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Pause

Montag, Juli 12, 2021

Meine Nacht hatte ein längeres Loch, weil ich mittendrin aufwachte und dann einfach wach war. Ich las eine Stunde und ging dann wieder schlafen. Morgens war ich erstaunlicherweise nicht müder als sonst, aber - war ja zu erwarten gewesen - ziemlich lahm so alles in allem. Arme, Schultern und Rückseiten der Oberschenkel. Keine Übung im Zeug schleppen halt.

Ich kam früh los und war früh da, aber der Kollege war noch früher da und war selbst erstaunt ;-) Am Vormittag suchte ich den Compile-Fehler vom Freitag und arbeitete mich dann in den Pausen zwischen den Montags-Meetings weiter in den Code ein. Am Nachmittag war dann die erste Session des Lehrgangs für die neuen Mitarbeiter, in der wir genau das machten, was der Kollege und ich im Schnelldurchlauf schon mal gezeigt bekommen hatten. Wenig verwunderlich lernte ich dabei jetzt auch nochmal was.

Am Abend war der beste Allgäuer von Allen nicht daheim, obwohl ich ziemlich spät gekommen war. In der Küche fand ich einen Zettel, er habe früher Schluss gemacht und sei zum Weiher geradelt. Gut für ihn :-) Ich gönnte mir auch Pause, das Zeug in der Garage wird ja nicht weglaufen.

Von engel am 12.07.2021 23:00 • diary(0) Kommentare

Zeug holen

Sonntag, Juli 11, 2021

Nachdem ich am Freitag ungewöhnlich früh losgekommen war, stand einem frühen Feierabend nichts im Weg. Naja, abgesehen davon, dass ich den Vormittag über interessantes Zeug in der zentralen Engine programmiert hatte, beim Übersetzen sich dann aber ein Compile-Fehler in einem File ergab, das ich gar angefasst hatte. Das hätte ich gern noch gesucht, aber wir dürfen ja keine Zeit ansparen und so ging ich halt ins Wochenende.

Das begann nach der Einkaufsrunde gemütlich mit Sonne auf der Terrasse (unerwartet, in der Früh und am Vormittag hatte es noch gekübelt ohne Ende). Am Samstag gönnten wir uns einen echten Sommertag: Badenradeln. Und ich war sogar einmal schwimmen!

Sonntag war dann reichlich stressig. Ich hatte einen Transporter gemietet und wir wollten nach München, mein restliches Zeug holen. Weil ich nicht ganz sicher war, wie viel Platz wir da tatsächlich benötigen würden, hatte ich einen ‘Sprinter kurz’ statt eines ‘Vito’ angefordert. Die erste (und generelle) Schwierigkeit war schon mal, dass die Autovermietung am Sonntag erst um 10 öffnet, das ist schon relativ spät. Sonntag ist aber verkehrstechnisch viel besser, weil weniger Staugefahr besteht.

Das nächste Problem war, dass ich beim Zusammenpacken von allerlei Kram, den wir eventuell benötigen könnten, mein Handy vergessen hatte. Während der beste Allgäuer das für mich holte, erledigte ich die Formalitäten und bekam einen schwarzen Sprinter zugewiesen. Der dann zwar kurz ansprang, aber direkt wieder ausging. Und zwischendrin hatte er sich ganz und gar nicht gut angehört. Das Auto startete dann überhaupt nicht mehr. Ich bekam einen Citroën Jumper, der mir eh gleich viel sympathischer war. Passend dazu kam dann auch der beste Allgäuer zurück.

Ich fuhr. Wir kamen ohne Probleme und nur minimal Stau, wo die A96 auf den Mittleren Ring trifft, zu meiner Wohnung. Netterweise waren meine beiden Parknachbarn nicht da, deswegen hatten wir viel Platz zum Einparken und Einladen. Letzteres war sehr anstrengend, weil wir die vielen, vielen Bretter meiner auseinandergebauten Möbel bis zum Auto schleppen mussten. Die sind allesamt sehr schwer und meine Bücher- und die anderen Kisten waren auch nicht viel leichter und das Zeug ist durch die Bank sehr unhandlich. Dazu war es unglaublich schwül und im Treppenhaus soll man ja eine Maske tragen, woran sich aber kaum wer hielt und wir bald auch nur eher solala.

