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Info-Tag

Donnerstag, November 03, 2022

Die letzten beiden Tage des Kurzurlaubs standen voll im Zeichen von Erholung und Nixtun, danach stand am Donnerstag der Besuch in der Firma an. In der Früh hatte ich dann erst mal ein bisserl Stress, weil ich am Clio die Scheiben freikratzen musste. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet!

Außerdem fließt um sieben in Kempten wegen der aktuellen Baustellen der Verkehr doch zäher, als ich erwartet hatte. Auf der Autobahn fuhr ich deswegen ein bisserl schneller, aber auf der Landstraße hatte es wie letztes Mal auch viele LKW. Ich kam aber um Punkt 8 an.

Einer der Ingenieure, der beim Gespräch schon dabei gewesen war, empfing mich. Er ist der erfahrenste Software-Entwickler in der Firma und hat derzeit temporär den Job des Teamleiters und will den schnellstmöglich wieder abgeben. Als erstes gingen wir durchs Software- und durchs Hardware-Büro und ich wurde überall als ‘meine potenzielle neue Chefin’ vorgestellt.

Ich unterschrieb ein NDA und bekam dann alle aktuellen und potenziellen neuen Projekte vorgestellt und konnte mir anschauen, wie die Entwicklung arbeitet, wie die Projekte gehandhabt werden und wo es hakt (abgesehen davon, dass es zu viel Arbeit für zu wenige Leute gibt). Alles ist Embedded Software und steuert irgendwelches Zeug, deswegen steht auch in den Software-Büros lauter Hardware herum. Der Ingenieur und ich waren uns quasi überall einig, was wo wie anders laufen sollte und wo man für Verbesserungen ansetzen sollte.

Sonst erwähnenswert: Es gibt dort keine Kantine und das Organisieren eines Caterers hat anscheinend auch noch nicht so richtig geklappt. Das wusste ich eigentlich, aber ich hatte meine Brotzeit daheim vergessen. Es wurde aber Pizza und für mich Salat (um Nachmittags nicht müde zu werden) organisiert. Das Firmengebäude ist ein Fertigungsgebäude und es steht sehr leer, das ist komisch.

Was die Geschäftsführung genau erwartet und ob ich dort zu meiner Gehaltsvorstellung reinpasse, werden wir nächste Woche klären. Von meiner Seite aus kann ich mir den Job sehr gut vorstellen. Die Elektronik-Abteilung als Geschäftszweig ist für das Unternehmen (eigentlich Maschinenbau) etwas Neues und noch im Aufbau. Es klingt schon so, als hätte man da gute Ideen und sei auf einem guten Weg in einem Umfeld, das ich gut finde (Landwirtschaft). Ich war jedenfalls von 8:00h bis 17:00h da und es war ausgesprochen interessant.

Wenn ich den Job kriege (und nehme), dann wird das auf jeden Fall eine Herausforderung, sowohl Umfeld (Embedded, Elektrotechnik) als auch Tätigkeit (Organisation reinbringen, Entwickeln). Aber daran wächst man ja ;-)

Danach war ich platt. Nachdem ich dem besten Allgäuer alles erzählt hatte, hatte ich ein bisserl Mühe die paar anstehenden Aufgaben (Mails, Orga) zu schaffen und nach dem Abendessen verschlief ich die Hälfte der Folge der aktuellen Serie, die wir gerade schauen (‘Elementary’).

Von engel am 03.11.2022 09:35 • diary

Montag, 31.10.2022: Fast gemütlich

Mittwoch, November 02, 2022

Nach den beiden sehr steilen Touren reichte meine Kraft nicht mehr für eine weitere lange steile Herbsttour. Wir fuhren nach Rauth, um endlich die nicht so steile, nicht so lange Herbsttour zu machen.

Weil wir noch persönliche Sommerzeit hatten, waren wir schön früh dran und bekamen problemlos einen Parkplatz in Rauth. Wir stiegen in Sonne bis zu den oberen Hütten auf und machten dort erst mal Pause mit Aussicht. Dann gingen wir geradeaus und weglos weiter, um den Gamsbocksteig mal anders herum zu gehen.

Touren anders herum zu gehen, war schon öfter eine gute Idee, diesmal eher nicht so. Der steile, weglose Anstieg zum Gamsbocksteig war unendlich anstrengend und forderte die eh schon gestressten Beine bis ans Limit. Die letzten Meter waren eine Herausforderung.

