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Dr. Sleep

Mittwoch, November 27, 2019

Gute Nacht, ereignisloses Radeln (naja, es war recht neblig).

Ich hatte mein eigenes DVD-Laufwerk mitgebraucht und versuchte damit das widerspenstige Notebook neu zu installieren, weil die IT meinte, ohne den Versuch einer Neuinstallation könne man nicht sagen, ob das Notebook tatsächlich kaputt sei. *seufz* Wenig überraschend fiel die Installation mit allerlei Freezes auf die Nase und man teilte mir mit, dass das ‘local team’ informiert würde. Da war ich schon mal, und der Versuch nach einer Woche rauszufinden, wann denn irgendwas mit dem Teil passieren würde, führte zur erneuten Analyse-Runde. *SEUFZ* Ich harre gespannt der weiteren Entwicklung. Würde ich das Teil tatsächlich dringend brauchen, säße ich nun seit gut 3 Wochen rum ...

Am späten Nachmittag radelte ich ins Cinema und sah Dr. Sleep. Das ist die Fortsetzung von ‘The Shining’ und ich mochte das Buch wirklich sehr. Der arme Allgäuer musste wegen dieses Films mit mir letztens auch den Film ‘The Shining’ aus den 80ern anschauen, den ich als unglaublich gruselig in Erinnerung hatte. War er aber nicht, er war eher langweilig.

Dr. Sleep dagegen setzt das Buch recht gut um und hat zudem lauter Anspielungen auf den alten Film drin. Wobei ich zugeben muss, dass ich vermutlich nur den Blutwasserfall bei den Aufzügen noch erkannt hätte. Das Ende im Buch gefällt mir besser als im Film, aber auch das Film-Ende ist OK. Ich hatte auf jeden Fall eine großartige Zeit im Kino und bin, wie sich das gehört für so einen Film, auch gelegentlich mal erschrocken zusammengezuckt :-)

Danach radelte ich Fitnesscenter und lief erst mal 30+5 Minuten auf dem Crosstrainer. Ich erhöhte die Intenmsität nochmal etwas und das ging gut. Ich schwitzte jedenfalls ordentlich :-) Das Beintraining danach fühlte sich eigentlich OK an, uneigentlich war das Bein danach etwas gestresst und mochte das Heimradeln nur so mäßig. Tja.

Von engel am 27.11.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Basteleien

Dienstag, November 26, 2019

Gute Nacht, so langsam lohnt es sich nicht gar nicht mehr, das zu erwähnen :-)

Ich arbeitete zunächst von zuhause aus und radelte später am Vormittag zum Doc. Da ich erwartete, nach der Therapie wieder ein motziges Knie zu haben und es sich kein passender Film für direkt nach der Therapie fand, packte ich zur Abwechslung mal Schwimmzeug in den Rucksack.

Dem Doc erzählte ich vom Urlaub und dem fatalen Überlastungstag. Er war beeindruckt, was ich schon alles kann und wunderte sich nicht über die Überlastung. Das sei halt zu viel gewesen und ja das könne man nicht unbedingt vorher wissen. Und er wies nochmal eindringlich darauf hin, dass eine Prothese eine Prothese sei und auch wenn die Dinger inzwischen wirklich gut sind, an das Original nicht hinkommen. Vor allem repariert sich da halt nichts. (Und ja, das weiß ich auch, deswegen will ich ja endlich wieder Muskeln in dem Bein, damit die die Belastung aufnehmen und die Prothese geschont wird.)

Dann bekam ich passend zu meinen Wünschen Rezepte und radelte ins Büro. Dort lernte ich weiter und bastelte auch weiter (‘vernünftig’ umbauen ist echt eine Aufgabe, wenn etwas schon eine Weile wild gewachsen ist) bis es Zeit für die Therapie war.

