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Sport-Montag :-)

Montag, Juni 08, 2020

Am Vormittag machte ich erst mal mit ‘Clean Architecture’ weiter. Das ist ein etwas abstrakteres Thema als die Sache mit dem ‘Clean Code’ und ich habe auch so ein paar Zweifel, inwieweit das alles so anwendbar ist. Aber da sagt der Vortragende auch selbst, dass die Frage, wo man das sinnvoll anwenden kann und soll, nicht einfach ist.

Zwischendrin kamen allerlei nicht so schöne Nachrichten in den Familiengruppe, bei der einen wird nix besser und beim anderen wird und ist es schwierig. Mittags liess ich kurz alles fallen und traf mich mit der besten Mama zum Kaffetrinken.

Sportlich kann ich mich für diesen Tag echt loben :-)
Vormittags radelte ich kurz auf den Standradl zum Aufwärmen und machte dann eine Fitnessblender-Session für Core und Beine (ähem, und den Cooldown hab ich ausgelassen). Und am Nachmittag machte ich dann eine Aufwärm-Oberkörper-Cooldown-Session, die mich echt forderte.

Interessant (und ich meine das nicht sehr positiv) war bei der kurzen Aufwärm-Session, dass mein Bein echt schlimme Koordinations-Probleme hat, die ich nur deswegen noch nicht so sehr gemerkt habe, weil ich halt doch eher ‘normale’ und vor allem gleichförmige Bewegungen mache. Ungleichförmige Bewegungen, zum Beispiel Recht-Links im Wechsel quer nach hinten steigen überfordert mein rechtes Bein total. Nur rechts oder links, also immer dieselbe Bewegung geht einigermaßen, die Abwechlsung ... no way.

Und überhaupt, dynamisches Zeug! Alles was nicht rechts-links identisch ist, ist quasi unmöglich. Auf der Stelle Joggen beispielsweise geht ganz gut, der locker-flockige-Boxer-Relax-Tanz dagegen, wo man so ein bisserl hin und her hüpft (aber halt nicht wirklich rechts-links gleich) ist so schwierig, dass ich erst mal wie angewurzelt auf der Stelle hängen blieb. Meine Güte!

Ich kam jedenfalls ganz schön ins Schwitzen :-)

Am Nachmittag machte ich mit einem weiteren ‘Clean Architecture’-Kurs weiter, wo 2 Leute die Theorie in Praxis umsetzen. Da sieht man das Prinzip ganz gut und die Lektion erklärt diverse Methoden/Prinzipien mehr im Detail. Währenddessen verliess mich mein Münchner Büro-Notebook (soll heissen: ich flog aus der Remote-Desktop-Sitzung und konnte mich nicht mehr anmelden).

Das ist nicht sehr schlimm, weil ich die meisten Büro-Daten auch auf dem kleinen Notebook habe (und Email geht auch mit der VM), aber doof ist es schon, weil ich dann hier mit 2 Notebooks arbeiten muss. Lernen auf dem privaten Notebook (inzwischen habe ich da auch VisualStudio installiert, um mit C/C++ arbeiten zu können - es ist großartig, dass es für alles inzwischen Community-Editions gibt!) und wenn ich doch was Projekte-mäßiges beantworten muss (was in letzter Zeit erstaunlicherweise zunimmt), muss ich an das andere Notebook, anstatt nur in meiner doppelten RDP-Session nachschauen können. Jaja, Luxus-Problem ...

Abends drückte ich mich um ‘weiter-Steuer-machen’ mit exzessivem Online-Puzzeln :/

Von engel am 08.06.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

No-Sports-Wochenende

Sonntag, Juni 07, 2020

Das Wochenende war ausgesprochen faul im Sinn von Bewegung, aber sonst ist doch was nachgegangen. Vor allem in den total nervigen Kategorien wie ‘Organisation’, ‘Aufräumen’ und ‘Steuer’ (*seufz* echt, ohne Druck geht da nix).

