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Heimtag

Mittwoch, März 11, 2020

Ich hatte am Vortag mit meinem Chef Heimarbeit ausgemacht. Klettertag heisst Autotag und das heisst Zeitstress in der Früh und das brauche ich ja nicht unbedingt.

Ich fing schon beim Frühstück mit der Arbeit an, denn nachdem ich das Tool jetzt wieder repariert habe, ist es Zeit sich endlich mit dem Anzeigen von Karten und Tracks zu beschäftigen. Am Vormittag kam dann die Kletterabsage, der R. hatte keine Zeit :-(

Ganz kurz überlegte ich, ob ich vielleicht doch ins Büro radeln soll, um überhaupt raus zu kommen (und Mittagessen gibt es da ja auch), dann hatte ich aber doch keine Lust. Ich nahm mir stattdessen ganz fest vor, am Nachmittag ins Fitti bei mir ums Eck zu gehen. Und vielleicht ins Kino. Zum Mittagessen gab es Reste aus der Tiefkühltruhe.

Daraus wurde dann - wen wurdert’s - nichts. Immer wenn ich dachte, so jetzt dann aber, war ich gerade kurz vor der Lösung eines Problems und wollte das schnell noch fertig machen. Direkt danach wartete natürlich ein anderes Problem und irgendwann wurde es schon wieder dunkel. Gegen 8 haute ich mir dann fest auf die Finger und hörte auf.

Toller Tag, wenn auch fast ohne Bewegung :-)
Ausser - und da bin ich echt stolz drauf! - Reha-Übungen am Vormittag und am Nachmittag. Immerhin hatte ich frische Luft, denn draussen war es so warm, dass ich das Fenster kippen konnte.

Zum Runterkommen schaute ich die neueste Folge Picard und dann noch eine Folge Cloak&Dagger und ging dann schlafen.

Von engel am 11.03.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Umbauen

Dienstag, März 10, 2020

Die Nacht war sehr OK und das ohne Ibu. Ich war so erfreut darüber, dass ich fast das Aufstehen verpennte, weil das Strecken und Zusammenrollen (meine ersten Bewegungen am Morgen um zu testen, wie es dem Knie geht) im Bett so angenehm war ;-) Die ‘richtige’ Frühgymnastik - immer noch sehr, sehr vorsichtig weil Rücken/Hüfte noch immer ein wenig motzen - gab es nach dem Frühstück.

Für den Nachmittag war Regen angesagt, morgens kam ich aber mit leichtem Nieselregen davon und wurde nur minimal feucht. Im Büro verbrachte ich den Tag damit, mein Projekt mit Hilfe eines Lint-Tools gründlich aufzuräumen. Ich lernte eine Menge darüber wie man kompakten und sauberen Java-Code schreiben kann (also vermutlich), am Ende ging das Tool aber nicht mehr. Na toll!

Am Nachmittag radelte ich dann in heftigem Regen zum Cinema und sah Onward. Irgendwo hatte ich einen Verriss gesehen, aber mir gefiel der Film ganz gut. Abenteuer, nette Hauptpersonen, Trolle, Gnomen, Elfen und sowas und allerlei lustige Magie, was kann da schon schief gehen, zumal das auch noch schön aufbereitet ist :-)

Danach schüttete es noch immer und als ich bis zum Fitti geradelt war, war ich so nass, dass ich direkt weiter nach Hause radelte. Tropfnasses Zeug in einen Spind hängen und danach komplett feucht anzuziehen fände ich gräßlich. So lang man drin steckt, ist es wenigstens auf der Innenseite noch warm.

Daheim reparierte ich mein Tool (leider habe ich noch nicht verstanden, warum manche vom Lint-Tool vorgeschlagenen Änderungen zu Abstürzen führen) und arbeitete noch ein wenig für die SAN, um für die Abend-Telko vorbereitet zu sein. Danach wollte ich noch etwas im Bett lesen, schlief aber schon fast beim ersten Satz ein.

