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Samstag, 13.04.2024: Steinschlag

Sonntag, April 28, 2024

Das Wochenende sollte schön und sehr warm werden, man konnte aber trotzdem nicht allzu hoch in die Berge, weil es oben unter der Woche noch mal reingeschneit hatte. Ich schlug den Aggenstein vor und der beste Allgäuer stimmte zu, obwohl er Bedenken hatte, dass es da fürchterlich voll werden würde.

Auf dem Parkplatz in Gran bewahrheiteten sich die Befürchtungen auch, der war schon ziemlich voll. Wir gingen trotzdem los (auch weil es nur wenige Alternativen gab) und stiegen (nachdem unten erst mal viel Betrieb war), dann doch einigermaßen allein bis zur Kissinger Hütte auf.

Der beste Allgäuer ist ja inzwischen noch fitter als eh schon und ich strenge mich deswegen immer sehr an. Bis zur Hütte hinauf war ich nahezu durchgehend im roten Bereich meiner Pulsuhr und war darauf echt stolz. Der beste Allgäuer fand das Tempo (erfuhr ich erst hinterher) ‘gemütlich’. Pfffffff! Ich konnte das Tempo bis zur Pause kurz vor der Hütte halten.

Nach der Hütte trafen wir dann doch auf viele Leute, vor allem der Gipfelaufbau war ständig voll. Wir kamen aber sehr günstig an die Felsen, als wirklich nur wenige Leute unterwegs waren und auch der Gipfel einigermaßen leer war. Wir waren nach knapp 2 Stunden – mit Pause! - oben. Yay!

Da es nicht allzu voll war oben, machten wir Pause am Gipfel, obwohl es relativ windig war. Die Pause war echt nötig ;-)

Wir stiegen den Gipfelaufbau ab, als gerade wenige Leute unterwegs waren. Dann nahm ich Stöcke und wir gingen die vielen Kehren bis zum Querweg runter. Unterdessen stiegen viele Leute auf und auch viele Leute ab. Plötzlich hatte es viel Geschrei oben, darunter ‘Achtung!’. Wir schauten hoch und sahen eine Menge Faust- bis Kopf-große Steine den steilen Hang hinunter poltern. Genau auf uns zu!

Das Blöde bei Steinschlag ist, dass man nicht gut abschätzen kann, wo das Zeug beim nächsten Mal aufschlagen hinspringt. Zunächst sah es so aus, als würden die Steine beim besten Allgäuer den Weg queren und er sauste zu mir hinauf (10 Meter oder so). Dann änderten die Steine den Weg und kamen auf uns zu. Natürlich nicht alle, ein paar blieben auf Kurs. Wir versuchten alle Steine im Auge zu behalten und hatten Glück, sie sauten dann doch rechts und links an uns vorbei.

Das war einigermaßen erschreckend (mit ein Grund, warum es am Aggenstein nicht allzu voll sein sollte). Wir stiegen zügig weiter ab und waren froh, als wir auf dem Querweg waren. Auf der flachen Wiese vor der Hütte machten wir noch mal Pause – bequem mit Matten im Gras. Es war so warm, dass ich direkt auf kurze Hose und kurzes T-Shirt umstellte, um die Haut schon mal auf Urlaub einzustellen.

Der restliche Abstieg ging dann schnell. Trotz des Schreckens war der Aggenstein wie immer ein schöner Berg :-)


Das Ziel voraus


Frühlingsbild


An der Hütte


Vor dem Gipfelaufbau


Auf den letzten Metern


Gipfelbetrieb


Abstieg


Sommer-Einstimmung


Kurz vorm Parkplatz

Von engel am 28.04.2024 07:59 • outdoorberg

Sonntag, 07.04.2024: Kein K&K

Samstag, April 27, 2024

Nach dem steilen Abstieg vom Vortag hatte ich Muskelkater und weil es so schön warm war, gingen wir radeln. Kurz überlegten wir, ob wir vielleicht mal wieder anderswo radeln sollten, dann wurde es aber doch wieder eine Runde von daheim aus, zumal an diesem Wochenende die Löwenzahnwiesen in voller Pracht standen.

