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Videos all day :-)

Mittwoch, Juni 30, 2021

In der Früh erwartete mich eine sehr nette Email, die Einladung zur Firmen-internen Academy nämlich. Für das, was hier entwickelt wird, ist es nicht nur wichtig, sich mit der eigentlichen Software zu beschäftigen, sondern man muss auch Air Traffic Control kennen, sich mit der Physik von allerlei Zeug (Flugzeugen vor allem) auszukennen, und so weiter. Und das ist echt super-spannend! Ich verbrachte den Vormittag mit dem ‘self-paced training’. Oder anders gesagt: ich schaute den ganzen Vormittag Air Traffic Control und Flugzeug-Videos :-)

Am Nachmittag bekamen der Kollege und ich das andere Produkt gezeigt, das hier entwickelt wird. Dafür ist nicht nur Software, sondern auch Nicht-Computer-Hardware nötig, deswegen kann man das nur in einem Lab im Demo-Center anschauen. Der Kollege fuhr dann auch direkt im Simulator herum und wunderte sich, dass ich das nicht wollte. Mei, mich interessiert mehr, was hinter der Simulation steckt und so ein bisserl auf dem Flughafen rumdüsen, fand ich jetzt nicht so spannend, nicht mal, wenn es München ist. Das Projekt/Produkt seibst aber schon :-)

Das war alles ganz nett, aber am Abend war ich doch ziemlich platt, warum auch immer. Mein heroisches Vorhaben, entweder die beiden letzten München-Kisten auszuräumen oder dringend nötige Hausarbeit zu machen, fiel wegen akuter Unlust flach. Ich las ein wenig im Internet herum und holte die GPS-Tracks und Bilder vom Wochenende von den Geräten und dann war der Tag aus. Ja mei, wenn’s halt nicht dringend ist ...

Von engel am 30.06.2021 23:00 • diary(0) Kommentare

Ein Impftermin!

Dienstag, Juni 29, 2021

In der Früh fand ich eine Mail des Impfzentrums vor und konnte da einen Termin ausmachen. Nächsten Dienstag! Es wäre sogar ein Termin am Freitag möglich gewesen, aber man soll ja nach der Impfung 2 Tage Ruhe halten, deswegen nahm ich lieber den Dienstag. Eigentlich hatte ich ja Frühsport ausprobieren wollen, aber weil das Knie schon am Vorabend motzig gewesen war und noch immer aufmuckte, ließ ich das dann doch lieber bleiben und war entsprechend früh im Büro.

Wir verbrachten den Vormittag damit, uns nochmal mit dem Java-Layer zu beschäftigen und da in die tieferen Schichten vorzudringen. Das zumindest meine ich jetzt verstanden zu haben:-) Der nächste Schritt wäre, in den inneren C++ Layer reinzudebuggen. Am Nachmittag war die nächste Session der Druckbetankung angedacht werden, wo wir genau das mit Erklärungen machen würden, aber unser Erklärbär musste Probleme anderswo lösen und die Session wurde auf Donnerstag verschoben.

Aber es ist ja nicht so, als hätten wir sonst nichts zu tun. Ich schaute die Erklär-Videos zum eigentlichen Aufbau der Simulation fertig und lernte dann anhand der ersten Videos einer weiteren Serie sehr viel über Air Traffic Control, das war total interessant und fühlte sich nicht sehr nach Arbeit an, eher nach Vergnügen ;-) Naja, das hat sich für mich ja eh selten getrennt.

Nach der Arbeit ging ich dann tatsächlich zum Sport, auch um mal zu schauen, wie das mit Parkplatz und Füllungsgrad wohl so sein würde. Parkplatz ist da echt schwierig, der Füllungsgrad war sehr OK (wahrscheinlich wegen des EM-Spiels). Ich lief 30 Minuten auf dem Crosstrainer und fuhr dann heim, weil ich auf sonstiges Training keine Lust hatte. Aber: Crosstrainerlauf! Yay!

