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Ein bisserl Neuschnee :-)

Montag, Februar 08, 2021

In der Früh ging ich erst mal durch die übers Wochenende aufgelaufenen Mails und bereitete mich dann auf den Call der Coach vor. Diesmal mit dem neuen Notebook, weil das nun standardmäßig am (nicht: auf dem) Wohnzimmertisch wohnt und ich mit dem alten Notebook immer am Sofa sitze und dann halt nicht ‘umbauen’ muss. Zoom-Call auf dem Sofa will ich aber nicht, denn da schaue ich dann nach unten und das sieht total doof aus.

Die Coach-Session war dann mit allerlei Hindernissen versehen. Die Coach hatte versehentlich den Termin aus ihrem Kalender gelöscht und als ich sie dann via Signal daran erinnerte (also: nachfragte) und der Call zustande kam, stellte sich heraus, dass mein neues Notebook nicht mit Zoom kann, warum auch immer. Ich schaffte es jedenfalls nicht, die Kamera zu aktivieren, dabei hatte die mit Teams und Skype schon einwandfrei funktioniert. Ich blieb halt schwarz bei der Coach, da ist der Ton ja eh wichtiger. Sonst war alles wie gehabt: ich tue, was ich kann, es ist halt schwierig grad. Immerhin konnte ich Fragen loswerden und werde demnächst mal bei den drei offenen Bewerbungen nachfragen. Das kann man, meinte sie, durchaus machen.

Dann packte ich meinen Skikram zusammen und fuhr nach Ofterschwang. Die Sonne kam gelegentlich zwischen den Wolken hervor und es sollte später noch schöner werden, aber ich kenne mich ja: wenn ich nicht gleich gehe, versacke ich auf dem Sofa (lernend, lesend, programmierend, was auch immer) und dann geht nichts mehr. Also lieber schlechteres Wetter und raus!

In Ofterschwang hatte es etwa 3 Zentimeter neuen Schnee und ich nahm das als Grundlage, um diesmal die direkte, steile Piste hinauf zu gehen. Das hatte vor mir noch niemand gemacht und ich war total allein da und durfte spuren. Das ging unten total super, weil der frische Schnee prima auf dem Kunstschnee darunter haftete und ich deswegen beinahe geradeaus hochgehen konnte. Weiter oben wurde es anstrengender, denn da lagen dann so um die 10 Zentimeter, aber das kann man immer noch ganz gut spuren. Ganz oben traf ich auf die ‘Normalspur’ und die war schon ziemlich glatt von all den Leuten, die da gegangen waren. Die neuen Geckos hielten :-)

Oben war es natürlich relativ voll, deswegen setzte ich mich in die Mulde, die sich die beste Mama und ich am letzten Donnerstag getreten hatten, und genoss von da die Aussicht. Die halbhohen Wolken mit der Sonne dazwischen sahen dramatisch aus :-)

Bei der Abfahrt versuchte ich mit Schwung das rechte Bein vernünftig zu belasten. Das klappte ganz gut und unten war es dann halt etwas beleidigt. Pech, da muss es durch.

Daheim gab es erst mal was zu essen, dann lernte ich noch ein wenig, bis der beste Allgäuer heim kam.


Neuschnee auf der Weltcup-Piste


Grüntenblick


Mehr Neuschnee (und schöne Spuren)


Talblick


Abfahrt

Von engel am 08.02.2021 23:00 • diary(0) Kommentare

Naja, beinahe. Von 7,4 Kilometern waren vielleicht 100 Meter auf Schnee oder Schneematsch. Also nix :-)

Wir starteten nach einem gemütlichen Frühstück nach Weiler und parkten mal wieder an der Forststraße. Der Anstieg zum Strommast war schlammig, aber im Waldrücken hatte es tatsächlich noch ein paar Stellen mit Schnee. Der Rest des Anstiegs war schneefrei und deutlich weniger schlammig als befürchtet. Schnee hatte es sonst nur auf der Gipfelwiese.

