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Projektstart

Donnerstag, Januar 23, 2020

In der Früh hatte ich Mühe rechtzeitig wegzukommen. Auto + Donnerstag = Stau, wenn man später als 6 loskommt. Es wurde dann 6:10h und dabei hatte ich sogar noch das Frühstückgeschirr vergessen, dass nun wassergefüllt in der Spüle steht und am Montag vermutlich eklig ist :/ Immerhin gab es nur wenig Stau.

Ich verbrachte den Vormittag mit den Resten des Kurses, der mir objekt-orientiertes Denken beibringen sollte (Meine Güte: Von hinten durch die Brust ins Auge! Anders kann ich das momentan nicht beschreiben. Aber ich verstehe schon auch, wo die Vorteile liegen, zumindest, wenn man das richtig macht.).

Gegen Mittag fuhr ich dann ins Allgäu. Eigentlich hatte ich ja Stau vermeiden wollen, aber ich kam trotzdem 2 Mal in einen, weil 2 Mal ein defekter LKW irgendwo rumstand. Den ganzen Weg über war es eisig, teilweise neblig (sah großartig aus, alle Bäume und Büsche waren voll mit Frost) und trüb, kaum stellte ich das Auto daheim ab, kam die Sonne raus und schien ins Wohnzimmer. Aber das ist OK, mein ‘Arbeitsplatz’ ist weit hinten im Eck. Nur am späten Nachmittag müsste ich bei Sonne das Rollo halb runter lassen, aber da wurde es eh schon wieder trüb.

Den Nachmittag verbrachte ich mit teilweise rauchendem Kopf an meinem Projekt :-) Da ist total alles neu: die Entwicklungs-Umgebung, die Sprache, die Denkweise, der Build-Prozess (Mann, wo man nicht überall in Fallen laufen kann!) und vor allem auch der Hintergrund.

Ich will GPS-Files auswerten, darstellen und manipulieren. Selber, also will ich den ganzen Hintergrund verstehen, beispielsweise, wie man die Entfernung zwischen 2 GPS-Punkten berechnet. Boah, Mathe ist echt schon lang her!
(Ja, dafür gibt es schon haufenweise Tools, aber wenn ich kein Projekt mache, das mich interessiert, lerne ich nix. Und kein Tool allein kann alles, was ich will! Ob meines das irgendwann kann, steht in den Sternen, momentan ist es einfach interessant :-))
(Und ganz alles will ich auch nicht selber machen. Zum einem sinnvollen Projekt gehört auch, sinnvoll Libraries einzusetzen ;-))

Als der beste Allgäuer von Allen heim kam, ging schon ein bisserl was :-)

Von engel am 23.01.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Nixtun mal wieder

Mittwoch, Januar 22, 2020

Schlechte Nacht mit ständigem Aufwachen bis ich die Decke teilte. Dann war es erst leicht kühl, aber ich schlief durch bis zum Wecker. Ich werde auf Schlafklamotten (ich schlafe eigentlich nur im T-Shirt) umstellen müssen.

Ich radelte ins Büro, weil Klettern leider ausfiel, weil der R. irgendwas im BGL machte. Wo es im Gegensatz zu München bestimmt wunderbares Wetter hatte (wie auf allen Webcams, wo ich die Schneelage checkte). München lag im Hochnebel und war frostig. Brrrrr! Gegen Mittag kam ganz kurz mal die Sonne so halb durch und blendete, so dass ich die Rolläden runter lassen musste. Darauf hätte ich dann auch verzichten können.

Ich beschäftigte mich weiter mit Neuem und war am Ende doch so gefesselt, dass ich den Absprung für einen Film verpasst. Sonst gefiel mir nichts, deswegen radelte ich direkt heim. Mit Abstecher über die Tankstelle mit den Waschboxen, denn das Rocky hakelte beim Schalten fürchterlich. Sand in der Schaltung ist einfach nix.

