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Montag, 14.11.2022: Ausgenützt,

Dienstag, November 15, 2022

Nach dem schattigen Aufstieg vom Sonntag hatten wir uns für den immerhin halb schön vorher gesagten Montag einen sehr südseitigen Weg ausgesucht. Auf der Fahrt nach Tannheim sah es eigentlich nicht nach halb schön aus, aber nachdem wir den Kangoo in Berg abgestellt hatten, kam die Sonne raus :-)

Im Anstieg war es angenehm warm, oben wehte dann aber doch ein kühler Wind. Nach einer Pause am Gipfel verzogen wir uns auf die große Wiese am Grat. Da war es trotz Wind so lange angenehm, wie wir Sonne hatten. Als eine größere Wolke angerückt war, stiegen wir bis etwa zur Hälfte ab und suchten und - es war gerade wieder sonnig - noch mal eine sonnige Wiese.

Mit der nächsten größeren Wolke wurde es auch da zu kühl und wir stiegen zum Auto ab. Inzwischen hatte es komplett zugezogen, super Timing :-)


Start bei Sonne :-)


Anstieg


T-Shirt Temperaturen


Gipfel in Sicht


Oben hat es Wind


Abstieg


Die letzten Meter

Von engel am 15.11.2022 20:39 • outdoorberg

Sonntag, 13.11.2022: Über dem Nebel

Dienstag, November 15, 2022

Der strahlend schön angekündigte Sonntag begann beim Frühstück ausgesprochen trüb und neblig. Der beste Allgäuer befürchtete, dass der ganze Tag so werden würde, aber ich vertraute der Vorhersage, die Sonne in den Bergen versprach. Und so war es, auf den letzten Metern Autobahn kam die Sonne raus und wir fuhren den restlichen Weg zum Oberjoch in schöner Sonne.

Der Aufstieg lag aber im Schatten. Wir stiegen gemütlich bis zum Grat auf (vorbei an vielen vorbereiteten Schneekanonen) und machten in der ersten Sonne erst mal Pause. Bis dahin waren wir allein unterwegs gewesen, hier kamen plötzlich eine Menge Leute vorbei.

Der Anstieg über den Grat ist inzwischen sehr ausgebaut, das war schon mal netter. Wir gingen am ersten Gipfelkreuz vorbei und suchten uns eine weitgehend windgeschützte Mulde auf einer der Wiesen am Grat. Dort war es dann warm genug, um im T-Shirt eine Weile (Ähem. Anderthalb Stunden.) im Gras rumzuliegen :-)

Dann gingen wir über den Grat zum Iseler und stiegen über die Wiedhag ab. Ich hatte echt unterschätzt, wie tief die Sonne schon steht, denn auf meinen Vorschlag hin nahmen wir die Straße zur Alpe, weil ich dachte, die läge noch in der Sonne. Oben stimmte das auch, aber der größte Teil lag schon im Schatten.

Das war dann ein bisserl doof. Blöder Straßenabstieg (schlecht für die Knie) und Schatten. Meh!


Kühler Start im Schatten


Die Schneekanonen stehen bereit


Der Schmugglerweg ist abgebaut


Nebel im Illertal


Auf dem Grat


Sonniger Anstieg


Am ersten Gipfel


Blick ins Tannheimer Tal nach der Pause


Rückblick über den Grat


Am zweiten Gipfel


Straßenabstieg :-(

Von engel am 15.11.2022 19:40 • outdoorberg

Samstag, 12.11.2022: Herbstlaubgeraschel

Dienstag, November 15, 2022

Wir starteten gemütlich ins verlängerte Wochenende. Nach Fast-Ausschlafen fuhren wir nach Weiher, um den neuen Weg zum Illertalhügel gemeinsam zu gehen. Ich wollte dem besten Allgäuer den netten Picknicktisch zeigen und hoffte auf nochmalige Esel-Begegnung.

Unten schauten wir erst mal Herr Ziege zu, wie er zu seinen Damen auf der anderen Weide rüber-fipste. Und ich dachte, Ziegen meckern. Das Wetter war OK und auf dem südseitigen Anstieg wurde es bald angenehm. Am Picknickplatz gab es Schoki und Tee, aber leider weder Ponys noch Esel.

