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Trotz (oder auch wegen) des Schneefalls zog es mich am Sonntag des untätigen Wochenendes raus. Wenigstens eine Runde über den Fernsehturmhügel wollte ich drehen. Für den besten Allgäuer war das aber noch nichts, deswegen ging ich allein.

Ich parkte wie üblich am Tennisplatz, aber als ich um den Harvester herum gegangen warm kapitulierte ich vor der Schnee-und-Matsch-Orgie, die da vor mir lag. Da wollte ich wirklich nicht durch. Ich fuhr zum Wanderparkplatz oberhalb von Ermengerst und ging von da los.

Es war windig, hatte kaum Sicht (Schneefall und Nebel) und matschigen Nassschnee, deswegen war es auch nicht verwunderlich, dass ich nach dem Abzweig von der Teerstraße erst nur zwei Spuren und ganz oben gar keine Spuren mehr vorfand.

Ich ging bis zum Kreuz, drehte eine Runde um das Wäldchen mit dem Turm und ging dann wieder runter. Immerhin.

Von engel am 08.01.2024 05:30 • outdoor

Samstag, 30.12.2023: Sonnenspaziergang

Sonntag, Dezember 31, 2023

Das Wetter sollte noch mal schön werden, aber wegen Erkältungsbeschwerden ließen wir größere Pläne sausen. Raus wollten wir aber natürlich doch, deswegen fuhren wir zum Parkplatz bei Weiher und gingen eine Runde über den guten alten Illertalhügel.

Damit es eine Runde wurde, gingen wir über die Westseite hoch und über die Südseite runter. Insgesamt war nicht viel los, aber der Gipfel war gerade voll, als wir ankamen. Wir gingen deswegen zum ‘Nebengipfel’, blieben aber nicht lang, weil es windig war.

Am Sonnenplatz am Grat war es einigermaßen OK; aber dann doch nicht warm genug, um lang zu bleiben (wir waren etwas früh dran). Auf der Wiese zwischen Stammtischbank und Pavillon gab es deswegen noch mal eine Pause, die angenehm warm und bequem war.

Im Eselstall in Weiher scheinen nun Ziegen zu wohnen. Schade :-(

Von engel am 31.12.2023 12:18 • outdoor

Mittwoch, 27.12.2023: Schattenseite

Samstag, Dezember 30, 2023

Für den einzigen schönen Tag ohne Wind hatten wir uns den Sonnenkopf ausgesucht. Zu Fuß natürlich, der Schnee war bis weit über die Sonnenklause schon weg.

Wir wollten unter der Brücke parken, aber da steht nun ein Parkverbotsschild, was ziemlich sicher mit den vielen Auf-der-Straße-Parkern von vor 3 Wochen zu tun hatte. Sehr schade, denn unter der Brücke könnte man eigentlich problemlos parken, ohne halb auf der Straße zu stehen. Wir fuhren zum Wanderparkplatz weiter.

Deswegen starteten wir auch durch den Tobel, da waren wir ja eh schon und gingen an den Wasserfällen vorbei. Der obere Teil des Tobels war wegen Sturmschäden gesperrt, deswegen mussten wir über die Wiesen zur Sonnenklause laufen. Um diese Jahreszeit hat es da leider keine Sonne.

Kurz vor der Sonnenklause trafen wir auf den ersten Schnee, der bald mehr wurde. Nach der kurzen Waldpassage hatten wir eine geschlossene Decke aus hart gefrorenem Schnee unter den Stiefeln. Ich fand es einigermaßen rutschig und nahm Grödel, der beste Allgäuer stieg ohne auf. Auf vorhandenen Spuren brach man nicht durch, daneben manchmal schon.

An der Dianahütte sahen wir das erste Mal Sonne und oben am Rücken war sie dann voll da. Es wurde schlagartig deutlich wärmer. Die Spur war aber nach wie vor da und hart und trug (daneben nicht). Wir stiegen bis zum Gipfel auf, gingen ein Stück Richtung Heidelbeerkopf weiter, drehen dann aber wieder um, weil man da doch recht einbrach. Dann gab es gemütlich Pause in der Sonne.

Der Abstieg ging prima, weil die Spur weiterhin hat gefroren war (der beste Allgäuer ging frei runter, aber das mochte ich nicht). Im unteren Hang gingen wir nach rechts in die Sonne und da hielt die Schneedecke bis fast zum Ende erstaunlich gut. Bevor wir endgültig wieder in den Schatten abstiegen, machten wir noch mal Pause.

