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Samstag, 08.08.2026: Unerwartet coole Runde

Samstag, August 15, 2026

Auf der Suche nach Neuem war ich auf den hinteren Parkplatz im Aubachtal gestoßen, von dem man auf den Siplinger gehen kann. Vorbei an den Nadeln, das wollte ich schon lang mal machen.

Wir parkten also an der Säge und radelten zum Parkplatz hinter. Das ist bequem, weil die Straße erst danach so richtig steil wird. Am Parkplatz war mehr los als erwartet.

Unser Weg führte uns zunächst auf einer Piste am Bach entlang nach Westen und dann auf einen Quad-Track. Den Bach querten wir auf Steinen, weil wir die Brücke im Schatten erst entdeckten, als wir schon drüben waren ;-) Der Quad-Track führt in vielen Kehren eine sehr steile Rinne im Buchenwald unter noch steileren Nagelfluhwänden hinauf. Gegenüber der Wände ist ein Tobel, in den man selten hineinschauen kann. Obwohl der Anstieg auf einem Quad-Track erfolgt, ist er nett, weil der Track gut zu gehen ist und die Gegend total interessant. Und es hat keine Einzäunung.

Oben kommt man in dem weitläufigem Almgelände zwischen Siplinger und Heidenkopf heraus. Der Weg ist dort schmal und gelegentlich gar nicht so gut zu finden, weil er zugewachsen ist. Wenn man sich dann der Siplinger-Nadel nähert, wird der Weg wieder deutlich und führt sehr nett an der Nadel vorbei auf den Grat.

Hier wird der Weg zum Treppensteig und führt sehr steil und sehr gewunden über die und zwischen den vielen Nahgelfluhspitzen und -Köpfen hindurch. Das ist unerwartet und cool :-)

Oben kommt man direkt am Gipfel mit dem Kreuz raus, wo es wenige Leute und auch ein paar Kühe hatte. Am Kreuz wurde gerade ein Platz frei, deswegen machten wir dort Pause, obwohl es in der Sonne ganz schön warm war.

Wir überschritten den Gipfel und stiegen auf der anderen Seite Richtung Wilhelmine-Alpen ab. Der Weg fängt gemütlich und recht breit an und wird dann auch auf dieser Seite zu einem unerwartet wilden Treppensteig :-)

Unser Abstieg zurück uns Aubachtal begann an einer kleinen Leiter an einem Zaun, die man leicht hätte übersehen können, wenn es da nicht Wegweiser gehabt hätte. Der Abstieg war dann bis zur Hirschgundalpe recht wild und nicht immer leicht zu erkennen, weil der Weg von dem vielen Vieh auf der Seite zertrampelt war. Es war sogar stellenweise feucht, was angesichts der allgemeinen Trockenheit doch sehr erstaunlich war.

Der Abstieg ab der Alpe erfolgte auf einem Fahrweg und war eher langweilig. Dafür ging es schnell und wir kamen bald am Aubachtal-Parkplatz an. Danach mussten wir fast nur noch zurückrollen und konnten gemütlich an der Alpe Gerstenbrändle einkehren und deren fantastischen Kuchen genießen :-) Ich nahm auch noch mal Käse mit.

Unerwartet coole Tour!


Start bei der Säge


Am Aubachtal-Parkplatz


Auf dem Quadtrack im Wald


Im Alpgelände, hinten die Siplinger-Nadel


Gegenüber ist die Nagelfluhkette


Wir nähern uns der Nadel


Steiler Treppenanstieg


Tiefblick auf die Alpwiesen


Oben wird es verwachsen


Gipfelbild mit Kuh


Treppenabstieg auf der anderen Seite


Steilabstieg


Der wilde Siplinger vom Abstiegsweg aus


Auf den letzten Metern

Von engel am 15.08.2026 17:30 • outdoorbergmtb
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