Der vage Plan war eigentlich gewesen, dann noch Sport zu machen, aber nach dem Einkaufen passierte was immer passiert, wenn ich daheim bin: ich kam nicht mehr weg. War auch OK. Ich hatte einen netten Abend mit Pfannengemüse, viel Lesen und 2 Folgen Vikings. So langsam freunde ich mich mit denen an.

Von engel am 22.01.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Mehr Training

Dienstag, Januar 21, 2020

Die Nacht war nur solala. Ich wachte oft auf, schlief aber auch schnell wieder ein. Ein Grund dürfte das Training gewesen sein (mehr Last, mehr weh), aber in München ist auch meine doppelte Winter-Decke sehr schwer und das macht Umdrehen schwierig für das Bein. Ich würde eine neue Decke kaufen, wenn ich nicht dächte, meine Zeit in dieser Wohnung sei absehbar. Muss ich da halt durch. Abend-Ibu gibt’s auch nicht mehr.

Im Büro machte ich mit dem Umsetzen des neu gelernten weiter und stieß da bald wieder an Grenzen, wo mir Verständnis fehlt. Im Prinzip ist das so wie mit allen neuen Projekten bisher, nur dass ich diesmal eher weiß, wo ich nachschauen und weiter lernen kann. Da ist der Frust-Level nicht ganz so hoch und - Tadaa! - die Erfolgserlebnisse stellen sich ein wenig früher ein. Ich stelle aber fest, dass mein eigenes Projekt doch ambitionierter ist, als ich zunächst angenommen hatte ;-)

Am späten Nachmittag radelte ich ins Fitnesscenter in der Mitte der Stadt, lief da 20+5 Minuten mit noch mehr Intensität als am Vortag und trainierte meine Beinmuskeln. Da geht so langsam echt was, sowohl beim Bewegungsradius als auch bei der Last. Bis zum anderen Bein ist aber noch ein weiter Weg, ehklar.

Danach sah ich im Mathäser Bad Boys For Life. War nett zu gucken und wie nicht anders zu erwarten schön voller Action und Will Smith und Martin Lawrence funktionieren noch immer miteinander.

Daheim gab es diesmal was Warmes zu essen (Müsli, war nix anderes mehr da) und da wurden dann auch die vom Radeln kalten Füße wieder warm :-) Nach Rumräumen und Internetlesen schaute ich noch eine Folge Vikings. Gefällt mir ganz gut bisher, ist aber schon arg grundlos blutrünstig. Ich hab nichts gegen Gewalt und Gemetzel in Filmen, aber so einen halben Grund dafür hätte ich schon gern. Und Rollo hat einen Knacks, glaube ich.

Von engel am 21.01.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Spies in Disguise

Montag, Januar 20, 2020

Trotz des faulen Wochenendes (oder vielleicht auch wegen des) fiel mir das Aufstehen relativ schwer. Dafür hatte ich echt gut geschlafen, ich war nur einmal aufgewacht! Als ich dann aber mal auf war, war ich wach, so wie sich das gehört.

Nach dem Frühstück in München hatte ich eine harte Diskussion mit mir selber, ob ich das unbequeme Winterbike mit den Spikes (das EightBall) oder das bequeme gefederte Rocky nehmen sollte. Es war nicht allzu kalt oder allzu feucht und so ‘gewann’ das Rocky.