Wir waren in Sonne gestartet, im Laufe des Anstiegs waren aber leider Wolken aufgezogen und um den Gipfel wehte kühler Wind. Weil der Gipfel total dem Wind ausgesetzt ist und auf dem Abstieg erst mal kein schöner Platz zu erwarten war, machten wir Pause kurz bevor wir den Gipfel erreichten. Es war gemütlich, aber leider nicht sehr warm.

Am Gipfel war es natürlich voll, deswegen sausten wir nur drüber und stiegen (nach ein paar Fotos) direkt über den Normalweg ab. Aus Westen konnten wir schon wieder blauen Himmel heranziehen sehen und als wir die oberen Hütten erreichten, war der blaue Himmel schon fast über uns. Wir legten uns ins Gras und hatten eine sehr lange, sehr schöne und sehr gemütliche Pause in der Sonne.

Der Abstieg war oben schon beschwerlich für meine gestressten Beine gewesen, nach der Pause wurde es noch ein bisserl schlimmer. Aua, aua, aua! Aber hilft ja nix, irgendwie muss man ja runter. Mit der Zeit gewöhnten sich die Oberschenkel wieder an Abstieg, aber dass meine Beine Pause brauchten, war klar ;-)

Aber das war der letzte schöne warme Tag auf absehbare Zeit, der musste ja genutzt werden :-)


Start in Rauth bei Sonne


Auf dem Querweg


Nach den Hütten geht es weglos weiter


Gemsen beobachten uns


Steiler Anstieg


Aussicht


Auf dem Gamsbocksteig


Die letzten Meter


Gipfel mit Leuten


Abstieg


Pause (gleich kommt Sonne!)


Fast geschafft

Von engel am 02.11.2022 16:28 • outdoorberg

Sonntag, 30.10.2022: Schön, steil, lang

Mittwoch, November 02, 2022

Eigentlich war diese Nacht Zeitumstellung gewesen, wir hatten aber beschlossen, im Kurzurlaub noch in der Sommerzeit zu bleiben. Damit musste der beste Allgäuer gefühlt nicht früher aufstehen, wir waren aber trotzdem eine Stunde vor den anderen dran :-)

Entsprechend leer war es auf dem Weg durch den Tunnel nach Berwang. Wir stellten den Kangoo an der Almkopfbahn ab und waren kurz die Ersten und Einzigen.

Wir nahmen erst mal den Weg zum Niederjoch, was netterweise unten öfter angeschrieben ist, denn der Pfad ist klein und unscheinbar. Dafür ist er sehr nett zu gehen und bei Weitem nicht so steil wie der vom Vortag, was die Waden ausgesprochen gut fanden. Richtig Muskelkater hatte ich nicht bekommen, aber doch ganz schön lahme Beine.

Zum Niederjoch geht es anfangs schön durch Kiefernwald (eindeutig Ammergauer :-)) und später auf ausgeschnittenen Wegen durch Latschen. Man geht erst weit nach links und quert dann rüber zum Joch vor der Kohlbergspitze. Bevor wir dort in den Schatten kamen (Westseite, da war noch keine Sonne), machten wir Pause zwischen den Latschen. Wir waren nicht weit weg vom Schärtle (zwischen Niederjoch und Kohlbergspitze), aber ein Weg war nicht zu erkennen.

Aber da ist ein Weg und er ist auch gut markiert. Vom Joch geht es kraxelig über bröselige Felsen und Rinnen ein Stück die Kohlbergspitze hinauf, dann quert man auf einem sehr schmalen Weg (eher Trittspuren) ein sehr breites und steiles Geröllfeld bis rüber zur Zingerspitze.

Dort rauf sind es nur ein paar Meter (an einer Kette über eine Stufe und eine Rampe einmal rum und von hinten hoch), aber wir stiegen direkt zur Kohlbergspitze weiter. Der Anstieg ist zwar gut markiert, aber außerordentlich steil. Man muss nicht wirklich klettern, aber echt hohe Stufen in Fels, Gras und Schrofen nehmen.

Am Gipfel waren wir erst mal allein, das hielt aber nicht lang an. Von hinten kamen erstaunlich viele Leute, die auch den Steilanstieg genommen hatten und von vorn kamen allerlei Menschen den Normalweg hoch. Wir verzogen uns nach einer Weile den riesigen Grashang runter und machten in einer bequemen sonnigen Mulde noch mal Pause vor dem Abstieg.