Nach dem üblichen Weg über den Mariaberg fuhren wir am Tennisplatz hoch und bogen zur steilen Straße hinter dem Blender ab. Hier saust der beste Allgäuer neuerdings öfter herum und er hatte ein paar neue Wege gefunden, von denen er mir einen zeigen wollte. Er war sich allerdings nicht sicher, ob der wirklich radelbar sein würde.

War er dann auch nicht, nicht für mich jedenfalls. Der beste Allgäuer schaffte auch das allerletzte supersteile Stück mit einmal absteigen und viel und lautem Fluchen (Letzteres ist offensichtlich wichtig zur Selbstmotivation).

Wir fuhren auf der Teerstraße vom Blender runter (der Waldweg ist noch komplett von Harvestern umgegraben und über Eschach zum Hohen Kapf. Danach wollten wir eigentlich zum Brotzeitstüble, aber da war es dermaßen voll, dass wir direkt wieder umdrehten und heimfuhren.

Kaffee und Nicht-Kuchen auf der Terrasse war dann gemütlich und entspannt :-)


Start daheim mit vielen Löwenzähnen


Anfahrt vom Tennisplatz


Auf dem neuen Weg


Unradelbar für mich


Aussicht am Blender (wieder Saharastaub in der Luft)


Am Hohen Kapf


Direkter Rückweg

Von engel am 27.04.2024 09:03 • outdoormtb

Samstag, 06.04.2024: Noch eine Südseite

Donnerstag, April 25, 2024

Nach einer Woche Muskelkaterpflege vom Osterwochenende sollte es wieder schön und warm werden. Wir nahmen den Berg gegenüber ins Visier und stellten den Kangoo als erstes Auto auf den hinteren Parkplatz in Rauth.

Es war so warm, dass wir unten schon im T-Shirt (und mit halblangen Hosen) losgingen. Der Anstieg durch den Wald war komplett schneefrei. Erst oberhalb des kleinen Querwegs trafen wir auf die ersten Reste. Der Anstieg über die steile Wiese war noch schneefrei, danach legten wir Gamaschen an, denn mit den ersten Schattenstellen wurde der Schnee schnell viel und tief. Mit der Wärme brachen wir natürlich auch ständig und manchmal weit durch.

Der ‘Winterweg’ den Rücken hinauf oberhalb der Hütten war natürlich wieder schneefrei (hatten wir am letzten Wochenende schon gesehen), dafür wie üblich steil und anstrengend. In der Rinne rechts hatte es wirklich beeindruckende Schneerutsche, die vom Gipfel bis weit unter die Hütten (nebendran natürlich) reichten. Links waren die üblichen Wechten, die zwar schon zerbröselt, aber noch nicht abgebrochen waren.

Während wir aufstiegen, figelte jemand am Rand der Schneefelder runter. Das sah auch nicht besser aus als das, was wir gelegentlich machen (wenn ich den Bammel wegen Einsinken überwinde).

Am Gipfel hatte es 4 Leute und – was sonst? - Wind. Die flache Stelle unterhalb des Gipfels war aber weitgehend windgeschützt und bot eine gute Gelegenheit für eine lange Pause. Mit Sonne :-)

Der Abstieg zu den Hütten war unerwartet warm, um nicht zu sagen heiß. Uns erreichte ein Lüftchen und die Sonne knallte voll auf den Rücken. Der Versuch, schnell und bequem im Schnee abzusteigen, ging deswegen auch voll daneben, dann man sackte immer wieder weit ein. Ich war froh, endlich die ersten Bäume mit Schatten zu erreichen.

Im letzten Schnee legten wir die Gamaschen ab und stiegen dann zum Auto ab. Das war weitgehend im Wald und angenehm kühl :-)

Schöne Tour. Natürlich gab es wieder Muskelkater für mich, aber nicht ganz so schlimm wie am letzten Wochenende.