Weil es die nette (‘nett’, weil ich die halt schon kenne und weil da alle unsere Daten schon drin sind und übernommen werden können) Elster-Software angeblich nur noch dieses Jahr gibt, hatte ich mir den Online-Zugang geholt und musste mich nun mit dem Kram dort beschäftigen. Neben der Lästigkeit des Steuermachens an sich.

Ich sag’s mal so: der Laune ist das wenig zuträglich. Und wieso bitte gibt es da keine Formular-Ansicht, wo alles so aussieht, wie man es gewohnt ist? Fertig ist der Kram noch nicht, aber wenn der Anfang mal gemacht ist, dann geht es auch weiter, auch wenn ich da immer ein paar Tage brauche, mit Pausen zum Regenerieren.

Sonst gab es feine Dinge zu Essen und am Samstag liess uns das Wetter sogar mal auf die Terrasse, um dort Pfannkuchen zu verspeisen :-)

Von engel am 07.06.2020 23:00 • diary(2) Kommentare

Montag, 01.06.2020: Voll, voll, voll!

Samstag, Juni 06, 2020

Ich war so naiv gewesen zu glauben, dass man auch derzeit bei dem Corona-Grenzschluß-Chaos um halb 9 noch irgendwo auf dem Weg nach Hinterstein parken kann (also: ‘legal’ parken), aber das war ein Trugschluß. Alles war schon dicht und Leute von überall fuhren hin und her. Vielleicht hätten wir doch irgendwo was gefunden, wenn wir richtig gesucht hatten, aber da war dem besten Allgäuer schon der Kragen geplatzt und wir suchten uns was, wo man tatsächlich parken kann: am Oberjoch.

Unser Alternativplan war der Kühgrund, weil wir gedacht hatten, den überlaufenen Klettersteig machen die bestimmt nicht auf, weil da doch keiner Abstände und vernünftiges Verhalten garantieren kann, aber das war falsch gedacht: Der Steig war offen und die Wiedhagbahn lief. Aber immerhin: es hatte noch viel Platz am Parkplatz.

Unten waren wir auch erst mal schön allein unterwegs. Der beste Allgäuer machte das Beste aus der blöden Situation und läutete die Barfuß-Saison ein. Anfangs war das aber ganz schön kalt!

Als wir den Schmugglerweg (der oben an der Wiedhagbahn vorbei geht), begann der Betrieb. Unten im Wald war das noch nicht sehr offensichtlich, aber der Blick auf den Grat zeigte: alles voll. Wir stiegen also beinahe in einer Schlange zum Kühgrundspitz auf und gingen gleich weiter zum Kühgrundkopf, wo wir uns in einer Mulde bei großartiger Aussicht in die Sonne legten.

Hinter uns wurde der Betrieb immer mehr. Absteigende Klettersteiggeher, Kühgrund-Überschreiter aus der anderen Richtung und die, die hinterum bis zum Kopf aufgestiegen waren und nun wieder runter gingen. Im Abstieg wurde das ab der Spitze noch ein wenig mehr. Wir stiegen tatsächlich in einer Schlange ab. Auf einem so vollen Berg waren wir ungelogen noch nie. Immerhin waren fast alle geduldig und man versuchte, sich aus dem Weg zu gehen (Ausnahmen gab es natürlich auch, 90/10 Regel halt).

Natürlich war es trotzdem nett, da oben zu sein und in die Berge zu gucken, aber an dem Leuten-aus-Weg-gehen müssen wir noch arbeiten. Eine Stunde früher hätte wahrscheinlich schon gereicht, mehr wäre vermutlich besser ...


