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Sonntag, 15.09.2019: Erholungstag

Dienstag, September 17, 2019

Die Tour vom Samstag hatte dem Knie doch etwas zugesetzt und ich wollte lieber radeln als bergsteigen. Dem besten Allgäuer von Allen war das ganz Recht. Wir warteten morgens erst mal den Nebel ab und radelten dann gemütlich Richtung Eschacher Weiher.

Es war nicht übermäßig warm, aber sehr sehr feucht. Am Mariaberg waren wir beide patschnass und beschlossen, den direkten Weg zum Weiher zu nehmen statt über den Blender zu radeln. Vor dem Weiher gab es aber noch einen Abstechers ins Brotzeitstüble.

Am Weiher lagen wir dann eine Weile in der Sonne herum, allerdings ohne ins Wasser zu gehen. Mir war es zu kalt, der beste Allgäuer von Allen hatte Erkältungssymptome und wollte lieber keine Verschlimmerung riskieren.

Auf dem Heimweg machten wir Pause im Märchenwald (ein lichtes Stück Wald mit einem zauberhaften Moos-Teppich) und sahen uns lieber nicht allzu genau um, um nicht versehentlich Pilze zu entdecken. Die Pilze gab es dann aus der Tiefkühltruhe, Mischpilze nämlich. Passenderweise von gar nicht weit vom Weiher.


Am Bänkle am Mariaberg


Auf dem Heimweg

Von engel am 17.09.2019 20:58 • outdoormtb

Samstag, 14.09.2019: Ein ‘richtiger’ Berg!

Dienstag, September 17, 2019

In meinem Planungsordner liegen allerlei Bike&Hike-Touren, die den Hike-Anteil der Touren ganz speziell auszeichnen, damit ich sehe, was da auf mich zukommt. Die letzte Tour hatte 270 Höhenmeter zu Fuß gehabt, also wäre eigentlich eine Tour mit um die 300 dran gewesen. Aber das Wochenende sollte so schön und warm werden und die Sommerwochenenden gehen ja so langsam aus, da nahm ich dann doch eine Tour mit einem tollen Gipfel und ein paar mehr Höhenmetern (350).

Wir starteten eher spät, um der morgendlichen Kühle zu entgehen und stellten den Kangoo auf dem schon recht vollen Bahnparkplatz ab. Der Morgennebel hatte sich verzogen und es war angenehm temperiert als wir losradelten, allerdings war es sehr sehr feucht.

Das Radeln ging prima und wir waren mit nur 2 kurzen Pausen in ganz normaler Zeit am ‘Durchlass’. Da parkten wir die Räder, zogen uns um und gingen los. Zusammen mit ungewöhnlichen vielen anderen Wanderern, sonst ist da hinten eher wenig los (im Nachhinein: der Zeitpunkt war wohl ungeschickt, später wurde es wie gewohnt wieder leerer).

Ich ging langsam und bedächtig, schließlich war das ein Bergweg mit allerlei ‘Hindernissen’ und wurde entsprechend häufig überholt. War mir total egal, dann das Gehen ging super! Es gab keinen einzigen Schritt der irgendwann irgendwo zwickte :-) Ich ging ohne Stöcke (bergauf ist Muskeltraining).

Nach 2/3 des Aufstiegs, schätzungsweise 300 Höhenmeter, merkte ich ganz deutlich, dass Bergsteigen nicht mehr zu meinen geübten Tätigkeiten gehört. Ich fand den Aufstieg brutal anstrengend und fühlte mich wie bei einer 1700-Höhenmeter-Tour. Natürlich hatten wir schon die 650 Höhenmeter Radeln in den Beinen, aber das erstaunte mich trotzdem etwas, wo ich doch so langsam unterwegs war. Egal.

