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Sonntag, 17.04.2022: Steil

Sonntag, Mai 01, 2022

Endlich mal wieder schönes, wenn auch kühles Wetter. Wir fuhren mit dem frisch umgebauten Kangoo (der seitdem flüsterleise ist) ins Tannheimer Tal, um eine der üblichen Frühjahrstouren zu machen: den steilen Berg am Eck.

Der Aufstieg begann frisch, wurde in der Sonne dann aber tatsächlich T-Shirt-tauglich. Es lag insgesamt weniger Schnee als befürchtet, die Gamaschen hatten wir umsonst dabei.

Oben hatte es sehr kühlen Ostwind, der uns zwischen die Latschen vertrieb. Da war es so lang bequem und angenehm, bis eine sehr gesprächige Gruppe Unruhe verbreitete. Wir gingen runter auf die große Wiese, da war es eh bequemer.

Alles in allem nicht viel los. Im Abstieg trafen wir zwei Gämsen, die sich sehr unbeeindruckt und langsam in den Wald verzogen und eine Blindschleiche, die wohl zu kalt war, um schnell wegzuschleichen, sie blieb unbeweglich auf dem Weg liegen. Als ich sie hochhob, um sie in die Wiese zu setzen, blieb sie erst fast starr. Erst nach einer Weile zappelte sie los.

Im Abstieg merkte ich schon, dass das meine Beine stressen würde. Die Woche drauf hatte ich einen fürchterlichen Muskelkater. Irgendwie passiert das jedes Jahr :-(


Der erste Sonnenkontakt


Die letzten Meter


Anstieg im Schnee


Oben


Abstieg ünberm Lechtal


Gams


Blindschleiche

Von engel am 01.05.2022 17:40 • outdoorberg(0) Kommentare

Eigentlich hätte der Sonntag strahlend schön werden sollen und wir hatten Pläne geschmiedet. Je näher er kam, der Sonntag, desto schlechter wurde die Vorhersage und am Sonntag in der Früh schneite es erst mal.

Im Lauf des Vormittags hörte der Schneefall auf. Mit gutem Willen konnte man sogar manchmal Sonne erahnen. Wir starteten zum Illertalhügel. Als wir ankamen, war die Sonne tatsächlich auch schon da :-)

Der beste Allgäuer legte beim Aufstieg ein Tempo hin, dem ich kaum folgen konnte. Wir waren 10 Minuten schneller als sonst! Der Gipfel war ausnahmsweise mal komplett leer. Drüben am Immerstädter Horn konnten wir den nächsten Schneeschauer sehen, aber noch war es sonnig.

Wir gingen zum Pausenplatz am Grat und konnten uns dort tatsächlich gemütlich in die Sonne setzen. Es war sogar einigermaßen warm. Außerdem schneite es, weil sich der Schneeschauer zwar an den Bergen festgesetzt hatte, die Sonne aber trotzdem drüber bis auf den Rottachberg schien. Wir lagen also bequem und einigermaßen warm am Grat im Gras in der Sonne und wurden leise beschneit. April halt ;-)

Irgendwann verschwand die Sonne dann doch und wir gingen weiter. Abstieg über die Forststraße und den Gletscherschliff.


Einigermaßen sonniger Start


Aufstieg mit Schnee


Allein am Gipfel


Am Grat


Rückweg über den Gletscherschliff

Von engel am 15.04.2022 09:30 • outdoorberg

Das Wochenende war schon nicht allzu schön vorher gesagt und wurde umso schlechter, je näher es kam. Freitag regnete es, Samstag schneite es. Wir begannen den Tag sehr gemütlich und schauten von drinnen dem Schneegeriesel draußen zu. Am frühen Nachmittag beschloss ich dann, nochmal eine Skitour zu machen. Auf der Piste zur Oberjoch Gipfelstation. Der beste Allgäuer schaute mich ob des Vorschlags völlig entgeistert an, also packte ich meinen Kram und ging allein.

Auf dem vorderen Parkplatz standen 3 Autos, auf dem Hinteren (der nichts kostet) keines. Überall lag Schnee, auf den Wiesen allerdings nur 10cm ohne Unterlage. Es schneite und war windig.