Ich kam total problemlos ins Büro, allerdings schob ich über die Straßenbahnschienen vor der Isar (da muss man 2 mal schräg queren) und die Idee durch den Englischen Garten zu fahren war eher so mittel, denn da war es reichlich feucht und danach war das Rocky so dreckig wie letzte Woche :/

Den Vormittag verbrachte ich damit, das Ultrabook fertig einzurichten. Es war nun eine Woche lang problemlos gelaufen und das heisst wohl, dass es jetzt OK ist. Ich richtete es als ‘Büro-System’ ein. Das alte Notebook bleibt mein Entwicklungssystem, denn da ist schon alles drauf, was ich brauche und um das alles umzuziehen wären haufenweise Installationsorgien nötig und gewonnen hätte ich gar nichts. Mit dem Ultrabook als Büro-System habe ich jetzt aber wieder ein Notebook zum Mitnehmen. Hat was, denn es ist wunderbar leicht und klein :-)

Am Nachmittag lernte ich weiter über das Build-System (der Kurs vom Wochenende) und beriet einen Kollegen bezüglich Skitouren-Zeug. Letzteres machte natürlich viiiiel mehr Spaß ;-) Dann radelte ich ins Museum (mit kleinem Umweg, ich mag keine Straßenbahnschienen mehr) und schaute Spies in Disguise. Großer Spaß, tolle Optik und ich war total allein im Kino :-)

Nach dem Kino radelte ich ins Fitnesscenter. Dort war es natürlich reichlich voll, aber ich bekam direkt den vorletzten freien Crosstrainer (den im Eck ohne Sicht auf die Fernseher, den mag ich eh am liebsten :-)). Ich lief 20+5 Minuten mit steigender Last und am Ende noch 5 Minuten rückwärts.

Das ging alles ganz gut, auch wenn das Knie gelegentlich komisch ‘nackelte’. Ich glaube, das passiert dann, wenn die Spannung der Drumherum-Muskeln nicht passt. Bisher passierte das selten, in letzter Zeit wird es häufiger. Vielleicht - total geraten - weil früher noch mehr Flüssigkeit im Knie war? Das tut nicht weh, ist aber komisch.

Mit den Geräten danach hatte ich ein paar Probleme, weil andauernd alle für mich interessanten Geräte besetzt waren. Ein paar der Bein-Geräte bekam ich, konzentrierte mich sonst auf Bauch und Rücken und werde hoffentlich demnächst wieder mehr Glück haben.

Daheim versuchte ich nochmal eine Folge Magicians, aber damit kann ich mich nicht anfreunden. Blöde oder langweilige Leute und noch dazu ein echt schlechter Hogwarts-Abklatsch.

Von engel am 20.01.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Nixtunwochenende

Sonntag, Januar 19, 2020

Das war so eigentlich nicht geplant, aber irgendwie ergab es sich halt, wegen Wetter, Verpflichtungen, Unlust und weil halt Anderes interessanter war. Ich hatte (und habe noch) ein schlechtes Gewissen wegen dem Nixtun (das Bein muss ja noch ordentlich trainiert werden), aber das war schon nett, das faule Wochenende :-)

Für mich verschwinden so langsam die Grenzen zwischen Arbeit und Privatvergnügen, weil ich auch von daheim aus Zugang zu dem Lernsystem habe, das uns die Firma bereit stellt. Als ich mich dabei, ein Fremdprojekt zu verstehen, ein wenig schwer tat und recherchierte und dabei feststellte, dass ich schon wieder was nicht weiss und kann, loggte ich mich halt ins Lernsystem ein und startete einen Kurs. Das hat schon was.

Sonst gab es viel TV-Sport. Wir schauten die Kombi, die Abfahrt und den Slalom der Herren aus Wengen und den Riesenslalom und den Parallel-Riesenslalom der Damen aus Sestriere. Bei Zuschauen bei der Abfahrt in Wengen bekam ich einen Adrenalin-Schub nach dem anderen. Alle Abfahrten sind schlimm, aber die ist schon besonders. Naja und Kitzbühel natürlich, das ist dann nächstes Wochenende.

Sonst gab es - völlig unverdient, weil wir ja nix gemacht hatten - feine Dinge zu Essen :-)
Und ich habe bei der Schwägerin einen Haufen Süßkram abgestaubt. Ganz unverdient, aber die wollte das Zeug wegschmeissen und das geht ja gar nicht!

