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Langsame Besserung

Mittwoch, November 13, 2019

Ich schlief etwas besser, aber nach dem Aufstehen war das Knie noch immer sehr empfindlich. Ich frühstückte gut und nahm dann doch wieder Ibu. So be it.

Ich kam nicht allzu früh weg und erwartete mal wieder in den Stau am Autobahnende zu kommen, aber aus unerfindlichen Gründen lief alles gut. Der Kollege, der eine Viertelstunde vor mir da gewesen war, erzählte von Stau. Versteh einer Verkehr.

Bei meinen Lern-Aktivitäten bin ich zwischen bei Themen angekommen, die anscheinend für Informatiker eine Selbstverständlichkeit sind, von denen ich Elektrotechnikerin aber bislang nur wenig gehört habe. Clean Code, Clean Architecture, Design Patterns, Test Driven Development und sowas. Ich entdecke gerade eine ganze Welt voller Themen, zu denen ich mir schon eine eigene Meinung gebildet hatte oder wo ich mit leichtem Unbehagen auf Projekte geschaut habe, weil mir nicht gefiel, wie das aufgebaut war. Das ist größtenteils sehr interessant ... und manchmal auch etwas fanatisch. Aber egal, zu wissen, was andere sich gedacht haben, hilft sehr. Ich habe schon eine Liste eigener Projekte, die ich mir nochmal genauer anschauen muss. Quasi alle, außer dem reinen HTML-Kram :/

Dann war Klettern und weil das Bein nicht mehr ganz so weh tat (und natürlich auch Ibu-betäubt war), lief das echt gut, auch wenn ich mich doch eher an leichte Routen hielt. Das Bein war nicht sehr belastbar, schon gar nicht bei Beugung, das machte manche Schritte unmöglich, aber ich musste nur einmal ‘fremd’ greifen. Die letzte Route war neu geschraubt und nur provisorisch bewertet. Da war das Knie aber schon arg empfindlich und die Haut an meinen Händen schon fast weg und ich nahm doch lieber die einfachere Route an derselben Linie.

Danach gab es einen scharfen Burger, den El Chorro, der einfach nur super war. So müssen Burger sein, nicht so wie das Pappasitos-Zeug! Ich beschloß den Abend gemütlich mit Lucifer.

Von engel am 13.11.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Rauchmeldertausch

Dienstag, November 12, 2019

Ich schlief ziemlich schlecht. Gefühlt jede Stunde wachte ich auf, weil das Knie beim Bewegen schmerzte. Nach einem gemütlichen Frühstück machte ich mich dann genauso gemütlich ans Arbeiten. Derzeit ist das ja Lernen, Üben und Testen. Das ist daheim eigentlich netter, weil ich die Kurse ohne Kopfhörer machen kann. Uneigentlich habe ich im Büro aber mein tolles Cockpit mit 2 großen Bildschirmen und das schlägt ohne-Kopfhörer dann doch ;-)

Weil ich ja eh den ganzen Tag daheim sein würde, hatte ich mich nicht sehr mit dem genauen Termin der Rauchmeldertausch-Menschen beschäftigt. Ich hatte im Kopf ‘irgendwann um Mittag rum’. Als gegen 2 noch immer keiner da gewesen war, ging ich doch nochmal auf den Zettel schauen: mein Stockwerk wäre ab 11:00h dran gewesen.

Das war der Zeitpunkt, an dem ich feststellte, dass meine Wohnungsklingel kaputt ist. Seit irgendwann, denn ich brauche die ja quasi nie. Prima :/

Im 7 Stock fand ich den Rauchmeldertauschmenschen, erklärte die kaputte Klingel und machte aus, dass er nochmal zu mir runter kommen würde. Aber natürlich erst nachdem er mit seiner normalen Runde durch war. Er meinte, 17:00h würde es sicherlich werden, er sei eh schon verspätet.

