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Zusatzjob, Anbaden, Chilis

Mittwoch, Mai 25, 2022

Nachdem der Muskelkater ja schon am Sonntag gekommen war, war der Montag nicht ganz so schlimm wie erwartet. Natürlich war jeder Start zu irgendwas (Aufstehen, Treppe, Laufen, usw.) erst mal schwierig, aber ich kam dann doch relativ schnell in Schwung. Besser als nach der letzten Bergtour, einmal vielleicht noch, dann sind die Beine wieder tourentauglich ;-)

Arbeit war die Woche erst nett, weil ich fast ungestört an Themen arbeiten konnte und auch gut vorankam. Am Ende der Woche kam dann aber unvermutet ein Zusatzjob, bei dem ich zusagte, ihn bis Ende der Woche hinzukriegen. Dass die nächste Woche ‘kurz’ ist, fiel mir erst danach ein, das war ein wenig dumm gelaufen. Naja, schaumermal.

Dienstag und Mittwoch waren der C. und ich wieder in KF und wie jedes Mal lohte sich das auch deswegen, weil sich auf dem kurzen Weg zwischen den beiden Schreibtischen schnell und effizient diskutieren lässt. Mittagessen gab es an beiden Tagen im Dönerladen, weil die Alternativen in der Kantine keinen wirklich ansprachen. Ich vermisse noch immer den Hot Croque etwas, aber auch der Dönerladen ist frisch und gut. Am Mittwoch trafen wir auf dem Rückweg die Mittagslaufgruppe, die tatsächlich einmal in der Woche statt etwas zu essen 8 oder 10 Kilometer laufen. Beeindruckend.

Der beste Allgäuer hatte am Mittwoch seinen freien Tag und war bei bestem Wetter noch auf einer langen Runde unterwegs, als ich heimkam. Ich nutzte das Wetter dazu, zum Fernsehturm zu gehen. Dort waren die Hochlandrinder auf der Gipfelwiese und das war schon ein bisserl unheimlich, zwischen denen durchzugehen. Die sind schon ganz schön massiv und haben sehr beeindruckende Hörner und es war auch ein Stier dabei. Aber die schauten nur, als ich zwischen ihnen durch ging - langsam, genau auf dem Pfad und zielstrebig.

Freitag war der totale Hochsommertag, aber weil der Wetterbericht Gewitter für den Nachmittag vorher gesagt hatte, radelten wir nicht zum See, sondern genossen den Sommer erst mal mit Kaffee im Garten. Die Gewitter kamen nicht, aber wir (also: der beste Allgäuer) machten Bike-Wartung. Wäre im Frühjahr eh fällig und ist wegen des Urlaubs besonders nötig und es war auch gut so. Alles ist gut, aber wir müssen jetzt beide wieder Bremsbeläge kaufen.

Den bewölkten Samstag nutzte ich dazu, die Chilis umzupflanzen. Noch leben erstaunlich viele Pflänzchen, aber sie sind klein mickrig und sie wachsen kaum. Ich wage kaum noch, darauf zu hoffen, dass das noch was wird mit den Chilis, aber direkt aufgeben will ich dann auch nicht. Mittags gab es Pfannkuchen und weil dann zwei Mal die Sonne durch die Wolken spitzte, fuhren wir zum Weiher. Der beste Allgäuer ging gleich Schwimmen, mir war das Wasser eigentlich zu kalt. Aber dann dachte ich, dass das doch doof ist, und ging auch rein. Angeschwommen! :-)

Sonntag machten wir dann bei deutlich bewölkterem Wetter als vorhergesagt eine Zu-Fuß-Bergtour, um allen potenziellen Muskelkater jetzt und hier zu bekommen und nicht im Urlaub. Es war dampfig im Aufstieg, kühl mit Wind oben und wir erwischten eine sonnige Pause im Abstieg. Kein Muskelkater, nur wehe Füße :-) Als wir nachmittags zurückkamen, bekamen wir von den Nachbarn je 2 russische Grillspieße als Dank für überlassene Briketts. Passte prima (Hunger) und schmeckte ausgezeichnet.

Von engel am 25.05.2022 19:03 • diary(0) Kommentare

Fehlstart, E-Mail, Bergsommer

Sonntag, Mai 15, 2022

Der Start der Arbeitswoche war anstrengend, weil mein Update vom Freitag trotz Test dann doch nicht so funktioniert hatte, wie beabsichtigt und sich deswegen eine lange Queue an Jobs angesammelt hatte, die nach Analyse und Behebung des ersten Fehlers dann bis gegen Mittag brauchte, um abgearbeitet zu werden. Naja, man lernt überall was draus ;-) Sonst wird die Arbeit immer intensiver, weil nun 2 Themen brennen, die bei mir liegen, während sich der arme C. ganz allein mit dem neuen Thema befassen muss. Noch dazu gab es diese Woche Homeoffice, weil es einen möglichen Kontakt gegeben hatte.

Am Dienstag kam ich auf die (eigentlich gute) Idee, endlich mal mein Mail-Passwort nach X Jahren zu erneuern und komplizierter zu gestalten. Ich tippte das Passwort direkt auch in mein Handy und schrieb es dann auf, um es später auch auf dem anderen Computer eingeben zu können. Wo es dann nicht funktionierte. Da ich diesen Mail-Account seit 25 Jahren habe, habe ich dort weder eine Sicherheitsfrage noch eine alternative Kontakt-Möglichkeit noch sonstwas hinterlegt, denn das wollte damals noch keiner. Automatisch zurücksetzen ließ sich das Passwort also nicht.

