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Donnerstag, 22.08.2019: Und wieder Pilze

Dienstag, September 03, 2019

Eigentlich sollte es laut der Wettervorhersagen ja langsam schöner werden, aber das hatte dem Wetter wohl niemand gesagt. Es war wieder trüb und kühl und windig. Wir gingen nochmal in der näheren Umgebung in den Wald.

Gleich am Parkplatz sprang uns der erste Steinpilz an, dann fanden wir aber lang nur vereinzelte Maronen (wir hatten von vornherein ausgemacht, nur Maronen und Steinpilze mitzunehmen). Ich hatte schon die Lust verloren (auch weil der Wald schon wieder steil und unwegsam war und dem Knie nicht gut tat) und ging jeweils die leichtesten Wege und wartete an geeigneten Stellen auf den besten Allgäuer. Das ging deswegen gut, weil wir endlich mal die Funkgeräte dabei hatten.

Der beste Allgäuer machte die richtigen Umwege und fand ein Gebiet, in dem nahezu Steinpilz an Steinpilz stand. Er ließ mich wissen, dass er noch eine Weile brauchen würde, deswegen machte ich es mir an einer grasigen Stelle gemütlich. Der Mann kam mit einer vollen Tasche allerschönster Steinpilze, da wartet man doch gern. Allerdings hatten wir inzwischen Probleme: wohin damit? Wir beschlossen nochmal Steinpilze zu verschenken, es kann ja nicht jeder so ohne Weiteres im Steilwald rumlaufen.

Der Abstieg von der Mega-Fundstelle war wirklich arg steil und ich tat mich etwas schwer damit. Das Knie mochte mich unten nicht mehr sehr, dabei hatte ich alles weggepackt und war mit zwei Stöcken abgestiegen.

Das Steinpilzgeschenk kam auch diesmal gut an. Grosses Staunen und Freude über die grossen schönen Pilze :-)
Und wir hatten ein prima Abendessen und weitere Trockenpilze.


Fund direkt beim Losgehen


Fund irgendwo mitten im Wald


Zwischendurch war das Gehen beschwerlich

Von engel am 03.09.2019 20:05 • outdoorsonst

Am Montag war das Wetter solala. Gerade richtig um ein wenig in Haus und Garten und am Rad des besten Allgäuers von Allen zu werkeln. Das Knie war eh etwas motzig und brauchte Pause. Dienstag war der Schwiegervater-und-Freundin-Steinpilzessen-Tag, da war im Haus doch einiges an Aufräum-Arbeiten zu erledigen. Da traf es sich gut, dass es den ganzen Tag über schüttete und gewitterte. Das Pilzgulasch war super und kam auch bei den Gästen gut an. Am nächsten Tag gab es sogar noch ein Kompliment für die Semmelknödel :-)

Auch am Mittwoch ließ das Wetter zu wünschen übrig, es war aber wenigstens trocken. Ich wollte ein wenig Laufen, aber mein Vorschlag traf auf wenig Begeisterung. Aber wir könnten doch in die Pilze gehen, meinte der beste Allgäuer von Allen. Damit konnte ich mich anfreunden und so fuhren wir einfach in der Nähe auf einen Waldparkplatz und marschierten los.

Nach einem kurzen Stück Forstweg bogen wir in steilen Wald ab. Anfangs fanden sich überhaupt keine Pilze, weder bekannte noch unbekannte, aber schon auf halber Höhe wurde alles gut: viele Steinpilze, viele Maronen, viele Frauentäublinge, allerlei unbekannte und ein paar andere bekannte Pilze. Wir hatten schon wieder total volle Taschen.

Das war eine nette Runde, die das Knie trotz des wirklich unwegsamen Geländes ganz gut wegsteckte.

Weil wir abends um Essen (ursprünglich sollte gegrillt werden, aber das wurde dann wegen des Wetters aufgegeben) eingeladen waren, fragten wir gleich mal nach, ob wir jedem ein paar Steinpilze mitbringen sollten. Das wurde erfreut angenommen. Aus dem Rest wurden weitere Pilzrationen für die Tiefkühltruhe und Trockenpilze.


