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Samstag, 20.11.2021: Ausweichrunde

Sonntag, November 28, 2021

Ich hatte mir auf der Karte schon seit einer Weile einen Weg gemerkt, den wir noch nie gegangen waren. Aber weil der am Walmendinger Horn rauskommt, ist die Zeit, in der man den gehen kann (wenn man nicht allzu viele Leute treffen will, jedenfalls) ziemlich eingeschränkt. Im Herbst halt.

Wir fuhren also zum Parkplatz der Walmendinger Horn Bahn. Da kostet Parken 9€ und das störte den besten Allgäuer so sehr, dass wir umplanten und nach Baad runter fuhren. Was aber auch nicht allzu viel brachte, denn dort kostet Parken 8€. Tja.

Beim Losgehen war es ziemlich frisch. Ich bin die Straße zum Starzelhaus seit ziemlich genau einem Jahr nicht mehr hochgelaufen, aber da stehen inzwischen 5 oder 6 neue Häuser!

Auf weg ins Tal hinter kamen wir bald in die Sonne und es wurde angenehmer. So richtig warm wurde es aber erst im Anstieg zur Starzelhütte. Da waren wir dann tatsächlich in T-Shirt und halb-kurzen Hosen unterwegs :-) An der Hütte machten wir eine kurze Pause und stiegen dann zur Ochsenhofer Scharte auf.

Bis dort hatten wir nur wenig Schneeberührung gehabt, im Anstieg auf dem Rücken mussten wir aber doch immer wieder in mittelhohem Schnee rumstapfen. Wir nahmen die Mini-Gamaschen, blieben aber bei den nackten Beinen (was bei mir zu völlig verkratzten Wadln führte, Schnee ist echt scharf).

An der mittleren Scharte machten wir lang Pause in der Sonne. Wir legten die Matten über die Blaubeerbüsche und hatten es dort angenehm warm und bequem :-)

Der Weiterweg zog sich dann wieder, weil es nicht weit aussieht, der Grat aber ständig rauf und runter geht, sodass man arg langsam voran kommt. Im Abstieg, vor allem wenn es kompliziert (hohe Stufen, schmale Tritte, Schnee, Matsch, Lehm) wird, bin ich schon sehr langsam, aber ich will halt auch auf gar keinen Fall rutschen und blöd aufkommen. Aber nett ist er, der Weg :-)

Kurz vom ersten Lift machten wir nochmal eine kurze Pause und stiegen dann ab. Was im Tal lang wie Nebel ausgesehen hatte, stellte sich als Holzrauch heraus. Als wir die Rauchschicht erreichten, war das erst mal ziemlich unangenehm, aber die Konzentration ließ weiter unten dann wieder nach. Dafür wurde es im Schatten dann bald kühl.

Das war eine nette Runde :-)


Schattiger Start


Sonne und Schnee vor der Starzelalpe


Anstieg mit Aussicht zur Scharte


Schneemann :-)


Kühler Schneeanstieg auf den Nordseiten


Auf den Südseiten war es warm und sonnig


Abstieg mit Aussicht


Zurück in Baad

Von engel am 28.11.2021 17:31 • outdoorberg(0) Kommentare

Daheim

Donnerstag, November 25, 2021

Nach Reha-Gymnastik und Frühstück ging ich hoch in mein schönes HomeOffice und bastelte erst mal den Rechner unter den Tisch. Das ist deswegen nicht so einfach, wie es klingt, weil der Rechner hinten in das Kruschteck soll, wo, wie der Name schon sagt, viel Kruscht gestapelt ist. Doch, doch, da kommt Luft hin und der Rechner hat Platz, nur der ‘Eingang’ ist halt ein bisserl eng. Weil ich bisher nur ein vergleichsweise kurzes Monitor-Kabel habe, hatte ich mir aus dem Büro ein Langes mitgenommen und damit war das dann alles total einfach, weil alles vor dem Reinschieben anstöpselbar war und ich nicht halb in das Kruschteck kriechen musste. Bis das alles ganz perfekt ist in meinem Office, brauche ich halt noch ein wenig.

