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Sonntag, 22.09.2019: Klein aber herausfordernd

Donnerstag, September 26, 2019

Das Wetter für den Sonntag hatte sich in der Vorhersage von viel Sonnenschein stetig verschlechtert und war am Sonntag dann einfach nur trüb. Immerhin sollte es aber trocken bleiben und warm war es auch. Wir frühstückten gemütlich und fuhren dann nach Pfronten.

Dort regnete es leicht. Das hielt uns aber nicht ab, erst mal loszuradeln und das wurde auch belohnt, denn der Niesel ließ nach.

Die Forststraße, die ich da rausgesucht hatte, kannten wir bisher nicht. Sie ist aber Teil des Pfronten-Bike-Marathons, deswegen hatte ich gedacht, sie müsse radelbar sein. Ist sie auch ... gerade so. Unten steht ein Schild 17%, das ist auf relativ lockerem Kies ganz schön viel. Ich stieg zwei Mal ab und schob. Immerhin gibt es zwischendurch auch flachere Stücke zur Erholung.

Im ‘Himmelreich’ legten wir die Räder in die Wiese und zogen uns um. Unseren Weg mussten wir erst mal suchen, denn er ist schmal und nicht beschildert (allerdings gezeichnet und ausgeschnitten), das dauerte aber nicht lang.

Wir kennen diesen Weg, weil wir da einmal abgestiegen sind und ich hatte da keine größeren Probleme in Erinnerung. Und im Aufstieg war das Ganze auch recht problemlos. Der Weg ist schmal und steil und man muss immer wieder hohe Stufen nehmen. Aber das ging alles total gut und ich fühlte mich fast wieder wie eine Bergsteigerin. Nur den Abstieg hatte ich halt immer im Kopf.

Das Weglein schlängelt sich in engen Kehren die steile Flanke hinauf. Manchmal muss man über alte Bäume und kleine Stufen und einmal auch eine kleine Wand besteigen. Meistens kann man gehen, gelegentlich braucht man die Hände. Oben geht man dann über teilweise schmale Gratstellen.

Ich hatte immer meine Docs im Kopf, die meinten ‘langsam anfangen, nicht übertreiben’. Aber das ging alles total gut, ich fand nicht im Geringsten, dass ich übertreibe. Das Bein ist bergauf und im Flachen belastbar und wackelt nicht, freihändig Schmalstellen zu laufen geht prima. Nur die kleineren Abstiege zwischendurch zeigten mir die Grenzen.

Deswegen gingen wir auch nicht zum Gipfel, denn ich hatte langsam Sorge, ob das schwierige Gelände dann nicht doch etwas viel werden würde. Als dann ein größerer Zwischenabstieg gekommen wäre, erklärten wir den letzten Buckel zum Ziel und hörten auf.

Der Abstieg war natürlich anspruchsvoll. Ich brauchte an den schwierigen Stellen etwas länger, weil ich da wirklich nur das gute Bein belasten wollte und war sonst - naja, auch langsam, aber nicht ganz so langsam. Trotzdem ging das Gehen in diesem Gelände doch ganz gut, das Bein ist echt stabil und hält auch ‘komische’ Tritte aus. Aber es ist auch noch sehr schwach und war am Ende recht kaputt.

Ich bin aber insgesamt nicht unzufrieden. 2 Tage Bike&Hike hintereinander und schwieriges Gelände, das ist schon ganz schön prima!

Der beste Allgäuer von Allen hatte beim Hochradeln auf den Schildern eine ‘Bärenmoosalpe’ gesehen. Im Navi war das ein rotes Häuschen, also bewirtschaftet. Die Alpe lag nicht viel höher und es war einiges los hier oben im Himmelreich, also radelten wir in der Hoffnung auf K&K zur Alpe rüber.

Das war dann radtechnisch der anspruchsvollste Teil, denn der ganze Forstweg bestand nur aus losem Schotter (und ein zuenes Gatter hatte es auch noch!). Ich radelte die steilen Teile gar nicht erst, der beste Allgäuer von Allen natürlich schon. Wir kamen beide schweißnass am letzten Buckel an und dann war die blöde Alpe nicht mal offen!

