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Orgazeug

Dienstag, November 16, 2021

Morgenroutine, dann schnell ins Büro, wo mich schon wieder eine nicht-gelaufene Automation erwartete. Das zog sehr längliche Untersuchungen nach sich, die bei der Nicht-Freischaltung einer Firewall endeten. Schön, haben wir das jetzt dann halt auch auf dem Schirm.

Mittags holten wir uns einen Salat beim Aldi. War sehr günstig und einigermaßen OK, aber das ist ziemlich viel Müll für ganz schön wenig Salat, das wird eher nicht mein Lieblingsmittagessen werden.

Danach wollte ich eigentlich nur (das sind ja schlimmsten Worte überhaupt) Log-Einträge für eine Situation, bei wir aktuell gar nichts wissen, erzeugen und verschlimmbesserte meine lokale Version dabei so gründlich, dass bis Abends gar nichts mehr ging und überhaupt das ganze Repository kaputt war. Super gemacht, ich bin stolz auf mich :/ Ich ließ das dann erst mal liegen, genervt und mit vollem Kopf kriegt man ja eh nichts gebacken.

Nebenher beschäftigte mich sehr die Organisation des Team-Lunch des aktuell anwesenden Managers aus den USA. Wären alle Beteiligten geimpft, hätten wir einfach wohin gehen können und gut, so aber ... Aufwand, Aufwand, Aufwand. Ganz beinahe hätte ich dann sogar über Impfen diskutieren müssen, aber das konnte ich gerade noch abbiegen. Vielleicht ist das feige, aber ich würde doch gern ein zivilisiertes Verhältnis auch zu den Leuten haben, von denen ich denke, dass sie - hmm, komisch - sind, ohne ihnen das ins Gesicht sagen zu müssen. Umstimmen kann man ja eh keinen.

Ich kam fast früh von der Arbeit weg und nutzte das, um erst AdBlue für den Kangoo zu kaufen (Echt, die Kanister haben einen Ausgießer? Versteckt unter dem fetten Rückseiten-Aufkleber? Boah, muss man sogar für sowas die Gebrauchsanweisung lesen? Dann hatte der letzte Kanister das ganz bestimmt auch!) und dann ins Studio zum Laufen und Trainieren zu gehen. Da war es leider unangenehm voll :-(

Abends SAN-Telko, wo ein wenig Arbeit für mich und vermutlich ein außerplanmäßiges Treffen im nächsten Jahr raus fiel.

Von engel am 16.11.2021 23:00 • diary(0) Kommentare

Durchbruch

Montag, November 15, 2021

Nach Kellerbiken und klitzekleiner Reha-Gymnastik gab es gemütlich Frühstück, dann fuhr ich nach KF. Obwohl ich mir Zeit gelassen hatte, da der Tag lang werden würde, war ich nicht viel später dran als sonst, denn dass deutlich später fahren eine blöde Idee ist, hatte ich ja schon mal getestet. Dann doch lieber ein langer Tag.

Der C., der gedacht hatte ‘langer Tag, schlaf ich mal ein bisserl aus’ kam sehr genervt deutlich später: Vollsperrung beider Spuren auf der B12 kurz vor KF. Uff! Stauvermeidung hat auch sonst ein paar Vorteile. Zum Entwicklermeeting kamen dann auch eine ganze Reihe Leute ein wenig zu spät.

Im großen Team-Meeting wurden wir informiert, dass es bei einem der Kollegen einen Impfdurchbruch gegeben hat. Die letzte Woche angedachte Weihnachtsveranstaltung wird dann wohl doch nichts. Dass der beste Allgäuer und unser lang erwartetes Wochenend-Event abgesagt haben war gut, das wird immer deutlicher. In der Firma werden jetzt halt noch mehr Leute ins HomeOffice geschickt und das Motto ist testen, testen, testen.

Den Vormittag über war ich mit Fehleranalyse und Meetings beschäftigt, den Nachmittag beherrschte unser Vortrag, der noch dazu aufgezeichnet werden sollte. Der Vortrag lief eigentlich ganz gut, uneigentlich nervte mich sehr, dass meine Stimme mit der Zeit immer wackeliger wurde. Viel mehr, als meine Nervosität (die sich in Grenzen hielt) verdient hätte. Der C. meisterte seinen Teil souverän, aber ich hab eh das Gefühl, der hat ein sehr stabiles Selbstbewusstsein :-) Gna. Egal, es lief gut, die Gruppe schien beeindruckt und wir bekamen Lob und eine Anfrage hinterher.

