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45/25 Gleittage, Frost, Kürbiskässpatzen

Sonntag, November 09, 2025

Das Wetter war die Woche über ziemlich herbstlich und es war entsprechend kühl beim Radeln in der Früh (soll heißen: Frost). Ich stellte auf Winterhandschuhe um. Anfangs radelte ich auch mit der Daunenhose und zog Stulpen unter die Hose, aber der Weg ins Büro ist so kurz, da braucht es das bei milden Minusgraden nicht. Das war dann nur nervig.

Der beste Allgäuer kümmerte sich um den Garten, was vor allem hieß, Unmengen Laub zu zerhäckseln und zu verteilen und teilweise auch wegzubringen. Und mähen natürlich.

Seitdem in der Firma die maximale Anzahl der Gleittage eingeschränkt wurde, kämpfe ich dafür, dass das wieder aufgeweicht wird. Bislang (und möglicherweise überhaupt) erfolglos. Als dann der Mittwoch strahlend schön angesagt wurde, nahm ich halt einen halben Tag frei und wir stiegen aufs Burgberger Hörnle. Das war sehr nett und schön :-)

Sonst blieb das Wetter sehr herbstlich. Donnerstag radelte ich bei Frost und Nebel und am Freitag musste ich in der Früh mein Auto freikratzen.

Samstag gingen wir auf die Krinnenspitze und weil ich das lang schon mal machen will, nahmen wir den linken Rücken. Stellte sich als weglos und steil heraus (beides keine Überraschung) und war mal was anderes ;-)

Sonntag fuhren wir nach Sonthofen, weil der Bruder des besten Allgäuers bei der Hausauflösung nun auch viele Äxte organisiert hatte. Nehmen wir alles, ist ja Platz in dem Haus ;-) Außerdem war Zwillingsgeburstag und Schwesterle hatte auf Wunsch des einzigen noch in Kempten wohnenden Neffen zu Kürbiskässpatzen geladen. Die hatten eine tolle Farbe und waren sehr gut.

Von engel am 09.11.2025 23:00 • diary

Samstag, 01.11.2025: Sonne genießen

Freitag, November 07, 2025

Nach einem superschönen Freitag sollte der Samstag zumindest halbtags schön werden. Wir entschieden uns für eine sonnige Südseite und hofften auf wenige Touris und wenige Einheimische. Wir parkten in Gunzesried und trafen dort nur auf wenige Autos.

Beim Start war es frisch und, wie immer in Gunzesried, windig. Das legte sich, auch wie immer, in Gunzesried, als wir nach dem letzten Hof auf den Steig zum Steineberg einbogen. Es dauerte nicht lang, bis wir auf T-Shirts und kurze Hosen umstellen konnten :-)

Wir nahmen die Straße zur Vorderen Krumbach, weil es Sonne hatte und die im Lauf des Tages ja weniger werden sollte. Kurz vor dem Rücken zum Steineberg setzten wir uns für eine Pause in die Sonne. Vom Mittag kamen alle paar Minuten neue Leute, was den besten Allgäuer beinahe dazu brachte, umdrehen zu wollen.

Wir gingen weiter (reihten uns quasi ein) und es war alles gar nicht so schlimm. Wir wurden zweimal überholt und überholten einmal jemanden und waren sonst allein unterwegs (gehen halt alle in dieselbe Richtung und man kann nicht weit sehen). Im Anstieg zur Leiter hatte es ein paar Leute, aber von denen gingen die meisten weiter und ‘außenrum’. Am Einstieg zur Leiter mussten wir nicht warten.

Oben hatte es leichten Wind und es war inzwischen schon eine dünne Wolkenschicht aufgezogen. Wir stiegen ein Stück auf der Südseite ab, und machten dort Pause. Leider war es auch da windig, deswegen gingen wir bald wieder.