Immerhin war die Abfahrt einfacher und das bisserl Abfahrt vom Himmelreich, das wir jetzt wieder hinauf mussten, war gar nicht so weit, wir erst gedacht hatten. Die Abfahrt auf der Forststraße war nicht weiter schwierig, allerdings war Bremsen auf dem losen Kies nicht ganz einfach. Ich wäre beinahe in den besten Allgäuer gerutscht, als der an einer Bank Pause machen wollte.

Wir waren früh genug dran, um uns daheim noch Kuchen holen und Sonne, die inzwischen endlich mal so halbwegs raus gekommen war, auf der Terrasse geniessen zu können.


Beim Hochradeln


Die letzten Meter zum Himmelreich


Aufstieg auf schmalem Pfad


Die Steilstufe


Oben am Grat


Beinahe-Gipfel


Abstieg


Gelegentlich ist es richtig idyllisch


Auf dem Weg zur zuenen Alpe, hinten der Beinahe-Gipfel

Von engel am 26.09.2019 19:11 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Samstag, 21.09.2019: Grasberg

Donnerstag, September 26, 2019

Das Wochenende sollte nochmal spätsommerlich schön und warm werden. Ich hatte lang überlegt, was ich mir zutraue und mich dann für einen Grasbuckel entschieden, zu dem wir üblicherweise nordseitig über die längste, steilste und schwerste Bike-Zufahrt radeln. Die traue ich mir aber noch eine Weile lang nicht zu. Man kann aber auch südseitig rauf und das sollte nach meiner Einschätzung (wir sind da noch nicht geradelt und kennen die Gegend nur aus dem Winter) leichter sein.

Wir parkten also in Rinnen und luden dort die Räder aus. Es war wie erwartet recht kühl (6 Grad) und wir froren erst mal, als wir unten am Bach zur Brücke radelten. Danach geht es dann berauf und es wurde uns warm. Als wir in die Sonne kamen (am ersten Knick der Straße), konnten wir schon die langen Hosen und Pullis ablegen.

Wir kennen den Weg von der Skitour und er ist anfangs auf dem Rad genauso lang(weilig) wie mit Skiern. Nach der Abzweigung der Skitour (wo wir erst mal abbogen, weil ich den Forstweg falsch im Kopf hatte) öffnet sich das Tal und man hat einen schönen Blick auf Steinkar- und Knittelkarspitze. Da gönnt einem die Forststraße auch immer wieder Erholung.

Die Straße zur Ehenbichler Alpe ist recht lang, aber selten wirklich steil und deswegen ganz gut zu radeln. Nur am Ende, da wird sie doch noch mal fordernd.

Ich wollte eigentlich direkt von Ehenbichler Alpe los, aber der feuchte Waldweg sah nicht einladend aus. Man muss da unten irgendwo über ein paar Bäche in nasser Wiese drüber und ich sah uns im Matsch versinken. Wir radelten also weiter bis fast zur Raazalpe und parkten die Räder dort am Zaun. Wir zogen uns um und gingen los, ich ohne Stöcke (weil bergauf), der beste Allgäuer von Allen ohne Schuhe (weil Grasbuckel) :-)

Das Laufen ging prima und wir wandten uns im Sattel nach rechts zum höheren Gipfel (der kleinere auf der linken Seite war das Alternativziel gewesen). Ich war wieder langsam und konzentriert unterwegs und wir wurden deswegen ein paar Mal überholt. Insgesamt war nicht wirklich viel los, aber es waren alle gleichzeitig am Gipfel, wohl auch weil man da so schön und gemütlich im Gras liegen kann :-)

Der Abstieg war wie erwartet fordernd. In den steileren Stücken kam ich kaum zum Laufen und wurschtelte mich halt irgendwie runter, da wo es flacher war, hatte ich aber stellenweise tatsächlich das Gefühl zu gehen. Das war prima. Beide Beine nahmen den Abstieg besser als den vor 2 Wochen, obwohl es nominell mehr Höhenmeter sind (der Grasbuckel ist aber natürlich einfacher zu gehen). Auch das war prima :-)

Wir kehrten in der Alpe auf K&K ein (sehr gut, auch wenn es schon fast nichts mehr gab) und fuhren dann zum Auto ab. An der großen Holzliege mit Blick auf den Thaneller machten wir wieder eine gemütliche Pause.