Die C. freute sich mit mir, dass es dem Bein zur Zeit so gut geht und quälte dann mein Bein. Allerdings nicht sehr, was aber hoffentlich daran liegt, dass es dem Bein ganz einfach ziemlich gut geht zur Zeit. Wir machten Streckung mit Massage der Sehnen an der Knieseiten (und ja, das tat weh) und dann Beugung. Die C. meinte, man könne gut merken, dass das Knie langsam freier werde. Es bewege sich leichter. War mir nicht so wirklich aufgefallen, freute mich aber.

Dann radelte ich heim und weil ich überhaupt keine Lust auf Schwimmen hatte, liess ich das auch. Stattdessen versuchte ich mich an einem neuen Satz Übungen daheim. Ich kann eigentlich schon ziemlich gut alles Mögliche machen, aber Knien geht gar nicht. Man sollte meinen, wenn man sich auf ein Stück Metall stützt, dann merkt man nicht viel, aber das Gegenteil ist der Fall, das tut sakrisch weh. Ich hoffe das gibt sich irgendwann.

Was auch schwierig ist der Übergang von gestreckt zu gebeugt. Da darf in manchen Richtungen noch überhaupt keine Belastung drauf sein, sonst schmerzt das ungemein. Ohne Belastung geht auch in diesen Richtungen echt viel Beugung (inzwischen wirklich deutlich mehr als in den letzten Jahren). Das ist auch in der Therapie so, die C. kennt das aber und stützt entsprechend.

Sonst sah ich etwas Lucifer und setzte das neu Gelernte auch bei ein paar der handgestrickten SAN-Seiten um. Da hatte ich - und das wusste ich da auch schon, mir fiel nur nichts Besseres ein - ein paar üble Dinge verbrochen. Nicht dass man das anhand der Seiten im Browser gesehen hätte ;-) Auch da zeigt sich, dass es echt aufwändig ist, Altlasten zu beseitigen. Es wird noch eine Weile dauern, das alles gerade zu ziehen.

Von engel am 26.11.2019 23:00 • diary

Training :-)

Montag, November 25, 2019

Ich schlief ausgesprochen gut und wurde um 4 vom Wecker rüde aus bis dahin ununterbrochenem (!!!) Schlaf gerissen. Das war einerseits toll, andererseits war ich die ganze Fahrt über total müde und musste mich in München nochmal hinlegen. Irgendwas ist halt immer ;-)

Im Büro beschäftigte ich mich nach dem ganzen Theorie-Zeugs mal wieder mit Praktischem und setzte das Gelernte, sowohl einiges vom Theorie-Zeug als auch neu Verstandes bei der Sprache, im Türkei-Bericht um. ‘Refactoring’ nennen das die schlauen Seiten. Ich bin noch nicht ganz zufrieden, aber es sieht schon viel schöner aus. Und natürlich sieht man an der Website selbst nichts davon. (Und wenn wer in die Sourcen schaut: da ist noch Chaos, alles noch lokal.)

Sonst bin ich da noch nicht viel weiter. Haufenweise angefangener Text, ein paar vorbereitete Bilder, aber sonst noch nix.

Im Kino-Programm fand ich nichts, was mir zu passender Zeit zugesagt hätte. Kriterium für Zeit ist: Passt die Reihenfolge Sport-Kino-Heim oder Kino-Sport-Heim vernünftig so zusammen, dass sowohl mindestens 20 Minuten Crosstrainer-Laufen und mindestens 40 Minuten Geräte-Training (plus Umziehen davor und danach) machbar sind?. Ich radelte deswegen am späten Nachmittag direkt ins Studio.

Auf dem Crosstrainer lief ich 30+5 Minuten mit Zufallsprogramm und steigender Intensität (bis Stufe 12). Das ging super :-) Allerdings vergesse ich beim Laufen immer wieder, darauf zu achten, mich mit wirklich gestrecktem Bein abzustoßen. Damit habe ich beim ‘normalen’ Laufen auch noch Probleme, das muss ich üben. Sonst geht Laufen im Moment sehr gut :-)

Auch das Beintraining geht wieder besser. Ich konnte bei allen Geräten das Gewicht etwas steigern. Bei der Beinpresse muss ich beim Bewegungsumfang noch etwas aufpassen, bei den anderen Geräten geht gefühlt etwas mehr. Und der Rückentrainer geht auch endlich vernünftig, weil ich das Bein gut genug gestreckt halten kann. Yay!