Und der hat es dann in sich, der Abstieg! So steil und direkt der Anstieg von der Zingerspitze ist, so lang und flach ist der Abstieg auf dem Normalweg. Man hat das Gefühl, der Talboden ist unerreichbar weit unten. Dafür hat es aber großartige Ausblicke auf Ehrwald und die Zugspitze :-)

Wir machten ein paar Pausen und kamen irgendwann tatsächlich unten an, obwohl zwischendrin ernsthaft gezweifelt hatten ;-) Danach mussten wir noch 2 Kilometer auf der Forststraße von Berwang zurück zur Almkopfbahn laufen, was sich nach dem endlosen Abstieg noch mal echt lang anfühlte.

Allem Abstiegsgejammer zum Trotz: das ist eine sehr schöne Runde :-)


Start mit dem Ziel im Blick


Auf dem kleinen Weg zum Niederjoch


Anstieg zwischen Kiefern in Fast-Sonne


Latschenquerung


Kurz vorm Schärtle, hinten der Thaneller


Anstieg vom Schärtle


In einer Rinne über dem Schärtle


Querung zum Zingerstein


Anstige zur Kohlbergspitze ...


... ordentlich steil ...


... und anstrengend


Unter dem Riesenkreuz


Abstieg zu einer ruhigeren Mulde


Der Riesen-Grashang der Kohlbergspitze


Abstieg mit Aussicht auf Ehrwald und Zugspitze


Idyllischer (und langer) Abstieg


Zurück an der Almkopfbahn

Von engel am 02.11.2022 14:21 • outdoorberg

Samstag, 29.10.2022: Endlich geklappt!

Mittwoch, November 02, 2022

Nachdem wir nun 3 Mal wegen ‘ist-doch-nix-für-heute’ woanders hin gegangen waren (jeweils zur Gaichtspitze), fuhren wir an diesem sonnigen und warm vorhergesagten Samstag doch nach Namlos. Wir bekamen den letzten ‘richtigen’ Parkplatz vor der Brücke (alle anderen parkten dann auf der Wiese vor dem Gasthof).

Der Anstieg führt erst steil durchs Dorf und über die unteren Weiden, dann ebenso steil durch Wald und noch steiler über Wiesen und Wald und durch Latschen bis hinauf zu der riesigen Stange mit der Raute (Wetterstation?). Es war relativ trocken und gut zu gehen, aber sehr anstrengend (vor allem für die Waden).

Nach der Stange geht es noch eine Weile steil weiter, bis man (endlich) in die Felsen kommt und den Gipfel sehen kann. Ab da legt sich der Weg etwas zurück.

Im Aufstieg waren wir komplett allein gewesen, am Gipfel hatte es aber ein paar Leute, die alle von der anderen Seite gekommen waren. Wir stiegen zum Kreuz hoch und nach gründlichem Umherschauen ein paar Meter zurück zu der bequemen kleinen Wiese, um dort Pause zu machen. Die Herren waren alle sehr mitteilungsbedürftig, das störte etwas, weil weghören nicht immer einfach ist. Gemütlich und warm war es trotzdem.

Der Abstieg durch die Felsen bis zum Eck über der Stange war einigermaßen anspruchsvoll, weil es seitlich steil runter geht, aber selbst nur mittelsteil. Wir machten auf der letzten Wiese noch mal eine Pause. Der Rest vom Abstieg war dann um einiges steiler und entsprechend anstrengend. Am Ende wurden die Brems-Muckis ganz schön müde!

K&K im Jamdo in Stanzach musste leider ausfallen, weil die geschlossen hatten, aber wir hatten ja guten Mohnzopf daheim :-)


Start in Namlos


Über Namlos


Anstieg


Latschenkrabbeln


Über der Stange


Gipfel in Sicht


Oben


Abstieg


Abstieg


In den Latschen


Hindernis im Abstieg


Der letzte Steilhang

Von engel am 02.11.2022 13:26 • outdoorberg

Kurzurlaub

Dienstag, November 01, 2022

Quasi jedenfalls. Der beste Allgäuer hat Urlaub am Brückentag und seinen freien Mittwoch direkt danach, das zählt schon als Kurzurlaub :-)

Wir läuteten die freie Zeit direkt am Freitag mit wunderbarstem Grillen ein. Brustspitzen (so stand es jedenfalls auf dem Kassenzettel - so was wie sehr dicke Spareribs mit ordentlich Fleisch dran) und alle übrigen eingefrorenen Grillwürstchen aus der Gefriere, damit wir kein Grillgut über den Winter einlagern.