Von engel am 19.01.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Heimtag

Donnerstag, Januar 16, 2020

... sowas von, das überraschte mich am Ende selber.

Der Tag begann damit, dass ich nach dem Frühstück mein kleines Schlafzimmer mehr oder weniger ausräumte - zumindest den Teil vor dem Fenster, wo mein Bett steht. Das Zimmer ist exakt 2 Meter breit und mein Bett steht quer vor dem Fenster (wegen frischer Luft um die Nase und so), davor steht auf der einen Seite ein Nachkästl und ein Schrank und auf der anderen Seite auch ein Schrank. Das Bett ist also richtiggehend eingebaut. Und nun sollten da Handwerker kommen, um die Fenster einzustellen und die brauchten natürlich Zugang zum Fenster.

Es war ein ordentliches Stück Arbeit, aber am Ende hatte ich den Zugang zum Fenster geschaffen (und das erste Mal seit Einzug 2007 dort gesaugt). Die Handwerker kamen erfreulicherweise schon um halb 9, so dass ich den restlichen Tag quasi ‘frei’ hatte.

Ich hatte Heimarbeit ausgemacht, weil ich ja nicht gewusst hatte, wann die Fenster-Einsteller bei mir aufschlagen würden. Und wo ich dann schon mal daheim war, warf ich zwischendurch Wäsche in die Maschinen im Keller und brachte beim Gang zur Apotheke haufenweise Zeug zur Wertstoffinsel. Und ich arbeitete natürlich. Wobei ich sagen muss, das 2-wöchentliche Abteilungsmeeting ist als Telko schon ein rechtes Durcheinander, dem schwer zu folgen ist. Da ist es wirklich besser, tatsächlich ‘da’ zu sein.

Neben weiterem Java-Lernen bastelte ich aus den Rohdaten endlich mal einen Lebenslauf. Das dauerte um einiges länger als ich gedacht hatte, denn die eigentlichen Lebenslauf-Daten hatte ich ja schon längst mal aufgesammelt. Aber da gibt es so viele Regeln zu beachten, was da rein soll, man muss Aussagen über sich selbst formulieren, was mir unglaublich schwer fiel und der soll ja auch nach was aussehen, der Lebenslauf.

Für Letzteres schaute ich mir allerlei Vorlagen an und lud auch ein paar runter. Word-Dokumente, die aber so katastrophal formatiert waren (haufenweise Tabulatoren und Leerzeichen statt Einzügen, x-Mal extra formatierte Absätze statt vernünftigen Formatvorlagen, lauter fürchterliches Zeug, das dem Ersteller eigentlich um die Ohren gehauen gehört), dass ich 2 der best-aussehenden erst mal nachbauen musste. Lebensläufe verschickt man als PDF, da sieht also am Ende niemand, ob was Vernünftiges oder was Schreckliches dahinter steckt, aber sowas geht mir total gegen den Strich.

Dann hatte ich echt Mühe, mich auf 2 Seiten zu beschränken. Prinzipiell arbeite ich ja seit Arbeitsanfang in derselben Firma (auch wenn sich der Name und die Zusammensetzung und die Abteilungen zwischendrin geändert haben), aber wenn jemand sehen soll, was ich gemacht habe, muss das aufgeschlüsselt werden. Am Ende kamen trotz harter Kürzungen doch 2 1/2 Seiten zusammen. Immerhin heisst es auf den einschlägigen Seiten, dass das bei Arbeitnehmern über 50 grad noch so akzeptabel sei. Tja.

Mein Chef hat angeboten, sich die Lebensläufe seiner Leute mal kritisch anzuschauen und ich bin gespannt, was er dann dazu sagt.

