wie es mir ginge, natürlich. Sie fragte nach, wo genau es schmerze und bei welchen Bewegungen (beim Auftreten innen, beim Beugen in der Kniekehle) und machte vor den üblichen Streck-Übungen ein paar Lockerungsdinge, indem sie mein Knie massierte (Aua!) und schüttelte (das zwickte einmal, sonst war es komisch, weil das Gelenk ja so seltsam ‘nackelt’).

Nach der Therapie war das Knie natürlich erst mal wie üblich beleidigt, dann wurde es aber besser :-)

Ich hatte trotzdem beschlossen, einen Ruhetag einzulegen. Kann ja nicht gut sein, immer gleich wieder drauf zu hauen (natürlich fühlte ich mich faul). Im Kino fand ich nichts Ansprechendes zu passender Zeit, deswegen radelte ich direkt heim und machte Hausarbeit: Fensterputzen. Sehr, sehr, sehr nötig.

Der neue Fenstersauger machte sich dabei sehr gut. Die Fenster sind nicht wesentlich sauberer als beim vorherigen Putzen (ich zog sie mit einem Wischer ab) und entsprechen ganz sicher nicht dem Standard der meisten, aber die Sauerei drumherum war wesentlich weniger. Und es ging schneller, weil ich hinterher nicht so viel Sauerei weg machen musste :-) Man kann auch wieder raus schauen ;-)

Danach amüsierte ich mich bei Good Omens, las im Internet und bastelte an der Hörbuch-Verwaltung. Seitdem ich für den besten Allgäuer eine Musik-Verwaltung baue, habe ich ein paar Dinge dafür viel schlauer gelöst und will das bei mir auch verwenden. Das sind vermutlich beides Ewigkeitsprojekte, aber das macht nichts, beides macht Spaß :-)

Von engel am 01.10.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Sonntag, 29.09.2019: Bahntour

Dienstag, Oktober 01, 2019

Nachdem wir am Samstag den Kangoo ausgeräumt und zurück gebaut hatten (Plattform raus, Rückbank rein), wäre eine Bike&Hike Tour zwar möglich aber umständlich gewesen. Ich hatte deswegen ein paar Bahntouren (zu Fuß rauf, mit der Bahn runter) rausgesucht. Bahnen sind bei uns größtenteils auf den Nordseiten der Berge zu finden, deswegen landeten wir am Ende bei der einzigen Bahn, bei der man südseitig aufsteigen kann.

Wir stellten den Clio im Ort ab und gingen auf dem Fußweg zum Jöchl. Den ‘richtigen’ Weg (also: den ausgesuchten mit den wenigsten Forststraßen-Abschnitten) zu finden war unten nicht ganz einfach, denn es gab unendliche viele Wege und Forststraßen und an allen stand unser Ziel in fast allen Richtungen angeschrieben. Nächstes Mal male ich mir auch vermeintlich einfache Wege ins GPS.

Nachdem mir am Vortag den ganzen Tag das Knie weh getan hatte und ich Nachts sogar überlegt hatte, was wir alternativ machen könnten, war ich total froh, dass es dem Knie richtig gut ging. Bergauf merkte ich quasi gar nichts, geradeaus ein bisserl und an den wenigen bergab-Stellen im unteren Bereich humpelte ich halt irgendwie runter, denn Stöcke wollte ich erst oben nehmen. Und auch das ging - den Umständen entsprechend, wie es so schön heißt - ganz gut.

An zwei sonnigen Bänken machten wir Pause. Am ersten meiner mentalen Check-Points (die, an denen man verkürzen oder vereinfachen könnte) gingen wir links, also den langen Weg.

Unten hatte es relativ wenig Wind gehabt, aber je höher wir kamen, umso windiger wurde es. Auf dem Weg zur Scharte entdeckte der beste Allgäuer von Allen eine sonnige, windgeschützte, grasige Mulde zwischen den Latschen, die für eine längere Pause geradezu prädestiniert war. Es war noch ein wenig früh dafür und bis zum Gipfel war es auch noch ein Stück, aber man muss die Pausen halt nehmen wie sie kommen ;-)

Wir legten uns ins Gras. Es war warm, es war ruhig, über uns rauschte der Wind in den Latschen ... wir schliefen beide umgehend ein :-) Nicht lang, aber wir blieben eine gute Weile in unserer Mulde, es war einfach so nett und so warm und so gemütlich. Aber es half ja nix, so würden wir nicht auf den Gipfel kommen. Wir rafften uns auf und gingen weiter.

Zur Scharte war es nicht mehr weit und von da konnten wir den geplanten Gipfel gut sehen. Südseitig, wo in meiner Karte kein Weg ist, stiegen Menschen rauf und runter und das sah erfreulich klettrig aus. Auf der Nordseite muss man auch etwas klettern, aber eine Überschreitung ist doch viel besser als denselben Weg rauf und runter zu gehen. Dem Knie ging es gut und so konnten wir auch am zweiten Check-Point auf dem geplanten Weg weiter gehen, statt den Berg alternativ zu umrunden.