Immerhin zahle ich für diesen Mail-Account und deswegen konnte ich eine echte Person anrufen. Was allerdings nicht wirklich half, denn die Dame konnte zwar anhand meiner Angaben verifizieren, dass ich ich bin, aber zum Zurücksetzen des Accounts hätte auch sie eine alternative Kontaktmöglichkeit gebraucht, um mit den Link zukommen lassen zu können. Toll gemacht, Andrea, echt!

Ich musste mich also beim Provider authentifizieren und weil Mail halt doch recht wichtig ist, lud ich mir dann eine Identifizierungs-App aufs Handy, fotografierte den Ausweis von vorn und hinten, schwenkte und wackelte mit dem Ausweis so lang, bis die App das Hologramm erkannt hatte und filmte mich zum Abschluss auch noch. Danach bekam ich einen 10-stelligen Freischaltcode und konnte mein Passwort noch mal zurücksetzen.

Die App empfahl der Provider, also gehe ich jetzt mal davon aus, dass der nicht will, dass seine zahlenden Kunden irgendwo irgendwie ID-beraubt werden und dass das alles keine Probleme geben wird. So ein bisserl Bauchweh blieb am Ende doch übrig, aber irgendwie musste ich wieder an meine Mail kommen. Ich habe jetzt übrigens eine Sicherheitsfrage und eine Handynummer und eine alternative E-Mail-Adresse hinterlegt. Puh!

Sportlich war die Woche nicht schlecht, was nach dem nahezu untätigen Wochenende auch ganz gut war. 2 Mal Crosstrainer-Laufen, jeden Morgen Reha-Gymnastik, allerlei Zwischendurchsport und wir haben sogar die Bike-Saison eröffnet und sind abends zwei Mal die kleine Mariabergrunde gefahren. Der beste Allgäuer wäre gern weiter geradelt, aber das wollte ich meinem ungeübten Sitzfleisch nicht antun. War gut so, am Donnerstag war das dann doch etwas mitgenommen ;-)

Am Freitag war Mischwetter mit etwas Regen und wir gammelten noch mal unentschlossen daheim rum (was heissen soll: wir machten höchst gemütlich lauter Daheim-Dinge, das war also auch sehr schön). Und dann kam ein Super-Duper-Traumwochenende mit einmal Bergsteigen mit viiiiielen, vielen wunderbaren Blumen (und natürlich Muskelkater, netterweise nicht ganz so schlimm wie letztes Mal) und einmal Bike&Hike. Radeln kann man ja auch mit Bergsteigen-Muskelkater nahezu problemlos und über das Rumgeeiere beim Abstieg schweige ich ganz einfach ;-) Grillen gab es und Sonne gab es und es war überhaupt ganz wunderbar. Hach!

Von engel am 15.05.2022 23:00 • diary(0) Kommentare

Firmenlunch, Besuch, Urlaubsplanung

Sonntag, Mai 08, 2022

Die Woche begann arbeitstechnisch intensiv und ging genau so weiter. Dienstag und Mittwoch trafen sich der C. und ich im Büro, was unserer Zusammenarbeit sehr guttut, auch wenn wir eigentlich jeder am eigenen Thema arbeiten. Ein Teilaspekt meines Teils, den ich für kompliziert gehalten hatte, war dann so einfach und klappte so unerwartet auf Anhieb, dass mein Erstaunen den C. zum Lachen brachte. Ich bin das nicht gewöhnt, dass komplizierte Dinge einfach gehen. Auch mal eine schöne Abwechslung ;-)

Am Dienstag gingen wir mal wieder zur Kantine, was ganz OK war. Irgendwie sagt mir aber der Dönerladen, wo alles so frisch ist, fast mehr zu. Mittwoch war dann der Firmenlunch. Ich hatte ja, weil in der Einladung zum Würstelessen gefragt wurde, wer was Vegetarisches will, nach den Optionen gefragt. Da gab es erst keine, dann wurden vegetarische Würstel angeboten. Überzeugte mich ja nicht wirklich, aber wo ich das dann schon angestoßen hatte, fühlte ich mich so halbwegs verpflichtet und bestellte welche. Waren OK. Bisserl langweilig vielleicht, aber die vorhandenen Wiener (geht mir weg mit Weißwürsten!), von denen ich auch eines nahm, waren wenig geräuchert und auch nicht sooo arg geschmackig.

Insgesamt war das aber eine feine Idee :-) Ich sah Leute, die ich bislang nur als Stimme ‘kenne’ und unterhielt mich mit Leuten, mit denen ich sonst wenig zu tun habe. Der Firmenlunch soll jetzt dann jeweils am ersten Mittwoch im Monat stattfinden, da freue ich mich drauf :-)

Montag war das Wetter noch mal schön, deswegen gingen wir am Abend mal wieder zum Fernsehturmhügel. Den Rest der Woche gab es Reha-Gymnastik in der Früh, Zwischendurchsport an den HomeOfficetagen und sogar 2 Mal Crosstrainerläufe. Mittwoch war eine DAV Infoveranstaltung zur Digitalisierungsoffensive. Das war eher so mittelinteressant und ich muss mir im Nachgang mal anschauen, wie viel davon wir tatsächlich nutzen können.