Tja, da war nicht viel zu machen. Ich ging also weiter Lernen und Spielen und wartete. Um Dreiviertel 6 kam er dann und tauschte meine 3 Rauchmelder. Das dauerte knapp 10 Minuten. Aber damit waren meine Plände für den restlichen Tag, die so gegen 15:00h angefangen hätten, allesamt im Eimer. Ich ging Abendessen einkaufen (ein großer Haufen Gemüse, wenn schon, denn schon), sah 2 Folgen Lucifer und nahm dann an der SAN-Telko teil.

Von engel am 12.11.2019 23:00 • diary(2) Kommentare

Schmerzhafte Therapie

Montag, November 11, 2019

Ich schlief gut und beim Aufstehen konnte ich beinahe wieder Auftreten (obwohl das Knie etwas geschwollen und steif war). Das war super!

In München frühstückte ich lang und gemütlich und kramte dann das Winterradelzeug raus. Schuhspitzensocken, Daunen-Shorts, wärmere Handschuhe. Beim Radeln war es mir trotzdem kühl, nur das T-Shirt unter der Daunenjacke war vielleicht doch etwas wenig.

Den Vormittag verbrachte ich im Wesentlichen damit, erst einen IT-Support-Call aufzusetzen und dann die zusätzliche geforderten Informationen zusammen zu sammeln. Das neue Notebook friert weiterhin kommentarlos ein, wenn es benutzt wird. So bringt das nix. Nebenher hörte ich weiter einem Kurs über Projektmanagement zu. Nebenher, denn der Kurs ist eher langweilig, zwischendrin kommt dann aber doch immer wieder was Interessantes.

Am Nachmittag war ausnahmsweise Therapie (sonst ja immer am Dienstag), weil ich am Dienstag daheim arbeiten würde, weil die Rauchmelder getauscht werden müssen. Ich erzählte von der Sonntagstour und dass es dem Knie beim Laufen endlich wieder besser geht. Die C. fand, dass es ‘weicher’ sei. Damit konnte ich aber nicht so richtig was anfangen.

Sie massierte ein wenig an den Seiten herum, machte ein paar seitliche Bewegungen und streckte es. Das tat alles nur mäßig weh, was mich sehr freute. Dann bat sie mich, mein Knie selbst zu halten (ich lag auf dem Rücken und hob den Oberschenkel an) und liess dann den Unterschenkel langsam los. Das tat dann doch ordentlich weh. Sie stützte das Bein wieder und beschäftigte das Knie den Rest der Session mit Beugung. Nicht war sehr schmerzhaft, aber es tat halt doch alles irgendwie weh. Mit der Beugung ist sie übrigens sehr zufrieden.

Danach konnte ich noch immer ganz gut auftreten und laufen, aber das Knie schmerzte. Beim Beugen, beim Strecken, beim Bewegen, überhaupt. Ich radelte sehr langsam mit wenig Belastung heim. Das half ein wenig, aber ich hatte nicht das Gefühl, Training würde da jetzt gut tun.

Der restliche Abend war deswegen gemütlich. Internet lesen, ein wenig Recherche zu Code- und Programmier-Themen und ein paar Folgen Lucifer. Zum Essen gab es Linsen und Spätzle aus dem Tiefkühlfach. Das ist jetzt leer :/

Von engel am 11.11.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Sonntag, 10.11.2019: Berglein

Montag, November 11, 2019

Trotz des recht anstrengenden Samstags fühlte sich das Knie wieder besser an und ich war bereit, es an einem Berg zu testen. An einem kleinen Berg ehklar.

Der Versuch irgendwas südseitiges mit um die 400 Höhenmeter zu finden scheiterte, deswegen fuhren wir zum Falkenstein. Es war recht kalt (Frost und Reif allüberall), aber in der Sonne - im unteren Bereich hat man auch um diese Jahreszeit immer wieder mal Sonne - war es fast angenehm warm. Nur der Abschnitt nach dem Forstweg war wirklich kalt, da kommt aber auch überhaupt keine Sonne hin.

