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Voll erfolgreich!

Mittwoch, April 03, 2019

Das vor-vor-letzte Kletterdate vor der langen Pause :-) Ich hoffte sehr auf Draußen-Klettern, jetzt wo es wieder länger hell ist. Ich bin ein großer Sommerzeit-Fan und habe ‘Bitte beibehalten!’ gestimmt. Hat zwar nichts genützt, aber den Versuch war’s wert ;-)

Mittags lernte ich dann, dass an diesem Tag ein Bayern-Spiel in der Arena sein würde. Wir müssen uns was überlegen, wie wir sowas vorher mitkriegen, das gibt immer Probleme. Und so war es auch. Alles zugeparkt, rot-weiß-beschalte Menschen bevölkerten das Bistro und marschierten aus dem nahen Wohngebiet (großes Mitleid für die Bewohner dort) zur Arena. Noch gab es aber ein paar Plätzchen an der Halle. Glück gehabt!
Echt, Fußball-Fans, wenn ihr mit dem Auto kommen wollt, dann gehört halt das teure Parken an der Arena auch dazu!

Wie gehofft, konnten wir draußen klettern und es lief unerwartet gut. Eigentlich hatte ich mich schon drauf eingestellt, nur Leichtes zu Klettern, weil ja beim letzten Mal die Unterarme direkt zu gemacht hatten und weil das Knie noch ein wenig Skitourenweh hatte. Aber dann kletterte ich versehentlich (falsche Farbe gemerkt) eine 6+/7- und auf Anraten vom R. dann sogar eine 7- und eine 7-/7! Natürlich waren diese Routen viel zu schwer bewertet, aber das ist trotzdem ein tolles Gefühl, weil die Zahlen die stehen da ja erst mal :-)

Kurz drauf scheiterte ich dann an zwei - nominell viel leichteren - Routen. War mir wurscht, das gute Gefühl blieb :-)

Nach dem Klettern waren erfreulichweise die ganzen Fußballfans schon zur Arena abmarschiert und es gab einen Burger mit Pommes (ich hatte ziemlich Hunger, das Dhal Bhat vom Mittagessen war nicht viel gewesen) in einem angenehm leeren Bistro. Wir bekamen sogar einen Platz am Fenster zur Halle, es hätten halt nur noch ein paar Leute auch da klettern sollen. Der R. meinte da seien gerade Routen für den DAV-Kader geschraubt, 9-11, kein Wunder dass da keiner war.

Problemloses Heimfahren, dann noch bisserl Lesen und Bett.

Von engel am 03.04.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Dumbo

Dienstag, April 02, 2019

Ich begann den Tag mit Heimarbeit und begann dann den Pre-OP-Doc-Marathon. Naja, sooo schlimm ist es nicht, aber es stehen doch einige Termine an.

Vor der Heimarbeit ließ ich beim Frühstück erst mal das vorbereitete SAN-CMS-Update laufen. Mit leicht erhöhtem Adrenalin-Spiegel ;-) Schaut alles gut aus jetzt, allerdings nur mit der alten PHP Version. Mit der Neuen gibt es wieder HTTP 500 und das bedeutet, dass da beim Provider irgendwas nicht stimmt, denn das CMS ist auf PHP 7 optimiert (ich bin echt froh, dass es auch mit der alten Version läuft, das haben die CMS-Jungs glücklicherweise vorgesehen). Gna, das wird nervig.

Der allererste Doc-Termin war beim Orthopäden und hatte nicht direkt mit der OP zu tun, auch wenn wir natürlich drüber geplaudert haben. Ich brauche nochmal, ein letztes Mal, hoffe ich, Schmerztabletten. Bekam ich und beste Wünsche für die geplanten Bergtouren und ‘Nimmst halt 3 am Tag wenn es sein muss.’

Dann ging ich zum Allgemein-Doc, wo ich die Überweisung zum Thorax-Röntgen mitnahm und die Termine für Blutbild, EKG und Gespräch festzurrte. Dabei verwirrte ich die Arzthelferin erst mal, weil ich abwechselnd Juni und Mai sagte, aber am Ende bekamen wir das doch so wie gewünscht auf die Reihe.

Auf dem Weg in die Arbeit schwitzte ich ordentlich, denn die Jacke, die ich in der Früh zum Radeln brauche, ist am Vormittag dann um einiges zu heiß! Aber schön war’s! Sonne, Blümchen, blühende und ergrünende Büsche und Bäume und Bärlauch zuhauf :-)

Den Tag über klickte ich mich immer wieder mit verschiedenen Browsern schnell mal durch die SAN Site, vorn wie hinten, und bislang läuft erfreulicherweise alles reibungslos. Weiter geht es erst nächste Woche, denn nach den Erfahrungen von letzter Woche muss man wohl auch Server sich erst mal an neue Verhältnisse gewöhnen lassen. Oder so.