Ich startete an der Wiedhag Bahn und ging auf der Querpiste zur Iselerbahn und dort auf der Piste hinauf. Vor mir war ein einzelner Skitourer, sonst war ich allein. Ich nahm die linke Piste, weil es da kaum Spuren hatte. Der Schnee der Piste war hart und zusammengefroren, oben drauf lagen um die 20 Zentimeter feuchter Neuschnee. Steigen ging gut, deswegen nahm ich so gut wie immer den direkten Weg, was ganz schön anstrengend war.

Der starke Schneefall ließ bald nach und es schneibelte dann nur noch leicht vor sich hin. Oben hatte ich dann sogar kurz mal Sicht in die Gegend :-)

Die Abfahrt war oben im Steilen eher so mittel, weil der wenige Neuschnee die harte Piste kaum abfederte. Ab der Mitte etwa war dann wirklich schön zu fahren, vor allem auf der linken Seite, wo ich die erste Abfahrtspur machen durfte :-)

Das war kurz, aber sehr fein!


Start bei Schneefall


Anstieg unter der Bahn


Blick zum Iseler


Weitblick


Abfahrtsspuren


Rückblick

Von engel am 15.04.2022 08:34 • outdoorski

Mittwoch, 06.04.2022: Feierabendrunde

Dienstag, April 12, 2022

Vor dem neuerlichen Schlechtwetter- und Wintereinbruch wollte ich nochmal raus. Der beste Allgäuer kam mit, obwohl er an seinem freien Mittwoch eh schon unterwegs gewesen war. Schöne Runde mit vielen Frühlingsboten.


Frühlingsbotin: Schlüsselblümchen


Frühlingsbotin: Sumpfdotterblume


Frühlingsbotin: Löwenzahn


Gipfelsonne


Fernsehturmsonne

Von engel am 12.04.2022 19:37 • outdoorberg

Montag, 04.04.2022: Nix Sonnenaufgang

Dienstag, April 12, 2022

Nach dem untätigen Schlechtwetter-Wochenende sollte es am Montag kurz mal schön werden. Mit schwebte ein traumhafter Sonnenaufgang mit Schnee (!) am Blender vor und so bereitete ich alles vor. Recherche nach der Sonnenaufgangzeit (6:54h in Kempten, Blender selbst war nichr rauszukriegen, ich nahm an, 10 Minuten früher), alles rauslegen, damit der beste Allgäuer nicht gestört wird und den Wecker eine Stunde früher stellen. Zum Blender rauf würde ich eine gute halbe Stunde brauchen.

Ich stand also sehr früh auf, trank Kaffee (was sein muss, muss sein), schaute kurz nach, ob irgendwelche schrecklichen Fehler übers Wochenende aufgetreten waren (Nein.) und sauste dann gut eingepackt raus zum Auto. Es hatte -10 Grad. Der Schneefall übers Wochenende war leider sehr nass gewesen, deswegen dauert es ganz schön lang, bis ich den Clio ausgegraben hatte. Der nasse Schnee war wie eine Eisschicht auf die Frontscheibe gefroren. Irgendwann hatte ich den Clio dann aber doch frei und fuhr zum Tennisplatz.

Der Aufstieg war dann total schön, allerdings war da schon klar, dass das mit dem Sonnenaufgang wohl schwierig werden würde, denn von dem versprochenen klaren Himmel war kaum etwas zu sehen. Vor allem im Westen und Süden war eine geschlossene Wolkendecke, im Osten war allerdings tatsächlich ein bisserl freier Himmel zu sehen. Ich sauste mit Gary Moore’s ‘Ballads & Blues’ im Ohr (passend, weil der an diesem Montag 70 Jahre alt geworden wäre) den Weg zum Gipfel hinauf. Ganz allein mit immer mehr Licht, kackig kalten Schnee unter den Schuhen, es war großartig :-)

Ich brauchte wie veranschlagt eine gute halbe Stunde bis zum Kreuz, aber da käme Morgensonne ja auch nicht hin, wenn der Himmel klar gewesen wäre. Und als ich vorn am Fernsehturm war, war ich zu spät, die Sonne war schon aufgegangen. Ich sah sie gerade noch in voller roter Schönheit, bevor sie hinter Wolken verschwand. Es war trotzdem super da oben :-)

Ich ging über den Waldweg wieder runter, um möglichst schnell zurück zu kommen, da wartete ja noch ein voller Arbeitstag auf mich. Ha, prima Idee! Das war echt super!