Von engel am 10.03.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Kniegejammer

Montag, März 09, 2020

Das Wochenende war erst arbeitsam und dann anstrengend. Richtig anstrengend und das hatte nichts mit irgendeiner tollen, grossartigen, langen Tour zu tun, sondern mit dem Hügel, auf den wir gerne gehen, wenn es sonnig ist. Naja und mit irgendwas von der letzten Woche, das meinem Rücken / der Hüfte / sonstwas um die Körpermitte nicht gut getan hatte. Und dem Knie ging es so lang prächtig bis es tatsächlich benutzt werden sollte und dann jammerte es gar jämmerlich. Das war alles sehr unbefriedigend :-(

Die Nacht auf Montag war entsprechend schlecht und ich musste in der Früh erbärmlich humpeln, um die Treppe runter zum Auto zu kommen. Es regnete, yeah (ich will immer noch endlich kalt und Winter weit unten, nächste Woche ist Urlaub)!

Der Weg vom Auto zur Wohnung in München war dann nicht mehr ganz so schlimm, vielleicht weil ich da dann schon ein Weilchen wach war. Nach dem Frühstück machte ich vorsichtige Dehn- und Beuge-Übungen (gute Vorsätze halt) und radelte dann ins Büro. Im Regen. Sportzeug hatte ich auch dabei, vielleicht würde ja ein Wunder geschehen, weiss man ja nie.

Das Radeln tat gut (den Regen dazu hätte es allerdings echt nicht gebraucht) und im Büro ging es dem Knie dann schon wieder ganz gut und Rücken/Hüfte waren auch nicht mehr so unangenehm. Am Nachmittag entschied ich dann aber trotzdem, Sport auszulassen. Ich würde den Urlaub wirklich gern schmerzfrei starten.

Den Tag über beschäftigte ich mich weiter mit Best Practices beim Refactoring. Ich blieb etwas länger, um den Kurs fertig zu machen und radelte dann mit einem Einkaufsschlenker heim.

Zum Abendessen gab es eine Kartoffelpfanne, später 2 Folgen Cloak&Dagger und ein bisserl Arbeit für die SAN. Und am Türkei-Bericht arbeitete ich auch weiter, damit der endlich mal fertig wird. Im Mai ist dann wieder Urlaub und danach will ich dann lieber diesen Urlaub erzählen ;-)

Von engel am 09.03.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Kein Sport

Donnerstag, März 05, 2020

Ich schlief gut, aber schon beim Aufstehen merkte ich den Muskelkater im Rücken wieder deutlich. Vielleicht war es ja auch kein Muskelkater sondern irgendwas, was ich bei der Gymnastik oder beim Training verletzt hatte, es war jedenfalls unangenehm. Ich packte dennoch mal Sportzeug ein, vielleicht würde das ja wieder vergehen.

Beim Radeln regnete es. Ich kam feucht im Büro an. Weil ich recht spät dran war (die morgendliche Reha-Gymnastik braucht ein wenig Zeit) waren schon fast alle da und man diskutierte über die Orientierungstage in der Auffanggesellschaft. Die einen fanden das relativ umsonst, andere hatten für sich etwas mitgenommen. Weil ich so spät dran war, bekam ich nur einen Teil mit, aber so allzu wichtig ist da ja nicht, ich muss da im September auch hin.

Ich fing einen weiteren Kurs im Lernsystem an und der stellte sich als sehr interessant heraus. Refactoring und Code Smells. Da fand ich Einiges, was mein Bauchgefühl beim Programmieren auch schlecht empfunden hatte (nun hat es halt einen Namen) und allerlei Neues, das im Wesentlichen mit OOP zu tun hat. Da habe ich noch zu wenig Erfahrung, um schon ein Bauchgefühl zu haben.

Der Kurs war länger als ich Zeit hatte, aber das ist etwas, auf das ich in meinen Projekt-Code demnächst untersuchen werde. Da steckt eh einiges drin, das gerade gezogen werden müsste. Das passt natürlich prima zum Prokrastinieren mit den Track-Anzeige-Libraries, aber der Punkt an dem Ganzen ist ja, was zu lernen und beim Refactoring lerne ich auf jeden Fall was. Auch wenn das Ding dann funktional kein Stück weiter kommt.

Meinem unteren Rücken ging es beim Rumsitzen prima, beim Aufstehen jammerte er. Ich beschloss, Sport auszulassen, bringt ja nichts, sich vor dem Wochenende kaputt zu machen. Dem Knie geht es übrigens weiterhin wunderbar. Ich habe im Moment kaum Anlaufschwierigkeiten, Laufen schmerzt nahezu gar nicht und es biegt und streckt sich fast perfekt. Und das total ohne Ibu! Ein kurzer Status kommt unten.