Am späten Nachmittag sah ich Dumbo in 3D. Ich bin ein wenig enttäuscht. Ich weiß nicht wirklich, was ich erwartet hatte, aber auf jeden Fall, dass mich ein Film von Tim Burton optisch mitreisst. Der Film ist aber leider eher langweilig. Also schon bunt und opulent, wie sich das für Zirkus gehört, aber halt nicht in dem Ausmaß, wie ich mir das gewünscht hätte. Und bei Zirkus fällt mir natürlich ein: ich sollte mal wieder zu Krone! Leider sind die Vorstellungen zeitlich für mich so ungeschickt ...

Abends gemütliches Wochenendaufbereiten, hab ich sehr genossen :-)

Von engel am 02.04.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Nach der tollen Skitour vom Samstag wollten wir wieder zum Radeln, um das Frühlingswochenende perfekt zu machen.

Beim Prüfblick vom Mariaberg zum Blender meinten wir, den Waldweg am Tennisplatz schon radeln zu können. Dem war auch so, aber den Blender selbst ließen wir dann doch lieber aus, weil mein Knie schon ein wenig rumjammerte und ich die steile Straße hätte schieben müssen.

Auf dem Weg von Wegscheidl nach Eschach erwartete uns eine Überraschung. Da lag nämlich noch ein fette Wechte über der Straße, die wohl erst kürzlich durchpflügt worden war. Die Schneewände an der Seite waren um die 2 Meter hoch! Das ist echt ein Novum.

Wir radelten bis zum Weiher, dessen Ränder gerade eben so aufzugehen anfingen. Zum Brotzeitstüble rüber lag uns noch immer zu viel Schnee, deswegen fuhren wir zurück nach Hause. Über den Waldweg, wo wir letzte Woche am Schnee gescheitert waren. Diesmal kamen wir mit deutlich weniger Schnee durch, allerdings war das zwischendurch eine rechte Sauerei, weil alles matschig war.

Der nette Drumherumweg am Herrenwieser Weiher ist aktuell keine Alternative. Da liegt, vermutlich wegen der vielen Winterstürme und Eisbruch, der halbe Wald über dem schmalen Weglein. Wir wurschtelten uns mit den Bikes durchs Unterholz (Umdrehen? Pffff!), nahmen aber deutliche Erinnerungen an das Gewurschtel in Form von teils ordentlich tiefen Kratzern mit.

Daheim wieder Pfannkuchen mit allerlei feinen Dingen obendrauf und viel, viel Sonne auf der Terrasse. Perfekt!


Auf dem Weg zur Waldabfahrt


Zitronenfalter. Von denen hatte es erfreulich viele im Wald.


Wald-Auffahrt :-)


Schneewände


Zum Eisbaden ist es doch noch zu früh


Rückweg mit Hindernissen

Von engel am 02.04.2019 21:22 • outdoormtb(0) Kommentare

Samstag, 30.03.2019: Joch statt Gipfel

Dienstag, April 02, 2019

Schon wieder sollte es ein Super-Wochenende mit tollstem Wetter werden. Und warm! Wir standen noch eine halbe Stunde früher auf als letztes Wochenende und fuhren geradewegs ins Lechtal. Diesmal war wirklich wenig los auf den Straßen, aber in Gramais bekamen wir gerade noch so den vorletzten Platz auf dem oberen Parkplatz!

Wir marschierten diesmal direkt das Tal hinter. Das ist wirklich flach, ich hatte Sorge, da den ganzen Weg im Schlittschuhschritt zurück laufen zu müssen (Aua.) und merkte mir relevante Punkte, an denen man vielleicht wieder auffellen sollte. Der letzte war ‘Bödma’ (aus dem natürlich jemand ‘Blödman’ gemacht hatte). Danach war es immer noch flach, aber ich hatte zumindest das Gefühl, das könne man weitgehend abfahren.

Wir waren nicht direkt allein unterwegs, aber es hatte doch ein paar Leute. 4 davon bogen bald nach Bödma rechts zur Landschaftsspitze ab. Der Aufstieg durch den schmalen Schlauch sah anspruchsvoll aus. Unser Anstieg war dann auch gleich anspruchsvoll, aber weniger weil es so sehr bergauf ging, sondern weil wir immer wieder am steilen Bachufer queren mussten und es war - ehklar - alles hart gefroren und eisig. Naja, wozu hat man Harscheisen.

Wo es dann ins Sacktal hinauf ging, waren wir uns nicht ganz sicher, ob wir einer Spur direkt im Bach folgen sollten oder wie der Führer beschrieb, direkt den steilen Latschenhang hinauf gehen sollten. Wir entschieden uns für den Latschenhang und das war dann erst mal einigermaßen schwierig, Harscheisen hin oder. Einer unserer Nachgeher war hochgradig faszinierend, denn der marschierte den eisigen Steilhang hinauf, als sei nichts, während wir bei jedem dritten Schritt nachtreten mussten oder rutschten.

Glücklicherweise kamen wir bald in die Sonne und der Schnee ging schnell auf, das machte das Laufen einfacher. Der Hang war aber noch eine Weile sakrisch steil!

