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München, Geisterstadt

Freitag, April 03, 2020

Der Freitag, der ein Montag war: ich stand um 4:00h auf und fuhr nach München. Der Verkehr war etwa so, wie ich ihn an einem Freitag so früh erwarten würde. In München ging ich erst nochmal eine Runde schlafen. Als ich dann aufstand, war schon was anders, es war da draussen nämlich ungewöhnlich leer und leise. Sonst hört man immer, Leute, Hunde, Kinder und am Vormittag in den Pausen den Pausenhof von gegenüber. An diesem Tag: nix. Und kaum Spaziergänger.

Nach Kaffee, Frühstück, Zammpacken und ein wenig Arbeit, fuhr ich ins Büro und das war einigermaßen gespenstisch. Kaum Verkehr auf dem Mittleren Ring, streckenweise sah ich kaum Autos, dabei steht man da um 9 schon auch mal im Stau, wenn es dumm läuft. In den Autos neben und hinter mir saßen Leute mit Masken, ich kam mir vor wie nach einem Zeitsprung oder in einem Film. Im Allgäu war bislang immer mehr Verkehr und kaum jemand hatte Masken auf (im Nachhinein: so gehäuft sah ich das nie wieder, das war eine falsche Moment-Aufnahme).

Die Tiefgarage war nahezu leer (um halb 10 bin ich auch schon mal wegen voll abgeprallt) und die Aufzüge rochen nach Desinfektionsmittel. Ich meldete mich am Empfang an und ging in mein Stockwerk an meinen Platz. Alles leer, kein Mensch zu sehen. Dafür sahen die Pflanzen am Südfenster sehr traurig aus. Ich trug insgesamt 50 Liter Wasser durch die Gegend (5 Mal die große Kanne) und versorgte die Armen erst mal. Das verzögert das Ableben der Pflanzen wahrscheinlich aber nur ein wenig, es wird ja vermutlich noch lang niemand kommen.

Dann packte ich das kleine Notebook und mein Headset ein, wartete den Reboot des großen Notebooks ab und räumte meinen Schreibtisch auf. Der sah nämlich noch so aus, als erwartete ich, nach einer Woche Urlaub zurück zu kommen. Und dann ging ich wieder, mit Abmeldung am Empfang natürlich. Die müssen sich im Moment ganz schön langweilen, die beiden Empfangsdamen.

Ich musste dann nochmal eine Runde über die Münchner Wohnung drehen, weil ich die Sicherungsfestplatte vergessen hatte (Hirn wie ein Sieb, als Entschuldigung mag die seltsame Gesamtsituation gelten), dann fuhr ich heim. Der Verkehr ausserhalb Münchens wirkte mehr oder weniger normal, das Verhältnis LKW zu PKW war vielleicht ein wenig erhöht. In München war es noch immer ungewohnt leer (keine Beschwerde, ich mag ‘kein Stau’ sehr).

Ich war vor dem besten Allgäuer daheim und arbeitete noch ein wenig (was etwas frustrierend war, ich prallte an die nächste ‘ich-kapier-das-nicht-Hürde’). Dann gab es Kaffee auf der Terrasse (sehr nett, wenn Sonne schien, bisserl frostig, wenn sich grad eine Wolke vor die Sonne geschoben hatte), Einkaufen und halt Freitag-Abend.

Von engel am 03.04.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Scheibenwischer kaputt!

Donnerstag, April 02, 2020

Ich verbrachte den Tag wieder allein zuhause, weil der beste Allgäuer nicht mehr halbkrank war. Ich beschäftigte mich weiter mit dem neuen Thema (echt anstrengend, ich musste einige Clips mehrfach anschauen) und bastelte zwischendurch am Projekt rum. Gemäß dem Grundsatz, dass man nichts selbst machen sollte, für das schon andere eine Lösung gefunden haben, probierte ich allerlei Vorschläge durch, passte dies oder das an und fand schliesslich eine Library, die genau das tat, was ich wollte. Und ich verstand sie sogar. Yay! Dabei lernte ich eine Menge und ich kann die nächsten Schritte schon vor mir sehen. Nochmal Yay!