Abends läuteten wir die Grillsaison ein. Im April :-)


Frühlingshafter Start


Hindernis im Aufstieg


Anstieg zu den Hütten


Auf dem steilen Rücken


Vor dem Schneebrett


Aussicht


Blick auf die Schneebrettspur


Am Gipfel


Abstieg mit Wechten


Abstieg mit Aussicht


Blick zum Berg vom letzten Wochenende


Angrillen

Von engel am 25.04.2024 19:44 • outdoorberg

Sonntag, 31.03.2024: A…-Rodeln

Donnerstag, April 25, 2024

Nach der Radtour nutzten wir den letzten schönen Tag des Osterwochenendes für einen der typischen Frühlingsberge: südseitig und (hoffentlich) mit Möglichkeiten, im Gras rumzuliegen.

Wir parkten am Kiosk. Wie üblich war es am Parkplatz frisch, im steilen Anstieg und mit der Sonne wurde es dann schnell warm.

Es war insgesamt viel weniger nass, als wir erwartet hatten, mit dem ersten Schnee, der schön langsam auf den Weg schmolz, war es bei der oberen Hütte aber doch kurz ordentlich matschig. Dann begann der Schnee. Die Querung war aber noch recht gut zu gehen.

Nachdem wir auf die Gipfelwiesen gekommen waren, fanden wir wie erwartet eine geschlossene Schneedecke vor und der Anstieg war entsprechend anstrengend. Es hatte zwar eine Spur, aber die hielt nicht gut und wir brachen immer wieder in den Altschnee unter der Neuschneedecke ein. Im oberen, noch steileren Teil auch mal bis zum Oberschenkel, was mich mit Dreiviertelhose und langen Gamaschen eher weniger störte, für den besten Allgäuer mit kurzen Hosen und kurzen Gamaschen aber sicherlich nicht toll war (er beschwerte sich nicht).

Oben war es windig und kalt, deswegen stiegen wir relativ bald wieder ab. Abwärts brach man noch tiefer in den Schnee ein. Als ich im steilsten Teil bis zur Hüfte eingebrochen war und mich mühsam wieder rausgewühlt hatte, rutschte beim Rauswühlen der Neuschnee auf dem Altschnee weg. Das schien mir praktisch und ich rutschte den richtig steilen Teil einfach auf dem Hosenboden runter. Das ging erstaunlich gut und war weder so kalt noch so feucht, wie ich befürchtet hatte :-) Weiter unten war es leider nicht steil genug.

Bevor wir in die Querung kamen, suchten wir uns noch ein nettes Plätzchen zwischen den Bäumen, wo der Schnee schon (gerade so) weg war und machten ausgesprochen gemütlich und angenehm warm Pause. Der beste Allgäuer baute einen Ostergruß, den wir an verschiedene WhatsApp und Signal-Konten schickten. Sooo nett! :-)

Der restliche Abstieg ging schnell (wie üblich, da ist einer der steilsten An- und Abstiege). Je tiefer wir kamen, umso wärmer wurde es, bis auch ich kurze Hosen anzog. Unten merkte ich dann schon, dass ich müde Beine hatte (und natürlich gab es danach einen fürchterlichen Muskelkater).

Wir kehren noch im Gaichtpasskiosk ein, das war ein ausgesprochen schöner Abschluss des Osterwochenendes :-)


Auf den ersten Metern


Kurz behost und im T-Shirt


Seidelbast


Der erste Schnee mit Weitblick ins Lechtal


Anstieg im Schnee


Die letzten Meter


Gipfelbild


Abstieg - man beachte die Rodelspur :-)


Weiter unten leider ohne Rodeln


Ostergruß


Abstieg


Unten mit kurzer Hose

Von engel am 25.04.2024 19:22 • outdoorberg

Samstag, 30.03.2024: Turmbesuch

Samstag, April 20, 2024

Nach dem Feiertagsberg hatte ich (nicht unerwartet) Muskelkater und wir beschlossen, zur Erholung zum Radeln zu gehen. Wir diskutierten Wege und Ziele und entschieden uns dann dafür, direkt von zu Hause aus loszuradeln.

Wir nahmen den üblichen Weg über den Mariaberg, fuhren den Weg vom Tennisplatz aus hoch (noch immer matschig, aber radelbar), radelten die Straße über den Blender und fuhren nach Eschach, wo wir die nette Allee zum Weiherparkplatz nahmen und weiter Richtung Hohen Kopf radelten. Das Wetter war eigentlich schön angesagt, aber es hatte unheimlich viel Saharastaub in der Luft, deswegen war von der Sonne wenig zu sehen, obwohl es recht warm war. In den Schattenbereichen hatte es überall noch Neuschnee.