Der beste Allgäuer hatte ein neues Spielzeug bekommen, das wir gleich testen konnten. Ein Fleisch-Thermometer mit angeschlossener App. Wir hatten recherchiert, was die perfekte Temperatur für diese ‘Brustspitzen’ sein sollte (gabs da nicht, wir nahmen ‘Dicke Rippe’) und das Ergebnis war perfekt. Besser hätte ‘Abgrillen’ (vermutlich jedenfalls) für dieses Jahr nicht laufen können, zumal auch die Temperaturen passten und es richtig gemütlich war.

Und weil noch Hefe übrig war, machte ich mich noch mal dran, einen Mohnzopf zu backen (mit Mandeln, weil das Zeug weg muss, passt gut zusammen) und wenn man dem Teig genügend Zeit gibt und dann nicht so ungeduldig ist, dann klappt das auch mit dem Hefeteig. Allerdings gibt es beim Flechten der Zopfstränge noch Verbesserungspotenzial. Die wickelten sich beim letzten Gehen auf und der Zopf sah dann ein bisserl aus wie Cthulhu ;-)

Das zusammen war eine gute Grundlage und Nach-der-Tour-Kaffeebeilage für die nächsten 3 Tage, allesamt wunderbar warm und sonnig, an denen wir fast alle restlichen südseitigen Herbsttouren machten, die wir so kennen. Alle supersteil und superanstrengend, deswegen war es gar nicht schlecht, dass es am Dienstag nicht so schön war. Meine Oberschenkel (alle beide, Yay!) und meine Füße brauchten unbedingt Erholung! Das Knie vertrug die knapp dreieinhalbtausend Höhenmeter der drei Tage sehr gut (das andere auch) :-)

Von engel am 01.11.2022 15:46 • diary

Rumradeln

Donnerstag, Oktober 27, 2022

Nach gemütlichem Ausschlafen bis um 6 (da steht der beste Allgäuer auf) und Frühstück packte ich mich warm ein (4 Grad in der Früh) und stopfte Sommer-Klamotten in den Rucksack. Dann radelte ich los. Auf dem Weg zum Gyn-Termin brauchte ich lange Hosen, Jacke, Buff und Handschuhe.

Die neue Gyn war sehr OK. Keine angeschlossene Schönheits-OP und keine Angebote zu haufenweise kostenpflichtigen Zusatz-Untersuchungen. Ich wurde freundlich aufgenommen, bekam nach Anamnese die üblichen Vorsorge-Untersuchungen und das wars. Fein, damit ist der nötige Doc-Reigen, den man so braucht, vollständig :-)

Bei der Gyn rüstete ich schon auf kurze Hose um und steckte die Jacke weg, den langen Pulli und Buff behielt ich aber erst mal bei. Die Praxis ist mitten in der Stadt. Ich radelte erst mal runter an die Iller und flussaufwärts weiter. Im Schatten war es kühl, in der Sonne wurde es schon warm. Der Illerweg war wie erwartet ganz schön feucht.

Vor Waltenhofen gab es eine Vollsperrung des Illerwegs und ich wurschtelte mich über kleine unbekannte Wege bis in den Ort. Danach fuhr ich über bekannte Wege (unsere Skaterwege) bis Wirlings. Auf dem Weg war ein Hof mit niedlichen Babyziegen und einem stolzen Truthahn-Paar (nehme ich an, die sahen sehr ähnlich aus, aber der eine Vogel stellte ständig alle Federn auf und präsentierte sich). Die kleinen Ziegen waren zwar im selben Gehege, hatten aber kein Problem damit, durch echt winzige Lücken im Zaun rein und raus zu schlüpfen. Das war sehr nett da :-)

Von Wirlings nach Buchenberg nahm ich den Forstweg, den wir gaaanz gaaanz früher mit den allerersten Mountainbikes gelegentlich geradelt waren und der damals(TM) ausgesprochen schwer zu radeln gewesen war. Ich hatte angenommen, dass ich den mit dem tollen Ghost locker würde radeln können. Ähem. Der Weg ist inzwischen weitgehend zugewachsen, liegt im Schatten und war so rutschig, dass ich sogar beim Rad-Schieben Probleme hatte. Radeln konnte ich erst wieder, als ich oben ins Flache kam.