Am späten Vormittag packte ich wieder Skizeug und fuhr nach Ofterschwang. Die Piste dort hat inzwischen sehr gelitten, das war wohl das letzte Mal. Noch kann man aber aufsteigen und abfahren und es war nochmal sehr nett. Ich stieg im T-Shirt und mit weit geöffneten Lüftungen an der Hose auf, geradeaus rauf und schnaufend wie Emma. Die Abfahrt war nett, weil es überall schön aufgegangen war und ich übte Last auf dem rechten Bein. Das klappt gut, so lang nichts Unerwartetes kommt ;-) Für die kurzen schnellen Schwünge auf dem schmalen Pistenrest unten bin ich aber (noch, hoffe ich) zu langsam.

Auf dem Weg nach Ofterschwang musste ich feststellen, dass der Scheibenwischer beim Clio nicht mehr geht. Schon wieder nicht, muss ich dazu sagen, denn der wurde Anfang des Jahres reichlich teuer mit einem neuen Motor repariert. Die Werkstatt meinte, ich solle am Montag mal vorbei kommen, dann würde man sich das anschauen. Ich bin gespannt, was da raus kommt. Eigentlich, finde ich, dürfte ich da nicht nochmal was zahlen müssen.

Am Nachmittag konnten wir nochmal gemeinsam auf der Terrasse sitzen, weil es da schön windgeschützt ist. Dann packte ich München-Zeug (im Wesentlichen gewaschene Sport-Klamotten) und legte den Kangoo-Schlüssel bereit. Mit einem Auto ohne Scheibenwischer will nicht so weit fahren.

Von engel am 02.04.2020 23:00 • outdoorski(0) Kommentare

Haushaltskonto

Mittwoch, April 01, 2020

Ich verbrachte den Tag abwechselnd mit Lernen (immer noch schwierig das Thema, aber ich habe das Gefühl, so langsam kommt was an bei mir) und Recherche und Testen verschiedener Konzepte um meine Track-Grafik aktiv machen zu können. Bislang erfolglos, aber ich habe eine Menge über den Aufbau von JavaFX gelernt und bin noch zuversichtlich. Schaumermal.

Nebenbei habe ich bei der Recherche gleich mal das neue halb-Gelernte gebraucht, weil andere Leute das Zeug halt schon deutlich besser können. Aber es wird!

Der beste Allgäuer hatte seinen monatlichen freien Tag, deswegen gingen wir gegen Mittag gemeinsam auf den Fernsehturmhügel (wo es trotz Sonne kühl und windig war) und machten danach auf der Terrasse Brotzeit (wo es in kurzer Hose und T-Shirt warm war). Laufen ging sehr gut, ich freute mich.

Der Allgäuer blieb danach in der Sonne liegen und ging wieder rein zu meiner Arbeit. Wobei ich, obwohl der Allgäuer draussen in Shorts und T-Shirt rumlag, die Tür schliessen musste. Die Luft war noch ganz schön kalt!

Seitdem fast alle Geschäfte am liebsten Kartenzahlung wollen, ist die Sache mit unserem Haushaltsgeldbeutel, den wir nach Bedarf Bargeld einzahlen, unpraktisch geworden. Ich habe deswegen letzte Woche ein Haushaltskonto für uns beide angelegt, damit wir demnächst mit einer Haushalts-Karte zahlen können, statt mühsam Buch zu führen. Kann man nach knapp 30 Jahren ja mal machen. Dafür war die letzten beiden Tage haufenweise Post gekommen.

Das Aktivieren des Kontos war, nachdem ich geschnallt hatte, was die Kundennummer ist, dann ganz einfach. Die Bank nutzt ‘PhotoTANs’, lustige bunte Punktbildchen. Ich mag das sehr :-)

Von engel am 01.04.2020 23:00 • outdoorberg(0) Kommentare

Leicht überfordert

Dienstag, März 31, 2020

Ich startete den Tag wieder sehr früh, der beste Allgäuer schlief bis zu einem Meeting aus, wie sich das für einen Halbkranken gehört. Danach wollten wir frühstücken, aber das war nicht einfach, weil ich zwar für mein Frühstück gesorgt hatte, aber natürlich nicht für den ungeplanten Allgäuer.

