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Donnerstag: 02.09.2021: Erholungstour

Freitag, Oktober 01, 2021

Die Tour vom Vortag war dann wohl doch anstrengender gewesen als gedacht (Zu lang nix gemacht, ganz eindeutig!), denn ich hatte Muskelkater in den Beinen. Wir nahmen dann halt die Standardtour für viel Radeln und wenig Laufen ;-)

Weil wir da letztes Mal drüber nachgedacht hatten, parkten wir oben in Rinnen statt unten. Die Idee war dann eher so mittel, denn beim Runterfahren war es trotz langer Hosen und Jacken so kalt, dass wir am liebsten Handschuhe gehabt hätten. Beim Hochradeln wurde es uns dann aber schnell warm und wir waren wie üblich in T-Shirt und kurzen Hosen unterwegs.

Am Gatter stellte der beste Allgäuer auf barfuß um und ich nahm Stöcke, denn meine Beine waren wirklich sehr lahm. Wir stiegen fast ganz allein zum Gipfel auf, wo wir sehr lang und gemütlich in der Gipfelmulde Pause machten.

Der Abstieg war dann nochmal ein wenig anstrengend, weil die Beine nach der langen Pause arg jammerten ;-) Wir machten K&K Pause in der Ehrwalder Alm (wo wir uns in den Schatten setzten, tolle Aussicht auf den Thaneller aber zugig und kalt) und fuhren dann weiter ab.

Oben geparkt zu haben erwies sich dann ein weiteres Mal als eher so mitteltolle Idee: nach der langen Abfahrt nochmal hochradeln fällt dann schon ganz schön schwer. Was tut man nicht alles für Höhenmeter ;-)


Beim Start ist es noch arg kühl


Bald wird uns warm


Bachquerung


Die Ehrwalder Alm vorm Thaneller


Am Radl-Parkplatz


Wer schlapp ist, braucht Stöcke


Anstieg


Am Gipfel


Gipfel-Pracht


Abstieg


Abfahrt


Nochmal der Bach

Von engel am 01.10.2021 18:19 • outdoorbergmtb

Die fünf ersten Tage des Urlaubs waren Regen vom Feinsten, für den ersten schönen Tag suchten wir deswegen eine Tour aus, die wir für weitgehend Regen-resistent hielten: guter Weg und viele Steine.

Als wir den Kangoo am Lift bei Berwang parkten, sah die Wiese unter dem Lift auch ganz gut aus, relativ feucht, aber nicht patschnass. Danach allerdings kommt die Querung einer tiefen, matschigen Runse und da musste ich, weil ich keine großen Schritte kann, zwei Mal voll in den Matsch treten und mich noch dazu an einem matschigen Felsen festhalten. Tja. (Und wären wir schlau gewesen, wären wir eh weiter oben gequert.)

Wir stiegen in für mich echt schnellem Tempo auf (2:30h mit allen Pausen. Ich fand das echt gut, der beste Allgäuer sauste mir am Ende natürlich trotzdem davon.). Wir suchten uns ein windgeschütztes Plätzchen mit Sonne für die Pause (meistens jedenfalls) und genossen die Aussicht. Es war aber trotzdem kühl da oben, deswegen gingen wir bald wieder und machten auf dem halben Abstieg nochmal Pause mit mehr Sonne, weniger Wind und weniger Aussicht, dafür aber höchst gemütlich :-)

Der restliche Abstieg war dann leider nicht so toll, weil mein ‘gutes’ Knie irgendwann anfing zu motzen. Meh!

Und weil wir endlich den Urlaub nutzen konnten, feierten wir das gleich mit K&K am Liftkiosk. Das war zwar eher solal, dafür hatten wir aber das Vergnügen, zuzuschauen, wie Eichhörnchen die extra ausgelegten alten Semmeln holten und damit durch den Wald sausten :-)

Guter Start!


Start am Lift


Ähem.


Und mitten rein in den Sumpf!


