Der Mount Everest ist ein Berg, der eigentlich jeden Bergsteiger irgendwie berühren muss. Für mich ist er einerseits total faszinierend, weil er eben der höchste aller Berge auf unserem Planeten ist, und andererseits völlig uninteressant, weil ich ihn nicht als Ziel in Betracht ziehen werde. Trotzdem konnte ich der Versuchung, ein paar Seiten über ihn zu machen, nicht widerstehen.

Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen. Das schmeckt nach Abenteuer, Größe, Ruhm - und nach viel Leid.
Lange war gar nicht bekannt, dass der Everest existiert, weil der Berg etwas versteckt hinter anderen hohen Bergen liegt und weil Nepal und Tibet den westlichen Landvermessern keinen Zutritt gewährten.
Viele Menschen haben sich und andere zu den extremen Höchstleistungen getrieben, die nötig sind, einen Berg zu ersteigen, dessen Gipfel weit über der Todeszone liegt. Dass dabei ein Teil auf der Stecke geblieben ist, ist nicht verwunderlich.
Ich bewundere die Menschen, die sich so weit antreiben und motivieren können, dass es sie trotz aller Widrigkeiten auf solch einen Berg treibt. Ich glaube nicht, dass ich, trotz all meiner Liebe zu Bergen, fähig wäre, mich zu der nötigen Höchstleistung zu bringen. Meine Leidensfähigkeit hat ihre Grenzen schon viel weiter unten erreicht, fürchte ich.
Trotzdem faszinieren mich die ganz großen Berge. Ich lese alles, was ich darüber in die Finger bekomme und ich hatte viel Spass daran, all das über den Größten der Großen hier zusammen zu stellen.
Ich hoffe, Euch macht das auch Spaß ...