Ich blieb also etwas länger im Büro und radelte dann im Regen (zwischendrin war es trocken gewesen und ich hatte kurz Hoffnung gehabt) ins Cinema und sah Emma. Anfangs war ich ein wenig genervt, weil Emma arg arrogant ist, aber das gibt sich im Lauf des Films und dann mochte ich den Film sehr. Das ist natürlich gewollt so, schließlich hat Jane Austen die Emma ja genau so angelegt. Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich das Buch gelesen habe, aber daran erinnere ich mich noch, das ging mir da auch so. Das Buch liegt nun wieder auf meinem virtuellen Stapel :-)
Aber man muss das Genre mögen, glaube ich, um den Film zu mögen.

Daheim beschäftigte ich mich mit dem Türkei-Urlaub, dem ja noch die Hälfte der Tage fehlen, kam aber nicht so weit, dass ich irgendeinen Tag fertig bekommen hätte. Demnächst.

Von engel am 05.03.2020 23:00 • diary

Rückenmuskelkater

Mittwoch, März 04, 2020

Ich hatte schon am Dienstag keine Lust gehabt, mich in der Früh zu stressen und beeilen zu müssen, um den Morgenstau zu schlagen, und hatte mit meinem Chef ausgemacht, dass ich von daheim aus arbeiten würde. Ich stand also gemütlich auf, frühstückte gemütlich und fing da schon mit dem Rumgebastel an, das derzeit meine Arbeit ist.

Am Vortag hatte ich einen Kurs angeschaut, der sich mit Lebenslauf und Bewerbungen und dem ganzen Drumherum befasst hatte und hatte da ein paar gute Tipps mitgenommen. Und wo ich dann schon dabei war, polierte ich nochmal am Design der letzten Version des Lebenslaufs herum. Ja mei, Präsentation ist halt auch wichtig.

Den Vormittag beschäftigte ich mich dann vor allem mit dem, was ich echt gut kann: Prokrastination. Für mein Projekt müsste ich mich jetzt mit der nächsten GPX-Library beschäftigen, weil die letzten 3 alle nicht für mich brauchbar waren und das ist immer so nervig, bis man das Zeug verstanden hat und zum Laufen gebracht hat (und das heisst dann ja noch lang nicht, dass es im angedachten Rahmen überhaupt verwendbar ist - das war jetzt bei 2 der 3 Libraries der Fall). Neben Recherche dafür arbeitete ich also ein wenig für die SAN MV (Boah, Powerpoint Präsentationen sind ja echt übel, da fehlt mir aktuell alles Grundwissen) und verbesserte den Code für verschiedene Formulare.

Dann war es Mittag und Zeit zum Klettern zu gehen. Der R. hatte nämlich später wegen eines Termins keine Zeit und so hatten wir uns wie letzte Woche auf Mittag verlegt. Das hat echt was, denn es ist überall leer, sowohl auf den Straßen als auch in der Halle. Der Nachteil ist, dass man dann hinterher kaum jemandem beim Klettern zuschauen kann, weil halt kaum jemand da ist. Irgendwas ist immer.

Klettern lief solala. Ich hatte mir bei dem Elan, den ich gerade für Training und Gymnastik habe, Muskelkater im unteren Rücken eingehandelt und das verträgt sich ganz wunderbar mit Klettern, insbesondere wenn es leicht überhängend wird, wie fast bei jeder halbwegs anspruchsvollen Wand. Unten stehen und leicht nach hinten gestreckt (ums-Eck-Guck-Sicherungsbrille hin oder her) beim Sichern nach oben zu schauen hilft da auch nicht wirklich. Ich war nahezu froh, als wir nach 5 Routen wegen R.‘s Zeitplan aufhören mussten :/

Daheim (ohne Stau! :-)) legte ich mich erst mal eine halbe Stunde ins Bett. Nicht direkt, um zu schlafen (obwohl das natürlich passierte), sondern um meinen Rücken zu entlasten. Das war super!