Es war warm genug, um im T-Shirt aufzusteigen. Weil wir im Anstieg allein gewesen waren, liefen wir zum Gipfel rüber, aber da war es natürlich voll. Wir gingen gleich wieder und machten an der üblichen Stelle am Grat Pause. Mit etwas Sonne :-)

Abstieg seit Langem mal wieder ohne Stöcke und das ging prima (zumindest während des Abstiegs, am nächsten Tag gab es natürlich Muskelkater, leider nur links). Die zweite Pause gab es unter der großen Eiche, da war die Sonne aber leider schon wieder weg.

Das fühlte sich an wie Frühling, aber wer braucht Anfang Februar denn Frühling?


Start


Blick zur Nagelfluhkette, da immerhin Schnee


Leute am Gipfel


Saharastaub färbt den Himmel gelb


Abstieg

Von engel am 08.02.2021 20:21 • outdoorberg(0) Kommentare

Halb-aktiv

Sonntag, Februar 07, 2021

Freitag war es so warm und das Wetter so schön, dass wir am Nachmittag tatsächlich eine Weile im T-Shirt (!) auf der Terrasse in der Sonne sitzen konnten. Yay! Um diese Jahreszeit ist Sonne aber leider selbst dicht am Haus ‘gestreift’, weil der Ahorn schon wieder so riesig ist, dass die Äste die tiefstehende Sonne blockieren. Doof. Ich überlege, ihn demnächst wieder zu kappen, aber wenn, dann gründlich. Mir wurscht, ob das doof aussieht. Ich will Sonne im Winter. Im Sommer steht die Sonne eh zu hoch für Schatten auf der Terrasse.

Nach dem schönen Freitags-Wetter und großartigen Versprechen des Wetterberichts war es am Samstag leider überhaupt nicht sonnig oder warm. Immerhin war es aber trocken. Wir gingen auf den Illertalhügel, weil man überall sonst entweder Ski oder Schneeschuhe gebraucht hätte. Für Ski ist der Schnee aber aktuell zu schlecht (also für mich) und Schneeschuhe (ausgeliehen von den besten Eltern) wollte der beste Allgäuer nicht. Am Illertalhügel war das kein Problem, wir schafften die Runde fast ohne Schneeberührung. Über den Bergen war der Himmel brenngelb wegen des Saharastaubs.

Am Sonntag regnete es. Meh! Erst ganz spät am Abend ging der Regen in Schnee über. Natürlich folgt Wetter keiner Logik, aber erst tollen Schnee, dann alles weg regnen ist doch total doof! Wir blieben drin und machten TV-Sport :/

Noch ein Link zu Corona und Immunität nach Infektion oder Impfung. Ich verstehe das so, dass die Immunität danach vergleichbar ist. Sollte es allerdings zu Lockerungen für Geimpfte kommen (irgendwann wird das kommen, denke ich, nicht allzu bald allerdings), frage ich mich, wie wir zu einer Bestätigung der überstandenen Infektion kommen, weil wir ja nicht wie die Eltern nun einen Stempel im Impfpass haben. Na, irgendeine Möglichkeit wird es dann schon geben.

Von engel am 07.02.2021 23:00 • diary(0) Kommentare

Sonnenskitour

Donnerstag, Februar 04, 2021

Nach dem vielen Regen endlich ein Tag mit Chance auf Sonne. Es fragt sicherlich keiner, was ich mir vorgenommen hatte :-)
Und weil die beste Mama vor einer Weile mal angefragt hatte, ob ich sie mit auf eine Skitour nehme und dann aber doch lieber erst mal auf eine Piste zum testen wollte und ich diese eine Piste ja eben erst getestet hatte, hatte ich gefragt, ob sie mit wolle. Ja, sie wollte :-)

Um die versprochene Sonne bestmöglich auszunutzen, frühstückte ich erst mal gemütlich (was wegen des opulenten Abendessens vor allem Kaffee bedeutete) und fuhr dann die beste Mama abholen (die natürlich schon gestiefelt und gespornt aus dem Haus kam, als ich auf den Parkplatz fuhr). Das Wetter hielt sich an die Vorhersage und wir konnten in schönstem Sonnenschein am Seilbahnparkplatz unser Zeug herrichten. Es war - wenig verwunderlich - viiiel voller als beim letzten Mal im Regen.