Oberhalb des Steilhangs machten wir eine kurze Pause und folgten dann der Spur das lange, nicht enden wollende Sacktal hinauf. Weiter oben sahen wir, dass anscheinend alle unsere Vorgänger einen schönen Schattenhang auf der linken Seite (nachher auf dem GPS nachgeschaut: unter der Kleinen Leiterspitze) hinaufstiegen, unsere Erinnerung und die Beschreibung im Führer sagten aber, man müsse bis ins Albitjöchl aufsteigen. Also machten wir das, obwohl da nur wenige hingegangen waren.

Im Albitjöchl sahen wir dann auch warum, denn die andere Seite des Jöchls war komplett aper. Da wo wir vor Jahren mit wenig Höhenverlust hatten nach links rausqueren können, war ein fetter Felsriegel, kein Schnee weit und breit. Wir hätten erst mal ein ganzes Stück auf der anderen Seite absteigen (ja, steigen, mit Skistiefeln auf Gras) müssen, bevor wir dann zur Leiterscharte hätten aufsteigen können. Da gab es genau 2 Spuren, denn alle anderen, das sahen wir jetzt, waren aus der Scharte unter der Kleinen Leiterspitze rüber gequert. Wieder was gelernt, dass das geht, wussten wir gar nicht.

Nun erklärte sich auch die seltsame Spur auf der rechten Seite des Aufstiegs, über die wir uns gewundert hatten ... da hatten schon mal welche umgedreht. Das machten auch wir und stiegen dann in den Nordosthang mit den vielen Spitzkehren ein. Auch hier hätte ich mir zwischen den Kehren ein bisserl mehr Steigung gewünscht, aber die Spur war sonst gut zu gehen und die Kehren gingen nicht gar so steil raus, so dass das mein Knie nur aushaltbar stresste.

Im Joch unter der Kleinen Leiterspitze brachen wir dann ab, wie wir das am Albitjöchl schon beschlossen hatten. Es war schon einigermaßen spät und vor allem: Noch war der Schnee im Nordosthang super, wenn da die 20+ Leute, die wir an der Leiterspitze sahen, abgefahren waren, wäre nicht mehr viel Pulverschnee übrig gewesen. Und weder Aufstieg noch Abfahrt durch die Leiterscharte sahen toll aus.

So war die Abfahrt aber ein Traum! Vom Joch bis fast runter zum Tobeleinschnitt vom Sackbach blieben wir auf der schattigen, steilen Nordostseite und hatten schönen Pulver (mit ein paar Spuren drin, aber das stört ja nicht). Dann wechselten wir in die Sonne, nun voll ostseitig und da war dann echt feiner Firn. Der steile Aufstieg über die Latschen war inzwischen natürlich auch aufgegangen und liess sich bestens fahren.

Unten im Tal war der Schnee natürlich total nass und bremste. Wir halfen mit ein wenig Flüssigwax nach, was vor allem beim besten Allgäuer von Allen was brachte. Meine Ski waren frischer gewaxt, da war das kaum ein Unterschied. Bis Bödma musste man nur einmal wirklich aufsteigen, sonst ging alles abzufahren.

Am Bänkle an/in Bödma, machten wir nochmal Pause, bevor wir eigentlich auffellen wollten. Dabei sahen wir aber anderen zu, die danach mit nur wenig Anstrengung weiterkamen und ließen das Auffellen erst mal bleiben. Und dann überhaupt bleiben, dann man musste zwar schon immer wieder mal schieben und skaten, aber alles in allem kamen wir mit moderater Anstrengung zurück nach Gramais. Das ging viel besser als erwartet :-)

Zum wohlverdienten Abschluss gab es guten Kuchen und alkfreien Weizen in der Alpenrose. Wir hatten zu viel Durst für Kaffee ...


Start auf der hart gefrorenen Loipe


Fast im Talschluß


Aufstieg ins Sacktal


Tiefblick


Rückblick vom Albitjöchl


Blick zur Scharte mit Ziel. Die andere Seite vom Jöchl is aper.


Auf dem Weg zum Nordosthang


Am (neuen) Ziel.


Abfahrt. Unten sieht man den tollen Schnee ...


... traumhaft zu fahren!


Abfahrt über den Latschenhang


Rückblick


Die letzten Meter auf der Loipe sind bequem

Von engel am 02.04.2019 20:49 • outdoorski(0) Kommentare

Montag halt

Montag, April 01, 2019

Ich wachte in der Nacht, wie in letzter Zeit üblich, immer wieder mal auf. Das ist im Moment wohl der Preis für großartige Wochenden. Das ist OK, für Wochenenden wie das letzte würde ich auch mehr Schmerzen und weniger Schlaf nehmen :-) Das letzte Mal erwachte ich um halb 4. Da stand ich dann direkt auf.