Wir stiegen auf dem üblichen Weg ab und machten beim Großen Stein noch mal eine Pause. Und da beschenkte uns das Wetter doch tatsächlich mit einem Wolkenloch und es wurde warm und gemütlich :-)

Als die Sonne wieder verschwand, machten wir uns an den restlichen Abstieg. Das war sehr nett von dem Wetter, uns dieses freundliche Sonnenloch zu schenken :-)


T-Shirt-und-kurze-Hose-Temperaturen :-)


Herbst: Silberdisteln


Anstieg zur Vorderen Krumnach (oben links)


Anstieg am Grat zur Leiter


Schnee vor der Leiter


Auf der Leiter


Gipfel ohne viel Sonne


Abstieg


Abstieg

Von engel am 07.11.2025 16:48 • outdoorberg

44/25 Italienprojekt, Heimkehrer, TV

Sonntag, November 02, 2025

Das Wetter der letzten Woche ging am Montag direkt weiter, deswegen nahm ich das Auto. Über die Woche wurde es dann besser, blieb allerdings windig. Ich konnte wieder radeln, das war gut.

Die Woche stand ganz im Zeichen des Italiener-Projekts, bei dem sehr viel mehr unerwartete Blockaden auftraten, als irgendwem lieb sein konnte. Die Italiener kamen am Dienstag auf dem Weg zu ihrem deutschen Ableger bei uns vorbei und wir besprachen die Probleme. Keiner war glücklich, aber wir konnten einen Fahrplan beschließen.

Über die Woche wurde das Wetter besser und der Freitag sollte strahlend schön werden. Ich schaffte es aber leider nicht, den Freitag frei zu bekommen. Abends gab es das ‘die-lang-in-den-USA-verschollenen-sind-zurück’-Essen bei der besten Mama, zu dem wir Vanillepudding und Zwetschgen-Röster beisteuerten. Die hatten viel zu erzählen, die USA-Reisenden, auch wegen des ewigen Lockdowns.

Samstag nutzten wir den nicht ganz so schönen, aber doch teils sonnigen Tag für eine Runde über den Steineberg. War natürlich nett (und kurz voll), vor allem, weil es dann am Großen Stein ein feines Sonnenbad gab, auch wenn uns die Sonne nach einer halben Stunde verließ.

Am Nachmittag holten wir beim Schwesterle den nicht mehr genutzten Satelliten-Receiver ab, um die Schüssel auf unserem Dach nutzen zu können.

Am Sonntag nahm der beste Allgäuer den Receiver in Betrieb und sortierte die vielen, vielen, vielen Kanäle, die es dort gibt. Wir haben nun wieder ‘richtiges’ Fernsehen (statt wie bisher nur Streaming).

Von engel am 02.11.2025 23:00 • diary

43/25 Unfall, SAN MV, Holz

Sonntag, Oktober 26, 2025

Der coole Urwald (Grünlilien und noch irgendwas), den ich vor über einem Jahr von einem ausscheidenden Kollegen geerbt hatte, war eine Weile super gewesen und war wunderbar weiter gewuchert.

Ich hatte mich genau an die Pflegeanweisungen gehalten, aber vor einem halben Jahr etwa fing irgendwas an, schiefzugehen: die Pflanzen blieben stehen, wurden schwarz, und gingen ein. Ich hatte zu viel Wasser vermutet und war auf deutlichen Sparkurs gegangen, aber es hatte alles nichts geholfen. Mein Daumen ist ganz definitiv nicht grün, eher schwarz-braun :/

Das Zeug sollte deswegen weg, und weil ich am Montag wegen Wetter eh mit dem Auto gekommen war, beschloss ich, die Pflanze mit nach Hause zu nehmen. Das ging allerdings gründlich schief, denn als ich in der Früh - draußen war es noch dunkel und das Foyer ist eher mager beleuchtet - mit dem sauschweren Pflanzgefäß die Treppe runterging, trat ich neben die letzte Stufe, stürzte und alles war hin.

Also nicht ich, mir war gar nichts passiert, aber das Pflanzgefäß aus Plastik war kaputt und die Erde und die Pflanzen hatten sich breit über den Treppenabsatz verteilt. Na toll!