Bei den Chili-Babys, die jetzt 4 Wochen mit immer gelber werdenden und sogar abfallenden Keimblättern vor sich hin vegetiert sind und eigentlich so aussahen, als würden sie demnächst allesamt sterben (bei der Hälfte stimmt das auch), derappeln sich doch ein paar Pflänzchen. Selbst bei einigen, wo die Keimblätter schon abgefallen waren und nur noch ein einsamer Stiel stand, kommen jetzt echte Blättchen. Der beste Allgäuer hatte vermutlich recht, da war was mit dem Wasser von draußen.

Für den Samstag hatte uns die Neu-Allgäuer Verwandtschaft (Schwesterle :-)) zum Essen und zur Besichtigung des neuen Hauses eingeladen. Der beste Allgäuer bastelte deswegen am Freitag sein feines Eierlikör-Tiramisu. Am Samstag fuhren wir dann ins Neubaugebiet, wo das Navi noch keine Straßen kennt und bogen gleich am Anfang falsch ab. Die richtige Straße war dann natürlich auf der anderen Seite des kleinen Kreisels.

Ich hatte mir dann auch die Hausnummer falsch gemerkt, deswegen klingelten wir zunächst am falschen Haus. Der junge Mann, der öffnete, wusste aber gleich, wo wir eigentlich hin wollten und verwies uns an ‘das Holzhaus’ schräg gegenüber. Eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Schwesterle und mir lässt sich nicht bestreiten ;-)

Sonst war das Wochenende eher faul, weil das Wetter mal wieder nicht so recht wollte und wir uns kaum zu irgendwas aufraffen konnten. Kurz vor Wochenend-Ende schafften wir es knapp noch zum Fernsehturm. Dafür steht jetzt die Urlaubsplanung bis ins (fast) letzte Detail (so das Wetter mitspielt, sonst müssen wir halt improvisieren) und wir haben Fährentickets. In Absprache mit dem besten Allgäuer ist die Planung jetzt maximal stressig, weil wir nachts fahren und am ersten Urlaubssamstag in der Früh um 8 die erste Fähre kriegen müssen. Aber so können wir staufrei fahren und schlafen dann halt am Samstagnachmittag auf der Insel aus :-)

Von engel am 08.05.2022 23:00 • diary(0) Kommentare

Lead, Dampfnudeln, Bärlauch

Sonntag, Mai 01, 2022

Im Zuge der Urlaubsplanungen hatte ich auch bei den besten Eltern angefragt, ob vielleicht aus den uralten Campingtagen (wir hatten die besten Urlaube als Knirpse mit dem Zelt und Schlauchboot in Jugoslawien) noch ein Gaskartuschenkocher übrig sei. Die beste Mama hatte gekramt und auch ein Bild geschickt, da war dann schon klar, dass leider nicht dabei war, was ich erhofft hatte. Ich fuhr trotzdem am Abend hoch, schließlich war das Osteressen ausgefallen und ich wollte sie mal wieder besuchen. Das war nett :-)

Arbeitstechnisch war die Woche intensiv wie üblich. Der C. und ich sollen uns jetzt dann auch über Jira organisieren, was ein bisserl nervig, aber auch verständlich ist. Was wir machen, überblickt aktuell keiner, da schadet ein bisserl mehr Transparenz nicht. Für mich bedeutet das mehr Orga-Aufwand. Tja, gehört halt dazu.

Die gute Nachricht der Woche war dann, dass ich nun auch den Job habe, für den ich eigentlich eingestellt wurde, den es aber bislang nicht gab. Im Zuge der Umorganisation wurde er geschaffen und so bin ich nun offiziell Engineering Lead :-) Ich bin sehr zufrieden :-)

Der beste Allgäuer hatte am Mittwoch seinen freien Tag und nutzte das eher so mittelgute Wetter für eine Runde über den Illertalhügel. Ich lief immerhin auf dem Crosstrainer. Am Donnerstag war dann noch mal schönes Wetter vor dem mauen Wochenende und wir gingen über den Fernsehturm, allerdings ohne Sonne, denn die war fast pünktlich zum Feierabend hinter Wolken verschwunden. Immerhin hatte es vorher noch für eine sonnige Pause auf der Terrasse gereicht.

Freitag war dann mal wieder das Netz weg. Boah ey, Vodafone! Eine automatische Ansage informierte mich darüber, dass es ‘technische Störungen’ in meinem Bereich gäbe, sie werden wohl gegen 11 behoben sein. Dann wurde der Anruf beendet (nicht, dass es eine Rolle spielen würde, das auch noch mit einem Menschen zu diskutieren, aber man fühlt sich trotzdem ‘abgefertigt’). Da war es 8! Ich loggte mich übers Handy ein, informierte den C. und ging erst mal Einkaufen. Gna.

Weil noch Hefe übrig war, hatten wir uns Dampfnudeln für Freitag vorgenommen. Hefeteig machen mochte ich ja eigentlich nie, aber die diversen Hefezopfteige der letzten Zeit waren ganz gut handhabbar. Die sind recht fest und es ist viel Fett drin. Dampfnudelteig dagegen hat irre viel Flüssigkeit, soll weich bleiben, hat null Fett und klebt wie Hölle. Voll nervig! Die Dampfnudeln wurden aber trotzdem gut :-)

Lehrreich war die Aktion auch. Ich lernte unter anderem, dass Vanillesoße (Pudding mit viel Milch) sehr lang sehr flüssig bleibt. So lange, dass man schon gar nicht mehr glaubt, dass sie noch anziehen würde. Meine Strategie, die ‘zu flüssige’ Soße mit Stärke zu verdicken klappte gut, denn als sie dann kalt war, hatte ich festen Pudding ;-) Den ich dann mit Milch verdünnen musste. Klappte alles problemlos, aber die Soße war am Ende eher wenig vanillig und arg viel ;-) Dampfnudeln kann man übrigens ganz wunderbar in der Pfanne erhitzen und das tut dem Becherle unten dran sehr gut.