Wir stiegen bis zum Gipfel auf und gingen gleich wieder, weil das Bänkle oben besetzt war. Wir suchten uns stattdessen auf der Wiese vor dem Grat eine gemütliches Plätzchen in der Sonne. Leider ging es da aber recht zu, so dass wir bald auf den Grat umzogen, wo es genau eine einzige sonnige Stelle mit Gras hat. Das war dann richtig gemütlich, denn diese Stelle war zufällig total windstill und schöne Aussicht hat man da auch :-)

Laufen ging raufwärts und geradeaus recht gut. Zum Abstieg nahm ich natürlich Stöcke, aber das war dann trotzdem recht stressig für das Knie. Am Ende war ich froh, als wir wieder am Auto waren. Und noch froher war ich, dass das insgesamt doch recht gut gegangen war :-)


Aufstieg in Sonne, hinten das Gipfelkreuz


Auf dem Weg


Am Gipfel mit besetztem Bänkle


Abstieg mit Bergblick


Herbstfarben

Von engel am 11.11.2019 20:00 • outdoorberg(0) Kommentare

Reha-Wochenende

Sonntag, November 10, 2019

Samstag war ein sehr anstrengender Tag. Zunächst begann er aber recht entspannt mit Frühstück, häuslichem Rumwurschteln und gemütlichem Mittagessen. Dann fuhr ich zum Bahnhof, denn die N. hatte nochmal ein Reha-Treffen organisiert. Diesmal am Wochenende, damit auch ein paar weiter weg wohnende Leute kommen konnten, die andere N. zum Beispiel, und der J. Ich freute mich sehr drauf, alle wieder zu sehen :-)

Die Zugfahrt nach München war gemütlich und ereignislos. Das einzig Interessante war, dass ich mein Bayern-Ticket diesmal nicht ausgedruckt hatte, sondern mich in der DB-Navigator App angemeldet hatte und es nur da drauf hatte. Das klappte wunderbar :-)
In München liefen viele schwarz-gelbe und rot-weisse Leute rum. Schon wieder Fußball :/

In München nahm ich die S-Bahn für die beiden Stationen zur Hackerbrücke, weil das mit dem Laufen noch immer nicht so ganz toll ist. Ich war - natürlich - fast die erste. Die N. und die J. waren schon da und standen vor dem Pappasitos. Das macht offiziell erst um 18:00h auf, aber die N. hatte organisiert, dass wir schon um 17:00h rein durften. Wir standen trotzdem erst mal noch eine Weile draußen rum und unterhielten uns. Als auch die A. dazu kam, gingen wir rein.

Nach und nach tauchten die anderen auf (die andere A., die N. aus Augsburg, der J., der S. und der P.), am Ende waren wir 9 Leute. Die U. hatte leider, leider nicht kommen können, das war schade. Reha-Treffen sind prima, weil man sich da endlich mal über die Verletzung unterhalten kann. Sonst interessiert das keinen wirklich und man braucht schon jemanden mit einer vergleichbaren Verletzung/OP um sich ‘richtig’ darüber unterhalten zu können. Auch wenn es immer heisst, dass man Verletzungen nicht vergleichen kann und soll.

Die N. aus A. zum Beispiel hat auch eine Prothese bekommen und ist auch viel zu jung dafür und da tut es schon gut, einfach mal drüber reden zu können und zu sehen, dass andere vergleichbare Probleme haben - vor allem für die N., die ist nämlich fast 2 Monate hinter mir. Aber auch sonst. Für niemanden läuft es so gut, wie man sich so vorgestellt hatte und alle laborieren an irgendwelchen Dingen rum. Das ist irgendwie beruhigend.

