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Firmenlunch, Besuch, Urlaubsplanung

Sonntag, Mai 08, 2022

Die Woche begann arbeitstechnisch intensiv und ging genau so weiter. Dienstag und Mittwoch trafen sich der C. und ich im Büro, was unserer Zusammenarbeit sehr guttut, auch wenn wir eigentlich jeder am eigenen Thema arbeiten. Ein Teilaspekt meines Teils, den ich für kompliziert gehalten hatte, war dann so einfach und klappte so unerwartet auf Anhieb, dass mein Erstaunen den C. zum Lachen brachte. Ich bin das nicht gewöhnt, dass komplizierte Dinge einfach gehen. Auch mal eine schöne Abwechslung ;-)

Am Dienstag gingen wir mal wieder zur Kantine, was ganz OK war. Irgendwie sagt mir aber der Dönerladen, wo alles so frisch ist, fast mehr zu. Mittwoch war dann der Firmenlunch. Ich hatte ja, weil in der Einladung zum Würstelessen gefragt wurde, wer was Vegetarisches will, nach den Optionen gefragt. Da gab es erst keine, dann wurden vegetarische Würstel angeboten. Überzeugte mich ja nicht wirklich, aber wo ich das dann schon angestoßen hatte, fühlte ich mich so halbwegs verpflichtet und bestellte welche. Waren OK. Bisserl langweilig vielleicht, aber die vorhandenen Wiener (geht mir weg mit Weißwürsten!), von denen ich auch eines nahm, waren wenig geräuchert und auch nicht sooo arg geschmackig.

Insgesamt war das aber eine feine Idee :-) Ich sah Leute, die ich bislang nur als Stimme ‘kenne’ und unterhielt mich mit Leuten, mit denen ich sonst wenig zu tun habe. Der Firmenlunch soll jetzt dann jeweils am ersten Mittwoch im Monat stattfinden, da freue ich mich drauf :-)

Montag war das Wetter noch mal schön, deswegen gingen wir am Abend mal wieder zum Fernsehturmhügel. Den Rest der Woche gab es Reha-Gymnastik in der Früh, Zwischendurchsport an den HomeOfficetagen und sogar 2 Mal Crosstrainerläufe. Mittwoch war eine DAV Infoveranstaltung zur Digitalisierungsoffensive. Das war eher so mittelinteressant und ich muss mir im Nachgang mal anschauen, wie viel davon wir tatsächlich nutzen können.

Bei den Chili-Babys, die jetzt 4 Wochen mit immer gelber werdenden und sogar abfallenden Keimblättern vor sich hin vegetiert sind und eigentlich so aussahen, als würden sie demnächst allesamt sterben (bei der Hälfte stimmt das auch), derappeln sich doch ein paar Pflänzchen. Selbst bei einigen, wo die Keimblätter schon abgefallen waren und nur noch ein einsamer Stiel stand, kommen jetzt echte Blättchen. Der beste Allgäuer hatte vermutlich recht, da war was mit dem Wasser von draußen.

Für den Samstag hatte uns die Neu-Allgäuer Verwandtschaft (Schwesterle :-)) zum Essen und zur Besichtigung des neuen Hauses eingeladen. Der beste Allgäuer bastelte deswegen am Freitag sein feines Eierlikör-Tiramisu. Am Samstag fuhren wir dann ins Neubaugebiet, wo das Navi noch keine Straßen kennt und bogen gleich am Anfang falsch ab. Die richtige Straße war dann natürlich auf der anderen Seite des kleinen Kreisels.

Ich hatte mir dann auch die Hausnummer falsch gemerkt, deswegen klingelten wir zunächst am falschen Haus. Der junge Mann, der öffnete, wusste aber gleich, wo wir eigentlich hin wollten und verwies uns an ‘das Holzhaus’ schräg gegenüber. Eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Schwesterle und mir lässt sich nicht bestreiten ;-)

Sonst war das Wochenende eher faul, weil das Wetter mal wieder nicht so recht wollte und wir uns kaum zu irgendwas aufraffen konnten. Kurz vor Wochenend-Ende schafften wir es knapp noch zum Fernsehturm. Dafür steht jetzt die Urlaubsplanung bis ins (fast) letzte Detail (so das Wetter mitspielt, sonst müssen wir halt improvisieren) und wir haben Fährentickets. In Absprache mit dem besten Allgäuer ist die Planung jetzt maximal stressig, weil wir nachts fahren und am ersten Urlaubssamstag in der Früh um 8 die erste Fähre kriegen müssen. Aber so können wir staufrei fahren und schlafen dann halt am Samstagnachmittag auf der Insel aus :-)