Samstag gin ich erst Bärlauch holen und fiel dann nochmal in Urlaubsplanung. Beim Studium der ‘echten’ Karten (bisher hatte ich vor allem die OSM angeschaut) fand ich dann noch ein paar MTB-Routen. Nicht dass die noch nötig wären, wir haben eh schon unendlich mehr Möglichkeiten als wir brauchen, aber die echten Karten freuten mich trotzdem.

Sonntag war das Wetter auch eher so mittel, aber immerhin war der eklige kalte Ostwind wieder abgeflaut. Die Pause am Illertalhügelnebengipfel (der Platz am Grat gehört inzwischen wieder den Ameisen) war zwar nicht sonnig, aber nett und nicht unangenehm. Tee ist noch immer ein passendes Getränk.

Von engel am 01.05.2022 23:00 • diary(2) Kommentare

Kater, Wurst, Urlaubsplanung

Sonntag, April 24, 2022

Der Ostermontag begann mit fürchterlichem Muskelkater (vor allem links natürlich, das rechte Bein belasten klappt einfach nicht richtig, zu lang falsches Verhalten trainiert). Ich kam kaum die Treppe runter (gut, dass es links eine Wand und rechts ein Geländer hat). So gesehen war es fast schon OK, dass der Schwiegervater seinen Geburtstag an diesem strahlend schönen Montag mittags feierte.

Wir starteten den Tag langsam (und humpelnd, auch der beste Allgäuer) und radelten dann zu der Wirtschaft, wo die Feier stattfand. Ich war ausgesprochen zufrieden mit meiner Salatplatte (ich habe Salat-Unterversorgung), andere fanden das Essen eher solala. Am Nachmittag gab es dann noch K&K bei der Lebensgefährtin des Schwiegervaters, wo wir lang blieben und uns mit den wenigen anderen lang und gut unterhielten. Weil der SV einen riesigen Fresskorb mit Thüringer Wurstspezialitäten bekommen hatte, radelten wir mit Wurst im Rucksack und einer Brotzeiteinladung für Donnerstag wieder heim. Sonst wäre die Menge Essen für SV und LG kaum zu bewältigen gewesen und das wäre echt schade drum gewesen, denn das Zeug war durch die Bank sehr gut.

Dienstag und Mittwoch trafen sich Kollege C. und ich im Büro, was ausgesprochen produktiv war. Wir hatten eine lange Diskussion zur Umsetzung des neuen Projekts (die der C. aktuell mehr oder weniger allein stemmt) und schafften es, die diversen Einzelteile zumindest konzeptionell sehr schön zu entkoppeln. Ohne sich im Büro mal schnell so nebenbei unterhalten zu können, wäre da vermutlich einiges in eine ungute Richtung gelaufen. Das mit den 2 Tagen Büro pro Woche ist schon eine gute Sache.

Mittagessen gab es jeweils beim neuen Dönerladen. Ich weiß jetzt, was Lahmacun ist (war OK, mit viel Salat), mein Favorit ist aber nach wie vor die Falafel-Box. Am Mittwoch war ein Kollege dabei, der sich sonst lieber was mitbringt (“Irgendwie war heute nichts da.”) und die Herren hatten viel über Games zu reden. Sie versuchten ganz nett, mich mit ins Gespräch einzubeziehen, aber da habe ich einfach keinen Zugang. Macht aber nix, ich höre auch gern zu, wenn sich Leute über ihr Fachgebiet austauschen und ich hab mich einfach so an der Diskussion der beiden gefreut.

Donnerstag war dann Wurstvernichtung bei SV und LG. Da gab es dann nicht nur haufenweise thüringische Wurst, sondern auch Bärlauchcreme und Wurstsalat aus nicht-Thüringer Wurst. Wir rollten heim (auf dem Bike natürlich, aber auch, weil wir viel zu viel aßen und entsprechend voll waren).

Am Freitag schickte die beste Mama ein Foto des Corona-Bescheids für den besten Papa. Er solle sich unverzüglich in Quarantäne begeben! Das Schreiben kam 5 Tage, nachdem die verordnete Quarantäne rum war, das hätte man sich dann eigentlich auch noch schenken können (war bei uns ja auch so und ja, ich weiß, dass die Gesundheitsämter überlastet sind, aber nach 2 Jahren Pandemie hätte ich dann doch ein bisserl mehr erwartet).

Am Nachmittag wechselten wir bei beiden Autos die Räder und hatten am Ende sogar tatkräftige Hilfe vom ausgesprochen kommunikativen Nachbarsbuben, der auch ein Rad rollen wollte und durfte. Der Junge dürfte 7 oder 8 sein (ich kann das wirklich sehr schlecht schätzen) und redet wie ein Wasserfall. Er wollte uns sogar zu einer ‘Party’ in seinem Zimmer einladen, was wir aber höflich mit Hinweis auf andere Verpflichtungen ablehnten.