Das Pappasitos wurde langsam voll und damit sehr laut. Das war schade, denn mit der Zeit verstand man kaum mehr, was die anderen sagten und ich wurde langsam heiser. Als klar war, dass keiner sonst mehr kommen würde (2 fehlten noch, glaube ich), bestellten wir etwas zum Essen. Ich nahm - was Wunder - einen Burger. Inzwischen bin ich von der Kletterhalle aber sehr verwöhnt. Der Burger war OK, kam aber an die Freimann-Burger nicht mal ansatzweise ran. Das war etwas enttäuschend (ich freue mich auf nächsten Mittwoch!).

Kurz vor 9 ging ich, um den letzten ‘bequemen’ (ohne Umsteigen) Zug nach Hause zu erwischen. Der Bahnsteig war gesteckt voll mit Bayern-Fans, die wieder heim wollten. Ich befürchtete Schlimmes, aber von wenigen Ausbrüchen von Fan-Gesängen abgesehen waren die alle eigentlich ganz manierlich. Der Zug hatte eine halbe Stunde Verspätung, deswegen war ich ziemlich durchgefroren, als ich endlich in den Zug kam. Ich fand einen netten Platz in einem 6er-Abteil, wo es wunderbar warm war. Ich taute langsam auf und verschlief den größten Teil der Heimfahrt. Um halb 12 war ich weider daheim.

Alles in Allem war das viel Aufwand für ein relativ kurzes Treffen, aber es war den Aufwand wert :-)

Sonntag war schönes Wetter (wenn auch reichlich kalt) und ich traute mir einen kleinen Berg zu. Das Hochlaufen ging prima, wir trafen nicht auf Schnee, fanden ein nettes, sonniges Plätzchen zum Rumdösen und sogar der Abstieg war so halbwegs OK. Schöner Tag :-)

Von engel am 10.11.2019 23:00 • diary(0) Kommentare

Werkstatt-Termin

Donnerstag, November 07, 2019

Wegen der Clio-Reparatur musste ich wieder mit dem Auto fahren. Ich kam wirklich früh los (obwohl ich erst noch das Rocky ins Auto laden musste) und sauste - total ungewohnt - einfach an der Autobahn-Einfahrt vorbei direkt in die Einfahrt zu den Towers. Yay!

Bevor ich das Auto zum Renault fuhr, bastelte ich noch ein wenig am neuen Rechner rum. Daten aussortieren und übertragen und benötigte Programme installieren. Das neue Notebook hat möglicherweise ein Problem, denn es friert gern mal ein. Mal abwarten, ob sich das noch beruhigt, wenn alles up-to-date und das ganze lästige ‘muss-noch-installiert-werden’-Zeug mal durch ist. Momentan wird nach jedem Reboot noch irgendwas nach-installiert. Die Büro-Systeme kommen inzwischen aus Japan (deswegen 6 Wochen Lieferzeit), als sie noch aus Augsburg kamen, war das besser.

Dann fuhr ich zur Werkstatt, lud das Rocky aus und gab das Auto ab. Ich bat darum, es bis 14:30h fertig zu haben, denn dann hätte ich einfach direkt nach der Therapie zur Werkstatt radeln können, aber darauf wollte sich der Meister nicht festlegen. Bis 16:00h, wie ursprünglich ausgemacht, das würde auf jeden Fall klappen. Aber man würde es versuchen.

Am frühen Nachmittag radelte ich zur Therapie. Das Knie ist noch immer recht motzig, aber es wird besser. Die C. beschäftigte sich vor allem damit, die seitlichen Bewegungen, die neuerdings doof sind, zu verbessern. Das tat weh wie üblich, aber danach fühlte sich das Bein besser an. Beweglicher war es allerdings erst mal nicht.

Gerade als ich das Rocky wieder am Tower abstellte, rief die Werkstatt an: das Auto sei fertig. Das traf sich prima. Ich erledigte oben noch ein paar Dinge und radelte dann zur Werkstatt, wo ich dann noch etwas warten musste, weil das Auto noch gewaschen wurde. Ich kam trotzdem früh genug los, um fast ohne Stau über den mittleren Ring zu kommen.