Die O. , unsere Putzkraft, kam aus dem nächstgelegenen Zimmer gesaust und fragte, ob was passiert sei, und bot mir dann eine Mülltüte und Schaufel und Besen an. Ich schaufelte den gesamten Pflanzen- und Erde-Müll in die Tüte (glücklicherweise eine sehr stabile) und brachte das Zeug mitsamt dem gebrochenen Plastik zum Auto. Die O. putzte dann den Rest weg und der Urwald war Geschichte.

Dienstag radelte ich bei reichlich Wind, die restliche Woche hatte neben dem Wind auch immer wieder Regen und ich nahm das Auto. Immerhin gab es aber Sport in der Woche und machte lahme Arme und lahme Beine ;-)

Am Samstag war SAN MV. Ich fuhr allein nach Geltendorf und ließ mich erneut zur Masterin des SAN-Internet wählen. Auch für die anderen Referate gab es jeweils genau eine Kandidatin oder Kandidaten, sodass die Besetzung wie erwartet verlief. Der W. trat als Erster Vorsitzender ab,

Sonntag bereiteten wir den Garagen-Keller vor, um das Holz aus einer Hausauflösung, das Ralles Bruder organisiert hatte, dort durchs Grubenloch empfangen zu können. Das sollten ofengerechte Scheite und Anzünder sein, nicht schlecht so vor dem Winter.

Von engel am 26.10.2025 23:00 • diary

Samstag, 18.10.2025: Viel Schatten

Freitag, Oktober 24, 2025

Für den strahlend schön (wenn auch kühl) angesagten Samstag hatte ich eine der Touren rausgesucht, die ich schon länger mal wieder machen will. Wir starteten früh und stellten den Kangoo auf dem oberen Parkplatz von Bichlbächle ab.

Im Schatten, denn das Tal ist tief eingeschnitten und südseitig von der hohen Gartnerwand begrenzt. Der Weg ins Sommerbergjöchle ist gut zu gehen und hat viele schöne Ausblicke, liegt allerdings so spät im Jahr komplett im Schatten (hatte ich absolut gar nicht auf dem Schirm gehabt). Ab den Almhütten auf etwa der Hälfte des Steigs hatte es Frost, was zwar cool aussah, aber halt auch cool war ;-)

Sonne bekamen wir erst auf den letzten Metern ins Jöchle und da war es dann gleich sehr angenehm. Wir machten erst mal Pause :-)

Für den Weiterweg zogen wir dann aber wieder Jacken an, denn der nordseitige Kraxelgrat zur Gartnerwand lag auch so gut wie überall im Schatten.

Der Grat war gut zu gehen, auch wenn die paar schneeigen Stellen im oberen Teil etwas glatt waren. Am kleinen Kreuz am Ausstieg ließen wir es gut sein, denn der eigentliche Gipfel der Gartnerwand ein Stück weiter Richtung Zugspitze war mit einer 20-köpfigen (oder so) Gruppe voll. Wir wollten eh auf die andere Seite weitergehen.

Nach einer netten Pause in der Sonne, machten wir uns auf den Weiterweg, der entlang des abschüssigen Grats anfangs gar nicht so ohne ist. An zwei Stellen hat es ein Drahtseil.

Nach der nächsten Graterhebung kamen wir auf den grasigen Teil des langen Gartnerwandrückens und konnten bequem bis zum Abbruch auf der hinteren Seite weitergehen. Der Abstieg ins Bichbächler Joch war dann so steil und blöd zu gehen, wie wir in Erinnerung hatten ;-) War aber kein Problem.

Im Joch machten wir noch mal eine Pause in der Sonne, denn auf dem langen nordseitigen Abstieg würden wir keine weitere Sonne bekommen.

Der Abstieg zurück nach Bichlbächle war zwar gut zu gehen, aber weil es oben Frost hatte, musste man doch gut aufpassen. Unten hatte eine Mure einen Teil des Weges kaputtgemacht, da mussten wir ein Stück im losen Geröll absteigen. Und ganz am Ende natürlich vom unteren zum oberen Parkplatz zurücksteigen.

War eine ausgesprochen schöne Tour, aber beim nächsten Mal machen wird die nicht mehr so spät im Jahr.