Danach machte ich Abendessen (Gemüsepfanne, was sonst?), schaute dazu eine Folge Cloak&Dagger. Danach bastelte ich weiter an meinem Kram unter weitgehender Vermeidung meines Projektes. Naja, ich recherchierte in Abständen und hatte am Ende doch eine Vorstellung wie es weiter gehen sollte/könnte. Das ist im Prinzip auch nicht anders als vorher bei Projekten von denen ich erst mal keine Ahnung hatte, da brauchte ich auch immer wieder Abstand. Allerdings ist der Druck jetzt natürlich geringer, ich hab ja keine Deadline ;-)

Von engel am 04.03.2020 23:00 • diary

Just Mercy

Dienstag, März 03, 2020

Der Tag begrüsste mich mit heftigem Regen. Bis ich losradelte, hatte der Regen etwas nachgelassen, aber viel war es nicht. Ich kam reichlich feucht im Büro an.

Da war es sehr leer, denn die meisten Kollegen, die Ende März gehen und noch meistens da sind, waren auf den beiden Orientierungs-Tagen der Auffanggesellschaft. Wir anderen erwarten gespannt, was sie am Donnerstag erzählen. Ich holte mir gleich schon in der Früh ein Sandwich, denn allein zum Mittagessen gehen ist auch nicht sooo toll.

Am Vormittag rief die Reha-Praxis an, die C. sei krank. Wir verschoben den Dienstags-Termin auf Donnerstag und am Nachmittag dann auf nächste Woche. Diese Woche habe ich deswegen also gar keinen Termin.

Mir ist das ganz Recht, denn ich bin am Überlegen, ob weitere Therapie inzwischen überhaupt noch sinnvoll ist. Was die C. derzeit noch macht (machen kann?), schmerzt zwar schon noch (mein Maßstab für Wirksamkeit), aber halt nur noch marginal und ich habe hinterher auch kaum noch das Gefühl, da sei was nachgegangen. Vielleicht kriege ich die restliche Streckung und Beugung mit konsequenter Gymnastik (das Zauberwort hier ist konsequent :/) auch selber hin. Kraft muss ich ja auch allein trainieren und das geht so langsam ja auch recht gut. 2 Termine sind noch auf dem Rezept, schaumermal.

Am Nachmittag radelte ich zunächst ins Fitti mitten in der Stadt (20+5 Minuten Laufen, Krafttraining) und dann weiter ins Cinema. Dort sah ich Just Mercy und das ist ein absolut großartiger Film. Dahinter steckt eine wahre Geschichte und auch wenn man zu wissen glaubt, wie menschen-verachtend Menschen sein können, ist es doch immer wieder schockierend, wie kalt ‘den Anderen’ der Status Mensch aberkannt wird. Am schlimmsten ist die Hinrichtungsszene, dabei sieht man das eigentliche Ereignis gar nicht. Absolut sehenswert.

Daheim noch ein wenig Recherche zum Hintergrund des Films und zum Abspannen eine Folge Cloak&Dagger. Ich ging zum Lesen ins Bett, was erwartungsgemäß aber nicht lang dauerte.

Von engel am 03.03.2020 23:00 • diary

2 Mal Picard

Montag, März 02, 2020

Das Wochenende war ruhig (aber nicht faul, der neue Kangoo ist nun nahezu urlaubsbereit :-)) und ich hatte am Sonntag tatsächlich richtig ausgeschlafen (bis halb 8, wohl vor allem deswegen, weil mir in der Nacht aus nicht ersichtlichen Gründen so schlecht war, dass ich 2 Stunden wach war und las, um gegebenenfalls schneller zur Toilette zu kommen), deswegen war Aufstehen um 4 total problemlos.

Landberg begrüsste mich mit vielen lustigen orangenen Blinklichtern auf der Autobahn. Um kurz vor 5 ist noch nicht allzu viel los, aber wenn alle bremsen und langsam werden, weil die rechte Spur von einem Unfall-LKW belegt ist, bildet sich trotzdem gleich ein kleiner Stau. Ganz kurz hatte ich Sorge, ob demnächst einer von hinten in meinen Clio krachen würde, dann hatte sich aber schon ein ‘Puffer’ gebildet und ich war am Unfall vorbei. Puh!

Nach dem Frühstück nahm ich meine nun schon eine Weile vernachlässigten Reha-Übungen wieder auf (nicht die einfachen sondern neue schwerere) und bog und streckte mich gründlich. Erst dann radelte ich ins Büro. Der Plan ist, das endlich zu einer Gewohnheit zu machen, schaumermal.