Daheim recherchierte ich noch etwas über Software-Dinge nach, die im Abteilungsmeeting hoch gekommen waren und von denen ich - Elektrotechnik-Ingenieurin, die niemals formal Objekt-Orientes Programmieren gelernt hat - bislang bestenfalls am Rand gehört hatte. So langsam wird die Liste der Dinge, die ich auf meiner Lernliste habe, ganz schön lang. Also es wird nicht langweilig werden :-)

Dann machte ich mir etwas zum Essen und sah dazu eine Folge Lucifer. Und das war es dann. Kino-Pläne und Gymnastik-Pläne fielen alle um, weil ich dann doch immer noch eine Folge sehen wollte. Naja, Faultag und Faulabend, muss auch mal sein und ob Kino oder Serie ist dann ja auch egal.

Von engel am 07.11.2019 23:00 • diary

Wieder Klettern :-)

Mittwoch, November 06, 2019

Ich schlief mittel-gut, aber wie in letzter Zeit üblich schmerzte das Knie beim Auftreten. Egal, es war Klettertag und ich wollte Klettern gehen!

Ich kam eigentlich nicht zu spät los - dachte ich - aber bei der Autobahneinfahrt vor den Towers war trotzdem schon wieder Stau. *nervnervnerv* Ich werde noch früher los müssen, wenn ich Auto fahre.

Im Büro beschäftigte ich mich vor allem mit dem neuen Notebook, das mit Win10 und einer viel neueren Office-Version echt nett ist. Allerding nervt es sehr mit Nag-Meldungen zur offiziellen Company-Sicherungs-Methode. Ich sichere noch immer über die Methode, die wir vor Jahren selber eingeführt haben und ich sehe keinen Grund, warum ich das ändern sollte.

Am Nachmittag fuhr ich zur Kletterhalle und staunte nicht schlecht, als es da schon ziemlich voll war. Dann kamen mir zwei Leute mit rot-weissen Schals entgegen und alles war klar.

Klettern lief trotz des Motzknies recht gut. Ich arbeitete mich gleich mal an der ersten Route, die ziemlich überhängend war, ordentlich ab und schaffte dann noch 3 weitere Routen, bevor ich wegen des Knies lieber aufhörte. Das war am Ende schon recht gestresst, sowohl vom Rumstehen als auch von den verschiedenen Schrägbelastungen. Danach gönnte ich mir einen Rocklands Burger und kleine Pommes :-) Neben dem Hunger (das Mittagessen war etwas mager gewesen) wollte ich auch eine Grundlage für ein potentielles Ibu schaffen. Das nahm ich daheim dann aber doch nicht, weil es dem Knie in Ruhe ganz gut ging.

Ich las noch ein wenig im Internet und sah eine Folge Lucifer und ging dann früh schlafen.

Von engel am 06.11.2019 23:00 • diary

Wieder KG bei der C.

Dienstag, November 05, 2019

Ich schlief recht gut, aber dem Knie war beim Aufstehen trotzdem nicht recht wohl. Ich machte dennoch etwas Reha-Gymnastik und radelte dann ins Büro. Radeln war wie immer prima, Laufen ... nicht so sehr. Was nicht heissen soll, dass ich gar nicht laufen kann, es schmerzt halt und ich humple, was ja nicht sein soll.

Gegen Mittag kam die Mail, dass ich mein neues Notebook abholen kann. Ich tat das direkt (der Poststellenmann war total baff) und sperrte das neue Notebook erst mal in mein Lockerfach, weil ich keine Zeit mehr hatte. Ich musste zur Therapie.

Die C. war wieder da und quälte mein Knie. Sie war auch der Meinung, dass die aktuellen Schmerzen wohl mit dem Urlaub und der Überlastung zu tun haben (wobei, ich hab ja erklärt, was ich denke und da kann sie nicht viel tun als zustimmen) und dass reines Wandern/Laufen nichts kaputt machen kann. Sie führte zudem, ins Feld, dass meine Vorgeschichte - das jahrelange nicht-Strecken und Humpeln auch noch Auswirkung haben könnte und vermutlich hat. Naja, das ist nicht von der Hand zu weisen.