Der beste Allgäuer schaute das Deutschlandspiel, als ich heim kam und war nicht begeistert. Ich fand es auch langweilig, bis dann am Ende die beiden Tore für England fielen. Ich bin ab jetzt für die Schweiz :-)

Von engel am 29.06.2021 23:00 • diary

Einer schon mal

Montag, Juni 28, 2021

Nach den Vormittagsmeetings hatten wir wieder eine Druckbetankungs-Session. Ich schaffte es, gleich am Anfang mein komplettes Test-Setup zu zerschießen, weil ich irgendwo den falschen Pfad eintrug, wo dann - Bäm! - alles gelöscht wurde. Für den ersten Teil der Druckbetankung, wo wir noch den Rest des Java-Frameworks erklärt bekamen, machte ich nicht mehr selber mit (was zum Verständnis eh nur so mittel ist), sondern schaute zu und versuchte direkt mitzudenken.

Leider konnte ich das nicht mehr selbst reparieren, bis wir uns dem nächsten Teil zuwandten. Und um das zu verstehen, brauchte ich dann doch meine Umgebung und so reparierten wir dann alle miteinander meine Umgebung, was zwar doof war, weil so natürlich Erklärungszeit flöten ging, aber auch gut, weil dem Erklärenden natürlich sofort auffiel, wo ich was Falsches eingetragen hatte und die Fehlersuche so schön schnell ging. Am Ende kamen wir bis zum Anfang vom nächsten Layer und vertagten uns dann. Das Rumspielen danach klärte wieder allerlei. Ich will nicht sagen, dass ich da inzwischen alles kapiert habe, aber immerhin schon einiges. Yay!

Daheim erwartete mich der beste Allgäuer mit einem Pflaster am Arm. Er hatte über die Firma die Corona-Impfung erhalten und ist in 2 Wochen vollständig geimpft - naja, bis halt die nächste Variante hier aufschlägt, für die Delta soll die Impfung oder die Erkrankung aktuell ja noch funktionieren. Da war ich ein bisserl neidisch und gespannt, wann ich denn nun endlich eine Impf-Einladung bekommen würde, denn angemeldet habe ich mich ja schon vor ein paar Wochen.

Von engel am 28.06.2021 23:00 • diary(0) Kommentare

Samstag 19.06.2021: Zu heiss!

Montag, Juni 28, 2021

Es sollte ein wunderschöner Tag mit nur leichtem Gewitterrisiko werden. Wir hatten überlegt, ob noch Mini-Touren möglich wären, hatten uns dann aber wegen der zu erwartenden Hitze doch dazu entschlossen, lieber mit leichten Schuhen und ohne schweres Gepäck ins Ostrachtal zu radeln. Hitze ist so eine Sache.

Die umsonstenen Parkplätze am Kurhaus waren alle belegt, aber wir fanden einen vergleichsweise günstigen Parkplatz am Freibad (5€ statt der 15€, die das Hintersteiner Tal kosten soll). Das bisserl mehr Radeln macht dann auch nichts mehr aus. Die erste Panne stellte ich gleich beim Rad-Ausladen fest: eine meiner Trinkflaschen war halb ausgelaufen und mein ganzes Zeug im Rucksack war nass. Na egal, war ja warm. Ums Trinken war es natürlich schade.

Es hatte schon in der Früh über 20 Grad und es war schwül. Uns war von Anfang an warm und sobald es bergauf ging, floss der Schweiß in Strömen. Wenn einen das leichte Lüftchen erwischte, das das Ostrachtal entlang wehte, war das die reine Wohltat. So richtig anstrengend wurde es, als wir am Giebelhaus zur Schwarzenberghütte abbogen (da hielten uns netterweise 4 Inder das Tor auf) und die supersteile Straße, die leider gar nicht so sehr im Schatten liegt, wie ich gedacht hatte, hinauf keuchten.

Dass da ein paar E-Biker locker-flockig an uns vorbei zogen, machte es auch nicht leichter (kann mir keiner erzählen, dass das in irgendeiner Form anstrengend ist). Aber: ich konnte alles bis auf die beiden steilen Schotterstücke radeln, der beste Allgäuer schaffte sogar auch die!

