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Basteleien

Dienstag, November 26, 2019

Gute Nacht, so langsam lohnt es sich nicht gar nicht mehr, das zu erwähnen :-)

Ich arbeitete zunächst von zuhause aus und radelte später am Vormittag zum Doc. Da ich erwartete, nach der Therapie wieder ein motziges Knie zu haben und es sich kein passender Film für direkt nach der Therapie fand, packte ich zur Abwechslung mal Schwimmzeug in den Rucksack.

Dem Doc erzählte ich vom Urlaub und dem fatalen Überlastungstag. Er war beeindruckt, was ich schon alles kann und wunderte sich nicht über die Überlastung. Das sei halt zu viel gewesen und ja das könne man nicht unbedingt vorher wissen. Und er wies nochmal eindringlich darauf hin, dass eine Prothese eine Prothese sei und auch wenn die Dinger inzwischen wirklich gut sind, an das Original nicht hinkommen. Vor allem repariert sich da halt nichts. (Und ja, das weiß ich auch, deswegen will ich ja endlich wieder Muskeln in dem Bein, damit die die Belastung aufnehmen und die Prothese geschont wird.)

Dann bekam ich passend zu meinen Wünschen Rezepte und radelte ins Büro. Dort lernte ich weiter und bastelte auch weiter (‘vernünftig’ umbauen ist echt eine Aufgabe, wenn etwas schon eine Weile wild gewachsen ist) bis es Zeit für die Therapie war.

Die C. freute sich mit mir, dass es dem Bein zur Zeit so gut geht und quälte dann mein Bein. Allerdings nicht sehr, was aber hoffentlich daran liegt, dass es dem Bein ganz einfach ziemlich gut geht zur Zeit. Wir machten Streckung mit Massage der Sehnen an der Knieseiten (und ja, das tat weh) und dann Beugung. Die C. meinte, man könne gut merken, dass das Knie langsam freier werde. Es bewege sich leichter. War mir nicht so wirklich aufgefallen, freute mich aber.

Dann radelte ich heim und weil ich überhaupt keine Lust auf Schwimmen hatte, liess ich das auch. Stattdessen versuchte ich mich an einem neuen Satz Übungen daheim. Ich kann eigentlich schon ziemlich gut alles Mögliche machen, aber Knien geht gar nicht. Man sollte meinen, wenn man sich auf ein Stück Metall stützt, dann merkt man nicht viel, aber das Gegenteil ist der Fall, das tut sakrisch weh. Ich hoffe das gibt sich irgendwann.

Was auch schwierig ist der Übergang von gestreckt zu gebeugt. Da darf in manchen Richtungen noch überhaupt keine Belastung drauf sein, sonst schmerzt das ungemein. Ohne Belastung geht auch in diesen Richtungen echt viel Beugung (inzwischen wirklich deutlich mehr als in den letzten Jahren). Das ist auch in der Therapie so, die C. kennt das aber und stützt entsprechend.

Sonst sah ich etwas Lucifer und setzte das neu Gelernte auch bei ein paar der handgestrickten SAN-Seiten um. Da hatte ich - und das wusste ich da auch schon, mir fiel nur nichts Besseres ein - ein paar üble Dinge verbrochen. Nicht dass man das anhand der Seiten im Browser gesehen hätte ;-) Auch da zeigt sich, dass es echt aufwändig ist, Altlasten zu beseitigen. Es wird noch eine Weile dauern, das alles gerade zu ziehen.

Von engel am 26.11.2019 23:00 • diary

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