Das Wetter am Wochenende war dann eher so mittel. Trocken, aber kühl, bedeckt und windig. Ich fiel in die Urlaubsplanung für Juni und der beste Allgäuer hatte anscheinend auch keinen besonderen Antrieb rauszugehen. Sonntag Abend schafften wir immerhin beide eine Runde auf dem Crosstrainer. ‘Lucifer’ ist ja aus, ich mach jetzt wieder bei ‘The Expanse’ weiter. Super! Ich bin aber nach wie vor nicht sicher, ob man mitkommt, wenn man die Bücher nicht kennt.

Von engel am 24.04.2022 23:00 • diary

Corona, Glut, Kangoo

Sonntag, April 17, 2022

Arbeitstechnisch anspruchsvolle und interessante Woche. Wie immer eigentlich :-) Prinzipiell finde ich ja viele Dinge interessant und kann mich für alles Mögliche begeistern, aber mit diesem Job hab ich echt einen Treffer gelandet: Alle Projekte sind interessant und anspruchsvoll und wir haben viel Freiheit bei der Gestaltung. Neuerdings auch ein ‘Grüne-Wiese’-Projekt, wo quasi alles neu ist.

Inzwischen scheint sich der Rhythmus mit 2 Tagen KF und dem Rest der Woche HomeOffice etablieren zu lassen. Dienstag und Mittwoch war ich also im Büro. Geschickter Zeitpunkt, denn die Kollegin, die sich jetzt ein halbes Jahr lang verabschiedet, um mit ihrem Freund den Pacific Crest Trail zu wandern, hatte haufenweise Kuchen mitgebracht. Ich bin ausgesprochen beeindruckt und auch ein bisserl neidisch. Sowas Cooles! Allerdings bin ich nicht sicher, ob ich so eine Unternehmung überhaupt noch drauf hätte. So eine lange Strecke, so lang durchhalten ...

Auch am Dienstag musste der beste Papa wegen Ausfallerscheinungen mit unklarer Diagnose mit dem Notarzt ins Krankenhaus (Verdacht Schlaganfall, schien es dann aber doch nicht gewesen zu sein). Was er genau hatte, kam nie ganz raus, weil er sich am Mittwoch, von Langeweile genervt, selbst wieder entließ. Er war auf jeden Fall dehydriert und hatte, was man erst im KH feststellte, Corona. Trotz doppeltem Booster! Damit fiel das Osteressen am Karfreitag bei den besten Eltern mit der inzwischen umgezogenen Schwesterfamilie leider ins Wasser. Der beste Papa hatte übrigens, von den ursprünglichen Problemen abgesehen, die ja nicht unbedingt mit Corona zusammenhängen müssen, keinerlei Symptome.

Eigentlich meine ich ja, die nervige Periode inzwischen hinter mir gelassen zu haben und hatte mich eine Weile lang schon gefreut, das alles quasi ohne Nebenwirkungen geschafft zu haben, aber möglicherweise ist die Sache doch noch nicht ausgestanden. Seit einer Weile habe ich plötzliche Hitze-Anfälle, wo mir ein paar Minuten lang total heiß ist. Recherche ergab: das kann noch jahrelang anhalten. Echt jetzt?!? Menno, wer braucht denn sowas?

Am Freitag nahmen wir, weil bald das 100-jährige Bestehen der Firma des besten Allgäuers ansteht und um Bilder gebeten wurde, einen uralten Rechner nochmal in Betrieb, um eine Bilder-CD von 2004 einzulesen. Die neuen Rechner konnten das nicht. Zu unserem Erstaunen fuhr der alte Rechner mit XP drauf noch problemlos hoch :-) Mit der CD hatten wir allerdings nicht viel Glück, die war schon arg gealtert. Zwar konnte der alte Rechner die CD prinzipiell lesen, aber der Zugriff auf viele Dateien war dann doch nicht mehr möglich. Und laaaaaaangsam war das alles!

Am Freitag Nachmittag bauten wir dann aus dem Kangoo die Rückbank aus. Im Gegensatz zum alten Kangoo, wo sich das mit ein paar Handgriffen erledigen ließ, ist das bei diesem Kangoo nicht wirklich vorgesehen. Der beste Mechaniker musste unendlich viele Schrauben an teilweise sehr schwer und umständlich zu erreichenden Stellen lösen. Aber am Ende konnten wir die Sitzbank dann tatsächlich raus nehmen :-)

Am Samstag bauten wir (der beste Allgäuer eigentlich) dann für die Kangoo-Plattform eine neue Befestigung. Das ging besser und einfacher als befürchtet :-) Und jetzt ist da ordentlich Platz drunter und Urlaub kann kommen!

Sonntag war dann endlich Sonne (wenn auch nicht so viel wie angekündigt). Wir gingen auf die Gaichtspitze und kamen mit dem Muskelkater des Jahrhunderts wieder runter. Unverständlich, ist ja nicht so, als wären wir den Winter über nur rumgesessen.