Wir näherten uns dem Gipfelaufbau und stiegen erst auf einem gerölligen Pfad, dann über Schrofen und Felsen und schließlich sogar über einen Mini-Klettersteig (also 5 Meter mit 3 Klammern und Drahtseil) zum Gipfel. Das war unerwartet und sehr erfreulich :-)

Oben war es aber windig und relativ kühl, deswegen blieben wir nicht lang dort. Der Abstieg ging oben prima (da durfte man abklettern), im mittleren Teil sehr ungelenk (ein steiler Pfad mit Steilstellen und Schwierigkeiten) und unten ganz OK (das war dann ein normaler Bergweg). Insgesamt war das nicht viel, knapp 200 Höhenmeter, dann waren wir am Jöchl mit der Bahn.

Wir hatten eigentlich auf K&K spekuliert, aber das Restaurant da ist ein SB-Ski-Massenbetriebs-Dingens und war voll und stank nach Pommesfett. Wir fielen quasi rückwärts wieder raus und gingen direkt zur Abfahrt. Das war bequem und wir hatten auch schöne Aussicht, aber das ist eine Kabinenbahn mit riesigen Fenstern und es war arg heiß da drin.

Der Abstieg zum Parkplatz (50 Höhenmeter, ein Kilometer) war dann nochmal etwas anstrengend für das Bein, denn ich hatte die Stöcke schon weg gepackt und ging ‘ohne’ zum Auto.

Das war eine sehr schöne Runde und dafür, dass das direkt neben der Bahn ist, noch nicht mal sehr voll. Das Bein nahm mir die Tour am Abend einigermaßen übel (kein Wunder, das waren insgesamt knapp 8 Kilometer, so weit bin ich seit der OP noch nie gelaufen, auch nicht im Flachen), aber am nächsten Tag war es zufrieden. Das war super :-)


Blick aufs Jöchl und den geplanten Gipfel rechts davon


Bohlenweg über die immer nasse Matschwiese


Kurzes Steilstück kurz vor der Pausenmulde


Gipfel voraus (links hinten) !


Nette Kletterei ...


... und ein Mini-Klettersteig :-)


Allein am Gipfel :-)


Abstieg ...


... zum Teil echt ungelenk


Auf dem Weg zur Abfahrt

Von engel am 01.10.2019 18:09 • outdoorberg(0) Kommentare

Trainings-Fehler irgendwo

Montag, September 30, 2019

In der Früh fiel mir Aufwachen sehr schwer, als ich dann aber wach war, konnte ich problemlos und ohne Müdigkeit nach München fahren. Ich war allerdings relativ spät dran (etwa 20 Minuten später als sonst), was sich gleich in deutlich dichterem Verkehr bemerkbar machte. Es hatte vor allem mehr LKWs auf der B12.

Es war sehr windig, was sich auf dem Weg ins Büro unangenehm bemerkbar machte. Da wo der Wind ‘schön’ durch die Häuserreihen kanalisiert wurde, hatte ich wirklich Mühe voran zu kommen. Natürlich kam der Wind nie von hinten sondern immer von vorn und manchmal von der Seite. Passend zu der Anstrengung hatte ich auch zu viel an und kam ordentlich verschwitzt im Büro an. Ich zog mich gleich um, fror aber am Vormittag doch.

Am späteren Nachmittag radelte ich in die Innenstadt, um The White Crow zu sehen. Da geht es um Rudolf Nurejew, einen sowjetischen Ballett-Tänzer, der sich in den 60ern in Paris in den Western abgesetzt hatte. Ich kannte den Mann vorher nicht, aber ich mag Filme über Ballett, weil sich da talentierte Menschen großartig bewegen. Und das war auch so. Nicht dass ich die Leistung von Ballett-Tänzern auch nur annähernd würdigen könnte, aber das sah echt toll aus! Dazu ein kleiner Thriller mit KGB und einem aufregenden Ende ... ich wurde sehr gut unterhalten.

Danach ging ich noch trainieren, weil es dem Knie trotz Samstags-Spaziergang und Sonntags-Bergtour (etwas unerwartet) gut ging. Ich lief nur 15 Minuten auf dem Crosstrainer und machte etwas Beine- und viel Bauch- und Rücken-Training, aber irgendwo muss ich doch übertrieben haben, denn danach war das Knie unwillig und beleidigt. Ich habe den Rückentrainer in Verdacht, wo man die Beine streckt und sich auf die Oberschenkel lehnt, auch wenn mir während des Trainings da nichts auffiel.

Ich radelte betont langsam heim und setzte mich nur noch auf den bequemen Lieblingsstuhl. Inzwischen schaue ich Good Omens, weil American Gods ja leider erst mal ‘aus’ ist. Good Omens ist viel lustiger und ich habe da echt viel Spass :-) Den restlichen Abend verbrachte ich wie üblich mit Internet-Lesen und ging früh schlafen.