Ich radelte mit angestrengtem Bein aber ohne Schmerzen heim :-)

Daehim gab es eine große Gemüsepfanne (diesmal Paprika und Zucchini), weil wenn schon, denn schon. Nebenher sah ich Lucifer und befasste mich dann damit mein virtuelles Büro-System mit dem neuen VPN-Client auszustatten. Wäre ich nicht so bequem gewesen hätte ich das machen können, so lang die VM tatsächlich noch ins Büro-Netz kommt.

Aber me being me, hab ich das natürlich verpennt und musste das jetzt mühsam über Umwege erledigen und natürlich lief das nicht so glatt wie man sich das wünschen würde. Das hatte aber auch angenehme Nebenwirkungen, denn seitdem ich die virtuelle Festplatte vergrössert habe, läuft die VM wieder vernünftig ;-)

Von engel am 25.11.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Fehlpackung

Donnerstag, November 21, 2019

Ziemlich gute Nacht, humpeliges Aufstehen. Da geht noch was, aber ich bin trotzdem zufrieden :-)

Beim Rucksack-Packen in der Früh wunderte ich mich etwas, dass da doch noch Platz war (in der kühlen und kalten Jahreszeit bekomme ich meinen Kram sonst kaum rein). Aber ich hatte ja das Regenzeug weg gelassen und einen dünneren Pulli dabei, das bringt schon etwas Platz.

Die neue Abteilungs-Diskussionsrunde war diesmal recht schnell vorbei, weil kaum jemand was zu erzählen hatte. Ich auch nicht, ich lerne ja gerade den Kram nach, den die Informatiker eh schon kennen, da brauche ich nichts zu sagen. Nett fand ich allerdings bei den Gesprächen am Rande, dass auch andere dieses vage Unbehagen hatten oder haben, das jetzt in den ganzen schlauen Büchern erklärt wird. Das Zeug ist allerdings schon recht alt, teilweise stammen die Ideen aus den 70ern und 80ern, das hätte man uns (ich meine jetzt, mir und meinen Komilitonen) also durchaus auch beibringen können. Na, egal, besser spät als nie.

Bei der Lernerei bin ich jetzt bei harter Kost angekommen und brauche immer wieder eine Pause, sonst schaltet mein Hirn ab. Dann beschäftige ich mich zwischendrin mit einfacheren Dingen.

Bei der Therapie fragte die C. wie üblich wie es mir ginge und ich berichtete wahrheitsgemäß, dass ich noch immer gut laufen könne, dass aber die letzte Session ganz schön schmerzhaft gewesen sei und das Knie deswegen noch immer jammere. Dann würde sie heute nett zu mir sein, meinte sie. Ich beschrieb auch, dass ich fände, seit der Beuge-Session sei die Streckung etwas schlechter geworden, aber das widerlegte die C. direkt, indem sie den Platz unterm Knie auf der harten Liege maß. Wie vorher passt inzwischen nicht mal eine Hand drunter. Und beim Beugen war sie sehr zufrieden, das sei sehr gut. Kommt mir ja auch so vor, es schmerzt halt etwas.

Sonst massierte sie sanft die Seiten (Sehnen? Kapsel? Faszien?) und die Narbe und wackelte mit dem Knie viel in alle Richtungen, was hin und wieder einen kleinen Stich gab. Strecken und Beugen gab es auch, aber alles ganz sanft. Beim Radeln hinterher war das Bein trotzdem ein bisserl beleidigt, aber insgesamt war das die angenehmste KG-Session seit der OP ;-)

Am späten Nachmittag sah ich im Cinema Frozen 2 und wurde sehr gut unterhalten. Natürlich hat es da wieder viel Gesinge, aber die Story und die Machart sind großartig und die Botschaft der Filme mag ich auch. Prima Unterhaltung :-)