Erdsterne


Abendessen :-)


Ungewöhnlich roter Perlpilz


Marone

Von engel am 02.09.2019 20:37 • outdoorsonst

Sonntag, 18.08.2019: Biken und Baden

Montag, September 02, 2019

Es sollte ein schöner und heißer Tag werden, deswegen plante ich in meine Bike-Runde auch einen Badestopp ein. Ich wollte mal wieder ‘richtig’ biken, nicht ‘nur’ zum See radeln.

Wir luden also die Räder ins Auto und fuhren Richtung Berge. Wir waren nicht allzu spät dran (aber auch nicht früh), deswegen war es etwas verwunderlich, dass der Parkplatz an der Schnellstraße nach Sonthofen schon komplett voll war. Aber der Kangoo ist klein, wir fanden noch ein Plätzchen am Rand der Abstellfläche.

Wir radelten auf der ‘anderen’ Seite der Starzlach zur Dreiangelhütte. Da ist es deutlich leerer als beim Alpenblick und den Erzgruben, aber auch da war einiges los. Hauptsächlich E-Biker natürlich.

Die Straße ist steiler und auch länger am Stück steil als ich in Erinnerung hatte, aber ich konnte problemlos alles radeln. Auf einem Fahrrad fühle ich mich schon fast wieder komplett gesund :-) Nur Absteigen und vor allem Aufsteigen ist noch manchmal problematisch.

Wir kehrten an der Dreiangelhütte ein, das war super. Toller Kuchen, prima Kaffee und ein nettes Fleckchen zum Sitzen.

Dann ging es hinauf zum Bildstöckl. Auch da täuschte mich meine Erinnerung, denn auch da geht es deutlich steiler hinauf, als ich gedacht hatte. Vor allem das letzte Stück hat es in sich. Da stieg ich in der vorletzten Kehre dann auch ab, denn so hart wollte ich nicht in die Pedale treten.

Die Querung zum Bildstöckl ist dann einfach, ein bisserl Auf und Ab und man ist an der Teerstraße. Wobei ‘einfach’ natürlich eine Definitionsfrage ist. Uns kamen 2 E-Biker entgegen, junge Leute, maximal 30. Der junge Mann hatte sein Bike im Griff, das Mädel aber war total überfordert. Sie kam uns in der Mitte des Forstweges entgegen und war nicht in der Lage, nach links auf ‘ihre’ Fahrspur auszuweichen, damit wir auch Platz haben. Wir mussten uns an den Rand quetschen, sonst hätte es vielleicht gekracht. Kein Wunder, dass die E-Biker prozentual mehr Unfälle haben, als Normal-Biker.

Auf dem Weg zurück nach Sonthofen machten wir in der Mitte einen Abstecher über Oberried und die Kapelle Heiligste Dreifaltigkeit. Das war unerwartet steil und mountainbikig. Ich war sehr froh, dass ich eine hydraulische Sattelstütze habe. Mit Sattel unten fühlt an sich im Steilen doch gleich viel wohler.

Als wir unten waren, schlängelten wir uns durch Sonthofen und unter der Autobahn hindurch zum Baggersee, um da noch etwas zu Baden. Der Baggersee hat ein brutal steiles Ufer und ich hatte ein wenig Angst vor dem Abstieg zum Wasser, aber das ging ganz gut. Das Wasser sah super aus: glasklar und blau. Und es war brutal kalt, ich schaffte nur ein paar Züge und musste dann umdrehen (aber hey, ich war drin!).

Das war ein schöner Abschluss der Runde :-)


Auf dem Weg zum Grünten


Blick aufs Burgberger Hörnle


Pause


Kurz vorm Bildstöckl


Der eiskalte Baggersee


Rückweg

Von engel am 02.09.2019 20:01 • outdoormtb

Samstag, 17.08.2019: Lohnende Umwege

Montag, September 02, 2019

Schon wieder mochte das Wetter nicht so wirklich mitspielen, aber diesmal war uns das ganz Recht, denn Sonne beim Pilze sammeln (nicht suchen!) ist irritierend. Immerhin sollte es trocken bleiben, derzeit sind wir mit Kleinigkeiten zufrieden.

Wir fuhren über die doppelte Umleitung dahin, wo wir vor einer Woche schon mal umgedreht waren. Wenn es Pilze gibt, gibt es die vermutlich überall, aber wenn man schon weiss, wo es welche gibt, dann erhöht das die Wahrscheinlichkeit für volle Taschen halt schon beträchtlich.