Barfuß in die Große Runse


Strahlendes Wetter bei der Pause


Vorm Kühgrundspitze


Bergblick :-)


Abstieg


Abstieg

Von engel am 06.06.2020 10:46 • outdoorberg(0) Kommentare

Wir hatten für den wunderschön angesagten Montag eine richtig lange (für derzeitige Verhältnisse) Tour geplant und ging deswegen radeln, um das Knie nicht zu ärgern. Von daheim aus, weil das mit dem Parken zur Zeit ja einigermaßen schwierig ist.

Das Ziel war natürlich der Fernsehturmhügel und damit mal wieder ein wenig Abwechslung rein kommt, fuhren wir hinten die andere steile Straße hoch. Ich hätte es beinahe geschafft (bisher ist es nur ein einziges Mal gelungen), aber dann musste ich ein wenig ausweichen, weil da Leute waren und dann rutschte das Hinterrad weg und dann war’s rum. Schaumermal, vielleicht beim nächsten Mal.

Die Luft war relativ kühl, deswegen war es beim Radeln und im Wind frisch. Wir suchten uns ein windgeschütztes Sonnenplätzchen beim Dürren Bichl und da war es dann warm und prima.

Für den Rückweg schoben wir zum Blender rauf, radelten den Wiesenweg runter und wie üblich zurück. Da war dann noch gut Zeit für Kaffee auf der Terrasse.

Von engel am 06.06.2020 10:41 • outdoormtb

Denkerin

Donnerstag, Juni 04, 2020

Am Vormittag beendete ich die Jenkins-Lektion. Das war ein hartes Stück Arbeit, denn je schwieriger und aufwändiger die Lektion und die Beispiele wurden, umso weniger funktionierte das auf meinem System. Alles war bei mir anders. Natürlich bekam ich alles hin, Tante Google ist meine Freundin ;-)

Frühstück liess ich aus, zum Mittagessen gab es den Rest des Gemüse-Pies vom Mittwoch. Das war noch eine relative große Portion, deswegen wurde ich danach erst mal müde. Die Team-Telko und ein großer Kaffee retteten mich vorm Einschlafen.

Weil mein Kopf derzeit im Hintergrund ständig mit dem potentiellen neuen Job und den potentiellen neuen, aufregenden und fordernden Aufgaben beschäftigt ist, begann ich am Nachmittag eine weitere Team-Lektion. Da war auch wieder mal ein Persönlichkeitstest dabei (die Lern-Site ist amerikanisch und da sind diese Tests wohl groß). Für mich kam (mal wieder) Introvertiert, Intuitiv, Logisch, Beobachtend raus. ‘The Thinker’, nennen die das. Mit dem Label kann ich sehr gut leben.

Das ist alles sehr wertvoll, finde ich, egal ob ich nun diesen neuen Job bekomme oder einen anderen. Der potentielle Job stupst mich halt gerade in Richtungen, in die ich vorher noch nicht gedacht hatte.

Zwischendurch raffte ich mich - mühsam - auf und standradelte oben ein bisserl auf dem alten Ergomter. Ist schon bescheuert: da lasse ich das schöne - naja, immerhin warme - Wetter vom Mittwoch ungenutzt und radle dann auf dem langweiligen Standradl da oben rum. Aber mei, ist halt so.

Von engel am 04.06.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Samstag, 30.05.2020: Höhere Gewalt

Donnerstag, Juni 04, 2020

Der Samstag des langen Pfingswochenendes war eher so mittel vorhergesagt, aber in der Früh war der Himmel strahlend blau. Wir planten sofort um und nahmen uns statt der ursprünglichen Bike&Hike Tour den netten Hügel über Pfronten vor, an dessen hinteren Ende ich im Herbst schon mal das Knie getestet hatte (das war ganz schön stressig gewesen).

Wir waren früh dran, aber dass am kleinen Parkplatz an der Brücke gar kein Auto parkte, erstaunte uns doch. Was uns auch erstaunte, naja eher beunruhigte, war das Schild unten am Forstweg ‘Achaweg wegen Holzfällarbeiten gesperrt’ (so ähnlich jedenfalls). Wir wussten zwar nicht wo der Weg ist, nahmen aber sehr an, dass das genau der Weg sein müsste, der uns unten zum Michstüble führen sollte.