Auf dem Heimweg kamen wir (mal wieder) in den Stau auf der B179. Wir drehten um und fuhren über Berwang, Namlos und den Gaichtpass nach Hause. War vermutlich nicht schneller, aber staufrei.


Radeln mit Blick auf Knittelkar- und Steinkarspitze


Radeln mit Blick auf den Thaneller (gleich ums Eck ist eine Liege)


Es geht zu Fuß weiter


Auf dem Weg zum Gipfel


Oben :-)))


Auch oben :-)


Abstieg mit weitem Blick bis zur Zugspitze


Abstieg (hinten der Gipfel)


Abfahrt

Von engel am 26.09.2019 18:52 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Ad Astra

Mittwoch, September 25, 2019

Ich schlief gut, aber dem Knie war nach dem Aufstehen trotzdem nicht ganz wohl. Es war wieder das Auftreten, das (etwas) schmerzte. Ich glaube immer noch dran, dass das ein eher gutes Zeichen ist. Noch mehr Pause wollte ich dem Bein aber eigentlich nicht gönnen und packte vorsorglich Sportzeug ein.

Am späteren Nachmittag radelte ich ins Mathäser um dort Ad Astra zu sehen. Der Film ist wie erwartet großartig gefilmt und gerade die Szenen, wo ein Raumschiff an den Planeten des Sonnensystems vorbei - fliegt? fährt? gleitet? - sind großartig. Ich mochte auch meistens, dass der Film sich so ausschließlich auf den Astronauten konzentriert, allerdings ist der schon recht einsilbig und introvertiert. Aber OK, wer würde sonst so einen Job machen (wobei, die echten Astronauten, deren Berichte, Bücher und Erzählungen ich gelesen oder gesehen habe, sind alles andere als introvertiert)?

Was mich gestört hat, sind die offensichtlichen Fehler, wo doch Brad Pitt sich von der ISS hat bestätigen lassen, dass er den besten Atronauten spielt (Jaja, was Nick Hague da auch sonst sagen sollen?). Das hat nicht nur mich gestört, ich hörte andere Besucher hinterher über dieselben Szenen diskutieren, ob das sein kann oder nicht, usw.

Alles in Allem ist der Film aber sehr sehenswert, wenn auch vielleicht ein bisserl langwierig.

Danach radelte ich ins Studio, obwohl das Knie beim Auftreten noch immer empfindlich war. Aber mit noch mehr Pause hätte ich mich schlecht gefühlt. Das Crosstrainerlaufen ging unerwartet sehr gut, ich lief aber vorsichtshalber nur 20 Minuten. Die dafür aber sauber ordentlich und beim Cooldown rückwärts. Beim Training danach jammerte das Knie wie gehabt bei Kraft nach hinten (wobei das auch besser wird), war sonst aber ganz zufrieden. Zum Training zu gehen war also richtig gewesen!

Ich kam recht spät heim, da blieb kaum Zeit für Abendaktivitäten, deswegen liegen die Wochenend-Berichte immer noch unbebildert herum. Wird schon noch werden ...

Von engel am 25.09.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Fehlstart

Dienstag, September 24, 2019

Ich schlief recht gut. Beim Aufstehen schmerzte das Knie allerdings deutlich beim Auftreten. Mehr als am Abend, als ich ins Bett gegangen war. Ich fand allerdings dass es sich weiter strecken liess als sonst und führte die Schmerzen darauf zurück. Da wurde jetzt etwas belastet, was seit langen nicht mehr belastet worden war und das protestierte halt.

Der Weg ins Büro war erfreulich ereignislos (ich war deutlich vor den Schülern unterwegs) und auch weniger feucht als am Montag :-)

Den Montag über hatte ich mein Büro-Notebook aufgeräumt, um es endlich mit Windows 10 betanken zu können. Nach letzten Vorbereitungen stellte ich das BIOS nach Anleitung um und bootete die Installations-DVD. Die mir dann sagte, dass mein alter Hobel leider nicht mehr mit der Büro-Variante von egal welchem Betriebsystem installiert werden könne. Fand ich erstaunlich, denn vor nicht allzu langer Zeit hatte ich ja erst nachgeschaut und da war das System noch bei den unterstützten Systemen gewesen.