Dann erst mal Timeout-Fehlersuche mit diversen Hürden, weil aktuell das Netz in Kaufbeuren wackelig ist. Meine Script-Toolbox bekam Zuwachs, denn unter diesen Umständen macht es Sinn, ganz gezielt wirklich nur die Daten zu übertragen, die man braucht. Parallel zur Untersuchung startete ich den Aufbau einer alternativen Test-Location auf einem der neuen Systeme, auf denen die nächsten Nightlys laufen sollen. So langsam bekomme ich hier auch einen Rechner-Park aus ausrangierten Systemen ;-)

Das ‘Ratsch-Date’ (das genau so heißt, weil es eben kein spezielles Thema haben soll) am Nachmittag mit dem C. für die HomeOffice Tage stellt sich als sehr gute Idee heraus, denn der direkte Austausch ist halt schon wichtig und ich will den C., so selbstständig und eigenständig er ist, nicht so ganz allein lassen. Mindestens Gelegenheit zum Dampfablassen und Durchschnaufen, wo jemand zuhört, sollte es schon geben.

Zwischendurch machte ich das, was HomeOffice halt auch so nett macht: Auf dem Weg zum Kaffeeholen mal eine Runde Wäsche reinschmeißen, während der Kaffee fertig wird, die Küche aufräumen und Ähnliches. Am Nachmittag machte ich für eine Stunde Pause, um Zeug aus dem Keller und von oben wegzubringen, damit da überall endlich Platz ist. Ich brachte auch Bücher weg, für die es im Wertstoffhof einen Grabbeltisch hat. Das finde ich prima, dann werden die vielleicht nicht gleich zu Altpapier.

Schwesterle berichtete von abnehmenden Erkältungssymptomen und nach wie vor Geschmacksverlust (ich bin ja schon froh, dass uns speziell das nicht getroffen hat - Essen ohne Geschmack ist schon arg traurig). Die aktuelle Charge Seife könnte etwas sehr stark parfümiert sein, meinte sie.

Von engel am 25.11.2021 18:42 • diary(0) Kommentare

Planen :-)

Mittwoch, November 24, 2021

Nach dem Aufstehen größtmögliche Unlust auf Betätigung, deswegen fuhr ich ohne Gymnastik ins Büro. Dort erwarteten mich schöne Erfolgsmails, Yay! Ich beschäftigte mich weiter damit, Informationen zu sammeln und mit dem C. irrationale (zumindest sah es so aus) Ergebnisse der parallelen Tests zu diskutieren. Da läuft irgendwas, was wir noch nicht verstehen.

Mittags holten wir Döner, weil die anderen sich nicht mit dem Angebot der Kantine anfreunden konnten. Zum Essen wichen wir in den hinteren Meetingraum aus, weil die Küche schon voll war (die Anzahl der Stühle wurde wieder reduziert) und der große Raum belegt war.

Abends kam die Antwort vom Veranstalter, ja meine Urlaubspläne lassen sich ziemlich genau so, wie ich mir das vorstellen würde, umsetzen. Er hatte auch noch ein paar Vorschläge zusätzlich, die allesamt ganz gut klingen. Allerdings kann noch nicht garantiert werden, ob das alles zustande kommen wird, deswegen warf er die Organisation als ‘Privatreise’ also nur für uns in den Ring.

Das führte dann dazu, dass ich anfing, darüber nachzudenken und es kamen mir noch ein paar ganz andere Ideen. Ich schrieb ein paar Mails :-)

Bei der Telko abends konnten wir uns einigen, aber es war schwer. Vor allem weil der, der am meisten für die Durchführung plädierte, viele sehr nachvollziehbare persönliche Argumente ins Feld führte. Er wurde überstimmt, was mir sehr leidtat. Ich hätte es lieber gehabt, wir hätten ihn auch überzeugen können.