Dsa nächste Problem war dann, die vielen Bretter irgendwie so in dem riesigen Laderaum zu verstauen, dass sie nicht herum rutschen. Der beste Allgäuer löste das mit allerlei Dämmmaterial (Bettzeug vor allem) und geschickter Platzierung der schwereren Kisten. Am Ende kamen noch der Tisch, die Stühle und der Schuhschrank obendrauf und alles war fertig. Ich fuhr auch zurück und hatte die Anweisung, weder schnell anzufahren, noch hart zu bremsen oder schnell um Kurven zu fahren, denn: ‘Ladungssicherung ist was anderes!

Das klappte den ganzen Rückweg prima (das mit dem Bremsen hat man ja nicht unbedingt immer im Griff), nur am letzten Kreisverkehr vor daheim bongte es einmal leise kurz von hinten. Wir stellten den Kangoo ins Freie und räumten mein ganzes Münchenzeug erst mal in die Garage. Das ging erstaunlich schnell :-)

Der beste Allgäuer hatte dann eine wohlverdiente Pause, ich fuhr noch Tanken und zum Auto abgeben. Und da passierte es dann: Ich war fuhr aufs Gelände, wollte in die erste Reihe einbiegen, stellte fest, dass es da keinen Diesel gab und fuhr weiter, um in die zweite Reihe einzubiegen und plötzlich knallte es fürchterlich und das Auto ruckelte. Im ersten Moment verstand ich gar nicht, was passiert war, dann sah ich im Rückspiegel, dass ich mit dem eeeeewig langen Heck des Jumpers den eisernen Schutzpoller vor einer elektronischen Werbesäule abgerissen hatte. So ein langes Heck kürzt halt ganz schön viel von einer Kurve ab.

Ich sammelte den Poller auf (er lag unter dem Auto, der Ruckler kam daher, dass ich nach dem Abreißen drüber gefahren war) und meldete mich in der Tankstelle. Die beiden Ladies hatten das natürlich auch mitbekommen und waren schon am Telefonieren. Ich ging erst mal Tanken und schaute mir auch das Auto an. Dem war angesichts des Mordsrumplers echt wenig passiert: ein dünner roter Lackstreifen über der ‘Seitenstoßstange’, die sich über das ganze Auto zieht. Tja.

Ich gab den Tankstellen-Ladies meine Daten für den Tankstellen-Besitzer und gab das Auto ab. Unterdessen freute ich mich unbändig, dass ich mir den Vollkasko-Zusatz ohne Selbstbeteiligung gegönnt hatte :-) Tadaaaaa! Sowas von gut gemacht! Dem Autovermieter schickte ich eine Mail, was passiert ist, nicht dass jemand meint, ich will was verheimlichen. Ich denke, die werden das der Versicherung in Rechnung stellen und den Streifen auspolieren.

Dann fuhr ich heim. Alles geholt, alles fertig (naja, in der Garage gebunkert), alles geschafft! Zum Abschluss und zur Feier gab es Pizza im neuen alten Lieblingsbiergarten :-)

Von engel am 11.07.2021 23:00 • diary(0) Kommentare

Normalisierung

Donnerstag, Juli 08, 2021

Die Nacht war netterweise wieder normal. Ich habe zwar Durchschlafen irgendwie verlernt, schlafe aber immerhin meistens sehr schnell wieder ein. Das zählt dann fast nicht ;-) In der Früh war ich dann auch wacher. Der Arm tat noch etwas weh, dem Rest ging es gut.