Wir bogen erst mal falsch ab, weil ich dachte, da könnten wir die lange Kurve des Forstwegs abkürzen, aber da landeten wir mitten im Matsch und im Dickicht. Wir waren vernünftig und kehrten zur Forststrasse zurück anstatt uns wild durchs Gelände zu schlagen. Nach der Kehre stand ein Traktor quer überm Weg und 2 Menschen holten Holz aus dem steilen Bergwald. Ja, der Weg zum Milchstüble sei gesperrt. Wegen Holzfällung. Und wo Holz gefällt wird, will man ja nun wirklich nicht rumlaufen.

Jetzt noch woanders hin fahren/gehen, war keine Option (Wohin auch?), deswegen liessen wir die Überschreitung sausen und gingen den geplanten Abstiegsweg halt rauf und runter. Mit viel Forststraße leider.

Bis ins Himmelreich ging es dann aber doch schneller als ich befürchtet hatte und wir konnten nach links auf den schmalen Pfad abbiegen. Der Weg ist wirklich wunderbar. Schmal, teils ausgesetzt, mit Schwierigkeiten und tollen Blicken in alle Richtungen. Wir müssen die komplette Überschreitung demnächst auch mal machen.

Es war nicht viel los, 4 Leute kamen uns entgegen, 3 trafen wir am Gipfel.

Am Rückweg nahmen wir, wo der eigentliche Weg über die Flanke ausweicht, den Weg direkt über den Grat. Ich fand das großartig, bin aber auch komplett schwindelfrei und kann auf schmalen Graten frei laufen (das Knie ist stabil). Der beste Allgäuer musste sich vor dem Abstieg erst mal konzentrieren. Er braucht sowo eigentlich immer was für die Hände. Ging aber alles prima.

Vor dem Abstieg über die Forststraße hatte ich mich ein wenig gegrault, aber das ging erstaunlich gut. Am Ende war das Knie minimal motzig und meine Füße schmerzten etwas.

Das war nett auch ohne die Überschreitung :-)
(Nicht nett war, dass meine Kamera schon wieder auf ISO 3200 stand (WIESO???) und wischi-waschi-Bilder produzierte.)


Start auf der Forststraße (und dann auch weiter)


Endlich im netten Wald


Im Steilstück


Aufstieg


Gipfelbild


Abstieg über den Grat ...


... mit Abklettern


Abklettern von unten


Vorsichtiger Abstieg im Steilen

Von engel am 04.06.2020 18:18 • outdoorberg(2) Kommentare

Wie immer in letzter Zeit, wenn das Wetter eher zweifelhaft werden soll, hatten wir uns für den Hügel vorm Grünten entschieden. Wir parkten gleich bei Weiler, weil der ‘normale’ Parkplatz inzwischen schon relativ früh mit Boulderern besetzt ist und wenn noch Platz wäre, dann wollten wir denen den Platz auch nicht wegnehmen.

Das Wetter entwickelte sich besser als wir befürchtet hatten und meinem Knie ging es trotz der Gängele-Tour recht gut. Ich stieg ohne Stöcke ab. Wir fanden sogar Zeit und Gelegenheit, ein wenig in der Sonne rumzuliegen :-)


Aufstieg in Grün


Abstieg


Gebhartshöhe mit vielen Wolken


Sonne vorm Grünten

Von engel am 04.06.2020 16:15 • outdoorberg

Wieder kein Sport

Mittwoch, Juni 03, 2020

Ich verbrachte den Tag im Wesentlichen mit Jenkins und dem Nachstellen dessen, was der Lektor vorführte. Die Lektion ist von 2016, er arbeitet auf einem Mac mit deutlich älteren Tools (nicht nur Jenkins) und die beiden GitHub Repos, die als Basis für die Lektion dienen, haben sich inzwischen wohl auch etwas geändert.