In Buchenberg machte ich Pause mit Cappuccino und Teilchen in einer Bäckerei, dann radelte ich auf bekannten Wegen weiter zum Eschacher Weiher. Inzwischen hatte ich schon auf T-Shirt umgestellt, weil es so schön warm geworden war. Der Weiher ist gerade abgelassen, weil der Damm erneuert wird. Da war kein Durchkommen, deswegen ließ ich die Weiher-Umrundung aus.

In den Kürnacher Wäldern nahm ich neue Wege. Das war total schön, weil ich auf einer Forststraße bergab radeln durfte, die komplett von Buchenblättern bedeckt war. Es hätte mich misstrauisch machen sollen, als die Straße immer schmaler und zugewachsener wurde, aber ich dachte, dass ich schlimmstenfalls halt schieben würde. Aber am unteren Ende der Forststraße war ein komplett zugewachsener Steilhang und es war nicht mal ein Fußpfad zu erkennen. Nach ein bisserl Rumsuchen und mehreren Diskussionen mit Brombeerranken radelte ich den schönen Weg halt wieder hoch und woanders runter ins Kürnachtal.

Danach ging es hoch nach Schmidsreute (vor allem deswegen wichtig, weil der beste Papa diese steile Straße gern erwähnt) und weiter nach Wiggensbach. Dort wollte ich eigentlich über ein paar Forstwege/Pisten zurück nach Kollerbach fahren, aber da war dann ein fettes Schild mit Privatweg und verboten. Grmpf. So musste ich dann auf der Straße fahren, immerhin aber bergab, da ist man dann auch nicht langsamer als die Autos.

Erwähnenswert ist noch die Jungkuh auf einer Weide neben einem der Seitenwege. Vor der blieb ich stehen, weil ich ein Bild machen wollte. Erst war sie wie die meisten Kühe vorsichtig, dann kam sie ein paar Schritte auf mich zu und schüttelte dann auffordernd den Kopf und trampelte das Gras. Ich fuhr dann doch lieber gleich weiter. Einerseits wollte ich nicht, dass sie in den Zaum rennt und sich verletzt und andererseits bin ich nicht sicher, ob nicht 300 Kilo (oder so) aufmüpfige Kuh ein Problem sind, Zaun oder nicht. Lieber Rückzug.

Abends kam die telefonische Absage der ersten Firma. Dort würde man mich liebend gern einstellen, hat aber leider keine passende Stelle für mich und für die Stelle, für die ich mich beworben hatte, kann man nicht so viel zahlen, wie ich gern hätte. Die Absage kam telefonisch, was ich durchaus wertschätzend finde. Sollte ich dort nochmal eine Stelle finden, die mich anspricht, soll ich mich direkt an die Personal-Dame wenden.

Links hab ich auch noch:


An der Iller


Illerweg


Skate-Strecke


Baby-Ziegen und Truthahn-Paar


Unradelbar


Baustelle am Weiher


Leer


Wunderschöner Weg ...


... bis genau hier


Schmidsreute


Aufmüpfige Kuh (nach dem Bild erst)

Von engel am 27.10.2022 23:00 • outdoormtb

Nix Radeln

Mittwoch, Oktober 26, 2022

Am Dienstag in der Früh hatte ich mir noch vorgestellt, den schön vorhergesagten Mittwoch zu einer schönen Bike&Hike-Tour zu verwenden. Dann wurde die Vorhersage immer schlechter und nach dem Aufstehen regnete es. Meh! Der beste Allgäuer packte sich wasserfest ein und radelte los, ich daddelte daheim rum.

Nach allerlei Haus- und sonstiger Arbeit klarte es am frühen Nachmittag wenigstens halbwegs auf. Ich warf alles hin und beschloss, wenigstens zum Fernsehturm zu gehen. Das war dann sehr nett und ich ging trotz des relativ kühlen Windes sogar zweimal zum Gipfelkreuz hoch. Dort war leider beide Male besetzt, sonst traf ich niemanden.