Herbstlicher Start in Bichlbächle


Die Gartnerwand mit dem Nordgrat in Sicht


Frost vor der Gartnerwand


Blick zum Thaneller


Im Sommerbergjöchle mit Zugspitze


Im Nordgrat


Eine der Kraxelstellen


Oben liegt stellenweise Schnee


Am kleinen Kreuz


Es geht weiter


Ausstieg zum Grasrücken


Rückblick über den abschüssigen Grat


Bequemer Weg über den Grasrücken


Gerölliger Abstieg


Abstieg im Schatten

Von engel am 24.10.2025 16:42 • outdoorberg

Die Solstein-Tour hatte natürlich Muskelkater verursacht, deswegen radelte ich am Montag sehr langsam und mir reichlich lahmen Beinen ins Büro. Abends kam endlich das Paket mit den zweiten Topo Athletics, die ich bestellt hatte, weil die meinen Füßen so gut tun. Weil die anderen mit 39 ein bisserl knapp sind, hatte ich 40 bestellt. Das Paket kam direkt aus den USA und leider waren Schuhe in 41 drin und das ist ganz einfach zu groß.

Ich forderte also einen Rücksendeschein an und es wurde kompliziert, weil ich dazu einen DHL-Punkt mit ‘Internationalem Express-Versand’ brauchte. Netterweise ist in Betzigau einer. Dafür opferte ich dann meinen für Dienstag geplanten Studio-Termin und schickte die Schuhe zurück. Weil die Topos aber so gut finde, hatte ich schon gleich die nächsten bestellt.

Mittwoch radelte ich bei Nebel und knapp über Null ins Büro. Das war ausgesprochen cool, weil ich kaum von einem Straßenpfosten zum nächsten schauen konnte und mich sonstwo hätte befinden können ;-) Abends ging ich dann ins Studio, ich will da wieder eine Gewohnheit draus machen.

Am Donnerstag musste ich dann in die Stadt, weil man für ein Rezept, auch für ein Folgerezept ohne Doc-Konsultation, leider noch immer ‘in echt’ die Krankenkassenkarte einlesen lassen muss, auch wenn das Rezept dann schön digital auf der Karte landet. So ganz fertig ist das mit dem Digitalisieren noch nicht ;-)

Auf dem Heimweg hatte netterweise jemand die Barrikaden auf dem Fußweg der Kaufbeurer Straße, die seit Ewigkeiten nicht nur gesperrt, sondern verbarrikadiert wie Fort Knox ist, weggestellt. Ich nutzte das direkt, um auf dem Fußweg zum Berliner Platz zu radeln (die Baustelle ist die Straße, nicht der Fußweg) und fing mir direkt einen Anschiss eines Bauarbeiters ein. Was glauben die, dass Fußgänger und Radler freiwillig unendliche lange Umwege auf sich nehmen???

Am Samstag gingen der beste Allgäuer und ich über die Westseite der Gartnerwand, was wie alles in der Gegend großartig (aber nicht ganz einfach) war. Allerdings sollte man bei der Tour-Auswahl im Herbst halt auch darauf achten, wo Schatten und wo Sonne ist. Wir waren die ganzen 1200 Höhenmeter des Anstiegs und etwa 800 Höhenmeter des Abstiegs im Schatten und bei Minusgraden unterwegs. War trotzdem super :-)

Am Abend waren dann die neuen Topos angekommen und leider, leider, leider auch in Größe 41. Unfassbar! Ich bereitete die Rücksendung vor, diesmal wenigstens nicht international.

Sonntag gab es dann natürlich einen Daheimtag ;-) Das Wetter war so mittel und Mittags rum war es warm genug für Pfannkuchen auf der Terrasse. Die waren diesmal aber nicht allzu gut, denn der beste Allgäuer, der immer der Pfannkuchenkoch ist, hatte sich an Natron im Pfannkuchenteig versucht. Das ist aber eine eher mäßig gute Idee, denn das führt dazu, dass der Teig nahezu matschig wird.