Gna. Da ist so nervig! All die bescheuerten Impf- und Verschwörungs-Schwurbler (Nette Studie irgendwo, finde ich nicht mehr, weiß auch nicht, wie ernst das war: je mehr in einem Land Deutsch gesprochen wird, desto niedriger ist die Inpfquote. Glaube ich sofort!), die wegen ich-ich-ich alles für alle anderen ruinieren.

Von engel am 24.11.2021 19:41 • diary(0) Kommentare

Positiv!

Dienstag, November 23, 2021

Nach Reha-Gymnastik und Frühstück sauste ich nach KF (viel Verkehr, wenige LKW) und stöpselte dort meinen Rechner an. Der Büro-Admin ist auch so ein Früher und meldete sich sofort zum Office-Reparieren. Ich überließ ihm meinen Rechner und ging erst mal Kaffee holen. Wir haben gerade wieder eine Ersatz-Maschine, die ich gefühlt jedes Mal beim Kaffeeholen betreuen muss: Wasser, Bohnen, leeren. Den anderen geht es bestimmt nicht anders und ich bin ja eh noch immer erstaunt, wie nett und freundlich und fleißig die Jungs alle sind.

Als ich wieder an meinen Rechner konnte, schaute ich erst mal nach den nächtlichen Fehlern (nix Neues) und löschte dann alle meine Änderungen des Vortages komplett (OK, mit Sicherung). Ich hatte da so unsinnige viele Änderungen eingebaut, dass die Suche danach, warum jetzt was nicht mehr geht, aufwendiger war, als die wenigen nützlichen Änderungen einfach nochmal zu machen (jetzt wusste ich ja was und wo). Meine Multi-Tasking-Fähigkeiten sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.

Mittags gingen wir in die Kantine und ich hatte eine längliche Diskussion mit dem C. über Logik in Magie-Universen. Mein Standpunkt ist ja: Wo Magie ist, muss man sich nicht mehr sehr um ‘normale’ Logik scheren, die ist eh schon ausgehebelt. Der C. sieht das anders ;-) Das war eine lustige Diskussion. Der Spanier war auch dabei, aber ich glaube der verstand nicht allzu viel.

Im Lauf des Tages kam die PCR-Bestätigung vom Schwesterle. Corona trotz Impfung :-( Sie fühlte sich aber immer noch nur so mittel-erkältet, insofern war das erst mal gut. Gegen Abend meinte sie dann, sie habe nun Geschmacksverlust. Am schlimmsten sei Käse, der reinste Gummi.

Ich ließ meine Sportpläne sausen und argumentierte am Abend per Mail deutlich gegen die SAN-Weihnachtfeier (zu der wir eh nicht gehen wollten, weil weit weg, die aber potenziell nun in die Nähe gerückt wäre, was eigentlich super gewesen wäre, weil ich ja das Tourenbuch uneinholbar führe, das erste und ganz bestimmt einzige Mal, aber - Nein.). Wir vereinbarten eine Telko.

Von engel am 23.11.2021 19:27 • diary(0) Kommentare

Pannentag

Montag, November 22, 2021

Nach gemütlichem Frühstück (Müsli, weil sonst alles aus war), ging ich in mein schönes Office mit meinem tollen neuen Bürostuhl hoch und begann mit der Arbeit. Also beinahe.

Erst ging die Tastatur nur richtig (ließ immer Buchstaben aus) und ich brauchte echt peinlich lang, um zu kapieren, dass da nur die Batterien leer waren (Es gibt da sogar eine Anzeige dafür!). Dann verweigerten alle Office-Programme mit einem kryptischen Fehler die Arbeit und der Firmen-Admin konnte das aus der Ferne nicht beheben. Wenigstens gingen die ganzen Web-Zugänge, aber die sind echt nervig zu benutzen.

