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Heimarbeit zum Zweiten

Dienstag, Dezember 17, 2019

Am Vormittag meldete sich die IT. Man wollte mein Notebook in Augsburg abholen und die Festplatte tauschen (gut 2 Monate nach meiner ersten Meldung). Der junge Mann am anderen Ende der Leitung war total irritiert, dass das Notebook in München steht. Und dass ich gar nicht da bin und dass das nun niemand holen kann.

Es ist natürlich vorschriftsmäßig mit einem Kensington Lock an den Schreibtisch gesperrt und nur ich habe einen Schlüssel. Der Plan war gewesen, eben diesen Schlüssel am Freitag einem Kollegen zu geben, aber da kam ja was dazwischen ...

Wir einigten uns darauf, dass es am 7. Januar abgeholt werden wird. Ich bin ja mal gespannt.

Den Tag über beschäftigte ich mich mit Windows Forms. Das war teilweise nett (ist immer prima, wenn man gleich was sehen kann) und teilweise nervig, weil ich die Information, die ich brauchte, nicht fand, weil ich nicht wusste, wonach ich suchen müsste. Am Ende klappte dann alles wie gewünscht.

Als am Abend dann der beste Allgäuer von Allen heim kam, war es so weit: Jahresendurlaub :-)

Von engel am 17.12.2019 23:00 • diary

Heimarbeit, die erste

Montag, Dezember 16, 2019

Ich schlief beinahe durch :-)

Nachdem der besten Allgäuer von Allen in der Früh ins Geschäft geradelt war, schickte ich im Büro erst mal den BG-Unfallbogen an den zuständigen Bearbeiter. Dann loggte ich mich vom privaten Notebook aus ins Lern-System ein und startete auch Skype dort. Audio kommt über die virtuelle Maschine einfach nicht gut rüber. Ins Büro-Notebook schaute ich nur hin und wieder, um nach Mails zu sehen.

Mein aktuelles Spielprojekt hatte ich mir aufs private Notebook geholt und bastelte da mit viel Freude weiter herum. Und wo ich schon dabei war, auf dem privaten Notebook zu programmieren, installierte ich mir da endlich auch mal Git, um eine ordentliche Code-Verwaltung zu haben. Das mit den 20 Kopien, um alten Kram nicht zu verlieren, hat einfach keine Zukunft ...
(Das bedeutet allerdings, dass ich demnächst mal durch alles durchgehen muss und aufräumen und dann sinnvoll nach Git pushen. Irgendwas ist immer.)

Gefühlt ging es dem Knie ziemlich gut, als ich mich aber Abends aufs Standradl setzte ... da fehlt noch ganz schön Beugung. Und es wurde immer blauer :/ Ich versuchte vorsichtig Reha-Gmnyastik. Das ging eher so mittelgut, vor allem Beugen mit Last war schwierig.

Von engel am 16.12.2019 23:00 • diary

Nixtun

Sonntag, Dezember 15, 2019

Das Wochenende über betrieb ich intensiv-schonen. Ich ging natürlich schon im Haus rum, sas oder lag aber meistens auf dem Sofa, um entweder zu computern oder TV zu schauen (Skirennen :-)). Es wurden auch feine Dinge gekocht :-) 

Das Knie schwoll übers Wochenende etwas ab, allerdings weniger als ich mir gewünscht hätte. Dafür wurde es aber schon am Samstag beweglicher und am Sonntag konnte ich es schon wieder ganz gut beugen und sogar ohne Abstützen flüssig die Treppe runter gehen. Das Knie war natürlich empfindlich und die Innenseite färbte sich unschön blau-rot-lila ein. Aber wen interessiert schon Optik?

Damit war klar, das ich am Montag wieder arbeiten würde ... wie geplant die letzten beiden Tage des Jahres vom Allgäu aus.

Und der Weihnachtsurlaub ist damit hoffentlich gerettet :-)
Ich möchte soooo gern Skifahren ausprobieren! Problematisch ist allerdings wo das gehen könnte, es ist viel zu warm!