Na, dann halt nicht. Ich stellte alles wieder zurück und wollte das Notebook booten, aber das meldete beharrlich ‘Boot Device not found’. Völlig unverständlicherweise, denn ich hatte ja noch gar nichts gemacht mit dem System. Nach mehreren Runden Fehlersuche fand sich dann ein Kollege, der wusste was zu tun ist und mir das Notebook (mit mehreren Neustarts) in den Ursprungszustand zurück versetzte. Ich hab dabei auch wieder was gelernt und war am Ende sehr froh, denn so ganz ohne Rechner, das wäre schon doof.

Im Zuge der Fehlersuche und der vielen Neustarts erfuhr ich dann auch, dass ich ganz einfach 1 1/2 Monate zu spät dran war. Bis vor Kurzem hätte ich noch neu installieren können, jetzt nicht mehr. Das Ende des Win7-Supports ist aber nach wie vor der 31.12.2019, ich brauche also für die 9 Monate in 2020, die ich dann noch hier bin, eine Lösung. Vermutlich ein neues Notebook, auch wenn das echt Verschwendung ist. Da hätten sie mal besser die alten Systeme noch eine Weile länger unterstützt!

Bei der Therapie quälte die C. mein Bein wieder unerbittlich. Sie war auch der Meinung, es liesse sich etwas besser strecken und wollte das direkt ausnutzen. Anfangs war das noch halbwegs auszuhalten, am Ende war ich wieder knapp davor, in die Liege zu beissen. Die arme C. merkte das natürlich und entschuldigte sich immer wieder, aber das ist schon OK so, schliesslich will ich das Bein irgednwann konplett strecken können!

Am späten Nachmittag sah ich Downton Abbey im Cinema. Ich hatte keine so rechte Vorstellung von dem Film aber die Vorschau war toll. Der Film ist ein bisserl durcheinander und einen richtigen Zweck hat er auch nicht, aber er zeichnet ein sehr schönes und sicherlich auch sehr idealisiertes Bild des englischen Hochadels in den 20ern oder so. Es hat allerlei Erzählstränge, die jeder für sich interessant sind, und ich wurde ausgezeichnet unterhalten.

Das Knie war nach der Therapie sehr beleidigt gewesen und das war im Kino nur unwesentlich besser geworden. Ich beschloß deswegen, auf Training zu verzichten und radelte direkt heim. das fühlt sich jedes Mal so an wie Faulheit udn Kneifen (und wahrscheinlich spielt das auch eine Rolle, ich bin ja tief in meinem Inneren faul und bequem), aber noch ist Pause - glaube ich fest - etwas, was man dem Knie geben muss, wenn es jammert.

Von engel am 24.09.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Knapp!

Montag, September 23, 2019

Ich schlief nur mittelgut (das Knie war nach einem sehr aktiven Wochenende etwas motzig) und war müde, als der Wecker runter ging. In München nahm ich mir deswegen viel Zeit für Kaffee und Frühstück und kam relativ spät weg. Was leider dazu führte, dass ich mitten im Schul-Verkehr landete.

Gleich ums Eck von daheim ist eine Schule. Erst fuhr ich mit den vielen Kindern und Jugendlichen in einer Richtung, dann gegen den Strom. Und geriet da direkt in ein Rad-Rennen von ein paar Jungs, vielleicht 10 oder so, die mir alle eifrig tretend entgegen kamen. Auf meiner Seite, auf meinem Radweg und auf meinem Fußweg, keine Chance auszuweichen. Erst als ich laut brüllte ‘Hey!’, nahmen sie mich wahr und ich konnte grad so zwischen Zweien durchflitschen.

Boah, das war knapp! Ich hatte umgehend Adrenalin bis zum Anschlag. Das hätte mir gerade noch gefehlt, von ein paar Kindern vom Bike gefegt werden (und im Fall des Falles vielleicht sogar Schuld zu bekommen) und mir das Knie verletzen! Das war gefährlicher als als alle ignoranten SUVs, die mir in letzter Zeit begegnet sind!