Wir legten die Bikes an der oberen Alpe ins Gras und gingen zu Fuß weiter. Es war heiß und feucht und wir fanden das beide richtig, richtig anstrengend. Ich beschloss innerlich schon da, am See nicht weiter gehen zu wollen. Als wir im halben Aufstieg zum See eine Pause machten, schlug der beste Allgäuer genau das vor, weil er die schwüle Hitze auch so anstrengend fand. Schön, wenn man sich so einig ist :-)

Die vier Inder waren auch auf dem Weg zum See, ein ganzes Stück vor uns. Zwei sausten immer vorneweg, einer kam mit Abstand ganz gut hinterher, aber der Letzte tat sich sehr schwer. Er brauchte immer wieder Pause und wickelte sich dann ein Shirt um den Kopf. Als wir ihn eingeholt hatten, fing ich an, mir Sorgen zu machen, weil er gar so langsam war (Hitzschlag ist bei diesen Bedingungen gar nicht so selten), aber er machte zwar immer wieder Pause, war dann aber doch wieder zu sehen.

Der Engeratsgundsee war angesichts der Schneelage (Minis wären sinnlos gewesen), erstaunlich zu. Es gab nur hinten, wo von oben der Bach rein fließt, eine Stelle, wo man ins Wasser (und wieder raus!) konnte. Ein Herr stieg eben ins Wasser und schwamm kurz hin und her, als wir am See ankamen. Wir gingen um den See herum und suchten und ein halbwegs bequemes Plätzchen im steilen Gelände.

Der beste Allgäuer ging gleich mal schwimmen. Wenn nur so wenig Oberfläche frei ist, ist das Wasser natürlich besonders kalt und er stellte fest, dass seine operierte Hand das gar nicht mochte. Wir lagen eine Weile in der Sonne herum, dann ging der Allgäuer nochmal ins Wasser.

Unterdessen waren alle Seebesucher wieder verschwunden und wir dachten eigentlich, nun seien wir allein. Aber dann kamen doch noch zwei Gruppen größerer Jungs (naja, ein Mädel war auch dabei). Die erste Gruppe war laut und tönte rum, dass man dann aber unbedingt unter eine Scholle tauchen müsse, die Zweite (die mit dem Mädel) kam einfach an, alle zogen sich aus und gingen ins Wasser. Vielleicht lags an der Zusammensetzung.

Wir machten Platz und uns an den Abstieg. Auf der Steilabfahrt von der Schwarzenberghütte meldete das Bike des besten Allgäuers lautstark, dass er unbedingt Bremsbeläge wechseln sollte und pfiff dann die gesamte restliche Abfahrt erbärmlich. Wir kehrten im Giebelhaus auf ein wunderbares kühles alkoholfreies Weizen ein, das war super!

Ein schöner Tag, aber so heiß und so feucht brauche ich es nicht wirklich!


Radeln im Ostrachtal


Auf dem steilen Weg zur Käseralpe


Die letzten Meter mit Hochvogelblick


Füße-Kühlung


Im Anstieg zum Engeratsgundsee


Am See sieht es noch winterlich aus ...


... sehr winterlich


Eisseebaden


Bereit zum Abstieg


Im Abstieg ist wieder Hochsommer


Abfahrt

Von engel am 28.06.2021 18:20 • outdoorbergmtb

Schwül-kühl

Sonntag, Juni 27, 2021

Auf beiden Wochendtouren haben wir geschwitzt, was nur durch die Poren passte, und trotzdem war es meistens eher kühl oder doch nur solala warm. Außer natürlich, man lag windgeschützt in einer Mulde in der Sonne, dann war Sauna pur.

Wir haben 2 schöne Bike&Hike Touren mit einem Hauch Abenteuer, weil steiles Schneefeld, mitgenommen und waren sogar 2 Mal auswärts essen! Weil man es wieder kann und weil wir Nachholbedarf haben und weil ich keine Lust zum Kochen hatte ;-)

Am ersten Tag war das Knie am Ende motzig, weil ich im moderat schwierigen Abstieg ein, zwei, drei Tritte mit komischer Belastung machen musste. Am zweiten Tag war es aber wieder sehr zufrieden und ich schaffte einen gesamten Abstieg ohne Knieweh, das ist noch immer wirklich besonders.

