Kurze Runde auf den Blender, um auch unter der Woche mal rauszukommen.
Vom Tennisplatz auf direktem Weg zum Gipfel und danach genauso wieder runter. Schöne Abendrunde :-)


Am Feiertag, wo es noch mal gutes Wetter hatte, entschieden wir uns für einen Erholungstag am See. Nach der Irrfahrt vom letzten Mal wussten wir ja Bescheid und fuhren gleich hintenrum zum Radler-Badeplatz.
Wir SUPten (ich nicht lang, weil meine Füße schmerzten) und paddelten den See auf der üblichen Runde rauf und runter und machten an der Boje eine schöne lange Pause.
Der Rückweg rauf zum Parkplatz war wie üblich fürchterlich, aber so war der gesamte See-Tag viel schöner :-)



Weil es schön warm und schön mit wenig Wind werden sollte, entschieden wir uns für eine Runde SUPen am Rottachspeicher. Der Weg zum abgelegenen Startplatz war aber versperrt, weil man von Moosbach nicht nach Bodelsberg fahren konnte. Wir überlegten kurz, um den ganzen See herumzufahren, entschieden uns dann aber dafür, zur Abwechslung mal in Moosbach zu starten. Da muss man kaum laufen, dafür kostet das Parken 5€. Naja.
Wir gingen nicht auf die große Wiese beim Kiosk, sondern blieben direkt bei der Staumauer, wo wir auf der Wiese im Schatten die SUPs aufpumpten (so wie allerlei andere Leute auch). Unser Zeug legten wir am Rand der Wiese unter die Büsche und starteten zum See.
Wir SUPten und paddelten im Großen und Ganzen dieselbe Runde wie sonst auch (mit Pause an der Boje, wie sich das gehört). Der Rückweg ist dann natürlich länger, was aber dank wenig Wind kein Problem war.
Das war ein schöner SUP-Tag, aber wir sind uns einig: Start am Wanderparkplatz ist schöner, auch wenn das wegen des Rückwegs viel anstrengender ist.



Nach dem Pause- und Räumtag, nahmen wir an, dass es möglich sein sollte, unter der Woche den Grenztunnel zu wagen. Klappte prima, wir kamen problemlos nach Rinnen und fanden auch noch unten einen Parkplatz.
Radeln war wie immer unten (wo es steil ist) recht anstrengend, weiter oben dann relativ bequem und am Ende dann stressig, weil zu bequem das Sitzfleisch stresst. Die Thanellerbank steht wieder und wir machten eine sehr gemütliche Pause in der Sonne dort :-)
Anfangs war es noch recht kühl, und wurde dann schnell wärmer. Wir schwitzten ordentlich beim Radeln, aber an der Querung zur Raaz-Alpe war dann natürlich Wind und es wurde angenehm. Weil die Kühe auf der Ehenbichler Seite des Gatters waren, parkten wir die Räder auf der Raazer Seite.
Der beste Allgäuer stellte auf barfuß um und wir stiegen zum Sattel zwischen Galtjoch und Abendspitze auf. Dort zog dann auch ich die Schuhe aus, denn das ist der netteste und grasigste Anstieg, den ich kenne, da können auch Weichlinge wie ich barfuß gehen. Das war sehr angenehm :-)
Wie üblich war es kühl und zugig am Rücken zum Gipfel und dass da gerade die Sonne hinter Wolken verschwand, machte das auch nicht besser. Am Gipfel verzogen wir uns in die Mulde vor den Eisenhüten. Da war es angenehmer und als die Sonne rauskam, bald auch schön warm.
Ich zog für den Abstieg meine Schuhe wieder an, der beste Allgäuer stieg barfuß bis in den Sattel ab und nahm dort dann auch Schuhe für den restlichen Abstieg auf den spitzen Steinen. An den Rädern angekommen, überlegten wir kurz, in die Raaz-Alpe zu gehen, zogen dann aber doch die Ehenbichler Alm vor. Die hatte dann aber zu! Mein Fehler, ich dachte, unten ein Schild “geöffnet” gesehen zu haben. Dann halt nicht.
Wir fuhren zur Thanellerbank ab und machten dort noch mal lange und gemütlich Pause. Ohne Kuchen, aber sehr bequem.