Wir kamen an den felsigen Gipfelaufbau und da schraubte sich gerade die lange Schlange der Menschen, die uns überholt hatten hinauf. Man sah deutlich, dass sich viele relativ schwer taten und dass sich kaum einer von der Kette lösen wollte, deswegen gab es Probleme mit dem Gegenverkehr. Wir nahmen einfach den alten Weg durch die bröselige Rinne, obwohl da inzwischen die Kette abmontiert ist. Im Nachhinein war das ein wenig verwegen, denn die Rinne ist wirklich sehr bröselig und hat arg wenige Stellen, wo man sich festhalten kann (mir brach auch gleich unten ein Griff aus). Wäre ich gerutscht, hätte ich bestimmt Probleme gehabt, das abzufangen. Ich rutschte aber nicht :-)

Der kurze Weg über den Grat/Rücken zum Kreuz rüber war dann unproblematisch und ich freute mich wie eine Schneekönigin über den Gipfel :-) Weil es so voll war, gingen wir trotzdem gleich wieder, denn nun waren alle oben und wir hatten den Abstieg für uns. Der Abstieg war dann wie befürchtet etwas schwierig, da ich in den Felsen nicht sinnvoll Stöcke nehmen konnte und das rechte Bein schon noch arg schwach ist. Aber es ging :-)

Wir machten an einem grasigen Flecken etwas abseits des Weges gemütlich Pause (könnte sein, dass ich da kurz in der Sonne eingeschlafen bin ;-)).

Der Abstieg war wie erwartet anstrengend, ging aber insofern gut, als dass das rechte Bein tatsächlich etwas Last nehmen konnte. Ich brauchte eine weitere Pause, aber von der Anstrengung abgesehen war der Abstieg im Vergleich mit den beiden letzten Bike&Hike-Touren recht schmerzfrei.

In der Nesselwängler Edenalpe war dann leider der Kuchen schon aus, deswegen gab es ‘nur’ ein Bounty zum Kaffee. Dann fuhren wir über den Alpenrosensteig mit dem großartigen Blick auf die Tannheimer zum Auto ab.

Alles in Allem: Anstrengend, aber ... ein Berg!


Start am Bahnparkplatz


Radl-Ende am ‘Durchlass’


Im Aufstieg


Die Gipfelaufbauschlange


Oben!!!


Abstieg


Abfahrt

Von engel am 17.09.2019 20:35 • diaryoutdoorbergmtb

Sonntag, 01.09.2019: Kaffee-Bikerunde

Freitag, September 06, 2019

Der Tag fing trüb an und blieb auch so. Wir überlegten, ob wir radeln gehen sollte, aber die Runden von daheim aus sind halt alle so bekannt und ohne schönes Wetter zieht es da keinen mehr so richtig hin. Aber die Räder würden wir noch ausladen müssen.

Gegen Mittag hatte der beste Allgäuer von Allen einen ‘dekadenten’ Vorschlag: Zum Großen Waldparkplatz fahren und von da zur Dreiangelhütte radeln und auf K&K einkehren. Das gefiel mir auch und so fuhren wir gleich los.

Schon am Waldparkplatz sah es so aus, als hätte es da vor nicht allzu langer Zeit geregnet und auf dem Weg zur Dreiangelhütte ließ sich gut erkennen, dass es sogar ordentlich geregnet hatte. Die Straße war aber weitgehend trocken. Und die Dreiangelhütte hatte geschlossen.

Damit hatten wir nicht gerechnet und uns beiden war sehr nach K&K. Wir beschlossen, die kurze Runde halt etwas zu erweitern und an der Vorderen Kölle und Burgerschläg vorbei zu radeln. Irgendwo würde es schon was geben. An der Vorderen Kölle gab es vor allem viele Autos, deswegen radelten wir zur Burgerschläg weiter, die damit punktet, echt nett zu sein und neben der eine Herde Mini-Ziegen herum sauste. Es hatte sogar kleine Mini-Ziegen :-)

Leider war K&K eher mittelmäßig (der bAvA meint sogar: schlecht). Der Kuchen war klietschig (was ich eigentlich mag) und sehr sehr süß, der Kaffee war sehr stark und meiner war etwas abgestanden. Das war echt schade, denn die Alpe und die Leute sind total nett. Als wir abfuhren, zog gerade das nächste Gewitter auf. Wir radelten im Nieselregen zum Auto und fuhren im Regen heim.