Anstieg durch Wolkenreste


Fast allein am Gipfel


Wolkenspiele


Heiterwanger und Plansee


Abstieg


Zurück

Von engel am 01.10.2021 18:18 • outdoorberg

Samstag, 21.08.2021: SAN-Sitzung

Montag, August 30, 2021

An diesem Samstag trennten sich unsere Wege, denn dem besten Allgäuer war es zu aufwendig, mit Stau ins Inntal zu fahren, auf einer Hütte zu übernachten und dann am nächsten Tag potenziell im Regen zu sitzen. Es stand die SAN VR-Sitzung an und ich wollte (nicht: musste, hab ich mir ja selbst ausgesucht) da hin.

Ich stand also früh auf, frühstückt und fuhr dann mit dem Bike im Kangoo los, als der beste Allgäuer gerade aufstand. Im Radio war die Rede von Blockabfertigung am Tunnel (was ich erwartet hatte), deswegen fuhr ich durch Pfronten und kam dann halt nach dem Tunnel in den Fernpass-Stau, der aber nach der Baustelle bei Heiterwang gar nicht so schlimm war wie befürchtet. Ich kam mit nur einer halben Stunde Verzögerung am Parkplatz vor Hochzirl an. Das war sogar weniger, als ich gedacht hatte.

Ich lud das Rad aus und radelte dann auf der langen, laaangen, laaaaangen Forststraße (OK, so schlimm ists gar nicht, kam mir aber so vor) bis zur Neuen Magdeburger Hütte hinauf. Unterwegs wurde ich natürlich von vielen E-Bikern überholt (kann ich mich noch immer nicht dran gewöhnen, fühlt sich an, als würden die ‘betrügen’, dabei kanns mir doch egal sein, ob die das halt nicht packen, nicht wollen oder faul sind oder sonst was).

Die Hütte bekommt dank uns gerade ein neues Dach, deswegen ist da Baustelle. Wir durften im ‘Jägerhäusl’ tagen, wo mich die G. und der W. empfingen. Kurz drauf kam auch die N. mit ihrem E-Bike und wir gingen erst mal was essen. Der R. war noch mit dem Hund zu Fuß unterwegs, sagte die N. und die anderen beiden hingen im Stau bei Eschenlohe und würden auch noch eine Weile brauchen. Als schließlich der R., der Hund, der K. und der J. eingetroffen waren, behandelten wir alle Themen auf der Tagesordnung und waren dann fertig.

Nach der Sitzung gab es noch Abendessen auf der Hütte, dann fuhr ich wieder ab. Das Wetter hätte am Sonntag Vormittag vermutlich sogar noch gehalten, aber die N., der Hund und der R. gingen wieder und die G. und der W. wollten am Sonntag nirgendwohin und dann hätte ich mich an den K. und den J. dranhängen müssen, die beiden superfitten Sportkanonen, mit denen ich auch mit allergrößter Anstrengung nicht hätte mithalten können (und ich bin ja runterwärts auch ein Bremsklotz), da hatte ich dann keine Lust drauf.

Ich fuhr also wieder ab und kam mit dem letzten Licht beim Kangoo an. Die Heimfahrt war super, total staufrei, aber auch brutal anstrengend nach dem langen Tag. Ich gähnte mich heim und brach dann mehr oder weniger auf dem Sofa zusammen.

Der beste Allgäuer war Radeln und Baden gewesen.


Forstweg zur Hütte. Das ist die Bahnstrecke, die hier durch allerlei lustige Tunnel verläuft


Weitblick übers Inntal. Unter der Felswand rechts verläuft der Forstweg.


Die Hütte, hinten das Dach vom ‘Jägerhäusl’.


Der große Solstein (komische Farben weil Handybild)

Von engel am 30.08.2021 15:59 • outdoormtb

Sonntag, 15.08.2021: Bewunderung

Montag, August 30, 2021

Nochmal ein schöner Tag am Wochenende! Wir hatten die lange Samstagstour ganz gut überstanden und zogen am Sonntag gleich wieder mit den Rädern los. Damit es nicht ganz so anstrengend würde, nahmen wir den allerliebsten Bike&Hike-Berg.