Es regnete leicht, als ich losradelte, und regnete heftig, als ich im Büro ankam. Ich war entsprechend feucht und froh an der Wechselkleidung, die ich Büro habe. Den Tag über regnete es mal mehr mal weniger weiter.

Weil das Knie nach dem aktiven Wochenende so motzig war, hatte ich schon am Sonntag beschlossen, einen Pausetag einzulegen. Kurz vorm Heimfahren liess ich dann auch alle Kino-Pläne fallen, denn nass irgendwo herumzusitzen ist ja auch nicht toll. Ich radelte stattdessen direkt heim und besorgte Abendessen (ein großer Haufen Pfannengemüse). Schoki hüpfte auch in den Einkaufswagen, hungrig einkaufen ist einfach keine gute Idee.

Der Abend war dann sehr gemütlich, mit feinem Essen (und Schoki), 2 Folgen American Gods und noch ein bisserl Rumfeilen am Projekt für den besten Allgäuer von Allen. Das sieht langsam echt gut aus, ich muss mir jetzt mal Gedanken über die Dokumentation machen ...

Von engel am 23.09.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Angebaggert

Donnerstag, September 19, 2019

Ich merkte schon beim Aufwachen, dass es draussen kühl war (ich mag es sehr, warm eingemummelt kühle Luft um die Nase geweht zu bekommen - vor allem dann, wenn die Nachbarn nicht rauchen). Zum Radeln nahm ich dann eine lange Hose, die warme Jacke, Halstuch und Handschuhe. Winter is coming. Oder so.

Dem Knie war so mittelwohl (Klettern liess grüssen) und ich erzählte das der C. bei der Therapie auch. ‘Mittelwohl’ ist nichts, was sie davon abhält, mein Bein zu quälen. Neben Streckung, die immer ein Thema ist, ging es wieder um Sehnen, Muskelansätze und Faszien und es war wieder brutal schmerzhaft. Die C. fragt immer vorsichtig ‘Geht es noch?’ und ich sage immer ‘Ja, grad so.’ Ich bin ja so ein Schmerzfeigling und schaffe selbstständige Streckung nicht sehr gut, da muss dann halt die Therapeutin ran.

Nach der Therapie bekam ich wieder Wärme von unten für die Muskulatur und Kälte von oben für das Gelenk. Das war sehr angenehm und ich schlief in den 10 Minuten Ruhephase glatt kurz ein ;-)

Am späten Nachmittag sah ich Angry Birds 2 und war komplett allein im Kino.  Der Film ist total albern und genau deswegen total lustig. Ich amüsierte mich den ganzen Film über aufs Beste :-)

Danach radelte ich ins Fitness Center, wo ich nur kurz zum Aufwärmen auf dem Crosstrainer lief (weil dem Knie immer noch nur so mittelwohl war) und mich sonst mit Muskeltraining beschäftigte. Viel für die Beine natürlich, wo das mit dem Beinbeuger-Training nochmal ein wenig besser ging, 2 Runden im Zirkel für die Arme und dann noch etwas Bauch und Rücken. So langsam fühlt sich das wieder echt normal an.

Für den Rücken traute ich mich dann doch auf das Gestell, wo man sich aus der Hüfte raus beugt und streckt. Mit voller Anspannung der Oberschenkelmuskulatur kann ich inzwischen darauf kurz trainieren, ohne das Knie übermäßig zu belasten. Das ist prima, denn so trainiere ich nicht nur den unteren Rücken sondern gleich auch die Oberschenkel dazu.

Ein junger Mann (also vergleichsweise, um die 30 oder so), den ich schon ein paar Mal gesehen hatte, wollte sich mit mir unterhalten. Auf Englisch. Ich finde Unterhalten ja eher lästig, aber mei, man will ja auch nicht unfreundlich sein. Als er dann aber anfing zu fragen, wohin ich ausgehe, fiel dann sogar mir auf, dass das eher ein Anbagger-Versuch als reine Unterhaltung war. Ich hab manchmal eine echt lange Leitung. Ich erwähnte kurz, dass ich selten ausgehe und wenn dann mit meinem Mann und hatte dann wieder meine Ruhe ;-)

Daheim liess ich den Abend gemütlich auf dem Sofa mit Internetlesen und einer weiteren Folge American Gods ausklingen. Bald ist auch die 2. Staffel rum, mal schauen, was ich dann anschaue. Good Omens vielleicht, wo ich doch eh vor Kurzem erst Neil Gaiman im Ohr gehabt hatte. Schaumermal.