Von meinem wunderbaren Frühstück, Hüttenkäse mit Marmelade und Blaubeeren gemischt, wollte er nichts abhaben (grad dass er sich nicht schüttelte). Es wurde dann Schoko-Müsli, das ich eigentlich auch für mich gekauft hatte, mit dem er sich dann aber doch anfreunden konnte. Natürlich hätte jemand zum Bäcker gehen können, aber es hatte keiner Lust dazu ;-)

Ich versuchte mich den Tag über an einem neuen Lern-Thema (immer noch Java, aber so langsam die fortgeschritteneren Konzepte) und verzweifelte etwas daran. Entweder ist der Vortragende schlecht oder mir fehlt irgendwelcher Hintergrund (wahrscheinlich Letzteres, auch wenn der Vortragende   w i r k l i c h   s e e e e h r   l a n g s a m  spricht). Ich verstehe bestenfalls die Hälfte von dem was er mir da beibringen will. Ich lenkte mich zwischendrin mit Recherche über Event-Kram und der Implementierung weiterer Kleinigkeiten ab.

Am späten Vormittag packte ich wieder Ski-Zeug und fuhr ans Oberjoch (ich allein, der beste Allgäuer war ja halbkrank im Homeoffice). Die 6 Zentimeter Schnee vom Blender gestern waren da doch sicherlich auch gefallen. Ich hoffte auf Neuschnee auf der Kunstschnee-Eispiste.

Irgendwie war es dann so, irgendwie aber auch nicht. Es hatte auch am Oberjoch geschneit und mit 6 Zentimetern lag ich vermutlich ganz gut. Aber es hatte auch ordentlich Wind gehabt und Schnee hatte sich deswegen sehr ungleichmäßig auf dem Eis verteilt. Es hatte harte Eispiste neben dünn zugeschneiter Eispiste neben kleineren Schneewehen.

Im Aufstieg war der Neuschnee prima. Ich konnte auch an den steilsten Stellen einfach geradeaus hinauf laufen (sollte ja Training sein) und musste nur gelegentlich einen kleinen Bogen um glatt geblasene Stellen machen. Es war anstengend und ich musste schnaufen wie Emma, die Lokomotive ;-)

Die Abfahrt war dann echt stressig. Weil nicht gut zu erkennen war, wo wieviel Schnee lag, fuhr man immer wieder unerwartet in tiefere Stellen und so unerwartete Belastungen kann das Knie nicht gut ab (wobei ein guter Teil davon sicherlich mal wieder mein Kopf ist). Ich fuhr sehr vorsichtig auf der linken Seite ab, wo es nur wenige Spuren und vergleichsweise viel Schnee hatte. Anfangs hatte ich noch ein paar Probleme mit Linkskurven, weil das Knie gern nachgab (wohl eher: ich unbewusst die Last wegnahm), weiter unten ging das dann schon besser. Ich suchte mir allerdings immer die besten Stellen mit ‘gescheitem’ Schnee aus.

Das war insgesamt sehr nett :-)

Von engel am 31.03.2020 23:00 • outdoorski(0) Kommentare

Samstag, 28.03.2020: Sonnenbaden

Dienstag, März 31, 2020

Ein Frühlingstag zwischen all den Wintertagen - den der letzten Woche und denen, die kommen sollten. Zwar wurden die Menschen beschworen, wegen Corona daheim zu bleiben, aber im selben Atemzug wurde auch dazu gesagt, dass man seinen Sport draussen natürlich machen dürfe. Unser Sport ist draussen. Und halt Berge.

Wir entschieden uns für ein Berglein an dem man sich prima aus dem Weg gehen kann (andere mit schmalen Graten, Rücken oder Gipfel fielen aus der Auswahl). Den anderen Berg, wo erfahrungsgemäß eh wenig los ist, traute ich mir nicht zu, weil das Knie seit dem Blender-Spaziergang sehr motzig ist.

Weil das Berglein niedrig ist, fuhren wir erst spät los und waren dann auch nicht die Einzigen, die in Gunzesried parkten. Wir begegneten im Aufstieg 3 Leuten, die alle schon wieder im Abstieg waren. Als wir am Bärenköpfle eintrafen, waren wir da komplett allein. Das ist da oben noch nie passiert. Nicht mal beim übelsten Sauwetter.

Wir suchten uns abseits eine windgeschützte, sonnige Mulde und machten da lange Pause. Unterdessen kamen natürlich auch andere Leute am Gipfel an, aber alle verteilten sich weit auseinander, es hat ja Platz da oben. Über den Bergen ballten sich schon die angesagten Wolken zusammen. Wir gingen, als sich die Schatten unserem Gipfel näherten.