An der Abzweigung zum Schwarzen Grat war ich eigentlich drauf und dran, zum Hohen Kapf abzubiegen, um dann zum Brotzeitstüble zu radeln, aber der beste Allgäuer deutete zum Schwarzen Grat. Ich seufzte innerlich (den Weg zum Schwarzen Grat finde ich nervig, da geht es ständig rauf und runter), dann bogen wir ab.

Die Wenger Egg Alpe hatte zu unserem Erstaunen geöffnet. Wir radelten aber erst mal zum Schwarzen Grat hinauf, drehen eine Runde um den Turm (ordentlich viel los da oben) und fuhren dann zur Wenger Egg Alpe, wo es B&K&K gab. Für mich sogar zweimal Kuchen, weil ich echt Hunger hatte :-)

Dann sausten wir (über die vielen kleinen Hügel) zurück, am Eschacher Weiher vorbei zur Bahnstrecke und (wie immer) über den Mariaberg nach Hause.

Schöne, wenn auch lange, Runde.


Viel Saharastaub vor dem Blick zum Blender


Radelbarer Matschweg


Kurz Sonne am Blender


Auf dem Weg zum Schwarzen Grat


Am Schwarzen Grat


Rückweg von der Wenger Egg Alpe


Am Eschacher Weiher


Saharastaub

Von engel am 20.04.2024 17:58 • outdoormtb

Das lange Osterwochenende sollte weitgehend schön und warm werden, allerdings auch windig. Die Woche vorher war es kühl gewesen und hatte wieder in die Berge hinein geschneit, deswegen war nicht abzusehen, welche Bedingungen es haben würde. Wir bereiteten uns auf alles vor (Grödel, Gamaschen, Stiefel, T-Shirts, kurze Hosen).

In Gunzesried war der Kangoo das erste Auto auf dem Dorfparkplatz. Da wehte ein sehr kalter Wind (wie immer) und es hatte nur wenig Sonne. Wir gingen gut eingepackt los. Nachdem wir das letzte Haus hinter uns gelassen hatten, war der Wind weg und es wurde umgehend warm :-)

Wir trafen sehr bald auf den ersten Schnee, aber der ganze südseitige Anstieg bis zur Vorderen Krumbach war so gut wie schneefrei. Fast hart abgeschnitten hatte es ab da eine mehr oder weniger geschlossene Schneedecke.

Der Aufstieg über die Südseite war ein wenig anstrengend, weil wir auf ein weit auseinander gezogene, sehr große Gruppe irgendwas Arabisches sprechende Menschen trafen und ständig jemanden überholen mussten (da geht man dann ja nicht minimal schneller vorbei, sondern nach Möglichkeit deutlich schneller). An der Alpe hatten wir dann alle hinter uns und konnten wieder bequemer laufen.

Wir gingen am Ende der Straße geradeaus auf den Rücken zum Steineberg zu, was zu lustigem unerwarteten Einbrechen in den Schnee führte, weil es keine Spur hatte. Die Spur auf dem Rücken war dann sehr angenehm.

Der Schnee war fest und gut zu gehen. Was immer es an Neuschnee gegeben hatte, war schon geschmolzen oder hatte sich direkt mit dem Altschnee verbunden, deswegen war der Aufstieg zur Leiter ausgezeichnet zu gehen. Oben kamen wir in viel Wind, fast Sturm raus und waren ganz unerwartet sogar allein (auf dem Weg hatten wir vereinzelt Leute getroffen).

Es war nahezu ohne Sonne reichlich kühl, deswegen stiegen wir nach ein paar Fotos nach Süden ab. Auf dieser Seite war keine Spur, deswegen brach man da immer wieder mal unerwartet ein, es war aber insgesamt ganz gut zu gehen. Am ‘Pausenstein’ (der mit dem netten Stück Wiese davor) hatte es leider auch Wind und eh keine Sonne, deswegen verzogen wir uns für die Pause unter einen Baum. Der bot zwar etwas Windschutz, aber auch da wurde es bald kühl. Die Pause war nicht lang.

