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The day after Tomorrow

Montag, Juni 14, 2004

Adrian Hall ist Klimaforscher und versucht mit der Auswertung des Eises der Antarktis Rückschlüsse auf die Entwicklung des heutgen Klimas zu finden. Bei einer Klima-Konferenz in Indien vertritt er die Ansicht, dass sich bei der jetzigen Ausbeutung der Resourcen unserer Erde das Klima speziell der nördlichen Hemisphäre massiv ändern könnte, weil der Golfstrom versiegen könnte. Er rechnet mit einem Zeitraum von 100 oder mehr Jahren, so dass sich die anwesenden Staatsleute, allen voran der amerikanische Vizepräsident in keiner Weise angesprochen fühlen.

Das Versiegen des Golfstromes kommt dann viel schneller als angenommen, nämlich nur ein paar Wochen später und das Wetter spielt verrückt ...

Das Thema des Films ist die Umwelt und wie wir damit umgehen. Emmerich zeigt in einer überwältigenden Bilderflut, was passieren könnte. Die Geschichte des Films, wie Halls Sohn in New York steckt und Hall sich auf den Weg macht, ihn dort raus zu holen, ist flach und Nebensache. Sie dient nur dazu, grossartige und beeindruckende Bilder zu zeigen.

Emmerich hat sich angeblich von 'echten' Klimaforschern beraten lassen, so dass die gezeigten Phänomene nicht ganz an den Haaren herbei gezogen sein sollen. Sie sind allerdings bestimmt übertrieben, was aber die Aussage des Films nur unterstreicht und nicht mal albern wirkt.

Mir hat der Film unheimlich gut gefallen, was nicht nur daran liegt, dass ich ein Faible für Schnee und Eis habe. Er ist perfekt gemacht. Der Lichtblick am Ende ist, dass der amerikanische Vizepräsident tatsächlich zugibt, dass die Welt einen Fehler gemacht hat. Jetzt fehlt nur noch, dass die Welt das wirklich feststellt ...

Website: http://www.thedayaftertomorrowmovie.com/

Von engel am 14.06.2004 21:45 • diary
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