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Langsame Aussichten :-(

Sonntag, Oktober 25, 2020

Am Freitag hatte ich in der Früh eine Laufrunde im Fitti angedacht, aber die Donnerstags-Tour sass mir noch im Knie, deswegen ließ ich das lieber bleiben. Am Vormittag nahm ich am ‘Heise Job-Summit Süd’ teil, in der Hoffnung, dass sich da vielleicht auch Firmen aus dem Allgäu beteiligen. Aber nein, ‘Süd’ bedeutet München. Und München. Und ein klitzekleines bisserl Erlangen und Nürnberg. Nicht direkt eine neue Erkenntnis.

Abends fiel das Internet zwischenzeitlich ganz aus. Ich hatte vorgesorgt und Zeug aus der Mediathek und von Amazon Prime runtergeladen. Dummerweise zeigte die Prime-App auf dem TV kein Bild. Das blieb beharrlich nur auf dem Notebook-Bildschirm zu sehen. Wir schauten deswegen den Herren-Riesenslalom von Sölden, den ich aus der Mediathek geladen hatte, und mir fiel da sehr unangenehm auf, dass man bei den Herren den Eindruck bekam, Corona existiere überhaupt nicht. Beim Damenrennen am Vortag hatten alle, sowohl die Sportlerinnen als auch die Reporter, Masken auf und sogar die Mikrofone waren eingepackt. Bei den Herren: nix.

Am Samstag war die virtuelle SAN-MV. Ich bastelte am Vormittag noch ein wenig an den Hilfeseiten dafür rum und telefonierte dann noch mal mit Vodafone, weil das Netz schon wieder im Begriff war, zusammenzubrechen. Der arme Service-Mitarbeiter konnte natürlich nichts dafür, dass ich genervt war und ich entschuldigte mich am Ende auch dafür, aber er hatte halt die unangenehme Aufgabe, mir mitzuteilen, dass die Lösung für den 27.11. (!!!) geplant war. Hallo?!? Ich nehme an, da muss man irgendwo irgendwas aufbuddeln und habe deswegen Bedenken, ob das dann wirklich alles sein wird. Immerhin weiß ich inzwischen, wie man die Prime-App vom Rechner aus auf dem TV mit Bild hinkriegt und Vormittags kann man ja alles nach Belieben machen. *seufz*

Für die MV reichte die Bandbreite, auch wenn ich bei den Bilder-Shows vergangener Führungstouren kaum was erkennen konnte. Das war ziemlich egal, ich hatte die Folien ja zusammengestellt und kannte sie eh ;-)

Sonntag war dann tatsächlich schönes Wetter und dank der Zeitumstellung waren wir auch spät genug dran (also halt eine Stunde später, auch wenn der Zeitrahmen nominell derselbe war wie immer), um die Sonne und die Wärme voll mitnehmen zu können. Wir stiegen im T-Shirt auf, lagen im Abstieg im T-Shirt lang in der Sonne im Gras und eine kurze Hose wäre nicht verkehrt gewesen. So krempelten wir halt die Hosenbeine hoch :-)

Abends gingen wir mal wieder zum Essen, um die lokale Gastronomie ein wenig zu unterstützen. Das Essen war ausgezeichnet und definitiv zu viel, aber wir sind halt wie wir sind und assen alles auf. Das war im Nachhinein eher so mittelschlau :/ Insgesamt fühlte sich der Tag an wie Urlaub :-)

Von engel am 25.10.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Daheim geblieben

Mittwoch, Oktober 21, 2020

Ich begann den Tag mit einer weiteren Lektion zu IT-Sicherheit. Inzwischen habe ich mir mein ‘Homeoffice’ so eingerichtet, dass der neue, deutlich stabilere Acer mein ‘Lernrechner’ ist, an den ich ohne Bedenken den Zusatzmonitor hängen kann, und der alte MSI mein ‘für alles andere’-Rechner ist, weil der das so viel schönere Bild und die mehreren Anschlüsse hat.