Von engel am 15.12.2019 23:00 • diary

Entwarnung

Freitag, Dezember 13, 2019

Die Nacht war hart. Ich wachte etwa jede Stunde einmal auf. Dabei tat das Bein nur weh, wenn ich es bewegte, aber vermutlich bewegt man sich halt nachts immer wieder, auch wenn ich eigentlich glaube, wie ein Stein zu schlafen, also auch so unbeweglich. Um 4 gab ich dann auf und stand auf.

Es gab Kaffee, Müsli und danach ein Ibu. Gemütlich auf dem Lieblingsplatz sitzend, Füsse hochgelegt, konnte ich fast glauben, alles sei OK. Bis ich zum Duschen aufstand ...

Ich meldete mich im Büro ab und kramte die BG-Nummer der Firma raus. Um halb acht schaltete ich die Heizung ab und ging mit all meinem Jahresendurlaubskram (im Wesentlichen Wäsche) zum Auto und fuhr zum Doc. Ich fand sogar einen Parkplatz halbwegs in der Nähe.

Ohne Termin beim Orthopäden ist immer doof und es dauerte entsprechend lang. Ich war 2 Stunden da, aber die lohnten sich, denn meine Sorge, dass irgendwas mit der Prothese oder mit dem Knochen drum herum sein könnte, scheint unbegründet. Der Doc machte ein Röntgenbild und schaute es lang und intensiv an. ‘Ich sehe nichts.’, meinte er.

Dass das Knie so geschwollen sei, sei kein Wunder und zu erwarten. Inzwischen hatten sich an der Innenseite auch schon 2 blaue Flecken gebildet, die so aussehen, als würden sie noch intensiver werden. Ich soll übers Wochenende sehr brav sein und das Bein hochlegen.

Das Knie sollte bis Montag deutlich abschwellen und die Schmerzen sollten deutlich nachlassen. Wenn das nicht so ist, muss ich am Montag zu einem Durchgangsarzt, denn inzwischen darf mein Doc nur noch die Notfallversorgung machen. So ein Blödsinn! Einem anderen Arzt muss ich erst mal alles erklären und dann kennt er mich noch immer nicht! Aber ich glaube, dazu wird es nicht kommen, dem Bein ging es schon im Lauf des Tages etwas besser.

Ich fuhr direkt nach dem Doc heim. Das war so am Vormittag total problem- und ereignislos. So sehr, dass ich am Ende echt Mühe hatte, wach zu bleiben, wohl weil sich der fehlende Schlaf - und vielleicht auch die Erleichterung - sehr bemerkbar machte. Daheim meldete ich mich kurz beim besten Allgäuer zurück und schlief dann erst mal auf dem Sofa bis er am sehr frühen Nachmittag heim kam.

Ich hatte mir eigentlich ein Mittags-Ibu vorgenommen, vergass es aber, weil es mir beim unbeweglichen Rumsitzen und Rumliegen total gut ging. Das machte sich dann aber am Nachmittag unangenehm bemerkbar, weil das Bein beim Bewegen dann doch mehr schmerzte als vorher. Gutes Zeug, das Ibu!

Danach gemütlicher Nachmittag und Abend.

Von engel am 13.12.2019 23:00 • diary

Unfall

Donnerstag, Dezember 12, 2019

Mitm Bike. Und aufs Knie gefallen bin ich auch. Und dann tat es weh und wurde dick ...

Aber ich fang mal von vorn an. In der Früh ging es dem Bein wieder ziemlich gut, Kletter-Schnackler hin oder her. Immer noch ohne Ibu, also alles prima :-)

Vormittags hatte ich einen Termin in der Radiologie, weil ich ja nach einem halben Jahr den komischen Lungenbefund nochmal prüfen lassen sollte. Das ging recht schnell, weil ich wegen Nachkontrolle einerseits keine endlosen Formulare ausfüllen musste und weil ich nahezu direkt dran kam. Leider gab man mir diesmal keinen Arztbrief mit, der würde direkt an den überweisenden Arzt geschickt.