Der Grund für den LL ist übrigens, dass unter den vielen Headhunter-Angeboten auf den einschlägigen Profilseiten ein interessantes für ‘in der Nähe von Kempten’ dabei war. Ich überlege, ob ich da tatsächlich einen Lebenslauf hinschicken soll, denn es ist ja noch viiiiiel zu früh. Aber wenn das demnächst wieder vorkommt, möchte ich einen parat haben. Dass man einen LL nicht in ein paar Minuten zusammenklöppeln kann, hab ich jetzt ja mal gesehen ...

Bis ich mit allem, Lernen, Lebenslauf, Test-Programmieren, fertig war, war es dann - schuppdiwupp - schon 18:00h und ich hatte Hunger. Und nach dem Einkaufen hatte ich dann weder Lust auf Sport noch auf Kino. Auch egal. Ich machte einfach weiter das, was ich eh schon machte.

Den Donnerstag versuchte ich wieder ohne Ibu zu schaffen und das ging auch sehr gut, so lange ich mich nicht allzu viel bewegte. Aber nach dem Einkaufen - ist nicht weit, aber ich ging zu Fuß - tat das Bein dann unspezifisch weh. Quasi überall. Und es war empfindlich wie Teufel. So ist das noch nix.

Von engel am 16.01.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Kletterstart

Mittwoch, Januar 15, 2020

Die Nacht war nicht so gut mit mehrfachem Aufwachen (wieder kein Abend-Ibu), aber richtig schlecht war sie auch nicht. Auswirkungen des Trainings und vielleicht auch der Therapie vermute ich. Nach dem Frühstück nahm ich wieder ein Ibu, denn Mittwochs ist Klettern und das ist immer stressig für’s Bein. Ja, das ist ein bisserl Feigheit, aber ich hab es so satt, dass das Knie schmerzt ...

Den Tag über beschäftigte ich mich abwechselnd mit meinem ursprünglichen Lern-Projekt, nämlich endlich mal richtig Java zu lernen (eine Idee für ein Programmier-Projekt habe ich auch, aber ich brauche endlich mal Grundlagen) und damit, das Ultrabook (das nicht-mehr-so-neue Notebook) einzurichten.

Dann fuhr ich zur Kletterhalle und diesmal tauchte auch der R. auf :-) Ich fing nach der langen Pause bedächtig an, also mit eher leichten Routen. Das Knie machte auch relativ gut mit (ich kann es inzwischen recht gut beugen, aber Last drauf ist noch nicht so gut), aber meine Handhaut machte schlapp. Nach 4 Routen konnte ich nichts mehr anfassen und musste die 5. Route aufgeben.

Zum Abschluß-Ratsch gab es einen Rocklands Burger, dann fuhr ich erstaunlich staufrei heim und schaute da noch eine Folge Taboo. Ich glaube das ist bald aus, das ist echt schade.

Von engel am 15.01.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Theapie-Neustart

Dienstag, Januar 14, 2020

Gute Nacht, auch ohne Ibu, ich wachte nur 2 Mal auf. Dem Knie ging es auch recht gut, aber nach dem Frühstück nahm ich doch wieder eines. Wegen Feigheit und aus ‘Notwehr’ quasi, denn am frühen Nachmittag sollte es mit Therapie weitergehen. Ich erwartete, dass das wieder schmerzhaft sein würde. Ich steckte auch Sportzeug ein.

Den Vormittag im Büro verbrachte ich mit der Installation des nicht-mehr-so-neuen Notebooks. Das zog sich etwas hin, weil ich natürlich erst mal vergaß verschiedene Dinge im Bios und für die Firmen-Selbst-Installation einzustellen (neues Bios, neues Mainboard, neue Serienummer, neue IP, das musste alles erst mal wieder bekannt gemacht werden), aber dann lief das problemlos durch. Es dauerte zwar sehr lang, aber als ich vom Mittagessen kam, stand da das dicke grüne OK. Na also!