Ich hatte das mühsam reparierte EightBall im Auto, deswegen war es ein wenig schwierig, meinen anderen Kram so unterzubringen, dass nichts Schaden nimmt oder voller Radl-Dreck wird oder im Fall von scharfem Bremsen oder sowas im Auto rumfliegt. Ging natürlich, ich musste nur etwas umschichten.

in München war ich dann müde und holte die verlorene halbe Stunde einfach nach. Das war total angenehm, im kuscheligen Bett zu dösen und draußen den Vögeln zu lauschen :-)

In der Arbeit suche ich gerade mühsam nach Lösungen für Probleme mit Zeug, das alles schon mal lief. Echt, was ein Nerv!

Zwischendrin rief ich mal beim SAN-Provider an, um zu erfragen, warum die Site 3 Tage lang mit PHP 7.2 lief und dann nicht mehr. Ich bin überzeugt, dass dort in den 3 Tagen irgendwas umgestellt wurde, aber das wurde mit Bestimmtheit verneint. Naja, würde ich auch sagen. Leider gibt es keine Aufzeichnungen, wer wann was da macht. *seufz*

Am späten Nachmittag sah ich The Old Man & The Gun mit Robert Redford. Sehr nett, sehr sehenswert, wunderbar 70er und mit lauter tollen Leuten (Sissy Spacek, Danny Glover und Tom Waits). Das war sehr unterhaltsam und Nachos mit Käse gab es auch :-)

Daheim lud ich dann noch das EightBall aus dem Auto und baute es zusammen. Mit besonderer Aufmerksamkeit für die V-Brakes, die auf keinen Fall mehr am Reifen schleifen dürfen. Erst war das schwierig, aber nachdem ich dann die knapp 10 Bar, die noch vom Reifen-Montieren drin waren (damit sollte der Mantel endlich vollends in die Felge rutschen, passierte aber leider nicht) auf verträgliche 3 Bar reduziert hatte, lief auch das Vorderrad schleiffrei, wenn auch nicht ganz rund. Das EightBall ist leider eher ein Reinfall, nicht mit der tollen Lola zu vergleichen.

Danach las ich allerlei Zeug zum SAN CMS, PHP Versionen, PHP Einstellungen, potentiellen Problemen nach und lud schon mal die neuen Dateien auf den Server. Das wird echt spannend und ich habe sehr Zweifel, ob der SAN Provider da besonders hilfreich sein wird, wenn es knallt. Erfahrungen aus der Vergangenheit machen nicht unbedingt Mut, Business-Vertrag hin oder her ...

Von engel am 01.04.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Sonntag, 24.03.2019: Ausgleichsradeln

Freitag, März 29, 2019

Die Spitzkehrenorgie und die teils anspruchsvolle Abfahrt hatten dem Knie nicht gut getan, deswegen hatte ich schon am Vorabend gesagt, dass ich zum Radeln wollte. Wir frühstückten also sehr gemütlich, dann machte ich ein bisserl Haushalt und der beste Allgäuer von Allen gab den ‘guten’ Bikes einen kurzen Frühlingscheck.

Später radelten wir auf dem normalen Weg Richtung Brotzeitstüble und nahmen sogar die Waldabfahrt mit, die viel weniger nass und matschig war, als wir befürchtet hatten :-)

Wir blieben dennoch schon deutlich vor dem Weiher im Schnee stecken. Wir hätten lang und weit schieben müssen, um bis zum Weiher zu kommen und da war dann ganz sicher noch sehr viel Schnee, so dass wir auch noch zum Brotzeitstüble hätten schieben müssen. Das ist der gute Kuchen da dann doch nicht wert.

Wir fuhren wieder heim und stattdessen zelebrierten Pfannkuchen auf der Terrasse, mit Grand Marnier, Baileys und Amaretto :-)


Hach, Frühlingsradeln :-)


Blick in die schneebedeckten Berge


Waldabfahrt


Und dann doch Schnee ...

Von engel am 29.03.2019 19:12 • outdoormtb(0) Kommentare

Samstag, 23.03.2019: Abgebrochen

Freitag, März 29, 2019

Endlich mal schönes Wetter für Skitouren! Allerdings sollte es arg warm werden, nämlich 17 Grad in Oberstdorf. Wir hatten beide dieselbe Idee für die Samstagsskitour gehabt und freuten uns drauf. Nach einem kurzen frühen Frühstück kamen wir mit moderatem Verkehr durch den Grenztunnel, ohne uns stauen zu müssen (immer eine Sorge, weil die Tiroler ja immer mal wieder Blockabfertigung spielen) und parkten in Gramais.

Zum Tourstart muss man erst mal runter zum Bach, daher hatten wir daheim nicht aufgefellt. Wir wussten nicht, ob wir das würden abfahren können. Abfahren wäre vielleicht schon gegangen, das das sah eher unangenehm aus, also gingen wir zu Fuß runter zum Bach und fellten dann halt da auf (und für das nächste Mal: auf der anderen Seite auf der Langlaufloipe abfahren!).