Im Abstieg auf der weitgehend schneebedeckten Forststraße im Wald hatte sich dann endlich ein Sonnenloch an uns heran geschlichen. Wir nahmen die nächstbeste schneefreie Wiese, um die kühle Pause ‘richtig’ nachzuholen :-)

Danach verzog sich die Sonne wieder und wir machten uns an den restlichen Abstieg zum Auto. Der war dann unten so warm, dass auch ich auf kurze Hosen umstellte :-) Schöne Runde und weniger voll als befürchtet.


Start in Gunzesried, noch hat es Sonne


Die Sonne ist recht bald weg


Anstieg durch viele Leute


Oben hat es Schnee


Das Ziel in Sicht


Querung zur Leiter


Steiler Anstieg


Auf der Leiter


Am Gipfel


Am Gipfel


Abstieg


C-Falter bei der Pause in der Sonne


Krokusse :-)

Von engel am 20.04.2024 17:49 • outdoorberg

Samstag, 17.03.2024: Viel los

Samstag, März 23, 2024

Für den halben schönen Samstag starteten wir relativ früh ins Tannheimer Tal und parkten in Berg. Der rote Kater war leider nirgends zu sehen.

Es war leider nur halb so sonnig wie angesagt, aber schon ziemlich warm. Wir stiegen bald im T-Shirt auf. Ich sauste gefühlt mit Vollgas den Berg hinauf und war echt stolz, dass wir tatsächlich nach gut anderthalb Stunden am Gipfel waren - mit Umzieh- und anderen Pausen. Der beste Allgäuer dagegen meinte hinterher, dass wir doch recht gemütlich unterwegs waren. Diese viele Freizeit, die er jetzt hat, ist nicht gut für mich :/

Der Berg ist inzwischen bis zum Rücken hinauf mehr oder weniger schneefrei. Lediglich die Querung zum Gipfel hat noch Schnee, davon aber schon noch reichlich. Der Schnee war aber schön fest und gut zu gehen. Wir blieben nicht lang am Gipfel, sondern verzogen uns an den einen Baum, an dem wir nun schon ein paar Mal gemütlich und windgeschützt Pause gemacht hatten.

Im Aufstieg waren wir noch relativ allein unterwegs gewesen, im Abstieg kamen uns aber wirklich viele Menschen entgegen. Eigentlich verständlich, sonst geht ja noch nicht viel.

Wir stiegen auch (für mich) recht zügig ab und das ging unerwartet gut. Dem neuerdings gestressten linken Knie geht es insgesamt noch eher so mittel (vor allem in Ruhe), deswegen hatte ich mir da ein paar Sorgen gemacht (allerdings hatte ich ab Montag dann Muskelkater aus der Hölle ;-)).

Kurz vor Berg machten wir noch mal Pause, weil es gerade etwas Sonne hatte. Mitten in einer Krokuswiese, das war sehr nett und frühlingshaft :-)


Start bei beinahe Sonne


Gelegntlich hat sich noch etwas Schnee gehalten


Anstieg im T-Shirt


In einem der Steilstücke auf der Querung zum Gipfel


Auf den letzten Metern


Gipfelbild


Abstieg


Viele Leute im Aufstieg


Krokuswiesenbild

Von engel am 23.03.2024 13:07 • outdoorberg

Donnerstag, 14.03.2024: Abgerutscht

Samstag, März 23, 2024

Es bot sich noch mal eine Gelegenheit, unter der Woche nach schlechtem Wetter und Schneefall einen Tag freizunehmen und ich durfte auch. Am Tag vorher hatte ich noch alle Webcams durchsucht und ich war sicher, dass man mit relativ wenig Zu-Fuß-Gehen ins Wildental kommen könnte.