Abends war ich ziemlich platt, vielleicht wegen des langen Tages (allerdings sollte man meinen, dass das faule Wochenende der Erholung gedient hätte). Eigentlich hätte ich eine ganze Reihe Dinge zu tun gehabt, offline wie online, uneigentlich machte ich - nix :-)

Von engel am 15.11.2021 23:00 • diary(0) Kommentare

Arbeitsam

Sonntag, November 14, 2021

So ein Wochenende mit nicht-nutzbarem Wetter (Jaja, Wetter und Kleidung und so - Sonne macht aber halt mehr Freude.) hatten wir wirklich mal gebraucht. Da ist echt viel nachgegangen :-)

Freitag erst mal Arbeit. Letzte Anpassungen der Präsentation, die der C. dann auch noch sehr schön animierte (hab ich gleich was gelernt dabei), nebenher ein kleinerer Bugfix und dann war der Arbeitstag auch schon rum.

Wir starteten das Wochenende mit Brotzeit in der Sonne auf der Terrasse, wo wir dann natürlich auch noch eine Weile länger blieben. Dann bekamen beide Autos Winterreifen. Die Felgen vom Clio sehen inzwischen ganz schön rostig und mitgenommen aus. Ist mir egal :-)

Den Rest vom Wochenende nutzten wir für die Aufarbeitung der letzten Touren (Endlich fertig! Ich führe das Tourenbuch der SAN uneinholbar an :-)), Weihnachtsvorbereitungen (Ich hab voll zugeschlagen und da springt auch was für mich raus und das wird bestimmt total gut :-)) und viel Hausarbeit. Muss auch mal sein.

Von engel am 14.11.2021 23:00 • diary(0) Kommentare

Sonntag, 07.11.2021: Erholungsrunde

Sonntag, November 14, 2021

Nach dem Super-Wintertag war für den Sonntag ab Nachmittag Wetterverschlechterung angesagt. Wir fuhren zum Illertalhügel.

Im Aufstieg zogen Wolken durch und wir fürchteten schon, dass es nichts mit der geplanten sonnigen Pause werden würde, aber dann klarte es doch wieder auf und wir konnten uns nach einem Gipfelabstecher am üblichen Plätzchen am Grat in die Sonne legen. Es war wunderbar warm :-)

Meinem Knie ging es trotz des Winterabstiegs vom Vortag (leichtes Rumrutschen rechts und links mag das Knie nicht) ausgezeichnet und ich konnte ohne Stöcke absteigen :-)

Von engel am 14.11.2021 12:06 • outdoorberg(0) Kommentare

Samstag, 06.11.2021: Winter :-)

Sonntag, November 14, 2021

Die Woche über hatte es in höheren Lagen geschneit (Messdaten am Freitag: knapp 30 cm an der Schwarzenberghütte, 60 cm am Fellhorn, fast 100 cm am Nebelhorn). Wir entschieden uns für eine südseitige Tour mit vergleichsweise wenig Wiese (wegen rutschig und matschig) und rüsteten auf Winter auf, was vor allem Stiefel bedeutete. Ich nahm auch eine Skihose, weil die Gamaschen hat.

Wir parkten in Berwang und trafen auch gleich auf einen Schneemann. Es hatte aber insgesamt doch deutlich wneiger Schnee, als ich erwartet hatte. Und es war in der Sonne dann auch bald um einiges wärmer, als vermutet und ich war gar nicht mehr so glücklich mit der Skihose (Hochkrempeln geht bei so einer dicken Hose halt auch nur so mittelgut).

Weiter oben legte der Schnee dann aber doch zu und bei der gelegentlichen Wechten-Stapferei war ich dann doch froh an der Skihose. Der beste Allgäuer schaufelte sich nämlich immer wieder Schnee in die Stiefel.