Ich Büro bastelte ich allerlei Verbesserungen für die Hörbuchverwaltung und lernte dabei und daneben und damit auch noch was über PowerShell. Nicht viel Neues, aber doch immer wieder was, auch wenn ich mit den Ansichten des vortragenden PowerShell-Gurus, den ich damals auf der Konferenz in Las Vegas schon ein bisserl seltsam gefunden hatte, nicht überall einverstanden bin.

Am Nachmittag war in der Lounge die Firmen-Weihnachtsfeier, aber da wollte ich nicht hin. Wir hatten unsere Weihnachtsfeier ja schon und so richtig in Stimmung, mit der Firma zu feiern, war ich nicht. Ausserdem wollte ich Jumanji sehen. Dwayne Johnson, Jack Black und so.

Von engel am 12.12.2019 23:00 • diary

Abschlußklettern

Mittwoch, Dezember 11, 2019

Der Tag begann mit Eiskratzen, diesmal aber mit einem etwas längerem Eiskratzer ;-)
Ich hatte gut geschlafen, aber das Bein war beim Laufen relativ empfindlich. Die Beuge-Session am Vortag war wohl doch recht stressig gewesen.

Beim Klettern zeigte sich das leider auch. Beugung mit Last drauf war schwierig und quere Belastungen taten sogar weh. Das machte schwierigere Routen recht kompliziert und am Ende gab ich dann deswegen an der letzten Route auf. Da schnackelte irgendwas im Knie (zumindest fühlte es sich so an, ich denke eignetlich das geht gar nicht) und es gab einen kurzen Stich. Na, dann war das letzte Klettern des Jahres halt nix!

Ich hatte mir schon die ganze Zeit einen scharfen Burger mit kleinen Pommes vorgenommen, als Belohnung quasi, und fand, dass mir diese Belohnung auch bei nicht-so tollem Klettern zustand. Ich bestellte also und war dann echt genervt, als ich das Bistro proppenvoll vorfand. Natürlich nicht voll Kletterer, die da ihr wohlverdientes Abendessen zu sich nahmen, sondern voller Bayern-Fans, die da vorglühten. Baaaah!

Ich fand dann doch noch 2 Plätze an einem vollen Tisch - natürlich ohne Blick auf die Halle - und wir ratschen noch ein wenig, während ich super-knusprige Pommes und einen El Chorro Burger verzehrte und der R. ein Ingwer-Schorle trank.

Heimfahren war dann ungewöhnlich problemlos und der restliche Abend verlief gemütlich.

Von engel am 11.12.2019 23:00 • diary

Reha-Abschluss 2019

Dienstag, Dezember 10, 2019

Ich schlief gut und erwachte relativ unhumpelig. Ohne Ibu :-) So langsam habe ich das Gefühl, es geht wieder was voran. Ich packte Sportzeug in den Rucksack, obwohl ich fast überzeugt war, dass nach der Therapie das Knie wieder erst mal motzig sein würde. Aber man weiß ja nie.

5 Minuten nach dem Losradeln merkte ich dann, dass ich doch was vergessen hatte: die warme Daunenhose nämlich. Aber ich hatte keine Lust zum Umdrehen und radelte ohne weiter. Folglich kam ich mit sehr kaltem Po im Büro an und fror erst mal. :/

Die letzte Therapie des Jahres war vergleichsweise nett ;-) Natürlich schmerzte die Sehnen-Massage und (Durch-)Strecken ist nach wie vor sehr unangenehm, aber das ist alles kein Vergleich zum Anfang und zu den 4 Wochen Überlastung nach dem Urlaub. Am unangenehmsten ist derzeit Beugung, weil das Bein da in Stellungen kommt, die es seit 10+ Jahren nicht mehr eingenommen hat. Das fühlt sich teilweise an, als wollte das Gelenk aus der Führung springen (was hoffentlich gar nicht möglich ist).

Die C. ist aber sehr zufrieden, denn inzwischen schafft sie es, das Bein so weit zu beugen, dass gerade mal eine gute Handbreit zwischen Ferse und Po ist. Selber komme ich noch nicht so weit, aber doch ein ganzes Stück weiter als bisher. Ich rechne aber nicht damit, mich jemals wieder auf die Fersen setzen zu können (das kann das andere Bein vermutlich mangels Übung auch nicht mehr).