Ich nahm diesmal auch den Monitor mit und brachte ihn dem IT-Mensch in der Firma. Den Vormittag verbrachte ich mit Orga-Resten und kurz vor dem Mittagessen bekamen wir zwei Neuen noch eine Einführung in die Firmen-Struktur, die Standorte, usw.

Und den Nachmittag verbrachte ich tatsächlich damit, Code zu schreiben und zu testen. Der Kollege bastelt schon seit 2 Tagen an Visualisierungsdingen herum, aber da hatte ich noch mit eben dem Orga-Zeug zu tun. Und ich brauchte auch nochmal ein bisserl Code-Gewühle, um die letzten Druckbetankungs-Sessions zu verinnerlichen. Das war ein sehr vergnüglicher Nachmittag :-)

Weil mir ja wegen Impfung und dem Schlapp-Tag etwas Zeit fehlt, blieb ich relativ lang in der Firma. Das war dann auch irgendwie anstrengend (Vergnügen hin oder her) und ich war abends doch ein bisserl geschafft. Deswegen weder Hausarbeit noch Aufräumen noch sonstwas. Es gab einfach nur ein bisserl Lesen, Zeugs, Puzzeln und später TV. Darf auch mal sein.

Von engel am 08.07.2021 23:00 • diary(0) Kommentare

Nachwirkungen

Mittwoch, Juli 07, 2021

Die Nacht war eher so mittel, ich wachte andauernd auf. In der Früh war ich total gerädert, was ich erst mal auf die durchlöcherte Nacht schob. Nach Frühstück war mir auch nicht, das ist ziemlich ungewöhnlich. Ich packte den Büro-Rechner wieder in die gelbe Tüte und fuhr ins Büro.

Über den Tag war ich unglaublich müde und meine rechte Hüfte und der untere Rücken waren arg unangenehm. Ich will das nicht Schmerzen nennen, so schlimm war es nicht, aber es war halt ständig latentunangenehm. Das Knie war auch ständig unangenehm, ohne wirklich weh zu tun. Und alles war super-anstrengend. Ich schiebe das alles auf die Impfung, denn der beste Allgäuer hatte auch von schrecklicher Müdigkeit berichtet und die komischen Gelenkschmerzen hatten wir beide während der Infektion ja auch.

Trotzdem versuchte ich so konzentriert wie möglich zu arbeiten, was manchmal echt nicht einfach war. Am besten war die Session mit dem Software Architekten für das Produkt, der uns einiges im Code erklärte und immer wieder entschuldigend betonte, dass das halt alter Code aus den 90ern sei und ja, da müsse man mal ran, deswegen ja unsere Aufgabe. Ich fühlte mich da drin gleich wohl, denn in den 90ern (naja, ein bisserl früher schon) habe ich Programmieren gelernt ;-)

Kernzeit ist ja von 9:00h bis 16:00h, deswegen ließ ich um 4 alles fallen und ging heim. Da legte ich mich erst mal aufs Sofa und schlief eine Stunde. Danach war ich minimal weniger müde, Hüfte und Rücken waren aber immer noch maximal unangenehm und da kapitulierte ich dann. Wozu gibt es Ibu?

Der Rest vom Abend war ereignislos. Ich spielte sogar mal wieder Online-Puzzle, einfach nur, weil sonst alles zu anstrengend war. Das EM-Spiel verschlief ich ;-)

Von engel am 07.07.2021 23:00 • diary(0) Kommentare

Impfung

Dienstag, Juli 06, 2021

In der Früh baute ich meinen Büro-Rechner oben in meinem ‘Büro’ auf und installierte den WLAN-Adapter. Den hab ich mir selber geleistet (kostet ja kaum mehr was, das Zeug), weil wir oben kein LAN haben. Nachdem der Büro-Rechner im Heimnetz hing, setzte ich mich aber wieder ins Wohnzimmer und arbeitete über RDP vom Notebook aus. Da oben steht noch kein vernünftiger Stuhl.

