Im Nebenraum wird gewerkelt was das Zeug hält. Töpfe und Teller klappern, Schubladen und Schranktüren knallen auf und zu und so langsam dringt der unwiederstehliche Geruch anbratenden Hackfleisches mit Zwiebeln zu mir rüber. Der Herr das Hauses kocht Chili con Carne.
Ich darf das nicht, denn wenn ich das mache, wird es immer so ‘lasch’. Ja klar, ich hab ja auch gebührenden Respekt vor diesen winzigen Schoten, Piri-Piri oder so. Lieber nachwürzen als brennende Eingeweide, denk ich mir. Zugegeben, ich würze dann eher selten nach und mein Chili ist dann halt ein mildes Chili. Seines nicht. Nie.
Aber egal wie scharf es wird, es schmeckt immer gut. Hunger!
Recht so. Chili muss scharf.
Och mönsch, jetzt krieg ich Hunger…
Jaaaaa, Fischer, aber es gibt scharf und scharf ...
(Sorry.)