Es hatte ein wenig geschneit und sollte zumindest den halben Tag lang sonnig sein, genau richtig für eine Runde über den Illertalhügel.
Bei uns waren nur ein paar Zentimeter Schnee gelegen, deswegen waren wir einigermaßen erstaunt, als der Schnee Richtung Berge immer mehr wurde und dann am Parkplatz lockere 15 Zentimeter Pulver lagen. Die Crocs als Autoschuhe zu nehmen, war eine eher so mittelgute Idee gewesen ;-)
So war es aber schön winterlich :-) Wir stiegen auf der Südseite und über den Grat auf und gingen über die Südseite wieder runter. Am Gipfel war es zugig, deswegen machten wir auf der Südseite unterhalb des Waldes Pause.
Das war eine schöne Winter-Einstimmungstour :-)

Winterlicher Grünten

Schneestapfen :-)

Winterwald

Winterwald

Wintergipfel

Zurück in der eigenen Spur
Am Montag nahm ich das Auto, denn ich wollte für den Dienstag, unsere Porzellanhochzeit (was ich übrigens nicht wusste, aber der beste Allgäuer schon), Blumen besorgen. Ich trug mein Blümchen ganz heimlich rein ;-)
Als wir aber abends über den nächsten Tag sprachen und feststellten, dass keiner den Hochzeitstag vergessen hatte, rückten wir beide direkt mit unseren Blumen raus und planten, zum Essen zu gehen. Abends war dann eine SAN-Sondertelko und ich hatte die Woche über abends diverse Dinge upzudaten und zu organisieren.
Dienstag gingen wir essen und gönnten uns eine Fischplatte. Das war schon sehr gut :-)
Die Woche über wurde es immer kälter und es schneite auch gelegentlich. Am Mittwoch hatte ich die große Freude, bei knackigen Minusgraden und leicht überzuckerten Wiesen (und auch Straßen) radeln zu dürfen. Mit dem Spike-Rad, das ich am Wochenende noch hergerichtet hatte :-)
In der Arbeit wurden wegen Problemen in einem sehr wichtigen Projekt Leute umgeschichtet und meine A. war davon auch betroffen. Damit sind unsere Projekte erst mal mehr oder weniger auf Eis gelegt, denn allein mit den vielen Side-Projects, die ich habe, wird da erst mal nicht mehr viel vorangehen. Schaumermal.
Samstag gingen wir eine Runde über den winterlichen Rottachberg und waren sehr erstaunt, wie sehr winterlich es da geworden war. Bei uns lagen grad mal 3 Zentimeter Schnee verstreut auf den Wiesen, da waren es schon um die 20! Das war sehr schön :-)
Sonntag nutzte ich dazu, um den ersten Satz Zwetschgenmus, das ein wenig zu flüssig geworden war, nochmal einzukochen. Diesmal mit Pektin, das braucht es wohl. Schmeckt nach wie super und ist jetzt fester :-)

Beim Radeln am Montag war es mal wieder neblig (sehr neblig, aber leider nicht kalt genug, dass der Nebel gefroren war). Ich kam unerwartet nass im Büro an. Das mag ich ja eigentlich nicht, aber es war nur oberflächlich und trocknete schnell wieder. Abends meinte dann der beste Allgäuer: ‘Ich hab da was Dummes gemacht.’ Und zeigte mir seinen linken Fuß. Mannomann! War dann aber doch nicht ganz so schlimm, wie es geklungen hatte.
Am Mittwoch schwänzte ich die SAN Telko, weil ich Kinokarten für den neuesten Film von Gerald Salmina (die Streif, Mount St. Elias) besorgt hatte. Da ging sogar der beste Allgäuer mit ins Kino, um ‘Downhill Skiers’ anzuschauen.
Ich fand das alles super: weit vorn sitzen, damit die Leinwand richtig, richtig groß ist, niemand vor uns und ein toller Film. Der beste Allgäuer war eher so mittelbegeistert: zu weit vorn und ein Film, der zwar auch ums Abfahrts-Skifahren ging, aber viel auch um die Männer (es waren leider keine Frauen dabei, da hat der Herr Salmina leider ein paar sehr coole Ladys links liegen gelassen), die das machen. Allesamt ein bisserl verrückt, so aus Normalo-Sicht.
Sonntag nutzten wir das einigermaßen milde Wetter, um das Holz von unter der Garage in nutzbare Scheite zu zerteilen. Das heißt natürlich: der beste Allgäuer teilte die Brocken mit den neuen Äxten (und offensichtlich braucht man viele Äxte) und auch mal mit der Kettensäge, ich schleppte großes Holz auf die Terrasse und kleines Holz zurück in den Keller, wo ich es stapelte. Am Abend war ich komplett im Eimer ;-)
Sonntag verbrachten wir einen gemütlichen Tag und erholten uns. Abends kam dann eine E-Mail, dass der W. (mein Jahrgang!) unvermutet und unerwartet gestorben sei. Ich musste das 3 Mal lesen und konnte es danach noch immer nicht glauben, wir hatten erst vor ein paar Tagen miteinander gesprochen und gemailt. So traurig, so ein netter Kerl!