Für den weiteren Abstieg gingen wir wieder über die weiten Wiesen und dann entlang der Hinanger Wasserfälle runter zum Auto.


Start an den Wasserfällen


Anstieg auf hartem Schnee im Schatten


Oben ist schönste Sonne


Gipfelbild


Rückweg nach der Pause


Abstieg im Schnee


Abstieg über die Wiesen

Von engel am 30.12.2023 09:53 • outdoorberg

Dienstag, 26.12.2023: Halb-Winter

Samstag, Dezember 30, 2023

Der Tag sollte eigentlich sonnig werden, allerdings hatte das Wetter das wohl nicht mitbekommen, deswegen begrüßten uns Wolken und nur sehr wenig Sonne zum Frühstück.

Wir parkten in Burgberg und stiegen dann über den Weg neben den Wasserfällen hoch. Es war nahezu warm und sehr herbstlich (kaum Schnee in Sicht). An der Kehre bogen wir zum Hörnle ab. Der Weg über den üblichen Lawinenstrich zeigte schon mal, was für eine Art Schnee uns oben erwarten würde: Hart gefroren und glatt.

Die Stürme der letzten Zeit hatten auch hier zugeschlagen und es lag ein Baum quer über dem Weg (dachten wir erst mal, eigentlich lag der Baum *neben* dem Weg). Wir wurschtelten uns durch, verliefen uns kurz und fanden dann zum eigentlichen Weg zurück, aber ich stellte fest, dass ich beim Durchwurschteln meine Stöcke verloren hatte. Wir mussten umdrehen und fanden die Stöcke glücklicherweise wieder. Ohne hätten wir abbrechen müssen.

Der Weg zum Hörnle fiel mir eh schon schwer (Rest-Erkältung oder sowas) und meine unerwartet rutschigen Stiefel machten alles noch viel schwerer. Es dauerte ziemlich lang, bis wir am Hörnle-Gipfel waren. Der beste Allgäuer hatte das Gefühl, ich liefe rückwärts :/

Die Fels-Querung ging trotz des Schnees besser als befürchtet, dann gingen wir weiter zum Hauptgipfel. Von Sonne war noch immer wenig zu sehen, dafür hatte es Wind. Netterweise hatte es Spuren und man brach nur ein, wenn man neben den Weg trat.

Wir gingen über die steile Querung zum Hauptgipfel mit dem Jägerdenkmal. Der beste Allgäuer querte mit den Händen in der Hosentasche, ich dagegen fand jeden Tritt unangenehm rutschig :-( Am Gipfel war es kalt und windig, deswegen blieben wir nur so lang, bis ich die Grödel angezogen hatte. Damit ging die Querung dann schon deutlich besser.

Wir stiegen bis kurz vor dem Grüntenhaus ab und machten dort in der endlich aufgetauchten Sonne Pause. Als uns 2 Leute nach den Bedingungen fragten, stellte sich raus, dass das der Büro-Kollege S. und seine Schwester waren. Nett :-)

Der Abstieg ging schnell und gut. Am Ende im Steilabstieg neben den Wasserfällen merkte ich dann aber die Oberschenkel (was auf zu erwartenden und auch eingetretenen Muskelkater hinwies). Da war es dann ohne Wind so warm, dass wir die letzten Meter im T-Shirt absteigen konnten.


Start ohne Sonne


Durchwurschteln


Am Hörnle


In der Felsquerung


Abstieg am Seil


Gipfelquerung


Am Jägerdenkmal


Abstieg mit Sonne


Fast schon Abendsonne


Auf den letzten Metern

Von engel am 30.12.2023 09:51 • outdoorberg

Montag, 25.12.2023: Sonnenspaziergang

Samstag, Dezember 30, 2023

Nach einer knappen Woche Dreckwetter (Regen und leider recht warm) wurde es am ersten Weihnachtsfeiertag wieder trocken.

Nach den sehr netten Weihnachtsfeiern bei SV+LG und den besten Eltern mit Schwesterfamilie und Gast schliefen wir erst mal aus und gingen dann eine Runde über den Illertalhügel.