Von engel am 19.09.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Kurzer Aussetzer

Mittwoch, September 18, 2019

Klettertag. Da freue ich mich ja immer schon die ganze Woche drauf. Ich stand früh auf, um gemütlich frühstücken zu können, packte meine Kletterklamotten ein, stieg über die Kiste im Gang und ging zum Auto. Wo mir dann auffiel, dass die Kiste im Gang das Kletterzeug ist, das da steht, seit der Clio in der Werkstatt war. Ich ging zurück und holte die Kiste auch noch.

Im Büro kam die Freigabe für’s letzte Projekt. Ich bin da jetzt wirklich raus. Ausser natürlich, jemand will noch was von mir. Ich mache da jetzt Kurse, lerne Neues und programmiere Dinge, die ich gerade brauche oder schon immer mal machen wollte. Ausserdem ist der Weg jetzt frei, um das Notebook nächste Woche auf Windows 10 hochzuziehen (sonst habe ich ab Januar kein Netz mehr, das wäre ungünstig). Ich werde das IPad mit 3 ungelesenen Ausgaben GEO und 2 ungelesenen Ausgaben Technology Review zum Update mitbringen :-)

Klettern lief besser als letzte Woche, aber da ist noch gut Luft, bis ich wieder auf dem Stand von vor der OP bin (wo ich ja immerhin ein, zwei leichte 7- geschafft hatte). Mein grösstes Problem - zum Teil vielleicht auch nur in meinem Kopf - ist noch immer ‘komische’ Belastung des rechten Beins. Also seitlich, verdreht oder einfach nur ein zu großer Schritt. Die C. macht das in der Therapie auch, also sollte ich mich vielleicht einfach weniger davor fürchten? Naja, noch nicht, 6 Monate nach der OP will ich dazu schon noch abwarten.

Ich brach jedenfalls die eine Route von letzter Woche, die ich nach etwa der Hälfte abgebrochen hatte, diesmal nach etwa 2/3 ab. Immerhin. Den einen Schritt bekam ich hin, aber die Route wurde nicht leichter und es waren weiterhin ‘komische’ Schritte zu machen (weil ich irgendwas nicht kapiert habe, vielleicht). Ich nahm dann doch lieber wieder die leichtere Route an derselben Linie ;-) Das passierte mir drin dann nochmal, da waren mir die Schritte einfach zu groß. Die anderen Routen gingen ganz gut, ich nahm aber vorsichshalber eher leichte oder solche, die halt von unten eher leicht aussahen (tolle Griffe allerorten).

Es war wieder ein Bayernspiel in der Arena, aber diesmal so spät, dass wir nur einen kleinen Teil der Vorglüher und Burger-Esser mitbekamen. So ist das OK, es war noch Platz im Bistro und die Schlange war erträglich :-)
Der Heimweg lief erstaunlich gut, vermutlich weil alle in der anderen Richtung zur Arena unterwegs waren.

Der Abend endete gemütlich mit Kaffee und American Gods auf dem Sofa und Internetlesen. Ich hab mir jetzt mal ein sehr vergünstigtes New York Times Abo geleistet, weil ich in letzter Zeit da immer an die Paywall krache. 4 Wochen umsonst, dann ein Jahr lang 4€ pro Monat, jederzeit kündbar, das ist OK. Ob ich dann 8€ pro Monat zehlen will, sehe ich dann. Ich würde ja auch den Spiegel und die Süddeutsche zahlen, aber deren Abo-Modell ist deutlich teurer und da bin ich noch nicht von überzeugt. Schaumermal.

Das Bein war etwas gestresst (beim Klettern verbiegt man es halt doch in alle Richtungen), aber nicht so sehr, dass ich Ibu zum Schlafen brauchte.

