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Freitag, 15.08.2025: Übliche Runde

Mittwoch, August 20, 2025

Am Feiertag, wo es noch mal gutes Wetter hatte, entschieden wir uns für einen Erholungstag am See. Nach der Irrfahrt vom letzten Mal wussten wir ja Bescheid und fuhren gleich hintenrum zum Radler-Badeplatz.

Wir SUPten (ich nicht lang, weil meine Füße schmerzten) und paddelten den See auf der üblichen Runde rauf und runter und machten an der Boje eine schöne lange Pause.

Der Rückweg rauf zum Parkplatz war wie üblich fürchterlich, aber so war der gesamte See-Tag viel schöner :-)

Von engel am 20.08.2025 18:35 • outdoorsonst

Donnerstag, 14.08.2025: Gebadet!

Dienstag, August 19, 2025

Für den letzten Unter-der-Woche-Urlaubstag (Feiertag am Freitag) hatten wir uns das Rubihorn überlegt. Da waren wir schon sehr lang nicht mehr. Ich schlug Radeln bis Gaisalpe vor, weil mein linker Knöchel nicht ganz gut war. Der beste Allgäuer findet grundsätzlich Radeln zur Gaisalpe unlohnend (weil das sehr steil und nicht besonders schön ist), war aber natürlich dabei.

Wir parkten auf dem vorderen Parkplatz, weil der längere Weg mit den Rädern ziemlich egal ist und wir so wenigstens etwas ‘Einradelstrecke’ hatten. Parken ist da genauso teuer wie in Oberstdorf (vermutlich, schon lang nicht mehr da geparkt): 8€.

Wir radelten erst mal dem Wiesenweg nach Reichenbach und bogen dann auf die Straße zur Gaisalpe ein. Und ja, die ist echt steil, vor allem oben raus, wo man dann schon müde ist. Ein paar E-Biker überholten uns und gratulierten uns an der Gaisalpe, dass wir das geschafft hatten. Jo, war Arbeit!

An der Alpe waren die Bike-Parkplätze schon voll, deswegen stellten wir die Räder neben dem Brunnen an die steile Wiese, wo sie auch nicht im Weg waren. Dann gingen wir ein Stück, um uns erst mal umzuziehen.

Zunächst war gar nicht so besonders viel los gewesen, als wir dann aber an der Einmündung des Weges von der Richteralp vorbei waren, wurde es voll. Von oben kamen viele Leute, von unten Leute, die uns überholten, und auch wir überholten Leute. Natürlich waren gerade Ferien, aber der Betrieb erstaunte uns dann doch etwas.

Entsprechend voll war es am Unteren Gaisalpsee, wo viele, viele Leute in der Sonne lagen und sehr vereinzelt Leute sehr kurz in den See gingen. Wir machten Pause und gingen dann weiter.

Oberhalb des Sees war dann auch was los, aber bei Weitem nicht mehr so viel wie unten. Hier ist dann ja auch der letzte Schatten weg und die Schwüle und die Wärme machten den Anstieg ziemlich anstrengend. Aber wir erreichten den Gipfel natürlich trotzdem problemlos (nur sehr verschwitzt).

Am Gipfel war es voll, deswegen wichen wir für die Pause auf den Nebengipfel aus. Nicht sehr lang allerdings, denn da oben schwärmten Flugameisen. Wir stiegen deswegen wieder zum See ab und legten uns dort ins Gras - in Badeklamotten :-)

Ich ging dann gleich mal zum See und dann tatsächlich auch rein, obwohl der wirklich eiskalt war. Der beste Allgäuer ging natürlich mit und war länger drin. Das Bad war sehr erfrischend ;-) Und danach war die Sonne viel angenehmer und wir fühlten uns nicht mehr so klebrig :-)

Wir machten eine lange Pause und stiegen dann zur Gaisalpe ab, wo wir gerade noch etwas zum Trinken bekamen, bevor die Alp schloss. Das kühle Bier war wunderbar!

Die Abfahrt war super und (wie immer!) alle Auffahrtsmühen wert.


Start bei Reichenbach


Am Kapellchen


Vor der Rubihorn-Nordwand


Anstieg


Nach dem Gaisalpsee


Vor dem Durchstieg


Gipfelbild


Am Nebengipfel


Abstieg


Am Gaisalpsee


Abstieg


Abfahrt

Von engel am 19.08.2025 18:18 • diary

Mittwoch, 13.08.2025: Anderer Start

Dienstag, August 19, 2025

Weil es schön warm und schön mit wenig Wind werden sollte, entschieden wir uns für eine Runde SUPen am Rottachspeicher. Der Weg zum abgelegenen Startplatz war aber versperrt, weil man von Moosbach nicht nach Bodelsberg fahren konnte. Wir überlegten kurz, um den ganzen See herumzufahren, entschieden uns dann aber dafür, zur Abwechslung mal in Moosbach zu starten. Da muss man kaum laufen, dafür kostet das Parken 5€. Naja.