Die Piste war im Schatten hart, ging aber in der Sonne schon schön auf. Wir gingen ‘außen herum’ hoch. Nicht grad allein, aber ein Pulk war es doch nicht, schließlich war Wochentag. Es war so warm, dass ich im T-Shirt aufsteigen konnte :-)

Oben setzten wir uns in die gerade noch vorhandene Sonne und schauten in die Berge. Hach!

Unterdessen zogen die leider auch versprochenen Wolken auf und es wurde irgendwann kühl. Wir machten uns an die Abfahrt. Vor der hatte die beste Mama etwas Bammel gehabt und oben, wo es hart und die Piste schmal war, konnte ich auch von hinten sehen, dass sie sich nicht sehr wohl fühlte. Als die Piste weiter vorn und auf der steilen Weltcup-Abfahrt aber weicher wurde (Typ Frühjahrspiste), da lief es dann :-)

Ich übte weiter die Belastung auf dem rechten Bein (weil: Der Außenski ist der Chef!) und schaffte zwischendurch sogar ein paar halbwegs schnelle kurze Schwünge. Und weil die Piste so schön weich war, war das Knie unten dann auch nicht sehr beleidigt.

Den Nachmittag verbrachte ich wie üblich mit Lernen, aber das fiel mir schwer, weil ich nach dem sehr späten Mittagessen trotz Kaffee fürchterlich müde wurde. Dabei war die Tour eigentlich nicht besonders anstrengend.


Traumwetter zum Start


Im Anstieg


Bergblick, die Wolken ziehen schon rein


In der Abfahrt

Von engel am 04.02.2021 23:00 • outdoorski

Das große Fressen

Mittwoch, Februar 03, 2021

Der Tag begann mit Pralinen, den Guten vom Residenz Café :-) Nicht zum Gleich-Essen (zum Frühstück wäre das selbst mir erklärter Schokolanden-Fan zu viel), aber zum baldigen Verzehr natürlich :-)

Dann ging der Tag erst mal ganz normal weiter, mit ‘Arbeit’, Hausarbeit, Lernen und all dem Zeug, das halt täglich so anfällt. Am Nachmittag wagte ich mich kurz raus in den intensiven Dauerregen, um Zeug zum Sondermülltermin bei der ZAK zu bringen, sonst blieb ich drin, auf meinem bequemen Sofa mit hochgelegten Beinen und jeweils einem der Notebooks auf dem Computer-Tablett (ich verstehe nicht wirklich, warum es überall heißt, mit Notebook auf dem Sofa sei so fürchterlich ungesund).

Abends fuhren wir zu den besten Eltern, denn da galt es, den Weihnachtsfisch vom ausgefallenen Familienfest zu vernichten. Oder, um der großen Lachsseite Gerechtigkeit zu verschaffen: zu genießen :-) Für vier Leute war das echt viel Fisch und ich bekam sogar 2 Portionen :-) Und es gab auch die überhaupt beste Mousse au Chocolat.

Und war ehrlich gesagt beiden ein wenig unwohl, als wir rechtzeitig vor der Ausgangssperre zum Auto zurück rollten. Aber gut war es! (Und es gab noch mehr Pralinen und selbstgemachte Marmelade, weil ich so schwer beschenkbar bin.)