Dann radelte ich ins Fitness Center. Ich zog mich umständlich aus (Winterklamotten halt) und packte all mein Geraffel in einen Spind und suchte dann das Trainingszeug. Schuhe, Handtuch, Hose, Shirt. Nach den ersten beiden Dingen war der Rucksack leer. Vor meinem inneren Auge sah ich die Hose und das T-Shirt noch immer über der Sofa-Lehne hängen, deswegen war also Platz im Rucksack. *seufz*

Dann halt nicht. Ich packte also alles wieder wieder ein, zog mich an und radelte heim. Da gab es ein bisserl Lucifer und ein bisserl Reha-Gymnastik und ein paar Wochendvorbereitungen. Ich sag jetzt mal, Pause ist immer gut ...

Von engel am 21.11.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Gehen, Laufen und andere Knie-Dinge

Mittwoch, November 20, 2019

Wieder eine ziemlich gute Nacht und das trotz der Beuge-Session am Nachmittag. Beim Aufstehen humpelte ich zwar wie eh und je, aber das gab sich recht bald.

Beim Radeln merkte ich das Knie erst mal deutlich, dann spielte sich das wieder ein. Ich kann zwar gefühlt gerade nicht mehr Beugen als vorher (also bevor wir anfingen, explizit Beugen in der KG zu machen), aber vermutlich ginge das, es tut halt grad weh und das Knie muss sich erst wieder dran gewöhnen. Reha-Gymnastik für Beugen ist derzeit sehr unangenehm.

Am Vormittag übte ich dann im Treppenhaus eine Stufe hinauf zu hüpfen. Runter habe ich inzwischen ja schon gemacht, aber das ist nur eine Mutprobe, kein richtiges Training. Ich brauchte viiiiiel Mut und dann schaffte ich das tatsächlich :-) Mit der Hand am Geländer natürlich und zugegeben auch Zug drauf. Die Treppe hinauf gehen klappt inzwischen auch schon fast fließend (also ohne ruckartiges Abstoßen mit dem anderen Bein), das Treppab-Gehen ist aber noch reichlich ‘unrund’ (also ein weicher Schritt mit links, ein ‘Patsch!’-Schritt mit rechts). Aber auch das wird besser.

Damit inzwischen das Knie beim Auftreten nicht mehr weh tut, wird jetzt auch das ‘normale’ Laufen wieder besser. Allerdings bekomme ich den ganz schön komplexen Ablauf eines Schrittes mit dem rechten Bein noch immer nicht wirklich hin. Ich habe Probleme mit dem schnellen Wechseln von ‘fast gestreckt’ und ‘ganz gestreckt’ im Verlauf eines Schrittes. Wenn man da mal drauf achtet, wechselt das Bein während eines einzigen Schrittes 4 Mal zwischen diesen Zuständen und das kriege ich (noch!) nicht hin. Kein Wunder, dass es Robotern so schwer fällt, auf zwei Beinen zu gehen, dabei gehen die eh alle mit gebeugten Beinen.

Ausserdem hat mein Hirn noch immer nicht kapiert, dass das rechte Bein jetzt etwas gerader steht als das linke. Und gerader als als vorher auch. Beim Laufen fühlt es sich auch minimal länger an, beim Stehen scheint die Länge aber zu stimmen.

Klettern lief so mittelgut. Ich kann das rechte Knie im Moment gebeugt deutlich weniger belasten als schon war und das heisst halt, dass ich ‘um das Bein herum’ klettern muss. Das macht manche Passagen schwierig. Na, egal.