Von engel am 08.05.2022 23:00 • diary(0) Kommentare

Donnerstag, 28.04.2022: Frühling

Freitag, Mai 06, 2022

Nochmal ein Abendspaziergang, um dem angesagten Regen vom Wochenende zuvorzukommen. Der beste Allgäuer, irreführt von der Sonne auf der Terrasse zuvor, entschloss sich barfuß zu gehen, das war dann aber stellenweise ganz schön kühl.

Davon abgesehen war es wunderbar frühlingshaft :-) Die Jungkühe waren draußen (noch arg verschüchtert), der Löwenzahn legt los und es gab sogar Schusternägel am Fernsehturm :-)


Alle beinander


Fernsehturm


Gipfelbild


Schusternägel


Löwenzahn

Von engel am 06.05.2022 15:13 • outdoorberg(0) Kommentare

Lead, Dampfnudeln, Bärlauch

Sonntag, Mai 01, 2022

Im Zuge der Urlaubsplanungen hatte ich auch bei den besten Eltern angefragt, ob vielleicht aus den uralten Campingtagen (wir hatten die besten Urlaube als Knirpse mit dem Zelt und Schlauchboot in Jugoslawien) noch ein Gaskartuschenkocher übrig sei. Die beste Mama hatte gekramt und auch ein Bild geschickt, da war dann schon klar, dass leider nicht dabei war, was ich erhofft hatte. Ich fuhr trotzdem am Abend hoch, schließlich war das Osteressen ausgefallen und ich wollte sie mal wieder besuchen. Das war nett :-)

Arbeitstechnisch war die Woche intensiv wie üblich. Der C. und ich sollen uns jetzt dann auch über Jira organisieren, was ein bisserl nervig, aber auch verständlich ist. Was wir machen, überblickt aktuell keiner, da schadet ein bisserl mehr Transparenz nicht. Für mich bedeutet das mehr Orga-Aufwand. Tja, gehört halt dazu.

Die gute Nachricht der Woche war dann, dass ich nun auch den Job habe, für den ich eigentlich eingestellt wurde, den es aber bislang nicht gab. Im Zuge der Umorganisation wurde er geschaffen und so bin ich nun offiziell Engineering Lead :-) Ich bin sehr zufrieden :-)

Der beste Allgäuer hatte am Mittwoch seinen freien Tag und nutzte das eher so mittelgute Wetter für eine Runde über den Illertalhügel. Ich lief immerhin auf dem Crosstrainer. Am Donnerstag war dann noch mal schönes Wetter vor dem mauen Wochenende und wir gingen über den Fernsehturm, allerdings ohne Sonne, denn die war fast pünktlich zum Feierabend hinter Wolken verschwunden. Immerhin hatte es vorher noch für eine sonnige Pause auf der Terrasse gereicht.

Freitag war dann mal wieder das Netz weg. Boah ey, Vodafone! Eine automatische Ansage informierte mich darüber, dass es ‘technische Störungen’ in meinem Bereich gäbe, sie werden wohl gegen 11 behoben sein. Dann wurde der Anruf beendet (nicht, dass es eine Rolle spielen würde, das auch noch mit einem Menschen zu diskutieren, aber man fühlt sich trotzdem ‘abgefertigt’). Da war es 8! Ich loggte mich übers Handy ein, informierte den C. und ging erst mal Einkaufen. Gna.