Den Vormittag über beschäftigte ich mich mit den bislang gesammelten Infos und las weiter Dokumentation. Dann war es Zeit und ich startete mit dem Rad zum Impfzentrum. Weit kam ich nicht, denn mir fiel glücklicherweise fast noch daheim ein, dass ich im Rucksack keine Maske habe, weil ich die am Vortag im Auto liegen gelassen hatte. Ich drehte also um, sauste zurück und sauste dann zum Impfzentrum. Wo ich zwar rechtzeitig für meinen Termin, aber auch ordentlich erhitzt (hier ists ja überall ziemlich hügelig) ankam. Viel war draußen nicht los, keine Schlangen und nix.

Drin waren dann doch ein paar Leute. Ich meldete mich an und wies gleich darauf hin, dass ich ja nur eine Impfung brauche, weil ich Corona ja schon gehabt hatte. Die Dame in der Anmeldung trug die Infektion als erste Impfung ein (das generiert dann eine erneute Anmelde-Mail, die ich ignorieren sollte) und schickte mich ins Wartezimmer, wo schon ein paar wenige Leute sassen. Es dauerte knapp 10 Minuten, bis ich aufgerufen wurde.

Ich durfte zu einem Arzt, der fragte, ob ich Fragen habe (Nein.) und dann allerlei Zeug in einen Computer eintrug und meinen Impfpass schon mal mit einem Wapperl versah. Dann bekam ich 2 Zettel zur ‘Erstimpfung’. Das kam mir seltsam vor, denn das sollte ja die Zweitimpfung sein. Ich fragte also nach und das zog allerlei Durcheinander nach sich, denn die Dokumentation meiner Infektion hatte es nicht bis auf den Computer des Arztes geschafft. Er löschte also alles, holte sich Hilfe und dann bekam ich einen Zettel mit der Dokumentation meiner Zweitimpfung und gleich auch das Impfzertifikat. Yay!

Tatsächlich geimpft wurde ich dann nebenan. Danach musste ich noch gut 10 Minuten warten und durfte nach Nachfrage, ob mir was fehlt (Ja, der Arm schmerzt. - Das ist normal.), gehen. Ich radelte beim UPS vorbei, denn meine Kopfhörer - vor 6 Wochen eingeschickt! - sollten da rumliegen. UPS hat aber über Mittag zu, ich musste unverrichteter Dinge wieder heim radeln. Das ging schnell, alles bergab.

Über den Nachmittag schmerzte der Arm dann immer mehr. Gegen Abend konnte ich ihn kaum mehr heben, sonst war aber alles OK. Abends holte ich dann auch meine Kopfhörer und kann mich jetzt wieder bequem zustöpseln und Zeug hören. Die Story zu den Buds, die kommt noch, da ist noch was in der Mache.

Die CovPass-App hatte ich schon am Montag runter geladen und die Corona-App habe ich ja schon von Anfang an. Ich scannte das Impfzertifikat gleich auf beiden ein. Der beste Allgäuer ist zwar auch schon geimpft, hat aber kein Zertifikat bekommen, das muss er sich erst noch besorgen. Das werde ich auch einscannen, dann ist das alles auf einem Handy, das wir immer dabei haben. Und im September können wir dann mal über Urlaub nachdenken. Vielleicht.

Von engel am 06.07.2021 23:00 • diary(0) Kommentare

Samstag, 26.06.2021: Fast hochalpin

Dienstag, Juli 06, 2021

Eigentlich hatten wir Größeres in halbschariger Planung, aber bei der vorhergesagten Gewitterneigung wollten wir doch lieber nicht so tief rein in die Berge. Lieber Tannheimer Tal als Lechtal, da würden die Gewitter bestimmt später kommen.

Wir parkten auf dem großen Parkplatz vor Tannheim und luden die Räder aus. Es war relativ kühl, aber sehr, sehr feucht, deswegen waren wir im Nullkommanix total nass-‘geschwitzt’, als wir die buckelige Forststraße zur Älpele-Alp hinauf radelten. Ich hatte die gar nicht so sehr uneben im Kopf, vielleicht lag es an dem vielen Regen der letzten Zeit, dass sich da große Steine mit losem Kies/Sand abwechselten. Das war nicht nett zu radeln.