Oben konnten wir im oberflächlich aufgeweichten Schnee absteigen und das ging trotz motzigem Knie erstaunlich gut. So gut, dass ich mir ernsthaft überlegte, ob das mit dem ‘schlechten’ Absteigen in letzter Zeit vielleicht eher mit meinem Kopf als mit meinem Knie zu tun hat. Die Überlegung half leider nicht dabei, im Gras oder auf der Straße besser abzusteigen :/

Auf halbem Abstieg kam nochmal Sonne raus und wir legten nochmal eine Pause ein. Unter einem der schönen alten knorrigen Bergahörner :-) Das war angenehm warm und nett, bis dann wirklich die dicken Wolken kamen und die Sonne endgültig verschwand.

Die Wolken blieben in den Bergen, deswegen war es daheim auf der Terrasse nochmal nett und warm beim Kaffeetrinken. Wir konnten wirklich die maximale Dosis Sonne und Wärme mitnehmen, bevor es am Sonntag wieder kalt und winterlich wurde :-)


Wir sind sommerlich unterwegs :-)


Südseitig ist der Schnee unten komplett weg


Weiter oben sieht es aber noch winterlich aus


Spring is coming!


Auf dem Weg zum Gipfel


Allein am Gipfel


Abstieg auf Schneeresten


Vorbereitung zur letzten Sonnenpause

Von engel am 31.03.2020 19:30 • outdoorberg(0) Kommentare

Gemeinsam arbeiten

Montag, März 30, 2020

Nach einem Wochenende mit Berglein am Samstag und Nixtun am Sonntag startete ich am Montag wieder sehr früh mit der Arbeit. Als erstes machte ich mit meinem Chef aus, dass ich nicht wie ursprünglich ausgemacht am Dienstag nach München kommen würde, dafür aber mal am Freitag. Den Therapie-Termin am Dienstag sagte ich ab ohne einen Neuen zu vereinbaren. Das ist momentan einfach nicht planbar.

Ich muss jetzt wirklich mal in die Wohnung. Hauptsächlich um Nachschub des Schilddrüsen-Medikaments zu holen. Und die Sicherungsfestplatte und sonst noch ein paar Kleinigkeiten.

Morgens schleppte sich der beste Allgäuer nach unten und sah krank aus. Wir sind beide sicher, dass er ‘nur’ eine halbe Erkältung hat, aber aktuell kommt es nicht gut, sich halbkrank und hustend unter Leute zu begeben. Er meldete sich also krank (und holte später sein Notebook aus dem Büro, um wenigstens so ein bisserl daheim arbeiten zu können). Das ist jetzt noch was Neues, dass wir beide daheim arbeiten oder halb-arbeiten. Beide im Wohnzimmer, denn das ist der einzige Raum, wo man halbwegs vernünftig irgendwo sitzen kann. Das ist schon (noch) seltsam und gewöhnungsbedürftig.

Am Sonntag abend hatte ich mein Projekt kaputt gemacht, weil Windows und Git sich irgendwie nicht vertragen hatten, als ich erst eine alte Version raus geholt hatte und dann zurück zum Master wollte. Git jammerte über Zugriffsrechte, Windows liess mich die nicht gewähren und ich hatte abends mit einem sehr kaputten Zwischenzustand, wo sich nichts übersetzen liess, aufgehört. Nach ein wenig erfolgloser Recherche giff ich auf das bewährteste alle Konzepte zurück und startete den Rechner neu. Danach konnte ich wieder nach Herzenslust zwischen verschiedenen Versionen hin und her schalten und den Fehler, wegen dem ich überhaupt nachschauen wollte, beheben. Puh!

Danach befasste ich mich mit Exception Handling. Allzu viel Neues war nicht dabei, aber es vertiefte doch Einiges und klärte Dinge, von denen mir gar nicht klar war, dass ich Klärung brauchte. Das mit dem Lernen ist wirklich eine großartige Sache!

