Wieder fand die SAN-Monatstour im etwas abgelegenen Allgäu statt und bekam nur wenige Anmeldungen (also: eine). Dies machte das Umplanen wegen mangelndem Schnee und Wetter einfacher.
So gingen wir denn statt wie geplant am Samstag mit Skiern ins Ostertal, am Sonntag zu Fuß auf den Falkenstein. Immerhin lag Schnee, und so wurde die Tour schön winterlich :-)
Die Einkehrmöglichkeiten am Falkenstein liegen knapp außerhalb der eigentlichen Runde, deswegen verlegten wir Kaffee und Rhabarberkuchen ins heimatliche Wohnzimmer und ließen uns von Olympia berieseln. Hat auch was :-)

Winter-Tunnel

Ziel (nicht) in Sicht

Man sähe: Mittag, Steineberg, Stuiben

Am Gipfel

Zwischenabstieg

Bei Dr Gmiatlichen

Auf den letzten Metern dann doch etwas Aussicht und Sonne
Der besondere Dienstag sollte schön werden und eigentlich hätte mich endlich mal wieder eine Skitour angelacht, aber es hatte (vermutlich zumindest) einfach nicht viel Schnee. Die Alternative, nämlich mal Pistenskifahren, um endlich mal wieder Skifahren zu üben, ließen wir dann auch bleiben, weil es so warm werden sollte.
Aber es sollte raus und auf einen Berg gehen, und dazu bot sich wie üblich im Winter der Einstein an.
Wir parkten in Berg, wo der Parkplatz eine einzige Eisfläche war. Es war entsprechend kalt, vor allem, weil da unten natürlich auch der übliche Talwind blies.
Im eigentlichen Aufstieg waren wir dann aber natürlich aus dem Wind raus und in der Sonne, die von einem nahezu perfekt blauen Himmel schien, waren wir natürlich sowieso. Es hatte bald T-Shirt-Temperaturen. Der Boden allerdings war nach wie vor gefroren, deswegen nahmen wir vor der steilen Rinne Grödel. Zusammen mit meinen leichten Trail-Schuhen sah das ein wenig seltsam aus ;-)
Wir hatten unten in Berg schon ein Paar getroffen, das wir im Anstieg immer wieder mal sahen und am Gipfel erneut trafen. Wir unterhielten uns und machten gegenseitig Gipfelbilder. Inzwischen war allerdings der angekündigte Fönsturm eingetroffen, deswegen blieben wir nicht lang, sondern machten eine windgeschütztere Pause weiter unten. Mehr Leute trafen wir nicht :-)
Schöne Geburtstagstour :-)

Fast winterliches Tannheimer Tal

Ziel im Rücken

Frühlingsboten

Leichte Topos mit Grödeln

Gams :-)

Anstieg

Bild mit Aussicht

Gipfelbild

Sonnenpause

Abstieg
Mein Geburtstagsgeschenk an mich selbst war ein neues Handy gewesen, weil die Akkulaufzeit des alten so langsam ein wenig nervig geworden war (naja, fast 6 Jahre alt, kein Wunder). Das Handy wollte natürlich getestet werden (die Kamera).
Wir liefen mal wieder eine Runde über den Rottachberg, über den Pavillon in der Sonne hinauf, oben über den Grat und dann Pause in der Wiese.
Das war sehr nett und das Handy schlug sich auch gut :-)





Wieder ein schöner Samstag. Wir gingen noch mal eine Runde über den guten alten Illertalhügel.
Südseitig hinauf mit Pause am Grat und diesmal auch mit einem Abstecher zum Gipfel (der Abstieg nach der Treppe war erwartungsgemäß glatt) und südseitig wieder runter. Zur Abwechslung umgingen wir den Pavillon auf der Wiese links, was aber viel Quergehen erforderte und wohl nicht der Lieblingsweg wird.




Wir nutzten den eher so mittel-schönen Samstag für eine weitere Runde über den Illertalhügel.
Wie üblich bei Sonne gingen wir südseitig über den Pavillon hinauf und bogen nach dem Waldstück nach links auf den Gratweg ab. Dort überraschten wir 2 unerwartet unscheue Rehe, die uns langsam bis auf 20 oder 30 Meter an sich herankommen ließen, bevor sie ohne Eile im Wald verschwanden. Hübsche weiße Hinterteile und überhaupt eine sehr schöne Begegnung :-)
Nach einer kurzen Rast am Sonnenfleck am Grat ließen wir den Gipfel aus (wegen des glatten, steilen Abstiegs nach der Treppe) und gingen direkt zur Sonnenbank, wo es den restlichen Tee gab. Abstieg wie immer mit Abkürzer über die Wiese.




Nachdem ich den wunderschönen (und kalten) Samstag wegen der SAN im nebligen München verbracht hatte, gingen wir am genauso schönen und kalten Sonntag eine Runde über den Illertalhügel.
Südseitig über den Pavillon hinauf, über den Grat mit einer kleinen Pause am Sonnenfleck, ohne Gipfel (mir war der kurze steile Abstieg nach der Leiter zu glatt) und dann auf der Südseite wieder zurück. In der Wiese unter dem Gipfel war es sogar windstill genug für ein bisserl Rumliegen :-)





Es hatte über Nacht weitergeschneit und sollte einigermaßen schön werden. Nach einem vergeblichen Versuch, zum Rottachberg zu kommen, den wir abbrechen mussten, weil der Clio eine kaputte Batterie meldete, fuhren wir noch mal zum Tennisplatz, um auf den Blender zu gehen.
Es hatte am Vortag weitergeschneit und war windig gewesen, was man gut an den Schneeverwehungen sehen konnte. Wir hatten Gamaschen an und das war eine gute Idee, denn so konnten wir wieder über die Wiese am Waldrand hochgehen.
Das war wegen der Schneewehen anstrengender als erwartet. Andere kamen mit Tourenskiern über die Wiesen hinauf. Eine gute Idee, die hätten wir auch mal haben sollen ;-)
Oben machten wir eine kleine Pause auf der Bank mit Sonne und Aussicht, dann ging es über den Waldweg wieder runter.