Ich hatte jedenfalls ständig Probleme, die er nicht hatte, und musste allerlei Dinge anders machen als er und habe so gleich viel über Fehlersuche gelernt :/ Das ist nicht wirklich schlimm oder schlecht, aber zeitfressend. Und ‘echtes Leben’ natürlich ;-)

Der beste Allgäuer hatte seinen freien Tag und ging - letzter Tag mit schönem Wetter - auf einen Berg. Mit unserem Frühstück, zwischendurch Einkaufen und dem Rumgewurschtel neben der Lektion fiel dann trotz des warmen Wetters irgendwie der Sport hinten runter. Plötzlich war es Nachmittag und der Beste Allgäuer kam zurück. Natürlich hätte ich dann immer noch losradeln können oder sowas, aber ...

Abends bastelte ich einen Gemüse-Pie mit viel Käse, den ich super fand. Der beste Allgäuer fand aber den salzigen Mürbteig ‘seltsam’. Schaumermal, demnächst mache ich mal eine Quiche, da ist der seltsame Teig dann nur unten ;-)

Die Rezepte-Testerei macht viel Spaß, aber nicht alles was gut klingt, schmeckt uns beiden. Die Rote-Linsen-Pflanzerl von vor ein paar Wochen fand ich prima, der Allgäuer aber fast unessbar und die Polenta war arg missraten, das muss ich zugeben. Da hab ich mich allerdings im Rezept ‘verlesen’ und einen wichtigen Schritt falsch gemacht. Zwischendrin kommt aber auch Feines raus :-)

Von engel am 03.06.2020 23:00 • diary

Weil die Corona-Beschränkungen gelockert worden waren, die Grenzen aber noch geschlossen waren, rechneten wir mit viel Betrieb in den Bergen und starteten relativ früh. Als wir den Kangoo am Gruebplätzle abstellten, war es da aber trotzdem schon ganz schön voll.

Es war kühl beim Losradeln, wir wurden aber schnell warm, weil es schon nach wenigen Metern hoch geht. Das Wetter war super und die Blicke das Retterschwanger Tal hinter waren es auch :-) Bis zum Abzweig zu Daumen/Rotspitze hatte es immer wieder Radler, danach waren wir allein. Radeln ging super, auch das Steilstück direkt hinterm Bach.

An der Alpe standen schon ein paar Räder und eine Familie mit Kindern war im Vorgarten, beim Losgehen waren wir aber wieder allein. Das Wetter war toll und wir genoßen die groartige Umgebung. Dann kamen wir über den letzten Hügel vor der Senke zum Gängele und plötzlich war da Stimmengewirr und Gebrüll. Der gesamte Grat vom Entschenkopf übers Gängele zum Abzweig zu den Gaisalpseen war voll mit Leuten, darunter eine extrem laute Gruppe.

Wir machten erst mal Pause in der Sonne und beschlossen dann, bis ins Gängele zu gehen und da dann wieder umzudrehen. Die laute Gruppe war inzwischen weg und damit war der Eindruck von ‘Stachus’ da oben auch wieder verschwunden. Im Gängele sah es dann gar nicht so schlimm aus mit den Leuten und wir gingen noch auf den nächsten Kopf.

Von da kann man den langen Grat zum Entschenkopf überblicken und da kamen so viele Leute, dass wir doch lieber abbrachen. Eine größere Gruppe holte uns beim Abstieg ein, weil ich so langsam bin, ohne Stöcke noch. Im Gängele nahm ich STöck, denn der Abstieg, mit Schneefeld, ins Retterschwanger Tal ist ganz schön steil. Immerhin war es weitgehend trocken, das hatten wir auch schon anders.