Von engel am 30.09.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Herbstwochenende

Sonntag, September 29, 2019

Am Freitag bekamen wir abends Zwiebelkuchen bei der besten Mama. Schwesterle wäre auch noch gekommen, aber so spät, dass ich es nicht schaffte, so lang richtig wach zu bleiben. Ich hatte in der Nacht total schlecht geschlafen, weil mich stechende Ohrenschmerzen die halbe Nacht wach gehalten hatten. Das war völlig unerwartet einfach so gekommen, kurz nachdem ich ins Bett gegangen war. Glücklicherweise ging das auch einfach wieder so weg und ich konnte kurz vorm Weckerklingeln noch kurz einschlafen. Den Tag über war ich aber gerädert und Abends zu nichts zu gebrauchen.

Der Samstag begann mit Regen, wurde dann aber bald trocken. Wir beschäftigten uns am Vormittag damit, den Kangoo auszuräumen und zurück zu bauen (Plattform raus, Rücksitzbank rein). Den Nachmittag nutzten wir dazu, nochmal im Wald spazieren zu gehen, aber da wo dem besten Allgäuer vor 3 Wochen die Steinpilze geradezu nachgelaufen waren, fanden wir nur ein paar Maronen. Es waren genug, um nochmal 2 1/2 kleine Gläser mit Trockenpilze zu füllen, aber der Waldspaziergang war insgesamt trotzdem etwas enttäuschend.

Der Sonntag war ein wunderschöner Tag und wir nutzten ihn für eine Bergtour. Zu Fuß! Den Abstieg legten wir allerdings größtenteils mit der Bahn zurück, das Bein ist für Abstieg wohl noch eine Weile lang zu schlapp.

Von engel am 29.09.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Schon wieder kein Training

Donnerstag, September 26, 2019

Ich schlief gut. So langsam wird das was mit Schlafen, vielleicht weil die Streckung nochmal etwas besser geworden ist und ich mich deswegen nicht selbst wecke? Hoffentlich!

Ich packte Regenzeug, einen Extra-Pulli, Sportzeug, die Wasserflasche und Kino-Snacks in den Rucksack. Ein Ersatzschlauch, eine kleine Pumpe, Mini-Werkzeug und Lichter sind eh immer drin, Halstuch und Handschuhe stecken seit 2 Wochen in einer Seitentasche. Zur vollen Winterausrüstung fehlen jetzt nur noch warem Handschuhe und die warme Überhose. Aber auch ohne das ist der Rucksack inzwischen recht voll.

Trotz gut schlafen war dem Knie nicht richtig wohl. Vielleicht hängt es mit der mehreren Streckung zusammen, vielleicht mit dem aktiven Wochenende, vielleicht hab ich grad mal wieder ein Tief (naja, Plateau), das Knie war jedenfalls schon mal besser. Radeln half etwas, das Rumsitzen im Büro eher nicht.

Wegen Termin-Problemen war die Therapie diesmal über Mittag. Ich liess die Kollegen zum Essen gehen und radelte zum Einkaufscenter, wo auch die Physio-Praxis ist. Die C. fand auch nach wie vor, dass das Knie streckbarer ist und stimmte mir auch zu: es ist gerade etwas geschwollen. Nicht schlimm, meinte sie. Fand ich auch. Seltsam finden wir beide, dass das Bein anscheinend in Bauchlage streckbarer ist als in Rückenlage.

Die C. quälte das Bein wieder ordentlich (und wie immer dachte ich anfangs ‘Ach, heute ist es gar nicht so wild.’ und dann wurde es doch noch schlimm) und es war danach noch unwilliger als vorher. Ich ging erst mal ins Kino und sah Abominable, einen chinesischen Animationsfilm über einen kleinen Yeti und 3 Kinder/Jugendliche aus Hongkong(?), die den Yeti zurück in den Himalaya bringen wollen.

Das war einer der nettesten Animationsfilme seit langem! Nicht nur ist die Hauptperson ein Mädchen und Chinesin (neuerdings fällt mir sehr positiv auf, wenn mal nicht nur kaukasische männliche Menschen relevante Rollen spielen), die Macher haben sich auch sehr viel Mühe mit dem Drumherum gegeben und zeigen alles, was an China schön ist (oder sie schön finden, natürlich). Und der Yeti ist natürlich maximal niedlich, den gibt es garantiert irgendwo als Fanartikel zu kaufen ;-) Sehr sehenswert!

Das Knie wurde wie üblich im Kino besser, aber es war auch danach noch steif und irgendwie unwillig, also radelte ich direkt heim. Mit schlechtem Gewissen, weil von nix kommt ja auch nix. Nur so ist zu erklären, dass ich mich direkt mit Hausarbeit beschäftigte ;-)

Danach bebilderte ich die Wochenendtouren und sah die letzte Folge der 2. Staffel von American Gods. Und stellte danach fest, dass es noch keine 3. Staffel gibt und die Story ist noch lang nicht fertig. Meh!

Von engel am 26.09.2019 23:00 • diary(0) Kommentare
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