Zum Abendessen gab es in Pfannkuchenteig eingebackene Steinpilzschnitzel, was noch besser war als die panierten Steinpilzschnitzel Ich wurde bekocht :-)


Vorfreude auf K&K


Miniziegen-Herde


Abendessenvorbereitung


Steinpilzschnitzelpfannkuchen


Abendessen

Von engel am 06.09.2019 17:46 • outdoormtb

Das Wetter war schön angesagt, das musste genutzt werden. Ich wollte ‘aufnBerg’, aber nicht allzu weit zu Fuß, die eine Tour im Urlaub, wo mir der Abstieg so sehr schwer gefallen war, wirkte noch nach. Ich hatte mir deswegen ein paar Bike&Hike Touren rausgesucht, wo man oben mit vergleichsweise wenigen Höhenmetern auf einen Gipfel kommt.

Wir fuhren ins Tannheimer Tal, wo wir zu unserem Erstaunen am Oberjoch in Stau kamen. Wir beschlossen, am Oberjoch zu starten (Wozu haben wir Fahrräder?) und luden am Skiparkplatz aus. Ich hatte kurz den Verdacht, dass das eine Nebenwirkung der Tiroler Nebenstraßen-Kontrollen sein könnte, aber es lag dann ganz einfach nur an einer Brückenbaustelle.

Wir radelten auf dem Nebenweg nach Schattwald runter und beschlossen direkt, da nicht wieder hinauf zu fahren. Einerseits war es zwischendrin recht steil und andererseits landet man unten auf der Hauptstraße, was beim Runterfahren nicht problematisch ist, beim Rauffahren aber sicherlich nervig geworden wäre.

In Schattwald bogen wir nach links ab und radelten die recht gemütliche Forststraße Richtung Einstein hinauf. Im oberen Bereich bogen wir links ab und legten die Räder an einem Baum ins Gras. Dann zogen wir uns um (kurze Hosen statt der gepolsterten Radlhosen) und machten erst mal Pause. In der Sonne am Berg im Gras liegen. Hach!

Der Weg hier hinten ist so selten begangen, dass wir ihn nur mit Hilfe des GPS fanden. Gleich am Anfang trafen wir auf frei laufende Pferde, von denen eines gleich neugierig her kam und an meinem Rucksack rumzupfte. Pferde, hier Haflinger, sind zwar friedlich, aber so groß, dass sie von der Nähe halt doch ein bisserl unheimlich sind. Ich war froh, dass es den Rucksack dann doch langweilig fand und abließ ;-)

Der beste Allgäuer von Allen war Barfuß unterwegs und freute sich sehr am wechselnden Untergrund. Gras, Moor, Moos, mal warm, mal kühl. Es war überhaupt sehr idyllisch hier hinten.

Nach dem ersten Buckelchen (und einem blöden Stacheldraht-Durchlass) kamen wir auf den bezeichneten Weg. Da ging es sehr steil einen Grasbuckel hinauf. Es war feucht, es war warm, es war steil ... ich fand den Aufstieg, grad mal 200 Höhenmeter, brutal anstrengend. Dem Knie ging es ziemlich gut, meiner Kondition nicht so. Ich schnaufte wie ein Walross und war echt froh, als wir den Rücken bezwungen hatten. Natürlich hätte ich auch Stöcke nehmen können, aber raufwärts muss das auch ohne gehen.

Ich hatte angedacht, eventuell noch einen Buckel weiter zu gehen, aber angesichts des steilen Aufstiegs, von dem ich ja noch nicht wusste, wie er mir auf dem Runterweg bekommen würde, war dann doch am ersten Gipfel Schluss. Auch wenn der kein Gipfelkreuz hat.