Wir gingen zum Gipfel und tranken dort gemütlich den restlichen Tee aus. Erstaunlicherweise waren wir die ganze Zeit über total allein.

Wir gingen unseren normalen Weg runter und das war dann ganz unerwartet anspruchsvoll. Wenn ich den Boden nicht sehen kann, bin ich noch immer sehr unsicher (das wird vermutlich auch so bleiben), weil das Bein auf unvermutete Hindernisse arg langsam reagiert. Der ganze Abstieg verläuft unter Buchen und auch wenn das total nett war (raschel, raschel, raschel) und es Spaß machte, durchs trockene Laub zu gehen, war es echt eine Herausforderung! Naja, vom Üben wird man besser :-)

Zurück am Auto war die Sonne fast weg, alles richtig gemacht.


Herr Ziege am Zaun


Anstieg in Sonne


Kurz vorm Gipfel


Allein am Falkenstein


Anspruchsvoller Abstieg

Von engel am 15.11.2022 19:28 • outdoorberg

Nach dem Regen

Donnerstag, November 10, 2022

Beim Aufstehen regnete es noch ein wenig, aber als dann die Sonne aufging, war es trocken (von oben, sonst war alles nass). Ich verdaddelte den Morgen am Rechner und beantwortete (unter anderem) eine Anfrage eines Recruiters, der mir keine Stelle vorschlug, sondern fragte, was ich suche. Naja, eine Stelle im Allgäu halt :-)

Dann ging ich erst mal zum Zahnarzt. Wie üblich war wenig zu entfernen oder zu beanstanden. Man legte mir mal wieder Zahnseide nahe und ich habe zumindest vor, noch mal einen Versuch zu starten, mich dran zu gewöhnen. Schaumermal. Davon abgesehen hatte ich mir vorgenommen, diesmal auf den jährlich wiederkehrenden Vorschlag, den einen wurzelbehandelten Zahn überkronen zu lassen, einzugehen. Nun habe ich also einen Heil- und Kostenplan, den ich der Krankenkasse vorlegen muss und dann wird das gemacht.

Inzwischen war wie versprochen die Sonne rausgekommen und ich fuhr zum Illertalhügel. Ich wollte mal vorne hochgehen, um maximal Sonne mitzunehmen. Unten waren die Ziegen draußen, links die Damen, rechts der sehr geruchsintensive Herr. Keiner interessierte sich für mich, obwohl ich stehen blieb.

Der Anstieg zum Pavillon in der Sonne war so warm, dass ich mich erst mal maximal entkleiden musste (kurze Hose, T-Shirt). Weiter oben wurde es windig und im Wald war es dann doch reichlich kühl, das war dann doch nix mit der kurzen Hose.

Nach der neuen Stammtischbank nahm ich zur Abwechslung mal den unteren Weg und entdeckte auf einer Wiese mit schöner Aussicht eine weitere interessante Aussichtsbank, eher einen Picknicktisch, sehr nett gemacht. Auf der Wiese weideten 2 Ponys und ein Esel. Die Ponys interessierten sich nicht für mich, aber der Esel war neugierig und kam auf mich zu, als ich stehen blieb. Der Esel hatte schon Winterfell und war sehr puschelig :-)

Kurz vor dem Grat stand eine Bank sehr schön in der Sonne, da machte ich Pause mit meinem Apfel. Zum Falkensteingipfel ging ich nicht rüber, sondern stieg direkt über den Grat und unseren üblichen Weg ab.

Die freundliche Anfrage von der Früh und meine Antwort führten daheim direkt zu einem kurzen Telefonat und nun habe ich über den Recruiter eine weitere Bewerbung am Laufen. Das ging schnell :-) Und es wäre mit Verantwortung und direkt in Kempten. Was da genau gemacht wird, weiß ich allerdings nicht so wirklich, aber es stellt sich ja heraus, dass es Langweiliges gar nicht zu geben scheint. Ich harre sehr gespannt der Dinge.