Zwischendurch, Bewegung muss ja auch sein, machte ich nochmal einen Spaziergang auf den Fernsehturmhügel. Es war kalt und windig und sehr winterlich. Unten machte ich die ersten Spuren in den Schnee, oben waren schon 3 oder 4 Leute unterwegs gewesen. Ich traf 2 Menschen und war sonst total allein unterwegs :-)

Ich hatte wieder Stöcke dabei, brauchte sie aber nicht und das ging trotz der schwierigen Umstände (Schnee, steil, Wurzeln, Steine, usw.) recht gut. Besser als beim letzten Blender-Spaziergang auf jeden Fall.

Von engel am 30.03.2020 23:00 • outdoorberg(0) Kommentare

Samstag war das Wetter scheusslich und wir legten einen ‘Arbeitstag’ (also häusliche Arbeit) ein. Am Sonntag hatten wir eigentlich nochmal raus wollen. Allerdings liess die versprochene Sonne sehr auf sich warten und es war eisig kalt mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und üblem Wind. Die Pläne schrumpften und schrumpften.

Gegen Mittag gingen wir dann doch mal raus, wenigstens ein Blender-Spaziergang sollte es sein. Ich packte Stöcke und Handschuhe ein, wollte aber zu Trainingszwecken (das sind nur etwa 5 Kilometer und 250 Höhenmeter) ohne Stöcke gehen, wenn möglich.

Wir stiegen fröstelnd am Tennisplatz aus dem Auto. Es dauerte bis zur anderen Straße, bis wir so halbwegs warm wurden. Ab da sah es total winterlich aus. Kein Schnee, aber Wind und Nebel hatten alle Bäume in eine eisige Schicht gehüllt, die total schön aussah. Vor allem, als dann doch noch ein wenig Sonne raus kam.

Wir gingen über die Wiese runter. Das ging ohne Stöcke ganz gut und auch der Weg auf der Querstraße ging ganz gut, aber dann wurde der Rückweg sehr anstrengend (aber auch nicht so sehr, dass ich Stöcke nahm). Am Ende humpelte ich dann ziemlich.

Zur Belohnung gab es Bienenstich, der erste in diesem Jahr :-)


Es ist kalt und windig


Eingefrostete Bäume am Gipfel


Frost


Blick zum Dürren Bichl


Abstieg mit surrealen Bäumen

Von engel am 29.03.2020 10:40 • outdoorberg(0) Kommentare

Kein letztes Treffen :-(

Donnerstag, März 26, 2020

Vormittags gab es noch etwas Restlernen, dann beschäftigte ich mich mit Aufräumen im Projekt. Mehr oder weniger jedenfalls, zwischendurch fielen mir doch immer wieder Verbesserungen an diversen Stellen ein. Das ist alles gerade sehr zufriedenstellend :-)

Ich hatte eh schon beschlossen, an diesem Tag irgendwas nicht ganz so Zeitraubendes zu machen und als sich schon der Früh der Himmel zuzog, machte ich nur einen Spaziergang auf den Fernsehturmhügel. Es war kalt und windig und ausgesprochen ungemütlich. Der Matsch der letzten Tage hatte sich in Eis verwandelt, es ist wirklich kaum zu glauben, dass wir vor ein paar Tagen noch im T-Shirt unterwegs gewesen waren. Ich stieg wieder ohne Stöcke ab, das ging ein wenig besser als beim letzten Mal.

Beim Einkaufen danach war zwar nicht viel los, aber alles dauerte wegen der Vereinzelungen sehr lang. Ich kam grad noch so rechtzeitig zum 2-wöchentlichen Team-Meeting zurück. Das Team ist nun einerseits deutlich grösser, weil alle 3 verbleibenden Abteilungen nun nur noch meinen Chef haben, und andererseits deutlich kleiner, weil inzwischen so gut alle, die Ende März ausscheiden, weg sind.

Und so wie es aussieht, wird das letzte Treffen mit den ausgeschiedenen Kollegen am 31.03. nicht stattfinden (jaja, vernünftigerweise, aber soooo schade). Ich hatte da ja eigentlich nach München fahren wollen, weil ich sowohl was aus dem Büro holen will als auch einiges aus der Münchner Wohnung brauche (die Sicherungsfestplatte zum Beispiel). Den letzten Physio-Termin hätte ich da auch.

Aber ich werde den Physio-Termin wohl verfallen lassen (Verschieben ist so langsam ja auch sinnlos, 2 Monate oder mehr nach dem letzten Termin) und mir einen wettertechnisch geschickten Tag (soll heissen: Sauwetter) für einen München-Abstecher aussuchen.