Am frühen Nachmittag dann das erste Mal wieder Therapie. Ich erzählte vom Radl-Unfall und dass es dem Knie inzwischen fast prächtig geht und die C. stimmte zu: sehr locker, sehr beweglich. Natürlich tat die Therapie trotzdem weh. Aber nicht immer, nur immer wieder. Die C. übt inzwischen nicht nur Streckung und Beugung direkt mit mir, sondern auch schiefe und schräge Belastungen. Irgendwann trifft sie immer was, wo ich entweder Luft anhalten oder hart einatmen muss ...

Am späten Nachmittag sah ich dann endlich Jumanji: The Next Level. Feiner Film mit viel Action und Klamauk und mal wieder Danny DeVito, großartig grantig und giftzwergig. Und sonst natürlich die üblichen Leute, allen voran Dwayne Johnson. Ich hatte echt viel Spaß :-)

Danach ging es Knie gut und ich fand einfach keine Entschuldigung, um nicht ins Fitnesscenter zu gehen (ich hatte wirklich arg wenig Lust drauf). Wie erwartet es es proppenvoll, aber ich fand direkt einen Crosstrainer (25 Minuten, einigermaßen schnell sogar) und kam auch an die Maschinen, die ich haben wollte. Das war vor allem die Beinpresse und so langsam geht da was, sowohl beid-beinig als auch mit dem rechten Bein allein. Mit dem rechten Bein schaffe ich 15 Kilo mit noch relativ mäßigem Weg, aber das ist ein Anfang.

Daheim gab es dann Kaffee und etwas zu essen und später SAN-Telko, wo ich mich breitschlagen liess, eine Sammel-Aufgabe zu übernehmen. Nicht direkt was ich gern mache, aber irgendwer muss ja und bislang bin ich da recht bequem dran vorbei gekommen ...

Von engel am 14.01.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Knives Out

Montag, Januar 13, 2020

Das Wochenende war erst regenerisch und gemütlich (Samstag. Wobei allerdings der Beste Allgäuer von Allen den Samstag eher als Arbeitstag einstufen würde.) und dann wunderschön und anstrengend (Sonntag. Eine relativ selten begangene Südseiten-zu-Fuss-Tour.).

Wegen der anstrengenden Tour hatte ich eigentlich erwartet, Montag Morgen mit einem recht dicken Knie aufzuwachen (genau genommen, hatte ich beim Abstieg am Ende befürchtet, dass die Tour eine Übertreibung gewesen sei), aber da war alles relativ OK. Das Knie war etwas geschwollen und etwas unwillig, schmerzte aber nicht sehr. Der Muskelkater im linken Bein war schlimmer ;-)

Der Tag begann mit einem sehr gemütlichen Frühstück und dann einem Besuch beim Ortho-Doc. Der war erfreut über meinen Bericht zum Radl-Unfall (Nach knapp 2 Wochen war eigentlich alles wieder OK.) und meinte dann ‘Jedes Knie ist anders und wenn es nötig ist, ist es halt nötig.’, als ich davon berichtete, ohne Ibu einfach noch nicht klar zu kommen. Wobei, glaube ich, kaum jemandem wirklich klar ist, was ich alles so mache.

Na egal, ich bekam ein Rezept für Ibuprofen und nochmal eins für Krankengymnastik. Die Sache mit dem Ibu finde ich so langsam etwas stressig. Es ist das eine über Jahre hinweg bei Bedarf mal hier, mal da eine oder 2 Wochen Schmerzmittel zu nehmen (da war’s Voltaren), aber dass ich jetzt seit Mai quasi permanent Ibuprofen nehme, das finde ich schon ein wenig beunruhigend, zumal ich gerade bei Frau Nessy einen Apotheker-Artikel über Ibu gefunden habe.

Aber wenn ich es weg lasse, habe ich Schmerzen und das führt natürlich dazu, dass dann gar nichts mehr geht. Nicht mal schmerzfrei laufen. Und ich muss mich bewegen und Sport machen. Ich werde das Weglassen immer wieder mal versuchen müssen.