Von engel am 18.09.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

‘Angenehmere’ Schmerzen

Dienstag, September 17, 2019

Ich radelte mit einem nahezu leeren Rucksack ins Büro, das war total ungewohnt (und angenehm). Normalerweise habe ich entweder Sportzeug oder die Kino-Snacks (geschnippeltes Obst oder Gemüse) oder beides da drin, aber das Sportzeug war schon im Büro, weil ich es am Montag ja nicht gebraucht hatte und Kino musste ausfallen, weil der Abend mit SAN-Telko verplant war.

Im Büro hatte ich nochmal eine längere Telko mit meinem Nachfolger für das letzte Projekt. Das Problem, das der Kollege hatte, lag am Ende dann nicht daran, dass er irgendwas falsch machte, sondern dass er zu wenig Platz für seine VM allokiert hatte. Solche Fallen gibt es überall, das ist dann schwer zu finden und leicht zu lösen.

Bei der Therapie quälte mich die C. wieder sehr, diesmal aber weniger das Knie selbst als all die Muskel- undn Sehnen-Ansätze und Faszien und was es da alles hat ums Knie herum. Das war nicht weniger schmerzhaft als sonst, aber auf eine undefinierbare Weise ‘angenehmer’. Das klingt bescheuert und ich habe keine vernünftige Erklärung dafür, aber so fühlte es sich an.

Am späteren Nachmittag ging ich zum Sport. Ich wollte eigentlich 40 Minuten auf dem Crosstrainer laufen, brach dann aber nach 30 Minuten doch ab. Das Knie schmerzte nicht wirklich, war aber irgendwie unwillig und ich wollte nicht übertreiben. Beim Muskeltraining geht inzwischen bei der Beinpresse schon einiges mehr und ich kann die Maschine für ‘Kraft nach hinten’ (Beinbeuger?) schon recht gut nutzen. Mit wenig Gewicht, aber schon deutlich erweitertem Bewegungsumfang. Das andere Ding, das eigentlich vor allem für den Gluteus Maximus zuständig wäre, geht aber noch immer nicht, weil ich den Anfang der Bewegung nicht hinkriege. Zum Abschluß gab es eine Runde Arme beim Zirkeltraining, dann war ich platt und hungrig.

Daheim gab es Restgemüse vom Wochenende mit Kartoffeln zu einer weiteren Folge von American Gods, eine kurze SAN-Telko und dann bald Bett.

Von engel am 17.09.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Sonntag, 15.09.2019: Erholungstag

Dienstag, September 17, 2019

Die Tour vom Samstag hatte dem Knie doch etwas zugesetzt und ich wollte lieber radeln als bergsteigen. Dem besten Allgäuer von Allen war das ganz Recht. Wir warteten morgens erst mal den Nebel ab und radelten dann gemütlich Richtung Eschacher Weiher.

Es war nicht übermäßig warm, aber sehr sehr feucht. Am Mariaberg waren wir beide patschnass und beschlossen, den direkten Weg zum Weiher zu nehmen statt über den Blender zu radeln. Vor dem Weiher gab es aber noch einen Abstechers ins Brotzeitstüble.

Am Weiher lagen wir dann eine Weile in der Sonne herum, allerdings ohne ins Wasser zu gehen. Mir war es zu kalt, der beste Allgäuer von Allen hatte Erkältungssymptome und wollte lieber keine Verschlimmerung riskieren.

Auf dem Heimweg machten wir Pause im Märchenwald (ein lichtes Stück Wald mit einem zauberhaften Moos-Teppich) und sahen uns lieber nicht allzu genau um, um nicht versehentlich Pilze zu entdecken. Die Pilze gab es dann aus der Tiefkühltruhe, Mischpilze nämlich. Passenderweise von gar nicht weit vom Weiher.


Am Bänkle am Mariaberg


Auf dem Heimweg

Von engel am 17.09.2019 20:58 • outdoormtb

Samstag, 14.09.2019: Ein ‘richtiger’ Berg!

Dienstag, September 17, 2019

In meinem Planungsordner liegen allerlei Bike&Hike-Touren, die den Hike-Anteil der Touren ganz speziell auszeichnen, damit ich sehe, was da auf mich zukommt. Die letzte Tour hatte 270 Höhenmeter zu Fuß gehabt, also wäre eigentlich eine Tour mit um die 300 dran gewesen. Aber das Wochenende sollte so schön und warm werden und die Sommerwochenenden gehen ja so langsam aus, da nahm ich dann doch eine Tour mit einem tollen Gipfel und ein paar mehr Höhenmetern (350).