Dem Knie ging es gut, es war übers Wochenende ja nicht gestresst worden. Ohne Ibu :-)

Im Büro hatte ich keine Lust drauf, mich weiter mit frustrierenden blöden GPS-Libraries zu befassen und beschäftigte mich wieder mit Lernen. Da ich nun schon einigermaßen Grundlage habe, wird einiges verständlich, was ich vorher halt zur Kenntnis genommen hatte (und vermutlich wieder vergessen hätte). Mit Wiederholung und Nachvollziehbarkeit wird das Ganze schon leichter verdaulich ;-)

Am späteren Nachmittag radelte ich ins Fitti, lief da 20+5 Minuten und kräftigte mein Bein. Als es zu motzen anfing, hört ich auf. Prinzipiell geht da aber inzwischen wirklich schon einiges, ich bin echt zufrieden. Danach hatte ich so halb angedacht, im Theatiner J’accuse anzuschauen, aber der interessiert mich halt nicht wirklich und es steht zu erwarten, dass er angesichts des Themas noch dazu schwierig zu verstehen ist.

Ich liess das Kino sausen, radelte heim und schaute stattdessen Picard. Da gab es erfreulicherweise gleich 2 neue Folgen (ich dachte, da kommt pro Woche nur eine raus), das war nett :-)

Danach bastelte ich noch ein wenig an Typ-Files für die OSM-Karten für die kleinen Navis rum, weil neuerdings die Höhenlinien so schwer zu erkennen sind. Richtig testen, ob das was Vernünftiges geworden ist, kann ich aber erst im Allgäu.

Von engel am 02.03.2020 23:00 • diary

Schneesturm

Mittwoch, Februar 26, 2020

Schon wieder kein Klettern. Der R. ist faschingsflüchtig und treibt sich irgendwo in den Bergen auf einer Hütte rum und macht Skitouren. So weit Sturm und Wetter das zulassen, vermute ich.

Ich radelte durch den Englischen Garten. Das Wetter war ganz OK, endlich wieder kühler und (noch) trocken. Ich hatte Regenklamotten dabei und auch Sportzeug im Rucksack.

Morgens hatte ich das Ibu vergessen und ich nahm das als Anlass, mal wieder ohne-Ibu zu testen. Erst mal ging das natürlich gut (man hat ja eine Weile noch Reste im Blut), im Lauf des Tages merkte ich aber schon, dass die ‘Anlaufschwierigkeiten’ nach dem Aufstehen deutlicher wurden.

Ich beschäftigte mich weiter mit GPX-Libraries und dem Übersetzen und Benutzen derselben. Das klappte ehrlich gesagt ziemlich bescheiden. Einerseits spuckte mir die Firmen-Firewall beim Nachladen von Komponenten und OSM-Tiles in die Suppe (und ich weiß noch immer nicht, wo ich da drehen muss oder überhaupt kann, vermutlich ist der SSH Port zu, was weiss ich, wie genau die Tools/Libraries Zeug nachladen) und andererseits sind die Libraries allesamt super-duper-aktuell programmiert und ich finde manches (noch?) echt schwer zu verstehen. Der Tag war sehr frustrierend.

Zwischendrin lenkte ich mich mit neuerlichem Lernen ab und war da zumindest insofern erfolgreich, als dass ich Dinge beim Wiederholen verstand, die ich vorher eher zur Kenntnis genommen hatte. Das ist Fortschritt :-)

Nach dem Mittagessen tobte dann kurz ein veritabler Schneesturm um die Türme, mit Flocken senkrecht rauf und senkrecht runter und fast Nullblick auf den Mittleren Ring (50 Meter Luftlinie von meinem Tower-Eck). Anscheinend tobte der Sturm in ganz Bayern, denn zeitgleich kamen Bilder von der besten Mama und vom besten Allgäuer von Allen, bei denen es genauso aussah, nämlich weiss.