Danach war das Bein wie vermutet motzig und ich wollte es lieber nicht weiter stressen. Im Kino lief zur rechten Zeit auch nicht Interessantes, deswegen bastelte ich noch weiter an den Projekten rum und radelte dann heim. Dort hatte ich eigentlich neben allerlei anfallenden Arbeiten auch noch ein wenig Gymnastik machen wollen, aber als mir das wieder einfiel, war schon Bettzeit und ich konnte mich nicht mehr aufraffen :/
Training daheim ist nix für mich.

Von engel am 10.12.2019 23:00 • diary

Unschönes Geblubber

Montag, Dezember 09, 2019

Ich fuhr nochmal mit dem Kangoo nach München, weil der Clio ja Scheibenwischer-Probleme hat. Inzwischen geht da gar nichts mehr :-( Die Erkältungssymptome vom Wochenende, insbesondere das Kopfweh, waren wieder verschwunden, das war erfreulich.

Im Büro beschäftigte ich mich weiter mit meinem neu erfundenen Projekt und konnte da die letzten Detail-Probleme lösen. Der nächste Schritt wird sein müssen, den verwurschtelten Spaghetticode leserlich und übersichtlich zu gestalten. Ich überlege auch Tests dafür zu schreiben, einfach nur, um das auch zu üben. Schaumermal.

Dem Knie ging es den Tag über immer besser (kein Ibu mehr seit Mittwoch, deswegen ist das besonders erwähnenswert) :-) Das zeigte sich dann am späteren Nachmittag auch im Fitnesscenter. Ich lief 30+5 Minuten auf dem Crosstreiner, bewusst ordentlich mit Kniestreckung am Ende des Schrittes und mit Level-Erhöhung alle 5 Minuten und Rückwärtslaufen beim Cooldown. Am Ende kamen 4,2 Kilometer raus, seit der OP das meiste für 35 Minuten :-)

Auch das Beintraining ging gut. Auf der Beinpresse bekomme ich inzwischen wieder einigermaßen Beugung mit zugegeben noch relativ wenig Gewicht hin und auf den Bein-Vorder- und Bein-Rückseite-Maschinen bekomme ich noch etwas mehr Bewegungsradius hin. Bei gleichem (leichtem) Gewicht wie bisher.

Ich hatte Kino danach angedacht, hatte dann aber doch keine Lust drauf und radelte lieber heim. Dort bastelte ich den Weihnachtskalender fertig und versuchte dann ein seltsames Problem mit dem SAN-Touren-Formular zu lösen. Ziemlich vergeblich, das Problem ließ sich nicht nachstellen und alle Ansätze, die mir einfielen, erzeugten das es nicht. Ich muss drüber nachdenken, wie ich mir im Normalbetrieb Analyse-Daten erzeuge, ohne die Nutzer mit kryptischen Meldungen zu belästigen.

Dazwischen sah ich weiter Lucifer (bei den letzten beiden Folgen der Staffel 3 haben die Produzenten aber zu viele Drogen genommen, oder?) und las Zeug im Internet.

Irgendwann am Abend blubberte es laut im Abfluß der Küche und als ich nachschauen ging, roch es da sehr ungut raus. Ich kann mich an 2 unschöne Vorfälle in der alten Wohnung erinnern, wo ich am Montag in der Früh das Spül-Becken in der Küche voller ekligem Dreck vorfand, der da hoch gekommen war. Hatte ich hier noch nicht und das brauche ich nicht. Überhaupt nicht!

Sonst läuft in letzter Zeit wieder der Luftreiniger, weil hin und wieder aus dem Bad leichter Rauchgeruch kommt. Tolles Ding! Und weil der so toll ist, der Reiniger, habe ich ihm jetzt einen Namen gegeben. Amenadiel ;-)

Von engel am 09.12.2019 23:00 • diary

Wochenende, gemischt

Montag, Dezember 09, 2019

Am Freitag lieferte ich den besten Allgäuer von Allen bei seiner Geschäfts-Weihnachtsfeier ab und bereitete die diversen Kalender vor, die wir verschenken und auch selbst verwenden. Das war nett, denn durch alte Bergbilder kramen macht immer wieder Freude.