Nach einer kurzen Pause stiegen wir wieder ab. Der beste Allgäuer von Allen verschwand gleich im Wald, ich blieb auf dem Weg. Ich ging bis zum Anfang des Abstiegs und wartete dort. Ich wartete lang, mir war ja klar, dass den Mann im Fall von Steinpilzen (und die waren in der Gegend zu erwarten) das Sammelfieber ereilen würde. Als er aber nach wirklich langer Zeit noch immer nicht kam, ging ich zurück Richtung Gipfel und brüllte in den Wald hinein. Vergebens. Ich ging zum Abstieg.

Unterdessen hatte der beste Allgäuer von Allen natürlich Steinpilze gefunden. Einer schöner als nächste und Unmengen davon. Er ging zwar mal wieder hoch bis zu einer ‘Lichtung’ und rief nach mir, aber ich hörte nichts.

Also marschierte ich genervt den Weg hinab, er marschierte genervt wieder hinauf, weil er schon unten an der Straße gewesen war. Da trafen wir dann endlich aufeinander. Zum Merken: Immer einen Treffpunkt ausmachen! Oder Funkgeräte mitnehmen.

Der steile Abstieg war anstrengend, ging aber besser als ich befürchtet hatte. Am Ende schmerzte das Knie etwas, das wurde aber beim Aufstieg über den kleinen Buckel vor den Bikes schon wieder besser. Ich war trotzdem froh als wir bei den Rädern waren.

Wir diskutierten kurz über den Rückweg und einigten uns schnell: Nicht einkehren (es zogen schon ordentlich dicke Wolken auf) und nicht über die Hauptstraße zurück fahren. Neue Wege direkt auf dem Navi suchen ist nicht ganz einfach, aber ich fand den Radweg über Unterjoch und die Alpe Untere Schwande problemlos. Der Weg war zwar lang und von E-Bikern verseucht, aber bestimmt viel schöner, als im fetten Verkehr auf der Hauptstraße zum Oberjoch zu radeln. Auf dem Heimweg wurde es in den Bergen sehr dunkel, vermutlich hatten wir den Absprung grad noch so geschafft.

Vor dem Abendessen schnitt der beste Allgäuer von Allen für Sonntag schöne Schnitzel aus den Pilzen und ich machte aus dem Rest Pilzgulasch, das wir mit Semmelknödeln genossen :-) Pilze, die man gleich isst, sind die besten!


Hindernis auf dem Nebenweg nach Schattwald


Raufradeln


Sonnenpause


Neugieriger Haflinger


Das Rucksack-Zupf-Pferd


Abstieg zum Aufstieg


Mini-Buckel-Abstieg. Ich laufe noch nicht rund.


Fast oben mit Aussicht


Abstieg. Braucht Konzentration, ist anstrengend.


Abfahrt


Umweg übers Unterjoch zum Oberjoch

Von engel am 06.09.2019 17:34 • outdoorbergmtb

Aus der Wettervorhersage war gut zu erkennen, dass es außerhalb der Berge am längsten schön bleiben würde. Da lag es nahe, wieder zum schönsten Weiher zu radeln und nebendran K&K zu essen.

Wir nahmen den Waldtrail und den Weg am Tennisplatz, aber da war es so feucht, dass der Plan, hinten die steile Straße hochzufahren, ziemlich sinnlos erschien. Wir radelten deswegen über die Teerstraße über den Blender und dann weiter zum Weiher. Der sah wunderbar aus, ganz ruhig und wieder voller Wasser.

Wir wollten aber vorher K&K und wurschtelten uns durch die 500 Gatter und Durchlässe (es sind 5) um zum Brotzeitstüble zu fahren. Allerdings kamen wir da gar nicht an, denn beim letzten Gatter informierte uns ein Herr, dass das Stüble zu sei. Betriebsferien. Dumm gelaufen. Wir konnten aber leider nicht mit einer Alternative für ein Bier aushelfen.