Als ich dann endlich an meine Mails kam, hatte ich lauter nächtliche Fails in der Inbox, die erst mal komplett unerklärlich waren. Die sehr längliche Analyse brachte mich dann am Ende zu einem Windows-Zugriffs-Problem mit umgeleiteteten DNS-Namen. Ich glaube nicht, dass ich dieses spezielle Problem jemals wieder vergesse! Den Nachmittag über konnte ich dann wieder nettere Dinge machen. Mein Stuhl ist übrigens super :-)

Im allgemeinen Montags-Office-Meeting wurden wir gebeten, bitte bis Ende der Woche den Urlaub für wenigstens das erste halbe Jahr zu planen. Puh! So weit kann ich kurz vor Weihnachten doch gar nicht denken! Nach der Arbeit recherchierte ich dann den halb ausgegorenen Plänen aus meinem Kopf hinterher und es kristallisierte sich ein potenziell sehr schöner Urlaub heraus. Der beste Allgäuer konnte sich auch damit anfreunden :-) Ich schrieb eine längliche Mail an den Veranstalter, weil ich natürlich allerlei Extrawürste will ;-)

Nicht so schöne Nachrichten von der Donau: Schwesterle schickte ein Bild von einem positiven Corona-Selbsttest. Trotz Impfung! Bislang nur Erkältungssymptome mit viel Niesen. PCR-Ergebnis dauert natürlich noch eine Weile.

Von engel am 22.11.2021 19:27 • diary(0) Kommentare

Herbstwochenende

Sonntag, November 21, 2021

Freitag in der Früh baute ich erst mal meinen Rechner unter dem Tisch auf (ich habe leider ein arg kurzes Monitor-Kabel). Das macht das HomeOffice schon deutlich ‘heimeliger’, wenn man nicht so einen dicken schwarzen Block vor der Nase hat (naja, neben mir auf dem Tisch). Es war für einen Freitag ungewöhnlich viel los und ich musste ungewöhnlich viel telefonieren, was meinem Versuch, das Code-Chaos vom Vortag in den Griff zu bekommen, nicht sehr dienlich war :/

Nachmittags bauten der beste Allgäuer und ich meinen neuen Büro-Stuhl auf. Hach, so ein schönes Stück! Und mit allen Schikanen zum Einstellen und superbequem. Ich bin begeistert :-)

Beim hundertfünfzigsten Mal Rumschleichen um den schon lang ausgesuchten Crosstrainer bei Amazon, schlug ich dann am Nachmittag doch endlich zu (Black Friday, es gab ein wenig Nachlass). Studio ist ja schon wieder nix (auch wenn es offen hat, fühle ich mich da gerade nicht wohl) und ich will ja gern mal wieder Serien gucken - Laufen ist dafür eine tolle Entschuldigung.

Abends gab es selbst gemachte Pizza, bei der das erste Mal der Teig tatsächlich klappte: oberum fluffig, unten knusprig.

Der Rest vom Wochenende war herbstlich und schön. Es gab 2 Südseitentouren, die wir fröstelnd begannen, bei denen wir dann aber meistens im T-Shirt rumlaufen konnten (auch im Schnee) und bei denen es wunderbar warme Pausen im Gras gab. Nach den Touren gab es Skirennen im Fernsehen, fühlt sich so langsam echt an wie Winter :-)

Abends schlug dann noch die erste Corona-bedingte Einschränkung zu, denn das erste Restaurant, zu dem wir gehen wollen, sah sich nicht in der Lage, die Auflagen zu erfüllen und bietet derzeit nur Essen zum Mitnehmen an. Es tat mir sehr leid, als ich den beiden Köchen sagen musste, dass wir dann doch lieber wieder gehen, als eine halbe Stunde aufs Essen zum Mitnehmen zu warten. So doof, das alles!!

Von engel am 21.11.2021 23:00 • diary(0) Kommentare

Vergessen :-(

Donnerstag, November 18, 2021

Nacht mit deutlichem Loch. Um halb 4 war ich wach. So richtig, ich hätte direkt aufstehen können. Ich versuchte eine gute Stunde lang wieder einzuschlafen, was mir dann knapp vor dem Wecker tatsächlich gelang. Toll. Ich brauchte in der Früh dann für alles etwas länger.