Von engel am 03.02.2021 23:00 • diary

Regenskitour

Dienstag, Februar 02, 2021

Ein Tag mit möglicher Regenpause in der Früh. Ich hatte mir schon am Montag, wo ich ja wegen Unlust vor dem Blender gekniffen hatte, für den Dienstag eine Skitour überlegt. Eigentlich hatte ich ans Oberjoch gedacht, weil da sicherlich Schnee läge, aber nachdem ich die Webcams angeschaut hatte, wollte ich doch lieber nach Ofterschwang. Das ist die viel schönere Piste und mehr Höhenmeter sind es auch.

Ich schaute also in der Früh die Mails durch (zur Zeit leider ausgesprochen langweilig - abgesehen von den Jobs, wo mich hoffentlich über den lokalen Recruiter bald ein Interview erwartet - hoffe ich - sehr, das wäre echt cool) und als sich dann sogar ganz minimal die Sonne zeigte, sauste ich los.

Im Illertal liegt trotz der Temperaturen und des Regens noch erstaunlich viel Schnee auch im Tal. Leider fing es schon auf der Fahrt wieder an zu regnen, aber damit hatte ich eh gerechnet, also lief ich los.

Die Kunstschneehügel waren inzwischen gewalzt worden und es hatte sich mit dem vielen Schnee zusammen eine echt gute Piste gebildet. Nebendran war der ‘echte’ Schnee tropfnass, schwer und grässlich, da wäre ich nur mit Querfahren und Spitzkehren runter gekommen, so viel Kraft wird das Knie wohl nie mehr aufbringen. Aber die Piste, die war echt OK :-)

Ich stieg im mal mehr, mal weniger starken Regen bis zur Gipfelstation auf und setzte mich dort auf eine der Bänke (auf den Rucksack, alles war patschnass). Das war echt nett da oben, Regen hin oder her :-) Mit mir waren 3 Leute oben und das waren auch alle Leute, die ich bis dahin getroffen hatte. (Naja, wer macht auch Skitouren im Regen?)

Die Abfahrt war sehr OK, nasser fester Schnee halt. Ich versuchte, den Druck auf das operierte Knie deutlich zu erhöhen, um dem endlich wieder ordentlich Skifahren beizubringen. Das klappte recht gut, unten war es dann aber ein wenig beleidigt. Der Regen ließ übrigens in der Abfahrt nach und es kamen mir etwa 10 Leute entgegen.

Daheim gab es erst mal was zu essen, dann machte ich aus leider vergessenen Heidelbeeren (da waren viele schon schrumpelig oder weich) und einem Apfel einen Smoothie. Geschmacklich war das ganz OK, aber optisch war es eine Katastrophe ;-)

Den Nachmittag verbrachte ich mit Lernen. Ich hoffe wirklich, dass ich den Zugang noch lange habe, es gibt so viel interessantes Zeug!


Start


Bergblick


Fast sowas wie Sonne an der Gipfelstation :-)

Von engel am 02.02.2021 23:00 • outdoorski

Erledigt.

Montag, Februar 01, 2021

Nach den aufgelaufenen Wochenendmails und ein bisserl Rumräumen sauste ich zur besten Mama, um gemeinsam zum Telekom-Laden zu fahren. Der war ganz einfach offen, etwa 5 Kunden (mit uns) befanden sich drin oder draußen und alles sah so normal aus, dass ich mich frage, was den Typ gebissen hatte, mit dem wir am Freitag telefoniert hatten. Der SIM-Tausch dauerte wie erwartet grad mal 5 Minuten und ob wir einen Termin hatten oder nicht, war total egal. Alle Aufregung umsonst :-)

Bei den besten Eltern aktivierten wir dann das neue Handy, verpassten der neuen SIM die alte PIN (die Daten der SIM werden diesmal ordentlich verstaut, damit im Fall des Falles die PUK vorhanden ist), spielten so weit wie möglich die alten Daten aufs neue Handy und übten Weiterleiten von Whatsapp zu Signal und umgekehrt (scheint für Medien zu gehen, für Text nicht). Kaffee gab es natürlich auch.

