Für einen kurzen Ausflug hatten wir uns mal wieder den Illertalhügel ausgesucht. Wir gingen über die Nordseite hoch (viele Brombeeren :-)), über den Grat zurück und machten einen Abstecher zur Alpe Stockach. Dort waren wir noch nie.
Es gab kaltes Bier und feinen Kuchen, genauso wie es sich gehört. Der Anstieg zurück zur Grünten-Aussichtsbank ist zwar nicht lang, war aber heiß, deswegen nahmen wir den nordseitigen abstieg, weil da viel Schatten ist. Und Brombeeren natürlich ;-)

Vor der kleinen Alpe

Kurz vor dem Gipfel

Am Gipfel

Am Grat

Auf dem Weg zur Alpe Stockach
Nach den beiden heißen Touren war uns noch mal nach See.
Das Wasser am Rottachspeicher war noch ein Stück zurückgegangen (diesmal hatte ich Flip-Flops zum Reingehen dabei – kein Fehler) und der Haufen Seegras schmorte in der Sonne vor sich hin. Schön war das nicht.
Aber sobald wir auf dem See waren, war alles gut und das Wasser fein. Wir SUPten zur Staumauer, schwammen ein paar Mal um die Boards, ließen uns wieder bis fast zum Ufer treiben und paddelten zur unteren Boje, wo wir diesmal für eine Weile anlegten. Der beste Allgäuer ging noch mal schwimmen, ich lag faul auf meinem Board rum :-)
Danach paddelten wir zurück zum Strand, wo der Ausstieg dank der Flip-Flops deutlich einfacher war. Ein schöner und gar nicht mal so heißer (auf dem See halt) Sommertag.


Der Tag sollte wieder sehr heiss werden, diesmal aber mit voller Sonne. Ich hatte eine neue Bike&Hike-Runde rausgesucht, bei der wir weitgehend im Schatten radeln und am Gratrücken laufen würden.
Wir parkten an der Wannenjochbahn und radelten die Straße zur Stubentalalpe hinauf. Nach den ersten Metern in der Sonne konnten wir tatsächlich alle Kehren im Schatten zurücklegen. Vor dem langen Anstieg zur Oberen Stubentalalpe hatte ich eigentlich nach rechts zur Unteren Stubentalalpe abbiegen wollen, aber da ist Radeln verboten (Warum?!? Das ist eine breite Piste, auf der allenaselang Autos fahren.). Wir radelten halt doch zur Oberen Stubentalalpe weiter, wo wir schweißgebadet ankamen.
Wir stellten die Räder ab und stiegen zum Sattel zwischen Ponten und Bschießer (der auf den österreichischen Schildern übrigens Bscheisser heisst) auf. In einem Hochtal, nicht auf einem Rücken. Im Sattel bekamen wir dann tatsächlich endlich Wind ab. Die letzten Meter zum Bschießer sind dann schnell zurückgelegt. Oben war nicht viel los.
Wir hatten schon im Anstieg beschlossen, die angedachte Runde umgekehrt zu gehen. Der Gegenanstieg zur Oberen Stubentalalpe würde schon nicht so schlimm werden. Deswegen stiegen wir nach der Gipfelpause auf der anderen Seite ab. Wie erhofft hatte es Wind, der sich allerdings schon am oberen Latschengürtel legte und danach nicht mehr so recht zurück kam. Es war stellenweise brutal heiss.
Im Sattel zum Kühgrundgrat hatten es sich viele Rinder gemütlich gemacht und ließen sich von den gar nicht so wenigen Wanderern, die zwischen ihnen durchliefen, nicht im Geringsten stören. Vom Sattel führt ein sehr gut hergerichteter Weg zurück ins Stubental. Der Weg ist sehr gut zu gehen, macht aber nervig viele Kurven. Man braucht ewig, bis man unten ist.
Und dann kam das schlimmste Stück: der Gegenanstieg. Unter dem Lift steil hinauf zur Straße und dann in praller Sonne auf der Straße zur Alpe. Oben waren wir beide platt.
Beim Anblick der Stubentalalpe, Tür zu, alle Schirme geschlossen, keine Menschen weit und breit, befürchteten wir zunächst, die Alpe habe geschlossen. Aber so war es nicht, es war nur (vermutlich hitzebedingt) wenig los. Wie bekamen kaltes Bier und guten Kuchen :-) Das erste Bier verdampfte mehr oder weniger, deswegen tranken wir noch ein zweites.
Danach mussten wir es nur noch rollen lassen und waren im Handumdrehen beim Auto.