Insgesamt hatte es deutlich weniger geschneit als in der Woche zuvor und bei der Anfahrt zum Bergheim Moser sah es sehr wenig nach Schnee aus (der Allgäuer kommentierte das ausführlich). Dass wir die ersten Meter auf dem Forstweg bis zum Lagerhaus die Ski tragen würden müssen, war schon vorher klar gewesen, aber da hatte es dann doch noch keinen Schnee. Der fing doch erst nach der Bachüberquerung an, ein knapper Kilometer nach dem Parkplatz. Dann aber konnten wir die Ski anlegen :-)

Auf dem Weg ins Wildental stellten wir fest, dass es noch weniger geschneit hatte, als wir angenommen hatten (oder vielmehr: es war nachts so warm gewesen, dass der Neuschnee schon nachts in sich zusammengesackt war und nun einen Deckel obendrauf hatte), aber es war wunderbares Wetter und wir waren wunderbar allein unterwegs (es hatte allerdings bereits eine Spur). Dass der Schnee nicht ganz durchgefroren war, hatte immerhin den Vorteil, dass wir neben und über dem Wasserfall sehr bequem gehen konnten.

An der Hütte über dem Wasserfall machten wir eine Pause und folgten dann der Spur weiter ins obere Wildental hinein. Als die Spur dann aber rechts unterhalb der Abbrüche vom Elfer querte, gingen wir in den Talboden runter. Vom Elfer kamen gelegentlich Schneebretter und rutschten über die Abbrüche runter - noch weit weg von der Spur, aber im Talgrund gehen war vernünftiger.

Auf dem Weg durchs obere Wildental sahen wir 3 Leute die Scharte abfahren und das sah gar nicht schlecht aus, obwohl der Schnee im nach wie vor einen recht harten Deckel hatte. Inzwischen war aber mehr Neuschnee drunter :/

Das tatsächliche Ziel der Tour hatten wir noch offengelassen: Ochsenloch, Elfer oder Liechelkopf. Das Ochsenloch hatten wir recht bald schon abgeschrieben (und da waren wir schon eine Weile vorbei) und eigentlich hatten wir uns schon fast für den Elfer entschieden, aber da nun der Schnee in der Scharte recht gut aussah und wir noch nie auf dem Liechelkopf waren und noch dazu der eine Abfahrer meinte, der Schnee sei erstaunlich gut gewesen, bogen wir ab und folgten der Spur die Scharte hinauf. Da wollte ich ja schon ewig mal hin :-)

Der untere Teil war sehr gut zu gehen, oben wurde es steiler und die Kehren wurden schwieriger. Und die Verbindung des Neuschnees (um die 30 Zentimeter und noch immer mit Deckel) zum Altschnee wurde schlechter. An der Querung vor dem Knick rutschte man schon gelegentlich ein wenig aus der Spur ab.

Der beste Allgäuer war kurz vor dem Ausstieg (ich war 6 enge Kehren drunter), als von oben ein Abfahrer kam und im oberen engen Teil des Hangs abfuhr. Dabei nahm er natürlich die Spur mit, die nun aus einzelnen Stücken Neuschnee auf hartem Altschnee bestand. Ich kam danach nicht mal mehr bis zur nächsten Kehre, sondern rutschte mitsamt der Spur ein paar Meter ab. Ganz kurz dachte ich, das ich jetzt wohl in der ersten Lawine meines Lebens lande und dass es gaaanz, ganz schlecht ist, dass der beste Allgäuer nun schon oben aus dem Hang raus war und mich niemand mehr sieht. Aber es rutschte einfach nur das kleine Stück Spur ab, das nun keinen Halt rechts und links mehr hatte und blieb dann auf dem nächsten kompakten Schnee liegen. Ich hatte Adrenalin!

Die letzten Meter in die Scharte waren dann echt doof, weil der nun in Stücke zerfahrene Schnee immer wieder rutschte und ich dann wieder neu loslaufen musste. Als ich endlich oben war, war der beste Allgäuer schon umgekehrt, um nachzusehen, wo ich denn geblieben war.

Bis zum Liechelkopf ist es aus der Scharte nicht mehr weit und schon gar nicht schwierig, aber nun wollte ich nicht mehr hoch, denn die Wärme würde dem Schnee weiter zusetzen und ich wollte einfach nur runter.