Wir waren nicht früh dran, aber bis zum Gipfel trafen wir nur einen einzigen Menschen. Die Pause am Sonnenplatz am Grat war ausgesprochen nett :-)

Von engel am 30.12.2023 09:49 • outdoor

Samstag, 16.12.2023: Wechtenbruch

Donnerstag, Dezember 21, 2023

Nach einer Woche Regen (mal wärmer, mal kühler) waren 4 schöne Tage vor weiterem Dreckwetter angekündigt. Kurz vorher war es wieder etwas kühler geworden und ich hatte Hoffnung, dass es weiter oben vielleicht schönen Schnee haben könnte. Auf einer Unterlage aus nassem Schnee mit Eislamellen drin (laut LLB) natürlich.

Wir parkten im eisigsten Eck des Tannheimer Tals und es hatte dort tatsächlich 2 cm Pulverschnee auf etwa 20 cm nasser Unterlage. Wie erwartet wurde der Pulverschnee im Aufstieg auf der Forststraße mehr und am oberen Ende sah es dann wunderbar winterlich aus :-)

Die meisten Spuren (nicht viele) führten geradeaus das Strindental hinter, wir bogen aber links in das Seitental ab, in dem es nur eine Schneeschuhspur hatte. Wir hatten kurz überlegt, ob wir vielleicht auch geradeaus gehen sollten, hatten uns dann aber doch nicht umentschieden.

Der Sommerweg war nicht ganz einfach zu gehen, weil die vielen Bäche durch die Bank nicht zu waren. An vielen Stellen kamen wir seitlich vorbei, oft mussten wir aber abschnallen. Wir versuchten, uns all die Löcher zu merken.

Die Brücke über den Bach war nicht ganz so viel wie erwartet, hatte dafür aber ein Loch in der Mitte :/ Danach ging es steil hinauf und die Spur nahm eine falsche Abzweigung, was wir aber erst merkten, als es schon zu spät war, deswegen mussten wir uns kurz ein sehr steiles Stück in schlechtem Schnee hinaufkämpfen. Der Weg durch die Büsche danach war wunderbar winterlich.

Über den großen Hang war während der Regentage eine große Nassschneelawine gerutscht, über die wir mühsam drüber stiegen. Danach bog die Spur nach unten ab, deswegen spurten wir den Sommerweg in die Sonne selber. Das sah wunderschön aus :-)

Am Forstweg trafen wir wieder auf die Schneeschuhspur, die den langen Weg durch die Senke genommen hatte. Am Sattel trafen sich viele Spuren und eine Schneeschuh-/Skispur ging zum Litnisschrofen weg. Wir folgten und machten bald an einem einigermaßen windgeschützten Platz Pause. Dort kamen uns 3 Abfahrer entgegen und ab da waren wir allein.

Die Spur nahm dann einen sehr ungewöhnlichen und ungeschickten Weg durch die Latschen und war blöd zu gehen. Zudem zielte sie viel zu hoch in den Hang unter dem Gipfel, deswegen bogen wir ab und spurten selber weiter. Ich fing an, musste aber relativ bald an den besten Allgäuer abgeben.

Unter der Gipfelrinne trafen wir auf die Spur unserer drei Vorgeher (die Schneeschuhgeher waren gar nicht erst gequert) und stiegen weiter zur Rinne auf.

Der beste Allgäuer stieg 2 Kehren weiter hoch als ich, was schlau war, denn zu Fuß im noch immer ziemlich grundlosen Schnee aufsteigen war echt hart. Weiter oben hatte es die Spur der Vorgeher, das ging dann einigermaßen. Der Grat zum Gipfel war dann ziemlich eisig und ich ließ die letzten Meter lieber bleiben.

Der beste Allgäuer stieg bis zum Vorgipfel, wollte dann aber doch lieber nicht mehr durch die kleine Senke zum Gipfel gehen. Links neben ihm war eine hohe Wechte, von der er natürlich gebührenden Abstand hielt – dachte er, denn plötzlich ging die Wechte neben ihm mit Getöse (sagte er, ich hörte weiter unten nichts) ab und rutschte unten den halben Hang runter!!! Gut, dass da niemand war!

Der beste Allgäuer kam zu mir zurück, dann stiegen wir zu den Skiern ab. Der Platz war nicht gut für Pause und der Schnee wurde in der Sonne auch nicht besser, deswegen fuhren wir direkt ab. Wo Sonne reingekommen war, war der Schnee schon etwas kompakt, im Halbschatten aber noch richtig schön pulvrig. Schöne Kurven :-)

Nach der Querung gab es noch mal wunderbaren Schnee, dann suchten wir uns ein Pausenplätzchen. Wir landeten da, wo wir schon im Aufstieg Pause gemacht hatten.