Gemütliches Schattenradeln

Auf den letzten Metern vor dem sonnigen Stück ins Stubental hinein

Anstieg mit Ziel im Hintergrund

Im oberen Kessel

Pause im Sattel

Auf den letzten Metern

Vorm Gipfel

Gipfelbild

Abstieg auf der anderen Seite

Auf dem Weg zum Sattel

Zwischen Kühen

Der lange Abstieg

Die alpe und die Räder sind weit, weit weg

Abfahrt
Es sollte der Hitze wegen eine nicht allzulange Tour werden, mit ein bisserl Radeln und ein bisserl Laufen. Ich setzte auf kühles Radeln im schattigen Tal und Wind an Grat und Rücken.
Der Start zur Tour wurde dadurch erschwert, dass der Parkplatz im Ostertal gesperrt war. Wir wichen zur Säge aus, weswegen der eigentlich gemütliche Radlteil direkt mit dem sehr steilen Stück zur Buhl-Alpe begann. Danach konnten wir aber tatsächlich ziemlich gemütlich und einigermaßen kühl bis zur Gräfenalpe radeln, wo wir die Räder parkten.
Dass der Weg zur Printschenalpe hinauf ein steiler Quad-Track ist, wussten wir. Leider ist der früher trotzdem ganz nette Track inzwischen aufgekiest und eingezäunt. Man steigt also stufenlos eine supersteile Piste hinauf, rechts und links ein Zaun, der auch die einzige Bank auf der Strecke absperrt. Zwischendrin hat es Schilder, die die schöne Flora und Fauna der Gunzesrieder Bergwelt preisen, aber selbst bekommt man nur diese steile Piste mit, die ausschließlich den paar Leuten nützt, die gelegentlich da hinauf müssen. Biken ist da natürlich verboten (rauf ginge allerdings nur mit Motor), aber Quads fahren fröhlich rauf und runter. Das Ganze ist wie eine Autobahn durch eine malerische Altstadt. Falls es noch nicht aufgefallen sein sollte: nicht empfehlenswert!
Oben trifft man auf den Wanderweg und nun entspricht endlich auch der Weg der schönen Landschaft, in der man nun endlich drin ist, anstatt nur von draussen drauf zu schauen. Zäune rechts und links gibt es leider trotzdem noch. Man möchte wohl die Touris einsperren.
Weil die Überschreitung des Dreifahnenkopfs wegen Birkhuhn-Schutzgebiet nicht mehr möglich ist (das zumindest sehe ich ein), wandten wir uns nach rechts, um den Berg rechtsrum zu umgehen. Der Weg liegt vormittags netterweise im Schatten und es gab sogar ein paar feuchte Stellen.
Am Sattel zwischen Dreifahnenkopf und Höllritzer Eck war dann aber Schluß mit angenehm. Wir kamen in die volle Sonne, es hatte nicht das leiseste Lüftchen (das hatte ich irgendwie anders in Erinnerung) und der Anstieg zum Eck ist steil. Puh! Oben gönnten wir uns noch den kleinen Abstecher über den alten Weg zum Gipfel, also supersteiles Gestrüpp-Gekrabbel, und kamen dann schweißgebadet am Gipfel an. Nochmal Puh!
Nach einer kurzen Pause (kein Schatten) gingen wir rüber zum Bleicher Horn und stiegen auf der anderen Seite (immerhin mit etwas Wind) zum Alpweg ab. Der Abstieg ist auch von der feinen Sorte: Zaun rechts und links und so nah am Weg, dass man direkt aufpassen muss, nicht allenaselang mit den Stöcken dagegen zu kommen. Ich bin nicht sicher, wofür das gut sein soll, aber zur Touri-Abschreckung taugt es allemal.
Wir kehrten an der Höllritzer Alpe ein, wo es wunderbar kaltes Bier und echt guten Kuchen gab :-)
Zu drn Rädern stiegen wir über die nahezu unradelbate Piste ab, die wir schon ein paar Mal gefahren sind (der beste Allgäuer mehr, ich weniger ;-)). Deg restliche Rückweg war total angenehm, man kann fast allerorten rollen lassen und trocknet unterwegs ab :-)
Ich mag die Gegend eigentlich sehr gern, aber die Umstände werden immer schlechter :-(

Gleich wird es anstrengend

Bequemradeln im Ostertal

Eingesperrter Anstieg, Yay!

Eingesperrter Anstieg weiter oben. Immer noch Yay!

