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Spaziergang

Mittwoch, November 04, 2020

Am Vormittag wollte ich eigentlich noch mal bei Vodafone anrufen, weil schon wieder eine super-duper-fröhliche Mail zur Behebung unserer Internet-Störung gekommen war, aber man konnte mir nicht weiterhelfen, denn bei Vodafone waren alle Server down. 2 Stunden später immer noch. Ich kam erst am Nachmittag durch und unsere Störung ist noch immer offen und solche Vollzugsmeldungen haben mit der Nicht-Koordination von Sub-Unternehmern zu tun (oder so). So richtig erhöht das ja nicht die Zuversichtlichkeit, dass wir nächsten Monat (oder überhaupt) wieder verlässliches Netz haben :/

Mein Fitti hat mir für den Monat der Studio-Schließung einen Gutschein für ein Online-Dingsbums geschenkt, wo man Trainings-Videos, Ernährungsberatung und alles mögliche sonst zu besserem und fitterem Leben finden kann. Mir ist das alles auf den ersten Blick zu ‘life-stylig’, aber das ist eine nette Geste und ich werde mich da sicherlich noch gründlicher umschauen.

Eigentlich hatte ich am Nachmittag zum Fernsehturmhügel gehen wollen, aber es war nieselig, windig, bedeckt, kühl und düster da draußen, da hatte ich uneigentlich Null Lust. Ich ging stattdessen zu Fuß zum Edeka und nahm dabei den Haldebuckel (der übrigens wirklich so heisst) mit, was ganz schön kühl und anstrengend war. Das Knie quittierte die Stunde Fußmarsch übrigens mit einigem Gemotze, dauernd auf Teer laufen ist kein Vergnügen! Nächstes Mal doch lieber wieder Fernsehturm!

Sonst gab es Hausarbeiten, weiteres Aufräumen und Zeug sortieren (das dauert noch ein paar Wochen/Monate), Programmieren (die Katas werden so langsam echt anspruchsvoll :-)) und Lernen. Vom ‘Spaziergang’ abgesehen ein netter Tag.

Zum Abschluss noch was zum Lesen:
SchwesterFrauDoktor schreibt über die Schilddrüse und deren Unterfunktion. Hochinteressant. Hätte mir der erste Doc, der bei mir den Hashimoto festgestellt hat, auch nur ein Viertel davon so erklärt, hätte ich die Praxis nicht gewechselt. Naja, war auf jeden Fall gut, meine jetzigen Docs sind beide viel netter ... und kommunikativer! SchwesterFrauDoktor verweist auch auf einen Artikel bei Der Apotheker, wo noch ein paar Infos zu finden sind. Alles voll informativ :-)


Haldebuckel mit Krähen

Von engel am 04.11.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Wusch und weg!

Dienstag, November 03, 2020

Nach einem gemütlichen Start in den Tag hatte ich in der Früh ein Gespräch mit einem englisch-sprachigen Recruiter (dem Akzent nach ein Brite, vielleicht mit leicht irischem Einschlag, ich mochte das sehr gern :-)). Der Herr war mit einem potentiellen Job in München auf mich zugekommen, der aber im wesentlichen Home-Office mit gelegentlichen Ausflügen ins Büro bedeutet hätte. Das wäre ja auch eine Option (und irgendwann, noch glaube ich dran, wird Vodafone ja die Probleme in der Region in den Griff bekommen). Das war dann aber doch nix, meine aktive Zeit mit C/C++ war dann doch zu lang her. Aber es war ein nettes Gespräch ;-)

Am Vormittag kam meine Bestellung von ‘Ordnungskisten’, mit denen ich mein Chaos im oberen Stockwerk besser in den Griff bekommen will. Ich ging gleich damit hoch und die Kisten sind perfekt fürs kleine Schränkle. Jetzt passt da viel mehr rein und man kommt viel besser dran. Dann nahm ich mir den Stoffberg vor (ich nähe nur noch selten, aber eine umfangreiche Stoffsammlung habe ich natürlich trotzdem). Weia.