Nasse Wiese und Restwolken in den Bergen


Ponys und hinten der Esel


Puschelesel :-)


Rückweg über den Grat


Rückblick

Von engel am 10.11.2022 23:00 • outdoorberg

Sonntag, 06.11.2022: Bisserl Schnee

Donnerstag, November 10, 2022

Nach dem verregneten Samstag sollte der Sonntag so einigermaßen werden, vor allem vormittags. Daheim sah es aber ganz und gar nicht danach aus, denn es war neblig und kalt. Wir starteten trotzdem und Richtung Berge wurde es tatsächlich sonnig.

Als wir den Kangoo an der Sonnenklause abstellten, war allerdings Frost auf den Wiesen. Wir stiegen im Schatten bis zum Hüttle auf (Westseite, da kommt die Sonne um diese Jahreszeit morgens nicht hin) und kamen dann in die Sonne. Und in Schnee :-)

Zum Gipfel war es dann nicht mehr weit. Wir kamen als Erste oben an und waren auch den ganzen Aufstieg allein gewesen, aber kaum hatten wir es uns da oben gemütlich gemacht (bei Tee und Touren-Schoki), kamen erstaunlich viele Leute von allen Seiten.

Wir nahmen den Abstieg wie den Aufstieg und waren schnell wieder beim Auto.


Start bei Frost


Aufstieg im Schatten


Blick übers Illertal


Sonne und Schnee :-)


Auf dem Weg zum Gipfel


Oben


Abstieg


Abstieg

Von engel am 10.11.2022 19:33 • outdoorberg

Job-Zeug

Montag, November 07, 2022

Geburtstag der Zwillingsneffen. Beide studieren und es ist unglaublich, dass die echt schon so erwachsen sind!

Am Vormittag schickte ich erst mal eine Mail an die Firma, dass ich auch nach dem Besuch noch interessiert bin und jederzeit angerufen werden kann. Ich hatte das ganze Wochenende ein bisserl hin und her überlegt, weil dort alles so leer gewesen war, aber am Ende dann doch beschlossen, dass aus den Plänen der Firma etwas werden könne und da wäre echt viel zu tun und zu bewirken. Dann beschäftigte ich mich mit den in letzter Woche aufgelaufenen Jobmails und hatte wieder eine Liste von ‘Potentials’.

Das Wetter war schön und ich wäre eigentlich gern auf den Illertalhügel gegangen, aber am Nachmittag stand ein Video-Interview an und das war mir dann zu knapp. Ich brauche für Interaktion mit Menschen Vorbereitung. Aber für den Fernsehturmhügel reichte die Zeit.

Weil doch nicht so viel Sonne wie versprochen, dafür aber Wind war, ging ich eine Runde hinten rum durch den Wald. Ich hatte neue Schuhe an und weil die mit der Zeit das Reiben anfingen, setzte ich mich dann auf einen Baumstamm, um sie für mehr Fersenhalt umzuschüren. Sehr passend kam genau da der Anruf des Geschäftsführers der Firma.

Das war dann zwar ein recht nettes Gespräch und er meinte auch, ich würde gut zum Team passen und alles, aber ich sei dann doch zu teuer für das, was ich mitbringe. Und klar, lernen könne man alles, aber man bräuchte halt jemanden, der direkt schon mehr kann. Tja. Das war dann schon enttäuschend, denn was ich kann, war auch schon vor dem Info-Tag klar, den hätte ich mir dann auch schenken können. Die sich auch, das hat den Ingenieur einen Tag Arbeitszeit gekostet.

Naja, nach der ersten Enttäuschung ist das vielleicht doch kein ganz schlechtes Ergebnis. Die sind schon arg weit weg und machen doch vergleichsweise wenig ‘richtige’ Software (zumindest fühlt es sich so an) und ich hatte das Wochenende über schon immer hin und her überlegt, ob das wirklich für mich taugt. Also Haken dran und weiter. Bis zum Auto musste ich noch einmal hoch und vorn wieder runter und bis dahin hatte ich das dann auch schon hinter mir.

Vor dem Nachmittags-Interview gab es erst mal was zu essen. Ich schaute mir noch mal die Job-Beschreibung an und versuchte alles Mögliche über die Firma und die spezielle Abteilung rauszufinden (eher so mittel-erfolgreich) und dann war es schon so weit.