Wir quälten uns natürlich trotzdem hinter der Alpe das Steilstück hinauf (ich stieg ab, der beste Allgäuer radelte), denn Abfahren kann man das ja gut.

Im langen Gaishorn Nordhang lag noch sehr viel Schnee, sonst ist der Schnee inzwischen aber doch deutlich weg. Wir spazierten über die Wiesen bis zum Einstieg des Nordhangs. Auf dem Weg trafen wir auf eine relativ dunkle Kreuzotter, die wir nicht gesehen hätten, wenn da nicht gerade ein Alpensalamander im Gras verschwunden wäre. Für den Salamander war das vielleicht Glück? Coole Begegnung!

Vom Nordhang kamen uns erstaunlich viele Leute entgegen und ich dachte noch, dass die alle ganz schön cool seien, über das sehr steile obere Schneefeld abzusteigen. Später stellte ich dann fest, dass viele unserer Nachgänger an der zweiten Schneerinne umdrehten und dass überhaupt kaum wer bis oben weiter ging.

Wir gingen. Die zweite Schneerinne war schon sehr steil (hatte aber eine sehr gute Spur mit tiefen festen Tritten) und in die noch steilere dritte Schneerinne vor dem Turm musste man erst mal außenrum hochkraxeln und dann im Schnee absteigen. Auch hier hatte es netterweise eine sehr gute Spur mit guten Tritten, aber gerade der Abstieg war ein bisserl doof. Große Stufen bergab sind schon noch sehr schwierig. Das obere Schneefeld (auch gute Tritte) war dann bloß noch anstrengend, weil die Spur natürlich geradeaus nach oben führte.

Am Gipfel hatte es nur wenige Leute, die beiden in der Nähe waren aber leider sehr laberig (und laut). Wir blieben aber eh nicht lang oben, denn inzwischen waren die Wolken angerückt und der Gipfel schickte sich an, in Nebel zu versinken. Wir stiegen über den Nordwestgrat ab und kamen gerade passend zu einem schönen Wolkenloch zur großen Wiese. Nix wie raus mit den Matten und in die Sonne legen! Es war brutal heiß ;-)

Nachdem wir beiden eingeschlafen und wieder aufgewacht waren (ich meine, deswegen geht man ja auf einen Berg, damit man irgendwo in der Sonne liegen kann ;-)), stolperten wir beide ein wenig groggy weiter und stiegen zu den Rädern ab. Einkehren ließen wir bleiben, denn der Heidelbeerkuchen war schon aus und es war eh schon relativ spät.

Die Abfahrt war sehr, sehr schüttelig. Das führt bei mir immer zu schlimmen Kopfschmerzen am Ansatz der Wirbelsäule. Die lassen zwar sofort nach, sobald das Geschüttel weniger wird, aber das finde ich trotzdem ein klitzekleines Bisserl beunruhigend. Trotzdem: Schöne Runde mit hochalpinem Touch :-)


Auf dem Weg is Gaiskar


Die letzten, echt schweren, Meter


Kreuzotter


Vor dem Nordhang


Im ersten Schneefeld


Über dem zweiten, vor dem dritten, Schneefeld


Im steilen dritten Schneefeld


Der Schnee ist noch Frau-hoch


Ausstieg


Am Gipfel, kurz bevor die Wolken kamen


Abstieg


In der zweiten Rinne


Kurz vor der Sonnenpause


Abfahrt

Von engel am 06.07.2021 19:07 • outdoorbergmtb

Muffins und Brownies

Montag, Juli 05, 2021

Ich brauchte jeweils 2 Trips, um aus dem Haus und ins Büro zu kommen. Ich hatte einfach zu viel Zeug dabei: Computer, Monitor, Brownies und den üblichen Büro-Kram. Diesmal war der Kollege schon da und er hatte schön aussehende Schoko-Muffins mit weisser Schokolade dabei. Selbstgemacht, wie er stolz berichtete, nach Anweisungen und mit den Küchengeräten seiner Schwester, aber selbstgemacht. Kudos!