Schlechtes Wetter und Wind, aber Schnee. Nicht gerade ideal, aber ich wollte raus, deswegen gingen wir eine kurze Runde über den Fernsehturmhügel.
Rauf im Wald bis zum Kreuz und dann direkt wieder runter.




Am letzten halbwegs schönen Tag vor dem Arbeitsneubeginn gingen wir noch mal eine Runde über den Fernsehturmhügel. Weil Schnee lag, gleich mal über die Wiese am ‘Haus am Blender’ vorbei, damit es mal ein wenig anders ist.
Weil es windig und kalt war, fiel das Päuschen vor dem Fernsehturm kurz aus, aber die Aussicht war natürlich trotzdem prima (mit seltsamen Licht irgendwie).
Abstieg wie gehabt über den Weg im Wald. War ein bisserl glatt, aber mit dem neuen Schnee besser als noch vor ein paar Tagen.






Der beste Allgäuer fühlte sich nicht so gut, deswegen nutzte ich das schöne Wetter (nur in den Bergen) an meinem vorletzten Frei-Tag ausnahmsweise allein. Und wenn ich allein unterwegs bin, dann auf jeden Fall mit Skiern, wenn irgendwie möglich.
Ich kam sehr spät weg, deswegen war Parken in Grän bei den Jöchle-Liften nicht ganz einfach. Am Ende bekam ich einen etwas seltsamen Parkplatz neben einem Bus, wo jemand für viele Leute Semmeln aufschnitt und Würstel aufwärmte.
Der Aufstieg über die Forststraße auf dem Rücken neben dem unteren Lift (Schachenlift) war etwas herausfordernd, weil da wirklich wenig Schnee lag. Ich hatte die Mountain Waves genommen, weil die schmaler (besser auf Piste) und älter (eh schon verschrammter) sind, aber natürlich wollte ich trotzdem weder die Felle killen, noch die Ski mehr als nötig stressen, deswegen war es manchmal nicht ganz einfach, einen vernünftigen Weg zu finden. Denn Abschnallen wollte ich vermeiden, was dann auch gelang ;-)
Nach dem kleinen Hügel (wo die Abfahrt dank wenig Schnee einigermaßen anspruchsvoll war) hatte es meistens eine Unterlage unter dem Neuschnee und war besser zu gehen. Insgesamt sah es überall wunderbar winterlich aus.
Natürlich war ich nirgendwo allein, aber es hatte nicht allzu viele Skitourer unterwegs. Vielleicht auch wegen der Temperaturen: ich war bei –11 Grad gegen Mittag gestartet und es wurde eher kälter als wärmer. In der Sonne war es allerdings ganz gut aushaltbar und ich brauchte nicht mal Handschuhe.
Bis auf eine Stelle, wo der Schnee am Sommerweg ganz einfach komplett weg war, war der Aufstieg sehr OK und ich erreichte die Piste vor dem Jöchle problemlos.
Auf der Piste war nicht viel los, was daran lag, dass sie eigentlich gesperrt war, wie ich oben feststellte. Es hatte allerdings eine Lücke in der Absperrung, ob nun freundlicherweise für die Skitourer oder doch eher für die Angestellten, die da mit Skidoos durchsausten, ist ja egal. An der Bergstation der Bahn war es jedenfalls ordentlich voll.
Ich ging auf dem Winterweg weiter Richtung Gamskopf, aber da war es dann windig, was zusammen mit den Temperaturen trotz Sonne recht kühl war. Ich ließ es deswegen am Tirolerhut gut sein, weil es da ein schön sonniges, fast windstilles Plätzchen für mich allein hatte.
Die Abfahrt war dann eher so mittel. Oben hatte es schönen Schnee, auf der gesperrten Piste war es dann abwechselnd eisig (blankes Eis, über das nur Abrutschen möglich war), es schauten Erde, Gras und Steine raus oder ich musste durch Schneekanonen-Schnee durchfahren (Brrrr!).
Was ich ja schon bei der Krinnenspitze-Skitour festgestellt hatte: ich habe zu wenig Skifahrübung. Selbst auf der Piste fiel es mir schwer, eine vernünftige Druckverteilung hinzukriegen (naja, mit Tourenskiern auf Eis oder Steinen ist auch nicht einfach) und meine Oberschenkel jammerten nach jeweils 5 Schwüngen erbärmlich. Aber besser als Absteigen ist es allemal ;-)
War trotzdem eine schöne Tour :-)

Sehr wenig Schnee auf dem Sommerweg

Immerhin sieht es schön winterlich aus

Sonnige Pause im Wald

Die Tannheimer Berge hinter der Gessewang-Alpe

Blick Richtung Ziel

Irgendwann muss ich doch tragen

Wenig los auf der Talabfahrt (weil eigentlich gesperrt)

Schöne Pause am Tirolerhut

Abfahrt