Wir starteten eher spät, um der morgendlichen Kühle zu entgehen und stellten den Kangoo auf dem schon recht vollen Bahnparkplatz ab. Der Morgennebel hatte sich verzogen und es war angenehm temperiert als wir losradelten, allerdings war es sehr sehr feucht.

Das Radeln ging prima und wir waren mit nur 2 kurzen Pausen in ganz normaler Zeit am ‘Durchlass’. Da parkten wir die Räder, zogen uns um und gingen los. Zusammen mit ungewöhnlichen vielen anderen Wanderern, sonst ist da hinten eher wenig los (im Nachhinein: der Zeitpunkt war wohl ungeschickt, später wurde es wie gewohnt wieder leerer).

Ich ging langsam und bedächtig, schließlich war das ein Bergweg mit allerlei ‘Hindernissen’ und wurde entsprechend häufig überholt. War mir total egal, dann das Gehen ging super! Es gab keinen einzigen Schritt der irgendwann irgendwo zwickte :-) Ich ging ohne Stöcke (bergauf ist Muskeltraining).

Nach 2/3 des Aufstiegs, schätzungsweise 300 Höhenmeter, merkte ich ganz deutlich, dass Bergsteigen nicht mehr zu meinen geübten Tätigkeiten gehört. Ich fand den Aufstieg brutal anstrengend und fühlte mich wie bei einer 1700-Höhenmeter-Tour. Natürlich hatten wir schon die 650 Höhenmeter Radeln in den Beinen, aber das erstaunte mich trotzdem etwas, wo ich doch so langsam unterwegs war. Egal.

Wir kamen an den felsigen Gipfelaufbau und da schraubte sich gerade die lange Schlange der Menschen, die uns überholt hatten hinauf. Man sah deutlich, dass sich viele relativ schwer taten und dass sich kaum einer von der Kette lösen wollte, deswegen gab es Probleme mit dem Gegenverkehr. Wir nahmen einfach den alten Weg durch die bröselige Rinne, obwohl da inzwischen die Kette abmontiert ist. Im Nachhinein war das ein wenig verwegen, denn die Rinne ist wirklich sehr bröselig und hat arg wenige Stellen, wo man sich festhalten kann (mir brach auch gleich unten ein Griff aus). Wäre ich gerutscht, hätte ich bestimmt Probleme gehabt, das abzufangen. Ich rutschte aber nicht :-)

Der kurze Weg über den Grat/Rücken zum Kreuz rüber war dann unproblematisch und ich freute mich wie eine Schneekönigin über den Gipfel :-) Weil es so voll war, gingen wir trotzdem gleich wieder, denn nun waren alle oben und wir hatten den Abstieg für uns. Der Abstieg war dann wie befürchtet etwas schwierig, da ich in den Felsen nicht sinnvoll Stöcke nehmen konnte und das rechte Bein schon noch arg schwach ist. Aber es ging :-)

Wir machten an einem grasigen Flecken etwas abseits des Weges gemütlich Pause (könnte sein, dass ich da kurz in der Sonne eingeschlafen bin ;-)).

Der Abstieg war wie erwartet anstrengend, ging aber insofern gut, als dass das rechte Bein tatsächlich etwas Last nehmen konnte. Ich brauchte eine weitere Pause, aber von der Anstrengung abgesehen war der Abstieg im Vergleich mit den beiden letzten Bike&Hike-Touren recht schmerzfrei.

In der Nesselwängler Edenalpe war dann leider der Kuchen schon aus, deswegen gab es ‘nur’ ein Bounty zum Kaffee. Dann fuhren wir über den Alpenrosensteig mit dem großartigen Blick auf die Tannheimer zum Auto ab.

Alles in Allem: Anstrengend, aber ... ein Berg!


Start am Bahnparkplatz


Radl-Ende am ‘Durchlass’


Im Aufstieg


Die Gipfelaufbauschlange


Oben!!!


Abstieg


Abfahrt

Von engel am 17.09.2019 20:35 • diaryoutdoorbergmtb
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