Also fuhren wir ab. Schön einzeln natürlich und es war überhaupt kein Problem. Von den inzwischen zerfahrenen Einzelblöcken in der oberen sehr steilen Passage abgesehen, war der Schnee bombenfest. Das machte dann das Fahren entsprechend schwierig, denn man musste wegen des kompakten Schnees und des Deckels oben drauf sehr viel Kraft für die Kurven aufbringen. Ich ging dazu über, so exzessiv Hoch-Tief-Bewegungen zu machen, dass ich quasi um die Kurven hüpfte. Das ging erstaunlich gut, wenn auch nicht sehr flüssig ;-)

Wir fuhren bis zum tiefsten Punkt des oberen Wildentals ab und machten dort in der Sonne Pause. Dann fellten wir für den Anstieg zur kleinen Hütte wieder auf und fuhren über den Wasserfall ab. Hier war der Schnee inzwischen durch und durch nass. Oben war es einfach zu fahren, weil der Altschnee noch relativ hart war, unten zwischen den Bäumen war es schon etwas schwieriger, weil man da auch immer wieder in den Altschnee einbrach. Alles in allem war es aber gut zu fahren und wir kamen bis zum Ende der Wiesen auf den Skiern runter. Den letzten Kilometer mussten wir dann natürlich wieder auf der Straße laufen.

Das war eine sehr schöne (vermutlich) letzte Skitour der Saison :-)


Start zu Fuss


Dann doch Schnee :-)


Auf dem Weg ins Wildental


Vor den Wasserfällen


Im steilen Hang über den Wasserfällen


Nach der kleinen Hütte


Im oberen Wildental


Auf dem Weg zur Liechelscharte


Anstieg zur Liechelscharte


Ausstieg


Bereit zur Abfahrt, hinten der Liechekopf


Die ersten Kurven


Im engen oberen Teil der Scharte


Für jede Kurve braucht man Schwung


Abfahrt mit Power


Ausstieg aus dem oberen Wildental


Abfahrt über den Wasserfällen


Gämsen im gegenüberliegenden Hang


Brückenquerung


Auf den letzten Metern

Von engel am 23.03.2024 10:03 • outdoorski

Samstag, 09.03.2024: Daheim-Bikerunde

Samstag, März 16, 2024

Dieser Samstag sollte schön und warm werden. Wir ließen uns Zeit in der Früh und radelten dann die übliche Runde zum Blender, ließen allerdings alles aus, was schlammig sein könnte - insbesondere den Weg vom Tennisplatz, der von den Harvestern komplett zermatscht ist.

Der beste Allgäuer ließ sich ein wenig zu sehr von der Vorhersage beeinflussen und war von Anfang an in kurzen (!) Radlhosen und zwischenzeitlich auch im kurzärmeligen Trikot unterwegs. Beim Radeln bekommt man Wind, das war mir viel zu kalt. Ich hatte eine Skihose, die meiste Zeit einen langärmeligen Pulli und bei der Abfahrt dann auch eine Jacke an. Das war absolut OK. Das meinte der beste Allgäuer allerdings auch ;-)

Im Dorfladen von Ermengerst nahmen wir Feuerpeitschen und Tigerseelensemmel mit und machten auf der Blenderwiese vor den Bäumen in der Sonne eine gemütliche und ausgezeichnete Pause. So lange wir Sonne hatten, war es wunderbar warm :-)

Danach fuhren wir mehr oder weniger auf demselben Weg zurück nach Hause, wo wir sogar noch kurz Sonne auf der Terrasse hatten.


Auf dem Weg zum Mariaberg


Es hat mehr Schneereste als erwartet


Auf dem Weg zum Blender


Die steile Straße


Nach der Pause, vor der Abfahrt

Von engel am 16.03.2024 19:04 • outdoormtb

Der Donnerstag hatte in der Vorschau nach einem guten Tag, um noch mal Überstunden abzubauen, ausgesehen. Mein neuer Chef erwies sich als so flexibel wie mein voriger Chef, deswegen konnte ich wieder recht kurzfristig einen Tag freinehmen, um die angesammelten Überstunden zu nutzen :-) Wir fuhren nach Baad (mal wieder hatte es im Lechtal weniger geschneit).

Im Anstieg vom Parkplatz zum Forstweg ins Starzeltal durften wir spuren (wenig Schnee in der Steilstelle), danach hatte es dann aber doch eine Spur von Leuten, die vermutlich über die Teerstraße aufgestiegen waren. Auf dem Weg ins Tal und hinauf zum Rücken waren wir aber komplett allein unterwegs.