Der Plan war dann eigentlich gewesen, eine nette Bikerunde zu machen, aber das versprochene schöne Wetter ließ auf sich warten. Die volle Sonne wollte einfach nicht kommen und alle Wetterseiten verschoben die Sonne immer weiter nach hinten, bis sie schließlich ganz weg war. Meh. Ich hätte irgendwohin laufen können, aber das Knie hatte mir irgendwas beim Klettern ein wenig übel genommen und motzte.

Ich nutzte den Tag dann stattdessen, um ein paar gründlich überfällige Hausarbeiten zu erledigen, das war dann auch ordentlich Bewegung. Zumindest sah die Fitness-Uhr das so und bescheinigte mir schon am frühen Nachmittag, dass ich mein Pensum geschafft hätte ;-)

Am Nachmittag fing ich wieder mit Programmier-Katas an, das war ausgesprochen nett. Die Java-Kata, die ich vor 3 Wochen oder so nicht verstanden hatte, erschloss sich mir diesmal beim nochmaligen Durchlesen und dann war die Lösung einfach. Ich verlegte mich wieder auf C/C++.

Als der beste Allgäuer heimgekommen war, wandten wir uns kurz dem Garten zu. Noch haben die Bäume nicht alle Blätter abgeworfen, aber ein erstes Mal Zusammenkehren und -Rechen lohnte sich schon. Es kamen 2 der großen Grünabfalltüten zusammen.

An diesem Abend glänzte Vodafon mit ganze 2Mbit Downloadgeschwindigkeit (und Upload 0, was zu dem Zeitpunkt egal war). Das reicht dann bei Weitem nicht, um irgendwas bei den Mediatheken oder bei Prime zu gucken. Yay! Da war es aber schon halb 9 und ich hatte Null Bock, mich mit irgendwelchen Callcenter-Leuten zu befassen. Noch haben wir aber ein paar Serien auf dem Festplattenrekorder (also so ca. 500GB, der ist voll gelaufen), das war dann sogar sehr lustig.

Von engel am 21.10.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Turmklettern

Dienstag, Oktober 20, 2020

Am Vormittag hatte ich das Interview mit der neuen Recruiterin. Sie hat 2 Jobs im Angebot, die echt interessant sein könnten und wo anscheinend auch recht gut gezahlt wird. Allerdings sind die halt doch recht weit weg, da bin ich noch sehr zwiegespalten. Mal schauen, was da rauskommt.

Am sehr frühen Nachmittag fuhr ich nach Kaufbeuren, um mich mit der S. dort am Kletterturm zu treffen. Die erste Erkenntnis war gleich: Oha, nach KF braucht man länger, als ich dachte! (Kommt davon, wenn man meint, sich auszukennen und deswegen Google nicht befragt.) Ich war 5 Minuten zu spät, was mir wirklich selten passiert. Der Turm ist schön, ich musste allerdings den Eingang ein wenig suchen. Um den Eintritt bezahlen zu können, muss man zu dem Automaten in eine Art Schrank steigen, um den Bildschirm lesen zu können ;-)

Klettern lief ganz gut, ich suchte mir allerdings in weiser Voraussicht eher leichte Routen (die hier übrigens Namen haben) aus. Die lange 5+ hätte ich mit mehr Übung sicherlich geschafft, aber da gingen mir ganz oben an den Nur-Beinahe-Henkeln die Finger auf. Zumindest fühlte es sich so an ...

Der Rest war mal so, mal so und alles gut kletterbar. Irgendwo musste ich das rechte Knie mal doof belasten und die letzte Route hat sehr weit ‘auseinandere’ Griffe und Tritte. Da war auch nochmal eine blöde Belastung dabei und beim Zurücklaufen schmerzte das Knie. Das war echt schon lang nicht mehr!

Sonst war das sehr nett, relativ leer und ganz Corona-kompatibel draussen, aber leider hatte es nicht ganz so viel Sonne, wie die Wettervorhersage versprochen hatte. Nach dem Klettern sassen wir mit einem der Schrauber, der sogar Kaffee aus dem Bistro besorgte, noch ein bisserl in der Sonne und das war auch nett.