Sonst verbrachte ich den Tag mit virtuellem Aufräumen (die Hörbuchsammlung vor allem), Programmieren und Lernen. Ganz kurz dachte ich dann, ich wäre jetzt endgültig aus der deutschen Lern-Plattform geflogen, weil die sich beschwerte, dass die alte Firmen-Adresse nicht mehr funktioniert (die sollte noch einen Monat nach Ausscheiden aktiv bleiben und dann abgeschaltet werden). Ich schaffte es, eine andere Adresse als die Primär-Adresse einzutragen und hoffe, das reicht noch für eine Weile. Die inaktive Firmen-Adresse ist vorsichtshalber auch noch drin. Bei der anderen Lernplattform kann man die primäre Adresse bei Business-Accounts leider nicht ändern, aber noch kann ich sie verwenden. Naja, war ja absehbar, dass das irgendwann enden würde :/

Und dann war der Tag auch schon rum. Es ist unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht, dabei sollte man meinen, so ein Tag mit ‘Nixtun’ ist ewig lang. Selbst die Reha-Gymnastik schaffte ich erst am späten Abend und auch nur, weil der beste Allgäuer mir quasi in den Hintern trat :/

Von engel am 03.11.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Bikerunde

Montag, November 02, 2020

Ich verbrachte den Vormittag mit allerlei Daten-Umherschaufelei. Beim Abziehen der Super-Duper-Musik-Sammlung vom Tablet des besten Allgäuers hätte ich mal besser auf seinen Rat gehört (Nimm die SD-Karte raus und steck sie in den Adapter.), denn die angeblichen 1 1/2 Stunden fürs Abziehen beliefen sich dann auf locker 4 Stunden. Für knapp 100GB. Beim Einspielen auf mein Handy befolgte ich den Rat dann :/

Zwischendurch musste ich auch noch mal bei Vodafone anrufen, weil Freitag Nachmittag eine Mail gekommen war, dass unsere Störung behoben sei. Was natürlich nicht der Fall war, übers Wochenende brach nachmittags das Netz ein, abends war es quasi nicht vorhanden, alles wie gehabt. Diesmal hatte ich eine Dame an der Leitung, die eigentlich zu nichts etwas sagen konnte. Naja doch, irgendein Kabel am Knoten für Kempten oder vielleicht auch ‘nur’ für unseren Teil von Kempten sei defekt und man suche, welches das sei, deswegen könne sie auch nicht sagen, wann die Störung behoben sein wird. *seufz*

Mit dem Scannen und Checken der diversen Job-Emails, dem Telefonat und dem Datenrumschaufeln (auch Rechner-intern auf beiden Systemen, der besseren Übersichtlichkeit halber) war dann in Nullkommanix der Vormittag rum und es war Zeit für die Therapie beim S. zu packen. Weil das Wetter so schön war, hatte ich gleich eine kleine Bike-Runde für danach geplant. Es war so warm, dass ich direkt mit T-Shirt und kurzer Hose losfuhr :-)

Da mein Knie vom Wochenende doch gestresst war, schaute der S. erst mal, ob meine Beine noch immer frei und gerade sind (Ja.) und befasste sich dann mit meinem Fuß, der - Aua! - total verspannt war. Als neue Übung bekam ich die Aufgabe, mit den Zehen ein Theraband zu greifen und den Fuß dann mit dem Band erst auf und ab und dann kreisend zu bewegen. Das dürfe ruhig wackelig sein ... ist es, sehr.

Nach der Therapie radelte ich noch eine Runde am Stadtweiher vorbei auf den Mariaberg und von da nach Hause. Der neue Weg war ein Reinfall, er ist viel zu steil zum Radeln. Oben ließen Kinder wunderbar bunte Drachen steigen :-) Ich machte am Ende eine Pause in der Sonne am letzten Bänkle und sah den Schafen zu, das war ausgesprochen nett.