Nach dem Bach geht es erst ein Stück bergauf, wobei man ein paar Mal die Loipe quert, die auf einem Forstweg verläuft, und dann auf dem Sommerweg im Wald ins Tal hinein. Der Schnee war natürlich zunächst hart gefroren, ging in der Sonne aber bald auf. Wo der Sommerweg eigentlich auf der anderen Seite vom Bach verläuft (danach erst festgestellt), muss man am steilen Bachufer an einem sandigen Abbruch vorbei. Wir querten das lieber zu Fuß. Unsere 3 Nachgänger holten uns genau dort ein und stiefelten mit den Skiern über den Dreck. Von den 3en abgesehen, hatten wir 3 oder 4 Vorgänger, es war also nicht viel los :-)

Danach geht man mehr oder weniger immer im Bachbett. Von rechts (reine Südseite) liegen mehr oder weniger große (also teilweise echt große!) Lawinen im Bachnett, über die man drüber gehen muss, von links hat es kleine Lockerschneerutsche.

Der Winterweg geht mitten durch die steile Wand mit den Wasserfällen. Dazu geht man zuerst direkt auf die Wand zu, umgeht die erste Stufe auf der rechten Seite, quert die gesamte Wand zwischen den beiden Stufen und umgeht dann die zweite Stufe auf der linken Seite.

Die erste Stufe auf der rechten Seite steigt man derzeit komplett auf den alten Lawinen hinauf, was im Nachhinein nicht sehr schlau ist, denn am Nachmittag lagen da haufenweise frische Lawinen drin. Wir sahen eine Spur, die links über dem letzten Wasserfall in den Hang daneben querte. Da wollten wir später abfahren. Erst mal mussten wir aber über die ganzen hart gefrorenen Lawinenbollen aufsteigen und das war nicht einfach. Als wir das Stück hinter uns hatten, war ich echt froh.

Der Weiterweg, links rüber, ein wenig aufsteigen, nach rechts über die zweite Wasserfallstufe queren und nochmal kurz steil hinauf, war dann einfacher. Dann waren wir im Rosskar, das total unübersichtlich ist, weil es aus lauter Hügeln und Mulden besteht, durch die durchzufinden ohne wieder an Höhe zu verlieren, nicht einfach ist. Der Spur, der wir inzwischen folgten, gelang das auch nicht wirklich, aber wir kamen doch mit relativ wenig Höhenverlust bis zum See.

Den Gipfelhang konnten wir schon ein Stück vorher sehen und da hatten wir beide denselben Gedanken: “Was ist denn das für eine Sch…-Spur?” Die Spur führte mit kaum Steigung in unendliche vielen Kehren die (zugegeben oben recht steile) Flanke zum Gipfel hinauf. Spitzkehre an Spitzkehre mit kaum Höhengewinn dazwischen! Na, das konnte ja was werden!

Unsere Vorgänger schienen etwas langsam im Anstieg, das deutete noch dazu auf schlechte Bedingungen hin. Naja, wir gingen erst mal hin. Schon die langen Schläge unten im breiten Hang waren doof, weil sie nahezu keine Steigung hatten (ich stellte zwischenzeitlich sogar die Steigstufe der Bindung runter, aber das war dann auch nix), weiter oben wurde das dann noch doofer, weil man kaum mehr geradeaus gehen konnte und nur noch am Spitzkehren machen war.

Noch dazu waren das Deppenspitzkehren - gerade hin, steil weg - bei denen man immer einen großen Schritt nach oben machen musste. Ich überlegte ernsthaft, eine eigene Spur zu machen, aber bis ich auf diese Idee kam, war ich schon relativ weit oben und der Hang war so eng und schon so zerspurt, dann man kaum mehr Platz dafür hatte (das hatte auch schon jemand vor uns versucht und wieder aufgegeben).
Beim nächsten Mal: Die Kehren weiter austreten, um wenigstens flach umdrehen zu können. Oder mit Ski am Rucksack geradeaus hoch.

Die Spitzkehren fingen bald an, im Knie zu stechen. Nach etwa 2/3 des Gipfelhanges war mir dann klar, dass ich so niemals bis ganz oben kommen würde. Und wenn, dann nicht mehr runter. Ich sagte dem besten Allgäuer von Allen also, dass ich das nicht machen könne und schlug ihm vor, allein bis zum Gipfel zu gehen. Ich würde unten in der Sonne warten. Das wollte er aber nicht, weil allein gehen immer doof ist, für alle Beteiligten. Somit war also, bei 2/3 vom Gipfelhang und etwa 150m unter dem Ziel Schluss.

Wir fellten ab und fuhren ab. Der Schnee im steilen schattigen Nordhang war oben solala, dann aber richtig toll, vor allem als wir nach rechts fuhren, wo keine Lawinenbollen unten drunter waren. In der Sonne suchten wir uns einen Hügel und machten erst mal lang und gemütlich Pause. Dann fuhren wir ab und folgten den Spuren von 3 Leuten, die zunächst dem Sommerweg zu folgen schienen. Wir dachten, die kennen sich aus.

Süd- und ostseitig war der Schnee nass und pappig, westseitig war Bruchharsch, aber nordseitig fand sich noch schönster Pulver :-) Wir bekamen alles und man sah nicht immer gleich, was einen erwartete, aber die Abfahrt im Rosskar war trotzdem toll.