In Baad hatte es um die 20 Zentimeter pulvrigen Neuschnee, weiter oben etwas mehr. Es war zwar eigentlich kalt, die Sonne hat aber im März schon wieder so viel Kraft, dass der Schnee bald schwerer wurde. Die Spur nahm einen neuen Weg etwas oberhalb der Abfahrtsstrecke und war manchmal etwas flach angelegt, war aber prima zu gehen.

Als wir den Rücken erreichten, wo wir beim letzten Mal wegen Whiteout hatten aufgeben müssen, zogen hinter uns aus dem Tal leichte Wolken hoch und hüllten uns immer wieder in dünnen Nebel. Es hatte keinen Wind, um den Nebel zu vertreiben. Mit der starken Sonne führte das dazu, dass im Kessel der Starzelalpe schnell eine Art warme Nebelsuppe entstand, die dem Schnee ordentlich zusetzte. Der wurde an der Oberfläche richtiggehend nass. Erst im Gipfelhang kamen wir aus der Suppe raus.

Wir erreichten den Gipfel, als die letzten beiden Vorgeher abfuhren. Ganz kurz waren wir allein da oben, mit Sonne, ohne Wind und großartiger Aussicht :-) Dann kamen doch noch 2 Leute.

Die Abfahrt war dann oben noch ganz OK, auch wenn der Schnee schon etwas schwerer geworden war. Es hatte gerade genügend Neuschnee, um nur gelegentlich bei den Kurven den Altschnee zu erwischen und war sonst noch einigermaßen locker.

Der untere Teil der Abfahrt zur Starzelalpe war dann aber ganz schön stressig, weil hier der Schnee an der Oberfläche richtig nass war und auch sonst schon sehr schwer geworden war. Manchmal schaffte ich es in den flacheren Passagen kaum, den zweiten Ski bei den Kurven mitzunehmen. Mein aktuell kaputtes linkes Knie mochte das überhaupt nicht. Der Neuschnee war auch nicht gut mit der Unterlage verbunden, ich löste bei einer etwas steileren Kurve direkt einen kleinen Schneerutsch aus.

Der Gegenanstieg zum Rücken war dann heiß und ziemlich anstrengend (ist immer so, wenn es heiß ist). Oben machten wir noch mal Pause, um den restlichen Tee auszutrinken und noch mal die Sonne und die Gegend (und die noch immer reichlich vorhandenen Nebelschwaden) zu genießen.

Die restliche Abfahrt war natürlich anstrengend, zumal nun die Neuschneeauflage dünner wurde und wir manchmal in den alten nassen, schweren Altschnee einbrachen, war aber nicht wirklich problematisch. Bei der Fahrt auf der Forststraße mussten wir dann sehr vorsichtig sein, weil der Neuschnee unter den Bäumen teilweise schon fast weg war.

Das letzte Hindernis war dann die Steilstelle über der Loipe, denn da war der Schnee tatsächlich weg, was ich angesichts der Tatsache, dass wir da vor ein paar Stunden noch völlig problemlos über eine geschlossene Schneedecke aufgestiegen waren, sehr erstaunlich fand.

Der beste Allgäuer wollte abschnallen und zu Fuß absteigen. Das schien mir zu rutschig und zu stressig fürs Knie, deswegen treppelte ich mit den Skiern über die Wiese runter und der beste Allgäuer machte das dann auch. Die letzten Meter zur und über die Loipe konnten wir wieder ganz normal auf den Skiern fahren :-)


In der Steilstelle bei Baad


Die Sonne kommt inzwischen schon wieder sehr früh ins Tal


Sehr winterlich gehts ins Starzeltal


Anstieg durch die Engstelle


Langsam steigt der Nebel auf


Mehr Nebel im Anmarsch


Wenige Spuren im Gipfelhang


Anstieg vorm Widderstein


Gipfelbild


Bergebild


Abfahrt oben


Abfahrt unten (mit so nassem Schnee, dass es spritzt)


Gegenanstieg


Abfahrt durch schweren und nassen Neu- und Altschnee


In der Steilstelle vor Baad (siehe auch erstes Bild)

Von engel am 12.03.2024 20:42 • outdoorski
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