Die Umwege sind gar nicht ganz so weit wie befürchtet, allerdings landeten wir hinter einem Traktor und die Straßen sind da einfach zu schmal, um an Überholen zu denken. Irgendwann waren wir aber am Ziel. Wir zogen uns um - ich nahm wieder Bergstiefel, auch wenn die so blöd klobig zum Laufen sind - und wir marschierten zum Wald.

Wie immer muss das Hirn das Pilz-Erkennungsmuster erst mal neu justieren und man sieht am Anfang nicht so viel. Wenn das Muster aber erst mal wieder angepasst ist, dann klappt das auch mit dem Sehen. Nach dem ersten paar Höhenmetern rannten uns die Steinpilze dann fast nach :-)

Wir gingen nicht mal bis zum oberen Ende unserer üblichen Runde, weil wir bald so volle Taschen hatten, dass wir fast ein schlechtes Gewissen hatten.

Das war dann gar nicht so schlecht, denn der Abstieg war ausserordentlich anstrengend. Der Wald ist steil und natürlich weglos. Ich nahm Stöcke und stieg sehr vorsichtig und sehr langsam ab. Das operierte Knie fand den Abstieg so mittelstressig, das andere Bein fand ihn aber extrem stressig. Am Ende zitterte der Oberschnenkelmuskel bei jedem Schritt, da wartete ordentich Muskelkater ...

Die Ausbeute war großartig. Es gab Pilzgulasch mit Bandnudeln und ich fror viele Portionen Pilze ein. Ein Teil der Beute wurde auch gleich wieder verplant, wir luden den Schwiegervater und seine Freundin zum Essen ein.


Einer der ersten Steinpilze


Im Aufstieg


Ende

Von engel am 02.09.2019 19:13 • outdoorberg

Das Urlaubswetter wollte noch immer nicht so richtig mitspielen, aber nach dem stressigen Ausflug vom Donnerstag war mein Knie nicht unerfreut, etwas Pause zu haben. Gegen Mittag klarte es sogar auf und wir nutzten die Gelegenheit, gleich mal Pfannkuchen auf der Terrasse zu machen.

Dann wurde das Wetter tatsächlich schön und ich wollte doch noch ein bisserl Radeln, weil Radeln halt immer gut tut. Der beste Allgäuer von Allen fand meinen Plan, den Waldtrail am Mariaberg fahren zu wollen, etwas ambitioniert und riet ab, weil der Weg dort so sehr ausgewaschen sei, aber da er auch sagte, der umgefallene Baum sei weg, wollte ich da hin.

Und ja, der steilige Weg war arg ausgewaschen, aber da runter fahren ging dank meines super-duper Mountainbikes ganz gut.

Für den Rückweg nahmen wir den kleinen Hohlweg am Herrenwieser Weiher. Dort hatte es seitlich allerlei Pilze, aber als wir im Wald gucken gingen, fand wir nichts, um das Abendessen noch etwas aufzuwerten. Das brauchte das aber eigentlich eh nicht. Es gab prima Mischpilze mit Bandnudeln :-)


Auf dem Weg zum Mariaberg


Zum Waldtrail


Im oberen Teil


Ausfahrt mit sehr viel grobem losen Schotter

Von engel am 20.08.2019 11:12 • outdoormtb

Weil im Garten die ersten Hexenröhrlinge aufgetaucht waren und das Wetter eher solala war, hatten wir beschlossen, nochmal unser Glück mit Pilzen zu versuchen. Ausserdem wollte ich spazieren gehen, ich muss dringend laufen üben.