Wir nahmen also alle Gatter und Durchlässe in umgekehrter Reihenfolge wieder und legten uns an der Weiher. Der war nicht nur frisch voll und sauber sondern auch ganz schön kalt. Fast wie der Baggersee, meinte ich, aber der beste Allgäuer von Allen meinte, da fehlten noch ein paar Grad. Ich schwamm jedenfalls nur kurz ein paar Züge ;-)

Wir lagen ziemlich lang in der Sonne herum und gingen beide zwei Mal Schwimmen. Naja, ins Wasser, in meinem Fall ;-) Danach radelten wir heim und genossen nochmal Sonne auf der Terrasse. Die angekündigten Gewitter hielten sich in der Bergen auf und kamen erst spät Nachts zu uns.

Für den kulinarischen Urlaubsabschluß gingen wir zum Lieblingschinesen.


Waldtrail


Tennisplatztrail


Weiher


Heimweg

Von engel am 04.09.2019 19:25 • outdoormtb

Samstag, 24.08.2019: Bikerunde mit Gewitter

Mittwoch, September 04, 2019

Ich wollte nochmal ‘richtig’ mountainbiken und hatte uns eine schöne Runde im Gunzesrieder Tal rausgesucht. Dem Knie war noch immer nicht wohl, aber radeln geht immer. Vor allem wenn das Wetter endlich mal wieder schön ist!

Wir parkten an der Säge und radelten dann erst mal auf dem Nebenweg zurück Richtung Gunzesried. Der Weg ist für Biker ausgelegt, deswegen hat es neben jedem Gatter - und es hat viele Gatter - einen Bike-Durchgang, wo man auf einem stabilen Eisengestell kurz rauf und dann wieder runter muss. Die Dinger waren mir vorher schon nicht geheuer, jetzt mit dem Knie und noch dazu bergauf ... ich stieg ab und schob ;-)

Bald trafen wir auf die Straße zum Wiesach und radelten dorthin und dran vorbei bis zur Alpe Ornach. Dort sieht es so aus, als sei Schluss mit Weg, aber man muss nur der Wanderschildern folgen und mitten durch den Hof durchfahren. Naja, schieben, bei den vielen Gattern lohnt das Aufsteigen zwischendurch nicht.

Danach kommt man dann auf eine der schönsten Bikeabfahrten, die ich kenne. Ich muss allerdings zugeben, die ist steiler als ich in Erinnerung hatte und ich schob tatsächlich an einer Stelle lieber. Ich habe noch immer einen irren Bammel davor, unvermutet absteigen zu müssen. Trotzdem war die Abfahrt wunderbar. Wir legten uns in der Mitte der Abfahrt ein Weilchen ins Gras, denn es war absehbar, dass die Sonne bald verschwinden würde.

Wir radelten zurück zu Säge und bogen kurz vorher auf die Teerstraße zu den Alpen ab. Die hatte ich als sehr lang und recht steil in Erinnerung, aber so arg lang ist sie gar nicht und so besonders steil eigentlich auch nicht. Das Wetter zog weiter zu und gerade als wir auf dem ersten Rücken waren, fing es an zu tröpfeln.

Wir schauten uns die Wolken an und fuhren zur Alpe Gerstenbrändle ab. Mit etwas Glück würde das Wetter fürs Einkehren noch halten und die Gerstenbrändle ist immer eine Einkehr wert. Nette Leute und ausgezeichneten K&K. Das Wetter hielt auch genau bis wir zahlten und gingen, dann legte ein Gewitter ordentlich los.

Wir kamen trotz der Regenklamotten gut durchfeuchtet beim Auto an.
Daheim war das Wetter noch schön und blieb auch so. Wir verbrachten den Nachmittag auf der Terrasse :-)

Zum Abendessen gab es Steinpilzomelette aus den ‘Resten’ der panierten Steinpilzschnitzel. Auch ausgezeichnet!


