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Sonntag, 10.10.2021: Brrrrrrrrr!

Mittwoch, November 03, 2021

Nachdem der Samstag noch schlecht gewesen war, suchten wir für Sonntag eine Tour, die hoffentlich wenig schlammig und natürlich auch nicht allzu voll sein würde. Der beste Allgäuer schlug den Großen Daumen vor, weil die Tour sehr lang ist. Ich handelte wenigstens den Start an der Säge raus (7€ statt umsonst am Kurhaus), um immerhin die 5 flachen Kilometer in der Kälte (morgens wie abends) zu sparen.

Der Start war wie erwartet recht frisch mit Frost auf den Wiesen. Auf dem Weg bis zum Giebelhaus sieht man die Sonne auf den umgebenden Bergen, bekommt aber genau gar nichts davon ab. Deswegen war es bis ganz hinten frostig, was auf den steileren Passagen OK, in den Flacheren halt kühl war. Hinter dem Giebelhaus kamen wir bald in die Sonne. Endlich!

In den Steilstücken zur Käseralpe wurde es dann sogar heiß, doch auf kurze Klamotten stellten wir erst im Anstieg zum Engeratsgundsee um. Unten hatte es doch reichlich frischen Wind, den wir am See dann auch wieder abbekamen. Wir brauchten wieder Pullis.

Im weiteren Anstieg hatten wir beide dieselbe Idee: erst auf den Großen Daumen, dann ist die ‘Gefahr’, dass ich am Kleinen Daumen keine Lust mehr habe, viel kleiner ;-) Wir stiegen also den steilen Felsanstieg hinauf und dann über die eisige Nordseite (es hatte stellenweise tatsächlich Blankeis, das schwer zu erkennen war) zum Großen Daumen. Das war zwischendrin sehr kühl (auf der Nordseite) und sehr nervig (der elendslange Grat zum Großen Daumen, wo es noch dazu recht blies), aber dann waren wir oben.

Die Gipfelrast blieb trotz der wunderbaren, bequemen, grasigen Südseite ziemlich kurz, weil eine sehr nervige und persistente Wolke immer genau über dem Daumengipfel blieb. Sie löste sich rechts auf und bildete sich links nach. Meh. Wir gingen bald wieder.

Den Rückweg nahmen wir über den Kleinen Daumen. Das war erstens nett, weil der Grat hübsch zu gehen ist und zweitens eine tolle Idee, weil wir unterhalb des Gipfels in einer grasigen Mulde dann doch noch warm und sonnig Pause machen konnten. Der Große Daumen blieb weiterhin beschattet.

Der Abstieg wurde am Ende dann seeehr anstrengend, weil meine armen Füße von der ungewohnt langen Tour gestresst waren. Das Knie zwackte gelegentlich, das war nervig, aber auch schon schlimmer gewesen. An den Rädern zogen wir alles an, was der Rucksack her gab.

Die Abfahrt war anfangs OK und wurde mit der Zeit immer kälter. Es hatte um die Null Grad und die dünnen Handschuhe, die wir beide eingesteckt hatten, waren dem Fahrtwind einfach nicht gewachsen. Was wir oben herum angezogen hatten, war gerade so ausreichend, aber da unsere Hände mit der Zeit quasi einfroren, wurde uns beiden bis zum Auto richtig, richtig kalt. Wir waren ungemein froh, die 7€ fürs Parken investiert zu haben, denn die weiteren 5 Kilometer bis nach Hinterstein wären ernsthaft unangenehm geworden.

Das war insgesamt eine tolle Tour, aber an der Radl-Ausrüstung für Herbst müssen wir noch sehr arbeiten!


Kühler Start in Hinterstein


Frost auf den Wiesen (oben ist Sonne!)


Steil geht’s zur Schwarzenberghütte


Sonne! Und Aussicht :-)


Leicht bekleidet im Anstieg zum Engeratsgundsee


Auf dem Weg zum Großen Daumen


In der eisgen Nordseite


Grat mit Aussicht :-)


Glei’ samma da!