Das Gespräch lief gefühlt wieder sehr gut. Was die machen, ist interessant (so langsam glaube ich, es gibt kaum was Uninteressantes), wir sprachen fast anderthalb anstelle der angesetzten einen Stunde, die Leute waren allesamt sehr nett (wie eigentlich überall bisher) und die HR-Dame hat tatsächlich und als Allererste den sorgfältig designten, sehr unauffälligen Hintergrund (Berge und Leiterbahnen) meines Lebenslaufs und Anschreiben bemerkt :-) Vielleicht war sie auch nicht die Erste, aber sie hat mich auf jeden Fall als Allererste drauf angesprochen.

Noch ein erstes Mal: ich bekam Java-Code gezeigt und sollte den kommentieren. Ist nicht ganz so wie ein Whiteboard-Coding-Test, aber zumindest was Ähnliches. Es war ein bisserl seltsam und Streams mit Map&Filter sind echt nicht meine Stärke. Ich habe keine Ahnung, wie ich da abgeschnitten habe. Schaumermal. Ich bekomme gegen Ende der Woche Rückmeldung.

Danach war ich durch und habe erst mal das Haus gesaugt und dann den nächsten Tag geplant: Ich will mal wieder nach Hellabrunn und weil der beste Allgäuer daran kein Interesse hat, mache ich das jetzt, wo ich Zeit dafür habe.

Am Abend schickte ich zwei weitere Bewerbungen an die beiden Firmen raus, die direkt in Kempten sind. Ich fürchte allerdings, die suchen beide Juniors und ich werde deswegen aussortiert werden. Aber vielleicht klappt es ja, ich würde sehr gern wieder mit dem Rad zur Arbeit fahren.


Ganz allein am Kreuz


Weitblick mit Kühen


Der Turm

Von engel am 07.11.2022 23:00 • outdoorberg

Montag, 31.10.2022: Fast gemütlich

Mittwoch, November 02, 2022

Nach den beiden sehr steilen Touren reichte meine Kraft nicht mehr für eine weitere lange steile Herbsttour. Wir fuhren nach Rauth, um endlich die nicht so steile, nicht so lange Herbsttour zu machen.

Weil wir noch persönliche Sommerzeit hatten, waren wir schön früh dran und bekamen problemlos einen Parkplatz in Rauth. Wir stiegen in Sonne bis zu den oberen Hütten auf und machten dort erst mal Pause mit Aussicht. Dann gingen wir geradeaus und weglos weiter, um den Gamsbocksteig mal anders herum zu gehen.

Touren anders herum zu gehen, war schon öfter eine gute Idee, diesmal eher nicht so. Der steile, weglose Anstieg zum Gamsbocksteig war unendlich anstrengend und forderte die eh schon gestressten Beine bis ans Limit. Die letzten Meter waren eine Herausforderung.

Wir waren in Sonne gestartet, im Laufe des Anstiegs waren aber leider Wolken aufgezogen und um den Gipfel wehte kühler Wind. Weil der Gipfel total dem Wind ausgesetzt ist und auf dem Abstieg erst mal kein schöner Platz zu erwarten war, machten wir Pause kurz bevor wir den Gipfel erreichten. Es war gemütlich, aber leider nicht sehr warm.

Am Gipfel war es natürlich voll, deswegen sausten wir nur drüber und stiegen (nach ein paar Fotos) direkt über den Normalweg ab. Aus Westen konnten wir schon wieder blauen Himmel heranziehen sehen und als wir die oberen Hütten erreichten, war der blaue Himmel schon fast über uns. Wir legten uns ins Gras und hatten eine sehr lange, sehr schöne und sehr gemütliche Pause in der Sonne.

Der Abstieg war oben schon beschwerlich für meine gestressten Beine gewesen, nach der Pause wurde es noch ein bisserl schlimmer. Aua, aua, aua! Aber hilft ja nix, irgendwie muss man ja runter. Mit der Zeit gewöhnten sich die Oberschenkel wieder an Abstieg, aber dass meine Beine Pause brauchten, war klar ;-)

Aber das war der letzte schöne warme Tag auf absehbare Zeit, der musste ja genutzt werden :-)


Start in Rauth bei Sonne


Auf dem Querweg


Nach den Hütten geht es weglos weiter


Gemsen beobachten uns


Steiler Anstieg


Aussicht


Auf dem Gamsbocksteig


Die letzten Meter


Gipfel mit Leuten


Abstieg


Pause (gleich kommt Sonne!)