Start bei wenig Licht


Viele Wolken, aber nahezu freier Himmel im Osten


Oben. Mit Wolken.


DOch noch Sonne :-)


Sehr rot, bevor sie verschwindet


Abstieg


Sonne weg

Von engel am 12.04.2022 19:36 • outdoorberg

Samstag, 26.03.2022: Gegenüberberg

Samstag, April 09, 2022

Ein weiteres schönes Wochenende nach einer schönen Woche (März 2022 hatte keinen einzigen Tag Regen), inzwischen war auf den Webcams der Schnee deutlich zurückgegangen. Wir nahmen uns die Winterbesteigung vor, die uns am letzten Wochenende schon angelacht hatte: den Berg gegenüber.

Am Parkplatz hatte es diesmal schon ein paar mehr Autos (5 oder 6). Der Wind war netterweise nicht ganz so kalt wie die Woche davor, deswegen brauchte es nicht lang, bis wir die Hosen hochkrempeln und in T-Shirts aufsteigen konnten. Der beste Allgäuer rüstete dann sogar auf kurze Hosen um.

Der Schnee hatte sich deutlich gesetzt, wir nahmen nach dem Gimpelhaus aber trotzdem Stöcke. Mit denen geht man einfach leichter. Der beste Allgäuer nahm wieder Gamaschen, ich machte nur die Hose um die Schuhe fest. Dann gingen wir auf dem Sommerweg ins Kar (die Woche davor waren wir noch über die schneebedeckten Latschen aufgestiegen, da war aber inzwischen der Schnee fast weg) und stiegen zum Einstieg zum Gimpel auf.

Dort, voll südseitig, lag inzwischen schon so gut wie gar kein Schnee mehr bis zum Grat hinauf. Die Stöcke waren in den Kletterstücken hinderlich, deswegen packten wir sie bald wieder weg. Am Grat sahen wir, dass der Anstieg zum Gipfel bis auf ein kurzes Stück auch so gut wie schneefrei war. Super Bedingungen!

Wir stiegen fast immer direkt am Grat zum Gipfel auf. Das steile Schneefeld in der Mitte ließ sich nicht gut umgehen, da war aber eine gute Spur (eisig gefroren allerdings) drin. In den nordseitigen Kletterstellen musste man ein wenig auf Blankeis aufpassen, das da teilweise fast unsichtbar auf die Felsen gefroren war, aber sonst war alles trocken und super zu gehen.

Am Gipfel machten wir Pause, allerdings nicht allzu lang, denn es war eher so mittelgemütlich, weil es (natürlich) Wind hatte. Wir machten uns bald an den Abstieg, um hoffentlich unten in der Wiese noch ein schönes sonniges Plätzchen zu finden. Der Abstieg war problemlos, wir mussten lediglich auf das nordseitige Blankeis aufpassen. Ich nahm einen Stock, um meinem Knie helfen zu können, wo es nötig war. Das war zwar beim Klettern etwas hinderlich, half aber sonst sehr gut.

Am Ausstieg nahmen wir wieder Stöcke und stiegen direkt durch den inzwischen wirklich sehr aufgeweichten Schnee ins Kar ab. Auf dem wiesigen Hügel in der Mitte war es tatsächlich fast windstill, voll sonnig und gemütlich :-)

Der restliche Abstieg ins Tal ging wieder sehr gut. Ich bin immer noch jedes Mal ein bisserl erstaunt, wenn ich unten dann noch immer fast schmerzfrei laufen kann und genieße da dann quasi jeden Schritt (die OP war schon eine gute Entscheidung).


Start


Umstellen auf Sommer


Sommerlicher Anstieg


Gamskar mit Ziel


Anstieg auf dem Sommerweg


Karbewohner


In der Südflanke


Anstieg am Grat


Beste Bedingungen


Gipfel :-)


Bereit zum Abstieg


Abklettern


Das steile Schneefeld


Abklettern zum Ausstieg


Direktabstieg


Rückweg

Von engel am 09.04.2022 14:05 • outdoorberg

Donnerstag, 24.03.2022: Sonne suchen

Samstag, April 09, 2022

Abendspaziergang, weil das viele schöne Wetter immer nur von drinnen anzuschauen ist ja auch nix. Die noch nicht erfolgte Zeitumstellung machte es ein bisserl schwierig, die Sonne tatsächlich noch zu erwischen, aber wir kamen doch rechtzeitig oben an. Schön :-)


Noch ist sie da, die Sonne


Natürlich keine Sonne am Kreuz


Letztes Licht

Von engel am 09.04.2022 14:04 • outdoorberg

Sonntag, 20.03.2022: Hindernisse

Freitag, April 08, 2022

Die viele Schneestapferei war dann doch ganz schön stressig gewesen, deswegen hatten wir uns schon auf dem Heimweg einen Sonnenberg ausgesucht, der ein bisserl mehr und vor allem anders als der Illertalhügel ist.