Nach 10 Tagen Test hatte ich dann genug von der neuen Waage, Withings Body Scan. Die versucht alles Mögliche zu messen und behauptet von sich, auch in klinischem Umfeld verwendet zu werden. Aber wenn mir eine Waage Muskelmasse in Kilo und Fettmasse in Kilo anzeigt und dann bleiben nur 2 Kilo für mein gesamtes Skelett übrig, dann ist doch die gesamte Erfassung Mist. Ich verpackte auch die Waage.

Von engel am 19.10.2025 08:42 • diary

Sonntag, 12.10.2025: Einsam und großartig

Dienstag, Oktober 14, 2025

Nach der für Hüttenschluss erstaunlich ruhigen Nacht, gingen wir um 7 zum Frühstück und waren um 8 startbereit. Die anderen von der SAN wollten direkt absteigen oder nur eine kurze Tour machen (die waren aber auch alle mit dem Zug gekommen), deswegen machten wir unsere Solstein-Tour allein.

Diesmal nahmen wir den Anstieg über das Wörgl-Tal und bogen dort zum Stiftensteig ab, den wir noch nicht kannten.

Der Anstieg ins Wörgltal war großartig, mit tollen Blicken über das komplett zugenebelte Inntal mit strahlend blauem Himmel und Bergen ohne Ende. Nach der Querung des Wörgltals kamen wir in die Sonne und alles wurde noch großartiger. Und wärmer :-)

Der Stiftensteig stellte sich als ein kurzer versicherter Steig durch die Felswand auf der gegenüberliegenden Seite des Wörgltals heraus und war ausgesprochen nett. Danach ging der Weg erst mal wenig ansteigend und gemütlich auf der weiten Südseite des Solstein entlang, bis wir zum Abzweig des Direkt-Anstiegs zum Gipfel kamen.

Da war dann Schluss mit gemütlich und mehr oder weniger auch Schluss mit Weg. Es hatte zwar ein paar Markierungen an Steinen, aber der Weg wird wohl so selten begangen, dass sich da einfach kein Pfad bilden kann. Zum Gipfel findet man trotzdem ohne Probleme, aber es ist halt anstrengend ;-)

Oben hatte es noch tollere Aussicht als die ganze Zeit schon, weil man da natürlich auch in die bisher vom Großen Solstein versperrten Richtungen schauen kann. Leider wurde es da aber auch windig und kühler. Wir blieben eine lange Weile zum Gucken und Bildermachen, verzogen uns dann aber für die Pause ein Stück nach unten zu einer windgeschützteren Stelle.

Da war es aber trotzdem nicht allzu warm (naja, mehr als 2500 Meter sind halt auch was), deswegen machten wir uns bald an den Abstieg. Wir nahmen den Höttinger Schützensteig, über den wir bisher lediglich aufgestiegen waren.

Der Steig ist (wie eigentlich alles in der Gegend) nicht ganz leicht zu gehen und zog sich unerwartet lang hin. Zwischendrin war ein zwar kleines, aber steiles Schneefeld im Abstieg zu queren, das mag ich ganz und gar nicht gern.

So kühl es oben gewesen war, so warm wurde es im Abstieg durch den großen Kessel im unteren Teil. Kurz nach dem Ausstieg machten wir eine kleine Pause am Aussichtsbänkle und gingen dann zur Hütte rüber.

Kuchen war schon aus und Kaiserschmarrn gab es nicht mehr (Hüttenschluss halt), aber es gab immerhin eine gute Kaspressknödelsuppe und Bier. Wir hatten nicht lang Sonne an der Hütte, deswegen wurde es bald kühl.

Auf der Abfahrt hatten wir zwar nominell Sonne (weil Westseite), aber der Wald ist zu dicht, um viel Licht und Wärme durchzulassen. Es war zwar kühl, aber nicht kalt. Der Weg aus dem Talschluss raus zog sich wie immer länger hin, als man meint, aber irgendwann kommt man doch an die Straße.