In der Arbeit dann mit dem QA-Kollegen J. längliche Analyse seltsamen Verhaltens, das sich keiner so richtig erklären konnte. Nebenher - die Zeit zwischen den Ergebnissen ist etwas länger - weitere Arbeit am Parallel-Drumherum. Spannend und teilweise unübersichtlich, ich zerschoss mir natürlich irgendwann meine Sourcen und musste dann länglich aufräumen. Das half natürlich überhaupt nicht dabei, den Kopf um irgendwelche unerklärlichen Fehler zu wickeln. Vielleicht lerne ich ja was draus. Mittagessen gab es ganz langweilig und un-aufregend in der Kantine.

Als ich heim kam, stand ein dickes schweres Paket im Flur. Mein Vorab-Weihnachtsgeschenk war da :-) Der beste Allgäuer ging erst mal laufen, ich brachte die Kiste nach oben. Den Aufbau verschoben wir aber auf Freitag, ein letztes Mal HomeOffice ohne Verbesserung spielte dann auch keine Rolle mehr.

Großes Ooops: Ich hab den Hochzeitstag vergessen! Der beste Allgäuer übrigens nicht :-)

Von engel am 18.11.2021 23:00 • diary(0) Kommentare

Team-Lunch

Mittwoch, November 17, 2021

Morgenroutine ohne Sport, schnell ins Büro. Den Vormittag verbrachte ich erst mir Fehleranalyse, dann mit Arbeit zur Parallelisierung. Das ist spannend und es macht Spaß, weil man da so viele Dinge bedenken muss.

Daneben, und das war überhaupt nicht nett, beschäftigte ich mich damit, den Team-Lunch zu organisieren, den wir ja nicht einfach irgendwo in einem netten Restaurant abhalten können. Nachdem wir dann endlich jemanden gefunden hatten, der gutes Essen, nicht zu kleine Portionen (Wunsch vom C.) und eine Online-Speisekarte hat, musste ich der Hälfte der Leute nachlaufen, um rechtzeitig an deren Wünsche zu kommen, um das Zeug bestellen zu können. C. und ich holten das Essen dann, um mit Karte zahlen zu können, weil natürlich keiner so viel Geld dabei hatte. Boah!

Der Team-Lunch im großen Raum war dann eher so mittel. Das Essen war sehr gut (hatte er gut ausgesucht, der C.), aber ich war zu latent genervt und aufgedreht (irgendwie muss da ja Gespräch aufkommen), um es genießen zu können und ich finde im Nachhinein, ich hab da viel zu viel geredet. Der USA-Manager machte seine Sache deutlich besser und holte auch aus dem schweigsamen P. was raus. Ich bin beeindruckt und hab mir davon hoffentlich was mitgenommen.

Als der Lunch rum war, brauchte ich noch eine Weile, um wieder ins Fahrwasser zu kommen. Puh, das war anstrengend. Nach dem Team-Meeting ging es dann aber wieder.

Abends nix, das aber viel. Ich bin mal wieder in die Online-Puzzle-Spiele gefallen. Eigentlich doof, weil das so viel Zeit kostet, andererseits ... die Ablenkung grad nötig. Ist dann halt so.

Von engel am 17.11.2021 23:00 • diary(0) Kommentare

Orgazeug

Dienstag, November 16, 2021

Morgenroutine, dann schnell ins Büro, wo mich schon wieder eine nicht-gelaufene Automation erwartete. Das zog sehr längliche Untersuchungen nach sich, die bei der Nicht-Freischaltung einer Firewall endeten. Schön, haben wir das jetzt dann halt auch auf dem Schirm.

Mittags holten wir uns einen Salat beim Aldi. War sehr günstig und einigermaßen OK, aber das ist ziemlich viel Müll für ganz schön wenig Salat, das wird eher nicht mein Lieblingsmittagessen werden.

Danach wollte ich eigentlich nur (das sind ja schlimmsten Worte überhaupt) Log-Einträge für eine Situation, bei wir aktuell gar nichts wissen, erzeugen und verschlimmbesserte meine lokale Version dabei so gründlich, dass bis Abends gar nichts mehr ging und überhaupt das ganze Repository kaputt war. Super gemacht, ich bin stolz auf mich :/ Ich ließ das dann erst mal liegen, genervt und mit vollem Kopf kriegt man ja eh nichts gebacken.