Nach einer weiteren Pause in der Mitte vom Abstieg (leider nur kurz Sonne), zogen wir uns zur Abfahrt warm an und sausten ins Tal runter. An der Mitteralpe war nicht viel los, deswegen kehrten wir da ein. Das war total nett :-)

Verglichen mit den Berichten zu diesem Wochenende waren wir gar nicht so besonders vielen Leuten begegnet, aber dass grad keiner weg kann, das merkt man schon sehr. Und nicht positiv.


Auf dem Weg ins Retterschwanger Tal


Rückblick, schon ziemlich weit oben


Die letzten Meter zur Alpe


Anstieg zum Gängele


Blick über den Grat zum Entschenkopf


Abstieg in der Schlange (ich bin ganz hinten)


Fivefingers im Schneefeld


Murmeltier


Gemse mit Kühlung


Die Murmel schauen, was los ist


Abfahrt


Talblick

Von engel am 03.06.2020 17:59 • outdoorbergmtb

Bewerbungsvideogespräch

Dienstag, Juni 02, 2020

Nach dem aktiven langen Wochenende war ich rundrum ein wenig lahm und musste mich morgens erst mal hinkend die Treppe runter schleppen. Mit Bewegung wurde bald alles besser, der Muskelkater im Oberschenkel (noch immer nur links, immerhin hab ich den rechten Muskel auch ein wenig gespürt) allerdings blieb ;-)

Vor dem Video-Interview mit der potentiellen neuen Firma, schaute ich mir nochmal gut den Hintergrund am Wohn/Ess-Zimmer-Tisch an und räumte hinten ein wenig auf. Die Ablage da ist unglaublich praktisch, um schnell mal was hinzulegen und oft liegt es da dann halt. Ich bin übrigens scheints doch eitler als ich dachte, denn bei den Kameratests mochte ich mich mit der Lesebrille überhaupt nicht. Also legte ich meine Linsen ein, denn ohne kann ich am Computer halt nichts lesen, auch nicht meine Notizen.

Das Gespräch mit dem Leiter der Entwicklung (Hard- und Software, ein Maschinenbauer) und einer Personaldame dauerte knapp anderthalb Stunden und war einerseits erstaunlich entspannt und andererseits halt doch sehr anstrengend. Danach war ich erst mal platt. Der potentielle Job wäre noch immer echt cool, weil vieles in der Software-Abteilung (die dann meine wäre) noch im Aufbau ist und jemand gesucht wird, die das stemmt.

Als nächstes interviewen die noch andere Kandidaten und machen dann eine Woche Betriebsurlaub und dann habe ich eine Woche Urlaub und danach höre ich wieder von ihnen. Wenn ich dann noch in der Auswahl bin, werde ich tatsächlich in die Firma eingeladen und soll dort auch das Team kennenlernen (was ich super finde, die dürfen nämlich mitreden), auch wenn noch keiner so Recht weiß, wie genau das dann ablaufen kann und darf. Es bleibt spannend!

Am Nachmittag vervollständigte ich meine Jenkins-Installation, um dem Kurs weiter verfaolgen zu können (das wäre jetzt auch endlich eine Gelegenheit, mal mit Docker zu arbeiten und statt der Installation von Jenkins einen Container mit Jenkins laufen zu lassen, aber momentan interessiert mich Jenkins mehr, später vielleicht mal). Und weil ich mich dann nicht so richtig auf die Lektion konzentrieren konnte, machte ich mit der letzten Personalities-Lektion weiter.

Sport fiel wegen Unlust und allgemeiner Lahmheit aus.
Doch, das gefällt mir noch immer sehr, sehr gut, auch wenn deren Maschinchen doch ein Stück von ‘meinen’ Servern weg sind. Prinzipiell ist das aber schon vergleichbar: Firmware und sehr Hardware-nahe Software. Und die eigentliche Programmierung der Maschinchen und der Steuersoftware machen dann ja ‘meine Leute’, ob und wieviele Finger ich da dann drin habe, muss sich dann zeigen.

Von engel am 02.06.2020 23:00 • diary
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