Wir fuhren zu einem der üblichen Krank- oder Kurzspaziergang-Parkplätze (wo es erstaunlich voll war) und spazierten auf dem Forstweg los. Ich hatte angesichts des zu erwartenden möglicherweise schwierigen Geländes Bergstiefel angezogen, aber mit denen konnte ich auf dem Forstweg nicht gut gehen. Es fühlte sich an, als hätte ich Klumpfüsse. An der ersten Gelegenheit bogen wir rechts in den Wald ab. Der sah erst recht leer aus, aber schon nach wenigen Metern stolperte ich über 2 Steinpilze, einer leider von einem MTB zerfahren. Ich wollte gerade stolz meinen Fund verkünden, als von schräg links unten auch ein Steinpilzfund verkündet wurde :-)

Wir arbeiten uns durch dieses erste kleine Waldstück und fanden nicht allzu viele aber viele unterschiedliche Pilze. Parasole, Maronen, Pfifferlinge, Täublinge. Das Gehen im teils doch recht steilen und unwegsamen Gelände war anspruchsvoll, zumal ich - wir waren ja eigentlich noch auf dem ‘Hochweg’ - ohne Stöcke ging. Immerhin waren aber in dem Gelände die Stiefel genau richtig und tauglich.

Nach dem kleinen Waldstück gingen wir auf dem normalen Weg weiter, aber da stellte sich dann heraus, dass der Wald, durch den man da geht, Pilz-unfreundlich ist. Viel Gestrüpp und Unterholz und man kann viel seltener rechts und links vom Weg weg, als wir gedacht hatten. Dafür gibt es da Parasole.

Wir gingen nicht ganz bis zur Burg, weil mein Bein inzwischen ganz schön gestresst war, sondern kehrten unterhalb an der ‘Bergalpe’ ein. Die ist total nett mit Steichelzoo und freilaufenden Hühnern (die mögen Anfassen nicht besonders, rennen aber auch nicht gleich weg - Hühner sind total fluffig und weich, kann ich berichten) und es gab ausgezeichneten Zupfkuchen.

Der Rückweg zog sich dann ein wenig, mein Bein war am Ende wirklich sehr motzig. Wir kamen ziemlich genau mit einem heftigen Gewitter am Auto an, das passte gut :-)

Aus den Parasol-Schirmen machte der beste Allgäuer von Allen am Abend ‘Parasol-Schnitzel’. Das war gut, das machen wir nochmal, dann aber mit einer weniger ‘geschmackigen’ Beilage.


Der erste Fund


Parasol


Auf dem Rückweg


Parasolschnitzel

Von engel am 20.08.2019 11:10 • outdoorsonst

Gemischtes Wochenende

Sonntag, August 11, 2019

Freitag war noch wunderschön und warm (genau genommen heiß) und wir nutzten den Abend, um das letzte eingefrorene Grillfleisch der Verwertung zuzuführen. Das war wieder sehr nett und angenehm.

Der Samstag war regnerisch angekündigt, sollte aber irgendwann besser werden. Ich hatte erst einen Spaziergang auf den Blender vor, dann kam der beste Allgäuer von Allen auf die Idee, dass es ja vielleicht Pilze geben könnte (warm und feucht und so). Wir planten um und fuhren gegen Mittag - es sollte nun langsam besser werden - zum letztes Jahr entdeckten Pilzgebiet.

Erst kam eine Umleitung (die kannten wir), und dann eine weitere (neu), die uns über viele kleine Sträßchen mit einem Mordsumweg zum Ziel geführt hätte. Das war uns aber zu umständlich, deswegen brachen wir ab und gingen in einen Wald in der Nähe vom ehemaligen Daheim, wo wir auch schon Pilze gefunden hatten. Das war dann ... ausgesprochen unergiebig. Wir fanden genau gar keinen Pilz und wurden noch dazu ordentlich voll geregnet. Tja, kommt vor.

Der Sonntag war dafür dann viel schöner als vorher gesagt und wir machten eine schöne Mountainbike-Tour zum Brotzeitstüble mit Abstecher zum Eschacher Weiher. Den Waldtrail traute ich mich noch nicht runter, aber wir nahmen den Trail am Tennisplatz und fuhren fast bis auf den Blender - naja, bis zur Straße drüber halt, der Gipfel war mir dann doch zu steil und anstrengend.

Der Trail am Tennisplatz ist zwischendurch schon recht steil und anstrengend, aber während des Radelns ging alles einfach nur prima. Danach merkte ich dann aber schon, dass das stressig für das Knie gewesen war, beim Losradeln war es immer wieder unwillig.

Wir gönnten uns K&K im Brotzeitstüble und legten uns dann am Weiher in die Wiese, wo ich prompt erst mal einschlief. Wir gingen einmal ins Wasser (der beste Allgäuer von Allen schwamm, ich paddelte bloss rum) und radelten dann wieder heim.