Forstweg Richtung Gunzesried


Hinterm Wiesach


Im Steilstück schob ich


Wunderbarstes Mountainbiken


Kurz vorm Abbruch, hinten schönstes Wetter, vor uns Gewitter


Steinpilzomelett

Von engel am 04.09.2019 18:24 • outdoormtb

Freitag, 23.08.2019: Steinpilzschnitzel

Dienstag, September 03, 2019

Auch der Freitag begann trüb. Wir konnten uns lang nicht aufraffen, schauten uns nach Bike-Möglichkeiten um und waren unzufrieden, denn Radeln macht mehr Spaß, wenn es nicht trüb und kühl ist. Dann schlug der beste Allgäuer vor, doch eine Bike&Hike Tour aufs Wertacher Hörnle zu machen und das war eine prima Idee, die wir gleich umsetzten.

Wir fuhren zum Waldparkplatz und radelten das lange, lange, wirklich lange Schnitzlertal hinauf. Da hatten mich meine Erinnerung nicht getäuscht, das ist nirgends wirklich steil. Und eigentlich auch nicht soooo lang, nur sehr gleichförmig. Unten war noch der ganze Himmel voller Wolken gewesen, auf dem Weg zur Schnitzelertalalpe kam gelegentlich Sonne raus. das war einerseits schön, andererseits aber auch sauna-mäßig warm/heiß war.

Das letzte Stück zum Pass ist dann sehr steil und ich schob hinauf. Danach ging es nur noch quer hinüber zum Start des Wanderwegs. Der ist unten auch eine Forststraße und aus Gründen auch geteert, der ist nämlich brutal steil. Der beste Allgäuer radelte das alles hinauf, ich schob.

Wir stellten die Räder etwas versteckt an einem Baum ab. Gleich daneben standen ein paar alte Steinpilze und als der beste Allgäuer, in das Sammlergen sehr stark ausgeprägt ist, ein paar Schritte weiter in den Wald ging, rannten ihm da schöne Steinis quasi nach.

Wir gingen erst mal zum Gipfel. Das Knie war am Morgen schon motzig gewesen und motzte nun schon beim Aufstieg weiter (beim Radeln war natürlich alles prima gewesen). Vor allem die Querung zum Gipfelkreuz, wo man auch mal ein paar Schritte bergab machen muss, war ... anstrengend.

Wir machten nicht lang Pause, denn es war neblig und windig. Der Wind pustete den Nebel um uns herum, das führte bald dazu, dass wir auf der Windseite bald tropften. Auf dem Hinweg tropfte mein rechter Zopf, auf dem Rückweg der Linke. Der Abstieg war nicht toll, das Knie mochte überhaupt nicht mitmachen und ich war echt enttäuscht.

Der beste Allgäuer stieg im Wald ab, ich nahm den Weg und wartete bei den Rädern auf ihn. Er hatte seinen Kapuzenpulli zu einer Tasche zusammen gebunden und zeigte mir seinen Fund: viele schöne Steinpilze. Wir diskutierten die Abendessen-Optionen, während er die Pilze fertig putzte. Es sollte panierte Steinpilzschnitzel geben und der Rest der Pilze würde getrocknet werden und ich würde bekocht werden.

Die Abfahrt war dann trotz Pulli und Jacke so kalt, dass wir beide kalte Hände bekamen. Es wird Herbst, man muss wohl wieder Warmzeug einstecken.

Das Abendessen war super!


Beim Losradeln ist es noch trüb ...


... auf dem Weg gibt es aber Lichtblicke.


Ganz steil Radeln traue ich mich noch nicht (auch wenn man die Steilheit gar nicht sieht)


Andere radeln sogar noch steiler ...


Oben ist das Wetter ziemlich ungemütlich


Im Abstieg. Was man nicht sieht ist wie schwer mir da das Laufen fällt.