Wir stellten unser Gebäck in die Küche und luden via Teams alle ein, sich zu bedienen (so gesehen sind Einstandsfeiern derzeit ja echt einfach ;-)). Beim zweiten Kaffee zwischen den beiden Montags-Meetings war dann schon ein bisserl was verschwunden und verschiedene Leute bedankten sich und fanden das Zeug gut. Hätte mich auch gewundert, denn wer mag keine Schokolade?

Zwischen den Meetings schaute ich weiter ATC-Videos während der Kollege weiter im Code wühlte. Nebenher versuchte ich, mich in die Meeting- und Doku-Gepflogenheiten der neuen Firma einzuarbeiten und diverse Dokumentation zu lesen. Das ist alles schon ganz schön viel und ich habe da einfach noch kein System im Kopf wo was und wie ist. Na, wird schon werden.

Am frühen Nachmittag hatten wir eine Session mit den QA-Leuten, die uns zeigten wie sie testen. Das unterstrich einige der Verbesserungswünsche deutlich und zeigte, dass wir mit unseren Ideen nicht ganz falsch liegen. Wir setzten uns danach kurz zusammen und definierten schon mal das erste Tool, mit dem wir denen das Leben leichter machen können.

Am Ende des Tages packte ich dann meinen Computer wieder in die gelbe Tüte, denn am Dienstag ist ja Impftermin :-)

Daheim suchte ich alles raus, was ich dafür brauche (Impfpass und den positiven Corona-Bescheid) und füllte schon mal den Impfbogen aus, damit das alles bereit ist.

Von engel am 05.07.2021 23:00 • diary(0) Kommentare

Zufrieden

Sonntag, Juli 04, 2021

Die Samstagstour war total super. Einsam, bestes Wetter, tolle Gegend und alles, aber am Ende war der Abstieg dann doch ganz schön lang. Ich bin sehr zufrieden, 1200 Höhenmeter Abstieg, mit Abstand der meiste seit der OP, und danach schmerzten vor allem die Füße und die Abstiegsmuskeln und nicht das Knie :-) Abends gab es Bergsteiger-Essen (was vor allem bedeutet: schnell zu machen und Kalorien-haltig): Fish&Chips aus dem Speiseföhn. Der ist schon sehr praktisch, der Föhn.

Den Sonntag begannen wir gemächlich mit einem langen späten Frühstück. Danach buk ich eine Riesenladung Brownies für die Firma (so richtig Einstand feiern geht ja nicht, aber ich wollte wenigstens irgendwas mitbringen - der Kollege macht mit, lässt aber Schwester oder Mama backen :-)) und räumte die letzten beiden Kisten aus und in Küche und Dachboden weiter auf. Das ist ein ongoing Projekt, da habe ich wenig Ehrgeiz außer ‘Platz in meinem Zimmer (aka Büro)’.

Später räumte ich dann auch noch eine der beiden Kisten voller Kabel- und Elektronik-Kram aus. Das meiste davon ist Müll. Wenn ich durch die zweite Kiste auch durch bin, wird ein Besuch beim Wertstoff nötig sein. So langsam sieht mein ‘Arbeitsplatz’ schon ganz nutzbar aus. Für die Nähmaschine und überhaupt das ganze Nähzeug brauche ich noch eine vernünftige Lösung, da bin ich aber inzwischen so weit, dass ich überlege, die Maschine und was da dazu gehört (Stoffreste, Fadensammlungen, Maschinen-Zubehör, usw.), ganz einfach im Dachboden zu parken. Soooo oft brauche ich das ja auch nicht.