Wir schliefen aus und fuhren nach einem gemütlichen Frühstück nach Unterjoch, wo das Parken tatsächlich unglaubliche 10€ kostet! Wäre mir auf die Schnelle etwas anderes eingefallen (abgesehen vom Illertalhügel), wären wir woanders hingefahren, aber mir fiel nichts ein, deswegen schluckte ich die Unverschämtheit und zahlte. Dem besten Allgäuer erzählte ich nichts, sonst wären wir nämlich tatsächlich am Illertalhügel gelandet.

Wir marschierten also los, erst mal durch die ‘Fallanlage’ (natürlich gesperrt, aber nett wie immer) und dann den langen Bogen der Straße entlang. Das ist zwar langweilig, die gute Nachricht ist aber, sowas geht jetzt (selbst mit gestressten Knien) viel besser als die letzten Jahre, wo so gleichförmiges Gehatsche immer zu Schmerzen führte. Am letzten Hof amüsierten uns 2 Schafe, die das juckende Winterfell an ihrem Häuschen loswerden wollten und sich energisch dran rieben.

Danach war die Straße aus und der beste Allgäuer stellte auf barfuß um, wenn schon denn schon. Wir gingen direkt die sonnige Wiese anstelle des Weges, der im Schatten lag, hoch und gingen oben auf der Querung weiter. Da wurde es dann etwas abenteuerlich, denn die Stürme der letzten Monate hatten da Mikado gespielt und wir mussten über allerlei Bäume klettern. Es hatte auch immer wieder Schnee, über den der beste Allgäuer aber stoisch drüber marschierte.

An der steilen Wiese gibt es inzwischen einen neuen Weg, der statt nahezu gerade hoch in vielen Kehren auf der anderen Seite des Waldes entlang führt. Das ist im Sommer bestimmt prima, weil es da dann nicht so heiß ist, jetzt war es kalt, matschig und schneeig, das war nicht so schön.

Am Grat/Rücken machten wir eine kurze Pause in der Sonne und stiegen dann zum Zinken auf. Da hatte es weniger Schnee und Eis als befürchtet und außerdem ein neues Drahtseil. Wir kamen problemlos zum Gipfel, der beste Allgäuer natürlich barfuß. Der einzige andere Gipfelbesucher bat darum, ein Beweisfoto für seine Frau machen zu dürfen, ‘sonst glaubt die das ja nicht!’

Am Gipfel hatte es etwas Wind und es war eh nicht allzu bequem, deswegen stiegen wir bald ab und gingen zurück zu der Mulde, in der wir im Aufstieg schon Pause gemacht hatten, und legten uns da eine lange bequeme Weile in die Sonne.

Den Abstieg nahmen wir direkt. Geradeaus vom Ende des Gratrückens auf dem ‘alten’ Weg zum Wald, geradeaus vom Wald über die Wiese und dann, den langen Straßenbogen abschneidend, geradeaus runter zur Teerstraße. Muss man ausnützen, wenn man noch über die Wiesen laufen darf :-)


Auf dem Weg durch die ‘Fallanlage’


Schaf mit juckendem Fell


Frühlingsbote am Berg


Kleiner Fuchs


Baumstammklettern


Mikado


Anstieg zum Durchlass


Nachstieg


Gipfel mit Aussicht


Aussicht in die andere Richtung


Abstieg


Abstieg


Auf dem alten Weg


Wiesenabstieg

Von engel am 08.04.2022 15:52 • outdoorberg

Samstag, 19.03.2022: Winterbesteigung

Freitag, April 08, 2022

Die Woche nach dem Urlaub war so schön und trocken wie die Wochen im Urlaub und noch dazu war es wärmer geworden. Dem Schnee hatte das sicherlich nicht gut getan, deswegen planten wir erneut eine Zu-Fuß-Tour. Um diese Jahreszeit kann man ja auch Gipfel machen, die im Sommer zu überlaufen sind.