Unsere Vorfahrer hatten sich dann doch nicht so gut ausgekannt, wie gehofft (der Sommerweg geht dann eh ganz woanders lang, stellte ich fest) und wir landeten kurz vor der Wand mit dem Wasserfall in einem Abbruch, denn die Vorfahrer eher ungeschickt gemeistert hatten. Da zahlte es sich dann aus, dass ich mir im Aufstieg die Gegend immer schon genau anschaue, denn ich erinnerte mich an eine steile Rinne weiter vorn, zu der wir dann auch problemlos fanden.

Und dann waren wir in der Wand mit den Wasserfällen. Wir fuhren links der zweiten Stufe ab und tasteten uns oberhalb der ersten Stufe nach rechts, um auf die Querung zu kommen. Unten sahen wir einige Spuren rauskommen, die Querung selbst war aber so steil, dass man erst im letzten Moment wirklich sehen konnte, wo man entlang fahren konnte. Das war dann eine Rutsch-Querung sehr steil und recht knapp oberhalb des Wasserfalls, wo unten auch schon einige Eisplatten rausschauten.

Wir kamen gut rüber und schauten zurück. Ich hatte das Ganze ganz OK gefunden, des beste Allgäuer von Allen aber fand die Aktion, besonders im Rückblick, wo man gut sah, wo und wie tief man hätte fallen können, wenn man auf dem Eis ausgerutscht wäre, ziemlich bescheuert. Das wäre wirklich nicht gut ausgegangen, aber wir waren ja nun schon durch und auf der anderen Seite (dem Aufstiegsweg) lagen inzwischen frische Nassschneelawinen, das wäre auch nicht toll gewesen ...

Auf der Nordseite des Tals fanden wir bis zum Bach runter noch ein wenig schönen Firn, aber dann war (wie erwartet) Schluss mit nettem Schnee. Überall wo Sonne war, also quasi überall, war der Schnee so nass dass er bremste.

Wir fuhren bis zum Dreckabhang und zogen zum Drübergehen die Ski aus. Unsere Vorfahrer waren einfach über die Steine gefahren, mögen die ihre Ski nicht? Dann gab es noch eine kurze Abfahrt und wir mussten uns entscheiden, ob wir zum Sommerweg hinauf steigen oder im Bachbett bleiben wollten.

Alle Spuren führten ins Bachbett also fuhren wir denen nach, vielleicht käme man da ja durch? Kommt man nicht. Direkt ums Eck kommt ein Tobel und obwohl da einige reingefahren waren, sah das einfach Sch… aus.

Wir stiegen (teils zu Fuß, teils mit Ski) zum Sommerweg auf und noch ein Stück und weiter, wo wir - oh Wunder! - eine Forststraße vorfanden, die in meiner Karte nicht existiert. Das war prima, denn die führte uns direkt bis zur Loipe, von wo wir bis zur Brücke abfahren konnten.
Zum Merken: nächstes Mal da aufsteigen, das ist viel besser als der Sommerweg!

Als letztes Hürde kam dann noch der Wiederaufstieg vom Bach zum Auto (und auch da: das wäre über die Loipe besser gegangen). Das war nochmal echt anstrengend, weil es so warm war. Oben erzählten wir zwei Leuten noch von den Bedingungen, dann kehrten wir in der Alpenrose auf Kaffee und Kuchen ein. Das war sehr gut.


Abstieg zum Bach


Rückblick auf Gramais


Auf dem Sommerweg im Wald


Querung des Dreckabhangs


Auf dem Weg in den Talschluß


Mühsamer Aufstieg über Lawinenbollen


Der obere Teil vom Wasserfall


Im Roßkar


Der erste Blick auf den Gipfelhang. Weia, denn ...


... das sind echt viele Spitzkehren!


Im Gipfelhang


Spitzkehren, Spitzkehren, Spitzkehren


Abfahrt ...


... mit echt gutem Schnee


Weiter unten wird der Schnee auch nochmal gut ...


... und wir ziehen fast einsame Kurven.


Rückblick. Wir sind links knapp über dem Wasserfall gequert.


Tiefblick mit (noch) schönem Firn.


Belohnung

Von engel am 29.03.2019 19:03 • outdoorski(0) Kommentare

Meh

Donnerstag, März 28, 2019

Als ich in der Früh mit dem Rocky vorm Aufzug stand, stach mir was Seltsames am Hinterrad ins Auge. Genaueres Betrachten ergab, dass sich da eine kleine Metallklammer in den Gummi gebohrt hatte, knapp am Rand der Lauffläche. Der Reifen war noch komplett prall und das hielt auch bis ins Büro und danach bis nach Hause. Glück gehabt, da war die Klammer wohl nicht allzu tief eingedrungen. Oder der Supersicher-Reifen, der grad auf dem Rocky ist, bringt tatsächlich was. Ich bin jedenfalls froh, dass ich keine Panne reparieren musste ... bis jetzt.