Im Wolkenschatten im Gipfel


Kühl wars, wir gehen wieder


Übergang zum Kleinen Daumen


Rückblick vom Kleinen zum Großen Daumen


Abstieg zum Engeratgundsee


Die letzten Meter zu den Rädern


Abfahrt mit Aussicht


Am Beginn der langen und eisigen Abfahrt

Von engel am 03.11.2021 20:29 • outdoorbergmtb(2) Kommentare

Samstag, 09.10.2021: Aussichtsgipfel

Freitag, Oktober 29, 2021

Auf der Suche nach einer schönen und einsamen, möglichst südseitigen Tour war mir wieder mal der weglose Buckel auf halbem Weg rechts im Schwarzwassertal eingefallen. Dem besten Allgäuer gefiel die Idee und so parkten wir mal wieder am Wanderparkplatz beim Fellhorn, der noch immer 9 Euro kostet. Boah, echt ey, Oberstdorf!

Beim Bike-Ausladen hatte es Frost und wir hatten beide ein wenig verdrängt, dass der Weg ins Schwarzwassertal echt lang und wirklich kühl ist (vor allem bei Nebel!). Warm wird es einem erst, wenn es nach dem Abzweig endlich bergauf geht. Und dann wird es erst mal wieder kühl, weil es nach dem Aufschwung dann lang wieder leicht bergab geht, bevor man auf der Karrenspur total steil hoch radeln muss. Beim Abschließen der Räder waren wir beide gleichzeitig halb erfroren und halb erhitzt ;-)

Auf der Straße zur unteren Hütte wurde uns dann aber warm, vor allem, weil wir so langsam über den Nebel und in die Sonne kamen. Wir überlegen jedes Mal, ob wir da nicht auch hochradeln sollen (oder vielmehr: schieben, ohne E-Bike dürfte das echt schwer werden), können uns aber nach dem eh schon steilen unteren Stück dann doch nicht dazu entschließen.

Nach einer kurzen Pause stiegen wir den steilen Kuhweg weiter hoch. Vor der zweiten Hütte war es dann warm genug, um auf T-Shirt und kurze Hosen umzustellen :-)

Nachdem wir den Krumbacher Höhenweg gequert hatten, ging es weglos weiter ins Kar hinauf. Vor dem steilen Aufstieg zum Sattel machten wir nochmal Pause und da kamen dann tatsächlich noch zwei Leute, die auf ‘unseren’ Gipfel wollten. Sonst waren wir weit und breit allein.

Der Aufstieg in den Sattel sieht schlimmer aus, als er ist. Danach geht es am Grat hinauf zum felsigen Gipfelaufbau, wo man sogar noch ein klitzekleines Bisserl klettern darf. Die beiden anderen sassen schon auf der Wiese und genossen den grandiosen Ausblick auf den Allgäuer Hauptkamm, aber da oben hatte es leider kühlen Wind (und Schnee in den Mulden), deswegen stiegen wir bald wieder ab, um uns weiter unten in die Sonne zu legen. Die anderen beiden kamen bald nach, stiegen aber im Sattel in die andere Richtung ab, sodass wir wieder allein waren.

Im Abstieg bekamen wir länger Sonne als erwartet, aber irgendwann landeten wir halt doch im Schatten des tiefen Schwarzwassertals. Für die Abfahrt zogen wir alles an, was der Rucksack her gab, aber es war natürlich trotzdem kühl.

Tolle Tour. Und soooo großartige Aussicht! Da mal wieder gewesen zu sein, war echt ein Geschenk :-)


Es ist kalt im Schwarzwassertal


Nebel vorm Linkerskopf


Endlich Sonne!


Herbststimmung


Kurze Hosen :-)


Steilanstieg in den Sattel ...


... und danach geht es steil weiter


Der Gipfelaufbau ...