Von engel am 02.11.2020 23:00 • outdoormtb(0) Kommentare

Kein Kümmel!

Sonntag, November 01, 2020

Das Wochenende war sehr aktiv, deswegen tun mir heute die Füße weh und das Knie ist ein bisserl motzig. Aber nach 2 Touren, beide auf ihre Art fordernd, beide ohne Bike-Unterstützung, ist das völlig OK. Im Nachhinein sind wir uns übrigens einig, dass ‘geradeaus’-Laufen für Knochen und Gelenke genauso fordernd ist wie Auf- und Abstieg. Anders halt.

Am Freitag gab es den ersten Zwiebelkuchen der Saison. Alles hat super geklappt und ich kann mich so langsam sogar mit der Herstellung von Hefeteig anfreunden (das Geheimnis ist Trockenhefe statt dem nervigen Rumgetue mit dem Dämpferl, das man bei frischer Hefe braucht). Der Zwiebelkuchen hat auch super geschmeckt, wir waren uns allerdings einig, dass irgendwas anders ist als sonst, kamen aber nicht drauf. Und kurz vor Einschlafen fiel es mir dann auf: kein Kümmel! Meine Güte, wie konnte das denn passieren? Das muss dringend noch mal geübt werden!

Am Samstag war ein wunderbar warmer Herbsttag, perfekt für eine Südseiten-Tour. Wir stiegen auf dem (relativ) neu-entdeckten unmarkierten Pfad auf die Nagelfluh. Wir schafften es zwar nicht, die beiden fränkischen (oder so) Touris vom Nachsteigen abzuhalten, aber wir konnten sie derart abhängen, dass sie den unübersichtlichen Durchschlupf nicht fanden. Ich gestehe etwas beschämt, dass mich das ungemein freut. Abgesehen vom Aufstieg war es natürlich ziemlich voll.

Abends gingen wir noch mal die lokale Gastronomie unterstützen. Die Pizza war super und die neuen Pächter der Riesengaststätte machen das mit der Hygiene und dem Corona-Konzept sehr ordentlich. Ich hoffe wirklich sehr, dass sie die Pandemie überstehen.

Am Sonntag nahmen wir noch mal den neuen Weg auf den Illertalhügel und obwohl der durchgehend gut gezeichnet ist, waren wir da total allein :-) Oben war es natürlich trotz des mäßigen Wetters voll, aber mit ein paar Ausweichmanövern ließen sich die Leute ganz gut umgehen. Die Runde war dann sehr lang und weitgehend flach, was sowohl den Allgäuer und mich am Ende ziemlich stresste. Ich kam humpelig wie schon lang nicht mehr am Auto an. Vielleicht muss man flach gehen ja auch üben?

Von engel am 01.11.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Regentag

Donnerstag, Oktober 29, 2020

Der Tag begann ausgesprochen scheußlich, mit strömendem Regen, viel Wind und kühl. Brrrr! Mir tat der beste Allgäuer von Allen ein wenig leid, der natürlich auch bei so einem Wetter stoisch mit dem Rad zur Arbeit fährt (und ja, wäre ich auch, aber Zuschauen ist irgendwie schwieriger).

In der Früh bereitete ich mich auf das Telefonat mit der Mittelstands-Recruiterin vor, die mich letzten Freitag noch auf dem Job-Summit angesprochen hatte. Das war für meine Verhältnisse stressig, denn wenn jemand mir schreibt, sie schicke eine Teams-Einladung und die kommt dann einfach nicht (auch nicht auf Nachfrage, da kam nur eine Termin-Bestätigung ohne Teams-Einladung), dann finde ich das anstrengend. Am Ende rief sie mich auf dem Handy an, was auch OK war, ich hätte es halt gern vorher gewusst. Mir war nicht ganz klar, wie sehr ich auf organisiertes Vorgehen und Verhalten Wert lege. Nun denn, wieder was gelernt.