Seit der Umstellung der PHP Version schaue ich ja immer wieder mal nach der SAN Site, sowohl vorne als auch hinten drin. Die Site lief bis mindestens Donnerstag morgen prima mit der neuen PHP Version. Am Nachmittag war sie aber kaputt. HTTP 500: Internal Server Error. Ich rief beim Provider an, was da los sei und bekam zur Antwort, dass das CMS wohl nicht mit der neuen PHP Version umgehen könne. Man stellte zurück und - schwupps! - alles war wieder gut.

Jetzt frage ich mich ernsthaft: Wie kann das sein? Die Site läuft 3 Tage prima und fällt dann auf die Nase? Die PHP Umschaltung dauert ein paar Minuten, das merkt man auch (vor allem wenn dann was nicht geht), wie kann das Zeug dann 3 Tage lang korrekt laufen? Läuft da irgend ein Cache voll? Ein Script-Speicher über? Läuft dann die Kulanzzeit für säumige Adminen aus?

Meine Erleichterung, den schwierigsten Schritt so einfach geschafft zu haben, hat sich damit natürlich umgehend in Luft aufgelöst. Wäre ja auch zu schön gewesen. Meh.

Vielleicht sind die 3 Tage aber auch das Fenster, das man hat, bevor passiert, was passiert und das heisst dann einfach, ich muss schnell sein und halt alles auf einmal machen? *seufz*
Ich weiß schon, was ich die nächsten Abende mache.

Aber nicht an diesem, denn da wollte ich den wirklich sehr selten laufenden Film This Mountain Life sehen. 2 Frauen, Mutter und Tochter, laufen mit Skiern in 6 Monaten die kanadischen Rockies rauf und treffen unterdessen absonderliche Leute, das kann doch nur großartig sein und tolle Aufnahmen ergeben. Das wollte ich mir von einem durchgeknallten Script nicht kaputt machen lassen und ging trotzdem ins Kino.

Der Film ist interessant, aber das war es leider auch schon. Ich finde, da hätte man mehr draus machen können, weil der Fokus auf den absonderlichen Menschen am Rand der Route liegt und nicht auf dem langen (und echt schwierigen) Trek der beiden Frauen. Das ist natürlich Geschmacksache. Der Film war es aber trotzdem wert angeschaut zu werden.

Zum Abschluß noch was Radliges:
bikes were the first dating app, ein englischer Twitter-Thread. Da geht es darum, wie Fahrräder Frauen mehr Selbstbestimmung ermöglicht haben und deswegen verteufelt wurden. Den ein bisserl weit her geholten Zusammenhang mit Dating-Apps kann man getrost ignorieren, der Rest ist interessant. Via Kscheib.

Von engel am 28.03.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Freitag, 15.03.2019: Schnee, Schnee, Schnee

Donnerstag, März 28, 2019

Es hatte wie angekündigt die ganze Nacht über geschneit. Der Kangoo war in der Früh nicht mehr zu erkennen, er war einfach nur unter einem riesigen Schneehaufen begraben. Und es schneite weiter. Heftig.

Der Lawinenlage hatte das natürlich nicht gut getan. Wir schauten uns wieder die Hangneigungskarten genau an, und beschlossen dann, einfach so weit auf dem Bergwerkweg zur Rötalm zu gehen, wie uns das sicher erschien, denn die südseitigen Hänge sind erst mal sehr steil. Oben wird das Gelände dann zwar schön flach (man bleibt also wahrscheinlich bei der Abfahrt stecken), aber mit wenig Sicht und Null Ortskenntnis war uns das trotzdem zu heikel. Den Bergwerkweg kennen wir wenigstens und er ist schön.

Wir ließen uns nach dem Frühstück wieder viel Zeit und waren wieder so gut wie die Letzten, als wir unser Zeug aus dem Skiraum holten. Dann gingen wir runter zur Brücke.

Da fand sich dann leider eine Spur und wie erwartet führte die in den Wald auf den Bergwerkweg. Das war ein bisserl schade, denn noch so ein Tag mit ganz allein und gar keine Spur hätte mir schon gefallen. Andererseits war der Schnee ganz schön tief und schwer und da ist so eine Spur schon ganz nett. Es waren eh nur zwei Leute vor uns.

Die Spur führte erst ganz richtig auf dem Sommerweg durch den Wald, bog dann aber in den Bach ab. Wir dachten, da würden wir vielleicht was lernen und folgten der Spur, aber das war eher nicht so gut, die beiden hatten sich da nämlich verlaufen. Als sie das gemerkt hatten, waren sie mitten durch den Wald zum Sommerweg zurück gekehrt und das beinhaltete auch eine 10-Meter-Abfahrt zwischen ein paar Bäumen hindurch. Ich war vorn dran und rutschte vorsichtig runter. Das war aber nicht vorsichtig genug, denn ich blieb an einem dicken Ast unter dem Schnee hängen und kippte um.

Ich war so langsam, dass nichts passierte, aber sich wieder unter diesem Ast (eigentlich eher ein halber Baum) raus zu wurschteln, das war schon anspruchsvoll (und dauerte, der Ralle fing schon an zu frieren, weil wir beide ziemlich feucht vom konstanten Schneefall waren).