Nebenher beschäftigte mich sehr die Organisation des Team-Lunch des aktuell anwesenden Managers aus den USA. Wären alle Beteiligten geimpft, hätten wir einfach wohin gehen können und gut, so aber ... Aufwand, Aufwand, Aufwand. Ganz beinahe hätte ich dann sogar über Impfen diskutieren müssen, aber das konnte ich gerade noch abbiegen. Vielleicht ist das feige, aber ich würde doch gern ein zivilisiertes Verhältnis auch zu den Leuten haben, von denen ich denke, dass sie - hmm, komisch - sind, ohne ihnen das ins Gesicht sagen zu müssen. Umstimmen kann man ja eh keinen.

Ich kam fast früh von der Arbeit weg und nutzte das, um erst AdBlue für den Kangoo zu kaufen (Echt, die Kanister haben einen Ausgießer? Versteckt unter dem fetten Rückseiten-Aufkleber? Boah, muss man sogar für sowas die Gebrauchsanweisung lesen? Dann hatte der letzte Kanister das ganz bestimmt auch!) und dann ins Studio zum Laufen und Trainieren zu gehen. Da war es leider unangenehm voll :-(

Abends SAN-Telko, wo ein wenig Arbeit für mich und vermutlich ein außerplanmäßiges Treffen im nächsten Jahr raus fiel.

Von engel am 16.11.2021 23:00 • diary(0) Kommentare

Durchbruch

Montag, November 15, 2021

Nach Kellerbiken und klitzekleiner Reha-Gymnastik gab es gemütlich Frühstück, dann fuhr ich nach KF. Obwohl ich mir Zeit gelassen hatte, da der Tag lang werden würde, war ich nicht viel später dran als sonst, denn dass deutlich später fahren eine blöde Idee ist, hatte ich ja schon mal getestet. Dann doch lieber ein langer Tag.

Der C., der gedacht hatte ‘langer Tag, schlaf ich mal ein bisserl aus’ kam sehr genervt deutlich später: Vollsperrung beider Spuren auf der B12 kurz vor KF. Uff! Stauvermeidung hat auch sonst ein paar Vorteile. Zum Entwicklermeeting kamen dann auch eine ganze Reihe Leute ein wenig zu spät.

Im großen Team-Meeting wurden wir informiert, dass es bei einem der Kollegen einen Impfdurchbruch gegeben hat. Die letzte Woche angedachte Weihnachtsveranstaltung wird dann wohl doch nichts. Dass der beste Allgäuer und unser lang erwartetes Wochenend-Event abgesagt haben war gut, das wird immer deutlicher. In der Firma werden jetzt halt noch mehr Leute ins HomeOffice geschickt und das Motto ist testen, testen, testen.

Den Vormittag über war ich mit Fehleranalyse und Meetings beschäftigt, den Nachmittag beherrschte unser Vortrag, der noch dazu aufgezeichnet werden sollte. Der Vortrag lief eigentlich ganz gut, uneigentlich nervte mich sehr, dass meine Stimme mit der Zeit immer wackeliger wurde. Viel mehr, als meine Nervosität (die sich in Grenzen hielt) verdient hätte. Der C. meisterte seinen Teil souverän, aber ich hab eh das Gefühl, der hat ein sehr stabiles Selbstbewusstsein :-) Gna. Egal, es lief gut, die Gruppe schien beeindruckt und wir bekamen Lob und eine Anfrage hinterher.

Abends war ich ziemlich platt, vielleicht wegen des langen Tages (allerdings sollte man meinen, dass das faule Wochenende der Erholung gedient hätte). Eigentlich hätte ich eine ganze Reihe Dinge zu tun gehabt, offline wie online, uneigentlich machte ich - nix :-)

Von engel am 15.11.2021 23:00 • diary(0) Kommentare
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