... verlangt ein wenig Gekraxel


Gipfelaussicht :-)


Kalte Finger beim Runterklettern


Abstieg mit Aussicht


Herbstfarben


Abfahrt


Abfahrt

Von engel am 29.10.2021 18:12 • outdoorbergmtb

Sonntag, 03.10.2021: Neuer Weg

Freitag, Oktober 29, 2021

Weil mir wie erwartet in der Früh alles wehtat, nahmen wir uns - mal wieder - den Radl-Bike-Berg vor, bei dem man echt wenig laufen muss. Und weil ich das schon seit einer Weile mal machen wollte, starteten wir in Rauth. Das hat den Vorteil, dass man erst mal wunderbar in der Sonne losradeln kann und es schnell warm wird :-)

Die Forststraße lag tatsächlich wunderbar in der Sonne und wir konnten bequem in T-Shirt und kurzen Hosen radeln. Die Straße ist ein bisserl ruppig, aber nicht allzu steil, man kommt einigermaßen bequem bis zur Rauther Alm (die aber nur noch eine Wiese ist, die Hütte ist zusammengefallen).

Kurz drauf kommt die Querung rüber zur Krinnenspitze und ich dachte, das ist einfach nur die Fortsetzung der Forststraße. Aber nein, das ist ein richtig netter Steig, wunderbar mountainbikig und überhaupt nicht schwierig. Das war echt toll und wir sind da ganz bestimmt nicht zum letzten Mal geradelt.

Danach aber wird es anstrengend, denn wir hatten uns dazu entschieden, direkt an der Krinnenalpe hochzuradeln und nicht den langen Weg aussen rum zu nehmen (weil man da so viele Höhenmeter verliert). Und ja, das ist genauso steil und anstrengend, wie wir gedacht hatten. Ich musste absteigen und ein Stück schieben. Dafür ist man schnell an der Edenalpe ;-)

Der Weg auf den Litnis war natürlich derselbe wie immer. Wir blieben nicht lang am Gipfel, weil es da oben sehr windig war, sondern suchten uns weiter unten zwischen den Latschen einen Platz für die Pause. Da, wo es flach ist, machen allerdings natürlich auch die Gämsen gern Pause ;-)

K&K gab es wie immer an der Edenalpe und dann radelten wir den netten Meraner Steig wieder zurück nach Rauth. Das war schön!


Start in Rauth, direkt im T-Shirt!


Auf der neuen Forststraße


Der Meraner Steig


Das Steilstück über der Krinnenalpe


Gleich wird es noch mal sehr steil


Kurz vorm Joch


Das Ziel


Kraxeln im Gipfelaufbau


Im Wind am Gipfel


Abfahrt mit Aussicht


Rückweg über den Meraner Steig


Abfahrt

Von engel am 29.10.2021 17:58 • outdoorbergmtb

Samstag, 02.10.2021: Andersrum

Freitag, Oktober 29, 2021

Bei der Überlegung, wo eventuell vergleichsweise wenig los sein könnte, waren wir beim Retterschwanger Tal gelandet, weil das so lang ist, dass da kaum wer geht und die E-Biker fahren ja alle bloß zur Alpe und wieder runter.

Wir parkten in Hindelang am Kurhaus, weil das nach wie vor umsonst ist, und packten dort die Räder aus. Bis zum Abzweig an der Brücke war es ganz schön kühl beim Radeln, aber danach geht es bergauf und es wurde uns warm. Ganz kurz bekamen wir sogar Sonne ab, aber das Tal ist so tief und ungünstig gelegen, dass wir den Rest der Straße bis zur Alpe wieder im Schatten unterwegs waren.

Wir hatten beide unterwegs dieselbe Idee gehabt, nämlich die Runde über den Gipfel mal anders herum zu gehen. Das war eine super Idee, denn so hat man einen wunderschönen Blick das Tal runter statt ständig gegen die steilen Wände des Klettersteigs zu schauen. Es war traumhaft schön und endlich auch sonnig ;-)

Sowohl an der Alpe als auch im Steilstück ist der Weg in dieser Richtung aber deutlich schwerer zu finden. Wir kamen gut durch den Gestrüppgürtel, verloren den Pfad danach aber doch. Das ist allerdings nicht schlimm, denn wenn man erst mal durchs Gestrüpp durch ist, kann man auch weglos zur Kreuzung absteigen. Den Anstieg zum Gipfel war danach übrigens erstaunlich weit und anstrengend, das hatten wir anders eingeschätzt.