Fast geschafft

Von engel am 02.11.2022 16:28 • outdoorberg

Sonntag, 30.10.2022: Schön, steil, lang

Mittwoch, November 02, 2022

Eigentlich war diese Nacht Zeitumstellung gewesen, wir hatten aber beschlossen, im Kurzurlaub noch in der Sommerzeit zu bleiben. Damit musste der beste Allgäuer gefühlt nicht früher aufstehen, wir waren aber trotzdem eine Stunde vor den anderen dran :-)

Entsprechend leer war es auf dem Weg durch den Tunnel nach Berwang. Wir stellten den Kangoo an der Almkopfbahn ab und waren kurz die Ersten und Einzigen.

Wir nahmen erst mal den Weg zum Niederjoch, was netterweise unten öfter angeschrieben ist, denn der Pfad ist klein und unscheinbar. Dafür ist er sehr nett zu gehen und bei Weitem nicht so steil wie der vom Vortag, was die Waden ausgesprochen gut fanden. Richtig Muskelkater hatte ich nicht bekommen, aber doch ganz schön lahme Beine.

Zum Niederjoch geht es anfangs schön durch Kiefernwald (eindeutig Ammergauer :-)) und später auf ausgeschnittenen Wegen durch Latschen. Man geht erst weit nach links und quert dann rüber zum Joch vor der Kohlbergspitze. Bevor wir dort in den Schatten kamen (Westseite, da war noch keine Sonne), machten wir Pause zwischen den Latschen. Wir waren nicht weit weg vom Schärtle (zwischen Niederjoch und Kohlbergspitze), aber ein Weg war nicht zu erkennen.

Aber da ist ein Weg und er ist auch gut markiert. Vom Joch geht es kraxelig über bröselige Felsen und Rinnen ein Stück die Kohlbergspitze hinauf, dann quert man auf einem sehr schmalen Weg (eher Trittspuren) ein sehr breites und steiles Geröllfeld bis rüber zur Zingerspitze.

Dort rauf sind es nur ein paar Meter (an einer Kette über eine Stufe und eine Rampe einmal rum und von hinten hoch), aber wir stiegen direkt zur Kohlbergspitze weiter. Der Anstieg ist zwar gut markiert, aber außerordentlich steil. Man muss nicht wirklich klettern, aber echt hohe Stufen in Fels, Gras und Schrofen nehmen.

Am Gipfel waren wir erst mal allein, das hielt aber nicht lang an. Von hinten kamen erstaunlich viele Leute, die auch den Steilanstieg genommen hatten und von vorn kamen allerlei Menschen den Normalweg hoch. Wir verzogen uns nach einer Weile den riesigen Grashang runter und machten in einer bequemen sonnigen Mulde noch mal Pause vor dem Abstieg.

Und der hat es dann in sich, der Abstieg! So steil und direkt der Anstieg von der Zingerspitze ist, so lang und flach ist der Abstieg auf dem Normalweg. Man hat das Gefühl, der Talboden ist unerreichbar weit unten. Dafür hat es aber großartige Ausblicke auf Ehrwald und die Zugspitze :-)

Wir machten ein paar Pausen und kamen irgendwann tatsächlich unten an, obwohl zwischendrin ernsthaft gezweifelt hatten ;-) Danach mussten wir noch 2 Kilometer auf der Forststraße von Berwang zurück zur Almkopfbahn laufen, was sich nach dem endlosen Abstieg noch mal echt lang anfühlte.

Allem Abstiegsgejammer zum Trotz: das ist eine sehr schöne Runde :-)


Start mit dem Ziel im Blick


Auf dem kleinen Weg zum Niederjoch


Anstieg zwischen Kiefern in Fast-Sonne


Latschenquerung


Kurz vorm Schärtle, hinten der Thaneller


Anstieg vom Schärtle


In einer Rinne über dem Schärtle


Querung zum Zingerstein


Anstige zur Kohlbergspitze ...


... ordentlich steil ...