Am Gipfel waren gerade mal 4 Leute (davon allerdings 3 sehr labrig) und es war sogar ganz angenehm da oben, weil es kaum Wind hatte. Wir blieben eine Weile und genossen die Aussicht: Winter :-)

Im Abstieg nutzten wir die Wintermatten voll aus :-) An einer windgeschützten Fläche traten wir uns eine schöne Liegefläche in den Schnee und machten eine längere Pause. Die Matten funktionieren gut, wir dösten sogar beide ein :-)

Im restlichen Abstieg kamen wir dann natürlich bald in vollen Schatten, weil die Sonne schon um den Berg herum gewandert war. Das war dann relativ kühl.

Der Kiosk war offen und es war sogar erstaunlich viel los. Wir fuhren aber direkt heim, denn per Definition des besten Allgäuers von Allen darf man ab November Lebkuchen essen und wir hatten entsprechende Vorräte angelegt ;-)

Der perfekte Abschluss für einen Wintertag ist Skirennen gucken und Lebkuchen essen. So kann es weitergehen :-)


Start mit Schneemann


Winterbild :-)


Bald ist es zu warm für Jacke und Pulli


Winterliche Aussicht :-)


Schneestapfen


Die sonstige Schneelage


Am Gipfel


Abstieg


Im Schatten


Der Schneemann steht noch ;-)

Von engel am 14.11.2021 11:58 • outdoorberg(0) Kommentare

Sonntag, 31.10.2021: Letzte Gelegenheit

Sonntag, November 14, 2021

Wir hatten uns schon bei der Planung des steilen Lechtalbuckels für den Sonntag etwas ‘Verträglicheres’ vorgenommen. Südseite, mit Sonne, wenig laufen, weil vor allem ich angenommen hatte, dass mir danach Knie und Füße weh tun. Das war erstaunlicherweise gar nicht so (Yay!), aber eine letzte Radtour vor dem ersten November im Tannheimer Tal war trotzdem eine gute Idee. Ab November ist dort Radeln auf den Bergwegen zum Schutz des Wildes verboten, egal wie das Wetter ist.

Wir stellten den Kangoo in Rauth auf die Wiese und luden bequem bei Sonne die Bikes aus. Dann radelten wir fast genauso bequem (wenn auch ein bisserl langweilig) in der Sonne (naja, im sonnigen lichten Wald) zur Rauther Alm hoch, wo wir erst mal Pause machten. Hach, nett :-)

Danach geht der Meraner Steig auf die Nordseite rüber und Sonne ist erst mal vorbei. Es war auch gleich entsprechend kalt. Der Steig selbst ist auch gar nicht allzu erwärmend, weil es rauf und runter geht, aber ab der Krinnenalpe geht es dann ja sehr steil hinauf. Ich schob dann auch zwei Mal, der beste Allgäuer natürlich nicht ;-)

Der Weg zum Joch vor der Gräner Ödenalpe sieht dann ziemlich lang aus, aber man ist recht schnell drüben. Dort war es natürlich windig, denn da ist es immer windig. Wir gingen gleich weiter und machten zwischen den Latschen eine verdiente lange Sonnenpause. Sehr angenehm und schön warm :-)

Sich dann wieder aufzuraffen war gar nicht so einfach ;-)
Wir marschierten zügig zum Gipfelaufbau und kraxelten zum Kreuz hinauf. Oben war es aber ziemlich windig und ungemütlich, deswegen blieben wir nicht lang. Wir suchten uns stattdessen einen weiteren sonnigen Platz zwischen den Latschen und machten da nochmal ausgiebig Pause. Beim Weitergehen stand die Sonne wegen der Zeitumstellung schon ganz schön tief.

Die Abfahrt war in den Schattenbereichen schon wieder ganz schön frisch, in der Sonne war es aber noch sehr angenehm. Beim Rädereinladen liefen gackernd Hühner um uns herum. Ich musste sie aber vorm Losfahren nicht verjagen, sie waren dann schon selber weitergezogen.


Start in Rauth


Kurz vorm Steig


In der schattigen Nordseite


Wer nicht mehr kann, die schiebt


Kurz vorm Joch


Vor dem Gipfelaufbau


Die letzten Meter


Am Gipfel


Abfahrt


Zurück in Rauth

Von engel am 14.11.2021 11:20 • outdoorbergmtb

Samstag, 30.10.2021: Noch steiler!