Weil noch Hefe übrig war, hatten wir uns Dampfnudeln für Freitag vorgenommen. Hefeteig machen mochte ich ja eigentlich nie, aber die diversen Hefezopfteige der letzten Zeit waren ganz gut handhabbar. Die sind recht fest und es ist viel Fett drin. Dampfnudelteig dagegen hat irre viel Flüssigkeit, soll weich bleiben, hat null Fett und klebt wie Hölle. Voll nervig! Die Dampfnudeln wurden aber trotzdem gut :-)

Lehrreich war die Aktion auch. Ich lernte unter anderem, dass Vanillesoße (Pudding mit viel Milch) sehr lang sehr flüssig bleibt. So lange, dass man schon gar nicht mehr glaubt, dass sie noch anziehen würde. Meine Strategie, die ‘zu flüssige’ Soße mit Stärke zu verdicken klappte gut, denn als sie dann kalt war, hatte ich festen Pudding ;-) Den ich dann mit Milch verdünnen musste. Klappte alles problemlos, aber die Soße war am Ende eher wenig vanillig und arg viel ;-) Dampfnudeln kann man übrigens ganz wunderbar in der Pfanne erhitzen und das tut dem Becherle unten dran sehr gut.

Samstag gin ich erst Bärlauch holen und fiel dann nochmal in Urlaubsplanung. Beim Studium der ‘echten’ Karten (bisher hatte ich vor allem die OSM angeschaut) fand ich dann noch ein paar MTB-Routen. Nicht dass die noch nötig wären, wir haben eh schon unendlich mehr Möglichkeiten als wir brauchen, aber die echten Karten freuten mich trotzdem.

Sonntag war das Wetter auch eher so mittel, aber immerhin war der eklige kalte Ostwind wieder abgeflaut. Die Pause am Illertalhügelnebengipfel (der Platz am Grat gehört inzwischen wieder den Ameisen) war zwar nicht sonnig, aber nett und nicht unangenehm. Tee ist noch immer ein passendes Getränk.

Von engel am 01.05.2022 23:00 • diary(2) Kommentare

Mal wieder ein Abendspaziergang nach einem ganzen Tag schönes Wetter. Um Ostern rum lohnt sich der Fernsehturmhügel ganz besonders, stellten wir fest, denn irgendwer hat den Hügel mit Osterglockensträußen bepflanzt. Sehr schön :-)

Der kalte Ostwind fror uns beide so durch, dass wir direkt danach heiß duschten. War trotzdem nett.

 

Von engel am 01.05.2022 17:42 • outdoorberg(0) Kommentare

Sonntag, 17.04.2022: Steil

Sonntag, Mai 01, 2022

Endlich mal wieder schönes, wenn auch kühles Wetter. Wir fuhren mit dem frisch umgebauten Kangoo (der seitdem flüsterleise ist) ins Tannheimer Tal, um eine der üblichen Frühjahrstouren zu machen: den steilen Berg am Eck.

Der Aufstieg begann frisch, wurde in der Sonne dann aber tatsächlich T-Shirt-tauglich. Es lag insgesamt weniger Schnee als befürchtet, die Gamaschen hatten wir umsonst dabei.

Oben hatte es sehr kühlen Ostwind, der uns zwischen die Latschen vertrieb. Da war es so lang bequem und angenehm, bis eine sehr gesprächige Gruppe Unruhe verbreitete. Wir gingen runter auf die große Wiese, da war es eh bequemer.

Alles in allem nicht viel los. Im Abstieg trafen wir zwei Gämsen, die sich sehr unbeeindruckt und langsam in den Wald verzogen und eine Blindschleiche, die wohl zu kalt war, um schnell wegzuschleichen, sie blieb unbeweglich auf dem Weg liegen. Als ich sie hochhob, um sie in die Wiese zu setzen, blieb sie erst fast starr. Erst nach einer Weile zappelte sie los.

Im Abstieg merkte ich schon, dass das meine Beine stressen würde. Die Woche drauf hatte ich einen fürchterlichen Muskelkater. Irgendwie passiert das jedes Jahr :-(


Der erste Sonnenkontakt


Die letzten Meter


Anstieg im Schnee


Oben


Abstieg ünberm Lechtal


Gams


Blindschleiche

Von engel am 01.05.2022 17:40 • outdoorberg(0) Kommentare

Kater, Wurst, Urlaubsplanung

Sonntag, April 24, 2022

Der Ostermontag begann mit fürchterlichem Muskelkater (vor allem links natürlich, das rechte Bein belasten klappt einfach nicht richtig, zu lang falsches Verhalten trainiert). Ich kam kaum die Treppe runter (gut, dass es links eine Wand und rechts ein Geländer hat). So gesehen war es fast schon OK, dass der Schwiegervater seinen Geburtstag an diesem strahlend schönen Montag mittags feierte.