Als ich am späten Nachmittag zum Fitti radelte, war der Schnee vom Sturm vorbei und der Wind hatte etwas nachgelassen, blies mir aber natürlich weiterhin stark entgegen. Es war anstrengend! Die Wege waren schon wieder weitgehend frei, aber auf allen Wiesen lag Schnee. Das sah schön aus, so wunderbar winterlich :-)

Ich lief 20+5 Minuten und trainierte dann Arme, Bauch und Rücken. Der neueste Fortschritt ist, dass ich mich endlich auf dem Rückentrainer halten kann. Mit voll angespanntem Bein, um das Knie zu entlasten, aber es geht. Zum Abschluß nahm ich nochmal die Bein-nach-hinten-Drück-Maschine. Da muss ich mich zwar sehr verdrehen, um in die richtige Stellung zu kommen, dann kann ich sie aber nutzen, wenn auch mit wenig Gewicht und reduziertem Bewegungsumfang. Während des Trainings ging es dem Knie ganz gut, danach war es beleidigt. Tja.

Danach hatte ich Kino geplant, hatte dann aber doch keine Lust drauf und radelte heim, wo es eine schöne große Gemüsepfanne, 2 Folgen Cloak&Dagger und noch ein wenig Rumprogrammieren gab. Und siehe da, ohne blöde Firewall lassen sich sämtliche Libraries problemlos übersetzen und alle OSM-Tiles laden einwandfrei nach! Ich war noch immer müde vom anstrengenden Montag und ging früh schlafen.

Von engel am 26.02.2020 23:00 • diary

Eigentlich hatten wir eine Skitour geplant, beim Frühstück kristallisierte sich aber heraus, dass das nur eine mäßig gute Idee gewesen wäre. Wir planten also um und entschieden uns für eine südseitige zu-Fuß-Tour. Mit (hoffentlich) viel Sonne und entsprechenden Pausen auf ausgeapertem Gras.

Wegen der ursprünglichen Zeitplanung waren wir trotz ausgedehntem Frühstück so früh dran, dass am Oberjoch noch nicht mal die Lifte liefen. Beim Auto-Abstellen in Lumberg war es schattig und wegen des Windes frisch. Aus letzterem kamen wir raus, als wir nach der Forststraße in den Wald kamen. Dort konnten wir immerhin schon mal die Jacken und die Handschuhe wegstecken.

Nach dem 2. Bach und dem Hügel dahinter kamen wir endlich in die Sonne und da wurde es umgehend warm. Wir machten erst mal eine Teepause, dann ging ich im T-Shirt weiter. Das war im Schatten frisch und in der Sonne wunderbar :-)

Wir trafen den Wind wieder, als wir am Sattel zum Breitenberg ankamen und zur Bad Kissinger Hütte rüber gingen. Wir rüsteten mit Jacken auf und nach der halbwegs windgeschützten Pause beim Winterraum dann auch mit Handschuhen. Es blies wirklich ganz ordentlich!

Dann stiegen wir zum Gipfelaufbau auf. In der Rinne war natürlich Schnee und unten schien der auch gut trittfest zu sein. Am Ende des Stahlseils wurde die obere Schicht aber dünner und der beste Allgäuer stieß sich die Zehen an der harten Altschneeschicht unten drunter. Da war nicht viel zu wollen mit Tritten in der Schicht. Mir war das sehr unangenehm und weil ich ja noch Kranken-Bonus habe, brachen wir lieber ab. Man kann da echt blöd fallen, wenn der Schnee nicht hält.

Wir stiegen an der Hütte und am Sattel vorbei ab, bis wir in den sonnigen windgeschützten (naja, weitgehend jedenfalls) Bereich kamen und suchten uns da eine ausgeaperte Stelle, wo wir unsere ‘Betten’ ablegen konnten. Es war nur dreiviertel-bequem, weil es recht steil war, aber es war warm und der Wind rauschte über uns durch die Bäume und da könnte es schon sein, dass wir da so eine knappe Stunde in der Sonne rumlagen und vielleicht auch ein wenig wegdösten. Hach :-)

Dann stiegen wir weiter ab. Im T-Shirt. Den letzten Tee gab es beim Strommast. Kurz drunter fand der beste Allgäuer dann eine noch wärmere und sogar gemütlichere Stelle im Gras und wir machten nochmal eine lange Sonnenpause. Nochmal Hach :-)

Dem Knie ging es beim Aufstieg eigentlich gut, gelegentlich zwickte es aber auf der Innenseite. Der Abstieg fiel mir relativ schwer. Der lief von Anfang an nicht ‘rund’ und es gab immer wieder einzelne Schritte, die schmerzten. Danach schien es dem Knie eigentlich gut zu gehen, aber es dauert doch 4 Tage, bis sich das Knie nicht mehr steif und unwillig anfühlte. Das mit dem Reha-Ende dauert wohl noch eine Weile ...