Sie stimmte zu, dass das Bein streckbarer ist, als ich mich aber auf den Rücken legte, war es doch nicht mehr ganz so viel, wie ich gedacht hatte. Aber meine Annahme, dass es dem Knie ‘eigentlich’ recht gut geht, wenn ich nicht gerade laufe, war etwas verfrüht. ‘Uneigentlich’ kann man es nämlich noch immer sehr quälen, mit Streckung und seitlichen und schrägen Belastungen. Also da ist noch viel zu tun :/

Nach der Therapie radelte ich ins Cinema und sah Das perfekte Geheimnis (der erste deutsche Film, den ich im Cinema seit 20+ Jahren gesehen habe). Wie die Vorschau versprach, ist das ein netter und natürlich auch ein peinlicher Film, auch wenn ich wirklich nicht glauben kann, dass 7 Menschen wirklich so viele Geheimnisse haben würden. Aber sonst wäre es ja langweilig. Ich mag all die Schauspieler, also war das ein wirklich netter Nachmittag. und ich war - noch eine Premiere - allein im Cinema. Das war sehr seltsam.

Ich ließ wieder das Studio-Training ausfallen, weil das Knie beleidigt war und macht stattdessen daheim noch etwas Reha-Gymnastik. Ich finde das doof, wie soll ich wieder Kraft bekommen, wenn ich das Bein nicht belaste? So langsam verstehe ich die ständigen Warnungen vor ‘Übertreiben’ besser. Wenn das immer so lang dauert, bis man wieder was tun kann, wenn man mal übertrieben hat (und echt, sooo übertrieben war das nicht!), dann kommen ja lustige Zeiten auf mich zu. Ich bin etwas genervt.

Nach weiterem vergnüglichen Rumspielen am Design für den Türkei-Bericht (inzwischen bin ich zufrieden, Bilder hat es auch schon, aber der Text fehlt noch), suchte ich mir eine neue Serie zum Gucken und fand nach ein paar Fehlstarts ‘Lucifer’. Die erste Folge ist vielversprechend :-)

Von engel am 05.11.2019 23:00 • diary

Nix Studio-Training

Montag, November 04, 2019

Nach einer durchschlafenen (!) Nacht erwachte ich 10 Minuten vor dem Wecker (der natürlich um 04:00h los ging, deswegen ist ‘durchschlafen’ vielleicht eher relativ). Auf dem Weg zum Auto stolperte ich über unseren großen Sonnenschirm, den der Sturm vom Sonntag umgeblasen hatte und der leider von der Terrasse gefallen und zerbrochen war. Blöder Sturm, der war echt gut, der Schirm.

In München frühstückte ich und wollte dann wie geplant - die Woche Schonzeit nach dem Urlaub ist rum - wieder Reha-Gymnastk machen. Aber da ging nicht viel. Das Knie war steif und unwillig, zu viel Ruhe vielleicht. Ich verschob die Gymnastik auf den Abend und radelte erst mal ins Büro. Das Radeln tat gut, allerdings war auch danach Laufen noch immer eine Herausforderung, wenn auch eine kleinere als die Woche zuvor. Aktuell bin ich noch auf einem Ibu pro Tag.

Tagsüber lernte ich weiter Webmasterzeug. Manches kannte ich schon, manches war neu und ein paar Dinge für mich überflüssig. Aber insgesamt kann ich gut sehen, wo ich mit dem Türkei-Bericht, wo ich das Neue anwenden werde, hin will. ‘Lustig’ wird sein, dass man all die tollen Verbesserungen im Hintergrund vermutlich gar nicht sehen wird, weil ich mein aktuelles Design mit Detail-Navigation links, Übersichts-Navigation rechts und dem eigentlichen Text in der Mitte nach wie vor prima finde. Und auch wenn ich mich so umsehe, die Lösungen anderswo finde ich alle schlechter.