Das war wieder ein richtig schönes Wochenende und es fühlte sich fast schon an wie Urlaub. Der ist aber erst nächste Woche, das war also eine schöne Einstimmung.


Waldregenspaziergang


Immerhin: ich traf einen Frosch


Auf dem Tennisplatztrail


Weiheridylle :-)

Von engel am 11.08.2019 23:00 • outdoormtbsonst

Traumwochenende :-)

Sonntag, August 04, 2019

Ein Berglein, eine fast ‘richtige’ MTB-Tour, Baden, Pfannkuchen auf der Terrasse und Grillen am Abend. Das Leben fühlt sich fast wieder normal an ;-) Denn ich hatte ja beschlossen, dass nun die Schonzeit rum ist.

Radeln ging super. Ich habe nichts anderes erwartet, das mache ich ja schon seit einer Weile, wenn auch eher im Flachen. So ein bisserl Steigung - bislang alles eher moderat - macht da keinen großen Unterschied. Ich war aber noch sehr vorsichtig mit Spitzenbelastungen und bin an manchen Stellen lieber abgestiegen als allzu hart reinzutreten.

Bergauf laufen ging auch super. Ich muss mir abgewöhnen, den rechten Fuß im Aufstieg nach innen zu drehen (das hat sich speziell im letzten Jahr eingeschlichen) und wieder lernen, das Bein am Ende des Schrittes durchzustrecken (nicht so weit, dass es schnackelt, aber so weit wie das andere halt), aber sonst fühlt sich Bergaufgehen total normal an und ich habe nicht das geringste Problem damit. Jedenfalls nicht auf den knapp 200 Höhenmetern, die wir gegangen sind, irgendwann würde wohl die Kraft ausgehen. Ich bin ohne Stöcke hoch gelaufen.

Runter laufen dagegen (mit Stöcken natürlich!): Ohweh!
Schon eher flaches Gefälle stellt mich vor Probleme, weil ich das einfach nicht laufen kann. Das Bein hat keine Ahnung, was es tun soll und deswegen klappt auch die Sequenz Aufsetzen - Abfedern - Weitergehen nicht. Ich verstehe nicht so Recht, wieso das Bein das derart verlernt hat.

Ein Grund ist sicherlich, dass ich seit Jahren nicht mehr richtig gelaufen bin und den Fuß am Ende fast immer mit der Fußspitze zuerst aufgesetzt habe (wegen der fehlenden Streckung), aber auch das klappt nicht. Ich habe die fehlenden Kreuzbänder mit in Verdacht, wegen denen weiß das Bein nicht genau, wann der Boden kommt und was da zu tun ist. Das ist aber Rumgerate mit gefählichem Halb- oder Nichtwissen.

Abgesehen davon fehlt auch einfach Kraft, was ich vor allem am Ende merkte, da waren dann alle Muskeln kaputt. Erstaunlicherweise habe ich aber keinen Muskelkater bekommen.

So als kleiner Test für den Urlaub Mitte August war das eingermaßen vielversprechend. Selbst wenn das mit dem Bergabgehen bis dahin nix wird (wovon eigentlich auszugehen ist), Biken ist auf jeden Fall drin und man könnte ja auch mal Seilbahnfahren in Betracht ziehen :-)


Blender :-)


Radeln (mit Blender im Hintergrund)

Von engel am 04.08.2019 23:00 • diaryoutdoorbergmtb

Kapf-Spaziergang

Sonntag, Juli 21, 2019

Am Freitag Vormittag kam die Nachricht, dass mein Notebook an UPS übergeben worden sei. Große Freude. Als ich allerdings nachsah, wann es bei mir ankommen würde, dann doch eher Enttäuschung: am Dienstag Nachmittag. Das war zu erwarten gewesen, es hatte auf dem Hinweg ja auch 3 Tage gebraucht, aber bei sowas bin ich scheint’s nicht rational, ich hatte auf Samstag gehofft. Naja.

Den schönen Freitag Abend nutzten wir zum Grillen. Das war sehr nett und es war sogar in der Sonne abends ganz gut auszuhalten.