Die Galloways sind wieder von der Gipfelwiese auf eine der Weiden am Rand des Aufstiegs umgezogen. Die freuen mich jedes Mal, wenn ich sie sehe :-)


Zottelrinder :-)


Fernsehturm und besetzte Bank


Bergblick - sieht noch feucht aus da drinnen


Und nochmal rauf zum Turm


Schon wieder besetzt

Von engel am 26.10.2022 23:00 • outdoorberg

Sonnenfinsternis

Dienstag, Oktober 25, 2022

Nachdem ich morgens erst mal SAN-Arbeit erledigt hatte und dann noch ein bisserl zur Firma recherchiert hatte, bekundete ich mein weiteres Interesse und bot verschiedene Termine zum Deep-Dive bei der Firma an. Nach teils höchst notwendiger Hausarbeit war ich dann bereit, zur partiellen Sonnenfinsternis zum Aussichtspunkt am Hutbaum zu radeln.

Ich kam etwa zu Beginn der Sonnenfinsternis oben an. Irgendwann hatten wir mal Sonnenfinsternisbrillen gehabt, aber die sind irgendwo verschwunden, vom Haus gefressen. Sich selbst was basteln soll man ja nicht, aber ich hatte gelesen, dass man übers Handy mit der Front-Kamera Fotos machen kann. So schaut man dann nicht direkt in die Sonne rein (muss allerdings auch aufpassen, dass der Chip keinen Schaden nimmt).

Tja, was soll ich sagen? Es war sehr nett da oben auf der Bank und man hat einen tollen Blick in die Berge, aber die Sonnenfinsternis war so partiell, dass die Handy-Methode einfach nichts brachte. Ich sah genau gar nichts von irgendeiner Abdeckung. Na egal, ich war radeln und das Wetter war schön :-)

Zurück zu Hause machte ich mir ein Mittagessen aus übrig gebliebenem Gemüse, machte noch mal Hausarbeit und setzte mich dann noch ein bisserl auf die Terrasse, bis die Sonne nicht mehr hinkam (was um diese Jahreszeit leider nicht sehr lang dauert). Inzwischen war die Einladung zum Deep-Dive für nächsten Donnerstag und eine Einladung zum Interview für diesen letzten Job, bei dem ich mich über die Agentur für Arbeit beworben hatte. Ich sagte beides zu, noch steht ja nichts fest.

Noch was zum Gucken: Photomicrography


Fernsehturmhügel vom Weg aus


Bergblick


Keine Abdeckung zu sehen (außer vielleicht an der Spiegelung)

Von engel am 25.10.2022 06:25 • diary

Interview ‘in echt’

Montag, Oktober 24, 2022

Nach der netten Sonntagstour auf den steilen Saubuckel (sorry, Gaichtspitze), begann der Montag tatsächlich schon wieder mit lahmen Beinen! Man sollte echt meinen, bei der dritten Besteigung in so kurzer Zeit hätten die Beine Zeit, sich dran zu gewöhnen!

Aber es stand ja keine anstrengende Aktivität bevor, sondern nur eine aufregende: das nächste Interview. Diesen Job hatte ich über die Vermittlung einer sehr netten Recruiterin ‘gefunden’ und ich wusste einigermaßen wenig drüber. Nur dass mein Profil das bislang am besten passende sei und ich die Einladung zum Gespräch innerhalb weniger Tage bekommen hatte. Persönlich, wie aufregend!

Die Recruiterin hatte was von Zulieferung zu E-Mobility gesagt. Ich hatte im Vorfeld natürlich die Firma recherchiert (solides Handwerk aus dem Maschinenbau), aber zu dem Bereich, bei dem ich mich vorstellen durfte, wenig bis nichts gefunden. Ich war entsprechend gespannt.

Die Firma ist ein bisserl weiter weg, deswegen plante ich viiiiel Zeit ein. Und weil es gar so viel Zeit war, wollte ich vorher auch noch beim Bäcker vorbei fahren und Brot fürs Abendessen holen, aber das war eine grandios schlechte Idee. Beim Brommler unten an der Iller mit dem Auto was holen zu wollen ist knapp vor suizidal. Wenn man erst mal in den Parkplatz reingefahren ist, steht man im Stau und kommt erst wieder raus, wenn man sich so weit reingestaut hat, dass Platz zum Umdrehen ist. Ich brauchte eine Viertelstunde, um - ohne Brot - da wieder rauszukommen!

Danach war noch immer sehr viel Zeit und sauste gemütlich auf der Autobahn an Memmingen vorbei und bog auf eine erst relativ breite, dann kleinere Landstraße ab, auf der einigermaßen viel los war. Es ging durch 3 Orte durch und dann war ich in dem Industriegebiet, in dem die Firma liegt. Ich hatte 45 Minuten gebraucht und war eine gute halbe Stunde zu früh dran. Ich stellte mich erst mal woanders ins Industriegebiet und wartete ein bisserl ab.