Es war deutlich schwüler als am Samstag und wir waren auch später dran, deswegen war das Radeln bis zur Gräner Ödenalpe ganz schön schweißtreibend, obwohl es wirklich deutlich weniger steil ist (dafür ist es höher und weiter).

Wir legten die Räder an der üblichen Stelle ins Gras und gingen zu Fuß weiter. Es kamen uns erstaunlich viele Leute entgegen und wir befürchteten schon Gedränge, aber das war wohl nur ein ungeschickter Zeitpunkt gewesen. Danach war es so so mittel-einsam wie immer.

Die Pferdeherde stand diesmal auf dem Weg herum und man musste mitten durch. Ein junges Pferd wollte von allen gestreichelt werden und forderte das energisch von einer entgegenkommenden Frau ein ;-) Weiter oben war eine kleine Ziegenherde, durch die wir durch mussten. Den Ziegen war das egal, die schauten nur.

Als wir uns dem Gipfel näherten kamen erst 2 Leute extremst unsicher runter (die hatten im unteren Teil der Geröllrinne umgedreht) und dann zwei junge Leute, die viel Zeit brauchten. Die beiden hatten Abenteuer, ganz sicher :-)

Oben waren wir sogar fast allein. Aber es war windig und inzwischen auch schon etwas wolkig, wir stiegen bald wieder ab. Die beiden Unsicheren von vorher schauten uns zu und bewunderten uns dann ganz offen. Da weiß man dann ja auch nicht, was man sagen soll. Alles Übung, wie so oft.

Wir machten im Grasfleck zwischen den Latschen Pause und radelten dann zur Nesselwängler Edenalpe ab. Dort gab es K&K, gut wie immer. Abfahrt wie üblich über den Alpenrosenweg, weil: Aussicht :-)


Bequemes Radeln (jedenfalls da unten noch)


Das Ziel im Blick


Start des Fußwegs


Die Pferdeherde


Die Ziegenherde


Gipfelkletterei


Auf den letzten Metern


Tannheimer-Blick


Gipfelbild


Die Ziegen im Eilmarsch


Abfahrt mit Aussicht

Von engel am 30.08.2021 15:08 • outdoorbergmtb

Samstag, 14.09.2021: Lechtaltour

Montag, August 30, 2021

Endlich mal ein schöner Samstag in diesem so verregneten Sommer. Wir planten gleich was im Lechtal, denn da waren wir soooo lang nicht mehr :-)

Wir fuhren über den Gaichtpass, um nicht in die Blockabfertigung am Tunnel und die Corona-Impfkontrollen an der Autobahn zu kommen (Erwähnung, damit ich mich da später dran erinnere) und parkten in Holzgau. Beim Radl-Ausladen war es noch angenehm kühl. So kühl sogar, dass wir kurz über Hemden nachdachten, aber nach ein paar Kurven am Bach kommt ja gleich die Betonrampe, das wärmt dann ;-)

Wie erwartet, wurde uns nach anfänglichem Frösteln bald warm. In der Klamm lag noch eine beeindruckend dicke Lawine, die nicht nur wir fotografierenswert fanden. Uns kamen allerlei E5-Wanderer entgegen (fast alle angemessen beeindruckt ob des fehlenden Motors), aber nicht so viele wie die letzten Jahre - Corona macht sich überall bemerkbar.

Nach dem ersten Steilstück der Klamm (wo wir schoben, ehklar), radelten wir mehr oder weniger bequem bis zur Roßgumpenalpe, wo es nochmal sehr steil wird. Der beste Allgäuer von Allen radelte alles, ich schob die steilsten Stücke :-) Am Ende der Forststraße stellten wir die Räder für die Jungrinder unerreichbar in den Wald (die fanden das nicht gut, endlich mal was Interessantes und dann kann man es nicht mal investigativ abschlecken).

