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Casanova

Montag, Februar 13, 2006

Casanova kennt jeder. Casanova ist der Mann, dem die Frauen reihenweise zu Füssen lagen. Auch dieser Film schöpft mit vollen Händen von der Legende, das aber mit Witz und Charme, tollen Kostümen vor der Kulisse des echten Venedig (da wollte ich immer schon mal hin, muss ich jetzt vielleicht gar nicht mehr, denn schöner ist es 'in echt' bestimmt auch nicht) und einer gehörigen Portion Ironie. Die wahre Liebe kommt übrigens auch nicht zu kurz.


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Der Film ist von Anfang bis Ende unterhaltsam, das fängt schon mit der wunderbar schnörkeligen Schrift im Vorspann an. Die Story ist nicht aufregend, der Herzensbrecher Casanova verliebt sich ausgerechnet in die Frau, die als Mann verkleidet die Uni aufmischt und unter einem Pseudonym emanzipatorische Pamphlete verfasst. Natürlich will sie nichts mit ihm zu tun haben und am Ende kriegen sie sich doch. Zwischendrin gibt es natürlich einige Verwicklungen.

Trotz der vorhersehbaren Geschichte (und was anderes will man ja gar nicht bei einem solchen Film) ist man zu keinem Zeitpunkt gelangweilt, zu schön sind die Kostüme und Venedig und vielen kleinen und grossen Nadelstiche, die den Film über verteilt werden. Ganz toll ist beispielsweise die 'Verjungungskur' des fetten genuesischen Kaufmanns. Ich hatte einfach nur Spass.

Casanova gibt übrigens am Ende seinen 'Job' als Herzenbrecher und Frauenheld an seinen Nachfolger ab und verdrückt sich aus Vernedig.

Website: http://casanova.movies.go.com/

Von engel am 13.02.2006 19:15 • diary
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