Danach waren es nur noch ein paar Meter bis zum Sattel und zur Forststraße. Wir fuhren bis zum großen Stein und fellten da dann wieder auf (zum allerersten Mal), um zum Sattel über dem Latschenhang aufzusteigen. Die Abfahrt war oben etwas schwierig, weil sich Schneeplatten mit Pulverschnee abwechselten, wurde unten aber noch mal richtig schön. Um die Lawine fuhren wir unten herum und treppelten dann ein kleines Stück hoch.

Die restliche Abfahrt war dann wie immer nicht ganz einfach, aber machbar. An den meisten Bächen kamen wir auf Skiern vorbei, für die 3 tiefsten Löcher schnallten wir ab.

Wahrscheinlich wäre die Sulzspitze skitechnisch schlauer gewesen (weite Hänge und wirklich wenig los), aber der Litnis ist halt immer schön alpin :-) Und wir waren den ganzen Tag allein, das hat man ja auch nicht oft.


Im kältesten Eck des Tannheimer Tals


Start mit Aussicht :-)


Felswandquerung


Bachquerung


Brückenquerung


Viel Schnee auf den Büschen


Lawinenquerung


Spuren mit Glitzerschnee und Sonne


Nach dem Sattel


Wir verlassen die doofe Spur


Unter der Gipfelrinne


Schneewühlen in der Rinne


Im Ausstieg zum Grat


Auf dem Vorgipfel


Rückblick zur Feigline


Abstieg


Abfahrt


Abfahrt


Abfahrt


Auch Abfahrt, nicht so elegant ;-)


Beschwerliche Abfahrt auf dem Sommerweg

Von engel am 21.12.2023 19:28 • outdoorski

Sonntag, 10.12.2023: Matschwanderung

Donnerstag, Dezember 21, 2023

Nach dem einen schönen Tag am Donnerstag wurde der Schnee weiter zusammen geregnet und der ganze schöne Winter schmolz dahin. Am Sonntag trieb es uns dann doch noch raus zum Fernsehturm.

Das war dann eine Matschschlacht vom Feinsten, weil vom Tennisplatz aus mit einem Harvester Bäume aus dem Wald geholt worden waren und Weg und Wiese nebendran völlig umgegraben waren. Immerhin hatte es weiter oben nur Schneematsch und keinen Matsch-Matsch mehr ;-)

Wegen des ekligen Windes gingen wir nur die kurze Runde hinten runter und dann wieder hinauf und zurück zum Auto. Immerhin.

Von engel am 21.12.2023 16:35 • outdoor

Donnerstag, 07.12.2023: Traumtour

Donnerstag, Dezember 21, 2023

Nach dem Schneechaos und der wunderbaren Super-Winter-Tour war es wieder wärmer und dann schlechter geworden. Im Tiefland (also Kempten) hatte es heftig in den Schnee hineingeregnet, aber oben hatte sich der Schnee etwas gesetzt und dann hatte es drauf geschneit. Und der Donnerstag (und nur der Donnerstag) sollte wunderschön werden. Mein Chef verschob wieder ein Meeting und ich durfte freinehmen :-)

Wir fuhren nach Baad, wo es wie ‘versprochen’ knapp –10 Grad hatte. Am Dorfparkplatz war nicht viel los und wir wunderten uns schon etwas. Aber ich hatte die neuen Parkplätze am Bach vergessen (und man sah sie wegen der meterhohen Schneewände nicht): da waren durchaus einige Autos. Aber fast alle Leute, die wir sahen, gingen in s Bärgunttal.

Wir folgten der Spur ins Durabachtal. Anfangs schienen noch mehrere Leute gegangen zu sein, nach dem letzten Haus schienen dann aber die meisten zum Walmendinger Horn abgebogen zu sein. Aber es hatte noch eine Spur, was angesichts des tiefen Schnees gar nicht so schlecht war ;-)

Als wir in die Sonne kamen, wurde es schnell wärmer und wir konnten die Jacken und Handschuhe ablegen. Die Spur führte auf dem Skitourenweg hoch und wir folgten. Es hatte noch keine Abfahrtspuren, deswegen war die Engstelle ungewöhnlich einfach zu gehen (sonst ist da oft alles rausgerutscht und glatt). Auch danach führte die Spur in schönen Schleifen durch die richtigen Lichtungen (es gab schon ziemliche Irrwege).