Kurz drauf waren wir wieder auf dem Sommerweg und konnten der Spur weiter bis zum breiten Hang vor dem Start in den Tobel folgen. Dort sahen wir dann auch unsere Vorgänger, die nur bis zu eben diesem Hang gegangen waren und sich eben auf etwa halber Höhe (da wird es dann steiler) anschickten, abzufahren. Wir gingen noch ein Stück in der Spur und bogen dann ab.

Und hui! Diesmal war der Schnee aber deutlich kompakter, tiefer und schwerer als die letzten Tage. Das Spuren artete umgehend zu echter Arbeit aus. Erst war ich vorn, dann spurte der Ralle.

Als wir zum dem Kessel mit den beeindruckenden Felsen kamen, entschlossen wir uns wieder, links hinauf zu spuren, statt durch den (zwar kleinen aber sehr steilwandigen) Kessel zu gehen. Als wir links oben auf dem Absatz waren, war dann aber Schluss, denn für den Weiterweg hätten wir doch an der steilen Kesselwand entlang müssen. Da war uns die Gefahr, mitsamt einem Schneebrett in den Kessel zu rutschen und dort begraben zu werden, doch zu hoch.

Viel Platz war nicht da oben auf der kleinen Plattform. Wir mussten also jeder quasi auf einem Bein stehend abfellen. So langsam haben wir aber Übung mit Umdrehen an mehr oder weniger jeder Stelle, da ging dann schon.

Die Abfahrt war insgesamt trotz Neuschnee nur solala. Es hatte nämlich so viel Neuschnee, dass man in den flacheren Stücken (und genau da waren wir ja extra), kaum Kurven fahren konnte, weil man im Schnee stecken blieb. Und der Schnee wurde immer schwerer, weil es wärmer wurde. Wir kamen dennoch mit nur wenig Schieben und Laufen unten an.

Zurück im Hotel war es gerade mal kurz nach Mittag. Wir tranken erst Kaffee und sahen Biathlon im Fernsehen. Dann aßen wir unten Gulaschsuppe und schließlich gingen wir noch gemütlich in die Sauna. Mit einem netten Hotel hält man auch schlechtes Wetter aus.

Am Abend ging der Schnee dann in Regen über.


Start mit Skieren noch vor dem Brückle


Wir biegen wieder von der Loipe auf den Bergwerkweg ab


Auf der falschen Spur, es geht zurück in den Wald


Endlich von dem großen Ast befreit, links hat es ein paar Zweige, der Ast selbst ist unterm Schnee


Es schneit ...


... und wir müssen spuren


Kurz vor dem kleinen Kessel ...


... wir gehen auf der linken Seite hoch ...


... schauen uns die Sache gut an und ...


... fahren da dann auch wieder ab

Von engel am 28.03.2019 21:49 • outdoorski(0) Kommentare

Clio repariert

Mittwoch, März 27, 2019

Mit dem Kletterzeug im Rucksack radelte ich sehr früh ins Büro. Leider musste ich feststellen, dass sich mein Radl-Frontlicht im Rucksack leer geleuchtet hatte, deswegen hatte ich nur hinten Licht. Blöd. Aber es war nicht viel los und ich passte sehr auf, keinem in die Quere zu kommen. Das Wetter war nicht nett zu mir denn es regnete. Ich kam sehr feucht im Büro an.

Bei der Tagesplanung hatte ich eingerechnet, dass das Clio-Problem vielleicht doch noch nicht gelöst war und ich eventuell mit dem Rad zum Klettern und dann heim radeln müsste (die Alternative ist immer mit dem Bike MVV zu fahren). Der Rucksack war deswegen sehr voll, weil sowohl Kletter- als auch Radl- und Regenzeug drin war.

Gegen Mittag rief dann die Werkstatt an und der Meister erklärte mir, dass sie sehr lang gesucht hatten und auch viel Probe gefahren waren und dass wohl ein korrodierter Temperatursensor die Ursache gewesen sein müsse. Er würde mir die ganze Fehlersuche aber nicht berechnen. Teuer war es natürlich trotzdem. Ein Auto ist Luxus.

Jetzt sollte dann hoffentlich alles wieder gut sein bis zum Ende vom Autoleben in hoffentlich erst einigen Jahren (jaja, schöne Träume). Die Meldung ist jedenfalls auf dem Weg zum Klettern und danach nach Hause nicht wieder gekommen.

Klettern lief nur solala. 4 Wochen Pause, nachdem wir seit Weihnachten eh nur eher sporadisch geklettert sind, hauen halt schon ganz schön rein. Meine Unterarm-Muckis sind scheints vom Skitouren degeneriert und die Haut an den Handflächen hält ja eh nichts aus. Aber es hat trotzdem Spaß gemacht, ich hab es sehr genossen :-)

Vor meinem Parkplatz steht übrigens wie erwartet wieder ein Baum. Ein sehr kleiner Baum (noch).

Von engel am 27.03.2019 23:00 • diary(0) Kommentare
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