Am Abend machte ich mit ‘Hausaufgaben’ weiter. Im Seminar hatten wir eine Liste mit 100 möglichen und wahrscheinlichen Fragen im Vorstellungsgespräch bekommen und es war uns geraten worden uns zu den Fragen mögliche Antworten zu überlegen. Das ist gar keine schlechte Übung, denn für so manche Antwort braucht man dann doch ein bisserl Zeit zum Nachdenken. 100 Fragen sind übrigens ganz schön viele!

Von engel am 20.10.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Faultag

Montag, Oktober 19, 2020

Der Weg ins Erdgeschoß war nach dem Aufstehen etwas beschwerlich. Kaum zu glauben, aber die beiden kleinen Toureleles (’-le’ als typische Allgäuer Verkleinerungsform) hatten mir einen ordentlichen Muskelkater beschert, Stöcke-Abstieg hin oder her. Links vor allem natürlich, aber der rechte Oberschenkel war wenigstens auch etwas lahm. Das Knie war etwas steif (nicht dick), aber das war es am Sonntagabend auch schon gewesen und das legte sich beim Bewegen schnell.

Nach dem ersten Kaffee begann ich oben mit dem Aus- und Aufräumen meines kleinen Schrankes. Meine Güte, was da alles reinpasst! Ich brauchte 4 Anläufe, um alles zu sortieren, und hatte am Ende einen ordentlichen Berg Müll und so was wie Ordnung da drin. Ich war beim Aussortieren sicherlich nicht ganz so kritisch, wie man hätte sein können, da braucht es auf jeden Fall noch eine zweite Runde irgendwann.

Ich verbrachte den Tag neben dem Aufräumen mit ‘Hausaufgaben’ (Boah, was man Zeit mit dem Feilen an Kleinigkeiten verbringen kann!) und den Vorbereitungen für die SAN MV. Mittags gab es Wochenendreste aus der Pfanne, das war ausgezeichnet. Sport in egal welcher Form fiel flach, weil sich der Muskelkater zwischenzeitlich zu einem Tiger auswuchs.

Außerdem machte ich ein Recruiter-Gespräch für den nächsten Tag aus. An den anderen Teil der ‘Hausaufgaben’ - nämlich dokumentieren, was ich wann für die Jobsuche, Fortbildung, Orientierung, usw. gemacht habe - habe ich mich noch nicht gemacht. Datenhaltung ist total lästig, wenn es keine Daten sind, an denen man Freude hat.

Erstaunlicherweise war ich den ganzen Tag beschäftigt und fand weder Zeit mal wieder eine Programmier-Kata zu machen (ich hab total Lust dazu, aber dazu brauche ich halt auch den Kopf und genügend Zeit) oder mich weiter mit IT-Sicherheit zu beschäftigen.

Von engel am 19.10.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Trüb mit Pilzen und Schnee

Sonntag, Oktober 18, 2020

Den Freitag begann ich mit einer schönen Laufrunde im Fitti. Inzwischen hat es unten tatsächlich neue Geräte (und vielleicht auch einen neuen Boden, das ist mir aber nicht wirklich aufgefallen), bei den Ausdauergeräten hat sich aber nichts geändert. Der eine Crosstrainer hat noch immer etwas mitgenommene Trittflächen (funktioniert aber sonst wunderbar), der andere ist noch immer kaputt (stünde aber eh zu nah an dem ersten). Es gibt noch einen dritten, ein anderes Modell und vernünftig entfernt von den anderen beiden, den habe ich aber noch nicht ausprobiert.

Dann fuhr ich wieder heim, trank einen Kaffee und begleitete dann den auto-losen Schwager zu einer Möbel-Einkaufsrunde. Das war echt anstrengend, denn im Zuckeltempo durch Möbelhäuser zu laufen war nach einer Weile fast schon schmerzhaft. Die Laufrunde ließ grüßen, vermute ich. Immerhin waren wir weitgehend erfolgreich, denn der Schwager hat nun einen Tisch und 2 Stühle. Den zweiten Teil der Runde - nämlich um die 4 linken Armlehnen, die man dem Schwager eingepackt hatte, gegen 2 linke und 2 rechte Armlehnen auszutauschen - übernahm dann der beste Allgäuer.