Von engel am 17.04.2022 23:00 • diary

Sonnenaufgang, Ohrweh, Skitour

Sonntag, April 10, 2022

Die Woche begann beinahe mit einem Sonnenaufgang am Blender. Leider war der Himmel nicht informiert worden, dass er eigentlich hätte klar sein sollen und die Auto-Freipickelei bei -10 Grad in der Früh hielten mich mehr auf als erwartet, deswegen war ich etwas zu spät. Aber schön wars trotzdem. Schneeig und knackig kalt :-)


Arbeitstechnisch hatte ich sehr viel Spaß diese Woche, denn ich hatte endlich mal Zeit, das Parallel-Zeug fertig zu machen und beschäftigte mich den Rest der Woche damit, das zu testen und möglichste viele der Edgecases zu finden. So richtig lustig war, als der 15-fach-Test innerhalb von 15 Sekunden 75 Fenster auf meinem Rechner öffnete und die CPU meines durchaus leistungsfähigen Systems konstant auf 100% trieb. Yay! Für 2 Minuten nur, danach ist so ein Testlauf durch. Bei 16 schlägt irgendeine Begrenzung zu, das muss noch untersucht werden. Kollege C. hatte Urlaub, deswegen blieb ich daheim.

Mittwoch Abend nutzte ich das letzte schöne Wetter vor dem neuerlichen Wintereinbruch, um nochmal auf den Blender zu gehen. Der beste Allgäuer kam mit, obwohl er an seinen freien Mittwoch schon auf dem Illertalhügel gewesen war. Hinterher schauten wir eines der letzten Skifliegen der Saison und fühlten uns beide wie am Wochenende. Das hielt genau bis Donnerstag Früh ;-)

Auch sonst war die Woche sportlich, ich bin sehr zufrieden mit mir. Die datentechnische Aufarbeitung habe ich inzwischen auch automatisiert, deswegen kann ich stolz melden, dass ich inzwischen schon 104 Kilometer auf dem Crosstrainer gelaufen bin (Puls und Kalorienanzeige des Trainers sind völlig daneben, aber die Kilometer glaube ich, das Gerät kennt ja seine Schrittlänge). Der beste Allgäuer läuft ja auch immer wieder drauf, der steht hier also nicht umsonst herum :-)

Freitag setzte ich wieder einen Mandelzopf an, der uns übers Wochenende sehr gut schmeckte. Der zweite Versuch war schon besser, jetzt passt die Flüssigkeitszugabe und die Menge Butter/Eier/Zucker und der Zopf war von der Konsistenz genau so, wie ich ihn haben wollte. Beim Flechten hab ich aber gepatzt, er wurde sehr ungleichmäßig. Am Freitag wurde auch die Spargelsaison eröffnet :-)


Auch am Freitag plagte mich dann mal wieder dieses komische Ohrstechen-Haarspitzen-Katarrh-Dings, das ich manchmal habe. Es war so schlimm (etwa: Stricknadel durchs Trommelfell direkt ins Hirn), dass ich zwischendurch nicht mehr wusste, was ich machen sollte. Ich nahm Ibu (weil: Entzündung?) und gegen Abend ließ es langsam nach. Ob das aber mit dem Ibu zu hatte oder ob es einfach so wieder wegging wie sonst auch, ist natürlich unklar. Bei einem Doc war ich deswegen noch nie, weil es immer nur relativ kurz da ist und hingehen, wenn man gerade nix hat, ist ja auch doof.

Das Wochenende war so mittel-aktiv. Das Wetter war ziemlich nix, deswegen gab es keine großen Touren, aber Samstag Nachmittag wollte ich dann doch nochmal Schnee und ging auf der Piste zur Iseler Gipfelstation. Das war trotz Schneefall und Wind echt prima, auch weil ich das Gefühl habe, dem Winter jetzt noch eine Skitour abgetrotzt zu haben ;-) Der beste Allgäuer schaute mich übrigens bei dem Vorschlag total entgeistert an und kam nicht mit. Sonntag drehten wir eine Runde über den Illertalhügel und nahmen eine sonnige Pause in einem Schneeschauer mit. April halt.


Von engel am 10.04.2022 23:00 • diary

Arbeit, Winter, Mandelzopf

Sonntag, April 03, 2022

Eine weitere intensive Arbeitswoche. Dass die so anstrengend war, hatte nochmal mit der Fehlersuche der letzten anderthalb Wochen zu tun, die halt intensive Konzentration bei einem nicht ganz so arg interessanten Thema erfordert. Immerhin war es möglich, zwischendrin auch mal was anderes zu machen, während der Fehler, den wir suchten, eingekreist wurde. Am Ende der Woche war ich sehr zufrieden, denn mein Parallel-Zeug lief :-)

Für den Hackathon der letzten Woche gab es am Donnerstag eine Vorstellungs- und Bewertungs-Veranstaltung für die 10 (!) Projekte und da war echt ich sehr beeindruckt! Von den Projekten selbst und auch von den Vorstellungs-Videos. Note to self: Nächstes Mal mitmachen! Und es wird ein nächstes Mal geben, versprach die Firmenleitung.

Das Wetter wechselte in der Woche von (gefühlt) Sommer direkt zurück in Winter. Dienstag war es noch richtig warm und ich freute mich an den Osterglocken, die neuerdings wieder unter dem Ahorn kommen. Dann kam Regen (endlich ist der Clio wieder sauber!) und am Samstag dann Schnee. Nutzen konnten wir den allerdings nicht.

Bewegungsmäßig war ich ganz gut die Woche, auch wenn ich quasi überhaupt nicht raus kam (auch nicht am Wochenende). Morgensport, 5-Minuten-Laufen zwischendurch und tatsächlich auch zwei Mal wieder ‘richtig’ Laufen mit einer Folge Lucifer (bald bin ich durch, ich hab schon ‘The Expanse’ auf dem Tablet :-)).