Der Gipfel selbst war natürlich voll (allzu viel Platz ist da ja eh nicht), aber ein Stück weiter fand sich ein schönes, bequemes Wiesenstück für die Pause :-)

Der Weg über den langen Grat zog sich dann noch länger hin als ich erwartet hatte und das Knie wurde immer motziger. Zudem taten mir die Füße weh (echt, wieso das denn?) und so wurde der Abstieg ein bisserl quälend, das war schon lang nicht mehr. Wir kamen natürlich trotzdem wieder bei der Alpe an.

Für die Abfahrt zog ich alles an, was der Rucksack hergab und das war auch gut so, denn die Sonne war inzwischen natürlich weg und die Abfahrt war entsprechend kühl. Aber schnell und bequem :-)


Beim Start ist es erst mal feucht und kühl


Weit hinten im Retterschwanger Tal


Talblick


Auf dem Weg durch den Gestrüppgürtel


Herbstfarben :-)


Der Anstieg so herum ist ganz schön lang!


Es ist anstrengend ...


Oben!


Abstieg


Der laaaange Grat


Die letzte Sonne auf der Abfahrt


Fast unten

Von engel am 29.10.2021 17:43 • outdoorbergmtb

Samstag, 25.09.2021: Alternativgipfel

Dienstag, Oktober 26, 2021

Wegen beide kaputt, entschieden wir uns beim Frühstück um und nahmen statt einer langen Bike&Hike-Tour lieber den sonnigen Berg am Ausgang des Tannheimer Tals.

Der Kangoo war das erste Auto am Gaichtpasskiosk und es war erst mal recht kühl beim Losgehen. Die Sonne steht schon wieder recht tief, deswegen dauerte es lang, bis wir endlich Sonne bekamen, dann aber wurde es schnell warm. Als wir auf den Weg von Gaicht stießen, standen dort direkt am Weg 2 Steinpilze. Das führte dazu, dass wir eine Weile lang wild durch den Wald der Gaichtspitzflanke stiegen, aber die Hoffnung auf weitere Pilze erfüllt sich nicht. Dafür war das ganz schön anstrengend!

Bei dem schönen Wetter war natürlich einiges los am Berg, deswegen war der Gipfel für unseren Geschmack arg voll. Wir überlegten erst, unten in der Wiese Pause zu machen, aber dann sahen wir den wunderbar leeren Nebengipfel und schauten, ob man da hin käme. Man kommt, man muss allerdings etwas ausgesetzt zwischen Steilwandabbruch und Latschengürtel aufsteigen. Danach hatten wir den Nebengipfel aber für uns allein (wenn auch nicht lang).

Im Abstieg gönnten wir uns nochmal eine Sonnenpause und dann K&K am Kiosk. Netter Tag :-)


Beim Start ist es noch sehr kühl


In der Sonne aber schön warm


Der Gipfel ist voll


Deswegen gehen wir zum Nebengipfel


Der Aufstieg zum Nebengipfel ist steil und ausgesetzt


Aber schön und und einsam


Nebengipfel


Abstieg

Von engel am 26.10.2021 18:24 • outdoorberg

Samstag, 18.09.2021: Steil und weglos

Dienstag, Oktober 26, 2021

Da es am vergangenen Wochenende doch ganz schön voll gewesen war, hatte ich nach einer einsameren Tour gesucht und war bei einer Runde gelandet, die ich schon länger mal hatte machen wollen. Wir fuhren übers Tannheimer Tal ins Lechtal und parkten in der Kurve über Namlos.