Der Samstag begann feucht und ich zog vom nigelnagelneuen Rechner zurück auf den reparierten, nicht ganz so neuen Rechner, der nun die tolle große SSD hat. Das ging vergleichsweise schnell :-)

Draußen wurde es ganz unerwartet trocken, deswegen entschlossen wir uns zu einer Runde über den üblichen Hügel für Kurzausflüge im Illertal. Gleich unten fiel der beste Allgäuer über einen Steinpilz und dann führte eins zum anderen und wir kamen tatsächlich mit dem Abendessen für Sonntag vom Berg (da waren eh Pilze geplant gewesen, nun halt frische anstelle der Tiefgekühlten) :-)

Abends gab es haufenweise Lachs und Schokomousse (nicht gemeinsam) bei der besten Mama. Schwesterle 1 samt Schwager und immerhin einem Neffen waren auch da, das war nett. Schwesterle 2 und der andere Schwager machten unterdessen beim Bogenschießen den 1. und den 2. Platz. Ich bin beeindruckt!

Sonntag sollte trocken und sogar teilweise sonnig werden. Das mit dem sonnig hielt sich in überschaubaren Grenzen, aber es blieb tatsächlich trocken. Wir wollten eigentlich ins Gunzesrieder Tal, landeten dann aber doch auf der anderen Seite des Illertals. Und im Schnee natürlich ;-) Aber dafür gibt es einen gesonderten Eintrag. Hier soll aber nicht unerwähnt bleiben, dass die läppischen 920 Höhenmeter mal wieder für einen Muskelkater sorgten. Menno!

Von engel am 18.10.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Mittagsklettern

Donnerstag, Oktober 15, 2020

Nach einem gemütlichen Start begann ich den Tag mit meinem ‘jetzt-wo-ich-Zeit-habe’ Projekt: Aufräumen und Ausräumen auch im Allgäu. Ich will nicht übertreiben, aber an jedem Wochentag eine halbe bis eine Stunde dem Projekt widmen. Es ist nötig.

Dann fuhr ich einkaufen. Da fing es gerade an zu nieseln und so kippte ich den Plan, zur Kletterhalle mit dem Rad zu fahren, und nahm dafür auch das Auto. Klettern lief erst recht gut und dann quasi gar nicht mehr. Bei der einen Route, die die S. scheinbar mühelos hochgestiegen war, kam ich gar nicht erst vom Boden weg (und als ich dann ‘fremd’ bis zur ersten Expresse gestiegen war, kam ich trotzdem nicht weiter) und bei der anderen kam ich mit den komischen Griffen und damit ständig aus dem Gleichgewicht zu sein, auch nicht zurecht.

Ja mei, da fehlt halt Mut und Technik, ich muss weiter üben. Aber immerhin hielt die Haut an meinen Händen ein wenig länger durch: 6 ganze Routen, 1/4 Route und eine 3/4 Route. Die S. kletterte übrigens souverän eine total überhängende Route, an so was kann ich momentan noch gar nicht denken. Die Kraft ist auch weg :-(

Inzwischen ist die Routendatenbank vom Swoboda Alpin aktualisiert und es stimmt, ich hab mir letztes Mal wirklich recht leichte Routen ausgesucht ... und die eine schwerere Route direkt abgebrochen. Naja.

Die Routen haben alle keine Namen, sondern sind nur durch die Nummer und die Farbe gekennzeichnet. Das finde ich ein wenig schade, denn es klingt so so viel besser zu sagen ‘Ich bin an der Bergvagabund gescheitert.’ als nur ‘An der weißen 6- in Linie 50 musste ich abbrechen.’ Aber ich verstehe das schon auch, das sind temporäre Routen und sich da dauernd was Neues ausdenken zu müssen, ist gar nicht so einfach.

Am Abend zeichnete sich dann schon ab, dass ich einerseits Muskelkater im Rücken bekommen würde und dass mir andererseits übers Wochenende wahrscheinlich die Arme abfallen würden.