Die Chili-Babies, muss ich leider melden, werden wohl eingehen :-( Sie blieben lang unverändert (wuchsen einfach nicht weiter) und werden jetzt gelb. Woran es genau liegt, ist schwer zu sagen. Der beste Allgäuer verdächtigt die Kokoserde, weil wir sowas vorher nicht hatten und das Wasser aus der Tonne, das eventuell mit irgendwas kontaminiert sein könnte. Ich befürchte, die Chilis übergossen zu haben. Schaumermal, noch leben sie.

Bei der Einkaufsrunde am Freitag gab es noch immer kein normales Mehl (also 405er), deswegen musste ich zu ‘Wiener Griessler’ greifen (echt jetzt, blöde Hamsterer!). Der Plan war, am Freitag Mandelzopfteig anzusetzen und am Samstag Vormittag zu backen. Samstag in der Früh war der Teig aber brutal fest, fast hart, da musste ich in der Früh erst nochmal ordentlich Flüssigkeit unterkneten und ihn erneut gehen lassen. Der Zopf wurde dann aber echt gut :-) Das machen wir wieder :-)

Freitag war ja der erste April, ich bin aber über keinen offensichtlichen Aprilscherz gefallen (vielleicht ist den Leuten ja auch grad nicht zum Scherzen zumute). Climby postete dann aber im SAN-Forum doch noch einen Artikel, über den ich herzlich lachen konnte :-)
Und noch ein Link, weil ich viel Freude dran hatte: Ungewöhnliche Pflanzen

Von engel am 03.04.2022 23:00 • diary

Fehlersuche, Büro, Terrasse

Sonntag, März 27, 2022

Arbeitstechnisch war die Woche wegen der aufwendigen Fehlersuche ziemlich anstrengend. C. und ich suchten lang und intensiv und kamen dann zu der Überzeugung, dass die Situation gar nicht so schlimm war, wie sie aussah und dass sich da nur wenige Änderungen mit verschiedenen Auswirkungen überlagerten, verdeckt von einem ungeschickten Reset. Das war echt viel Arbeit dafür, dass es eigentlich kaum ein Problem gab.

Die Auflösung des Kuddelmuddels überließ Kollege C. dann mir, denn er nahm am firmeninternen Hackathon teil. Coole Idee, wie ich finde, aber so im Nachhinein war ich dann gar nicht böse, mich nicht dazu angemeldet zu haben, denn das verschaffte mir dann einigermaßen Zeit, um mit dem Architekten zusammen an der Lösung des Knotens zu arbeiten. Nachdem wir anfangs nochmal falsch abgebogen waren, war Freitag Mittag dann immerhin der Weg klar.

Montag war ja - nach 4 Wochen Sonnenschein und Wärme - tatsächlich Frühlingsanfang. Unser Garten feiert das ausgiebig, da sprießen all die Blümchen, um die wir uns nie kümmern, aufs Allerschönste (Schneeglöckchen, Krokusse, Märzenbecher, Leberblümchen, Traubenhyazinthen). Das freut mich jeden Frühling ungemein. Inzwischen sind auch ein paar Narzissen aus dem Garten der alten Nachbarin, die viel Wert auf naturnah und sowas gelegt hatte, zu uns rüber gekommen :-)

Dienstag und Mittwoch fuhr ich mal wieder nach KF. Für die Fehlersuche war das ziemlich gut, denn so über die Schreibtische tauscht man sich doch schneller aus als via Chat und Telko. Mittags gingen wir zwei Mal zum neuen Dönerladen. Mir reichte der halbe Döner fürs Mittagessen ganz wunderbar aus, auch wenn der C. mich warnte, der sei aber ganz schön wenig ;-) Mittwoch landete ich bei einer Falafelbox und das war genau mein Essen. Ausgezeichnete knusprige Falafel, viel Salat und sogar Besteck dazu, so isst sich das deutlich leichter.

Das mit dem Sport klappte die Woche insgesamt eher schlecht als Recht, aber es gab immerhin einmal Morgengymnastik, ein paar Mal Zwischendurch-Runden und am Donnerstag Abend sogar den Fernsehturmhügel. Der März hat aber dank des Urlaubs schon so viele Touren und Höhenmeter, dass ich völlig ohne schlechtes Gewissen einfach nur Rumhängen kann :-)
(Mit der Nachbereitung der Touren hänge ich allerdings ganz schwer nach, das nagt schon ein bisserl am Gewissen.)

Samstag gab es noch mal eine tolle Winterbesteigung. Da war zwar viel Südseite dabei, wo natürlich nicht viel Winter war, aber halt auch die schneeige Nordseite eines Grats, der ganz schön ausgesetzt ist. Coole Tour und das Knie ist super und stabil und alles was ich mir nur wünschen konnte :-)))

Der Schwager feierte am Samstag Geburtstag und lud die erweiterte Familie zum Essen ein. Wir sehen die Neffen ja nicht mehr allzu oft, aber wenn, dann freue ich mich immer sehr. Das sind schon ganz schön beeindruckende junge Männer inzwischen, die allesamt ganz schön coole Dinge machen.