Als wir am Parkplatz der Gimpelhütte parkten, standen da zwei Autos, es war also vertretbar voll ;-) Es war mal wieder windig und zunächst auch ziemlich kalt. Unten war es deswegen frostig genug, dass man die Finger in den Ärmeln vergraben musste. Im Aufstieg im Wald war dann der Wind weg und es wurde angenehmer und als wir in die Sonne kamen, war es warm genug für T-Shirts :-)

Im Anstieg zur Gimpelhütte hatte es gelegentlich Schnee, danach dann mehr oder weniger durchgehend. Wir nahmen bald Gamaschen und Stöcke. Wo es alte Spuren hatte und die Sonne noch nicht allzu lang drauf gewesen war, trug der Schnee ausgezeichnet, überall anders brach man immer wieder überraschend durch (Meh.), insgesamt ging der Anstieg durchs Kar hinauf ins Joch aber echt gut. War halt anstrengend ;-) Und mein operiertes Bein war am Ende mit den vielen hohen Schritten ziemlich überfordert, das hat man nicht so oft.

Das kurze Felsstück am Gipfelaufbau hatte teilweise blankes Eis (und Matsch direkt nebendran), aber mit dem Drahtseil war das kein Problem. Ich nahm mir aber Grödel für den Abstieg vor, wozu hat man das Zeug. Der weitere Aufstieg war dann eine lustige Mischung zwischen relativ weichem Schnee, in dem man gern mal sehr tief einbrach und eishart geblasenen Wechten, in denen es kaum Tritte hatte. Noch ein Grund für Grödel im Abstieg.

Als wir am Gipfel ankamen, war gerade niemand da und wir hatten die tolle Aussicht und das bisserl Sonne (es waren leider inzwischen Wolken aufgezogen) ganz für uns allein. Nicht lang allerdings, bald kamen mehrere Nachsteiger hinauf. Oben war es aber eh inzwischen ungemütlich, denn die Wolken begannen, den Gipfel einzuhüllen. Das sah toll aus, war zusammen mit dem Wind aber entschieden ungemütlich.

Wir legten die Grödel ab und machten uns an den Abstieg. Das ging dank der Zacken super und wir konnten im Felsaufschwung anstelle des Matsches ins Eis treten. Wir versuchten im Kar den direkten Abstieg zu nehmen, aber der Schnee war derart weich und bodenlos, dass wir dann doch lieber zurück zur Spur gingen.

Wir machten 2 Versuche, Pause in der Sonne zu machen, aber die scheiterten beide daran, dass sie Sonne grade wieder weg war, als wir einen gemütlichen Platz gefunden hatten. Und windig war es überall. Am Gimpelhaus fand sich dann endlich Windschatten und sogar eine Bank mit einer Weile Sonne.

Feine Winterbesteigung, dank des Nebels fast mit Westalpen-Feeling.


Kühler Start mit Ziel im Blick


Anstieg im Wald


Am Gamskarkreuz


Auf dem Weg zur Scharte


Der Anstieg ist mühsam


Felsaufschwung mit Drahtseil


Der obere Teil ist steil


Der Allgäuer am Gipfel


Die letzten Meter vor großartiger Kulisse


Oben :-)


Abstieg im Nebel


Grödel sind sehr nützlich hier


Vorsichtes Abstiegen übers Eis


Auf dem Weg ins Kar


Leider wenig Sonne im Abstieg

Von engel am 08.04.2022 13:25 • outdoorberg

Sonntag, 13.03.2022: Frühling

Freitag, April 08, 2022

Nach der langen Tour vom Samstag wollten wir zum Urlaubsende noch etwas Erholung und gingen (Überraschung!) über den Illertalhügel.

Es war angenehm warm, wir konnten von Anfang in kurzen Klamotten laufen. Am Grat gab es eine gemütliche Pause in der Sonne und der beste Allgäuer stieg barfuß ab. Voll Frühling :-)


Start mit T-Shirt und (fast) kurzer Hose


Abstieg


Frühling: Gänseblümchen


Frühling: Buschwindröschen


Frühling: Scharbockskraut

Von engel am 08.04.2022 13:24 • outdoorberg
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