Von engel am 15.10.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Heimkehr

Mittwoch, Oktober 14, 2020

Ich schlief prima und wachte kurz vor dem Wecker um 6 auf. Nach einem gemütlichen Frühstück nahm ich das Rocky und radelte zur Allguth mit dem Bike-Halter in der Waschbox, denn nach dem vielen Radeln im Regen auf den Kieswegen in den Wäldern um Grünwald, war das Rad total sandig und dreckig. Danach packte ich es gleich in den Kangoo.

Die Heizung stellte ich noch vor dem Duschenaus, um das auf gar keinen Fall zu vergessen. Das Gespräch zum Lungenröntgen war wie erwartet. Alles beim Alten, keine Verschlechterung (aber auch keine Verbesserung), meine Lunge hat einfach ein paar Flecken, die mit Rauchen zu erklären wären, wenn ich rauchen würde und die der Doc und ich nach wie vor dem Radeln in München zuschreiben. Entzündung sind es keine.

Die Heimfahrt war ereignislos. Für das Rocky fand sich noch ein Stellplatz in der Garage, in der nun neben dem Kangoo 7 Fahrräder wohnen. Mir gehören 2 davon (und 2 gehörten mir mal, eines davon, das grüne ‘Wildbeast’, hätte ich glatt einfach auf den Wertstoffhof gestellt) ;-)

Den Nachmittag verbrachte ich mit den neuen und interessanten IT-Security-Kurs, den ich gefunden hatte. Nebenher versuchte ich meine neue 4TB SSD zu formatieren, was so lange schief ging, bis ich feststellte, dass das blöde USB-Gehäuse eine Macke hat. Danach konnte ich dann Daten drauf schaufeln. Ich habe beschlossen, dass das alte MSI-Notebook zu meinem Hauptrechner zu machen, weil das ein viel schöneres Bild hat. Und die große SSD soll sämtliche Platzprobleme vermeiden :-)

Von engel am 14.10.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Seminar Tag 6

Dienstag, Oktober 13, 2020

Die Gewöhnung ans Münchner Bettchen hat wieder eingesetzt, ich schlief prima ;-) Und noch was Schönes: weitgehend trockenes Radeln zum Seminar. Es war allerdings weiterhin kühl und feucht, die warme Übershorts und die Handschuhe waren kein Fehler.

An diesem Seminartag beschäftigten wir uns mit dem Anschreiben und wie man sich ‘verkauft’. Nicht ganz unerwartet habe ich das nicht allzu gut drauf. Ich kann ganz toll von Bergen, Klettern, Skifahren reden und mich da gut verkaufen (also finde ich), aber wenn es darum geht, meine beruflichen Fähigkeiten herauszustellen, werde ich einsilbig und weiß nicht, was ich sagen soll. Blöd. Naja, es gab viel und wertvolles Feedback und vielleicht ist das alles auch gar nicht so schlimm, wie es mir vorkommt.

Mir glaubt übrigens keiner das mit dem introvertiert. Hat sich anscheinend doch was getan seit dem mündlichen Abitur, wo man mir einen Stuhl angeboten hat, damit ich nicht umkippe. Es stimmt aber und alle Persönlichkeitstests spucken das auch zuverlässig immer wieder aus.

Als das Seminar am Nachmittag aus war, traf ich mich mit dem Ex-Kollegen erst zum Kaffeetrinken und radelte dann (trocken zwischen 2 Schauern :-)) in die Innenstadt, um mich da noch mal mit ihm zum Abendessen zu treffen. Das war insgesamt sehr nett, aber am Ende war ich echt platt. ‘Übermenscht’ nannte die Kaltmamsell das irgendwo und ich finde den Ausdruck sehr passend.

Daheim las ich noch ein wenig Internet und schaute mir dann die nächste Folge von ‘The Expanse’ an. Das verspricht gut zu werden, ich habe aber das Gefühl, ohne den Hintergrund der Bücher ist das Ganze vielleicht ein wenig schwer zu verstehen.

Von engel am 13.10.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Seminar Tag 5

Montag, Oktober 12, 2020

Ich erwachte 5 Minuten vor dem Wecker und stand gleich auf, um dem besten Allgäuer von Allen das Gepiepse um 4 zu ersparen. Ich nahm den Kangoo, um nach München zu fahren, und das war superbequem. Der Kangoo hat einen Tempomat und wenn es keinen Verkehr hat, ist das Ding großartig. Ich glaube, ich war schneller denn je.