Am Sonntag waren wir dann anscheinend ‘übertourt’. Wir schafften den Absprung nicht und machten es uns daheim auf der Terrasse gemütlich. Mit bequemen Stühlen und Sonnenschirm (war dann aber doch nicht nötig, im Schatten war es ganz schön frisch) und neuen Mini-Tischchen. Und mit Pfannkuchen (neueste Entdeckung: Haselnussschnaps-Pfannkuchen. Yummie!) :-)

Von engel am 27.03.2022 23:00 • diary

Gefrierschrank, Saharastaub, Jubiläum

Sonntag, März 20, 2022

Nach der wunderbaren Urlaubswoche war der Start in die neue Arbeitswoche ziemlich anstrengend. Es war viel los gewesen, ich brauchte eine Weile, um Überblick zu bekommen (und muss gestehen, für manches brauchte ich bis zum Ende der Woche). Die Woche ging dann genauso intensiv weiter, wie sie gestartet hatte. Puh!

Kollege C. hatte in dieser Woche dank dem anderen Teil der Familie wieder Corona-Kontakt gehabt (ohne sich anzustecken), deswegen machten wir auch diese Woche HomeOffice. Das ist zwar bequem, aber eigentlich wäre es nicht schlecht, wenn wir uns all die neuen Dinge direkt gemeinsam überlegen könnten, das funktioniert über Teams nur halb so gut. Naja, ist wie’s ist und es ist ja schon prima, dass es all die Möglichkeiten gibt :-)

Am Montag suchte ich dann nochmal nach einem Gefrierschrank und landete dann doch bei dem, den ich anfangs schon mal gefunden hatte. Meine Kriterien sind eigentlich ganz einfach: Klasse C oder drüber, mindestens 4 Schubladen und außen nicht breiter als 60cm. Und naja, ein 190cm hohes Ungetüm für 2 Leute braucht’s dann ja auch nicht, deswegen ist der Neue jetzt halt ein bisserl kleiner (identische Außenmaße, aber besser isoliert) als der Alte, was der beste Allgäuer ein wenig bemängelte.

Liefertermin wäre eigentlich Donnerstag gewesen, aber das wurde dann kurzfristig abgesagt, man würde sich wieder melden. Es meldete sich dann aber keiner dafür stand nach der Einkaufsrunde der neue Gefrierschrank einfach vor der Tür. Echt, ey, das hätte man wirklich besser organisieren können! Wir tauschten die alte Kiste gegen die neue und ich räumte am Freitagabend dann noch um. Jetzt muss nur die alte Kiste weg und das Kapitel ‘Andrea-killt-den-Gefrierschrank’ ist beendet ;-)

Ab Dienstag dann erneut viel Freude mit ‘Micro*oft’. Ich ging dann dazu über, mich zu melden und die Anrufer sich selbst zu überlassen, bis sie halt auflegten. Hauptsache sie verschwenden Zeit!

Im Lauf des Tages kam dann der Saharastaub. Ich wunderte mich den ganzen Tag über das komische Licht, kam aber nicht drauf, was der Grund war, bis der beste Allgäuer heimkam und mir seine Jacke zeigte, die vom leichten Nieselregen lauter kleine orangene Punkte hatte. Der Lacher des Mittwochs war der handgeschriebene(!) Brief(!) der Zeugen Jehovas, die wegen Corona nun schriftlich missionieren. Sollen sie froh sein, nicht geklingelt zu haben, mit der Bande hab ich Null Geduld oder Verständnis.

Mittwoch hatte der beste Allgäuer seinen freien Tag und am Donnerstag nochmal frei, weil er 25-jähriges Firmen-Jubiläum hat (letztes Jahr schon, aber die 2021-Jubiläen wurden wegen Corona verschoben) und die Firma dazu zum Essen mit Begleitung einlud und (neben Sonderurlaub und einer Extra-Vergütung) die Jubilare für den Tag frei stellte.

Ich muss sagen, ich bin sehr beeindruckt! Das Essen in kleiner Runde in einem guten Restaurant war sehr nett und gut, der Betriebsleiter gab sich wirklich viel Mühe mit allem und es gab sogar noch ein Präsent und sehr hübsche Blumen für alle. Für mich gab es bei Fujitsu ja einen Kugelschreiber. Personalisiert, immerhin.

Das war ein sehr schöner Abend, aber auch fürchterlich anstrengend, so viele Leute bin ich wirklich nicht mehr gewöhnt!

Der Freitag begann sehr, sehr stressig, weil uns da auffiel, dass in der Urlaubswoche ein Problem, verdeckt von anderen Problemen, aufgetreten war und das so spät noch auseinander zu sortieren, war dann sehr aufwendig. Wir kamen bis Arbeitsende (Überstunden dürfen wir ja nicht, bzw. werden nicht bezahlt) immerhin so weit, dass wir die ungefähre Umgebung des Problems gefunden hatten und verschoben den Rest der Suche dann auf die nächste Woche.

Das Wochenende war dann wieder sehr schön, weil das Wetter derzeit - Saharastaub hin oder her - einfach nur super ist. Für Skitouren wären die Bedingungen sicherlich nicht ganz schlecht (auch wenn natürlich bestenfalls stellenweise guter Schnee zu erwarten wäre), aber der beste Allgäuer wollte lieber sonstige Wintertouren machen. Deswegen gab es am Samstag eine ziemlich anstrengende Winterbesteigung und am Sonntag den totalen Sonnenberg :-)

Update:
Fast vergessen, zum Weltfrauentag letzte Woche wollte ich noch einen Link nachreichen: Lovelace, Hopper, Hamilton & Co.: Wie kluge Frauen die Tech-Welt beeinfluss(t)en

Von engel am 20.03.2022 23:00 • diary
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