Hinterher nahm ich mal keinen Burger, weil man ja nicht immer Burger essen kann (wobei ich nicht sicher bin, ob ein Laugendreieck mit Bergkäse wirklich so viel weniger Kalorien hat). Dann hatte ich noch immer Hunger und nahm halt noch Pommes dazu und damit glich sich das Konto schon wieder aus ;-)

Auf dem Heimweg hatte es seit Langem mal wieder richtig Stau. Ich kam arg genervt daheim an und überlege wieder, ob mit dem Rad zum Klettern nicht doch besser ist. Zumindest bei passablem Wetter. Damit wäre auf jeden Fall immer ein Burger drin, aber das ist insgesamt halt schon wirklich anstrengend. Was aber genau genommen eher ein Argument dafür wäre ;-)

Von engel am 20.11.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Beugung

Dienstag, November 19, 2019

Ich schlief schon wieder ziemlich gut, das ist echt nett ;-)

Ich packte Sportzeug in den Rucksack, obwohl ich nicht sicher war, ob ich nach der Therapie überhaupt sport-fähig sein würde. Dann radelte ich mit der warmen grünen Jacke aber ohne Pulli über dem T-Shirt ins Büro. Das war ein Fehler, denn ich fror zwar nicht beim Radeln aber hinterher. Das wurde erst beim Mittagessen besser.

Die Therapie-Session war wieder stressig. Die C. kümmerte sich erst wieder um Streckung. Das war zunächst OK, dann unangenehm, aber nicht schmerzhaft. Ich war schon fast erleichtert, dann kam die Beugung. Die ist einerseits einfacher, weil es darum geht, lang nicht benutzte Muskeln in die Länge zu ziehen und ich da selbst auch was tun kann und muss (also gegen Widerstand arbeiten). Andererseits werden da Sehnen und Bänder und Faszien und was weiß ich aus einer Ruhestellung gerissen, die sie seit Jahren oder Jahrzehnten gemütlich eingenommen haben. Das schmerzt. Sehr. Und zwar vor allem hinterher. Das Zurückradeln zum Tower war ... anstrengend.

Ich warf meine Pläne um: statt Sport und Kino erst Kino und dann eventuell Sport.
Ich radelte (langsam und sehr vorsichtig) in die Museum Lichtspiele um da Last Christmas zu sehen. Das ist natürlich was für’s Herz und für’s Gemüt :-) Gefiel mir sehr gut, auch weil das Ende sehr überraschend ist.

Sport liess ich dann ausfallen (mit schlechtem Gewissen natürlich), weil das Knie schon bei der kleinen Steigung am Gasteig schmerzte. Gna. Immerhin ging das Radeln aber besser als vor dem Kino.

Daheim schaute ich mir Frozen an, weil demnächst der zweite Teil kommt, die Vorschau gut aussieht und ich den ersten nicht kenne. Nett!

Von engel am 19.11.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Lichtblick!

Montag, November 18, 2019

Nach dem ruhigen Sonntag schlief ich gut und sogar beinahe durch. Ich habe echt Hoffnung, dass das mit dem Schlafen ganz langsam besser wird. Die Fahrt nach München war ereignislos.

Zum Radeln packte ich mich warm ein, denn das mit der Akklimatisation hat trotz der kühlen Samstags-Tour bislang noch nicht so richtig geklappt. Ich hatte die wärmere grüne Kapuzenjacke dabei und die war mit einem Pull drunter genau richtig.

Im Büro hatte ich noch viel mit dem kaputten Notebook zu tun, bei dem die IT noch immer glaubt, dass das aus der Ferne software-mäßig noch zu retten sei. Ich bezweifle das sehr und bin außerordentlich froh, dass ich nicht drauf angewiesen bin. Daneben (also nicht gleichzeitig, eher zwischendurch) begann ich einen Kurs, den ich nach einer Stunde genervt und gelangweilt abbrach und dann einen anderen, der sich bislang ausgezeichnet anlässt.

Am späten Nachmittag radelte ich ins Fitness Center #3 (ich bin bei einer Kette und kann alle 5 oder 6 Studios in München nutzen, die Nummerierung ist allerdings meine) und lief da erst 30 Minuten auf dem Crosstrainer und machte dann Beintraining.

Auf dem Crosstrainer Laufen ging supergut, auch das Rückwärtslaufen beim Cooldown :-) Ich hörte nach 30 Minuten mit mäßiger Anstrengung trotzdem auf, ich habe zuviel Bammel vor einem Rückschlag.