Der beste Allgäuer stellte kurz drauf auf Barfuß um und wir gingen bis in die Ebene unter der Ramstallspitze, in der wir immer Pause machen, und machten Pause. Inzwischen war von der morgendlichen Kühle nichts mehr zu spüren und zur intensiven Sonne kam nun auch Schwüle hinzu. Es bildeten sich auch schon erste Wolken.

Wir stiegen am Bach hinauf und gingen an der Kehre, ‘die am weitesten ins Öfnerkar hinein reicht’, doch geradeaus weiter. Es war eh schon sehr anstrengend, da hatten wir auf das Geröll der Scharte vor der Öfnerspitze keine Lust (auch wenn ich diese Kletterstelle da wirklich gern mal machen möchte - also vielleicht). Am Gipfel des Muttlerkopfs machten wir dann eine lange Pause :-)

Der Abstieg geht, auch wenn er fürchterlich weit aussieht, weil man geradeaus bis ins Lechtal schauen kann, doch einigermaßen schnell. Wir machten nochmal eine Pause in der Ebene. Mein Knie hatte im Aufstieg ein wenig gezickt und zickte auch im Abstieg ein wenig rum, aber ich bin die letzten Jahre hier mit deutlich mehr Schmerzen rumgelaufen, das war alles sehr erfreulich :-)

Die Räder waren dann natürlich trotzdem super. Jeder Meter, den man abfahren kann, freut mich immer sehr :-) Am Cafe Uta kehrten wir ein und es war so gut wie letztes Jahr. Prima Kuchen, prima Kaffee, ein kühles alkfreies Weizen und echt nette Leute. Große Empfehlung!

Runter kann man die Betonrampe zwar fahren, aber man wir schon arg durchgeschüttelt ;-) Wir fuhren wieder über den Gaichtpass heim.

Hach, was für ein toller Tag!


Kühler Start in Holzgau


Lawinenreste in der Klamm


Die Klamm ist Schiebestrecke


An der Unteren Roßgumpenalpe


Danach wirds nochmal steil


Radlparkplatz im Wald, wo die Kühe nicht hin kommen


Das Ziel (links) im Blick


Vorm Kratzer


Gipfel mit Trettach im Hintergrund


Abstieg vorm Grossen Krottenkopf


Abfahrt


Perfekte Einkehr im Cafe Uta


Holzgau

Von engel am 30.08.2021 12:09 • outdoorbergmtb

Samstag, 07.08.2021: Abendessen holen

Sonntag, August 08, 2021

Es sollte mal wieder nur ein kurzes Schönwetterfenster geben (dieser Sommer wird wohl nichts mehr). Wir entschieden uns für den Illertalhügel, weil der nett ist und weil man da um diese Jahreszeit auch gleich Abendessen holen kann, wenn man ein wenig abseits geht und die Augen aufhält.

Wie versprochen blieb es die ganze Tour über trocken und es war uns sogar eine nette Sonnenpause vergönnt. Im Abstieg wurde es dann aber schon ziemlich dunkel, wir blieben aber trocken.

Ein Abendessen kam auch rum: Schusterpilze, Perlpilze, Maronen, Täublinge, ein klitzekleiner Steinpilz und ein Parasol (die haben gerade Hochsaison, da hätten wir noch einige mehr mitnehmen können). Anders als sonst, aber auch fein :-)


Der Anstieg ist total zugewachsen


Landkärtchen, die Sommerform


Das Ziel im Blick


Im Abstieg

Von engel am 08.08.2021 16:41 • outdoorberg

Samstag, 31.07.2021: Wolkentour

Sonntag, August 01, 2021

Morgens regnete es noch ein wenig, dann wurde es trocken. Wir vertrauten auf die Wettervorhersage und starteten zu einer Pilzsammel-Bergtour. 2 Fliegen mit einer Klappe :-)

Diese spezielle Runde führt anfangs nur ganz kurz auf ‘richtigen’ Wegen durch den Wald. Wir biegen dann üblicherweise bald in den wirklich sehr unwegsamen steilen Bergwald ab, wo sich sonst vermutlich nur wenige Leute hinbegeben. Das hat den Vorteil, dass dort kaum jemand Pilze sucht und den Nachteil, dass es halt wirklich sehr unwegsam ist und man sich durch nassestes Gebüsch und über und durch Windbruch wurschteln muss.