Beim Loslaufen war es zunächst arg kühl, aber dann kamen wir in die Sonne und die Bewegung wärmte auch. Bald nach dem Start mussten wir über eine Kuhwiese, die am Bach von den Hochland-Jungrindern total matschig getreten war. Der Versuch, den Matsch neben dem Weg zu umgehen, war aber keine gute Idee. Ich trat in ein Schlammloch und damit waren die neuen Schuhe dann auch eingeweiht ;-)

Der Anstieg zur Engelspitze ist steil und anstrengend und war wie erwartet wunderbar einsam. Wir trafen zeitgleich mit Leuten am Engelspitzle ein, die über den Kalten Stein aufgestiegen waren, aber wir wollten ja eh gleich weiter. Die Engelspitze selbst hat dann keinen eindeutigen Gipfel. Wir gingen einfach alle Zacken ab und stiegen dann zu einer windgeschützten Mulde für die Pause ab. Die Sonne war angenehm, der Wind aber echt kühl.

Nach der Pause gingen wir über den Rücken Richtung Rudigerkopf weiter. Der Pfad ist schmal, ist aber in der Mitte mit deutlichen Steinmännern gekennzeichnet. Ein gutes Zeichen, dachten wir, denn den unbezeichneten Abstieg kennen wir nicht. Vor dem Abstieg kam uns aber erst noch eine sonnige und windgeschützte Mulde in die Quere.

Danach verlief unser Pfad eine Weile an einem Rücken Richtung Faselfeiltal hinab und verschwand dann sang- und klanglos in Latschen. Zumindest sah es so aus, vielleicht hätten wir ihn mit etwas Suchen auch wieder gefunden, wir stiegen aber einfach weglos zwischen Latschenflecken und Felsen über die sehr steile Kuhwiese zur Rudighütte ab. Das ging ganz gut.

An der Hütte fanden wir den Pfad wieder und folgten ihm bis ins Tal. Das war insgesamt ein interessanter Abstieg, allerdings ist er sehr lang und wenn man dann im Tal ist, muss man noch 4 Kilometer bis nach Namlos hatschen, das wird dann am Ende ziemlich nervig. In Namlos mussten wir dann auch noch mit wehen Füßen und ganz kaputt an der Kirche vorbei bis zum Auto aufsteigen, das war dann schon fast Strafe ;-)

Von dem langen Talhatsch abgesehen war das aber eine schöne und sehr einsame Tour :-)

Nicht gut: Im oberen Abschnitt des Aufstiegs fing das Knie an zu zwicken. Innen vorn seitlich. Zwar scharf, aber immer nur kurz, nach dem Abklingen war dann eine Wile Ruhe. Bei der Querung oben passierte das relativ häufig, im Steilabschnitt kaum, im weiteren, leichten Abstieg dann gelegentlich und im Talhatsch nur noch selten. Insgesamt aber: Meh.


Der Start ist echt kühl


Hochlandrind mit Matschfüßen


Gipfel in Sicht (aber weit weg)


Steilanstieg


Es ist immer noch weit!


Endlich angekommen


Auf dem erklärten Gipfel


Vorbereitung zum Abstieg zur Pause


Der Weiterweg


Oben schön gekennzeichnet mit Steinmännern ...


... und dann irgendwann weglos


Wegsuche


Die letzten Meter ins Tal


Auf dem laaaangen Rückweg

Von engel am 26.10.2021 18:22 • diaryoutdoorberg

Sonntag, 12.09.2021: Schafe :-)

Dienstag, Oktober 26, 2021

Nach dem verregneten Samstag sollte der Sonntag schön werden. Ich wollte doch lieber eine kleinere Tour (was immer bedeutet: ‘weniger zu Fuß’), deswegen entschieden wir uns mal wieder für den viel-Radeln-nette-Kraxelei-Berg.

Beim Start war das Wetter strahlend schön, wenn auch eher so mittelwarm. Schon während des Raufradelns zogen die ersten Wolken auf. Im Aufstieg zum Gipfel hatten wir aber noch viel Sonne, im Abstieg dann schon weniger. Dafür trafen wir eine Herde sehr wuscheliger und kuscheliger Schafe mit schwarzen Gesichtern und Knien, die überhaupt keine Angst hatten und sich gern von mir streicheln ließen :-)

Die Abfahrt war eher kühl.