Pilze putzen


Eisige Abfahrt


Steinpilzschnitzel

Von engel am 03.09.2019 20:46 • outdoorbergmtb

Donnerstag, 22.08.2019: Und wieder Pilze

Dienstag, September 03, 2019

Eigentlich sollte es laut der Wettervorhersagen ja langsam schöner werden, aber das hatte dem Wetter wohl niemand gesagt. Es war wieder trüb und kühl und windig. Wir gingen nochmal in der näheren Umgebung in den Wald.

Gleich am Parkplatz sprang uns der erste Steinpilz an, dann fanden wir aber lang nur vereinzelte Maronen (wir hatten von vornherein ausgemacht, nur Maronen und Steinpilze mitzunehmen). Ich hatte schon die Lust verloren (auch weil der Wald schon wieder steil und unwegsam war und dem Knie nicht gut tat) und ging jeweils die leichtesten Wege und wartete an geeigneten Stellen auf den besten Allgäuer. Das ging deswegen gut, weil wir endlich mal die Funkgeräte dabei hatten.

Der beste Allgäuer machte die richtigen Umwege und fand ein Gebiet, in dem nahezu Steinpilz an Steinpilz stand. Er ließ mich wissen, dass er noch eine Weile brauchen würde, deswegen machte ich es mir an einer grasigen Stelle gemütlich. Der Mann kam mit einer vollen Tasche allerschönster Steinpilze, da wartet man doch gern. Allerdings hatten wir inzwischen Probleme: wohin damit? Wir beschlossen nochmal Steinpilze zu verschenken, es kann ja nicht jeder so ohne Weiteres im Steilwald rumlaufen.

Der Abstieg von der Mega-Fundstelle war wirklich arg steil und ich tat mich etwas schwer damit. Das Knie mochte mich unten nicht mehr sehr, dabei hatte ich alles weggepackt und war mit zwei Stöcken abgestiegen.

Das Steinpilzgeschenk kam auch diesmal gut an. Grosses Staunen und Freude über die grossen schönen Pilze :-)
Und wir hatten ein prima Abendessen und weitere Trockenpilze.


Fund direkt beim Losgehen


Fund irgendwo mitten im Wald


Zwischendurch war das Gehen beschwerlich

Von engel am 03.09.2019 20:05 • outdoorsonst

Am Montag war das Wetter solala. Gerade richtig um ein wenig in Haus und Garten und am Rad des besten Allgäuers von Allen zu werkeln. Das Knie war eh etwas motzig und brauchte Pause. Dienstag war der Schwiegervater-und-Freundin-Steinpilzessen-Tag, da war im Haus doch einiges an Aufräum-Arbeiten zu erledigen. Da traf es sich gut, dass es den ganzen Tag über schüttete und gewitterte. Das Pilzgulasch war super und kam auch bei den Gästen gut an. Am nächsten Tag gab es sogar noch ein Kompliment für die Semmelknödel :-)

Auch am Mittwoch ließ das Wetter zu wünschen übrig, es war aber wenigstens trocken. Ich wollte ein wenig Laufen, aber mein Vorschlag traf auf wenig Begeisterung. Aber wir könnten doch in die Pilze gehen, meinte der beste Allgäuer von Allen. Damit konnte ich mich anfreunden und so fuhren wir einfach in der Nähe auf einen Waldparkplatz und marschierten los.

Nach einem kurzen Stück Forstweg bogen wir in steilen Wald ab. Anfangs fanden sich überhaupt keine Pilze, weder bekannte noch unbekannte, aber schon auf halber Höhe wurde alles gut: viele Steinpilze, viele Maronen, viele Frauentäublinge, allerlei unbekannte und ein paar andere bekannte Pilze. Wir hatten schon wieder total volle Taschen.

Das war eine nette Runde, die das Knie trotz des wirklich unwegsamen Geländes ganz gut wegsteckte.

Weil wir abends um Essen (ursprünglich sollte gegrillt werden, aber das wurde dann wegen des Wetters aufgegeben) eingeladen waren, fragten wir gleich mal nach, ob wir jedem ein paar Steinpilze mitbringen sollten. Das wurde erfreut angenommen. Aus dem Rest wurden weitere Pilzrationen für die Tiefkühltruhe und Trockenpilze.