Wir starteten den Tag langsam (und humpelnd, auch der beste Allgäuer) und radelten dann zu der Wirtschaft, wo die Feier stattfand. Ich war ausgesprochen zufrieden mit meiner Salatplatte (ich habe Salat-Unterversorgung), andere fanden das Essen eher solala. Am Nachmittag gab es dann noch K&K bei der Lebensgefährtin des Schwiegervaters, wo wir lang blieben und uns mit den wenigen anderen lang und gut unterhielten. Weil der SV einen riesigen Fresskorb mit Thüringer Wurstspezialitäten bekommen hatte, radelten wir mit Wurst im Rucksack und einer Brotzeiteinladung für Donnerstag wieder heim. Sonst wäre die Menge Essen für SV und LG kaum zu bewältigen gewesen und das wäre echt schade drum gewesen, denn das Zeug war durch die Bank sehr gut.

Dienstag und Mittwoch trafen sich Kollege C. und ich im Büro, was ausgesprochen produktiv war. Wir hatten eine lange Diskussion zur Umsetzung des neuen Projekts (die der C. aktuell mehr oder weniger allein stemmt) und schafften es, die diversen Einzelteile zumindest konzeptionell sehr schön zu entkoppeln. Ohne sich im Büro mal schnell so nebenbei unterhalten zu können, wäre da vermutlich einiges in eine ungute Richtung gelaufen. Das mit den 2 Tagen Büro pro Woche ist schon eine gute Sache.

Mittagessen gab es jeweils beim neuen Dönerladen. Ich weiß jetzt, was Lahmacun ist (war OK, mit viel Salat), mein Favorit ist aber nach wie vor die Falafel-Box. Am Mittwoch war ein Kollege dabei, der sich sonst lieber was mitbringt (“Irgendwie war heute nichts da.”) und die Herren hatten viel über Games zu reden. Sie versuchten ganz nett, mich mit ins Gespräch einzubeziehen, aber da habe ich einfach keinen Zugang. Macht aber nix, ich höre auch gern zu, wenn sich Leute über ihr Fachgebiet austauschen und ich hab mich einfach so an der Diskussion der beiden gefreut.

Donnerstag war dann Wurstvernichtung bei SV und LG. Da gab es dann nicht nur haufenweise thüringische Wurst, sondern auch Bärlauchcreme und Wurstsalat aus nicht-Thüringer Wurst. Wir rollten heim (auf dem Bike natürlich, aber auch, weil wir viel zu viel aßen und entsprechend voll waren).

Am Freitag schickte die beste Mama ein Foto des Corona-Bescheids für den besten Papa. Er solle sich unverzüglich in Quarantäne begeben! Das Schreiben kam 5 Tage, nachdem die verordnete Quarantäne rum war, das hätte man sich dann eigentlich auch noch schenken können (war bei uns ja auch so und ja, ich weiß, dass die Gesundheitsämter überlastet sind, aber nach 2 Jahren Pandemie hätte ich dann doch ein bisserl mehr erwartet).

Am Nachmittag wechselten wir bei beiden Autos die Räder und hatten am Ende sogar tatkräftige Hilfe vom ausgesprochen kommunikativen Nachbarsbuben, der auch ein Rad rollen wollte und durfte. Der Junge dürfte 7 oder 8 sein (ich kann das wirklich sehr schlecht schätzen) und redet wie ein Wasserfall. Er wollte uns sogar zu einer ‘Party’ in seinem Zimmer einladen, was wir aber höflich mit Hinweis auf andere Verpflichtungen ablehnten.

Das Wetter am Wochenende war dann eher so mittel. Trocken, aber kühl, bedeckt und windig. Ich fiel in die Urlaubsplanung für Juni und der beste Allgäuer hatte anscheinend auch keinen besonderen Antrieb rauszugehen. Sonntag Abend schafften wir immerhin beide eine Runde auf dem Crosstrainer. ‘Lucifer’ ist ja aus, ich mach jetzt wieder bei ‘The Expanse’ weiter. Super! Ich bin aber nach wie vor nicht sicher, ob man mitkommt, wenn man die Bücher nicht kennt.