... und anstrengend


Unter dem Riesenkreuz


Abstieg zu einer ruhigeren Mulde


Der Riesen-Grashang der Kohlbergspitze


Abstieg mit Aussicht auf Ehrwald und Zugspitze


Idyllischer (und langer) Abstieg


Zurück an der Almkopfbahn

Von engel am 02.11.2022 14:21 • outdoorberg

Samstag, 29.10.2022: Endlich geklappt!

Mittwoch, November 02, 2022

Nachdem wir nun 3 Mal wegen ‘ist-doch-nix-für-heute’ woanders hin gegangen waren (jeweils zur Gaichtspitze), fuhren wir an diesem sonnigen und warm vorhergesagten Samstag doch nach Namlos. Wir bekamen den letzten ‘richtigen’ Parkplatz vor der Brücke (alle anderen parkten dann auf der Wiese vor dem Gasthof).

Der Anstieg führt erst steil durchs Dorf und über die unteren Weiden, dann ebenso steil durch Wald und noch steiler über Wiesen und Wald und durch Latschen bis hinauf zu der riesigen Stange mit der Raute (Wetterstation?). Es war relativ trocken und gut zu gehen, aber sehr anstrengend (vor allem für die Waden).

Nach der Stange geht es noch eine Weile steil weiter, bis man (endlich) in die Felsen kommt und den Gipfel sehen kann. Ab da legt sich der Weg etwas zurück.

Im Aufstieg waren wir komplett allein gewesen, am Gipfel hatte es aber ein paar Leute, die alle von der anderen Seite gekommen waren. Wir stiegen zum Kreuz hoch und nach gründlichem Umherschauen ein paar Meter zurück zu der bequemen kleinen Wiese, um dort Pause zu machen. Die Herren waren alle sehr mitteilungsbedürftig, das störte etwas, weil weghören nicht immer einfach ist. Gemütlich und warm war es trotzdem.

Der Abstieg durch die Felsen bis zum Eck über der Stange war einigermaßen anspruchsvoll, weil es seitlich steil runter geht, aber selbst nur mittelsteil. Wir machten auf der letzten Wiese noch mal eine Pause. Der Rest vom Abstieg war dann um einiges steiler und entsprechend anstrengend. Am Ende wurden die Brems-Muckis ganz schön müde!

K&K im Jamdo in Stanzach musste leider ausfallen, weil die geschlossen hatten, aber wir hatten ja guten Mohnzopf daheim :-)


Start in Namlos


Über Namlos


Anstieg


Latschenkrabbeln


Über der Stange


Gipfel in Sicht


Oben


Abstieg


Abstieg


In den Latschen


Hindernis im Abstieg


Der letzte Steilhang

Von engel am 02.11.2022 13:26 • outdoorberg

Rumradeln

Donnerstag, Oktober 27, 2022

Nach gemütlichem Ausschlafen bis um 6 (da steht der beste Allgäuer auf) und Frühstück packte ich mich warm ein (4 Grad in der Früh) und stopfte Sommer-Klamotten in den Rucksack. Dann radelte ich los. Auf dem Weg zum Gyn-Termin brauchte ich lange Hosen, Jacke, Buff und Handschuhe.

Die neue Gyn war sehr OK. Keine angeschlossene Schönheits-OP und keine Angebote zu haufenweise kostenpflichtigen Zusatz-Untersuchungen. Ich wurde freundlich aufgenommen, bekam nach Anamnese die üblichen Vorsorge-Untersuchungen und das wars. Fein, damit ist der nötige Doc-Reigen, den man so braucht, vollständig :-)

Bei der Gyn rüstete ich schon auf kurze Hose um und steckte die Jacke weg, den langen Pulli und Buff behielt ich aber erst mal bei. Die Praxis ist mitten in der Stadt. Ich radelte erst mal runter an die Iller und flussaufwärts weiter. Im Schatten war es kühl, in der Sonne wurde es schon warm. Der Illerweg war wie erwartet ganz schön feucht.