Start in Rinnen

An der Thaneller-Kehre

Perfekt runde Distelkugel

An der Ehenbichler Alm

Die letzten Radl-Meter

Anstieg zum Sattel

Barfuß :-)

Gipfelbild

Abstieg

Abstieg

Abfahrt
Wie nicht anders zu erwarten (Trainingszustand, etc.) hatte uns die Samstagtour ein wenig mitgenommen, deswegen sollte es für den Sonntag eine nicht allzu lange Tour werden. Die Wahl fiel auf den Ponten von Norden mit Bike, das hatten wir bisher noch nicht gemacht.
Die Straße zur Stubentalalpe führt unten erst mal gemütlich in Kehren durch den Wald und wird oben auf dem langen Weg ins Tal rein unerwartet steil (von den Skitouren hatte ich da eigentlich ‘flach’ in Erinnerung). Es war insgesamt gut zu radeln.
An der Alpe parkten wir die Räder und gingen ein Stück weiter, um auf Wandern umzustellen. Die Kühe schauten uns neugierig zu und eine rückte auch langsam näher (gelangweilt fressend, um kein Interesse zu bekunden) ;-) Wir waren aber fertig, bevor sie uns untersuchen konnte.
Der Weg führt zunächst durch einen Latschengürtel (schwül und heiß) und weiter oben durch ein weites Kar zum Grat. Je höher wir kamen, umso kühler wurde der Wind, ich fand das super, der beste Allgäuer zog aber ein längeres T-Shirt an.
Vom Sattel ist es nicht mehr weit zum Vorgipfel und über den kleinen Kraxelgrat zum Gipfel. Wir machten kurz unter dem Kreuz Pause, aber es war ungemütlich und hatte Flugameisen, da gingen wir bald wieder.
Wir stiegen bis zum Kar ab und machten vor dem Latschengürtel auf einem kleinen Hügel eine sehr gemütliche längere Pause. Danach stiegen wir zur Stubentalalpe ab, wo es Bier und Käsekuchen gab, Der Käsekuchen war zwar gut, aber sehr klein :-(
Die Abfahrt ging dann schnell. Nette kleine Tour, grad passend zum Muskelkater :-)

Waldige Anfahrt

Auf dem Weg ins Hochtal

Endlich an der Alpe!

Anstieg durch Latschen

Kurz vorm Gipfel

Gipfelbild

Rückweg zum Vorgipfel

Abstieg

Kurz vor der Alpe

Abfahrt
Für den ersten Urlaubstag hatten wir uns gleich mal eine ordentliche Runde ausgesucht, für die wir an den Brücke am Sägewerk parkten. Beim Radeln ins Retterschwanger Tal war es noch einigermaßen kühl, aber schon sehr schwül, deswegen schwitzten wir trotzdem.
Anfangs waren wir noch sehr allein unterwegs, im hinteren Teil überholten uns dann doch einige der allgegenwärtigen E-Biker. Bio-Biker wie uns gab es aber auch ein paar.
An der Hinteren Entschenalpe stellten wir die Räder ab und gingen dann erst noch ein Stück, um uns hinter dem großen Stein bei einer Pause wanderbereit umzuziehen.
Wir gingen der Schwüle entsprechend langsam bis zum Sattele. Mein Versuch, dem ständigen Füße-Weh mal mit ‘richtigen’ Bergstiefeln entgegenzutreten, war nur so halb erfolgreich. Die harten Sohlen der Stiefel schienen meine Füße zwar ganz gern zu mögen, aber im Anstieg zum Sattele fingen dann die Fersen an zu brennen. Vorm Sattele verpflasterte ich sie, im Sattele musste ich dann aber um Abbruch vor der langen Querung bitten, um nicht gleich am Anfang des Urlaubs Blasen zu bekommen.
Wir stiegen also noch den ersten felsigen Absatz hinauf und machten dann Pause. Ich zog die Stiefel aus, um den geschundenen Fersen etwas Erholung zu verschaffen. Der beste Allgäuer schaute erst etwas seltsam und nahm sich dann den linken Stiefel: dem fehlte komplett die Sohle! Und ich hatte absolut nichts gemerkt! Na, dann hätten wir hier ja eh abbrechen müssen.
Ich merkte auch im Abstieg nicht viel von der fehlenden Sohle, weil der vorhandene Gummi auf den Felsen ganz gut hielt. Wir hielten beide Ausschau nach der Sohle, um meinen Müll wieder mit vom Berg zu nehmen, fanden sie aber leider nicht. Der Stiefel hielt immerhin problemlos bis zu den Rädern.
Wir unterbrachen die Abfahrt an der Mitteralpe, wo wir gerade noch Kuchen, Joghurt und Bier bekamen, bevor sie zumachte. Am Nebentisch war ein E-Biker, der sich ernsthaft wunderte, dass wir es ohne Motor bis zur Alpe geschafft hatten. Wir kommentierten das lieber nicht, denn der Weg bis zur Alpe ist weder schwer noch steil.
Das war trotz des Sohlenmissgeschicks ein schöner Urlaubsauftakt :-)

