Beim Radeln am Montag war es mal wieder neblig (sehr neblig, aber leider nicht kalt genug, dass der Nebel gefroren war). Ich kam unerwartet nass im Büro an. Das mag ich ja eigentlich nicht, aber es war nur oberflächlich und trocknete schnell wieder. Abends meinte dann der beste Allgäuer: ‘Ich hab da was Dummes gemacht.’ Und zeigte mir seinen linken Fuß. Mannomann! War dann aber doch nicht ganz so schlimm, wie es geklungen hatte.
Am Mittwoch schwänzte ich die SAN Telko, weil ich Kinokarten für den neuesten Film von Gerald Salmina (die Streif, Mount St. Elias) besorgt hatte. Da ging sogar der beste Allgäuer mit ins Kino, um ‘Downhill Skiers’ anzuschauen.
Ich fand das alles super: weit vorn sitzen, damit die Leinwand richtig, richtig groß ist, niemand vor uns und ein toller Film. Der beste Allgäuer war eher so mittelbegeistert: zu weit vorn und ein Film, der zwar auch ums Abfahrts-Skifahren ging, aber viel auch um die Männer (es waren leider keine Frauen dabei, da hat der Herr Salmina leider ein paar sehr coole Ladys links liegen gelassen), die das machen. Allesamt ein bisserl verrückt, so aus Normalo-Sicht.
Sonntag nutzten wir das einigermaßen milde Wetter, um das Holz von unter der Garage in nutzbare Scheite zu zerteilen. Das heißt natürlich: der beste Allgäuer teilte die Brocken mit den neuen Äxten (und offensichtlich braucht man viele Äxte) und auch mal mit der Kettensäge, ich schleppte großes Holz auf die Terrasse und kleines Holz zurück in den Keller, wo ich es stapelte. Am Abend war ich komplett im Eimer ;-)
Sonntag verbrachten wir einen gemütlichen Tag und erholten uns. Abends kam dann eine E-Mail, dass der W. (mein Jahrgang!) unvermutet und unerwartet gestorben sei. Ich musste das 3 Mal lesen und konnte es danach noch immer nicht glauben, wir hatten erst vor ein paar Tagen miteinander gesprochen und gemailt. So traurig, so ein netter Kerl!
