Der Montag fing in der Früh mit zweistelligen Minusgraden an, für Nachmittag war dann Regen angesagt. Ich nahm das Spikerad, aber der Regen hielt sich sehr in Grenzen. Allzu glatt war es nicht. Der Dienstag fing dann schon in der Früh mit Plusgraden an, da war es dann aber spiegelglatt, weil der Boden noch gefroren war und es nachts geregnet hatte. Auch da nahm ich natürlich das Spikerad. Der Weg von der Haustür zur Garage war dann gefährlicher als die ganze Radelstrecke …
Am Mittwoch bekamen wir den Clio zurück :-) Der Preis für die Lichtmaschine und den Zahnriemen (wofür man anscheinend sehr viel auseinanderbauen muss) war sehr freundlich und nachbarschaftlich. Der beste Allgäuer brachte zum Trinkgeld der Werkstatt auch gleich Krapfen mit.
Beim Krafttraining näherte ich mich so langsam meiner Leistungsgrenze. Zum ersten Mal, seitdem ich die Gewichte aufzeichne, konnte ich nichts erhöhen. Ich mache immer 3 Sätze mit 12 Wiederholungen und steigendem Gewicht (was die jeweilige Maschine halt hergibt) und wenn ich den letzten Satz nicht ganz schaffe, kann ich beim nächsten Mal auch nicht erhöhen. Eigentlich müsste ich inzwischen Kraft und Muskeln bekommen haben, aber so richtig merke ich das noch nicht.
Am Freitag fuhren die besten Eltern mit Schwesterle und Schwager nach Leutasch zum Spazierengehen und Langlaufen. Das ist schon sehr schön, dass die das machen können, auch wenn die Schwierigkeiten größer werden. Und dass Schwesterle und Schwager zur Unterstützung mitfahren, ist schon sehr fein :-)
Samstag fuhr ich mit dem Zug nach München zur Vorbereitung der SAN-25-Jahr-Feier. Der beste Allgäuer brachte mich zum Zug, deswegen musste ich mich nicht mit Parken am Bahnhof rumschlagen (das Wetter war schön, ich hätte radeln können, aber so früh mit noch nicht ganz einschätzbarem Zeitbedarf, war das doch einfacher).
Für die Hinfahrt hatte ich eigentlich eine Verbindung mit Umsteigen in Buchloe rausgesucht, aber der Direktzug hatte Verspätung und so konnte ich den nehmen. Bei der Rückfahrt stand schon in der Bahn-App, dass der Zug sehr voll werden würde. Ich war aber früh genug dran, um in den einfahrenden Zug einsteigen zu können, und bekam einen Sitzplatz. Der Zug wurde dann tatsächlich sehr, sehr voll.
Sonntag gingen wir eine Runde über den Rottachberg, eine schöne Mischung aus kalt (im Schatten) und warm (in der Sonne).