Wir holten bald 2 Leute ein, von denen sich der hintere deutlich schwertat und dann zwei weitere Leute, die auf dem Rücken Pause in der Sonne machten. Danach waren nur noch die ursprünglichen zwei Spurer vor uns, die wir auf der Querung zum Grünhorn abfahren (schöne Kurven, der Schnee sah super aus) und dann wieder aufsteigen sahen. Kurz bevor wir den Gipfelhang erreichten, fuhren sie zum zweiten Mal ab.

Wir stiegen zum Gipfel auf, wo es aber leider recht windig und kalt war. Kurz nach uns kamen die vier Nachgeher und fanden es auch kalt. Wir entschieden uns, die Pause nach unten zu verlegen und fellten direkt ab. Der beste Allgäuer patschte im Wind erfreut seine neuen Felle einfach zusammen, denn inzwischen hat er auch Geckos und war insgesamt sehr zufrieden damit.

Die Abfahrt zur Starzelhütte war großartig! Der Schnee war pulvrig und tief genug, um mehr oder weniger schweben zu können, aber nicht so tief, dass man absoff. Im kurzen sehr besonnten Stück war der Schnee schon etwas zusammengehockt, aber immer noch gut fahrbar, danach war es wieder ein Pulvertraum :-)

An der Hütte fellten wir wieder auf und stiegen zurück zum Rücken hinauf. Den letzten Teil durfte er beste Allgäuer spuren, weil die Vorgänger nicht bis zum höchsten Punkt gegangen waren. Oben gab es noch mal Pause mit Sonne und ohne Wind und Blick auf den Widderstein :-)

Danach schwebten wir den oberen Hang runter (wunderbar, aber superstressig für die Oberschenkel, die immer noch nichts gewöhnt sind) und wurschtelten uns entlang der Aufstiegsroute ins Tal. War nicht überall einfach, aber wir haben das auch schon doofer erwischt.

Hach, so eine schöne Tour (und mitten unter der Woche)!


Kühler Start in Baad


Sonnige Spur entlang des Durabachs


Anstieg durch die Engstelle


Gipfelhang mit nur zwei (!!!) Spuren


Auf den letzten Metern mit Aussicht


Gipfelanstieg


Abfahrt :-)


Abfahrt :-)


Abfahrt :-)


Abfahrt :-)


Gegenanstieg zum Rücken


Spuren auf den letzten Metern


Abfahrt

Von engel am 21.12.2023 16:22 • outdoorski

Sonntag, 03.12.2023: Wintertraum

Mittwoch, Dezember 20, 2023

Nach dem vielen Schnee von Freitag und Samstag (wegen dem die SAN-Weihnachtsfeier hatte ausfallen müssen) sollte der Sonntag strahlend schön werden. Im Radio wurde weiterhin vor Fahrten gewarnt, Bahn und Flugverkehr waren noch nicht wieder hergestellt und der LLB (Stufe III) warnte vor viel Schnee mit ‘großen Einsinktiefen’, deswegen entschieden wir uns für eine leichte Tour mit einfacher Anfahrt.

Wir waren nicht allzu früh dran und hatten auch nicht erwartet, allein unterwegs zu sein, aber dass es an der Brücke bei Hinang keinen Parkplatz mehr hatte, fand ich schon ein bisserl erstaunlich (der beste Allgäuer natürlich nicht). Wir hätten den Kangoo direkt an der Straße parken müssen, das wollten wir aber nicht, deswegen wanden wir uns durch Hinang (sehr schmale Straßen und mit dem Schnee natürlich noch schmaler) und parkten am Wanderparkplatz unter der Brücke.

Das bescherte uns einen hübschen Anstieg auf dem Wanderweg durch die Büsche unten und sehr anstrengendes Spuren bis zur Straße hinauf, denn der Schnee war wirklich sehr tief und grundlos. Kurz bevor wir die Spur an der Straße erreichten, ging dann mein Fell ab, weil Schnee drunter gekommen war, und ich musste es mühsam auf einem Bein balancierend von Schnee befreien und wieder auf den Ski bringen. Das war nicht ganz einfach, danach hielt es aber problemlos bis zum Gipfel.