Wir gingen nicht auf die große Wiese beim Kiosk, sondern blieben direkt bei der Staumauer, wo wir auf der Wiese im Schatten die SUPs aufpumpten (so wie allerlei andere Leute auch). Unser Zeug legten wir am Rand der Wiese unter die Büsche und starteten zum See.

Wir SUPten und paddelten im Großen und Ganzen dieselbe Runde wie sonst auch (mit Pause an der Boje, wie sich das gehört). Der Rückweg ist dann natürlich länger, was aber dank wenig Wind kein Problem war.

Das war ein schöner SUP-Tag, aber wir sind uns einig: Start am Wanderparkplatz ist schöner, auch wenn das wegen des Rückwegs viel anstrengender ist.




Von engel am 19.08.2025 18:08 • outdoorsonst

Dienstag, 12.08.2025: Barfusstour

Montag, August 18, 2025

Nach dem Pause- und Räumtag, nahmen wir an, dass es möglich sein sollte, unter der Woche den Grenztunnel zu wagen. Klappte prima, wir kamen problemlos nach Rinnen und fanden auch noch unten einen Parkplatz.

Radeln war wie immer unten (wo es steil ist) recht anstrengend, weiter oben dann relativ bequem und am Ende dann stressig, weil zu bequem das Sitzfleisch stresst. Die Thanellerbank steht wieder und wir machten eine sehr gemütliche Pause in der Sonne dort :-)

Anfangs war es noch recht kühl, und wurde dann schnell wärmer. Wir schwitzten ordentlich beim Radeln, aber an der Querung zur Raaz-Alpe war dann natürlich Wind und es wurde angenehm. Weil die Kühe auf der Ehenbichler Seite des Gatters waren, parkten wir die Räder auf der Raazer Seite.

Der beste Allgäuer stellte auf barfuß um und wir stiegen zum Sattel zwischen Galtjoch und Abendspitze auf. Dort zog dann auch ich die Schuhe aus, denn das ist der netteste und grasigste Anstieg, den ich kenne, da können auch Weichlinge wie ich barfuß gehen. Das war sehr angenehm :-)

Wie üblich war es kühl und zugig am Rücken zum Gipfel und dass da gerade die Sonne hinter Wolken verschwand, machte das auch nicht besser. Am Gipfel verzogen wir uns in die Mulde vor den Eisenhüten. Da war es angenehmer und als die Sonne rauskam, bald auch schön warm.

Ich zog für den Abstieg meine Schuhe wieder an, der beste Allgäuer stieg barfuß bis in den Sattel ab und nahm dort dann auch Schuhe für den restlichen Abstieg auf den spitzen Steinen. An den Rädern angekommen, überlegten wir kurz, in die Raaz-Alpe zu gehen, zogen dann aber doch die Ehenbichler Alm vor. Die hatte dann aber zu!  Mein Fehler, ich dachte, unten ein Schild “geöffnet” gesehen zu haben. Dann halt nicht.

Wir fuhren zur Thanellerbank ab und machten dort noch mal lange und gemütlich Pause. Ohne Kuchen, aber sehr bequem.


Start in Rinnen


An der Thaneller-Kehre


Perfekt runde Distelkugel


An der Ehenbichler Alm


Die letzten Radl-Meter


Anstieg zum Sattel


Barfuß :-)


Gipfelbild


Abstieg


Abstieg


Abfahrt

Von engel am 18.08.2025 18:04 • outdoorbergmtb

33/25 Trauben, Clio, Datschi

Sonntag, August 17, 2025

Der ‘richtige’ Urlaub begann (wegen Muskelkater und kaputt) mit einem Pausentag, den wir zum Aufräumen und für den Garten nutzten. Wir haben unter anderem auch einen Weinstock im Gewächshaus geerbt, der viele kleine Traubenrispen mit sehr kleinen und sehr süßen Trauben macht. Für den besten Allgäuer sind Weintrauben nichts, aber ich finde die Dinger gut. Ich hatte schon überlegt, den Stock vielleicht wegzumachen, weil er doch Platz braucht, jetzt mag ich ihn doch ;-)

Am Dienstag bike-hikten wir zum Galtjoch. Den oberen Teil ging auch ich barfuß, das ist da in der Wiese echt schön. Natürlich war es am Galtjoch wie immer kühl, aber das taugt mir mehr als die Hitze und Schwüle unten. Die Ehenbichler Alpe hatte leider zu.