Von engel am 24.04.2022 23:00 • diary

Corona, Glut, Kangoo

Sonntag, April 17, 2022

Arbeitstechnisch anspruchsvolle und interessante Woche. Wie immer eigentlich :-) Prinzipiell finde ich ja viele Dinge interessant und kann mich für alles Mögliche begeistern, aber mit diesem Job hab ich echt einen Treffer gelandet: Alle Projekte sind interessant und anspruchsvoll und wir haben viel Freiheit bei der Gestaltung. Neuerdings auch ein ‘Grüne-Wiese’-Projekt, wo quasi alles neu ist.

Inzwischen scheint sich der Rhythmus mit 2 Tagen KF und dem Rest der Woche HomeOffice etablieren zu lassen. Dienstag und Mittwoch war ich also im Büro. Geschickter Zeitpunkt, denn die Kollegin, die sich jetzt ein halbes Jahr lang verabschiedet, um mit ihrem Freund den Pacific Crest Trail zu wandern, hatte haufenweise Kuchen mitgebracht. Ich bin ausgesprochen beeindruckt und auch ein bisserl neidisch. Sowas Cooles! Allerdings bin ich nicht sicher, ob ich so eine Unternehmung überhaupt noch drauf hätte. So eine lange Strecke, so lang durchhalten ...

Auch am Dienstag musste der beste Papa wegen Ausfallerscheinungen mit unklarer Diagnose mit dem Notarzt ins Krankenhaus (Verdacht Schlaganfall, schien es dann aber doch nicht gewesen zu sein). Was er genau hatte, kam nie ganz raus, weil er sich am Mittwoch, von Langeweile genervt, selbst wieder entließ. Er war auf jeden Fall dehydriert und hatte, was man erst im KH feststellte, Corona. Trotz doppeltem Booster! Damit fiel das Osteressen am Karfreitag bei den besten Eltern mit der inzwischen umgezogenen Schwesterfamilie leider ins Wasser. Der beste Papa hatte übrigens, von den ursprünglichen Problemen abgesehen, die ja nicht unbedingt mit Corona zusammenhängen müssen, keinerlei Symptome.

Eigentlich meine ich ja, die nervige Periode inzwischen hinter mir gelassen zu haben und hatte mich eine Weile lang schon gefreut, das alles quasi ohne Nebenwirkungen geschafft zu haben, aber möglicherweise ist die Sache doch noch nicht ausgestanden. Seit einer Weile habe ich plötzliche Hitze-Anfälle, wo mir ein paar Minuten lang total heiß ist. Recherche ergab: das kann noch jahrelang anhalten. Echt jetzt?!? Menno, wer braucht denn sowas?

Am Freitag nahmen wir, weil bald das 100-jährige Bestehen der Firma des besten Allgäuers ansteht und um Bilder gebeten wurde, einen uralten Rechner nochmal in Betrieb, um eine Bilder-CD von 2004 einzulesen. Die neuen Rechner konnten das nicht. Zu unserem Erstaunen fuhr der alte Rechner mit XP drauf noch problemlos hoch :-) Mit der CD hatten wir allerdings nicht viel Glück, die war schon arg gealtert. Zwar konnte der alte Rechner die CD prinzipiell lesen, aber der Zugriff auf viele Dateien war dann doch nicht mehr möglich. Und laaaaaaangsam war das alles!

Am Freitag Nachmittag bauten wir dann aus dem Kangoo die Rückbank aus. Im Gegensatz zum alten Kangoo, wo sich das mit ein paar Handgriffen erledigen ließ, ist das bei diesem Kangoo nicht wirklich vorgesehen. Der beste Mechaniker musste unendlich viele Schrauben an teilweise sehr schwer und umständlich zu erreichenden Stellen lösen. Aber am Ende konnten wir die Sitzbank dann tatsächlich raus nehmen :-)

Am Samstag bauten wir (der beste Allgäuer eigentlich) dann für die Kangoo-Plattform eine neue Befestigung. Das ging besser und einfacher als befürchtet :-) Und jetzt ist da ordentlich Platz drunter und Urlaub kann kommen!

Sonntag war dann endlich Sonne (wenn auch nicht so viel wie angekündigt). Wir gingen auf die Gaichtspitze und kamen mit dem Muskelkater des Jahrhunderts wieder runter. Unverständlich, ist ja nicht so, als wären wir den Winter über nur rumgesessen.