Schön war’s :-)

Von engel am 27.06.2021 23:00 • diary(0) Kommentare

Normalisierung

Freitag, Juni 25, 2021

Ich wachte kurz vorm Wecker auf und stand direkt auf, damit der beste Allgäuer ungestört weiter schlafen konnte. Nach dem Kaffeetrinken fuhr ich nach Kaufbeuren, wo ins Büro kommen total einfach war, obwohl noch kaum wer da war, weil die Bauarbeiter, die derzeit den neuen Teil des Büros herrichten, wieder die Seitentür offen hatten. Trotzdem sollte ich mir was überlegen, wie ich den Schlüssel nicht vergesse.

Vormittags vervollständigte ich die Installation und jagte einen total bescheuerten Fehler, denn ich dann wirklich nur mit der De- und Neu-Installation eines Tools beheben konnte. Dann lief alles und ich wäre bereit für die nächste Deep-Dive- und Erklär-Session gewesen. Die wurde dann aber auf Montag verschoben, aber wir haben noch derart viel Zeug zu lesen und anzuschauen und kennen zu lernen, dass das kein Problem war. Der Vorteil war, dass ich so ohne Überstunden (die ich nicht machen darf, bzw. schon, aber halt nicht aufsammeln und wann anders frei nehmen) aus der ersten vollen Arbeitswoche kam.

So langsam normalisiert sich der neue Ablauf (obwohl ich mit der vielen Fahrerei schon etwas hadere), als Nächstes muss ich da irgendwo, irgendwie Sport einbauen.

Nachmittags und abends, nach gemütlicher langer Kaffeepause im Garten unter dem Baum, räumte ich noch 2 Kisten aus. 2 noch, dann ist immerhin der Zeugs-Keller wieder betretbar und ich kann mich um die diversen Depots allüberall kümmern. Und Schuhe muss ich auch aussortieren, ich hab definitiv zu viele (bevor sich jemand wundert: nahezu alle sind in irgendeiner Form Sport- oder Bergschuhe).

Von engel am 25.06.2021 23:00 • diary(0) Kommentare

Vergessen

Donnerstag, Juni 24, 2021

Ich hatte den Wecker falsch gestellt (auf die Aufstehzeit der letzten Bergtour) und war deswegen zu früh wach. Aber nochmal Einschlafen kann ich dann ja eh nicht, also frühstückte ich gemütlich und war halt sehr früh im Büro.

Am Vortag war mein neuer Rechner, also wirklich ‘meiner’, keine Ersatzkiste, fertig geworden und ich verbrachte den Tag damit, den Rechner einzurichten und dann das, was wir bisher gelernt haben, anhand unserer eigenen Anleitung (die der Kollege unterdessen in Confluence aufbereitet hatte) erneut zu installieren. Das dauerte erstaunlich lang, vielleicht auch, weil zwischendurch das Netz Probleme hatte. Naja, und weil ich ein paar doofe Flüchtigkeitsfehler machte.

Am späten Nachmittag lief dann ein langer Kopier-Vorgang, den ich dann einfach allein ließ. Leider vergaß ich dabei den Büro-Schlüssel im Büro (unser Zugang zum Büro ist dadurch geregelt, dass wir alle einen Schlüssel haben), was mir aber erst auffiel, als ich schon Dreiviertels daheim war. Meh, das wird bestimmt lustig am nächsten Tag. Ich muss mir was ausdenken, wie ich das zuverlässig verhindern kann.

Nach der Kaffeepause daheim räumte ich die schwerste und aufwändigste Münchenkiste aus. 5 Kisten stehen noch rum (und 7 stehen in München, die kommen aber ungeöffnet mitsamt den auseinandergebauten Möbeln auf den Dachboden) und es hat noch allerlei ‘Depots’, wo Zeug lagert, das noch irgendwie auseinander und ineinander und grundsätzlich aussortiert werden muss. Irgendwann mal. Ich fühle mich hier so langsam immer mehr eingezogen, dabei war das vorher schon Daheim :-)

Von engel am 24.06.2021 23:00 • diary(0) Kommentare

Samstag, 12.06.2021: Jetzt aber!