Als wir in der Spur waren, war Gehen deutlich leichter und weniger anstrengend ;-)

Unten waren wir noch einigermaßen allein unterwegs, ab dem mittleren und erst recht ab dem oberen Parkplatz war dann immer mehr los. Weil wir unten losgegangen waren und eh nicht früh dran waren, waren natürlich sehr, sehr viele Leute vor uns und wir konnten sehen, wie sich quasi eine Schlange den großen Hang hinauf zog. War alles egal, denn der Tag und der Schnee waren einfach nur traumhaft und wir waren ja eh drauf eingestellt gewesen, dass es voll werden würde.

Die Spur zog sich sehr schön am linken Rand des großen Hangs entlang (der schon bei unserem Aufstieg sehr zerfahren war) hinauf, danach wurde sie schlechter, weil sie natürlich im schmalen Teil des Hangs ständig zerfahren und zerrutscht worden war.

Kurz vorm Gipfel hatte der Sturm, der mit dem Schneefall der letzten Tage gekommen war, die Bäume nahezu komplett mit Schnee überzogen. Es sah fast so aus, als seien wir irgendwo im Norden, wo ständig Winterschneestürme unterwegs sind. Wir gingen am Kreuz vorbei auf die breite Südseite des Gipfels, wo schon verschiedene Sitzgelegenheiten getreten worden waren, setzten uns da in die Sonne und genossen die winterliche Aussicht :-)

Die Abfahrt war dann … gemischt ;-) Wo es schon viele Spuren hatte (und die Abfahrt war teilweise fast schon Piste), konnte man gut fahren, auch wenn es natürlich nicht ganz einfach war, ständig zwischen halb Tiefschnee und zerfahren umzuschalten. Im ‘richtigen’ Tiefschnee blieb man aber sofort mit Schnee bis zum Oberschenkel stecken (‘große Einsinktiefe’). War natürlich trotzdem prima, wie sollte es anders sein.

Im unteren Teil fuhren wir (wie alle anderen auch) geradeaus die Aufstiegsspur bis zum Parkplatz hinab. Danach war es nicht mehr weit bis zur Brücke, unter der der Kangoo stand.

Das war sehr schön, trotz der vielen Leute :-)


Start auf dem Wanderweg


Spuren bis zur Straße


Glitzerschnee mit Sonne :-)


Aufstiegsschlange im großen Hang


Winterbild mit Dianahütte


Das Kreuz ist nahezu zugeschneit


Auf dem Weg zum Gipfel


Auf den letzten Metern


Sonnige Gipfelpause


Abfahrt im oberen Teil


Abfahrt im großen Hang


Abfahrt im unteren Teil

Von engel am 20.12.2023 17:11 • outdoorski

Samstag, 02.12.2023: Schneestapfen

Dienstag, Dezember 19, 2023

Nachdem wir am Schneechaos-Samstag 2 Stunden Schnee geschaufelt hatten und dann nicht zum Spitzingsee zur SAN-Weihnachtsfeier fahren konnten, fuhren wir wenigstens zum Tennisplatz, um ein wenig im vielen Schnee zu stapfen. Im Radio wurde ständig wiederholt, man solle daheimbleiben und Parken war etwas schwierig.

Wir waren die ersten, die vom Tennisplatz starteten und deswegen konnten wir die ersten Meter richtig tiefen Schnee genießen (was ganz schön anstrengend war). Ich habe inzwischen auch Yeti-Füße und zog sie mit langen Gamaschen an und das war echt seltsam: Man läuft tatsächlich wie barfuß, aber es hatte total tiefen Schnee. Die Füße waren die ganze Zeit mollig warm, aber wir waren ja auch immer in Bewegung. Allzu wasserdicht sind die Schuhe aber nicht, wo es stellenweise feuchten Schneematsch am Boden hatte, kam etwas kühle Feuchtigkeit rein. Aber die machen echt Spaß, die Schuhe!

Wir stapften zum Kreuz hoch, hinten runter (da hatte es den ganzen Schnee reingeblasen und wir sanken teilweise oberschenkeltief ein!) und dann wieder zum Kreuz zurück.

Schöner Ausflug und sehr, sehr winterlich :-)


Wenig Platz zum Parken


Schneestapfen


Kleine Yeti-Füße


Gipfelbild


Der Schnee ist wirklich tief


Anstrengender Rückweg zum Fernsehturm

Von engel am 19.12.2023 19:37 • outdoor
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