Das Ziel im Blick


Anstieg im T-Shirt :-)


Sonne und warm ...


... dann Wind und kühl


Schon fast da, nebenan ...


... die Hausherren


Höchster Punkt, Abbruch


Abstieg

Von engel am 26.02.2020 21:10 • outdoorberg

Kein Sport

Dienstag, Februar 25, 2020

Der Tag begann windig und warm (Meh :-(). Ich brauchte nicht mal Handschuhe zum Radeln! Auf dem Weg durch den Englischen Garten fielen mir die ersten frischen Bärlauch-Blättchen auf, die an geschützten Stellen aus der Erde schauen. Im Februar! Das wird nichts mehr, mit diesem Winter :-(

Im Büro befasste ich mich den Tag über mit Libraries, die GPX-Daten auf OSM-Karten darstellen können sollen. Am Ende landete ich bei einer Library die von OSM selbst empfohlen wird und scheiterte erst mal daran, das Ding übersetzen zu können. Es dauerte eine Weile, bis ich verstand, dass das Problem (vermutlich) irgendwelche neuen Firewall-Einstellungen in der Firma war, denn das Nachladen von Komponenten zum Übersetzen irgendwelcher Tools hatte letzte Woche noch prima geklappt. Und so ganz firm bin ich in der neuen Tool-Landschaft wirklich nicht.

Am frühen Nachmittag war wieder Therapie und auf C.‘s Frage, wie es mir ginge, antwortete ich (natürlich wahrheitsgemäß) ‘Solala.’, denn das Knie ist steif, unwillig und schmerzt ein wenig. Die Samstagstour war wohl doch fordernder, als ich zunächst gedacht hatte. Auch das erzählte ich der C., die daraufhin eine ausgesprochen sanfte Session machte, bei der ich zunächst dachte, dass das ja wohl nichts bringen könne, wenn ich nicht mal ansatzweise was merke. Gegen Ende merkte ich dann durchaus was, aber immer noch vergleichsweise wenig. Aber danach war es dem Bein definitiv wohler :-)

Ich stelle mir bei meinem Knie aber schon manchmal auch die Frage, ob ich nicht inzwischen etwas anspruchsvoll geworden bin. Was ich jetzt ‘steif’ und ‘unwillig’ nenne, hätte ich um Weihnachten rum noch als ‘dem Knie geht es prima’ bezeichnet. Die Streckung ist gut, die Beugung auch, Laufen sticht nur gelegentlich und zwischendurch ist das Knie ‘weg’. Meistens schaffe ich sogar ‘runde’ Bewegungen. Ich nehme das jetzt mal als Zeichen deutlicher Heilung, wenn der Anspruch schon so hoch ist, dass Unannehmlichkeiten lästig werden :-)

Mein Ziel ist aber natürlich höher gesteckt: Überstrecken (wie links), aktiv selber Beugen bis die 155 Grad erreicht sind und ‘Knie weg’ in allen Situationen, auch Nachts (!!!). Und natürlich kein Ibu. Da fehlt es dann doch noch ein Stück. Aber das letzte Stück zum Ziel ist vermutlich wie bei allem schwerer zu erreichen als der ganze Rest.

Am späten Nachmittag sah ich Nightlife, im Wesentlichen, weil die Vorschau nett war und Elyas M’Barek mitspielt. Nja. Kann man gucken, ist ganz unterhaltsam, aber halt schon seeehr albern. Trotdzem hab ich zwischendurch herzlich gelacht, also war’s OK ;-)

Als ich aus dem Kino kam, fing es gerade an zu regnen. Dem Knie war inzwischen doch ein bisserl unwohl und müde war ich auch, deswegen fuhr ich einfach heim. Da gab es das letzte MyMüsli aus dem Testpack (Bircher, das war nix, die 5 anderen dagegen waren ziemlich OK), ein bisserl Rumgebastel am heimischen Computer und zum Abschluß die letzte Folge Hanna. Danach war es 9 und ich ging schlafen, der Montag war zu anstrengend gewesen.

Von engel am 25.02.2020 23:00 • diary
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