Sonniger Start


Ende der Radlstecke am Duchlass


Es geht zu Fuß weiter


Der nette kraxelige Aufstieg


Am Gipfel


Puschelschafe :-)


Völlig unbeeindruckt ;-)


Kühle Abfahrt

Von engel am 26.10.2021 18:21 • outdoorbergmtb

Sonntag, 05.09.2021: Nix!

Freitag, Oktober 08, 2021

Weil mein Knie weiterhin beim Laufen rumzickte und noch dazu das Wetter eher so mittel war, entschieden wir uns für eine viel-Radeln-wenig-Laufen-Tour, die uns zwar in touristisch sehr frequentierte Gebiete bringen würden, aber zusätzlich die Chance auf Pilze bot.

Als wir beim Großen Waldparkplatz die Bikes ausluden, war da die Hölle los. Haufenweise Wanderer, viele mit Kindern und Kinderwagen. Aber klar, vom Parkplatz aus erreicht man leicht und schnell allerlei Alpen und Spielplätze. Wir radelten in Schlangenlinien zwischen allen Leuten durch, bis wir ins Schnitzlertal abbiegen konnten. Da war es dann gleich ruhiger.

Auf der Teerstraße zur Schnitzlertalalpe überholten uns viele E-Bikes. Nach der Alpe wird die Straße rau und steiler, da waren wir dann fast allein unterwegs.

Wir stellen die Räder an der üblichen Stelle in den Wald und gingen weglos weiter. Da merkte ich gleich, dass das keine gute Idee war, denn jeder Schritt schmerzte. Ich setzte mich in die Wiese (leider ohne Sonne) und ließ den besten Allgäuer eine Weile allein im Wald rumlaufen. Das war aber leider hochgradig unergiebig, genau wie die vielen Abstecher im Hochweg.

Dann halt nicht. Wir gingen zurück zu den Rädern (der Abstieg dorthin war erstaunlicherweise nicht das kleinste Problem, hochwärts war schwierig gewesen, das ist sonst nie) und dort sprangen uns tatsächlich noch ein paar Pfifferlinge an. Wir suchten genauer und fanden tatsächlich genügend für ein kleines Abendessen :-)


Start ins Schnitzlertal


Vor der Alpe


Kühe im Sattel

Von engel am 08.10.2021 15:28 • outdoorbergmtb

Samstag, 04.09.2021: Nicht-Badetag

Freitag, Oktober 08, 2021

Weil ich von den vergangenen Touren doch etwas mitgenommen war (kommt davon, wenn man alles in die wenigen schönen Tage stopfen muss), entschieden wir uns für einen Radl- und Badetag mit allem, was mountainbikig hier so umanand ist (auch wenn das wegen des neuen Forstweges etwas weniger geworden ist).

Wir starteten nach Ausschlafen und gemütlichem Frühstück also zum Mariaberg, fuhren hinten den Waldtrail runter und am Blender am Tennisplatz wieder hinauf. Das war insgesamt gar nicht so besonders warm und ich fragte mich schon, ob das Badezeug im Rucksack (überschaubar: Bikini und Handtuch) nicht vielleicht überflüssig sei.

Der weitere Weg führte uns über den supersteilen (und patschnassen) Forstweg Richtung Dürrer Bichl. Ich musste absteigen und schieben und das führte unerklärlicherweise dazu, dass ich nicht mehr laufen konnte, weil das Knie beim Laufen sehr weh tat. Radeln, auch der steile, stressige Weg da hinten zum Walddenkmal hinauf, war glücklicherweise kein Problem, aber das war schon sehr bedenklich.

Wir machten Pause an dem Bänkle, wo oft neugierige Jungkühe hinter dem Zaun sind und gucken kommen, diesmal waren aber keine da. Dort gab es eine der ausgezeichneten Ermengerster Peitschen, die der beste Allgäuer auf dem Weg geholt hatte. Bevor wir in der netten Sonne allzu müde wurden, radelten wir weiter, erst über den Dürren Bichl, dann den Waltrail runter und weiter Richtung Eschach.