Für Samstag waren Abends Gewitter angesagt, aber der Tag an sich sollte schön werden. Wir teilten uns für den Weg zum Eschacher Weiher wieder auf. Der beste Allgäuer radelte, ich nahm das Auto und spazierte oben mit einem Umweg zum Weiher. Bergauf ohne Stöcke, bergab dann doch lieber mit.

Ich ging sehr, sehr ordentlich und achtete vor allem darauf, das Bein beim Laufen hinten richtig zu strecken. Das fühlte sich einerseits irgendwie richtig an und andererseits total komisch, denn so fühlte sich das rechte Bein länger an als das linke. Was aber nicht sein kann, das wurde ja ausgemessen. Das kommt sicherlich von dem jahrelangen Rumgehumpel mit nicht-streckbarem Bein und ich muss mich da erst dran gewöhnen.

Ich ging ohne Stöcke hinauf bis zum Hohen Kapf (da hat es gerade unendlich viele Heidelbeeren - Yummie!) und drehte dort wieder um. Ich nahm Stöcke, weil es da oben gleich mal etwas steiler runter geht, und das war sehr gut. Bergab gehen ist noch immer schwierig und unangenehm. Wobei ich gar nicht sicher bin, ob das nun daran liegt, dass die Muskeln noch zu schwach sind (allerdings kann ich Treppe runter meistens schon ganz gut) oder ob mir da jetzt einfach Übung und die Rückmeldung nicht-existenter Körperteile fehlt. Wie auch immer, da ist noch deutlich Luft nach oben :/

Auf dem Weg durch den Wald Richtung Brotzeitstüble merkte ich dann schon, dass das Bein sehr müde wurde. Und auf den letzten Metern auf der Kuhweide runter zum See fing das Knie an zu schmerzen. Nicht fürchterlich, sondern eher dumpf, wie überlastet halt. Oh weh!

Unsere Ankunft am Eschacher Weiher war eine Punktlandung. Ich hatte gerade den Rucksack abgelegt und wollte das Handtuch ausbreiten, da kam der beste Allgäuer von Allen angeradelt :-)

Wir lagen eine Weile am Weiher herum und gingen einmal schwimmen. Ich hatte da eigentlich keine Lust drauf, denn es wehte ein reichlich kühler Wind, aber dem Bein war nicht wohl und da würde kühles Wasser gut tun. Ich schwamm dann auch nicht wirklich, sondern machte ein wenig Wassergymnastik. Im Wasser fühlte sich das gut an, danach war aber alles beim Alten, dem Knie war unwohl.

Der Weg hinauf zum Auto - wohlweislich mit Stöcken - ging dann aber problemlos, obwohl es da steil und uneben ist.

Daheim gab es K&K auf der Terrasse und später Bärlauch-Spaghetti. Mit Ruhe und Kühlung wurde es dem Bein langsam wieder wohler. Ich war erleichtert.

Der Sonntag begrüßte uns wie vorhergesagt mit Regen. Das war sehr OK, denn das Bein war ziemlich empfindlich und mehr Ruhe war da sicherlich gut. Ein Sonnenloch am Nachmittag nutzten wir für Pfannkuchen, sonst beschäftigten wir uns mit Musik und meinem Hörbuch-Projekt, das auf den echten Daten natürlich in Probleme lief und angepasst werden musste. Aber das wird :-)

Abends gab es ordentliches scharfes Thai-Essen. ‘Thai’ im Wesentlichen deswegen, weil die Basis eine fertige Sosse aus einem Asia-Laden ist, sonst ist ist das vor allem viel Gemüse und scharf wird es durch die eigenen Chilis. Schmeckt nie gleich aber immer gut.


Fingerhut am Weg


Der Hohe Kapf :-)

Von engel am 21.07.2019 23:00 • outdoorsonst

Der Feiertags-Mittwoch sollte strahlend schön werden. Nach dem Schlechtwettereinbruch hatte es nochmal heftig geschneit, wir entschieden uns deswegen für eine Mischung aus Bergsteigen und Skifahren: mit den Minis am Rucksack aufsteigen und dann halt runterfahren so weit es geht.