Beim Beintraining ist die Beinpresse noch immer problematisch, dafür gehen aber die Maschinen für die Bein-Vorder- und Bein-Rückseite inzwischen schon recht gut. Noch immer mit wenig Gewicht dafür aber schon mit recht großem Bewegungsumfang. Es wird wieder, glaube ich :-) Naja, schaumermal, was die nächste Krankengymnastik-Session mit dem Bein anstellen wird.

Danach radelte ich ins Monopol und sah Zombieland: Double Tap. Großer Klamauk, viel Action, nette (jaja, vorhersahbare) Story und tolle Schauspieler. Ich hatte viel Spaß!

Daheim machte ich den Samstagsbericht fertig und sah noch eine Folge Lucifer :-) Das wird so langsam ein wirklich nettes Einschlafritual.

Von engel am 18.11.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Samstag, 16.11.2016: Schnee und Nebel

Montag, November 18, 2019

Eigentlich war das Wetter für Samstag ganz nett angesagt gewesen, mit ein paar Stunden Sonne um Mittag rum und Niederschlag erst gegen Abend. Uneigentlich trat das aber leider so nicht ein. Der Tag begann neblig und ungemütlich. Beim Frühstück zog es uns ganz und gar nicht raus, aber ich hatte mir einen Spaziergang vorgenommen und deswegen musste es ein Spaziergang werden!

Ich hatte mir vorab eine Tour überlegt, die im Fall von Sonne uns möglichst viel davon gegeben hätte. Auf der Fahrt Richtung Berge schien aber die Aussicht auf Sonne so unwahrscheinlich, dass ich mich kurzentschlossen umentschied. Wenn es eh keine Sonne haben würde, könnten wir ja auch neue Wege gehen, die weniger sonnig gewesen wären. Dem besten Allgäuer von Allen war eh alles Recht.

Wir fuhren also durch Ettensberg und parkten dann auf einer fast unbekannten Straße auf einem kleinen uns bislang total unbekannten Parkplatz. Es war feucht und kalt und ich fror beim Loslaufen erst mal. Das gab sich aber schnell, als es steiler wurde ;-)

Wir gingen zunächst auf einer kleinen Straße an einem Hof vorbei bis zu einer Alm und bogen dann auf einen Wiesenweg (trotz Bohlen-Stufen und Kies zwischendurch reichlich schlammig) ab. Der Weg wurde bald sehr steil und rutschig und man musste teilweise recht hohe Stufen nehmen. Das war für mein Bein schon ganz schön anspruchsvoll. Die eventuelle Erweiterung über den Bärenkopf strich ich schnell wieder aus der Planung, ich wollte auf gar keinen Fall übertreiben (wobei die Frage, was denn nun ‘Übertreibung’ ist, nicht einfach ist).

Nach 2/3 des Aufstiegs wurde der Schnee mehr und als wir oben vor der Alpe Oberberg aus dem Wald kamen, fanden wir eine geschlossene Schneedecke (etwa 10cm) vor. Das machte Laufen noch etwas anspruchsvoller.

Von der Alpe gingen wir auf dem Fahrweg rüber zur Mittag-Straße und bogen an der obersten Kehre nach rechts ab, um auf den Abstiegsweg zu kommen. Der fing erst mal recht nett mit einem freundlichen vergleichsweise flachen Wiesenabstieg an, noch immer mit geschlossener Schneedecke. Es war zwar nicht steil, aber rutschig und wegen des Schnees sah man den Boden nur schlecht. Das war erstaunlich anspruchsvoll, das Bein kann noch nicht gut mit Unerwartetem.

Bald kamen wir in Wald und damit blieb der Schnee aussen vor. Dafür wurde es sehr steil, stufig und glücklicherweise nur mäßig schlammig und rutschig. Auch das war natürlich anspruchsvoll zu gehen, aber mit entsprechender Vorsicht ging das ganz gut. Der Weg verläüft auf einem Grat entlang einer Steilwand, soviel ‘Bergigkeit’ hatten wir dem freundlichen Mittag gar nicht zugetraut ;-)

Der Grat zog sich länger hin als erwartet. Unten wurde er flacher und freundlicher, dann kamen wir an der Straße an, die uns schnell zum Auto zurück führte. Das war insgesamt ein sehr schöner Spaziergang, den wir ohne meine aktuelle ‘Höhenmeterbeschränkung’ wohl nie gefunden hätten :-)


Start auf der Straße zu einem Hof


Nach der Alm wird es steil ...