Im Retterschwanger Tal

Vor der Hinteren Entschenalpe

Schlauchenzian

Im Anstieg (noch mit Sohle am linken Stiefel)

Im steilen Abschnitt am Grat

Am höchsten Punkt unserer Tour

Abstieg ohne linke Sohle

Abstieg

Abfahrt

Einkehr
Vom Tennisplatz zum Kreuz und dann wieder runter. Auf dem Runterweg Brombeeren naschen und mit Hochland-Kälbern sprechen :-)

Bei der Überlegung, was wir mit dem schön (und heiß und schwül) angesagten Samstag machen sollten, hatte der beste Allgäuer den Aurikelgrat in den Ring geworfen und da war ich sofort dabei. Da waren wir schon seit Ewigkeiten nicht mehr und so ein bisserl Gekraxel ist doch immer was Nettes :-)
(Bevor das jemand falsch versteht: Das ist ein ernstzunehmender Grat! Zwar nicht schwierig, aber ein Ausrutscher kann – und hat auch schon mehrmals – zu Absturz und Tod führen.
Wir parkten also and der Grüntenstraße und stiegen über den steilen Seitenweg (aktuell sehr zugewachsen) zur Straße und dann zum Normalweg auf. An der Kehre bogen wir auf den Weg zum Burgberger Hörnle ab. Den Abzweig zum Grat übersahen wir erst und musst wieder ein Stück runter.
Eigentlich kann man an der unteren Frontwand in den Grat einsteigen und wir hatten das auch schon mal gemacht, aber dem fühlten wir uns nach so langer Zeit nicht gewachsen. Wir umgingen die Wand (wie so gut wie alle anderen auch, denn der Pfad war gut ausgetreten).
Dann stiegen wir in den Grat ein. Wir hielten uns meist an der Gratschneide, wichen aber einmal in die Schrofen auf der linken Seite aus. Das Kraxeln war kurzweilig, aber anstrengend. Das letzte Stück gingen wir auf dem Normalweg zum Gipfel.
Am Südwestgrat hatten wir 2 Leute, die gerade an der schweren Stufe oben waren, gesehen, die kamen kurz nach uns auf den Normalweg, stiegen für das letzte Stück zum Kreuz aber noch mal in die Wand ein,
Wir machten Pause an der Gipfelbank und stiegen dann auf der anderen Seite vom Hörnle auf dem Normalweg ab. Es war heiß und schwül und das machte den Weiterweg über den Seichenberg sehr anstrengend. Ich schlug deswegen vor, danach direkt zu, Grüntenhaus zu gehen und fand ein offenes Ohr beim besten Allgäuer der auch grad alles recht anstrengend fand. Wir gingen also zum Haus, wo es Bier und Käsekuchen gab :-)
Der Abstieg war dann wie üblich länger als man vorher denkt ;-)

Schwüler Anstieg durch Kraut

Admiral

Abzweig zum Hörnle

Umweg zum Grat

Einstieg

Einstieg

Am Grat

Tiefblick

Am Hörnle-Gipfel

In der Querung

Pfauenauge

Kleiner Fuchs und C-Falter

Schwalbenschwanz

Bier und Käsekuchen :-)

Abstieg
Mitten in der Woche dachte ich, ich muss doch endlich auch mal raus und der beste Allgäuer ging mit. Wir starteten am Tennisplatz und wurden unten von vielen Jungrindern begrüßt, die anscheinend alle schauen wollten, wer da kommt.
Wir stiegen auf dem üblichen Weg zum Kreuz und gingen dann weiter zum Rauenstein, wo man in die Berge schauen kann. Auf der großen Wiese waren die Hochlandrinder und schauten uns beim Überqueren zu. Es hatte auch Kälber, deswegen blieben wir nicht stehen und schauten die Rinder auch nicht direkt an.
Am Aussichtsplatz konnten wir sehen, dass von Nordwesten Gewitter heranzogen, deswegen drehten wir um und stiegen auf dem direkten Weg zurück zum Auto ab. Wir wurden nicht nass :-)





So wirklich verregnet war der Urlaub bisher nicht gewesen, aber es gab so viel zu tun (im Garten vor Allem, aber auch so), dass uns das mittelschöne Wetter nicht wirklich rausgetrieben hatte. Irgendwann wollte ich dann aber doch raus und deswegen gingen wir am Mittwoch, dem bislang schlechtesten Tag, über den Illertalhügel.
Aufstieg über die Nordseite, dann über den Grat und in der Mitte zurück auf die Nordseite. War nett und nötig ;-)