Das Gespräch an sich war dann ganz OK, das Vorgehen dieser Agentur ist allerdings sehr anders als das der anderen. Sie haben Partner-Firmen, wo man sich dann halt eine raussuchen kann, wo es Jobs auf der Website hat und die Agentur hilft einem dann, sich dort zu bewerben. Das macht es möglicherweise insgesamt einfacher, irgendwo reinzukommen, das ist aber vergleichsweise umständlicher.

Allerdings sind sämtliche anderen Recruiter alle nach dem Anfangsgespräch mehr oder weniger wieder in der Versenkung verschwunden, also ist diese Vorgehensweise vielleicht gar nicht so schlecht, weil man selbst den Anstoß zu Kontakt gibt. Eine Bewerbung über die Agentur hätte immerhin den Vorteil, dass man vorab ein bisserl was weiß und dann nicht gleich mit komplett falschen Forderungen kommt. Schaumermal.

Den Rest des Tages verbachte ich mit Lernen. Aktuell kann ich beide Plattformen noch nutzen und das ist prima. Es gibt noch so viel zu lernen und zu wissen. Eigentlich brauche ich gar nicht wirklich einen neuen Job, ich kann mich wunderbar den ganzen Tag über beschäftigen ;-)

Mittags gab es Restgemüse aus der Pfanne, das war allerdings ein bisserl viel und ich fiel kurz danach beinahe ins Essens-Koma. Ich bekämpfte das mit Wäsche-Aufhängen (einmal mit einem vollen Wäschekorb aus dem Keller über die Hühnerleiter in den Dachboden steigen fährt den Kreislauf schnell wieder hoch *keuch*) und Einkaufen. Dort lief ein alter Mann ohne Maske rum. Sonst sind eigentlich alle sehr vorbildlich hier, deswegen fiel mir das negativ auf. Und ich bin sehr unzufrieden mit mir, dass ich das nicht angesprochen habe.

Eigentlich wäre ich an diesem Donnerstag gern noch zum Laufen gegangen (ich habe extra alle Folgen ‘The Expanse’ aufs Tablet geladen, um das auf dem Crosstrainer gucken zu können), aber nachdem sich die Pandemie inzwischen so verschlimmert hat und ab Montag eh alles wieder zu machen muss, schreibe ich den Mitgliedsbeitrag jetzt halt innerlich als Spende ab und blieb daheim.

Am Abend machte ich mich an eine neue Kata. Ich hatte recht schnell eine Lösung, aber die ist umständlich und ‘unschön’, so will ich das nicht. Da muss ich noch mal ran.

Von engel am 29.10.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Mittwoch, 28.10.2020: Neue Wege

Mittwoch, Oktober 28, 2020

Der beste Allgäuer hatte seinen freien Mittwoch und wir hatten schon mittegroße Pläne geschmiedet, auch wenn das Wetter ehe solala werden sollte. Das Wetter wurde dann aber nicht solala, sondern ziemlich schlecht mit erst mal Regen in der Früh.

Irgendwann entschlossen wir uns dann doch, auf den Illertalhügel zu gehen und fuhren los. Es fing an zu regnen, aber da waren wir dann schon unterwegs, fest entschlossen, das jetzt durch zu ziehen, denn ich hatte neue Wege rausgesucht.

Wir parkten in Rottach und stiegen dann, begleitet von allerschönsten Herbstfarben und keinem Regen, ziemlich geradeaus zum Kamm hinauf. Der Weg war schön beschildert (wegen der vielen sonstigen Wege war das auch nötig) und deswegen verpassten wir deb abt´zweig den ich eigentlich hatte gehen wollen. Wir gingen halt anders zum Gipfel.

