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Pans Labyrinth

Dienstag, März 06, 2007

Ofelia muss mit ihrer hochschwangeren Mutter, der es nicht besonders gut geht, zum neuen Vater in die Berge. Der neue Papa ist Offizier der faschistischen Armee Spaniens, bekämpft gerade äusserst brutal die Rebellen aus den Bergen, ist sehr von sich überzeugt und hält auf Pünktlichkeit und Disziplin. Abgesehen davon interessiert ihn weder die Stieftochter noch die Mutter besonders, ihm geht es in dieser Beziehung vor allem um seinen Erben.

Ofelia entdeckt hinter der alten Mühle, in der das Regiment lagert, ein Labyrinth.


*****

Es dauert nicht lang, dann kommt eine von Pan’s Gehilfinnen, eine Fee, die neben der menschlichen Figur auch wie ein Insekt aussehen kann, und führt Ofelia zu Pan, der mitten im Labyrinth wohnt. Pan eröffnet Ofelia, dass sie vermutlich die lang vermisste Prinzessin aus dem Feenreich ist, doch muss sie 3 Prüfungen bestehen, um ihren rechtmässigen Thron besteigen zu dürfen ...

Phantasie und Wirklichkeit vermischen sich in diesem Film so sehr, dass man selten sicher ist, wo man sich gerade befindet. Der ganze Film wird in unglaublich opulenten Bildern erzählt, so dass man sehr schnell sehr tief in den Film gesogen wird. Auch wenn die Geschichte an sich nicht überraschend ist, ist doch die Umsetzung sehr gelungen. Die Figuren sind nur gerade so weit überzeichnet, dass sie noch glaubhaft sind. Selten ist man sicher, wer nun wirklich gut und wirklich schlecht ist, selbst der böse Hauptmann zeigt am Ende Grösse.

Ganz und gar europäisch ist dass es kein wirkliches Happy End gibt, dafür aber einen für den Film logischen Abschluss. Ich habe mich sehr gut unterhalten.

Website: http://www.panslabyrinth-film.de/

Von engel am 06.03.2007 19:57 • kino
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