Erdsterne


Abendessen :-)


Ungewöhnlich roter Perlpilz


Marone

Von engel am 02.09.2019 20:37 • outdoorsonst

Sonntag, 18.08.2019: Biken und Baden

Montag, September 02, 2019

Es sollte ein schöner und heißer Tag werden, deswegen plante ich in meine Bike-Runde auch einen Badestopp ein. Ich wollte mal wieder ‘richtig’ biken, nicht ‘nur’ zum See radeln.

Wir luden also die Räder ins Auto und fuhren Richtung Berge. Wir waren nicht allzu spät dran (aber auch nicht früh), deswegen war es etwas verwunderlich, dass der Parkplatz an der Schnellstraße nach Sonthofen schon komplett voll war. Aber der Kangoo ist klein, wir fanden noch ein Plätzchen am Rand der Abstellfläche.

Wir radelten auf der ‘anderen’ Seite der Starzlach zur Dreiangelhütte. Da ist es deutlich leerer als beim Alpenblick und den Erzgruben, aber auch da war einiges los. Hauptsächlich E-Biker natürlich.

Die Straße ist steiler und auch länger am Stück steil als ich in Erinnerung hatte, aber ich konnte problemlos alles radeln. Auf einem Fahrrad fühle ich mich schon fast wieder komplett gesund :-) Nur Absteigen und vor allem Aufsteigen ist noch manchmal problematisch.

Wir kehrten an der Dreiangelhütte ein, das war super. Toller Kuchen, prima Kaffee und ein nettes Fleckchen zum Sitzen.

Dann ging es hinauf zum Bildstöckl. Auch da täuschte mich meine Erinnerung, denn auch da geht es deutlich steiler hinauf, als ich gedacht hatte. Vor allem das letzte Stück hat es in sich. Da stieg ich in der vorletzten Kehre dann auch ab, denn so hart wollte ich nicht in die Pedale treten.

Die Querung zum Bildstöckl ist dann einfach, ein bisserl Auf und Ab und man ist an der Teerstraße. Wobei ‘einfach’ natürlich eine Definitionsfrage ist. Uns kamen 2 E-Biker entgegen, junge Leute, maximal 30. Der junge Mann hatte sein Bike im Griff, das Mädel aber war total überfordert. Sie kam uns in der Mitte des Forstweges entgegen und war nicht in der Lage, nach links auf ‘ihre’ Fahrspur auszuweichen, damit wir auch Platz haben. Wir mussten uns an den Rand quetschen, sonst hätte es vielleicht gekracht. Kein Wunder, dass die E-Biker prozentual mehr Unfälle haben, als Normal-Biker.

Auf dem Weg zurück nach Sonthofen machten wir in der Mitte einen Abstecher über Oberried und die Kapelle Heiligste Dreifaltigkeit. Das war unerwartet steil und mountainbikig. Ich war sehr froh, dass ich eine hydraulische Sattelstütze habe. Mit Sattel unten fühlt an sich im Steilen doch gleich viel wohler.

Als wir unten waren, schlängelten wir uns durch Sonthofen und unter der Autobahn hindurch zum Baggersee, um da noch etwas zu Baden. Der Baggersee hat ein brutal steiles Ufer und ich hatte ein wenig Angst vor dem Abstieg zum Wasser, aber das ging ganz gut. Das Wasser sah super aus: glasklar und blau. Und es war brutal kalt, ich schaffte nur ein paar Züge und musste dann umdrehen (aber hey, ich war drin!).

Das war ein schöner Abschluss der Runde :-)


Auf dem Weg zum Grünten


Blick aufs Burgberger Hörnle


Pause


Kurz vorm Bildstöckl


Der eiskalte Baggersee


Rückweg

Von engel am 02.09.2019 20:01 • outdoormtb
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