Dann fuhr ich zur Firma. Das ist ein Fertigungsstandort und man kann nicht direkt rein. Unten hat es zwar so was wie einen Empfang, aber der war leer. Ich klingelte, jemand antwortete und ich wurde gebeten, erst mal unten drin zu warten. Immerhin im Trockenen, denn es hatte schon den ganzen Tag geregnet. Das war sehr seltsam.

5 Minuten später wurde ich abgeholt und ins Büro des Geschäftsführers gebeten (‘weil alle Meetingräume belegt sind’). Neben dem Geschäftsführer und einer HR-Dame waren auch zwei Ingenieure da. Das Gespräch dauerte dann 2 Stunden und hätte vielleicht noch länger gedauert, wenn der Geschäftsführer nicht einen Termin gehabt hätte.

Den ersten Oha-Moment hatte ich, als ich feststellte, dass die Firma ‘harte’ Elektrotechnik macht und da bin ich ja echt schon lang raus. Aber natürlich ging es nicht um die Elektrotechnik, sondern wie erwartet um Embedded Software und viel, viel drumherum. Und da bin ich dann ja doch wieder dabei :-)

Wie nicht anders zu erwarten, waren alle unheimlich nett (naja, das waren die in der Firma, aus der ich gerade rausgeflogen bin, ja auch). Der Job, den man mir anbot, hat bestenfalls ganz am Rande mit E-Mobilität zu tun (eigentlich gar nicht), ist insgesamt aber sehr, sehr spannend. Mein lustiger Lebenslauf mit querbeet allem, was hardware-nahe und nicht ganz so hardware-nahe IT zu bieten hat, passt für die Aufgaben, die ich dort erledigen soll, recht gut.

Weil schwer rüber zu bringen war, was meine Aufgaben dort tatsächlich sein sollen und weil doch einigermaßen Aufbauarbeit zu leisten wäre, schlug man mir vor, in naher Zukunft einen Tag lang zu kommen und mir alles zeigen zu lassen. Gute Idee, da war ich sofort dabei. Sonst wurde ganz deutlich gesagt, dass ich so ziemlich alle Erwartungen erfülle und man sehr gern mit mir arbeiten wolle. Yay!

Mein Eindruck ist ausgesprochen positiv und ein bisserl gemischt. Die tatsächlichen Aufgaben sind (noch) ein bisserl schwammig, aber es ist klar, dass ich einerseits weiterhin mit Code zu haben werde und andererseits mit Organisation. Sehr spannend, sehr aufregend und total interessant. Als Nächstes folgt ein Deep-Dive in Firmen-Interna.

Die Heimfahrt dauerte wieder ziemlich genau 45 Minuten. Das wäre bei 2/3-Hybrid-Arbeit gut machbar.

Den Abend verbrachte ich dann damit, die aus der SAN-MV entstandene Arbeit vorzubereiten und anzufangen, um meinen Kopf freizubekommen. Erst mal Abstand gewinnen und dann noch mal nachdenken und beurteilen ...

Von engel am 24.10.2022 23:00 • diary

Sonntag, 23.10.2022: Zum Dritten

Montag, Oktober 24, 2022

Der Start am Sonntag glich dem von vor einer Woche. Wir kippten den ursprünglichen Plan, fanden wieder keinen Parkplatz in Rauth (obwohl wir früher dran waren) und fuhren dann halt zum Gaichtpasskiosk weiter. Es ist nicht ganz egal, aber draußen ist draußen und die Gaichtspitze liegt schön und hat viele Plätze zum gemütlich Sonnen. Die geht immer.

Der Tag war super-sonnig vorhergesagt, aber es hatte dann doch ständig irgendwelche Wolken. Dafür war der Wind nahezu warm. Natürlich war auch an diesem Sonntag einiges los, aber die Leute verteilten sich gut.

Die lange Pause gab es in einer Mulde auf der großen Wiese unter dem Gipfel, wo der Wind uns kaum traf, das war dann auch mit den Wolken ganz gemütlich.


Start


Anstieg in Sonne und Herbstfarben


Adlersichtung :-)


Lechtalblick


Fast oben


Gipfel


Abstieg


Die letzten Meter

Von engel am 24.10.2022 17:53 • outdoorberg
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