Danach hätte ich eigentlich noch auf den Fernsehturmhügel gehen wollen, aber ... Ach, es war so uneinladend und der Fernsehturmhügel ist ja eigentlich langweilig und matschig wäre es sicherlich auch und überhaupt hatte ich gar keine Lust da drauf. Ich fuhr doch lieber heim. Dort lernte ich eine Weile, sauste nochmal für kurze Handy-Nothilfe zu den besten Eltern und dann war auch schon (Feier-)Abend.

Weil meine Nähmaschine in letzter Zeit immer öfter Stiche auslässt, hatte ich mal recherchiert und rausgefunden, dass bei sowas äußerst selten die Nähmaschine ein Problem hat, sondern dass eher stumpfe Nadeln, ungeeignete Nadeln, nicht zu den Nadeln passender Stoff und Ähnliches die Ursache sind. Bevor ich dem besten Allgäuer zwei Jeans kürzte, nahm ich also eine nigelnagelneue Jeansnadel und was soll ich sagen - die Nähmaschine näht wieder einwandfrei. Wer hätte das gedacht ;-)

Ach, und das will ich auch noch festhalten: Die besten Eltern haben am Wochenende die zweite Impfung erhalten :-) Bislang ohne nennenswerte Nebenwirkungen. Yay!

Von engel am 01.02.2021 23:00 • diary

Heckmeck!

Sonntag, Januar 31, 2021

Am Freitag fuhr ich mit dem neuen Handy zu den besten Eltern und wir nahmen es in Betrieb. Leider ist das alte Handy zu alt, um sich via NFC synchronisieren zu lassen und die Synchronisierung via Google ist mir unsympatisch. Da steht noch Arbeit an. Ich installierte aber alle nötigen Apps und nahm die jeweils in Betrieb.

Dann riefen wir beim Telekom-Laden an, um die SIM-Karte tauschen zu lassen. Der Laden sagte, das dürfen sie derzeit nicht, wir sollen die Notfallnummer 2202 anrufen. Dort beschied uns das automatische System, dass es für diesn Vertrag nicht zuständig sei. Ich nehme an, das liegt daran, dass das ein PrePaid-Vertrag ist, aber trotzdem: Hallo???!

Stattdessen wurde auf eine Website verwiesen, die aber ganz einfach nicht existierte (und ich habe mich 3 Mal durch das System gewurschtelt, die Website stimmte). Der nächste Versuch via Anmeldung über das Kundencenter scheiterte nach der Erstellung eines Kontos daran, dass die PUK des schon sehr lang existierenden Vertrags nicht mehr auffindbar war und wir deswegen den Vertrag nicht dem Konto zuordnen konnten.

Schon klar, derzeit ist alles komplizierter wegen Pandemie und dass ein PrePaid-Vertrag nicht allzu komfortabel unterstützt wird, verstehe ich sogar, aber diese Ansammlung von Hürden ist schon unverschämt!

Ich kontaktierte @telekom_hilft über Twitter, weil ich da ja schon mal Hilfe bekommen hatte und gab erst mal auf. Dann sah ich, dann man beim Telekom-Laden für ‘Service-Anliegen, die die Kommunikationsfähigkeit sicher stellen’, tatsächlich Termine vereinbaren kann und organisierte uns einen Termin für Montag. Unterdessen meldete sich auch @telekom_hilft und bot eine neue PUK und die Zusendung einer Nano-SIM an. Ich bin tatsächlich etwas beeindruckt.

Wir versuchen es jetzt erst mal über den Telekomshop (wenn man sich die SIM zuschicken lässt, wird die alte SIM de-aktiviert bevor die neue verschickt wird und dann hat man mindestens 2 Tage kein Telefon) und wenn das nicht klappt, hilft ja vielleicht nochmal @telekom_hilft.