Südseitentouren für den Herbst sind nicht allzu zahlreich, deswegen landeten wir an dem sonnig angesagten Samstag mal wieder in Rauth. Beim Umziehen am Auto war es noch recht kühl, aber schon im Anstieg zum unteren Wald wurde es ohne Wind in der Sonne schön warm.
Ich hatte schon seit sehr langer Zeit den Anstieg über den linken Rücken über das kleine Kreuz da drüben machen wollen. Ein Weg dorthin ist nirgends eingezeichnet, aber ein Kreuz deutet doch darauf hin, dass man irgendwie hinkommen kann, und dass es oben weitergeht, kann man sehen. Ich schlug den Umweg vor und der beste Allgäuer war dabei.
Wir bogen also vor dem Bach links ab und stiegen zunächst auf einem gut erkennbaren Pfad weiter an. Der Pfad endete allerdings ziemlich bald an einer Hütte. Aber der Weg war ja klar: weiter hinauf.
Nach den ersten Metern im Wald öffnete sich ein grasiger Rücken, auf dem eine Baumreihe stand. Links war Sonne, rechts war Schatten und der erste Schnee, deswegen stiegen wir links weiter ;-) Wir querten die Baumreihe weit oben und stiegen dann im Schnee (härter als erwartet) zu einer kleinen Hütte im rechten Teil des Hanges auf (bisher noch nie gesehen) und dann nach links zum kleinen Kreuz hinauf. Unterhalb des Kreuzes auf der Südseite steht noch eine Hütte.
Dass der Weiterweg anstrengend werden würde, war klar gewesen. Da geht es im Gras einfach geradeaus und steil nach oben. Der Rücken war ganz gut zu gehen, weil es so gut wie überall Stufen hatte. Oben ging es ein Stück geradeaus und dann über hügeliges Gelände zum Wegekreuz vor der Krinnenspitze. Das war ein interessanter Umweg :-)
Wir stiegen auf dem Normalweg zum Gipfel auf (nicht viel los) und machten in der Sonne gemütlich Pause.
Wir stiegen über den Winterrücken ab. Unterhalb der Hütten machten wir noch mal Pause in der Sonne und stiegen dann zum Kangoo ab.

Im unteren Teil des Normalanstiegs

Auf Abwegen

Weglos in der Sonne

Rückblick auf den sonnigen Teil des Anstieg

Auf dem Weg in den Schatten

Anstieg im Schnee

Die letzten Meter zum kleinen Kreuz

Am kleinen Kreuz

Steil geht es weiter

Rückblick

Gipfelbild

Abstieg über den Winterrücken

Kurz vor den Hütten

In Rauth
Weil mein erlaubtes Budget für Gleittage aufgebraucht war, musste ich mir was Neues ausdenken, um Zeit abzubauen und die Zeit nicht zu verschwenden. Einen halben Gleittag verwenden, zum Beispiel ;-)
Ich fuhr mit dem Auto ins Büro und ließ mich dann um 11:30h (Ende der Vormittags-Kernzeit) vom besten Allgäuer abholen. Wir fuhren nach Burgberg und parkten an der Grüntenstraße.
Am Auto war es eisig kalt (2 Grad), aber sobald wir an der Sonne ohne Wind waren, hatte es T-Shirt-Temperaturen :-) Wir nahmen den Direkt-Anstieg und gingen dann auf dem Normalweg aufs Burgberger Hörnle (für den Aurikelgrat war es uns zu feucht).
Am Bänkle gab es eine gemütliche Pause, dann stiegen wir über den kleinen Steig auf der anderen Seite ab. Weil es auf der Wiese keine Sonne mehr hatte, gingen wir noch bis zum Anstieg zum Siechenberg und machten da noch mal eine sonnige Pause :-)
Dann gingen wir zurück und stiegen über den normalen Grüntenweg zum Auto ab. Das war eine sehr schöne Nachmittagstour :-)