Den Samstag begannen wir gemütlich und fuhren dann nach Bad Kohlgrub, weil auf der Hörnlehütte die SAN-Weihnachtsfeier stattfand. Das Wetter liess arg zu wünschen übrig, aber immerhin liess der Regen nach, als wir uns gen Osten bewegten. Im Aufstieg nieselte es dann nur noch hin und wieder.

Der Aufstieg ist steil und war erstaunlicherweise ziemlich glatt und eisig. Schnee lag kaum, aber es hatte Eis auf dem Weg, das ist eine bescheuerte Kombination. Meinem Knie ging es so mittelgut (kein Ibu seit Mittwoch, also war inzwischen alles aus meinem Körper raus), aber Aufstieg ging trotzdem ganz gut. Gelegentlich Zwicken an der Innenseite, sonst nix. Und das Bein wird langsam stärker, Stufen mit rechts gehen immer besser.

Auf der Hütte dachten wir zunächst, dass wir die ersten sind, weil wir doch deutlich vor dem offiziellen Beginn da waren, aber der Schlafraum war schon deutlich belegt. Wir hatten die Wahl zwischen einem kleinen 2-er Abschnitt unten mit sehr knappem Kopfraum oder irgendwo in der Mitte oben zu liegen. Nichts davon fanden wir ansprechend und als der beste Allgäuer von Allen dann auch die Matratze arg hart fand, beschlossen wir, doch lieber wieder abzusteigen und in unserem guten Rücken-freundlichen Bett daheim zu schlafen.

Es stellte sich raus, dass wir nicht mal annähernd die ersten waren, die anderen waren ganz einfach alle gerade unterwegs. Sie trudelten ein, als wir uns gerade umentschieden hatten und dann füllte sich der Nebenraum schnell.

Dann wurde es sehr nett mit guter Unterhaltung, eher so mittelgutem Essen (Ausnahme der Kaiserschmarrn, der war echt prima) und dem Auftritt vom SANta, der wieder mit tollen Geschenken und wunderbaren Lobreden (und seinem mega-gefährtlichen uralt-Pickel) unterwegs war.

Der beste Allgäuer von Allen bekam für die ‘meisten Kilometer’ im Tourenbuch eine Geschenkbox mit Fendt Dieselross-Öl. Das war perfekt getroffen, denn zu diesem Traktor hat der Mann eine besondere Beziehung, die sich bis zum Auseinanderbauen des tiefsten Inneren mit allerlei selbsgebasteltem Werkzeug erstreckt :-)

Wir gingen bevor ich allzu müde wurde gegen halb 10. Es war nicht ganz so kalt geworden wie befürchtet, deswegen war es auch nicht ganz so glatt wie befürchtet. Oben ging der Abstieg gut, da spielte das Bein noch ganz gut mit, im unteren Drittel schmerzte das Knie dann bei jedem Schritt mehr (Mantra: ‘Das ist normal, kein Ibu!’). Boah, ich hoffe wirklich, das wird bald besser!

Heimfahren ging super, weil es kaum Verkehr hatte.

Der Sonntag war quasi bewegungslos. Ich hatte schon im Abstieg von der Hütte Kopfweh bekommen (und ich hab nie Kopfweh) und wachte in der Früh mit elenden Kopfschmerzen und arger Verschleimung auf. Das Knie war empfindlich, schmerzte aber nicht sehr, das war gut und erleichternd (keine Überlastung! :-)). Das Wetter war zwar schön, aber wir bewegten uns nicht raus, weil ich Kopfweh hatte. Vielleicht wäre es mit Bewegung ja besser geworden (glaube ich eigentlich nicht), aber dem Knie ging es ja auch nur so mittel und dauernd nur Blender ist ja auch langweilig.