Trotzdem: Meine Güte, was ein Heckmeck!

Das Wochenende war dann ... gemütlich. Zwar war es tatsächlich zwischendurch mal trocken von oben, aber es war nach dem vielen Regen natürlich überall matschig und dreckig und irgendwie macht das dann ja auch keinen Spaß. Also TV-Sport und Daheim-Zeugs.

Von engel am 31.01.2021 23:00 • diary

Daheimtag

Donnerstag, Januar 28, 2021

Nach der üblichen ‘Morgen-Arbeit’ startete ich den Tag mit etwas Arbeit für die SAN. Die Site ist weder besonders gut besucht noch besonders toll bei Google gelistet, aber trotzdem versuchen immer wieder Bots (nehme ich an) in irgendwelchen Formularen Links unterzubringen. Ich baute eine weitere Hürde ein (scheint zu funktionieren).

Dann erweiterte ich mein persönliches Tourenbuch-Eintrags-Script um ein paar Bequemlichkeiten und trug die letzten Touren ein. Ich bin zwar immer noch hinter Rumo (ein Hund), aber für jemand mit einer Corona-Infektion und einer Prothese schlage ich mich gut ;-) Ausserdem habe ich mit dem Ochsenkopf derzeit den höchsten Gipfel im Sack! Wobei man schon sagen muss, dass das Tourenbuch die Spielwiese einiger weniger Leute ist und andere sicherlich viel fleissiger Höhenmeter machen ;-)

Das Wetter war ausgesprochen greislich, Sturm und Regen galore. Ich musste aber einmal raus, um Einkaufen zu gehen. Die paar Minuten vom Haus zum Auto, zum Supermarkt und alles retour reichten, um ordentlich nass zu werden. Ich bin total froh, am Mittwoch die Skitour gemacht zu haben, Soldaten hin oder her :-) Unten wird gerade alles weggeregnet und oben bauen sich großartige Lawinen auf.

Mittags gab es Restgemüse aus der Pfanne, das war dann aber doch mehr als ich gedacht hatte und ich war danach echt müde, was dem weiteren Lernen erst mal nicht zuträglich war. Das Gute an Online-Lektionen ist aber, dass man da einfach zurückspulen kann, wenn man gerade ein Aufmerksamkeitsloch hatte.

DPD warf am Nachmittag das Handy-Paket, wie in letzter Zeit üblich, einfach vor die Tür, klingelte und verschwand. Wäre ich nicht daheim gewesen, wäre das Päckchen 3 Stunden im Regen gelegen und das hätte dem Inhalt sicherlich nicht gut getan. Ich werfe das übigens nicht dem individuellen Fahrer vor, sondern der Firma DPD. Großes Lob für DHL, die machen das deutlich besser.

Ich lud das Handy, schaute was für eine SIM da rein gehört (Nano, was sonst) und machte mit den besten Eltern aus, wann wir das Handy tauschen werden. Dass es derzeit keine offenen T-Punkte gibt, wo man schnell und einfach eine neue SIM bekommt, könnte noch problematisch werden. Schaumermal.

Von engel am 28.01.2021 23:00 • diary

Soldaten-Invasion

Mittwoch, Januar 27, 2021

Ich hatte für diesen Tag eigentlich wie am Vortag mit Wind und Schneefall gerechnet. In der Früh war es aber nicht windig und es schneite nicht. Trüb war es, klar, aber echt OK. Und die nächsten Tage war S**wetter sondersgleichen angekündigt (vor allem viel Regen, das ist eh das Schlimmste). Ich erledigte erst mal meine ‘Arbeit’ (Mails, Jobs, usw.) und sauste dann ins Ostertal.