Hebstlicher Anstieg

Herbst :-)

Auf dem Weg zum Burgerberg Hörnle

Gipfelbild

Am Übergang

Im Übergang

Abstieg

Abstieg
Das Wetter war die Woche über ziemlich herbstlich und es war entsprechend kühl beim Radeln in der Früh (soll heißen: Frost). Ich stellte auf Winterhandschuhe um. Anfangs radelte ich auch mit der Daunenhose und zog Stulpen unter die Hose, aber der Weg ins Büro ist so kurz, da braucht es das bei milden Minusgraden nicht. Das war dann nur nervig.
Der beste Allgäuer kümmerte sich um den Garten, was vor allem hieß, Unmengen Laub zu zerhäckseln und zu verteilen und teilweise auch wegzubringen. Und mähen natürlich.
Seitdem in der Firma die maximale Anzahl der Gleittage eingeschränkt wurde, kämpfe ich dafür, dass das wieder aufgeweicht wird. Bislang (und möglicherweise überhaupt) erfolglos. Als dann der Mittwoch strahlend schön angesagt wurde, nahm ich halt einen halben Tag frei und wir stiegen aufs Burgberger Hörnle. Das war sehr nett und schön :-)
Sonst blieb das Wetter sehr herbstlich. Donnerstag radelte ich bei Frost und Nebel und am Freitag musste ich in der Früh mein Auto freikratzen.
Samstag gingen wir auf die Krinnenspitze und weil ich das lang schon mal machen will, nahmen wir den linken Rücken. Stellte sich als weglos und steil heraus (beides keine Überraschung) und war mal was anderes ;-)
Sonntag fuhren wir nach Sonthofen, weil der Bruder des besten Allgäuers bei der Hausauflösung nun auch viele Äxte organisiert hatte. Nehmen wir alles, ist ja Platz in dem Haus ;-) Außerdem war Zwillingsgeburstag und Schwesterle hatte auf Wunsch des einzigen noch in Kempten wohnenden Neffen zu Kürbiskässpatzen geladen. Die hatten eine tolle Farbe und waren sehr gut.

Nach einem superschönen Freitag sollte der Samstag zumindest halbtags schön werden. Wir entschieden uns für eine sonnige Südseite und hofften auf wenige Touris und wenige Einheimische. Wir parkten in Gunzesried und trafen dort nur auf wenige Autos.
Beim Start war es frisch und, wie immer in Gunzesried, windig. Das legte sich, auch wie immer, in Gunzesried, als wir nach dem letzten Hof auf den Steig zum Steineberg einbogen. Es dauerte nicht lang, bis wir auf T-Shirts und kurze Hosen umstellen konnten :-)
Wir nahmen die Straße zur Vorderen Krumbach, weil es Sonne hatte und die im Lauf des Tages ja weniger werden sollte. Kurz vor dem Rücken zum Steineberg setzten wir uns für eine Pause in die Sonne. Vom Mittag kamen alle paar Minuten neue Leute, was den besten Allgäuer beinahe dazu brachte, umdrehen zu wollen.
Wir gingen weiter (reihten uns quasi ein) und es war alles gar nicht so schlimm. Wir wurden zweimal überholt und überholten einmal jemanden und waren sonst allein unterwegs (gehen halt alle in dieselbe Richtung und man kann nicht weit sehen). Im Anstieg zur Leiter hatte es ein paar Leute, aber von denen gingen die meisten weiter und ‘außenrum’. Am Einstieg zur Leiter mussten wir nicht warten.
Oben hatte es leichten Wind und es war inzwischen schon eine dünne Wolkenschicht aufgezogen. Wir stiegen ein Stück auf der Südseite ab, und machten dort Pause. Leider war es auch da windig, deswegen gingen wir bald wieder.
Wir stiegen auf dem üblichen Weg ab und machten beim Großen Stein noch mal eine Pause. Und da beschenkte uns das Wetter doch tatsächlich mit einem Wolkenloch und es wurde warm und gemütlich :-)
Als die Sonne wieder verschwand, machten wir uns an den restlichen Abstieg. Das war sehr nett von dem Wetter, uns dieses freundliche Sonnenloch zu schenken :-)