... und später schlammig


Einer der wenigen Talblicke


Oben liegt dann Schnee


Abstieg erst im Schnee ...


... dann steil durch den Wald


Der Abstieg ist wirklich sehr steil


Kurz vor der Straße wird der Weg bequemer

Von engel am 18.11.2019 21:56 • outdoorberg(0) Kommentare

Ein Anfang

Sonntag, November 17, 2019

Nach viel Rumspielerei sind nun die ersten Tage des Türkei-Urlaubs online.

Ich habe zwar viel rumgespielt aber im Endeffekt hat sich weder ‘hinten’ noch ‘vorn’ viel geändert. Was ja auch kein schlechtes Ergebnis ist :-)

Von engel am 17.11.2019 15:38 • diary(0) Kommentare

Frust

Donnerstag, November 14, 2019

Ich schlief trotz des Kletterns recht gut, aber wenn Ibu, dann mindestens eine Woche sagt der Doc, deswegen nahm ich wieder eines. Zum Radeln rüstete ich auf Winter auf mit den Winterschuhen, dicken Socken, warmer Über-Shorts, Pulli unter der Jacke und mittelwarmen Handschuhen. Ich bin noch nicht akklimatisiert. Mit der Ausrüstung kann ich sonst bei -10 Grad radeln, dabei hatte es nur -3 und das war alles gerade so OK.

Im Büro hatte sich der IT-Support endlich gemeldet und wollte sich um mein neues ständig einfrierendes Notebook kümmern. Das war ein länglicher Prozess, wo ich immer wieder was tun musste, deswegen blieb das Lernen etwas auf der Strecke. Am Ende wurde auch noch das BIOS neu installiert und ich sollte die nächsten Tage viel Testen. Prinzipiell schien das System aber stabil zu sein. Ich schöpfte Hoffnung (ich meine, ich hab das jetzt, also will ich es auch nutzen).

Am späteren Nachmittag ging ich in ein (für mich) neues Kino, Cadillac & Veranda, das mir bislang noch nie aufgefallen ist. Das Kino ist sehr schön gemacht, ein Saal sieht aus wie ein Cadillac, eines wie eine Veranda und man sitzt recht gut. Wenn die auch weiterhin Original-Filme spielen, sehen sie mich öfter :-)

Ich sah Ford v Ferrari und natürlich war der Film toll. Laute wunderbare Rennwagen und eine feine Geschichte drum herum, was kann da schon schief gehen? Ich muss zugeben, dass ich Christian Bale bislang komplett unterschätzt habe. Als Ken Miles ist er großartig.

Danach ging ich tatsächlich endlich mal wieder ins Fitnesscenter. Das war aber eine recht frustrierende Angelegenheit. Dem Knie ging es zwar insgesamt ganz gut (also verglichen mit den letzten 2-3 Wochen), aber richtiges Training war quasi nicht möglich.

Auf dem Crosstrainer musste ich so langsam und vorsichtig gehen wie beinahe beim ersten Studio-Besuch (allerdings mit deutlich gestreckterem Bein) und bei der Beinpresse schaffte ich nahezu kein Gewicht auf dem Bein. Dabei lässt es sich insgesamt besser und weiter abbiegen, nur Gewicht drauf beim Beugen verträgt es gerade gar nicht. Besser denn je gingen allerdings Quadrizeps-Training und Bein-Rückseiten-Training. Ich war echt frustriert und ging bald wieder.

Daheim sah ich bei einem großen Kaffee eine Folge Lucifer und ging früh schlafen.

Von engel am 14.11.2019 23:00 • diary(0) Kommentare
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