Dort war es leerer als Letztens bei dem schönen Wetter und der Hang zum Rangiswanger Horn sah echt noch OK aus. Es hatte aber kaum Wind, deswegen ging ich auf der Forststraße nach links. Da war ich wunderbar allein auf der erstaunlich gut ausgetretenen Spur. Es hatte viel mehr Schnee als ich nach dem mageren Schneefall daheim erwartet hatte und er war teilweise ordentlich verblasen.

Erst war es lediglich trüb mit Wolken an den Gipfeln, weiter hinten fing es dann an, leicht zu schneien. In der Senke unter der Alm fellten 2 Leute frisch auf und vom Weiherkopf kamen 4 Leute mit Hund runter. Sonst war ich weiterhin wunderbar allein.

Im Anstieg zum Ochsenkopf machte die immer noch erstaunlich gute Spur sehr viele Bögen, aber der Schnee war mir zu hoch, um ein paar der extra-unnötigen Bögen abzukürzen. Ich war gerade auf dem letzten Teil des Anstiegs vor der Querung, als von oben jemand in einem weiß-gefleckten Anzug kam. Und dann noch jemand, und noch jemand ...

Dann standen 10 Soldaten vor mir und der vorher fast unbefahrene Hang war umgegraben. Wieviele sie den seien, fragte ich. “26”, war die Antwort. Sechs-und-zwanzig!!! Waaaah, mein Schnee! Kein Wunder, dass die Spur so ausgesprochen gut und ordentlich war. Die Damen und Herren Soldaten waren alle in Winter-Tarnkleidung, hatten aber die üblichen knallbunt leuchtenden Tourenski, die alle so haben. Ich sah das gut, denn einige konnten nicht allzu gut fahren und es gab immer wieder Schneegewühle, weil sich jemand in den Tiefschnee geworfen hatte.

Ich ging weiter und die restlichen Soldaten kamen in kleinen Grüppchen den Hang runter. Je weiter hinten sie dran waren, umso schlechter konnten sie fahren. Als ich in die Querung einbiegen wollte, schrien ein paar Soldaten nach hinten: “Gegenverkehr!”. Auf meine Frage, ob die oben denn fahren könnten, wurden bedenklich Köpfe geschüttelt. Ich wartete lieber, bis alle durch waren ;-)

Der letzte Soldat hatte eine dunkle Jacke an (optisches Kennzeichen für den Lumpensammler?) und entschuldigte sich, dass nun die Spur kaputt sei. Ich meinte, das mit der Spur sei nicht so schlimm, aber der Hang! Er hatte vollstes Verständnis und meinte so ginge es ihm jeden Tag.

Ich querte und stieg über den total zerfahrenen Gipfelhang (ohne Spur, die war weg) zum Kreuz. Wegen des ekligen Windes da oben verzichtete ich auf eine Pause und fuhr direkt wieder ab. Der kleine Gipfelhang war kaputt, aber weiter unten nach der Querung fand sich dann doch noch genügend Schnee für eigene Spuren (in den steilen Osthang wollte ich wegen allein unterwegs nicht, dabei sah der großartig aus, ich habe extra nachgeschaut). Der Schnee war aber ziemlich schwer und kompakt und stresste das Knie ordentlich. Ich brauchte ein paar Pausen.

Normalerweise gehen wir von der Senke aus ja immer noch übers Rangiswanger Horn, aber inzwischen schneite es dicht und dazu hatte ich dann doch keine Lust. Ich fuhr den laaangen Forstweg zurück. Der ist gerade so geneigt, dass man fast immer nur auf den Skiern stehen und es laufen lassen kann. Selten muss man schieben und selten muss man seitlich in den tiefen Schnee um langsamer zu werden.

Das war ein sehr netter einsamer Aufstieg mit Überraschung und eine okaye Abfahrt. Also durchaus lohnend :-)


Starthang


Schneewehen an der ersten Alpe


Wintertraum


In der Senke fängt es an zu schneien


Die Hang-Umgraber


Oben


Der letzte Hang

Von engel am 27.01.2021 23:00 • diaryoutdoorski
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