Querung unterhalb des Dreifahnenkopfs

Direktanstieg zum Höllritzer Eck

Oben!

Gipfelbild

Erfrischung an der Höllritzer Alpe
Wir starteten den August-Urlaub mit einer SUP-Runde auf dem Rottachspeicher. Der Wasserstand sah genauso aus, wie vor einer Woche, aber jemand hatte mit schwerem Gerät (man sah Spuren) Seegras oder Pflanzen gemäht und auf einen großen Haufen am Wasserrand geworfen. Man roch es.
Es hatte angenehm wenig Wind - gerade so, dass es trotz Hitze gut aushaltbar war. Sonnenbrandgefahr deluxe ;-) SUPen war gut möglich. Am oberen Ende schwammen wir ein paar Runden um die Boards und lassen uns dann bis zum östlichen Ufer treiben.
Dann paddelten wir zur unteren Boje, einmal drumherum und zurück zum Badeplatz, wo Aussteigen wegen Matsch ein bisserl kompliziert war.
Das war sehr nett und dank zeitiger Umstellung auf Hemd statt nackter Haut gab es auch keinen Sonnenbrand :-)

Halb-leerer Rottachsee mit Seegrashaufen

Zurück-Paddeln
Nachdem sich unerwartet ein Termin am Nachmittag verschoben hatte, schlug ich dem besten Allgäuer eine Runde über den Fernsehturmhügel vor. Er befand sich gerade dort, wollte aber am Abend trotzdem mitkommen :-)
Wir gingen (sehr langsam wegen meiner Resterkältung) zum Gipfelkreuz und dann direkt wieder runter. Ging besser als erwartet.

Nachdem ich mich wegen der vielen kritischen Aktivitäten im Büro am Freitag mit einer schlimmen Erkältung ins Büro geschleppt hatte (und alle immer wieder aus meinem Einzelbüro vertrieben hatte), konnten wir am Samstag auch was machen.
Allzu viel sollte es aber nicht sein, deswegen entschieden wir uns für Trailradeln mit anschließendem Baden.
Wir radelten wie üblich zur Burg und auf dem leichten Trail bis auf dem Rücken. Dort fühlte ich mich aber dem steilen Trail von ganz oben nicht gewachsen, deswegen drehten wir um und fuhren über den Trail zurück zur Burg.
Neben der Burgruine war mir schon vor einer Weile ein Weg aufgefallen, der durchaus auch ein Trail sein konnte und radelbar aussah. War er auch und so haben wir jetzt einen weiteren netten Weg da hinten :-)
Wir nahmen den Radweg von der oberen zur unteren Piste und fuhren noch den kleinen Gorilla-Trail. M1 oder so, das traute ich mir an diesem Tag noch zu.
Wir radelten dann gemütlich durchs Moor nach Betzigau und kehrten auf ein Softeis bei den Milchbrüdern ein. War OK, aber so richtig verständlich ist mir der ständige Auflauf dort nicht.
Danach war die Luft raus, weil es so heiß war. Wir hatten keine Lust mehr auf den Weiher und fuhren lieber heim in den kühlen Garten mit Nebeldusche.

Start Daheim

Auf dem Weg zur Burgruine Wagegg

Trail-Abfahrt

Auf dem ‘neuen’ Trail

Im Moor
Der Sonntag sollte noch heißer werden als der Samstag, deswegen fuhren wir zur ersten SUP-Runde der Saison zum See. Die Anfahrt gestaltete sich umständlich wegen der Sperrung bei Waltenhofen und dann der bei Sulzberg, aber irgendwann schafften wir es doch zum See.
Dort erwartete uns wenig Wasser (hätte man sich denken können) und viel Wind (das hätten wir besser mal vorher geschaut).
Wir fingen direkt mit Paddeln an, denn SUPen war kaum möglich. Wir paddelten gegen den Wind zur hinteren Boje und ließen uns dann ein gutes Stück den See hoch treiben. Dann paddelten wir zurück zur Boje und ließen uns noch mal treiben. So geht Sommer auch :-)

Für den vorletzten Tag vom Juli-Urlaub gingen uns die guten Ideen aus, deswegen wurde es mal wieder der gute alte Litnisschrofen von Rauth aus.
Anfangs wurden wir von einigen Motor-Radlern überholt, dann konnten wir aber schön allein bis über den Meraner Steig fahren. Wir nahmen dann den Weg unter dem Lift, den der beste Allgäuer wie üblich radeln konnte, während ich msl wieder schob.
Am Sattel bei der Gräner Ödenalpe lagen schon zwei Biobikes im Gras. Wir legten unsere dazu und zogen uns um. Der beste Allgäuer fing barfuss. Den Gipfel erwischten wir ganz allein, aber wir machten trotzdem nicht lang Pause. Da oben ist es nicht allzu bequem.
Wir kehrten auf der Ödenalpe ein und teilten uns wieder ein Käsbrot. War ausgezeichnet :-)
Die Abfahrt ging wie üblich schnell und machte besonders am Steig viel Freude.