Im Büro kam am frühen Nachmittag wie ausgemacht der Techniker und tauschte beim nicht-mehr-so-neuen Notebook das Mainboard aus. Für einen Installations-Version hatte ich danach keine Zeit mehr, das musste bis zum nächsten Tag warten. Ich harre mal wieder gespannt der Dinge!

Im Cinema sah ich dann Knives Out und das war großartig und wunderbar unterhaltsam. Lauter tolle Schauspieler in einem Agatha-Christie-mäßigem Mordfall-Setting in einer nahezu bizarr überzeichneten Familie und einem schön knarzigen Ermittler mit (für mich jedenfalls) allerlei überraschenden Wendungen. Ich brauchte allerdings bis zum Abspann, um Christopher Plummer und Don Johnson zu erkennen. Sehr sehenswert :-)

Danach radelte ich heim, machte mir was Warmes zu Essen (keine dicken Socken anzuziehen war nicht die beste Idee, mit kalten Füssen friere ich), las Internet und schaute noch eine Folge Taboo. Ich ging früh schlafen, ohne Abend-Ibu.

Von engel am 13.01.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Ibu-frei

Donnerstag, Januar 09, 2020

Weil es dem Knie die letzten Tage echt gut gegangen war und ich mit nur einem Ibu ganz gut zurecht gekommen war, hatte ich Mittwoch keines mehr genommen. Die Nacht war dann auch etwas schlechter. Ich wollte aber testen, ob ich inzwischen wenigstens im Alltag ohne auskomme und nahm in der Früh keines.

Morgens ölte ich erst mal das Rocky gründlich und radelte dann ins Büro. Im Vergleich zu Mittwoch war es richtig warm in der Früh, +3 Grad. Ich verzichtete auf den Pulli unter der Jacke und radelte nur mit T-Shirt los. Das war erst etwas fröstelig, dann total prima.

Am Vormittag kam der Techniker und tauschte die SSD des nicht-mehr-so-neuen Notebooks aus. Ich startete die Installation und konnte kurz vor Mittag der Service-Firma melden, dass das Notebook erneut eingefroren war. Yay! Man wird nun ein neues Motherboard bestellen und das demnächst tauschen. Ich wette, ein Komplett-Austausch direkt wäre günstiger gekommen ...

Am Nachmittag radelte ich ins Cinema and sah Star Wars: Episode IX – The Rise of Skywalker. Ohne 3D, weil das terminlich günstiger lag. Joah, kann man gucken, aber übermäßig begeistert bin ich nicht. Da sind doch ein paar Längen drin und dass ich gerade ein Hörbuch im Ohr habe, in dem man sich sehr auch mit den physikalischen Gegebenheiten im All und auf Planeten, Monden und Asterioden befasst, tat dem Film auch nicht gut. Und ja, ich weiss schon, dass ist Star Wars, nicht Star Trek. War aber trotzdem ganz unterhaltsam. Und lang.

Danach, so war der Plan gewesen, hatte ich ins Fitnesscenter gehen wollen. Das Knie hatte den Tag mit ohne Ibu aber immer kritischer bemängelt und am Ende tat mir das Knie sogar im Kino beim Rumsitzen weh. Ich nehme an, das war der Zeitpunkt, wo dann auch der allerletzte Rest Ibu aus meinem System verschwunden war.

Ich verzichtete deswegen doch lieber auf Training (mal schauen wie lang es ohne Drogen geht) und radelte heim. Es war eh schon relativ spät. Radeln ging übrigens auch ohne Ibu ganz gut, Laufen dagegen nicht so sehr.

Daheim schaute ich eine Folge Taboo und schaute dann in meine Tourenliste-Programmierung. Da blieb ich dann sehr lang hängen und verbesserte auch das. Also, ich fing damit an, da ist noch einiges zu tun. Ich kam arg spät ins Bett ...

Von engel am 09.01.2020 23:00 • diary(0) Kommentare
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