Mittwoch gingen wir zum Rottachspeicher SUPen, was komplizierter war als erwartet, weil man nicht durch Moosbach fahren konnte. Wir gingen vorn an den See, was einerseits Parkgebühr kostet und andererseits (viel wichtiger) nicht so schön ist wie am anstrengenden Badeplatz.

Vorher ‘retteten’ wir den P. vom Edeka. Der ist frisch zurück von der Reha zu seiner Hüft-OP und konnte nach dem Einkaufen kein Taxi zurück nach Hause bekommen. Zum Edeka sind es von ihm aus schon so um die 3 Kilometer, das ist mit Krücken eine ordentliche Strecke. Danach gab es natürlich Kaffee und wir ratschten eine Weile. Sieht ganz gut aus, die neue Hüfte. Hoffentlich kommt er bald wieder auf sein Bike.

Donnerstag gingen wir auf Rubihorn, wo es noch voller war, als wir erwartet hatten. Es war schon wieder so schwül, dass ich es als furchtbar anstrengend empfand. Umso besser war das Bad im Unteren Gaichtsee (saukalt!!!). Danach schliefen wir beide eine Stunde in der Sonne ein und gingen direkt nach der Tour zum Essen, weil es recht spät geworden war.

Freitag gingen wir noch mal SUPen, diesmal vom richtigen Badeplatz aus, das war dann viel besser. Samstag fuhr ich mit dem Clio zum Bäcker (es regnete) und danach ging er nicht mehr an, nicht mal irgendwelche Lichter. Ich lief zurück und der beste Allgäuer kam mit dem Kangoo, um den Clio fremdzustarten. Das klappte, aber sobald das Starterkabel weg war, ging der Clio wieder aus. Ich holte eine neue (und teure) Batterie vom ATU und nun fährt mein Auto wieder. Das war ein ausgesprochen günstiger Zeitpunkt für die Batterie zum Zusammenbrechen :-) Hätte ja auch vor 2 Wochen in Stuttgart passieren können!

Den Rest des halbwegs verregneten Wochenendes verbrachten wir daheim. Der Zwetschgenbaum warf die ersten Zwetschgen runter und wir machten einen Datschi draus. War fein :-)

Von engel am 17.08.2025 23:00 • diary

Sonntag, 10.08.2025: Neue Tour

Samstag, August 16, 2025

Wie nicht anders zu erwarten (Trainingszustand, etc.) hatte uns die Samstagtour ein wenig mitgenommen, deswegen sollte es für den Sonntag eine nicht allzu lange Tour werden. Die Wahl fiel auf den Ponten von Norden mit Bike, das hatten wir bisher noch nicht gemacht.

Die Straße zur Stubentalalpe führt unten erst mal gemütlich in Kehren durch den Wald und wird oben auf dem langen Weg ins Tal rein unerwartet steil (von den Skitouren hatte ich da eigentlich ‘flach’ in Erinnerung). Es war insgesamt gut zu radeln.

An der Alpe parkten wir die Räder und gingen ein Stück weiter, um auf Wandern umzustellen. Die Kühe schauten uns neugierig zu und eine rückte auch langsam näher (gelangweilt fressend, um kein Interesse zu bekunden) ;-) Wir waren aber fertig, bevor sie uns untersuchen konnte.

Der Weg führt zunächst durch einen Latschengürtel (schwül und heiß) und weiter oben durch ein weites Kar zum Grat. Je höher wir kamen, umso kühler wurde der Wind, ich fand das super, der beste Allgäuer zog aber ein längeres T-Shirt an.

Vom Sattel ist es nicht mehr weit zum Vorgipfel und über den kleinen Kraxelgrat zum Gipfel. Wir machten kurz unter dem Kreuz Pause, aber es war ungemütlich und hatte Flugameisen, da gingen wir bald wieder.

Wir stiegen bis zum Kar ab und machten vor dem Latschengürtel auf einem kleinen Hügel eine sehr gemütliche längere Pause. Danach stiegen wir zur Stubentalalpe ab, wo es Bier und Käsekuchen gab, Der Käsekuchen war zwar gut, aber sehr klein :-(

Die Abfahrt ging dann schnell. Nette kleine Tour, grad passend zum Muskelkater :-)


Waldige Anfahrt


Auf dem Weg ins Hochtal


Endlich an der Alpe!