Da war es zu kalt und zu windig für Pause (und es war überhaupt durchgehend recht ungemütlich), deswegen verlegten wir die Pause ein Stück runter. Wir stiegen über den Weg ab, den ich eigentlich hatte aufsteigen wollen und der war auch ganz nett ... zumindest bis zu der Forststraße, die da frisch in den Berg gezimmert worden war.

Eine sehr schöne Alternative zum üblichen Aufstieg :-)


Bergblick


Aufstieg in Herbstfarben


Ungemütliche Querung auf dem Kamm


Bergblick mit Herbstfarben


Abstieg

Von engel am 28.10.2020 23:00 • outdoorberg(0) Kommentare

Sonntag, 25.10.2020: Perfekter Herbsttag

Mittwoch, Oktober 28, 2020

Nach einem gemütlichen Frühstück - dank Zeitumstellung mit einer Stunde mehr Schlaf - fuhren wir ins Tannheimer Tal. Es war schon allerlei los, aber am Kiosk stand nur ein Auto. Es war kühl da hinten an dem schattigen Parkplatz.

Bei der Querung der Forststraße kamen wir in die Sonne und da wurde es dann schnell warm. Wir legten die Pullis ab und krempelten die Hosenbeine hoch. Ab der Querung vor der Wiese mit dem Häusl war dann doch einiges los, aber es war kein Vergleich zum Kühgrund Anfang Juni. Man konnte sich ganz gut aus dem Weg gehen.

Nach einer Trinkpause am neuen Bänkle gingen wir weiter. Den Gipfel liessen wir wegen der vielen Leute aus und orientierten uns gleich zu den Latschen auf der rechten Seite. Alle netten halb-waagerechten Mulden in der Sonne da oben waren ganz deutlich auch die Lieblingsplätze der Gämsen :/

Wir fanden dann aber doch noch ein nettes Plätzchen zum Gipfelsonnen mit Aussicht, es hatte aber kühlen Wind und war deswegen nur so halb gemütlich. Wir blieben nicht lang und suchten uns im Abstieg nochmal einen grasigen sonnigen Platz an der Sonne. Die Aussicht war nicht so toll wie von oben, aber es war supergemütlich :-)

Und weil es unten am Kiosk einen Platz an der Sonne hatte, kehrten wir zur Abwechslung mal wieder ein. K&K swaren sehr OK, aber der Kiosk ist erstaunlich teuer - vielleicht sind wir aber auch von Alpe-Preisen verdorben ;-)


Die ersten Meter sind schattig und kühl


Im Anstieg zum Gipfel


Lechtalblick, wir queren nach rechts


Sonniges Abstiegsfleckchen


Die letzten Meter

Von engel am 28.10.2020 16:09 • outdoorberg(0) Kommentare

Stiefelkauf

Dienstag, Oktober 27, 2020

Nach gemütlichem Kaffeetrinken räumte ich ein wenig weiter auf und ging Einkaufen. Danach war es schon Zeit zum Aufbruch, Klettern am Turm in Kaufbeuren. Auf dem Weg legte ich noch einen Stopp beim Outdoor-Dealer ein, denn die Innenschuhe der Skistiefel vom besten Allgäuer von Allen mussten repariert werden. Höchste Zeit, es hat schon wieder weit runter geschneit.

Nachdem ich unten mit dem Skistiefel-Spezialisten die Reparatur ausgehandelt hatte (Er: ‘Naja, irgendwann sind so Stiefel halt auch durch.’, Ich: ‘Der Mann ist Allgäuer.’, Er: ‘Wir schauen, was wir machen können.’), ging ich noch hoch und schaute mir harte Bergstiefel an. Stiefel sind immer schwierig. Ich habe breite Füße, einen hohen Rist und dicke Knöchel, dafür gibt es selten was Passendes, und wenn man dann auch noch ‘Kategorie B/C’ oder drüber und einen weichen Schaft will, wird es extra kompliziert. Aber Wunder über Wunder, schon der zweite Stiefel, den mir die Verkäuferin reichte, passte. Eine Nummer kleiner passte er dann sogar perfekt :-) Yay!