Donnerstag, Juni 24, 2021

Weil wir ja trotz bester Absichten nicht oben gewesen waren und weil das (bis auf den langen Schlag!) eine nette Radlstecke und überhaupt eine schöne Tour ist, schlug der beste Allgäuer nochmal den Litnis vor. Gern, ich mag den :-)

Das Wetter bei der Auffahrt zum war besser als bei ersten Versuch, aber nicht ganz so heiß wie beim Zweiten ;-) Das Sitzfleisch hatte sich auch einigermaßen erholt und so kamen wir fast erholt wieder beim Joch zur Gräner Ödenalpe an. Diesmal gingen wir aber weiter.

Ich hatte mit mehr Schnee gerechnet, aber es war eigentlich nur das lange Schneefeld direkt unter dem Gipfelaufbau zu quern, der Rest war frei und trocken. Voll war es auch nicht. Drei Leute stiegen gerade ab, als wir zum Gipfelaufbau starteten und 2 sassen am Gipfelkreuz zum Brotzeiten. Da war es aber windig, deswegen stiegen wir wieder zur Grasmulde unter dem Aufbau ab und machten da Pause.

Während wir da in der Sonne herum lagen, kamen die beiden vom Gipfel und die Dame meinte, da im Abstieg sei ein großer Stein locker (der Litnis ist ein Schutthaufen, vor allem die untere Rinne), und ob sie das irgendwo melden solle. Ich fand das echt niedlich :-) Wir versicherten, dass sich an einem Berg immer wieder Steine lockern und dass man das nicht melden müsse.

Nach einer Weile stiegen wir weiter ab und weil gerade nach der Latschen-Querung wieder die Sonne rauskam und weil es da so nette Wiese hat, machten wir nochmal Pause. Es war warm und bequem und wir sind da beide augenblicklich eingeschlafen. Als wir total groggy erwachten, war es eine Stunde später, die Sonne war weg und ich hatte einen Mords-Sonnenbrand auf dem Bauch (T-Shirt hochgekrempelt, um da auch etwas Farbe zu bekommen - da war dann echt viel Farbe). Uuiuiui, schlecht gemacht!

Bis wir bei den Rädern unten waren, waren wir immerhin wach genug, um problemlos bis zur Nesselwängler Edenalpe abfahren zu können. Dort gab es guten Kaffee und okayen Kuchen, dann fuhren wir zum Auto ab. Wie üblich gab es Regen auf der Heimfahrt.


Neuerlicher Start ;-)


Viele Löwenzähne in der Auffahrt


Fast am Joch


Erste Schneeflecken


Schneefeldquerung


Gipfelaufbaukraxelei


Oben :-)


Abstieg


Abfahrt


Der wunderbare Blick zu den Tannheimern

Von engel am 24.06.2021 19:18 • outdoorbergmtb

Freitag, 11.06.2021: Ein neuer Abstieg

Donnerstag, Juni 24, 2021

Die viele Radlerei vom Vortag hatte unser Sitzfleisch arg gestresst, deswegen wollten wir zu Fuß irgendwo hoch. Im Ausland, ehklar, wo man doch endlich wieder woanders hin darf. Weil das Wetter eher solala werden sollte und Freitag noch immer ‘unter der Woche’ ist, wenn auch knapp, entschieden wir uns für den Aggenstein. Am Wochenende und bei schönem Wetter kann man da ja kaum noch hin.

Als wir bei Grän parkten, sah das Wetter viel besser aus als am Vortag und wir sahen sogar ein wenig Sonne. Das hielt aber nicht lang, die Wolken wurden schnell dichter und die Sonne blinzelte nur noch sehr gelegentlich durch.

Unten war noch nicht viel los, aber nachdem wir das Joch zum Brentenjoch erreicht hatten (wo man auch vom Breitenberg her aufsteigen kann), wurde es doch ganz schön betriebsam. Windig und entsprechend kühl wurde es auch. Wir stiegen zum Gipfel auf und gingen für die Pause gleich rüber zum Nebengipfel, denn es war ordentlich voll da oben.

Wir blieben nicht lang. Weil ich den weltbesten Apfelstrudel vor ein paar Jahren mal auf der Bad Kissinger Hütte gegessen habe, überlegten wir, dort einzukehren. Aber es war voll draußen, deswegen gingen wir doch weiter (ob das noch dieselben Pächter mit demselben Küchenpersonal sind, war eh fraglich).