Wir läuteten stattdessen den Winter ein und guckten Skirennen nach und genossen die ersten Laible.


Wenig Schnee, aber ordentlich Eis auf dem Weg


Der letzte Hang zur Hütte


Weitblick bei zweifelhaftem Wetter


Vorbereitung zum Abstieg


Auf den letzten Metern

Von engel am 09.12.2019 08:04 • outdoorberg

Entwöhnung

Donnerstag, Dezember 05, 2019

Wenn ich morgens aufwache, strecke ich mich zu erst mal gründlich. Das führte lang dazu, dass das Knie dabei schmerzte, weil Streckung nicht gut ging. Seit geraumer Zeit, mindestens 2 Monate, geht das aber völlig problemlos.

Ausserdem lege ich mich in München (wo ich mehr Platz habe) einmal auf die linke und einmal auf die rechte Seite und ziehe die Beine an, sozusagen die erste Beugung des Tages. Das tat lang weh, seit Kurzem aber weniger und an diesem Donnerstag Morgen gar nicht. Wow! Ich beschloß, das Ibu wegzulassen.

Ich arbeitete zunächst zuhause und ging dann zum Doc wegen der Besprechung der Blutwerte. Termin war um 10, ich durfte gegen 11 ins Arztzimmer und kurz drauf kam auch der Doc. Das ist einerseits natürlich nervig, aber dieser Doc nimmt sich Zeit für seine Patienten, das wiederum finde ich prima. Meine
Schildrüsenwerte sind nach wie vor prima, aber nach 5 Jahren wollte er sich die Schildrüsen doch nochmal anschauen, da besteht ja nach wie vor der Verdacht auf Hashimoto. Scheint aber nicht der Fall zu sein, denn die Dinger sind natürlich noch immer recht klein und ‘unstrukturiert’, er konnte aber keine Anzeichen für Verfall (mein Wort) entdecken. Sie produzieren also nach wie vor nicht genug Thyroxin, aber richtig kaputt sind sie wohl nicht. Sehr schön :-)

Ich kam also ziemlich spät von da weg und kam auch ziemlich spät im Büro an. Gerade so, dass ich noch einen Kaffee trinken und die mitgebrachte Brotzeit essen konnte und dann musste ich schon wieder weg, zur Therapie. Da gab es aber keine freie Kabine. Das ist bisher noch nie passiert. Die C. meinte, wir können warten oder in den Trainingsraum gehen. Warten ist doof, wir gingen also in den Trainingsraum, wo ich statt auf einer relativ weichen Liege auf relativ harten Matten lag und die C. um mich herum auf dem Boden kniete.

Die C., frische 26, meinte, das sei gar kein Problem, aber für mich war der Unterschied von Liege zu Matten ganz schön krass. Dass inzwischen kaum mehr Ibu durch meine Adern kreiste, war da natürlich auch nicht hilfreich. Auf solch hartem Untergrund geht dann Streckung plötzlich gar nicht mehr so gut, wie ich gedacht hatte, und überhaupt schmerzte die Therapie wieder ganz schön ordentlich. Uff! Beugung machten wir natürlich auch und auch da: Aua!

Zurückradeln ging allerdings problemlos :-)
Laufen nicht so sehr.

Am Nachmittag sah ich dann The Irishman. Da hatte ich viel Lob vorab mitbekommen und der kurze Abschnitt Vorschau, den ich gesehen hatte, war auch ganz interessant gewesen. Also wollte ich den sehen, obwohl ich mit Mafia-Filmen sonst eher wenig anfangen kann. Vermutlich habe ich deswegen viele Anspielungen auf Scorseses alte Filme nicht verstanden, aber das macht nichts, denn der Film ist trotz der immensen Länge von über 2 1/2 Stunden echt interessant. Und natürlich ist er hochkarätig besetzt. Im hinteren Drittel hat er dann ein paar Längen, sonst aber: durchaus sehenswert.

Weil der Film so lang war und mein Knie bei jedem Schritt jammerte, liess ich Training ausfallen. Radeln ging aber super!

Von engel am 05.12.2019 23:00 • diary
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