Samstag, November 13, 2021

Bei der Überlegung, wo wir wohl Sonne und wenig Leute finden würden, waren wir schon am Donnerstag bei einem Grasbuckel hinter Holzgau gelandet. Freitag war dann klar, dass das mit der Sonne wohl nichts werden würde, aber das Kriterium Einsamkeit bliebe ja. Wir hatten uns nur die Karte angeschaut und keinen Führer gelesen, aber wenn es einen Weg gibt, dann können wir ihn gehen.

Als wir den Kangoo in der Früh in Holzgau abstellten, war der Himmel strahlend blau über uns, das Lechtal ist allerdings so tief, dass um diese Jahreszeit erst mal kein Sonnenstrahl bis ins Tal kommt. Wir gingen also gut eingepackt los, erst mal die Teerstraße bis zur Hängebrücke über dem Höhenbachtal und dann nach links bis unter den Lift. Da stand am Abzweig des Pfades eine Bank und Sonne hatte es auch. Wir zogen erst mal kurze Sachen an :-)

Der Pfad ging erst mal unter dem Lift entlang, moderat steil, querte dann eine Forststraße und wurde dann richtig ordentlich steil. Wir stiegen mehr oder weniger geradeaus den steilen Wald hinauf. Für Irritationen sorgte ein Schild relativ am Anfang des Waldes, auf dem stand ‘Vorsicht! Sprengarbeiten! Lebensgefahr!’. Es waren aber keine Termine eingetragen und der Weg war markiert und Samstag war auch (am Wochenende wird ja wohl nicht gesprengt werden) und so stiegen wir weiter.

Nach dem steilen Wald stiegen wir eine noch steilere Wiese mit jungen Bäumen und Lawinenabweisern aus Holz davor hinauf (zwischendrin eine kurze Flachstelle), stiegen dann nochmal steiler wieder im Wald am Rand der Felsabbrüche zum Höhenbachtal auf und schlängelten uns dann nahezu senkrecht über eine steile Wiese durch rostbraune Lawinensperren zum schmalen Rücken hinauf. Voll anstrengend!

Oben war dann Wind und die Sonne leider verschwunden. Wir stellten wieder auf jahreszeitlich angemessene Kleidung um und wappneten uns gegen den Wind, der weiter oben sicherlich noch stärker werden würde. Der Rücken blieb erst mal steil und relativ schmal, wurde dann aber breit und grasig mit gelegentlichen Felsburgen, über die wir drüber mussten.

Den Gipfel sahen wir schon relativ bald, aber es dauerte gefühlt sehr lang, bis wir das Kar unter dem Gipfel mit dem letzten Anstieg erreichten. Der Wind blies uns gelegentlich ordentlich durch, meistens waren wir aber halbwegs im Windschatten. Am Gipfel blies es dann deutlich weniger, als wir befürchtet hatten, aber gemütlich war es natürlich trotzdem nicht. Dafür war aber die Aussicht großartig!

Im Abstieg trafen wir die einzige andere Bergsteigerin des Tages, die genauso erstaunt war wie wir, überhaupt auf jemand anderen zu treffen ;-) Die Dame war sehr gesprächig, deswegen brauchten wir eine Weile, bis wir den Abstieg fortsetzen konnten.

Der Abstieg über die weiten Wiesenflächen ging schnell. Wir versuchten in einer halbwegs windgeschützten Mulde nochmal Pause zu machen, aber das war leider nicht sehr angenehm, denn inzwischen war die Sonne komplett verschwunden und der Wind hatte gefühlt nochmal zugelegt. Als wir in den Steilabstieg kamen, ließ der Wind schlagartig nach.

Der Abstieg war zwar anstrengend, war aber insgesamt deutlich weniger schwierig als befürchtet :-) Im Flachstück in der Mitte brauchte ich eine kurze Pause, dann stiegen wir weiter zur Straße ab und gingen zur Hängebrücke zurück. Denn da wollten wir auch noch drüber, schließlich radeln wir da sonst drunter durch. Gerade als wir dort ankamen, fing es an zu nieseln.

Der Regen war (noch?) nicht stark, wir packten aber vorsichtshalber doch Regenklamotten aus. Der Weg über die Hängebrücke war unspektakulär, auch wenn man durch den Gitterboden direkt bis auf den Talboden schauen kann. An meinen ‘Seemannsbeinen’ muss ich aber noch arbeiten, ich stolperte da ganz schön rum, weil die Brücke natürlich schwankte.