Wir nahmen den langen Abstieg über den Weg zum Füssner Jöchl, in der Hoffnung, dort bei eventueller Sonne schöner Pause machen zu können. Der erste Pausen-Versuch war aber nix. Es war zwar bequem, aber nach ganz kurz Sonne kamen Wolken und Wind und es wurde kühl.

Wir nahmen versehentlich einen anderen Abstieg als den, den ich eigentlich geplant hatte, und das war super. Wir stiegen malerisch auf einem winzigen Weglein sehr steil zwischen einer tiefen Runse und einem Lawinenstrich ab und waren da komplett allein. Auch dann, als sich unten im Flachen tatsächlich die Sonne zeigte und wir noch die uns zustehende (finde ich :-)) lange Pause im Gras machen konnten. Warm und bequem zwischen lauter hübschen Blümchen. Das war sehr nett.

Als die Sonne verschwand, stiegen wir den Rest zum Auto ab. Regen gab es netterweise erst auf dem Rückweg :-)


Noch viel Schnee am Gaishorn


Start mit beinahe Sonne


Vermutlich ein Turmfalke ganz in der Nähe


Vorm Brentenjoch


Anstieg zum Gipfel


Abstieg Richtung Füssner Jöchl


Abstieg auf ganz neuem Weg :-)


Sonnenpause :-)

Von engel am 24.06.2021 18:08 • outdoorberg(0) Kommentare

Wird.

Mittwoch, Juni 23, 2021

Weil mein Kopf ja zur Zeit echt gefordert wird, war ich von den vielen Tech-Podcasts, die ich inzwischen im Podcast Addict habe, wieder auf Hörbücher umgestiegen. Das Erste war aber eine ziemliche Enttäuschung. Da hatte sich Bill Bryson in Europa umgesehen und ich fand seine launigen Betrachtungen der Länder, Städte, Menschen eher selten lustig.

Das enttäuscht mich sehr, denn in einigen seiner späteren Bücher fand ich ihn ausgesprochen amüsant (A Walk in the Woods, A Short History of nearly Everything, The Body: A Guide for Occupants). Trotzdem taugte das natürlich zur Kopferholung, weil man da nicht viel denken muss. In der Früh war der Bill dann endlich aus und ich nahm den nächsten Krimi der ‘In-Death’-Reihe. Da ist alles erwartbar und trotzdem spannend und nett und überhaupt ist damit Autofahren nur noch halb so doof.

Ich verbrachte den Vormittag damit, den ganzen verwirrenden Kram vom Vortag auseinander zu nehmen und zu verstehen. Mit genügend Zeit und wenn man nicht parallel wo zugucken muss und selbst rumbasteln (also ich, der Kollege scheint beim Gucken und Machen schneller zu sein), wird das Zeug dann doch durchschaubar. Uff! Ich hatte zwischenzeitlich echt schon Sorge.

Die Nachmittags-Session der Druckbetankung war dann auch nicht mehr ganz so fordernd, auch wenn ich manche Details doch erst später beim Nacharbeiten richtig verstand. Der Kollege und waren uns danach sehr schnell einig, wo wir mit unserem (eigentlich ja noch zu definierenden) Job als erstes anfangen würden: mit Dokumentation.

Heimfahren war sehr angenehm, wenige LKW und verträgliche Temperaturen. Nebenbei hatte ich Eve Dallas im Ohr, da verging die Zeit sehr schnell. Daheim war ich dann nach einer Kaffeepause immerhin fit genug, eine München-Kiste auszupacken. Aber nur eine ;-)

Abends dann Fußball. Wir schalteten zu, als das erste Tor schon gefallen war. Ich schlief dann erst mal ein und wachte pünktlich zu den anderen Toren wieder auf, das passte prima. Der beste Allgäuer hatte sich durchgelangweilt und war insgesamt unzufrieden. Ja mei, Fußball. Kann man schon gucken, ist mir aber wurscht, ich versteh das Spiel eh nicht. Ich bin meistens auf der Seite der Underdogs, da aber nicht, auch wenn die Fußballer ja nicht direkt was für ihren Präsidenten können.

Von engel am 23.06.2021 23:00 • diary(0) Kommentare
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