Weil ich gern warm esse (ich koche ja auch für mich selber, wenn ich allein und daheim bin, dann aber sehr schnell und einfach), habe ich beschlossen, nun gelegentlich neue Rezepte, vorzugsweise vergetarisch, auszuprobieren. Der beste Allgäuer, eher ein abends-Brotzeit-Typ und mit festen Vorstellungen was ‘richtiges’ Essen ist, war eher misstrauisch, aber lässt mich machen.

Es gab Spaghetti mit Halloumi und Walnüssen. Das war gut, fand ich, aber es würden besser andere Nudeln dazu passen, weil Spaghetti ‘Brocken’ nicht gut aufnehmen. Kann man nochmal machen :-)

Von engel am 26.03.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Freitag, 20.03.2020: Nochmal fast Frühling

Donnerstag, März 26, 2020

Es sollte der letzte warme Tag werden, deswegen gingen wir nochmal Radeln. Erst mal wie üblich über den Mariaberg ohne Waldabfahrt. Dann hatte des beste Allgäuer die gute Idee, in Ermengerst Brotzeit einzukaufen und wir planten die auf der schönen windgeschützten Wiese am Blender zu verspeisen.

Dazu radelten wir wieder am Tennisplatz vorbei und dann die steile Straße zum Fernsehturm hinauf. Also, der beste Allgäuer radelte. Ich kam etwa halb hoch, dann ging mir die Kraft aus. Anfahren geht da natürlich eh nicht, also schob ich bis zur Kurve. Demnächst dann wieder.

Als wir dann am Blender waren, hatte es leider schon viele Wolken. Wir bekamen noch kurz Sonne zur Brotzeit und dann war Schluß. Sowohl mit Sonne als auch mit warm. Meh!

Wir fuhren heim und nahmen zum Ausgleich noch Kuchen mit. Den verspeisten wir dann allerdings drin, denn von Sonne war dann leider nichts mehr zu sehen.

Der Nachbar erzählte von Ausgangssperren ab Samstag und wir hielten das zunächst für einen Witz, aber natürlich stimmte das. Allerdings dann doch nicht ‘Sperre’, sondern ‘Beschränkung’. Bei genauerem Nachlesen, was erlaubt udn was verboten sein sollte, stellten wir fest, dass das unsere Aktivitäten eigentlich nicht besonders betreffen würde, uneigentlich würde mannatürlich sehen müssen.


Auf dem Weg zum Mariaberg


Tennisplatz-Trail


Die einen radeln die steile Straße ...


... die anderen schieben ...


Abfahrt über die Wiese


Heimweg

Von engel am 26.03.2020 20:57 • outdoormtb(0) Kommentare

Nachdem es nun sowohl für Skitouren als auch überhaupt für Schneetouren zu warm geworden war, wollten wir es mit Radeln versuchen. Dafür hatte des beste Allgäuer ja sein Bike repariert :-)

Nach einem sehr gemütlichen Frühstück und noch etwas Daheim-Rumhängen radelten wir den üblichen Weg über der Mariaberg, liessen aber die Waldabfahrt doch lieber aus, weil die sicherlich recht schlammig und ausgewaschen sein würde. Waldradeln gab es dann am Tennisplatz zum Blender hoch, das war nur halb schlammig ;-)

Den Blender liessen wir aus radelten gleich weiter zum Eschacher Weiher. Der Plan war gewesen, da dann in der Sonne rumzuliegen und zu Baden (nur der beste Allgäuer natürlich!), aber es waren ein paar Wolken aufgezogen und der Wind war arg kühl für sowas. Dann halt nicht.

Der Heimweg war dann trotz Jacke etwas kühl (vom Rückweg über den Mariaberg abgesehen). Dafür war es danach auf der Terrasse bei Pfannkuchen (wir hatten nun ja wieder Mehl) ausgesprochen angenehm. Fast Frühling :-)


Abfahrt zum Herrenwieser Weiher


Frosch auf dem Weg


Vom Tennisplatz zum Blender


Vorm Eschacher Weiher (da wo letztes Jahr die riesige Wechte war)


Heimweg

Von engel am 26.03.2020 20:23 • outdoormtb(0) Kommentare
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