Das ist ziemlich anstrengend, aber meistens auch ziemlich erfolgreich. Diesmal auch :-)

Das Knie machte den Aufstieg problemlos mit, das Bein war dann aber oben schon ganz schön gestresst. Ich überließ im Abstieg dem besten Allgäuer die schwierigeren Wege durch den Wald und stieg nebendran auf der Kuhwiese ab.


Weglos unterwegs


Immer wieder schön: Fliegenpilz


Der allercoolste Pilz-Standort ever :-)


Nahaufnahme


Pilzbergung ;-)


Fast oben

Von engel am 01.08.2021 16:45 • outdoorberg

Samstag, 24.07.2021: Gewitter!

Sonntag, August 01, 2021

Eigentlich hatten wir uns für diesen Samstag eine Bergtour vorgestellt, aber die angekündigten Gewitter begannen schon vor dem Frühstück :-( Ich ging erst mal wieder schlafen.

Den Vormittag über regnete es, aber gegen Mittag wurde es tatsächlich trocken. Wir beschlossen, auf den Illertalhügel zu gehen, obwohl wir ganz sicher waren, nass zu werden. Aber das Wetter war erst mal nett zu uns. Wir blieben trocken.

Wir blieben sogar noch trocken, als wir auf der Terrasse Kaffee tranken.

Dann aber kam ein Gewitter, das sich gewaschen hatte, mit Tischtennisball-großen Hagelkörnern. Die prasselten auf den Grill drauf, schlugen Blätter vom Ahorn und dem Haselnussstrauch vom Eichhörnchen und donnerten natürlich auch auf die Autos. Scheiben gingen keine kaputt, aber alle Autos (nicht nur unsere) bekamen einen Hagelschaden.


Zugewachsen!


Parasol


Vor dem Aussichtspavillion


Daheim

Von engel am 01.08.2021 16:25 • outdoorberg

Samstag, 10.07.2021: Weiher-Schwumm

Dienstag, Juli 20, 2021

Angesichts der weiteren Wochenendpläne (die Münchner Wohnung ausräumen), hatten wir beschlossen, alles ruhig anzugehen und einen erholsamen Sommertag einzulegen. Es war eh noch immer fürchterlich schwül und das mit den Sommertagen klappt in diesem Sommer wegen der vielen Gewitter ja noch nicht so besonders gut.

Wir radelten also gemütlich Richtung Weiher, legten einen Abstecher zum Brotzeitstüble ein, wo wir ausgezeichneten Kuchen, aber leider keinen Eiskaffee (Vanilleeis war aus) bekamen und legten uns dann am Weiher in die Sonne. Das war wunderbar.

Der Weiher ist noch immer moderat kühl (der beste Allgäuer fand ihn warm), hat aber inzwischen immerhin eine Temperatur, bei der auch ich reingehe. Schwimmen mit Bergblick ist schon was Besonderes :-)

Danach radelten wir auf der Bahnstrecke zurück und auf dem neu gemachten Forstweg zum Hutbaum hoch. Das ist schöner als der Weg vom Herrenwieser Weiher, aber dafür ist jetzt leider der Waldtrail kaputt.

