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Langsame Ent- Entschleunigung

Montag, Februar 11, 2019

Samstag ging nix, aber sowas von. Am Sonntag wurde langsam (also eigentlich schnell, aber verglichen damit, wie schnell ich krank wurde, doch eher langsam) alles besser. Ich konnte mich wieder aufrecht halten und sogar wieder was essen. Ich hatte nur noch die üblichen Erkältungssysmptome, Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederweh, das ließ sich alles mit Medikamenten einigermaßen in Zaum halten (Danke, Pharmaindustrie!).

Heute, Montag, habe ich dieselben Symptome wie am Sonntag, aber ohne Medikamente. Das wird also.

Ich bin guter Dinge, bis Mittwoch wieder OK zu sein. Ich könnte mich natürlich jetzt einfach die ganze Woche krank schreiben lassen, das ist bestimmt einfach. Ich meine, die Firma will mich eh nicht mehr, warum sollte ich mich da noch reinhängen? Aber ich hab halt trotzdem noch Spaß, an dem was ich tue und am Mittwoch ist eine Telko, an der ich gern teilnehmen würde. Wenn es morgen nicht besser ist als heute, kann ich immer noch zum Arzt. Weil, noch fühle ich mich nicht arbeitsfähig.

Sonst kam natürlich was kommen musste: der beste Allgäuer von Allen hat direkt angenommen, was ich da angeschleppt habe und hängt nun viel schlimmer in den Seilen als ich das jemals tat. Das hätte es wirklich nicht gebraucht!

Zu erfreulicheren Dingen (also irgendwie jedenfalls):
Am Freitag kam die Platz-Zusage für meine #1-Rehaklinik. Ich dachte, ich bekäme lediglich eine kurze Mitteilung vom Sozialdienst, aber von da kam nix, dafür kam aber ein dicker Umschlag von der Klinik mit Zusage und direkt schon der Patientennummer und dem Anreisedatum.

Voll modern. Die haben eine Klinik-App (heute erst runter geladen, bei aller Neugier ich war einfach zu alle), wo es allerlei Informationen zur Klinik und - das ist das Interessante - den kompletten Therapieplan direkt mit Erinnerungen und was ist wo usw. gibt.

Die App wollte Standortdaten und Bluetooth, ich habe nach kurzem Überlegen mal beides frei gegeben. Ersteres hilft vermutlich, wenn man irgendwas sucht, bei zweiterem hab ich die Vorstellung, dass allerlei Geräte mit der App kommunizieren werden und ich dann allerlei Auswertungen bekomme. Das fände ich super :-)
Schaumermal.

Auf jeden Fall hat sich die frühe Vorbereitung gelohnt. Ich werde zu meinem Wunschtermin operiert und komme in die Reha-Klinik, die ich mir von Anfang an vorgestellt hatte. Natürlich hab ich immer noch total Bammel vor der OP (Geht danach noch was? Was geht danach noch?), aber ich zitiere mal die Schwester, die sich ein bisserl mit sowas auskennt: Es wird gut werden!!! (Danach noch ein Smiley mit Herzlilein-Augen, aber so einen hab ich hier nicht.)

Von engel am 11.02.2019 11:44 • diary

Ich schicke mal Gute-Besserung-Wünsche nach Kempten! Und zur Sache mit dem Knie: Ich glaube auch, dass es gut wird. Du wirst uns, wenn es soweit ist, mit nützlichen Informationen über den Ablauf und den Fortschritt versorgen, gell? Vermutlich ist es noch eine Weile hin, aber auf alle Fälle wünsche ich dafür schon mal alles Gute! Die Entscheidung zu so einer OP fällt wohl niemandem leicht. Aber danach ist sicherlich mindestens noch soviel möglich wie jetzt! Vermutlich geht alles aber noch viel besser.
Sabine

[1] Von Sabine am 12.02.2019 09:33

Danke, Sabine.
Mein Kopf ist durchaus überzeugt, dass der Zeitpunkt jetzt der genau richtige ist, mein Bauch jammert und grummelt aber vor sich hin. Das wird vermutlich bis zur OP so bleiben :/
Ich hoffe (und glaube eigentlich auch), dass in einem Jahr oder so alles viel besser ist als jetzt :-)

[2] Von engel am 12.02.2019 12:13
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