Irgendwie war es nicht übermäßig warm und meine Lust auf Baden schwand zusehends. Ich warf den Hohen Kopf in den Ring und eine K&K Einkehr im Brotzeitstüble und der beste Allgäuer von Allen war sehr einverstanden. Am Hohen Kapf hinten runter ist mit dem neuerlichen Windbruch aus dem Frühjahr nicht einfacher geworden. Ich kam mit ein paar hübschen neuen Kratzern am Brotzeitstüble an.

K&K war ausgezeichnet wie immer (eigentlich ist vor allem der Kuchen immer ausgezeichnet und der Kaffee eher OK). Wir nahmen den Rückweg über die neue Forststraße am Mariaberg und beschlossen den schönen Sommertag mit Grillen :-)


Der Mini-Rest Trail am Mariaberg


Hinterm Tennisplatz


Tja. Abgestiegen.


Hinter Eschach


Hindernisse am Hohen Kapf


Rückweg übern Weiher

Von engel am 08.10.2021 15:25 • outdoormtb

Freitag, 03.09.2021: Ostgrat

Freitag, Oktober 01, 2021

Der erholsame Bike-Tag hatte den Muskeln und Gelenken gut getan und wir fühlten uns wieder gestärkt genug, um etwas Interessantes zu tun. Wir parkten in Berg auf dem Parkplatz des zuenen Gasthofs (was vermutlich nicht mehr lang gut gehen wird, weil da anscheinend inzwischen umgebaut wird) und marschierten los.

Die Beine und Füße jammerten anfangs zwar ein wenig rum, aber das gab sich bald. Wir spazierten auf dem Fahrweg in halber Höhe das Tal hinter und bogen im hinteren Drittel auf den Fahrweg ein, den wir vor einer guten Weile schon mal genommen hatten. Ich hatte danach eigentlich den weglosen Anstieg, den es damals hatte, erwartet, aber inzwischen führt eine immer schmaler werdende Forststraße bis unter das Steilstück.

Dort wird es dann tatsächlich weglos. Wir gingen an ein paar erstaunt schauenden Kühen vorbei, immer weiter nach rechts, bis wir tatsächlich die Rampe fanden, die wir beim letzten Mal (wo wir ganz einfach steil geradeaus nach oben gekrabbelt waren) gesehen hatten. Die führte uns recht bequem hinauf zum Grat/Rücken.

Der Rücken ist erst breit und bequem (allerdings verliert sich Pfadspur oft im Gebüsch und man muss halt nach Gefühl hinauf steigen) und wird später am Grat dann felsig und teilweise schön schmal und ausgesetzt. Das macht natürlich viel Freude :-)

Gegen Ende kommt dann die spektakuläre Rampe und man landet im Gedränge der Einstein-Besteiger. Wir gingen bis zum Gipfel und stiegen dann gleich wieder zum Nebengipfel ab, wo wir gemütlich, wenn auch kühl (es hatte zwar Sonne, war aber wegen des Windes ganz schön frisch), Pause machten. Für die eigentliche Sonnenpause stiegen wir bis in Mitte, wo der Berg ein wenig flacher wird, ab und suchten uns ein Plätzchen etwas abseits des Weges.

Nach dieser Pause sammelten wir uns ein wenig groggy (naja, Sonne und Rumliegen, kann man sich ja denken, wozu das führt) wieder zusammen und stiegen zum Auto ab. Dem Muskelkater und dem Knie hatte die weglose Grat-Tour eher so mittelgut getan, aber es war toll :-)


Anfangs queren wir ins Tal rein


Dann geht es auf einem neuen Forstweg weiter


Und schließlich weglos hinauf


Im Steilen braucht man auch mal Allrad


Im breiten Rücken verliert sich der Pfad gelegentlich


Am Grat wird es wieder eindeutig


Manche Abschnitte sind bequem


Andere schön klettrig


Auf der ‘Rampe’


Der Normwalweg zum Gipfel ist in Sicht


Oben


Die letzten Meter

Von engel am 01.10.2021 18:26 • outdoorberg
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