Wir parkten an der Wiedhagbahn und stiegen auf dem Wanderweg im Wald hinauf. Unten hatte es noch Schnee auf der Piste, im Wald war es nur feucht. Für die Querung der ersten Rinne mussten wir in den Wald ausweichen und ein Stück aufsteigen, weil sich ein Baum mit einer Lawine da ungeschickt quer gelegt hatte. Danach konnten wir problemlos bis zur nächsten Piste aufsteigen. Ab da war dann eine geschlossene Schneedecke.

Unten drunter war recht fester Altschnee, oben drauf lag eine Schicht Neuschnee, anfangs mit einem Harschdeckel oben drauf, später dann einfach nur weich. Die meiste Zeit ließ ich den besten Allgäuer von Allen spuren, weil Durchbrechen schlecht fürs Knie ist.

Kurz bevor wir den Grat erreichten, machten wir eine Pause und wurden vom einzigen Mitbesteiger dieses Tages dort überholt: ein Skitourengeher. Wir stapften, meistens im Schnee, am Grat jedoch auch immer wieder auf Fels, der Kühgrundspitze entgegen. Die beiden versicherten Steilstellen waren weniger problematisch, als ich befürchtet hatte, obwohl die Seile natürlich weitgehend unter dem Schnee lagen. Aber der Schnee war fest und hielt gut.

In meinem Kopf ist der Übergang von der Kühgrundspitze zum Iseler elendslang und vor dem Abstieg zwischen den Latschen zur Scharte hatte ich mich einigermaßen gegrault (ich hatte Angst vorm Einbrechen, sich so kurz vor der OP noch zu verletzten wäre schon ziemlich doof), aber das ist gar nicht so weit, wie ich dachte (wir kamen auf dem festen Schnee gut voran) und der Weg zwiscehn den Latschen war besser zu gehen als befürchtet.

Selbst den Aufstieg zum Iseler hatten wir schon deutlich anspruchsvoller erlebt, deswegen standen wir nach viel kürzerer Zeit als gedacht (nach einer guten Stunde) am Iseler und machten da die zweite Pause.

Dann wurde es lustig :-)

Wir marschierten erst mal vor bis zur Abzweigung mit dem Bänkle und legten dort die Minis an. Ich die Neuen, die ich schon am Hahnenköpfle getestet hatte, der Ralle die alten, denn wir hatten inzwischen zwar 50€ Nachlass mit Selbstreparatur ausgehandelt (der Kontakt mit dem Verkäufer war prima, er versuchte alles, eine Alternative aufzutreiben und gab uns dann den Nachlass), aber der beste Allgäuer von Allen war noch nicht dazu gekommen, die Reparatur tatsächlich durchzuführen.

Inzwischen war der Neuschnee schon total aufgeweicht, aber er hielt gut auf dem komakten Altschnee und wir konnten wirklich gut abfahren. Oben im recht steilen freien Gelände blieben wir noch gelegentlich an alten Spuren hängen, unten auf der Piste, konnten wir super fahren. Leider verdeckte der Neuschnee auch die Stellen, wo die Piste schon abgetaut war und so fuhr ich einmal über dreck udn Steind und fuhr mir direkt den ersten Kratzer in die netten neuen Minis. Meh! Aber mei, das ist das Schicksal von Tourenskiern, egal welcher Ausprägung.

Wir konnten mit einmal Abschnallen fast bis zum Auto abfahren :-)

Unten kehren wir dann noch in der Seilbahngaststätte ein un gönnten uns - Überraschung ;-) - Kaffee und Kuchen. Beides war sehr gut.

Tolle letzte Tour vor der Knie-OP!


Start am Oberjoch


Anstieg im Wald


Ausweich-Abstieg in die erste Rinne


Eingeschneite Frühlingsblumen


Steile Querung der zweiten Rinne


Sonne :-)


Anstieg zur Kühgrundspitze


Zwischendurch ist der Grat durchaus anspruchsvoll


Der Gipfel ist in Sicht


Kühgrundspitze


Weiterweg zum Iseler


Kurz vor der Scharte, den Iseler im Blick


Steilanstieg zum Iseler


Der zweite Gipfel :-)


Start zum Abfahren


Oben muss man erst mal Queren ...


.... dann wird die Abfahrt echt nett.


Die neuen Minis machen sich gut :-)


Auf den allerletzten Metern


Verdiente Belohnung :-)

Von engel am 08.07.2019 20:53 • diaryoutdoorbergski
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