Die Wohnung war angenehm temperiert. Das war zu erwarten, schließlich hatte ich die Heizung angelassen. Ich war trotzdem angenehm überrascht, weil es die letzten Male so fröstelig gewesen war. Ist doch prima, wenn man sich selbst nette Überraschungen bereiten kann ;-)

Zur Abwechslung kam ich mal fast trocken zum Seminar. Es ist inzwischen kühl genug für die warme Übershorts und Handschuhe. Und wenn man weder feucht noch halb durchgekühlt ankommt, ist erstaunlicherweise der ganze Tag viel angenehmer ;-)

Wir beschäftigten uns erst mal mit Lebenslauf. Meiner ist im Vergleich etwas ungewöhnlicher und fällt auf, obwohl natürlich alle formalen Kriterien erfüllt sind. Ich bekam trotzdem noch ein paar weitere Ideen zur Verbesserung. Danach ging es ums Anschreiben und obwohl wir das bislang erst angeschnitten haben, kann ich schon mal sagen, mein unbestimmtes ‘das-geht-doch-bestimmt-besser’-Gefühlt täuscht mich nicht.

Mein Foto, irgendwann letztes Jahr schnell mal vom besten Allgäuer oben vor einer hellen Wand aufgenommen, kam gut an. ‘Ah, ein professionelles Foto!’ Äh, nein. Damit könne man sich aber durchaus bewerben, meinte die Trainerin. Prima :-)

Ich bin noch nicht ganz überzeugt, dass das alles am Ende allzu viel ausmachen wird. Aber zu lernen, auf was Personaler schauen, ist auf keinen Fall verkehrt.

Den Abend verbrachte ich mit Rumfeilen an der Lebenslauf-Vorlage, ein bisserl Weiterlernen (der Pluralsight-Zugang geht noch immer, Yay!) und mit einer neuen Serie. ‘The Expanse’ war als Hörbuch(-Serie, das sind 8 dicke Bücher) großartig und die Serie lässt sich auch ganz gut an. Der Allgäuer kann damit nichts anfangen, ist also eher was zum Alleingucken :-)

Von engel am 12.10.2020 23:00 • diary(0) Kommentare

Ein Regenwochenende

Sonntag, Oktober 11, 2020

Meh! Na, immerhin gab es am Freitagnachmittag, wo es noch nicht regnete, einen letzten kleinen Ausflug in den Pilzwald. Wir fanden anfangs ein paar Maronen und waren gleich recht hoffnungsvoll, aber auf dem Rest der Runde war der Wald komplett leer. Naja, mit dem Spaziergang hatten wir uns wenigstens den schweren käsigen Flammkuchen beim Schwiegervater ein wenig verdient.

Samstag setzten wir keinen Fuß vor die Tür. Es begann zu regnen, als wir beim Frühstück sassen, und hörte erst auf, als wir schön scharfes Thai zu Abend verspeisten. Blödes Wetter.

Sonntag war es immerhin weitgehend trocken. Laut Wetterbericht sollte es aber vor allem in den Bergen regnen. Als wir zum Tennisplatz fuhren, um auf und um den Fernsehturmhügel zu laufen, sah das auch sehr so aus. Dichte dunkle und tief hängende Wolken in den Bergen, nicht mal der Hausberg war zu erkennen.

An unserem Hügel fielen wir gleich unten über 2 schöne Maronen. Weil halt keiner aus seiner Haut kann, liefen wir dann eher neben als auf den Wegen und am Ende hatten wir nicht nur 2 Mal den Gipfel besucht, sondern auch ein Abendessen gefunden. Viele Maronen, ein paar Steinpilze, ein Semmelstoppelpilz und ein Schleimkopf. Schmeckten ausgezeichnet :-)

Der Regen fing übrigens dann wieder an, als wir im Auto sassen. Timing kriegen wir gerade ganz gut hin ;-) Abends dann Packen für den letzten Teil des Train-Seminars in München.

Von engel am 11.10.2020 23:00 • diary(0) Kommentare
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