Schöner Sommertag :-)


Sommertag mit frisch gemähtem Gras


Der kümmerlich Rest des Wald-Trails


Kurz vorm Blender


Heimweg

Von engel am 20.07.2021 20:10 • outdoormtb

Samstag, 03.07.2021: Lang und einsam

Sonntag, Juli 18, 2021

Am einzigen schönen Tag des Wochenendes mit noch dazu vergleichsweise wenig Gewitterneigung wollten wir mal wieder ins Lechtal. In das wunderbare Lechtal, in dem wir nun so lang nicht mehr waren. Reinfahren war die reine Freude :-)

Wir stellten den Kangoo an der Straße nach Hinterhornbach ab (was einer Bewohnerin von Vorherhornbach nicht gefiel, sie bat uns am neuen Friedhof zu parken, was wir uns sonst nie und nimmer getraut hätten) und gingen los. Unten verliefen wir uns 2 Mal ein kleines Stück, weil wir einen unbezeichneten Steig nehmen wollten, den wir dann dank altem Track auf dem Navi dann doch schnell fanden. Vorher die Karte genauer anschauen hätte natürlich auch geholfen ;-)

Unser einsamer Steig ging - teilweise schwer erkennbar - unten durch lichten Wald und führte, abgesehen von einem kurzen Stück auf der Forststraße, immer steil und direkt nach oben. Zwischendurch war der Weg ein wenig schwer zu finden, aber mit dem Pfadfindergespür des besten Allgäuers und dem Track auf meinem Navi zusammen fand wir den Steig immer wieder.

Nachdem wir aus dem lichten Wald gekommen waren, führten uns die Steigspuren über eine schöne Felsrampe mitten im Latschengürtel und dann ziemlich verwunden (rechts-links-rauf-runter) zum normalen Aufstiegsweg. Am Ende kürzten wir über eine freie Steilwiese ein wenig ab und waren dann auf dem Normalaufstieg, der uns in kurzer Zeit zum Gipfel führte. Den gesamten Aufstieg über hatten wir gerade mal 2 Leute getroffen und die sahen genauso erstaunt aus wie wir ;-)

Oben war es windig und es waren auch schon Wolken reingezogen. Wir blieben nicht lang, sondern stiegen zu einer grasigen Mulde ab, wo wir uns eine nette Pause gönnten und beide sofort in der Sonne einschliefen :-) Danach war die Sonne weg.

Für den Abstieg nahmen wir den Normalweg. An der ersten und einzigen Wegekreuzung verstiegen wir uns nochmal ein kleines Stück, weil ich die Karte falsch im Kopf hatte. Natürlich hätte ich nachschauen können, aber der Weg kam mir erst seltsam vor, als wir schon im Hornbachkar waren. So kamen halt noch 100 Höhenmeter und ein Stück Weg extra dazu.

Der Abstieg auf dem Normalweg ist sehr steil und geröllig, das fand ich zwischendrin einigermaßen anspruchsvoll, weil man nicht immer die Wahl hatte, mit welchem Bein man die großen Schritte macht. Als wir das steilste Stück hinter uns hatten, erschreckten wir einen jungen Einheimischen total (der sass auf einem Stein und rauchte und hüpfte vor Schreck beinahe, als wir von hinten kamen), der den ganzen Tag niemanden gesehen hatte und sich völlig alle wähnte.

Danach ist der Abstieg vor allem lang (und ja, auch nett und idyllisch), weil man den ganzen Berg queren muss. Wir waren beide froh, als wir endlich unten waren. Mir taten sowohl die Füße als auch beide Knie ein wenig weh, aber so viel Abstieg zu Fuß (1300 Höhenmeter, 13 Kilometer) hatte ich seit Jahren nicht mehr. Am nächsten Tag war ich etwas lahm rundrum, aber dem Knie ging es weitgehend gut :-)

Das war ein wunderbarer Tag mit einem wunderbar einsamen und anspruchsvollen Gipfel. Yay!


(Fehl-)Start mit Klimmspitze im Hintergrund


Aufstieg durch steilen lichten Wald


Die Wegfindung ist nicht immer einfach


Lechtalblick


Auf dem Weg durch den Latschegürtel


Wegloser Steilanstieg mit Lech im Hintergrund


Die letzten Meter auf dem Normalweg


Gipfelbild


Falscher Abstieg ins Hornbachkar


Gerölliger Abstieg


Auf der Runde um den Berg

Von engel am 18.07.2021 12:13 • outdoorberg
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