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Schnee!

Montag, Januar 22, 2018

Derzeit wache ich immer wieder mal Nachts auf, weil mir die Hände eingeschlafen sind. So sehr, dass sie richtig schmerzen und ich sie erst mal kneten muss, um sie wieder aufzuwecken. Ich nehme an, das passiert, wenn ich mich Nachts auf die Seite drehe.

Heute Nacht wachte ich um 3:30h auf und beschloß wegen der 30 Minuten lohnte sich nochmal Einschlafen nicht und stand auf um nach München zu fahren. Draußen stellte ich erstaunt fest, dass es dick schneite und etwa 10 Zentimeter nasser Schnee auf der Straße lag. Völlig unverspurt ;-)

Ich grub mein Auto aus fuhr dann auf schneebedeckter Fahrbahn und vor dem Pflug bis Marktoberdorf. 10 Zentimeter Schnee auf der B12 sind schon was und es war auch glatt drunter, aber so ganz allein und nur geradeaus, da konnte ich schon einigermaßen schnell fahren. Danach war der Pflug schon mal gefahren und die Straße war deutlich besser zu befahren. Da waren dann aber doch mehr andere Autos unterwegs, glücklicherweise aber nur einer mit etwa 30 km/h.

Kurz vor der Autobahn landete ich dann hinter den Pflügen. Pech. Wir zuckelten mit etwa 50 km/h bis zur Autobahn, die Straße war aber trotz Pfug noch komplett schneebeckt. So auch die Autobahn. Bis etwa Greifenberg hatte ich dann wieder freie Fahrt mit relativ wenigen Fahrzeugen auf der Autobahn, dann landete ich im Pflugstau bis kurz vor München. Um kurz nach 6 war ich dann an meinem Parkplatz. Alles in allem relativ stau-frei (die Pflüge sind ja nicht wirklich Stau), Glück gehabt!

Auch in München hatte es etwa 10 Zentimeter Schnee, damit fiel die Stadt ins Chaos. Ich war mit dem Fahrrad so gut wie überall schneller als der Verkehr, dabei war es teilweise wirklich schwer zu radeln. Die Pflüge hatten den Schnee natürlich auf den Radwegen abgelegt und die Radwegräumer waren so gut wie überall noch nicht durchgefahren. Im Englischen Garten auch nicht. Ich brauchte fast eine Stunde statt wie sonst gut 40 Minuten.

Am Nachmittag ging ich Downsizing gucken. Der war aber enttäuschend. Die Story wabert recht halbgar hin und her und findet kein rechtes Ziel und die Protagonisten stehen irgendwie daneben. Dabei ist die Idee echt prima. Naja, immerhin war der Radweg vergleichsweise weit, hab ich halt Sport gemacht. Im Regen übrigens, der arme Schnee!

Von engel am 22.01.2018 22:06 • diary
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