Beim Klettern war es kühler als die S. und ich uns das vorgestellt hatten (lies: es war a…kalt im Schatten und im Wind) und die Idee, erst mal hinten im nordseitigen Eck einen windstillen Fleck zu suchen, war auch eher so mittel. Da war nämlich der Boden arg feucht und das stresste mich beim Losklettern doch deutlich. Abrutschen und Abspringen müssen ist noch immer eine Horror-Vorstellung.

Wir gingen wieder rüber an den eigentlichen Turm. Wenn Sonne schien, war es nett und angenehm warm, ohne Sonne war es windig und kühl, aber wenigstens war der Boden trocken :-) Insgesamt lief das Klettern ganz OK, ich bin allerdings noch immer sehr feige und habe noch immer nicht so viel Kraft wie gewohnt. Folglich traue ich mich bislang eher an vergleichsweise leichte Routen - auch wenn die dann oft gar nicht so besonders leicht sind. Nach den beiden ganz langen Routen mit Überhang war ich dann alle und dem Knie war es ein bisserl unwohl (Verspannen mit Zug auf dem Unterschenkel ist noch immer keine allzu gute Idee, wird aber besser).

Abends machte ich mich noch mal an die Kata, die ich am Vortag falsch verstanden haben musste. Und siehe da, die Pause hatte gut getan. Ich fand meinen Denkfehler im Handumdrehen und die Lösung klappte :-)

Von engel am 27.10.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Bewegungsdepp

Montag, Oktober 26, 2020

Ich verbrachte den Vormittag zunächst mit dem Nacharbeiten der Chat-Gespräche aus dem Job-Summit (ich war da ja am frühen Nachmittag gegangen) und es könnte sich vielleicht was abzeichnen. Ich harre gespannt der Dinge.

Danach wandte ich mich dem Rest der letzten IT-Security Lektion bei Pluralsight zu. Das war wieder interessant, auch wenn ich den Ausführungen in Assembler weitestgehend nicht folgen kann. Wichtiger ist mir eh zu lernen, was man als Hacker alles machen kann und was es für Möglichkeiten gibt, Code-Fehler (welche davon wie) auszunützen. Und da hat sich inzwischen ganz schön was getan. Es gibt Tools mit denen die Analyse von Code auf Maschinen-Ebene fast schon einfach ist (also wenn man Assembler kann, die Verwendung der wichtigsten Register in den jeweilgen OS kennt und ein paar Assembler-Muster im Kopf hat). Das war ungemein lehrreich.

Am Nachmittag war mal wieder ein Physio-Termin. Ich berichtete erfreut von den letzten beiden Touren, die ja wirklich gut gelaufen waren und gestand beschämt, meine Hausaufgaben nur so halb gründlich gemacht zu haben. Das brachte mir eine Rüge ein und ich gelobte Besserung. Die wichtige Oberschenkel-Rückseitung-Übung (Becken heben mit Fersen so weit weg vom Po wie möglich) bekam noch eine Steigerung (Fersen abwechselnd anheben).

Ich komme mir da übrigens vor wie ein Bewegungs-Vollhonk, weil ich weder die Kraft habe noch die Koordination hinkriege. Mit dem ‘gesunden’ Bein übrigens auch nicht. Ich soll üben, aber dabei unbedingt darauf achten, mir keinen Muskelfasterriss einzuhandeln, also erst beidseitig warm machen, dann einzeln Beine heben. Diese Muckis sind selbst bei den Profi-Fussballern unterentwickelt, sagte der S. Er kann die Übung natürlich problemlos - oder es sieht zumindest so aus :/

Abends machte ich mich an eine Programmier-Kata, wo ich die Aufgabe nicht wirklich verstanden hatte aber dachte, wenn ich erst mal anfange, dann kapiere ich das dann schon. Ähem. Als ich das Problem meiner Ansicht nach gelöst hatte, schlugen alle Tests fehl. Irgendwie soll das wohl doch anders sein, als ich verstanden hatte. Nun ja, man wächst an seinen Aufgaben, schaumermal morgen.