Anstieg durch Latschen


Kurz vorm Gipfel


Gipfelbild


Rückweg zum Vorgipfel


Abstieg


Kurz vor der Alpe


Abfahrt

Von engel am 16.08.2025 09:14 • outdoorbergmtb

Samstag, 09.08. 2025: Sohle weg!

Samstag, August 16, 2025

Für den ersten Urlaubstag hatten wir uns gleich mal eine ordentliche Runde ausgesucht, für die wir an den Brücke am Sägewerk parkten. Beim Radeln ins Retterschwanger Tal war es noch einigermaßen kühl, aber schon sehr schwül, deswegen schwitzten wir trotzdem.

Anfangs waren wir noch sehr allein unterwegs, im hinteren Teil überholten uns dann doch einige der allgegenwärtigen E-Biker. Bio-Biker wie uns gab es aber auch ein paar.

An der Hinteren Entschenalpe stellten wir die Räder ab und gingen dann erst noch ein Stück, um uns hinter dem großen Stein bei einer Pause wanderbereit umzuziehen.

Wir gingen der Schwüle entsprechend langsam bis zum Sattele. Mein Versuch, dem ständigen Füße-Weh mal mit ‘richtigen’ Bergstiefeln entgegenzutreten, war nur so halb erfolgreich. Die harten Sohlen der Stiefel schienen meine Füße zwar ganz gern zu mögen, aber im Anstieg zum Sattele fingen dann die Fersen an zu brennen. Vorm Sattele verpflasterte ich sie, im Sattele musste ich dann aber um Abbruch vor der langen Querung bitten, um nicht gleich am Anfang des Urlaubs Blasen zu bekommen.

Wir stiegen also noch den ersten felsigen Absatz hinauf und machten dann Pause. Ich zog die Stiefel aus, um den geschundenen Fersen etwas Erholung zu verschaffen. Der beste Allgäuer schaute erst etwas seltsam und nahm sich dann den linken Stiefel: dem fehlte komplett die Sohle! Und ich hatte absolut nichts gemerkt! Na, dann hätten wir hier ja eh abbrechen müssen.

Ich merkte auch im Abstieg nicht viel von der fehlenden Sohle, weil der vorhandene Gummi auf den Felsen ganz gut hielt. Wir hielten beide Ausschau nach der Sohle, um meinen Müll wieder mit vom Berg zu nehmen, fanden sie aber leider nicht. Der Stiefel hielt immerhin problemlos bis zu den Rädern.

Wir unterbrachen die Abfahrt an der Mitteralpe, wo wir gerade noch Kuchen, Joghurt und Bier bekamen, bevor sie zumachte. Am Nebentisch war ein E-Biker, der sich ernsthaft wunderte, dass wir es ohne Motor bis zur Alpe geschafft hatten. Wir kommentierten das lieber nicht, denn der Weg bis zur Alpe ist weder schwer noch steil.

Das war trotz des Sohlenmissgeschicks ein schöner Urlaubsauftakt :-)


Im Retterschwanger Tal


Vor der Hinteren Entschenalpe


Schlauchenzian


Im Anstieg (noch mit Sohle am linken Stiefel)


Im steilen Abschnitt am Grat


Am höchsten Punkt unserer Tour


Abstieg ohne linke Sohle


Abstieg


Abfahrt


Einkehr

Von engel am 16.08.2025 08:12 • outdoorbergmtb

Mittwoch, 06.08.2025: Abends raus

Freitag, August 15, 2025

Vom Tennisplatz zum Kreuz und dann wieder runter. Auf dem Runterweg Brombeeren naschen und mit Hochland-Kälbern sprechen :-)

 

Von engel am 15.08.2025 15:11 • outdoorberg

32/25 Weniger Regen, Minigolf, Urlaub

Sonntag, August 10, 2025

Nachdem die letzte Woche so nass gewesen war, sollte diese langsam besser werden. Das passte ganz gut, schließlich war danach Urlaub. Ich radelte am Montag erst mal bei ein paar Tropfen und sakrischer Kälte (8 Grad oder so) mit langer Hose und Jacke ins Büro. Zurück kam ich trocken, brauchte da aber auch die Jacke. Die Woche über wurde es dann langsam wärmer.

Am Dienstag machte ich mich daran, die Johannisbeeren von den Kratzbeeren-Überwucherungen zu befreien und schaffte etwa die Hälfte. Vorn ist noch der Buchsbaum überwuchert, aber die Johannisbeeren haben nun Luft. Das große Beet da unten sieht nun etwas traurig aus (gab ja kam was außer Kratzbeeren und Nelkwurzen, aber das zu gestalten ist was für später). Irgendwann gab es wohl mal Wege, aber die müssen auch erst wieder freigelegt (und neu gesetzt werden).