Auf dem Weg zum Meraner Steig

Vor den Tannheimern

Der beste Allgäuer radelt ...

... ich schiebe ;-)

Das Ziel liegt voraus

Anstieg

Kraxeln

Tiefblick

Gipfelbild

Blick in die Allgäuer

Abstieg

Abfahrt
Der beste Allgäuer hatte das Rubihorn vorgeschlagen (ohne Hochradeln), deswegen fanden wir uns so mittelfrüh am Parkplatz in Reichenbach ein, wo es schon sehr voll war. Fun Fact: dieser Parkplatz kostet weniger als der außerhalb des Ortes.
Wir stiegen mit einer ganzen Ladung Leute bis zum Abzweig des Tobels auf, wo wir dann die meisten hinter uns ließen und im Tobel relativ allein waren. Wo die Wege wieder zusammenlaufen, trafen wir natürlich wieder auf Leute, aber der Anstieg bis zum Unteren Gaisalpsee war ganz OK. Da war dann aber wirklich viel los.
Wir machten eine kurze Pause und gingen dann zum Rubihorn weiter. Hier gingen dann schon ein paar weniger Leute, vielleicht auch, weil es so heiß war. Der letzte Anstieg zum Gipfel ist neuerdings ein Mini-Klettersteig, weil der Normalweg (muss innerhalb des letzten Jahres gewesen sein) abgerutscht ist. Das macht den Gipfel noch ein bisserl netter, ist aber natürlich auch eine Engstelle.
Wir machten am höchsten Punkt Pause, weil es am Kreuz recht voll war. Allerdings blieben wir nicht allzu lang, weil es nervige Flugameisen hatte. Bei der Diskussion über den Rückweg hatte der beste Allgäuer das Gaisalphorn mit dem anderen kleinen Klettersteig ins Feld geworfen und ich hatte zugestimmt (war mir ja auch vorher schon klar gewesen).
Das allerdings bereute ich bald, denn aus welchen Gründen auch immer fing das nicht-operierte Knie auf dem Weg zum Gaisalphorn an, unangenehm zu stechen. So gut ist mein ‘gutes’ Knie irgendwie auch nicht mehr :/
Sonst war der Weg aber natürlich nett, wenn auch zwischen den Latschen arg warm. Am Gaisalphorn konnten wir uns ganz allein ans Kreuz setzen und Pause machen. Als wir sahen, dass weitere Leute kamen, stiegen wir auf der anderen Seite ab. Das ist nicht versichert und irgendwie wüster, als ich es in Erinnerung hatte. Nicht schwierig, aber ausgesetzt, steil und geröllig.
Wir gingen bis zu dem Buckel vor dem Geisfuß und stiegen dort direkt zum Oberen Gaisalpsee ab. Der hatte sehr wenig Wasser, aber zum Baden reichte es, denn es war jemand drin. Der Abstieg zum Unteren Gaisalpsee war so steinig wie immer, was mein Knie nicht gut fand. Am unteren See machten wir nochmal Pause und stiegen dann zur Gaisalpe ab. Der Weg war dann besser (ehklar, breit und hergerichtet).
Diesmal waren wir rechtzeitig da :-) Es gab guten Kuchen und schön kaltes Bier. Als wir zahlten, wurde bereits aufgeräumt. Der restliche Abstieg war dann nochmal anstrengend, aber das war mal wieder eine schöne Runde.

Abzweig in den Tobel

Auf dem Steg im oberen Teil des Tobels

Kurz vorm Unteren Gaisalpsee

Gaisalpsee mit Rubihorn und Gaisalphorn

Im Anstieg

Am Rubihorn

Abstieg vom Rubihorn

Anstieg zum Gaisalphorn

Auf der Leiter

Auf der Leiter

Am Gaisalphorn

Abstieg vom Gaisalphorn

Zwischen Lawinenverbauungen

Abstieg zum Oberen Gaisalpsee

Abstieg in den Tobel