Am späten Nachmittag sah ich The Addams Family im Museum. Ich war komplett allein im Kino, das passiert nicht oft, auch nicht in den Nachmittags-Vorstellungen. Der Film ist gut gemacht, gut anzuschauen und witzig, nette Unterhaltung.

Danach hatte ich eigentlich ins Fitnesscenter gehen wollen, aber dem Knie war beim Laufen immer noch so unwohl, dass ich nach einiger Überlegung doch darauf verzichtete. Mit leicht schlechtem Gewissen, weil ich beim Verzicht auf Training immer auch denke, ich sei bloß zu faul, was zu tun. Was vielleicht nicht falsch ist, aber halt doch nicht immer die einzige Motivation.

Daheim machte ich dann etwas Gymnastik. Die erste Erkenntnis: Ohja, die Streckung ist über den Urlaub nochmal ein ganzes Stück besser geworden (Vermutung: wegen der langen Forstwegwanderung und der längeren schnelleren Schritte dort). Auf der Matte sitzend kann ich mich inzwischen über die gestrecken Beine nach vorne beugen, ohne dass das Knie deswegen motzt. Das ging vorher nicht. Dafür konnte ich bei den Dehnübungen schön feststellen, dass ich inzwischen brutalst steif geworden bin. Naja, noch eine Baustelle, an der gearbeitet werden muss. Schön ist, dass ich da nun wieder dran arbeiten kann :-)

Streckung geht also inzwischen wirklich prima, bei der Beugung hapert es etwas, auch weil das Knie da momentan einfach weh tut. Dafür - Tadaaa! - habe ich im Urlaub tatsächlich Beinmuskelkraft aufgebaut :-) Ein Wunder ist das keines, wir waren ja doch gut unterwegs, aber es fällt mir erst jetzt, beim Vergleich der Übungen ‘vorher’ gegen ‘jetzt’, auf. Ich bin hocherfreut!

Danach bastelte ich noch etwas mit dem neu Gelernten herum und sah eine Serie über Evolution mit Sir David Attenborough.

Von engel am 04.11.2019 23:00 • diary

Ruhewochenende

Sonntag, November 03, 2019

Das schlechte Wetter am verlängerten Wochenende war gut für mich. Die Ruhe tat dem Bein gut, auch wenn es immer noch druckempfindlich ist. In der Nacht konnte ich am Ende sogar wieder durchschlafen und Durchschlafen finde ich wirklich prima.

Wir waren aber trotz der vielen Ruhe auch einigermaßen fleißig. Im Keller ist jetzt wieder Platz, weil wir viel Müll zum Wertstoffhof brachten (den gleichen Gedanken hatten aber auch Andere, es war unglaublich voll da) und der neue Kangoo hat jetzt wieder eine Plattform und der Clio Winterreifen. Naja, und die restlichen Urlaubs-Nachbereitungen wie Wäsche waschen und fertig aufräumen sind auch endlich durch.

Ich brachte direkt auch meine große Reisetasche zum Wertstoffhof, denn im Türkei-Urlaub fiel sie noch ein Stückchen weiter auseinander. Bei der Recherche nach einer neuen Reisetasche (mit Rollen, Rucksacktragesystem, viel, viel Platz und leicht) fand ich ganz unerwartet die genau richtige Tasche in der Ausführung ‘hübsch’ (also mit netten Farben statt langweilig schwarz) und mit Halloween-Discount. Da blieb ja nicht viel übrig, als gleich eine Tasche zu bestellen (der nächste Urlaub kommt bestimmt!) und weil der beste Allgäuer von Allen nur eine recht kleine Rollen-Reisetasche hat, bestellten wir gleich 2 davon.

Das freut mich seitdem innerlich ungemein, denn eine Reisteasche bedeutet ja Reisen zu planen und das wiederum bedeutet implizit, dass es dem Knie gut gehen wird :-)

Von engel am 03.11.2019 23:00 • diary
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