(Beinahe) Ende August schon und bislang kein einziger Pilz, das konnte so nicht bleiben. Oder zumindest hofften wir das, ein ganz kleines bisserl zumindest. Immerhin hatte es in letzter Zeit nach der Hitze und der (relativen) Dürre ein paar Mal geregnet.
Der Plan war gewesen, von der Sonnenklause aus die übliche Runde abzulaufen, deswegen hatte ich auch harte Schuhe dabei, um im weglosen Gelände besser zu stehen. Aber wir waren zu spät dran für einen Parkplatz oben oder in der Mitte, deswegen mussten wir doch von den Wasserfällen aus starten (hätte ich das geahnt, hätte ich doch weichere Schuhe genommen). Das ist zwar nett und schön, macht aber alles deutlich weiter.
Auch da unten war es schon recht voll, aber wir bekamen noch einen Parkplatz. Bis zum großen Wasserfall liefen wir mit allerlei Leuten hinauf, den Rest vom Tobel bis fast zur Sonnenklause waren wir so gut wie allein. Da unten ist es feucht, aber von Pilzen keine Spur.
An der Klause nahmen wir erst den Weg durch den Wald, dann den außen herum durch den anderen Wald, aber der Wald blieb beharrlich leer. Ab dem Normalweg trafen wir auf viele Leute, aber wir stiegen eh eher abseits am und im Seitenwald hinauf. Erfolglos, es gab nix.
Deswegen stiegen wir ab der Piste in der Mitte auf dem Weg hinauf, wo die harten Stiefel sich dann schon stellenweise bemerkbar machten, weil sie auf lehmigen Steinen wegen der harten Sohlen nicht so gut griffen. Alles wie erwartet und im Rahmen.
Am Gipfel verzogen wir uns auf den hinteren Buckel und fanden dann auch einen mittelbequemen Brotzeitplatz.
Für den Abstieg nahmen wir die Runde nach links, weil mir vor dem Abstieg auf der steilen Straße mit den harten Stiefeln graute. Das machen wir nicht oft und es ist oben auch wirklich nett. Und es war feucht, deswegen gab es immerhin ein paar alte Pilze (Täublinge). Vor dem steilen Abstieg gingen wir nach links, weil es da einen großen roten Pfeil hatte und wir da noch nie gegangen waren.
War auch nett, vor allem, als wir nach der Almwiese auf einem schmalen Pfad durch lichten Wald und viele Farne abstiegen. Und da gab es dann tatsächlich 2 Steinpilze! Einen größeren und einen kleinen. Sonst aber gab es nichts, weder dort in der Umgebung noch beim weiteren Abstieg. Na, immerhin!
Danach kamen wir auf den Abstiegsweg, den wir schon kannten, und machten einen kleinen Abstecher zum Altstätter Hof, wo es kühles Bier, guten Kuchen und einen netten Einzeltisch mit Aussicht neben der Kuhweide gab.
Der restliche Abstieg war einfach und direkt, wurde aber mit jedem Meter anstrengender, weil die harten Schuhe meinen Füßen ganz und gar nicht guttaten :-( War trotzdem eine nette Runde und eröffnet weitere Möglichkeiten :-)

Bei den Hinanger Wasserfällen

weiter zu den oberen Wasserfällen

Im leeren Wald

Am Sonnenkopf

Abstieg

Im weiteren waldigen Abstieg

Mit Tüte!

Einkehr mit Bier und Kuchen :-)