Zur Urlaubsvorbereitung (ich bin derzeit ziemlich ungeübt und unfit) liefen wir am Mittwoch auf den Blender. Der beste Allgäuer ging am Donnerstag zum Bachtelweiher zum Baden und ich radelte nach der Arbeit auch hin und wir spielte Minigolf. Das war lustig und ich darf zu meinem eigenen Erstaunen feststellen: So schlecht war ich gar nicht! Eine Zeit lang war ich sogar in Führung (!!!), aber am Ende verlor ich dann doch. Aber mit nur 2 Punkten! :-)

Nach dem Spiel gingen wir im Bachtelgarten gleich zum Essen. War gut und nett, aber nicht direkt günstig. Kann man trotzdem mal auf dem Schirm behalten :-) Das fühlte sich dann eigentlich so an, als sei schon Urlaub, auch wenn ich am Freitag natürlich noch mal ins Büro musste ;-)

Den Urlaub starteten wir dann mit einer Tour auf den Entschenkopf, die dann allerdings wegen eines technischen Problems - mein linker Stiefel hatte die Sohle verloren, was ich nicht gemerkt hatte - auf dem Grat abgebrochen werden musste. Wir suchten danach, fanden die Sohle aber beim Abstieg nicht wieder :-( Sonntag bike-hiketen wir auf den Ponten. An beiden Tagen war es schwül und heiß und es war total trüb. Im Nachhinein las ich, dass das mit den Waldbränden in Spanien zu tun hatte.

Von engel am 10.08.2025 23:00 • diary

Samstag, 19.07.2025: Kraxelgrat

Freitag, August 08, 2025

Bei der Überlegung, was wir mit dem schön (und heiß und schwül) angesagten Samstag machen sollten, hatte der beste Allgäuer den Aurikelgrat in den Ring geworfen und da war ich sofort dabei. Da waren wir schon seit Ewigkeiten nicht mehr und so ein bisserl Gekraxel ist doch immer was Nettes :-)

(Bevor das jemand falsch versteht: Das ist ein ernstzunehmender Grat! Zwar nicht schwierig, aber ein Ausrutscher kann – und hat auch schon mehrmals – zu Absturz und Tod führen.

Wir parkten also and der Grüntenstraße und stiegen über den steilen Seitenweg (aktuell sehr zugewachsen) zur Straße und dann zum Normalweg auf. An der Kehre bogen wir auf den Weg zum Burgberger Hörnle ab. Den Abzweig zum Grat übersahen wir erst und musst wieder ein Stück runter.

Eigentlich kann man an der unteren Frontwand in den Grat einsteigen und wir hatten das auch schon mal gemacht, aber dem fühlten wir uns nach so langer Zeit nicht gewachsen. Wir umgingen die Wand (wie so gut wie alle anderen auch, denn der Pfad war gut ausgetreten).

Dann stiegen wir in den Grat ein. Wir hielten uns meist an der Gratschneide, wichen aber einmal in die Schrofen auf der linken Seite aus. Das Kraxeln war kurzweilig, aber anstrengend. Das letzte Stück gingen wir auf dem Normalweg zum Gipfel.

Am Südwestgrat hatten wir 2 Leute, die gerade an der schweren Stufe oben waren, gesehen, die kamen kurz nach uns auf den Normalweg, stiegen für das letzte Stück zum Kreuz aber noch mal in die Wand ein,

Wir machten Pause an der Gipfelbank und stiegen dann auf der anderen Seite vom Hörnle auf dem Normalweg ab. Es war heiß und schwül und das machte den Weiterweg über den Seichenberg sehr anstrengend. Ich schlug deswegen vor, danach direkt zu, Grüntenhaus zu gehen und fand ein offenes Ohr beim besten Allgäuer der auch grad alles recht anstrengend fand. Wir gingen also zum Haus, wo es Bier und Käsekuchen gab :-)

Der Abstieg war dann wie üblich länger als man vorher denkt ;-)


Schwüler Anstieg durch Kraut


Admiral


Abzweig zum Hörnle


Umweg zum Grat


Einstieg


Einstieg


Am Grat


Tiefblick


Am Hörnle-Gipfel


In der Querung


Pfauenauge


Kleiner Fuchs und C-Falter


Schwalbenschwanz


Bier und Käsekuchen :-)


Abstieg

Von engel am 08.08.2025 17:26 • outdoorberg
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