Im Abstieg auf der anderen Seite gab es dann noch ein kleines Hindernis, weil ein paar Bäume quer über den Weg lagen. Für jemanden, der eben den steilen Muttekopf runter gekommen war, ein Kinderspiel ;-) Der Regen war nett zu uns und wurde bis zum Auto selten schlimmer als leichter Niesel.


Start in Holzgau, Anstieg zum Ziel im Hintergrund


Es ist frisch


Die Hängebrücke über dem Höhenbachtal


Anstieg unterm Lift in der Sonne


Blödes Schild!


Im Wald wird es steil


Bäumchen mit Lawinenschutz


Stailanstieg durch Lawinenverbauungen


Oben geht die Sonne weg und es wird windig


Es ist immer noch steil


Weite Matten im oberen Teil, unser Ziel ist rechts der Mitte


Schmale Felsquerung mit viel Wind


Windiger Gipfelanstieg


Mit Aussicht am Gipfelkreuz


Aussicht am höchsten Punkt


Mehr Aussicht


Abstieg vorm schmalen Übergang


Grasabstieg über die weiten Matten


Es wird steil ...


... und noch steiler


Auf der Hängebrücke

Von engel am 13.11.2021 14:10 • outdoorberg(0) Kommentare

Sonntag, 24.10.2021: Steil!

Samstag, November 13, 2021

Allein wollten wir sein und Sonne wollten wir haben. Wir diskutierten eine ganze Weile hin und her, bis mir dann der Buckel hinter Namlos einfiel. Mir fiel auch ein, dass der ganz schön steil ist, der Buckel (was dann der Lechtalführer auch bestätigte), aber der beste Allgäuer winkte ab: Die frischen Blasen an seinen Fersen würden das schon aushalten.

Als wir den Kangoo in Namlos abstellten, hatte es Frost auf den Wiesen und wir stapften mit den Händen tief in den Taschen vergraben los. Wenn man durchs Dorf ist, dann wird es wie erwartet recht schnell recht steil. Der Pfad ist sehr schmal, aber gezeichnet, sodass man im Zweifelsfall immer weiß, wo es weiter geht.

Nach steil wurde es bald sehr steil. Als wir in die Sonne kamen (Südseite :-)) war es dann auch gleich warm genug, um auf T-Shirt und kurze Hosen zu wechseln :-) Der beste Allgäuer nahm bald Stöcke, um seine Fersen besser entlasten zu können, ich stieg erst mal weiter ohne auf, aber das war schon ganz schön anstrengend.

Der Pfad führt erst steil in Serpentinen eine Wiese hinauf, dann mit deutlich weniger Serpentinen und noch steiler im Wald hinauf. Wenn man den Latschengürtel erreicht hat, schlängelt sich der Pfad durch verschiedene Latschengassen und Felsen weiter steil hinauf, bis man den langen Rücken zum Gipfel erreicht. Der ist total trügerisch, denn der Rücken sieht viel flacher aus als er ist und das Gipfelkreuz ist viel weiter weg, als man meint. Voll anstrengend, das!

Nicht unerwartet schafften wir es aber zum Gipfel (4 Leute) und machten es uns da oben in einer grasigen Mulde in der Sonne gemütlich. Immer noch in T-Shirt und kurzen Hosen :-) Yay!

Der Abstieg ging schnell (kein Wunder) und war am Ende anstrengend (auch kein Wunder). Das Knie machte aber alles wunderbar mit und zwickte kein einziges Mal :-)

Im Dorf nahmen wir dann noch lokale Bio-Eier aus einem Automaten mit. Das passte gerade.


Kühler Start in Namlos


Im Anstieg wird es bald warm


Steil geht es durch Latschengassen


Querung


Der Gipfel ist weit, weit weg!


Harter Anstieg


Die letzten Meter


Oben!


Abstieg


Latschen-‘Gasse’


Steiler Abstieg


Die letzten Meter

Von engel am 13.11.2021 13:49 • outdoorberg(0) Kommentare

Ausgesucht

Donnerstag, November 11, 2021

Nach Frühstück und Reha-Gymnastik versuchte ich den Weg am Aldi vorbei, um eine Ampel zu sparen. Mittelgute Idee, so gab es zwar eine Ampel weniger, aber die Ampeln auf der Hauptstrecke hatten dafür keine grüne Welle mehr. Da gewinnt man dann auch nix.