Vor Waltenhofen gab es eine Vollsperrung des Illerwegs und ich wurschtelte mich über kleine unbekannte Wege bis in den Ort. Danach fuhr ich über bekannte Wege (unsere Skaterwege) bis Wirlings. Auf dem Weg war ein Hof mit niedlichen Babyziegen und einem stolzen Truthahn-Paar (nehme ich an, die sahen sehr ähnlich aus, aber der eine Vogel stellte ständig alle Federn auf und präsentierte sich). Die kleinen Ziegen waren zwar im selben Gehege, hatten aber kein Problem damit, durch echt winzige Lücken im Zaun rein und raus zu schlüpfen. Das war sehr nett da :-)

Von Wirlings nach Buchenberg nahm ich den Forstweg, den wir gaaanz gaaanz früher mit den allerersten Mountainbikes gelegentlich geradelt waren und der damals(TM) ausgesprochen schwer zu radeln gewesen war. Ich hatte angenommen, dass ich den mit dem tollen Ghost locker würde radeln können. Ähem. Der Weg ist inzwischen weitgehend zugewachsen, liegt im Schatten und war so rutschig, dass ich sogar beim Rad-Schieben Probleme hatte. Radeln konnte ich erst wieder, als ich oben ins Flache kam.

In Buchenberg machte ich Pause mit Cappuccino und Teilchen in einer Bäckerei, dann radelte ich auf bekannten Wegen weiter zum Eschacher Weiher. Inzwischen hatte ich schon auf T-Shirt umgestellt, weil es so schön warm geworden war. Der Weiher ist gerade abgelassen, weil der Damm erneuert wird. Da war kein Durchkommen, deswegen ließ ich die Weiher-Umrundung aus.

In den Kürnacher Wäldern nahm ich neue Wege. Das war total schön, weil ich auf einer Forststraße bergab radeln durfte, die komplett von Buchenblättern bedeckt war. Es hätte mich misstrauisch machen sollen, als die Straße immer schmaler und zugewachsener wurde, aber ich dachte, dass ich schlimmstenfalls halt schieben würde. Aber am unteren Ende der Forststraße war ein komplett zugewachsener Steilhang und es war nicht mal ein Fußpfad zu erkennen. Nach ein bisserl Rumsuchen und mehreren Diskussionen mit Brombeerranken radelte ich den schönen Weg halt wieder hoch und woanders runter ins Kürnachtal.

Danach ging es hoch nach Schmidsreute (vor allem deswegen wichtig, weil der beste Papa diese steile Straße gern erwähnt) und weiter nach Wiggensbach. Dort wollte ich eigentlich über ein paar Forstwege/Pisten zurück nach Kollerbach fahren, aber da war dann ein fettes Schild mit Privatweg und verboten. Grmpf. So musste ich dann auf der Straße fahren, immerhin aber bergab, da ist man dann auch nicht langsamer als die Autos.

Erwähnenswert ist noch die Jungkuh auf einer Weide neben einem der Seitenwege. Vor der blieb ich stehen, weil ich ein Bild machen wollte. Erst war sie wie die meisten Kühe vorsichtig, dann kam sie ein paar Schritte auf mich zu und schüttelte dann auffordernd den Kopf und trampelte das Gras. Ich fuhr dann doch lieber gleich weiter. Einerseits wollte ich nicht, dass sie in den Zaum rennt und sich verletzt und andererseits bin ich nicht sicher, ob nicht 300 Kilo (oder so) aufmüpfige Kuh ein Problem sind, Zaun oder nicht. Lieber Rückzug.

Abends kam die telefonische Absage der ersten Firma. Dort würde man mich liebend gern einstellen, hat aber leider keine passende Stelle für mich und für die Stelle, für die ich mich beworben hatte, kann man nicht so viel zahlen, wie ich gern hätte. Die Absage kam telefonisch, was ich durchaus wertschätzend finde. Sollte ich dort nochmal eine Stelle finden, die mich anspricht, soll ich mich direkt an die Personal-Dame wenden.

Links hab ich auch noch:


An der Iller


Illerweg


Skate-Strecke


Baby-Ziegen und Truthahn-Paar


Unradelbar


Baustelle am Weiher


Leer


Wunderschöner Weg ...


... bis genau hier


Schmidsreute


Aufmüpfige Kuh (nach dem Bild erst)

Von engel am 27.10.2022 23:00 • outdoormtb
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