Von engel am 26.10.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Langsame Aussichten :-(

Sonntag, Oktober 25, 2020

Am Freitag hatte ich in der Früh eine Laufrunde im Fitti angedacht, aber die Donnerstags-Tour sass mir noch im Knie, deswegen ließ ich das lieber bleiben. Am Vormittag nahm ich am ‘Heise Job-Summit Süd’ teil, in der Hoffnung, dass sich da vielleicht auch Firmen aus dem Allgäu beteiligen. Aber nein, ‘Süd’ bedeutet München. Und München. Und ein klitzekleines bisserl Erlangen und Nürnberg. Nicht direkt eine neue Erkenntnis.

Abends fiel das Internet zwischenzeitlich ganz aus. Ich hatte vorgesorgt und Zeug aus der Mediathek und von Amazon Prime runtergeladen. Dummerweise zeigte die Prime-App auf dem TV kein Bild. Das blieb beharrlich nur auf dem Notebook-Bildschirm zu sehen. Wir schauten deswegen den Herren-Riesenslalom von Sölden, den ich aus der Mediathek geladen hatte, und mir fiel da sehr unangenehm auf, dass man bei den Herren den Eindruck bekam, Corona existiere überhaupt nicht. Beim Damenrennen am Vortag hatten alle, sowohl die Sportlerinnen als auch die Reporter, Masken auf und sogar die Mikrofone waren eingepackt. Bei den Herren: nix.

Am Samstag war die virtuelle SAN-MV. Ich bastelte am Vormittag noch ein wenig an den Hilfeseiten dafür rum und telefonierte dann noch mal mit Vodafone, weil das Netz schon wieder im Begriff war, zusammenzubrechen. Der arme Service-Mitarbeiter konnte natürlich nichts dafür, dass ich genervt war und ich entschuldigte mich am Ende auch dafür, aber er hatte halt die unangenehme Aufgabe, mir mitzuteilen, dass die Lösung für den 27.11. (!!!) geplant war. Hallo?!? Ich nehme an, da muss man irgendwo irgendwas aufbuddeln und habe deswegen Bedenken, ob das dann wirklich alles sein wird. Immerhin weiß ich inzwischen, wie man die Prime-App vom Rechner aus auf dem TV mit Bild hinkriegt und Vormittags kann man ja alles nach Belieben machen. *seufz*

Für die MV reichte die Bandbreite, auch wenn ich bei den Bilder-Shows vergangener Führungstouren kaum was erkennen konnte. Das war ziemlich egal, ich hatte die Folien ja zusammengestellt und kannte sie eh ;-)

Sonntag war dann tatsächlich schönes Wetter und dank der Zeitumstellung waren wir auch spät genug dran (also halt eine Stunde später, auch wenn der Zeitrahmen nominell derselbe war wie immer), um die Sonne und die Wärme voll mitnehmen zu können. Wir stiegen im T-Shirt auf, lagen im Abstieg im T-Shirt lang in der Sonne im Gras und eine kurze Hose wäre nicht verkehrt gewesen. So krempelten wir halt die Hosenbeine hoch :-)

Abends gingen wir mal wieder zum Essen, um die lokale Gastronomie ein wenig zu unterstützen. Das Essen war ausgezeichnet und definitiv zu viel, aber wir sind halt wie wir sind und assen alles auf. Das war im Nachhinein eher so mittelschlau :/ Insgesamt fühlte sich der Tag an wie Urlaub :-)

Von engel am 25.10.2020 23:00 • diary
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