Im Büro erwartete mich einer der nervigen nicht-deterministischen Abweichungen, die gelegentlich auftreten. Ich verbrachte den Vormittag damit, die Abweichung zu reproduzieren, damit das jemand untersuchen kann, scheiterte aber kläglich :-(

Mittags gingen wir in die Kantine und hatten auch den Kollegen dabei, den ich als ein bisserl seltsam und eingermaßen quer (aber auch nett und unterhaltsam) empfinde. Meine Erwartungen bestätigten sich.

Am Nachmittag besprachen wir mit dem Chef die Präsentation und sein Fazit war ‘zu technisch’. Und ich hatte mich echt eh schon bemüht, so high-level wie möglich zu bleiben. Mit guten Vorschlägen zur Ent-Technisierung packte ich dann meinen Rechner ein und fuhr heim. Viel zu spät, ich sammle schon wieder Zeit, das ist schlecht.

Abends suchte ich mein Weihnachtsgeschenk aus. Da freue ich mich schon sehr drauf :-)

Von engel am 11.11.2021 23:00 • diary(0) Kommentare

Heimgeschickt

Mittwoch, November 10, 2021

Einsamer Kaffee und Frühstück, der beste Allgäuer von allen hatte wieder seinen freien Mittwoch. Naja, sonst bin ich bei Kaffee und Frühstück auch allein, aber bevor ich gehe, steht der beste Allgäuer auch auf und wir sehen uns kurz. Auf dem Weg nach KF diesmal sehr viele LKW.

Wir müssen/sollen/dürfen demnächst unser Zeug den VIPs aus den USA, die derzeit durch D reisen, und anderen Leuten vorstellen und ich beschäftigte mich den Tag über damit, Aufbau, Technik, Anwendung, usw. in Folien zu gießen. Das würde ich nicht direkt als eine meiner Kernkompetenzen bezeichnen, deswegen gab es da ein paar Stolpersteine und ich habe ein paar Dinge gelernt (unter anderem weil der C. das viel besser kann).

Mittags gingen wir in mittelgroßer Runde zur Kantine (Fisch mit Gemüse und Kartoffeln oder Kässpatzen). Der R. vermeidet noch immer alles, was irgendwie gemüsig ist um jeden Preis und ging lieber allein zum Mäkkie.

Am Nachmittag kam dann unser Chef und besprach mit uns die neuen Corona-Maßnahmen. Dabei kam das raus, was ich eh will: 3 Tage HomeOffice, 2 Tage Büro. Ich hätte das im nächsten Jahr langsam eingeschlichen, jetzt ist es halt auf einen Schlag da. Finde ich prima, die Umstände hätte es aber dazu nicht unbedingt gebraucht. Der C. und ich werden unsere Büro-Tage aber koordinieren, denn es ist kein Fehler, gelegentlich tatsächlich gemeinsam zu arbeiten. Alles natürlich nur, wenn wir das wollen und uns gar dabei fühlen (‘Sicherheit geht vor.’). Wir wollen.

Das alles aber - wieder unter der Prämisse, dass wir nichts dagegen haben - erst in einer Woche, weil die Firma aktuell eben Gäste von weit weg hat und mit denen sollen wir ein paar Meetings haben, weil wir mit denen sehr bald auch zu tun haben sollen. Meeting im großen Raum, mit Abstand, usw.

Nach der Arbeit ging ich erst ins Fitnesscenter und dann Tanken. Ersteres war nett, schön leer und machte Spaß (es ist echt erstaunlich, wie schwer es mir fällt hinzugehen), Zweiteres war ganz schön teuer. Wo ich dann schon da war, ließ ich den Clio auch mal wieder waschen. ‘Wie neu’ schaut er nicht aus, aber immerhin weitgehend sauber. Abgesehen von den schwarzen Flecken auf dem hinteren Dach und an der Heckenseite - Moos?

Abends diskutierten der beste Allgäuer und ich nochmal die Wochenendpläne und ich sagte dann ab. So unglaublich schade es ist, das ist einfach zu kuschelig für zur Zeit. Meh :-(

Von engel am 10.11.2021 23:00 • diary(0) Kommentare
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