Google Maps zeigte Stau am Fernpass, deswegen fuhren wir übers Hahntennjoch nach Hause. Das war echt nett (alte Zeiten und so, zog sich aber ganz schön hin) :-)


Unsere (und K’s) Bikes an der Hütte


Start durch Lärchenwald


Das nebelige Inntal


Im Wörgltal


Am Start vom Stiftensteig


Im Stiftensteig


In der Querung auf der Südseite


Auf den letzten Metern mit Blick ins Inntal


Gipfelbild


Abstieg vom Gipfel


Kleiner Solstein auf dem Weg zum Höttinger Schützensteig


Steinböcke am Weg


Abstieg über Innsbruck


Das Schneefeld


Vor dem unteren Kessel


Zurück an der Hütte


Start zur Abfahrt


Abfahrt

Von engel am 14.10.2025 08:34 • outdoorbergmtb

Die Verwaltungsratssitzung der SAN fand mal wieder auf/in der Innsbrucker Nordkette in unserer Patenhütte statt (hat bestimmt auch einen ‘richtigen’ Namen, den ich nicht kenne). Deswegen wollte auch der beste Allgäuer mit, weil man da am Sonntag schöne Dinge machen kann.

Nach schwierigem Start kamen wir um 8 los und waren kurz nach 10 mit nur minimaler Verzögerung am Fernpass in Zirl. Am Parkplatz kurz vor Hochzirl bekamen wir den allerletzten Platz :-)

Beim Losradeln war es noch reichlich kühl, weil sich der Nebel noch nicht recht hatte lichten wollen, aber als es sonniger wurde (was im lichten Wald der Forststraße nicht sehr viel hieß), wurde es angenehmer.

Nach dem Talschluss geht es kurz runter (schattig und entsprechend kühl) und dann beginnt der eigentliche Anstieg zur Hütte. Da liegt dann so gut wie alles im Schatten, aber es anstrengend, deswegen spielt das kaum eine Rolle ;-)

Die Forststraße ist erst mal sehr steil bis zur ersten Kehre, lässt bis zur nächsten langen Kehre etwas nach, und wird am Ende, kurz bevor man zur Hütte kommt, noch mal so richtig steil. Da ist man dann natürlich schon etwas angestrengt, was das alles noch intensiver macht ;-)

Dann aber kommt endlich die Hütte und liegt nach dem vielen Schatten wunderbar und einladend in der Sonne :-)

Der W. war schon da und wir setzen uns dazu und teilten uns einen Kaiserschmarrn und tranken ein Bier. Nach und nach trudelten der J. und der K. ein, die G. war eh schon seit Freitag da. Lediglich die N. ließ auf sich warten, deswegen legten wir uns eine Weile in die Sonne, bis man uns zur VR-Sitzung holte.

Der beste Allgäuer ging dann noch eine Runde übers Kirchbergköpfl, während wier die Belange der SAN besprachen. Das dauert recht lang, deswegen zogen wir irgendwann in die Hütte um (ohne Sonne war es arg kalt). Wir wurden aber bis zum Abendessen (es gab ‘Alpenschwein’, über den Sommer aufgezogenes Schwein der Hütte) fertig.

Unser Abend wurde nicht sehr lang, auf der Hütte wurde aber bis mindestens 3 Uhr gefeiert, denn es war Hüttenschluss. In unseren netten, nigelnagelneuen Zimmern unter dem Dach merkten wir davon aber nichts :-)


Letzter freier Platz (noch im Nebel)


Fast schon Sonne im Talschluss


Endlich an der Hütte!


Kirchbergköpfl

Von engel am 13.10.2025 17:54 • outdoorbergmtb

41/25 Waage, Sport, SAN VR

Sonntag, Oktober 12, 2025

Die Arbeitswoche startete vor allem kühl. Ich brauchte Handschuhe beim Radeln (5 Grad) und es war entschieden ungemütlich. Aber egal, Radeln ist trotzdem immer nett (es sei denn es regnet auf dem Hinweg, das mag ich nicht) ;-)

In der Arbeit war natürlich erst mal Land unter, aber über die Woche ließ sich das so halbwegs in den Griff bekommen. Gleich am Montag ergab sich eine lange Diskussion darüber, wie ein spezielles Problem am besten zu lösen sei und das führt dann genau so zum Erfolg. Nicht alle Meetings sind umsonst ;-)

Über den Urlaub hatten der beste Allgäuer und ich über Training und Muskeln und solche Dinge diskutiert und deswegen ging ich am Dienstag seit langem mal wieder ins Studio. Der Plan ist natürlich, das wieder regelmäßig zu machen, weil Daheim-Training bekomme ich trotz des tollen Zimmers da oben einfach nicht hin.