Von engel am 04.07.2021 23:00 • diary(0) Kommentare

Technik-Allerlei

Freitag, Juli 02, 2021

Nach dem Frühstück baute ich meinen Arbeitsrechner auf und stellte gleich fest, dass ich den Ersatz-Monitor besser schon mal im Büro angeschlossen hätte. Da wäre nämlich ein Adapter nötig gewesen. Der Versuch, via RDP auf den Rechner zu kommen, scheiterte auch, weil man RDP ja erst mal erlauben muss und - Henne-Ei-Problem - dazu müsste man halt irgendwas vom Rechner sehen können.

Nun denn. Ich fuhr ins Büro, holte da den Adapter und vorsichtshalber auch gleich einen meiner beiden Arbeitsmonitore für den Fall, dass auch der Adapter nicht passen würde, und fuhr wieder zurück nach Hause. Der Adapter passte und ich konnte tatsächlich arbeiten. Endlich!

Am Vormittag brachte ich den besten Allgäuer zu einem Termin und holte ihn anderthalb Stunden später wieder ab. Das war überhaupt der Grund, warum ich daheim arbeiten wollte und durfte, denn eigentlich sollen Neue erst mal eine Weile permament im Büro arbeiten, bevor man dann regelmäßig HomeOffice darf. Arbeiten daheim war wie erwartet völlig problemlos :-)

Am Nachmittag ging ich für technischen Support zu den besten Eltern. Das Problem erwies sich dann als schwerer zu lösen als gedacht, aber mit dem üblichen Rantasten von allen Seiten lief am Ende doch alles. Und ein uraltes Stück überflüssige Hardware kann jetzt auch abgebaut werden. Den erarbeiteten Erdbeerkuchen teilte ich danach auf der Terrasse mit dem besten Allgäuer. Abends läuteten wir das Wochenende mit Grillen ein :-)

Von engel am 02.07.2021 23:00 • diary(0) Kommentare

Kick-Off

Donnerstag, Juli 01, 2021

In der Früh räumte ich erst mal eine Ikea- und eine andere feste Tüte in meinen Rucksack, denn ich wollte am Abend meinen Büro-Rechner mit heim nehmen. Und dazu brauche ich ja nicht nur den Rechner (der ganz normale Desktopgröße hat), sondern auch einen Monitor und Maus und Tastatur. Na OK, Letzteres hätte ich tatsächlich noch irgendwo rauskramen können, einen Monitor nicht.

Der Kollege und ich verbrachten den ersten Teil des Vormittags damit, uns weiter mit der Codebase und dem ATC-Kram zu beschäftigen und gingen dann zum Kick-Off-Meeting für unsere eigentliche Aufgabe. Wir haben beide selbst mit dem wenigen Einblick, den wir bisher haben, schon ein paar Ideen und die passten dann sehr gut zu dem, was man sich generell als unsere Aufgabe vorstellt. Nicht unerwartet bekomme ich den Hut auf (was vor allem bedeutet, dass ich mich um allerlei Orga-Zeug kümmern muss), wir sind aber ein gleichberechtigtes Team, das passt schon.

Am Nachmittag war dann die vorerst letzte Druckbetankungs-Session, die aber alles in allem gar nicht mehr so stressig wat. Vielleicht, weil wir inzwischen schon einigermaßen Hintergrund haben, vielleicht auch, weil wir nur ein paar Hooks in der großen, sehr, sehr komplizierten zentralen Software brauchen.

Zum Heimgehen packte ich den Rechner mit allem nötigen Zubehör ins Auto. Ganz schön schwer das Zeug! In Kempten ging ich noch im Fitnesscenter eine Runde laufen. Da war es voller als am Dienstag (kein Vergleich zu München), aber der Crosstrainer wurde passend für mich frei. Ich lief 45 Minuten und liess Geräte/Gewichte wieder aus. Demnächst. Ich bin eh schon stolz auf mich, das ich da jetzt schon 2 Mal war ;-)

Von engel am 01.07.2021 23:00 • diary(0) Kommentare
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