T-Shirt-und-kurze-Hose-Temperaturen :-)

Herbst: Silberdisteln

Anstieg zur Vorderen Krumnach (oben links)

Anstieg am Grat zur Leiter

Schnee vor der Leiter

Auf der Leiter

Gipfel ohne viel Sonne

Abstieg

Abstieg
Das Wetter der letzten Woche ging am Montag direkt weiter, deswegen nahm ich das Auto. Über die Woche wurde es dann besser, blieb allerdings windig. Ich konnte wieder radeln, das war gut.
Die Woche stand ganz im Zeichen des Italiener-Projekts, bei dem sehr viel mehr unerwartete Blockaden auftraten, als irgendwem lieb sein konnte. Die Italiener kamen am Dienstag auf dem Weg zu ihrem deutschen Ableger bei uns vorbei und wir besprachen die Probleme. Keiner war glücklich, aber wir konnten einen Fahrplan beschließen.
Über die Woche wurde das Wetter besser und der Freitag sollte strahlend schön werden. Ich schaffte es aber leider nicht, den Freitag frei zu bekommen. Abends gab es das ‘die-lang-in-den-USA-verschollenen-sind-zurück’-Essen bei der besten Mama, zu dem wir Vanillepudding und Zwetschgen-Röster beisteuerten. Die hatten viel zu erzählen, die USA-Reisenden, auch wegen des ewigen Lockdowns.
Samstag nutzten wir den nicht ganz so schönen, aber doch teils sonnigen Tag für eine Runde über den Steineberg. War natürlich nett (und kurz voll), vor allem, weil es dann am Großen Stein ein feines Sonnenbad gab, auch wenn uns die Sonne nach einer halben Stunde verließ.
Am Nachmittag holten wir beim Schwesterle den nicht mehr genutzten Satelliten-Receiver ab, um die Schüssel auf unserem Dach nutzen zu können.
Am Sonntag nahm der beste Allgäuer den Receiver in Betrieb und sortierte die vielen, vielen, vielen Kanäle, die es dort gibt. Wir haben nun wieder ‘richtiges’ Fernsehen (statt wie bisher nur Streaming).
Der coole Urwald (Grünlilien und noch irgendwas), den ich vor über einem Jahr von einem ausscheidenden Kollegen geerbt hatte, war eine Weile super gewesen und war wunderbar weiter gewuchert.
Ich hatte mich genau an die Pflegeanweisungen gehalten, aber vor einem halben Jahr etwa fing irgendwas an, schiefzugehen: die Pflanzen blieben stehen, wurden schwarz, und gingen ein. Ich hatte zu viel Wasser vermutet und war auf deutlichen Sparkurs gegangen, aber es hatte alles nichts geholfen. Mein Daumen ist ganz definitiv nicht grün, eher schwarz-braun :/
Das Zeug sollte deswegen weg, und weil ich am Montag wegen Wetter eh mit dem Auto gekommen war, beschloss ich, die Pflanze mit nach Hause zu nehmen. Das ging allerdings gründlich schief, denn als ich in der Früh - draußen war es noch dunkel und das Foyer ist eher mager beleuchtet - mit dem sauschweren Pflanzgefäß die Treppe runterging, trat ich neben die letzte Stufe, stürzte und alles war hin.
Also nicht ich, mir war gar nichts passiert, aber das Pflanzgefäß aus Plastik war kaputt und die Erde und die Pflanzen hatten sich breit über den Treppenabsatz verteilt. Na toll!
Die O. , unsere Putzkraft, kam aus dem nächstgelegenen Zimmer gesaust und fragte, ob was passiert sei, und bot mir dann eine Mülltüte und Schaufel und Besen an. Ich schaufelte den gesamten Pflanzen- und Erde-Müll in die Tüte (glücklicherweise eine sehr stabile) und brachte das Zeug mitsamt dem gebrochenen Plastik zum Auto. Die O. putzte dann den Rest weg und der Urwald war Geschichte.