Deswegen das Billig-Studio, für das der Vertrag aktuell noch läuft und wohl auch weiter laufen wird. Dienstag gab es Arme, Donnerstag Beine. Vorher jeweils ein bisserl Cardio zum Aufwärmen. Und ich schrieb alles fein säuberlich mit, um auch mal einen Überblick über Fortschritte zu bekommen. Muckis sind wichtig, bekommt man ja derzeit überall um die Ohren gehauen.

Mittwoch kam eine neue Waage, eine ‘mit Allem’. Und natürlich mit App und unglaublich viel nervigen Drumherum-Kram und Werbung und Tipps und überhaupt soll man sein Leben von der App und dem Hersteller leiten lassen. Boah Ey, echt nicht! Ich will Daten sonst nix! Schaumermal.

Donnerstag gab es in der Firma Leberkäse und Brezeln zu Mittag. Alle rätselten warum und der Chef wurde anscheinend so oft gefragt, was denn der Anlass sei, dass er danach eine Mail schrieb: Gab es einfach so. Leberkäse ist bekanntlich nicht mein Lieblingsessen, aber die Geste war nett und es gab auch feine Brezeln und Butter, mehr brauche ich eh nicht :-)

Auf dem Heimweg am Donnerstag vom Studio hätte mich dann beinahe der Fahrer eines fetten SUV umgefahren (aus M, das ist ja auch nicht gerade eine Empfehlung), der dann wie angestochen aus seiner Karre sprang und mich anfauchte, dass ich da ja gar nicht fahren dürfe. Tja, aber die Radler-Leitung am Berliner Platz geht aber halt genau da. Mir war’s wurscht, ich rechne eh nicht damit, dass mich jemand in einem Auto sieht (auch nicht am helllichten Tag). Ich gab zurück, dass er anderswo halt sein Äuglein aufsperren müsse und steckte dann die Kopfhörerstöpsel wieder rein.

Am Wochenende war die SAN Verwaltungsratssitzung auf ‘unserer’ Hütte (Neue Magdeburger Hütte, wird eigentlich von der Sektion Geltendorf verwaltet, aber wir unterstützen die Geltendorfer mit Geld und stehen deswegen auch an der Hütte dran). Das Wetter wurde passend zum Wochenende super :-)

Der beste Allgäuer und ich radelten wie üblich zur Hütte hinauf (800+ Höhenmeter und zwischendurch echt steil). Dann nahm ich an der Sitzung teil, der beste Allgäuer stieg noch auf das Kirchberglköpfl gleich ums Eck. Abends war Hüttenschluss und sehr viel und sehr lang was los, aber wir hatten ein nettes Zimmer unter dem Dach und bekamen davon nichts mit. Am Sonntag, oben mit Kaiserwetter über dem nebligen Inntal, stiegen wir über den uns bislang unbekannten Stiftensteig auf den großen Solstein. Das war absolut großartig!

Von engel am 12.10.2025 23:00 • diary

Freitag, 03.10.2025: Unerwartet viel Sonne

Mittwoch, Oktober 08, 2025

Das Wetter am Feiertag war eher mäßig angesagt and sah beim Frühstück auch erst mal so aus. Weil aber das Wochenende recht mau werden sollte, fuhren wir dennoch los und parkten bei unerwartet schönem Wetter und Wärme in Rauth.

Wir stiegen auf dem Normalweg zum Gipfel, wo es recht voll und windig war, und über den Winterrücken zurück zu den Hüttchen, wo wir eine schöne sonnige und windgeschützte Mulde für eine ausgedehnte Pause fanden.

Nett wie immer, die Tour.


Sonne in Rauth


Waldanstieg


Anstieg auf dem Normalweg zum Sattel


Voller Gipfel


Winterabstieg


Im Steilgras


In der letzten Sonne

Von engel am 08.10.2025 17:20 • outdoorberg
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