Von engel am 17.04.2022 23:00 • diary

Eigentlich hätte der Sonntag strahlend schön werden sollen und wir hatten Pläne geschmiedet. Je näher er kam, der Sonntag, desto schlechter wurde die Vorhersage und am Sonntag in der Früh schneite es erst mal.

Im Lauf des Vormittags hörte der Schneefall auf. Mit gutem Willen konnte man sogar manchmal Sonne erahnen. Wir starteten zum Illertalhügel. Als wir ankamen, war die Sonne tatsächlich auch schon da :-)

Der beste Allgäuer legte beim Aufstieg ein Tempo hin, dem ich kaum folgen konnte. Wir waren 10 Minuten schneller als sonst! Der Gipfel war ausnahmsweise mal komplett leer. Drüben am Immerstädter Horn konnten wir den nächsten Schneeschauer sehen, aber noch war es sonnig.

Wir gingen zum Pausenplatz am Grat und konnten uns dort tatsächlich gemütlich in die Sonne setzen. Es war sogar einigermaßen warm. Außerdem schneite es, weil sich der Schneeschauer zwar an den Bergen festgesetzt hatte, die Sonne aber trotzdem drüber bis auf den Rottachberg schien. Wir lagen also bequem und einigermaßen warm am Grat im Gras in der Sonne und wurden leise beschneit. April halt ;-)

Irgendwann verschwand die Sonne dann doch und wir gingen weiter. Abstieg über die Forststraße und den Gletscherschliff.


Einigermaßen sonniger Start


Aufstieg mit Schnee


Allein am Gipfel


Am Grat


Rückweg über den Gletscherschliff

Von engel am 15.04.2022 09:30 • outdoorberg

Das Wochenende war schon nicht allzu schön vorher gesagt und wurde umso schlechter, je näher es kam. Freitag regnete es, Samstag schneite es. Wir begannen den Tag sehr gemütlich und schauten von drinnen dem Schneegeriesel draußen zu. Am frühen Nachmittag beschloss ich dann, nochmal eine Skitour zu machen. Auf der Piste zur Oberjoch Gipfelstation. Der beste Allgäuer schaute mich ob des Vorschlags völlig entgeistert an, also packte ich meinen Kram und ging allein.

Auf dem vorderen Parkplatz standen 3 Autos, auf dem Hinteren (der nichts kostet) keines. Überall lag Schnee, auf den Wiesen allerdings nur 10cm ohne Unterlage. Es schneite und war windig.

Ich startete an der Wiedhag Bahn und ging auf der Querpiste zur Iselerbahn und dort auf der Piste hinauf. Vor mir war ein einzelner Skitourer, sonst war ich allein. Ich nahm die linke Piste, weil es da kaum Spuren hatte. Der Schnee der Piste war hart und zusammengefroren, oben drauf lagen um die 20 Zentimeter feuchter Neuschnee. Steigen ging gut, deswegen nahm ich so gut wie immer den direkten Weg, was ganz schön anstrengend war.

Der starke Schneefall ließ bald nach und es schneibelte dann nur noch leicht vor sich hin. Oben hatte ich dann sogar kurz mal Sicht in die Gegend :-)

Die Abfahrt war oben im Steilen eher so mittel, weil der wenige Neuschnee die harte Piste kaum abfederte. Ab der Mitte etwa war dann wirklich schön zu fahren, vor allem auf der linken Seite, wo ich die erste Abfahrtspur machen durfte :-)

Das war kurz, aber sehr fein!


Start bei Schneefall


Anstieg unter der Bahn


Blick zum Iseler


Weitblick


Abfahrtsspuren


Rückblick

Von engel am 15.04.2022 08:34 • outdoorski

Mittwoch, 06.04.2022: Feierabendrunde

Dienstag, April 12, 2022

Vor dem neuerlichen Schlechtwetter- und Wintereinbruch wollte ich nochmal raus. Der beste Allgäuer kam mit, obwohl er an seinem freien Mittwoch eh schon unterwegs gewesen war. Schöne Runde mit vielen Frühlingsboten.


Frühlingsbotin: Schlüsselblümchen


Frühlingsbotin: Sumpfdotterblume


Frühlingsbotin: Löwenzahn


Gipfelsonne


Fernsehturmsonne

Von engel am 12.04.2022 19:37 • outdoorberg
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