Dienstag radelte ich bei reichlich Wind, die restliche Woche hatte neben dem Wind auch immer wieder Regen und ich nahm das Auto. Immerhin gab es aber Sport in der Woche und machte lahme Arme und lahme Beine ;-)
Am Samstag war SAN MV. Ich fuhr allein nach Geltendorf und ließ mich erneut zur Masterin des SAN-Internet wählen. Auch für die anderen Referate gab es jeweils genau eine Kandidatin oder Kandidaten, sodass die Besetzung wie erwartet verlief. Der W. trat als Erster Vorsitzender ab,
Sonntag bereiteten wir den Garagen-Keller vor, um das Holz aus einer Hausauflösung, das Ralles Bruder organisiert hatte, dort durchs Grubenloch empfangen zu können. Das sollten ofengerechte Scheite und Anzünder sein, nicht schlecht so vor dem Winter.
Für den strahlend schön (wenn auch kühl) angesagten Samstag hatte ich eine der Touren rausgesucht, die ich schon länger mal wieder machen will. Wir starteten früh und stellten den Kangoo auf dem oberen Parkplatz von Bichlbächle ab.
Im Schatten, denn das Tal ist tief eingeschnitten und südseitig von der hohen Gartnerwand begrenzt. Der Weg ins Sommerbergjöchle ist gut zu gehen und hat viele schöne Ausblicke, liegt allerdings so spät im Jahr komplett im Schatten (hatte ich absolut gar nicht auf dem Schirm gehabt). Ab den Almhütten auf etwa der Hälfte des Steigs hatte es Frost, was zwar cool aussah, aber halt auch cool war ;-)
Sonne bekamen wir erst auf den letzten Metern ins Jöchle und da war es dann gleich sehr angenehm. Wir machten erst mal Pause :-)
Für den Weiterweg zogen wir dann aber wieder Jacken an, denn der nordseitige Kraxelgrat zur Gartnerwand lag auch so gut wie überall im Schatten.
Der Grat war gut zu gehen, auch wenn die paar schneeigen Stellen im oberen Teil etwas glatt waren. Am kleinen Kreuz am Ausstieg ließen wir es gut sein, denn der eigentliche Gipfel der Gartnerwand ein Stück weiter Richtung Zugspitze war mit einer 20-köpfigen (oder so) Gruppe voll. Wir wollten eh auf die andere Seite weitergehen.
Nach einer netten Pause in der Sonne, machten wir uns auf den Weiterweg, der entlang des abschüssigen Grats anfangs gar nicht so ohne ist. An zwei Stellen hat es ein Drahtseil.
Nach der nächsten Graterhebung kamen wir auf den grasigen Teil des langen Gartnerwandrückens und konnten bequem bis zum Abbruch auf der hinteren Seite weitergehen. Der Abstieg ins Bichbächler Joch war dann so steil und blöd zu gehen, wie wir in Erinnerung hatten ;-) War aber kein Problem.
Im Joch machten wir noch mal eine Pause in der Sonne, denn auf dem langen nordseitigen Abstieg würden wir keine weitere Sonne bekommen.
Der Abstieg zurück nach Bichlbächle war zwar gut zu gehen, aber weil es oben Frost hatte, musste man doch gut aufpassen. Unten hatte eine Mure einen Teil des Weges kaputtgemacht, da mussten wir ein Stück im losen Geröll absteigen. Und ganz am Ende natürlich vom unteren zum oberen Parkplatz zurücksteigen.
War eine ausgesprochen schöne Tour, aber beim nächsten Mal machen wird die nicht mehr so spät im Jahr.

Herbstlicher Start in Bichlbächle

Die Gartnerwand mit dem Nordgrat in Sicht

Frost vor der Gartnerwand

Blick zum Thaneller

Im Sommerbergjöchle mit Zugspitze

Im Nordgrat

Eine der Kraxelstellen

Oben liegt stellenweise Schnee

Am kleinen Kreuz

Es geht weiter

Ausstieg zum Grasrücken

Rückblick über den abschüssigen Grat

Bequemer Weg über den Grasrücken

Gerölliger Abstieg

Abstieg im Schatten